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Icelandair

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Icelandair
Logo der Icelandair
Boeing 757-200 der Icelandair
IATA-Code: FI
ICAO-Code: ICE
Rufzeichen: ICEAIR
Gründung: 1979
Sitz: Keflavík, IslandIsland Island
Drehkreuz:

Flughafen Keflavík

Heimatflughafen:

Flughafen Keflavík

IATA-Prefixcode: 108
Leitung: Birkir Hólm Guðnason (CEO)
Fluggastaufkommen: 2,61 Millionen[1] (2014)
Vielfliegerprogramm: Saga Club
Flottenstärke: 30 (+ 17 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.icelandair.de

Icelandair ist eine isländische Fluggesellschaft mit Sitz in Keflavík und Basis auf dem Flughafen Keflavík. Sie ist Teil der Holding Icelandair Group, zu der auch die Inlandsfluggesellschaft Air Iceland und die Frachtfluggesellschaft Bluebird Cargo gehören. Daneben gibt es etliche Beteiligungen an europäischen Fluggesellschaften und kleineren Gesellschaften, die in der Luftfahrtvermarktung tätig oder in die Flughafeninfrastruktur eingebunden sind.

Die Ursprünge von Icelandair liegen in der 1937 gegründeten Fluggesellschaft Flugfélag Akureyrar. Deren Nachfolgerin Flugfélag Íslands und die Fluglinie Loftleiðir Icelandic gründeten im Jahr 1973 gemeinsam die Holding Flugleidir. Unter dem Dach der Flugleidir fusionierten Flugfélag Íslands und Loftleiðir Icelandic am 1. Oktober 1979 zur neuen Fluggesellschaft Icelandair. Vor dem Bau des Flughafens Keflavík und seiner Entwicklung zu einem internationalen Luftfahrt-Drehkreuz war der Flughafen Luxemburg bis 1999 der wichtigste europäische Anschlussflughafen von Icelandair. Im Zeitraum von 2004 bis 2011 wurden jährlich 1,3 bis 1,7 Millionen Passagiere befördert, 2012 wurde erstmals die Marke von 2 Millionen erreicht und bis 2014 stieg die Zahl der Passagiere auf über 2,6 Millionen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Douglas C-54A der zu dieser Zeit schon international als Icelandair/Air Iceland bekannten Flugfélag Íslands im Jahr 1953

Die Anfänge der Gesellschaft reichen bis ins Jahr 1937 zurück. Damals wurde die Fluggesellschaft Flugfélag Akureyrar in Akureyri an der nordisländischen Küste gegründet. Sie betrieb ein einziges Wasserflugzeug vom Typ Waco YKS-7 und versorgte damit abgelegene Regionen in Island. Die Gesellschaft wechselte nach einem Unfall 1940 ihren Sitz und Namen, und firmierte ab da an in der Hauptstadt Reykjavík als Flugfélag Íslands. Anfang der Vierziger Jahre setzte sie dann im Inland auch mehrere Flugzeuge ein, darunter ein Waco-Wasserflugzeug, zwei de-Havilland Rapides, sowie je eine Beechcraft 18D und eine PBY Catalina. Ab 1945/1946 steuerte die bislang auf den Inlandsmarkt beschränkte Flugfélag Íslands mit Zielen in Schottland und Dänemark erstmals internationale Ziele an. Nahezu zeitgleich legte man sich zudem den damals für die internationale Präsenz gedachten Namen Icelandair zu (anfangs auch Air Iceland), der die dann im Inland immer noch als Flugfélag Íslands fliegende Fluggesellschaft parallel im Ausland repräsentierte. Für die internationalen Strecken nutzte man Anfangs Flugzeuge vom Typ Douglas DC-3 und Consolidated B-24, später auch Douglas DC-4. 1967 wurde der erste Jet in Betrieb gestellt, eine Boeing 727.[2][3][4]

Parallel entstand in den Vierzigern die Fluggesellschaft Loftleiðir. Sie wurde 1944 von drei Piloten gegründet, welche damals gerade ihre Ausbildung in Kanada vollendet hatten. Loftleiðir flog anfangs Inlandsdienst mit einer Stinson Reliant, war aber ab 1947 auch im internationalen Markt präsent. Anfangs nur nach Grönland mit einer Grumman, und später auch nach Nordamerika und Europa. Loftleiðir selbst hatte bereits 1952 die Inlandsdienste an Flugfélag Íslands abgegeben und war somit ab 1952 nur noch international aktiv, wofür der Name Loftleiðir Icelandic zugelegt wurde. Seit 1953 bot sie auch Flugdienste über den Nordatlantik im unteren Preissegment via Reykjavík an, welche später auch bei Icelandair als wichtiges Standbein dienen sollten. Loftleiðir Icelandic wuchs schnell und stellte so Flugzeuge vom Typ Douglas DC-4 und Vickers Viscount 759 in den Dienst. Es folgten größere Flugzeuge, wie 1959 die Douglas DC-6 und 1964 die Canadair CL-44D. Die Gesellschaft flottete 1970 mit einer Douglas DC-8 den ersten Jet ein.[3][4] Im Jahr 1972 kaufte Loftleiðir die International Air Bahama auf, welche ebenfalls preisgünstige Flüge zwischen Europa und Nordamerika angeboten hatte und damit zu einer Konkurrentin auf den transatlantischen Routen geworden war.[5]

Gründung der Holding Flugleidir[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Boeing 727 der Flugfélag Íslands (Icelandair) auf dem Flughafen Palma de Mallorca im Jahr 1976

