Federico Delbonis

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Federico Delbonis Tennisspieler
Federico Delbonis
Federico Delbonis 2016 bei den US Open
Spitzname: Delbo, Gordo
Nation: ArgentinienArgentinien Argentinien
Geburtstag: 5. Oktober 1990
Größe: 193 cm
Gewicht: 90 kg
1. Profisaison: 2007
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Gustavo Tavernini
Diego Junqueira
Preisgeld: 3.840.961 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 117:135
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 33 (9. Mai 2016)
Aktuelle Platzierung: 70
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 39:61
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 130 (27. August 2018)
Aktuelle Platzierung: 135
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
15. Juli 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Federico Delbonis (* 5. Oktober 1990 in Azul) ist ein argentinischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 begann Delbonis seine Profikarriere, die lange Zeit von Misserfolgen geprägt war. Zwei Jahre später gelang ihm jedoch der Durchbruch: Im Februar 2009 feierte er bei einem ITF-Future-Turnier in Guatemala seinen ersten Turniersieg, dem weitere gute Resultate im Rahmen der ATP Challenger Tour folgten. Im August gewann er das Challenger-Turnier in Manerbio, Italien nach einem 6:1, 6:3 im Finale gegen Leonardo Tavares. Durch diesen Erfolg rückte er erstmals in die Top 300 der Weltrangliste vor.

Im April 2010 zog er in das Finale des ATP Challengers in Neapel ein, verlor dieses aber mit 4:6, 4:6 gegen den Portugiesen Rui Machado. In diesem Monat gelang ihm auch in Rom sein zweiter Challenger-Erfolg; im Endspiel besiegte er Florian Mayer mit 6:4, 6:3. Durch einen weiteren Finaleinzug in Rimini rückte der Argentinier auf Platz 117 vor, was seine bislang beste Weltranglisten-Platzierung ist. Im gleichen Jahr nahm er erstmals an der Qualifikation der US Open, Australian Open und French Open teil, schied allerdings jedes Mal in der ersten Runde aus.

Das Jahr 2011 begann für Delbonis mit einem Challenger-Halbfinaleinzug in São Paulo, verlief aber ansonsten lange Zeit ohne wirkliche Erfolge. In der ersten Qualifikationsrunde zum ATP World Tour Masters-Turnier in Madrid siegte er überraschend gegen die damalige Nummer 47 der Welt, Fabio Fognini – sein erster Sieg gegen einen Top-50-Spieler – schied aber in der darauffolgenden Runde aus. Im Juli 2011 endete seine Durststrecke, als er als Qualifikant beim ATP-250-Turnier in Stuttgart das Halbfinale erreichte. Auf dem Weg dorthin bezwang Delbonis nacheinander Florian Mayer, Serhij Stachowskyj und Pavol Červenák, bevor er Juan Carlos Ferrero mit 6:3, 4:6, 4:6 unterlag.

Beim Turnier in Hamburg konnte er im Juli 2013 als Nr. 114 der Weltrangliste über die Qualifikation ins Finale einziehen. Durch Siege unter anderem über die in den Top 35 stehenden Spanier Tommy Robredo, Fernando Verdasco und Nicolás Almagro erreichte er das Halbfinale. Dort bezwang er Roger Federer mit 7:67 und 7:64. Im Finale unterlag er Fabio Fognini, der bereits vor einer Woche das Turnier in Stuttgart gewann, mit 6:4, 6:78, 2:6.

