Golinhac

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Golinhac
Wappen von Golinhac
Golinhac (Frankreich)
Golinhac
Region Okzitanien
Département Aveyron
Arrondissement Rodez
Kanton Lot et Truyère
Gemeindeverband Comtal Lot et Truyère
Koordinaten 44° 36′ N, 2° 35′ OKoordinaten: 44° 36′ N, 2° 35′ O
Höhe 229–694 m
Fläche 32,41 km2
Einwohner 343 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 11 Einw./km2
Postleitzahl 12140
INSEE-Code

Die Gemeinde Golinhac mit 343 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) liegt in der französischen Region Okzitanien im Département Aveyron. Der Ort liegt am Fernwanderweg GR 65, der weitgehend dem historischen Verlauf des französischen Jakobsweges „Via Podiensis“ folgt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golinhac liegt im Zentralmassiv südlich über dem Lot-Tal im Abschnitt EstaingEntraygues-sur-Truyère. Die nächsten französischen Großstädte sind Lyon (218 km) im Nordosten, Toulouse (144 km) im Südwesten, Bordeaux (252 km) im Westen und Montpellier (151 km) im Südosten.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand im 11. Jahrhundert an einer alten römischen Straße. Die präromanische Kirche mit gotischen Ergänzungen diente bis ins 17. Jahrhundert als Wehrkirche.

Anzahl Einwohner
(Quelle: [2])
Jahr 179318001836186619011936196219821990199920062016
Einwohner 7601376106112091050761541472458392441343

Jakobsweg (Via Podiensis)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Golinhac gibt es nur sehr beschränkte Übernachtungsmöglichkeiten. Auf dem Campingplatz gibt es eine einfache Pilgerherberge (französisch: Gîte d’étape). Die nächste größere Ortschaft auf dem Jakobsweg ist Conques. Dorthin führt der Weg im welligen Relief über Feldwege und kleine Straßen durch Mischwälder und Wiesen. Als Straßenverbindung führt dorthin die D20, die nach wenigen Kilometern auf die D42 führt, der man bis Conques folgt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pilgerkreuz aus dem 15. Jahrhundert
  • Kirche Saint-Martin, deren Anfänge bis 950 zurückreichen mit Fundamenten einer Benediktinerabtei aus dem 12. Jahrhundert

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bettina Forst: Französischer Jakobsweg. Von Le Puy-en-Velay nach Roncesvalles. Alle Etappen – mit Varianten und Höhenprofilen. Bergverlag Rother, München (recte: Ottobrunn) 2007, ISBN 978-3-7633-4350-8 (Rother Wanderführer).
  • Bert Teklenborg: Radwandern entlang des Jakobswegs. Vom Rhein an das westliche Ende Europas. (Radwanderreiseführer, Routenplaner). 3. überarbeitete Auflage. Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck 2007, ISBN 978-3-7022-2626-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Golinhac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeinformation auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 21. Januar 2010
  2. Golinhac auf Cassini.ehess.fr (französisch) Abgerufen am 4. Februar 2010
Muszla Jakuba.svg
Jakobsweg „Via Podiensis

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