Eichlinghofen

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51.4786111111117.4061111111111110Koordinaten: 51° 28′ 43″ N, 7° 24′ 22″ O

Eichlinghofen
Stadt Dortmund
Höhe: 110 m ü. NN
Fläche: 6,61 km²
Einwohner: 8413 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.272 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1920
Eingemeindet nach: Barop
Postleitzahl: 44227
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 64
Stadtbezirk Aplerbeck Stadtbezirk Brackel Stadtbezirk Eving Stadtbezirk Hombruch Stadtbezirk Hörde Stadtbezirk Huckarde Stadtbezirk Innenstadt-Nord Stadtbezirk Innenstadt-Ost Stadtbezirk Innenstadt-West Stadtbezirk Lütgendortmund Stadtbezirk Mengede Stadtbezirk ScharnhorstKarte
Über dieses Bild

Lage von Eichlinghofen in Dortmund

Evangelische Kirche Eichlinghofen, Südostansicht (2006)
H-Bahn-Haltepunkt Eichlinghofen (Juni 2006)

Eichlinghofen ist ein ursprünglich ländlich geprägter Dortmunder Stadtteil im südlichen Stadtbezirk Hombruch. Im Jahr 927 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, war es im späteren Mittelalter Sitz des Ritter­geschlechts der Herren von Eichlinghofen. Im Eichlinghofer Wappen findet man drei Eicheln.

Heute ist im Stadtteil Eichlinghofen der südliche Campus sowie ein Wohnheim der Technischen Universität Dortmund angesiedelt.

Besonders bei Studenten ist Eichlinghofen als Wohnort beliebt.

Geschichte[Bearbeiten]

Etwa 1920 wurde Eichlinghofen nach Barop eingemeindet.[2]

Baudenkmal evangelische Kirche[Bearbeiten]

Die evangelische Kirche St. Margareta ist eine Hallenkirche mit Westturm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Um 1899 wurde das Querschiff eingebaut und die Kirche nach Osten erweitert. Sehenswert sind unter anderem romanische Portale und Fenster.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2010 lebten in Eichlinghofen 7998 Einwohner.

Struktur der Eichlinghofer Bevölkerung:

  • Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner pro Hektar Siedlungsfläche.
  • Minderjährigenquote: 12,7 %, einer der niedrigsten Dortmunder Werte.
  • Altenquote: 19,6 %, einer der niedrigsten Dortmunder Werte.
  • Ausländeranteil: 14,4 %, liegt über dem Dortmunder Durchschnitt von 12,8 %.
  • Arbeitslosenquote: 3,5 %, liegt sehr deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 13,4 %.

Das durchschnittliche Einkommen in Eichlinghofen entspricht etwa dem Dortmunder Durchschnitt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einw.
1987 6109
2003 8199
2008 8023
2010 7998
2013 8413

H-Bahn[Bearbeiten]

1993 wurde mit der Erweiterung der H-Bahn eine Verbindung zwischen Eichlinghofen und der S-Bahn-Haltestelle der Universität geschaffen. Die verschiedenen Bereiche der Universität und das Technologiezentrum wurden so in das öffentliche Nahverkehrsnetz des VRR eingebunden.

  • H-Bahnlinie 1 Eichlinghofen – Campus Süd – Universität – Technologiezentrum
  • H-Bahnlinie 2 Campus Süd – Campus Nord
  • H-Bahnlinie 3 Eichlinghofen – Campus Süd – Campus Nord (nur aus betrieblichen Gründen)

Buslinien[Bearbeiten]

Tagesverkehr

  • 440 Flughafen – Aplerbeck – Hörde – Brünninghausen – Barop – Eichlinghofen – Oespel – Germania
  • 446 Hombruch Gablonzstraße – Barop Parkhaus – Menglinghausen – Stortsweg (Eichlinghofen) – Salingen
  • 449 Zoo – Brünninghausen – Hombruch – Menglinghausen – Eichlinghofen – Salingen

Abendverkehr

  • 440 Aplerbeck – Hörde – Brünninghausen – Hombruch – Barop – Eichlinghofen – Oespel – Kley – Germania – Lütgendortmund

Nachtverkehr

  • NE8 Stadtmitte – Barop – Hombruch – Menglinghausen – Eichlinghofen – Universität – Barop – Hauptbahnhof – Stadtmitte
  • NE40 Aplerbeck – Hörde – Brünninghausen – Barop – Eichlinghofen – Oespel – Germania

Autobahn[Bearbeiten]

Eichlinghofen verfügt über einen Anschluss der A45 in Richtung Frankfurt und Oberhausen.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt auf einer Höhe von 110 m ü. NN. Im Norden von Eichlinghofen befindet sich der Landschaftspark Rahmkebachtal.

Sport[Bearbeiten]

Der größte Sportverein von Eichlinghofen ist die TuS Eichlinghofen. In der Saison 2010/11 belegte die Fußball-Sparte in der Bezirksliga den neunten Platz.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2014 – Bevölkerung (PDF-Datei)
  2.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 229.

Weblinks[Bearbeiten]