Am 1. August 1973 gründeten Loftleiðir Icelandic und Flugfélag Íslands (Icelandair) eine gemeinsame Holding names Flugleidir, in die sie ihre Fluggesellschaften einbrachten. Diese blieben zunächst zwei rechtlich eigenständige Unternehmen. Die Gesellschaften Loftleiðir Icelandic und Flugfélag Íslands setzten ihren Betrieb in den Folgejahren weiterhin voneinander getrennt unter den bisherigen Markenauftritten Icelandair beziehungsweise Icelandic Airlines fort.[6]

Den internationalen Aktivitäten von Flugfélag Íslands (Icelandair) kam es in den 1970er Jahren zugute, dass sich zwar immer mehr Menschen Flugreisen leisten konnten, Transatlantikflüge aber noch sehr hochpreisig waren. Flugfélag Íslands (Icelandair), die sich als eine Art Vorläufer der Billigfluggesellschaften positionierte. Sie bediente einige Flughäfen in den USA und in Westeuropa, bevorzugt solche mit niedrigen Gebühren, von denen die Passagiere aber dennoch gute Anschlussmöglichkeiten hatten. Der Flughafen Luxemburg wurde zum zentralen Europa-Drehkreuz der Gesellschaft, von wo aus die Passagiere per Bahn, Privatwagen oder mit kostenlosen Zubringerbussen schnell in die umliegenden Metropolen wie Köln, Frankfurt am Main oder Brüssel gelangen konnten.[2][7]

Im Januar 1979 stellte Flugfélag Íslands (Icelandair) erstmals ein Großraumflugzeug in Dienst, eine für vier Monate von Seaboard World Airlines geleaste McDonnell Douglas DC-10-30CF, die sie gemeinsam mit der Schwestergesellschaft Air Bahama auf transatlantischen Routen betrieb.[8][9]

Fusion zur Icelandair[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Douglas DC-8 der Icelandair auf dem Flughafen Luxemburg im Jahr 1983

Die Holding Flugleidir fusionierte ihre zwei eigenständigen Tochterunternehmen Loftleiðir Icelandic und Flugfélag Íslands am 1. Oktober 1979 zur Fluggesellschaft Icelandair, wodurch der bisherige Markenauftritt der Flugfélag Íslands zum offiziellen Namen der neuen Gesellschaft wurde. Die anfängliche Flotte des fusionierten Unternehmens bestand aus fünf Fokker F-27-100, zwei Boeing 727-100 und vier Douglas DC-8-63CF.[10] Bis Mitte der 1980er-Jahre wurde die Flotte nicht vergrößert.[11]

Im Jahr 1987 startete die Fluggesellschaft eine Flottenerneuerung. Hierbei stellte das Unternehmen zunächst als Ersatz für ihre zwei Boeing 727 vier werksneue Boeing 737-400 in Dienst, die zwischen 1989 und 1991 ausgeliefert wurden.[12][13]

1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Boeing 737-400 der Icelandair Mitte der neunziger Jahre in alter Bemalung.

Anfang 1990 beschäftigte Icelandair 1240 Mitarbeiter. Im selben Frühjahr übernahm die Gesellschaft ihre ersten beiden Boeing 757-200 und ersetzte mit diesen die verbliebenen zwei Douglas DC-8. Daneben wurden drei Boeing 737-400 auf internationalen Flügen betrieben.[14] Eine vierte Boeing 737-400 und eine dritte Boeing 757-200 ergänzten im April beziehungsweise Mai 1991 die Flotte.[15] Bis zur Auslieferung dieser Flugzeuge wurde übergangsweise eine Boeing 737-300 von der dänischen Maersk Air gemietet.[16] Die im nationalen Verkehr betriebenen Fokker F-27 ersetzte Icelandair im Zeitraum von März bis Mai 1992 durch vier Fokker 50.[17] Für die Dauer der Sommersaison 1995 leaste Icelandair eine fünfte Boeing 737-400 von der US-amerikanischen MarkAir, welche Anfang 1996 an Maersk Air abgetreten wurde.[18] Im Frühjahr 1996 beschäftigte die Gesellschaft 1330 Angestellte. Ihr Flotte bestand zu dieser Zeit aus je vier Maschinen der Typen Boeing 737-400, Boeing 757-200 und Fokker F-50.[19]

Auf der Paris Air Show 1997 bestellte Icelandair zwei weitere Boeing 757-200 sowie zwei Boeing 757-300.[20] Die erste Boeing 757-200 aus dieser Bestellung wurde im Januar 1998 ausgeliefert. Zeitgleich leaste das Unternehmen eine Boeing 737-300QC von ILFC, die unter der neuen Marke Icelandair Cargo auf Frachtflügen betrieben wurde.[21] Anfang 1999 bestand die Flotte aus drei Fokker 50, einer Boeing 737-300QC, drei Boeing 737-400 und sechs Boeing 757-200, von denen eine langfristig an Greenlandair verleast worden war. Zudem lagen Bestellungen für drei Boeing 757-200 und zwei Boeing 757-300 zur Auslieferung zwischen 1999 und 2003 vor.[22]

Am 9. Januar 1999, nach 43 Jahren, stellte Icelandair die Bedienung des Flughafens Luxemburg ein, der bis dahin als Luftfahrt-Drehkreuz in Europa fungiert hatte. Da das Flugangebot nach Nordamerika und zum Icelandair-Drehkreuz in Reykjavík-Keflavik stark gestiegen war, wählten immer weniger Passagiere den Weg über Luxemburg, so dass die Strecke unprofitabel wurde.[23]