2016 gewann er mit dem argentinischen Davis-Cup-Team den Davis Cup. Im Finale gegen Kroatien kam er in beiden Einzeln zum Einsatz. Nach einer Auftaktniederlage gegen Marin Čilić steuerte er mit seinem Sieg gegen Ivo Karlović den entscheidenden Punkt zum 3:2-Sieg bei.[1]

Im Jahr 2013 spielte Delbonis in der 1. Bundesliga für den Bremerhavener TV 1905.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (4)
ATP Challenger Tour (15)
Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (4)
Rasen (0)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 2. März 2014 BrasilienBrasilien São Paulo Sand (i) ItalienItalien Paolo Lorenzi 4:6, 6:3, 6:4
2. 10. April 2016 MarokkoMarokko Marrakesch Sand KroatienKroatien Borna Ćorić 6:2, 6:4
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 30. August 2009 ItalienItalien Manerbio Sand PortugalPortugal Leonardo Tavares 6:1, 6:3
2. 25. April 2010 ItalienItalien Rom Sand DeutschlandDeutschland Florian Mayer 6:3, 6:4
3. 27. Januar 2013 KolumbienKolumbien Bucaramanga Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wayne Odesnik 7:64, 6:3
4. 14. April 2013 KolumbienKolumbien Barranquilla Sand ArgentinienArgentinien Facundo Bagnis 6:3, 6:2
5. 19. April 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sarasota Sand ArgentinienArgentinien Facundo Bagnis 6:4, 6:2
6. 28. Juni 2015 ItalienItalien Mailand Sand BrasilienBrasilien Rogério Dutra da Silva 6:1, 7:66
7. 4. Oktober 2015 ItalienItalien Rom Sand SerbienSerbien Filip Krajinović 1:6, 6:3, 6:4
8. 25. Juni 2017 ItalienItalien Todi Sand ItalienItalien Marco Cecchinato 7:5, 6:1
9. 21. Oktober 2017 KolumbienKolumbien Cali Sand BrasilienBrasilien Guilherme Clézar 7:610, 7:5
10. 23. September 2018 ItalienItalien Biella Sand ItalienItalien Stefano Napolitano 6:4, 6:3
11. 14. Juli 2019 ItalienItalien Perugia Sand SpanienSpanien Guillermo García López 6:0, 1:6, 7:65

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. Juli 2013 DeutschlandDeutschland Hamburg Sand ItalienItalien Fabio Fognini 6:4, 6:78, 2:6
2. 24. Mai 2014 FrankreichFrankreich Nizza Sand LettlandLettland Ernests Gulbis 1:6, 6:75

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 4. März 2018 BrasilienBrasilien São Paulo (1) Sand (i) ArgentinienArgentinien Máximo González NiederlandeNiederlande Wesley Koolhof
NeuseelandNeuseeland Artem Sitak
6:4, 6:2
2. 3. März 2019 BrasilienBrasilien São Paulo (2) Sand ArgentinienArgentinien Máximo González Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Luke Bambridge
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonny O’Mara
6:4, 6:3
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 5. März 2011 EcuadorEcuador Salinas Sand ArgentinienArgentinien Facundo Bagnis BrasilienBrasilien Rogério Dutra da Silva
BrasilienBrasilien João Souza
6:2, 6:1
2. 3. September 2011 ItalienItalien Como Sand ArgentinienArgentinien Renzo Olivo ArgentinienArgentinien Martín Alund
ArgentinienArgentinien Facundo Argüello
6:1, 6:4
3. 18. März 2012 MarokkoMarokko Rabat Sand SpanienSpanien Íñigo Cervantes Huegun SlowakeiSlowakei Martin Kližan
FrankreichFrankreich Stéphane Robert
6:73, 6:1, [10:5]
4. 14. April 2013 KolumbienKolumbien Barranquilla Sand ArgentinienArgentinien Facundo Bagnis BrasilienBrasilien Fabiano de Paula
ItalienItalien Stefano Ianni
6:3, 7:5

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 4. August 2018 OsterreichÖsterreich Kitzbühel Sand ItalienItalien Daniele Bracciali TschechienTschechien Roman Jebavý
ArgentinienArgentinien Andrés Molteni
2:6, 4:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Federico Delbonis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Copa Davis - ¡Argentina es campeón de la Copa Davis por primera vez! Abgerufen am 5. Juni 2019.