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. April 2000 stellte Icelandair als weltweit erstes Unternehmen eine Boeing 757-200 mit modernisierter Kabinenausstattung in Dienst. In diesem Kabinendesign war erstmals eine Boeing 757-300 im Jahr 1999 ausgeliefert worden; es wurde ab März 2000 auch bei allen bestellten Boeing 757-200 zum Standard.[24] Im Verlauf des Jahres 2001 stellte Icelandair ihren nationalen Linienverkehr ein und veräußerte die hierzu genutzten drei Fokker 50.[25] Die Inlandsflüge wurden von dem 1997 gegründeten Schwesterunternehmen Air Iceland (Markenauftritt Flugfélag Íslands) fortgeführt. Ab 2001 musterte das Unternehmen jährlich eine Boeing 737-400 aus. Die letzte Flugzeug verließ Anfang 2003 die Flotte. Zu dieser Zeit betrieb Icelandair zwölf Boeing 757 im Passagierflugverkehr, darunter eine im März 2002 ausgelieferte Boeing 757-300. Daneben setzte die Gesellschaft je eine geleaste Boeing 737-300 und Boeing 757-200 auf Frachtflügen ein.[26]

Bis 2003 wurde die Stammgesellschaft Flugleidir zu einer Holding mit elf Subunternehmen in der Reise- und Tourismusbranche umstrukturiert. Neben Icelandair gehörten unter anderem Air Iceland (Flugfélag Íslands) sowie Icelandair Hotels, Icelandair Cargo und Icelandic Ground Services dieser Holding. Der Unternehmensverbund wurde weiterhin maßgeblich von Icelandair als größtem Unternehmen der Gruppe bestimmt.[27][28]

Zu Beginn des Jahres 2005 bestellte die zur Icelandair-Gruppe gehörende Leasinggesellschaft Icelease zehn Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 mit einer Kaufoption für weitere fünf Exemplare. Der Auftrag hatte ein Gesamtvolumen von 650 Millionen US-Dollar.[29] Die Maschinen wurden langfristig an andere Fluggesellschaften vermietet.[30]

Im Februar 2005 bestellte die Icelandair Group die ersten zwei für Icelandair bestimmten Boeing 787-8 (Dreamliner), gefolgt im Sommer 2006 mit einer Nachbestellung für zwei weitere Flugzeuge dieses Typs. Die ersten beiden bestellten Boeing 787 sollten 2010 planmäßig bei Icelandair eintreffen, die beiden andern 2012 folgen. Durch Probleme bei der Boeing 787 verzögerte sich die Auslieferung. Durch einen 2011 geschlossenen Deal werden nur zwei Flugzeuge bei Icelandair eingesetzt, die beiden anderen werden an Norwegian ausgeliefert.[31]

2005 übernahm die Gesellschaft den isländischen Frachtflieger Bluebird Cargo, der weiterhin unter dem alten Namen fliegt. Bluebird Cargo arbeitet mit dem Frachtunternehmen Flugflutningar zusammen. Zum Zeitpunkt der Übernahme betrieb Blue Bird Cargo eine Flotte aus fünf Boeing-737-Frachtern und stand vor der Inbetriebnahme erster Frachtversionen des Typs Boeing 757. Beide Unternehmen waren zu diesem Zeitpunkt profitabel gewesen und hatten zusammen in den letzten beiden Jahren ein Wachstum von 37 Prozent zurückgelegt. Der Kaufpreis für beide Gesellschaften betrug für die Icelandair Group 3,8 Billionen Isländische Kronen. Die Übernahme sollte der Firmengruppe einen besseren Einstieg ins Frachtgeschäft ermöglichen. Bislang war nur Beifracht in den Personenflugzeugen bei Icelandair und ihrer im Inland aktiven Schwestergesellschaft üblich.[32]

2005 wurde auch eine weitere Boeing 757-200 übernommen, welche aus Beständen der Phuket Air stammte. Zudem plante die Flugleidir Icelandair Group im gleichen Jahr die dänische Sterling Airlines zu übernehmen, welche sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Gesprächen über eine Übernahme durch Maersk Air befand. Diese Pläne wurden jedoch nicht verwirklicht.[33]

Ebenfalls im Jahr 2005 kam es zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Holding Flugleiðir, welche sich in FL Group umbenannte, und sich fortan auf internationales Investment konzentrierte. Im Zuge der Umstrukturierung in ein Investmentunternehmen wurde der Luftverkehrsbereich als unattraktiv angesehen, und man versuchte durch den Verkauf dieser Sparte Devisen für zukünftige Investitionen zu erzielen. 2006 wurde dann Icelandair zusammen im Verbund mit Air Iceland und den anderen Gesellschaften in die neue Holding Icelandair Group ausgelagert, an einheimische Investoren veräußert und ist seit 2007 auch an der Isländischen Börse ICEX gelistet. Der Verkaufserlös betrug mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar (35 Milliarden ISK) und die FL Group konnte später ein Gewinn von über 390 Mio. US-Dollar verbuchen (26,5 Milliarden ISK).[28][34] Weiterhin wurde im Zusammenhang mit der Umstrukturierung auch der 17-prozentige Anteil am britischen Billigflieger easyJet verkauft.[27][35]. Icelandair selbst führte 2006 kaum Flottenänderungen durch und verstärkte hingegen seine Aktivitäten im Verleasen von Flugzeugen an andere Fluggesellschaften.[33]

2007 übernahm die Icelandair Group die tschechische Fluggesellschaft Travel Service mit ihrer Tochter SmartWings. Ziel war ein gewinnbringender Verkauf der einen Hälfte des Unternehmens im gleichen Jahr und ein Verkauf der restliche Hälfte im Folgejahr. Das Ziel der Manager durch diese Blitzaktion Geld zu erwirtschaften wurde jedoch verfehlt. Zudem wurde 2007 über den Kauf der defizitären Fluggesellschaft Jat Airways aus Serbien beraten, was jedoch letztendlich abgelehnt wurde. Die Flotte wurde 2007 um zwei Boeing 757-200 erweitert, welche von Iberia übernommen wurden.[33]

Im Jahr 2008 verleaste Icelandair weitere Flugzeuge an andere Fluggesellschaften, vorwiegend aus Europa und Afrika. Zudem konnte man Codeshare-Arrangements mit der finnischen Finnair und der österreichischen Austrian Airlines vereinbaren. Die Flotte wurde um eine gebraucht von All Nippon Airways übernommene Boeing 767-300ER ergänzt.[33] Die Gesellschaft begann im Zuge der Wirtschaftskrise jedoch, wie viele andere Fluggesellschaften in diesem Zeitraum, defizitär zu werden.

Zum Jahresende führte Icelandair neue Uniformen für ihr Kabinenpersonal ein, die von der isländischen Designerin Steinunn Sigurdardóttir entworfen wurden.[36][37]

Im Jahr 2009 übernahm oder stellte Icelandair keine Flugzeuge in, beziehungsweise außer Dienst. Jedoch wurden erneut zahlreiche Flugzeuge, zum Großteil von anderen Mietern retournierte Maschinen, an andere Fluggesellschaften verleast. Zudem übernahm die staatlich gehaltene Íslandsbanki 47 Prozent der Anteile an Icelandair. Die von Icelandair kontrollierte Icelandair Group selbst übernahm zudem Anteile der lettischen SmartLynx Airlines.[33] Der Break-Even-Point wurde nicht erreicht.

Seit 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Boeing 757-200 der Icelandair in Glasgow 2010

2010 erhielt Icelandair 25 Millionen Euro vom Pension Fund of Commerce der Isländischen Regierung, um sich neu zu strukturieren; der Pension Fund of Commerce erhielt im Gegenzug 12 Prozent der Anteile an Icelandair. Icelandair litt damals (wie viele andere Fluggesellschaften auch) an erheblichen Defiziten und hatte im ersten Halbjahr 2010 einen Verlust von umgerechnet 13,4 Millionen Euro ausgewiesen. Der Restrukturierungsplan sah vor, sich ausschließlich auf das von Icelandair bereits stark betriebene Wet-Lease-Segment und auf die Dienste ab dem Flughafen Keflavik zu konzentrieren. Das Wet-Lease-Segment wurde deshalb vertieft und neue Verträge geschlossen, beziehungsweise bestehende geändert. Zudem wurde über eine Bestellung von Airbus A320 oder Boeing 737 zwecks Flottenverjüngung diskutiert.[38] Die Icelandair-Gruppe verkaufte ihre Anteile an einigen nicht-isländischen Fluggesellschaften. Zum Anfang des Jahres 2010 hatte die Icelandair Group nur noch Beteiligungen an SmartLynx Airlines, Travel Service, SmartWings und Bluebird Cargo.[39]

Eine Boeing 757-200PF der Icelandair Cargo

Im April 2010 stellte der Ausbruch des Eyjafjallajökull ein großes Problem für den Flugverkehr dar. In den Tagen, wo in Europa die meisten Lufträume gesperrt worden waren, musste der Flugverkehr nach Europa gänzlich eingestellt werden. Die Flüge in die USA waren dagegen ebenso unbeeinträchtigt wie die meisten Inlandsflüge, welche von der Schwestergesellschaft Flugfélag Íslands (international als Air Iceland bekannt) durchgeführt werden. Dies hing zusammen mit der Lage des Eyjafjallajökull im Südosten der Insel und der Windrichtung, welche die Asche nach Europa davontragen ließ. Als um den 20. April der Wind in westliche Richtung drehte und auch der Westatlantik von Aschepartikeln nicht verschont wurde, waren auch teilweise USA-Flüge sowie die Inlandsdienste der Flugfélag Íslands ein wenig, insbesondere in der Routenführung, beeinträchtigt. Es gab aber keine größeren Probleme im Amerikaverkehr. Die Gäste, deren Rückflüge nicht durchgeführt werden konnten, wurden von Icelandair in Reykjavíker Hotels untergebracht und ihnen eine Reykjavík Welcome Card ausgegeben, mit der sie kostenlosen Eintritt in viele Öffentliche Einrichtungen von Reykjavík hatten.[40]

Im Mai 2011 wurde bekannt gegeben, dass Icelandair eine offene Bestellung über drei Boeing 787-8 an Norwegian Air Shuttle abgibt, die mit den Flugzeugen ins Langstreckensegment einsteigen möchte. Norwegian Air Shuttle schloss den Deal, um die Flugzeuge möglichst schnell in Dienst zu stellen. Hätte sie die Flugzeuge direkt beim Hersteller bestellt, läge ihre Lieferposition Jahre hinter der von Icelandair.[41]

Zur Icelandair Group zählen (Stand Februar 2012) neben Icelandair die Fluggesellschaften Travel Service, SmartLynx, Bluebird Cargo und Air Iceland. Die Holding ist auch Mutter der Icelandair Ground Services, Icelandair Cargo, Iceland Travel und Icelandair Hotels sowie der Leasingunternehmen Loftleidir Icelandic und Icelease.[42]

Passagierstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Jahren verzeichnet Icelandair steigende Passagierzahlen. 2006 flogen über 1,5 Millionen Menschen mit Icelandair[43] und 2007 1,6 Millionen.[44] Während der Finanzkrise 2008/2009 kürzte Icelandair Kapazitäten. Ab 2010 stiegen die Passagierzahlen wieder. Nach dem Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull im April 2010 kam es aufgrund der temporären Verlegung eines Großteils der Flotte zum Flughafen Glasgow[45] und des anhaltenden Wachstums im Gesamtjahr zu keiner relevanten Beeinträchtigung bei den Passagierzahlen. 2011 wurden 1,74 Millionen, 2012 2,02 Millionen und 2014 2,61 Millionen Passagiere transportiert.[1]

Jahr Fluggastaufkommen in Mio. Veränderung gegenüber dem Vorjahr
2014[1] 2,6 ca. 15 %
2013[1] 2,3 ca. 12 %
2012[1] 2,0 ca. 16 %
2011[1] 1,7 ca. 16 %
2010[1] 1,5 ca. 14 %
2009[46] 1,3 ca. 14 %
2008[47] 1,5 ca. 6 %
2007[44] 1,6 ca. 7 %
2006[48] 1,5 ca. 1 %
2005[48] 1,5 ca. 15 %
2004[49] 1,3 ca. 18 %

In der Hauptreise- bzw. Ferienzeit in den Sommermonaten sind (Stand 2011) die Sitzplatzkapazitäten recht unterschiedlich ausgelastet:

Monat Passagiere Veränderung gegenüber dem Vormonat Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum Sitzladefaktor Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum
Dezember[50] 100,118 4 % 10 % 74,2 % 0.4 Prozentpunkte
November[51] 104.425 29 % 10 % 77,0 % 2.8 Prozentpunkte
Oktober[52] 146,235 13 % 13 % 81,5 % 0.9 Prozentpunkte
September[53] 168,013 33 % 15 % 78,3 % 3.7 Prozentpunkte
August[54] 249,065 2 % 18 % 85,3 % 0.9 Prozentpunkte
Juli[55] 254.437 19 % 18 % 85,4 % 0.8 Prozentpunkte
Juni[56] 213.008 56 % 21 % 80.8 % 0 Prozentpunkte
Mai[57] 136.221 18 % 22 % 77,2 % 2.1 Prozentpunkte
April[58] 115.212 19 % 48 % 79,2 % 10.3 Prozentpunkte
März[59] 96.639 22 % 10 % 76,7 % 2,3 Prozentpunkte
Februar[60] 79.136 4 % 16 % 70,7 % 4 Prozentpunkte
Januar[61] 82.136 10 %[62] 15 % 65,7 % Keine Daten

Beförderungsklassen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair hat ihre Flugzeuge mit drei verschiedenen Serviceklassen ausgestattet, welche 2008 eingeführt wurden. Reisende in der Business Class werden in der Icelandair Saga Class befördert; Reisende in der Economy Class können zwischen der Icelandair Economy Comfort Class und der Icelandair Economy Class wählen, wobei Letztere im Preis- und Servicesegment niedriger angesiedelt sind. Das Inflight-Entertaiment-System bietet allen Passagieren kostenlos Filme, Fernsehprogramme und Musik.[63]

Icelandair Saga Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sitze der Businessclass Icelandair Saga Class sind in einer 2+2-Konfiguration angeordnet. Sie sind mit Leder bezogen, verfügen über einen Sitzabstand von 99 Zentimeter und befinden sich im vorderen Teil des Flugzeuges. Den Passagieren werden an Bord kostenlose Mahlzeiten angeboten. Im Programm stehen traditionell isländische Gerichte wie zum Beispiel Lammfleisch oder Fisch. Die Freigepäckmenge beträgt auf Flügen von/nach Island 30 Kilogramm und von/nach den USA oder Kanada zwei mal 32 Kilogramm. Zudem erhält der Passagier Zutritt zu Businesslounges an allen Zielflughäfen der Icelandair und kann an separaten Schaltern einchecken.[64][65]

Icelandair Economy Comfort Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Icelandair Economy Comfort Class ist normal (3+3) konfiguriert. Der Sitzabstand beträgt 84 Zentimeter, zwei mehr als in der Economy Class. Zudem bleibt in der Buchungsklasse jeweils der Mittelsitz frei. Die Passagiere erhalten wie die Passagiere der Saga Class Zutritt zu den Businesslounges am Flughafen und die Erlaubnis, an separaten Check-In-Schaltern einzuchecken, und können zudem bei der Buchung ihren Wunschsitz auswählen. Die Economy-Comfort-Kunden erhalten ebenfalls kostenlose warme Mahlzeiten an Bord; sie sind weniger aufwändig als die in der Saga Class angebotenen. Die Passagiere können dazu zwischen zahlreichen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken auswählen. Auch die Gepäckbestimmungen sind mit denen der Saga Class identisch.[64][66][67]

Das Reisemagazin Clever reisen! bewertete Anfang 2010 die Economy-Comfort-Klassen verschiedener Fluggesellschaften; Icelandair erhielt dabei die Note 3,2.[68]

Icelandair Economy Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sitze der Economy Class nehmen den Großteil des Passagierraumes ein und sind im hinteren Bereich des Flugzeuges angeordnet, in einer klassischen 3+3-Konfiguration mit einem Sitzabstand von 82 Zentimetern. Die Passagiere können an Freigepäck bis zu zwei Gepäckstücke à 23 kg (nach Nordamerika) bzw. 20 kg (nach Island) mitnehmen.[69] Sie können als Bordverpflegung nur zwischen verschiedenen alkoholfreien Getränken wie Tee, Softdrinks oder Kaffee auswählen. Alkoholische Getränke, Snacks und Erfrischungen gibt es gegen Bezahlung.[64]

Vielfliegerprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair besitzt ein Vielfliegerprogramm mit dem Namen Saga Club. Es basiert wie üblich auf dem Sammeln von Punkten bei den Fluggesellschaften Icelandair und ihren Partnern Air Iceland, Alaska Airlines und Finnair. Darüber hinaus sind Punkte auch durch das Nutzen von einigen Hotels zu sammeln, wie z. B. mit dem Hilton Honors Programm, in Icelandair Hotels, Park Plaza, Radisson Blu und Park Inn Hotels. Auch bei einigen Autovermietern gibt es die Möglichkeit Punkte zu sammeln.[70]

Die Punkte können gegen Freiflüge bei Icelandair und ihren Partnerfluggesellschaften, sowie bei den Hotel- und Autovermietungspartnern gegen entsprechende Leistungen (Mietwagen oder Übernachtungen) oder bei dem Onlineversand Points.com eingelöst werden. Außerdem kann mit vor dem Flug erworbenen Punkten an Bord eingekauft werden (inkl. Speisen und Getränke).[71]

Für Kunden, die das Vielfliegerprogramm stark nutzen, gibt es Saga Silver und Saga Gold. Das Statusupgrade ist für Saga Silver bei 40.000 und bei Saga Gold für 80.000 gesammelte Punkte innerhalb von 12 Monaten vorgeschrieben. Passagiere mit Saga Silver und Saga Gold sammeln 10 %, beziehungsweise 20 % mehr Punkte beim Nutzen von Dienstleistungen. Außerdem gibt es je nach Status zusätzlich u. a. mehr Freigepäck, sowie die Möglichkeit der Nutzung von Lounges oder extra Check-In-Schalter.[72]

Emissionsausgleich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair bietet den Kunden die Möglichkeit, die Emissionen ihrer Flugreise auszugleichen. Bei der Buchung des Fluges besteht die Option, wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch, den entsprechenden Ausstoß von Kohlenstoffdioxid durch eine Zusatzgebühr zu kompensieren. Die Gebühr ist abhängig von der Länge der geflogenen Strecke und wird an Kolviður weitergeleitet. Kolviður ist eine von der isländischen Regierung, Reykjavík Energy und der Kaupthing Bank gehaltene Organisation, die sich um den Emissionsausgleich kümmert. Mit dem Geld, Kolviður bietet auch einen Klimaausgleich zum Beispiel für Autos und Firmen an, werden dann hauptsächlich Renaturierungsprogramme durchgeführt. Bislang wurden nur Wälder in Island aufgeforstet, es ist jedoch geplant, auch Programme in den Tropen zu starten.[73][74][75]

Anteilseigner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom 7. Mai 2015 sind die größten Anteilseigner der Icelandair Group:[76]

  • Pensionsfonds Lífeyrissjóður verslunarmanna (14,6 %)
  • Pensionsfonds Stefnir - ÍS 15 (11,0 %)
  • Pensionsfonds Lífeyrissj.starfsm.rík. A-deild (6,7 %)
  • Pensionsfonds Stefnir - ÍS 5 (6,5 %)
  • Pensionsfonds Gildi - lífeyrissjóður (6,1 %)
  • Pensionsfonds Stafir lífeyrissjóður (3,6 %)

Insgesamt gab es 2015 20 Anteilseigner mit einem Anteil von größer einem Prozent, weitere Anteile liegen im Streubesitz.

Konkurrenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Airbus A320-200 von WOWair, dem größten Konkurrenten von Icelandair im Islandverkehr

Während Icelandair bei seinen Angeboten Europa–Keflavik–Nordamerika mit einer Vielzahl anderer Fluggesellschaften konkurriert, welche ebenfalls Transatlantikrouten durchführen, sieht die Lage im Verkehr von und nach Island deutlich anders aus.

Im Islandverkehr, der sich hauptsächlich zwischen Island und Europa und weniger nach Nordamerika abspielt, hatte Icelandair als weitestgehend einzige isländische Fluggesellschaft über Jahrzehnte eine Monopolstellung inne. Zudem trauten sich auch nur wenige andere Fluggesellschaften in den Markt einzusteigen, sodass Icelandair im Endeffekt höhere Preise ansetzen konnte. Mit der zunehmenden Liberalisierung des Luftverkehrs und dem daraus resultierenden Aufweichen der Monopole, kam diese Vormachtstellung ins Wanken. Die erste wirkliche Billigfluggesellschaft, die Icelandair Probleme machte, war der Neuling Iceland Express. Er rollte 2003 an den Start und war durch seine deutlich günstigeren Angebote im Vergleich zu Icelandair vor allem für Touristen attraktiv. Zudem kamen immer mehr Fluggesellschaften wie auch Air Berlin nach Island, und sorgen für weitere Konkurrenz für den Flagcarrier, was Icelandair zu Preissenkungen zwang.

Neben Iceland Express ist im Juni 2012 mit WOWair ebenfalls ein neuer isländischer Billigflieger an den Start gegangen.[77][78][79][80] WOWair hat Ende 2012 Iceland Express übernommen und das Unternehmen in den eigenen Betrieb integriert. WOWair ist somit derzeit der einzige einheimische Mitbewerber auf internationalen Liniendiensten sowie gleichzeitig der schärfste Konkurrent von Icelandair.

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Boeing 757-200 der Icelandair auf dem Flughafen Manchester (2011)
Eine Boeing 757-200 der Icelandair beim Start vom Aeroport de Barcelona (2011)
Eine Boeing 757-200 der Icelandair auf dem Frankfurter Flughafen (2013)

In Europa fliegt Icelandair zahlreiche Ziele an, vor allem in Mitteleuropa. Es werden dabei immer die großen Hubs und nicht die billigeren Sekundärflughafen angeflogen. Besonders auffällig sind die vielen skandinavischen Linienziele, insbesondere in Norwegen, was mit der engen Verbundenheit von Skandinavien und Island zusammenhängt. In Deutschland wird neben Frankfurt am Main seit 2012 auch München ganzjährig angeflogen.[81] In Amerika bedient Icelandair etliche große Metropolen, von denen die meisten an der Ostküste liegen.[82] Codeshare-Abkommen bestehen mit jetBlue und Alaska Airlines.[83][84]

Besonders schwierig ist für Icelandair der stark saisonabhängige Islandverkehr. So liegen die Passagierzahlen der aufkommensstärksten Monate um das Dreifache über denen der schwachen Monate. Dadurch steigt der Kapazitätsbedarf auf den ganzjährig bestehenden Routen in den Sommermonaten stark an und zahlreiche Strecken werden daher auch nur saisonal aufgenommen. So wird zum Beispiel Hamburg - wie vormals auch München - von Island aus nur zwischen Juni und September angeflogen.

Flugziele von Icelandair inklusive Anschlussflüge mit Alaska Airlines (Stand 2015[82])
USA / Kanada Skandinavien Deutschland übriges Europa Anschlüsse via Alaska Airlines
Boston
Akureyri
Frankfurt am Main
Amsterdam
Anchorage
Denver
Bergen
Hamburg
Barcelona
Las Vegas
Halifax
Billund
München
Brüssel
Los Angeles
Minneapolis
Kopenhagen
Glasgow
Portland
New York
Helsinki
London
Sacramento
Orlando
Oslo
Madrid
San Diego
Seattle
Reykjavík
Manchester
San Francisco
Toronto
Stavanger
Mailand
Spokane
Vancouver
Stockholm
Paris
Washington, D.C.
Trondheim
Zürich
Genf

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 757-300 der Icelandair
Boeing 757-200 der Icelandair in Aurora-Sonderbemalung

Mit Stand Dezember 2015 besteht die Flotte der Icelandair aus 30 Flugzeugen[85] mit einem Durchschnittsalter von 20,4 Jahren:[86]

Flugzeugtyp aktiv bestellt[87] Anmerkungen Sitzplätze[88]
(Business/Eco+/Eco)
Boeing 737 MAX 8 09 Bestellung wurde im Februar 2013 von 12 auf 16 Maschinen erhöht[89] - offen -
Boeing 737 MAX 9 07
Boeing 757-200 23 19 mit Winglets ausgestattet; TF-FIU in Aurora-Sonderbemalung; 2 inaktiv 183 (22/41/120)
184 (20/44/120)
Boeing 757-200PF 02 Frachtflugzeuge; 1 betrieben für European Air Transport Leipzig
Boeing 757-300 01 mit Winglets ausgestattet 222 (22/65/135)
Boeing 767-300ER 04 2 verleast an Air Niugini, 1 inaktiv 214
Boeing 787-8 01 - offen -
Gesamt 30 17

Die Flugzeuge der Gesellschaft tragen seit einigen Jahren jeweils den Namen eines isländischen Vulkans.[88]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer Geschichte musste Icelandair und ihre Vorgängergesellschaften wenige Zwischenfälle und Flugzeugverluste beklagen, bei denen aber auch einige Passagiere ihr Leben verloren.

  • Am 26. September 1970 verunglückte eine Fokker F-27 (TF-FIL) der Flugfélag Islands (Icelandair), auf dem Flug von Kopenhagen, über Bergen in Norwegen und Vágar auf den Färöer, nach Reykjavík. Auf dem Flugsegment von Bergen nach Vágar prallte das Flugzeug in der Nähe des Flughafens Vágar gegen einen Berg und zerschellte. Von den insgesamt 34 Insassen, darunter vier Besatzungsmitgliedern, starben ein Besatzungsmitglied und sieben Passagiere.[91]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Icelandair – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g PRESENTATION OF Q4 2014 RESULTS ICELANDAIR GROUP HF, 6. Februar 2015, S. 9 (Passenger mix and total passengers in thousands 2009-2014). Abgerufen am 9. Mai 2015.
  2. a b Icelandair zu ihrer Geschichte, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  3. a b Abriss der isländischen Luftfahrt bei flugsafn.is
  4. a b fundinguniverse.com zu Icelandair
  5. 1972 - January 29 - International Air Bahama Timetables, Route Maps, and History
  6. Flight International, 9. April 1977
  7. Siehe die Anzeige der Icelandair im NYY-Magazin 25. Mai 1981 (Zugriff 29. Mai 2011)
  8. Ron Preede, Overseas National Airways - United Air Carriers Inc.
  9. Onacrew, Icelandair Loftleidir, Air Bahama and ONA
  10. JP airline-fleets international, Edition 80
  11. JP airline-fleets, Edition 85
  12. Übersicht der Boeing 737-400 in Icelandair-Diensten, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  13. JP airline-fleets international, Edition 89/90
  14. JP airline-fleets international, Edition 90/91
  15. JP airline-fleets international, Edition 91/92
  16. planespotters zur Boeing 737-300 mit Kennzeichen OY-MMD, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  17. JP airline-fleets international, Edition 92/93
  18. planespotters.net über die Boeing 737-400 mit der Registrierung TF-FIE, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  19. JP airline-fleets international, Edition 96/97
  20. [Flight International, 25. Juni 1997]
  21. JP airline-fleets international, Edition 98/99
  22. JP airline-feets international Edition 1999/2000
  23. Icelandair: Abschied von Luxemburg, abgerufen am 29. Mai 2011
  24. Boeing - Icelandair Takes First Boeing 757-200 with New Interior, 25. April 2000, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  25. JP airline-fleets international, Edition 2002/2003
  26. JP airline-fleets international, Edition 2003/04
  27. a b icelandair.de/about
  28. a b Vilhjálmur Pétursson: Strategic and Financial Valuation of Icelandair Group. Aarhus School of Business / Aarhus University June 2011 (PDF)
  29. wallstreet-online.de zur Bestellung von 10 Boeing 737-800, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  30. news.icex.isüber die Boeing 737-800 bei Icelease, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  31. Boeing zur Bestellung des Dreamliners, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  32. landsbanki.is zur Übernahme des Frachtfliegers Bluebird Cargo durch die Flugleidir Icelandair Group, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  33. a b c d e Meldungen über Icelandair bei ch-aviation.ch
  34. FL-GROUP Press Release: Record after tax profit of ISK 44.6 billion (EUR 475.8 million) - Profit more than doubles in 2006. FL-Group, Reykjavík, 2 February 2007 (PDF)
  35. flightglobal.com: Icelandair being sold by FL Group to other Icelandic investors
  36. steinunn.com: BIO
  37. easier.com: High fashion for Icelandair cabin crew
  38. Meldungen über Icelandair bei ch-aviation.ch, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  39. Aero International Ausgabe 2/2010, S. 52: Strategiewechsel bei Icelandair
  40. Icelandair: Aktuelle Icelandair Information zum Ausbruch des Eyjafjallajökull, 21. April 2010, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  41. aero.de - Norwegian Air Shuttle übernimmt 787-Aufträge von Icelandair 27. Mai 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  42. Gesellschaften der Icelandair Group
  43. Geschäftsbericht 2006 der Icelandair Group über die Verkehrsentwicklung von Icelandair, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  44. a b Geschäftsbericht 2007 der Icelandair Group über die Verkehrsentwicklung von Icelandair, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  45. David Kaminski-Morrow: Icelandair shifts volcano-hit hub operation back to Reykjavík. Auf www.flightglobal.com, 28. April 2010, zuletzt abgerufen am 24. Februar 2012
  46. Icelandair Group hf- Great increase in Icelandair passenger numbers in 2010 and load factors the best in history, zuletzt abgerufen am 12. August 2012
  47. made-in-iceland.com zu Icelandair
  48. a b Icelandair Group’s results for 2006 - Earnings Release, Reykjavík 20 February 2007 (PDF), zuletzt abgerufen am 23. Februar 2012
  49. Icelandair Group reports passenger numbers up in December 2004 AIRLINE INDUSTRY INFORMATION-(C)1997-2005 M2 COMMUNICATIONS LTD, zuletzt abgerufen am 23. Februar 2012
  50. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 48 kB) Passagierzahlen für Dezember 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  51. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 35 kB) Passagierzahlen für November 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  52. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 77 kB) Passagierzahlen für Oktober 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  53. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 35 kB) Passagierzahlen für September 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  54. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 35 kB) Passagierzahlen für August 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  55. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 33 kB) Passagierzahlen für Juli 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  56. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 50 kB) Passagierzahlen für Juni 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  57. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 50 kB) Passagierzahlen für Mai 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  58. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 22 kB) Passagierzahlen für April 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  59. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 21 kB) Passagierzahlen für März 2011, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  60. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 21 kB) Passagierzahlen für Februar 2011 zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  61. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data (PDF; 21 kB) Passagierzahlen für Januar 2011, zuletzt abgerufen am 29. Januar 2012
  62. icelandairgroup.com: Icelandair Group Traffic Data Passagierzahlen für Dezember 2010, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  63. Unterhaltungsprogramm der Icelandair, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  64. a b c Zusammenfassung der Sitzklassen, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  65. Flyer der Icelandair, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  66. Über die Economy Comfort Class, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  67. more.icelandair.is:About the Seats, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  68. Testbericht Icelandair Economy Comfort Class, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  69. Vergleich der Buchungsklassen, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  70. icelandair.dk zu dem Sammeln von Bonuspunkten beim Vielfliegerprogramm Saga Club, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  71. Nutzung der Punkte beim Vielfliegerprogramm Saga Club, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  72. Icelandair zu den Statusupgrades bei Saga Club, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  73. kolvidur.is: About us, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  74. Wiederaufgeforstete Wälder der Kolviður, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  75. Icelandair über den Emissionsausgleich, zuletzt abgerufen am 29. Mai 2011
  76. 20 largest shareholders of Icelandair Group as of 7th of May 2015, zuletzt abgerufen am 9. Mai 2015.
  77. billig-flieger-vergleich zu Iceland Express
  78. Iceland Express
  79. thule-tours zur Anreise nach Island
  80. eldey.de
  81. http://www.discountflieger.de Icelandair fliegt von München nach Island. 17. April 2012, zuletzt abgerufen am 12. August 2012
  82. a b Icelandair.de - Streckennetz abgerufen am 6. Mai 2015
  83. Icelandair.de - JetBlue und Icelandair unterzeichnen Codeshare Vertrag, 3. Februar 2015 abgerufen am 6. Mai 2015
  84. Icelandair.de - Icelandair and Alaska Airlines announce Codeshare, 27. Juli 2010 (englisch) abgerufen am 6. Mai 2015
  85. ch-aviation - Icelandair (englisch), abgerufen am 20. Dezember 2015
  86. airfleets.net − Fleet age Icelandair (englisch), abgerufen am 22. Dezember 2015
  87. Boeing - Orders and Deliveries (englisch) abgerufen am 6. Mai 2015
  88. a b Icelandair.de - Die Flotte von Icelandair abgerufen am 6. Mai 2015
  89. boeing.mediaroom.com - Icelandair Finalize Order for 16 737 MAX Airplanes, 13. Februar 2013 (englisch) abgerufen am 8. April 2013
  90. Flugunfalldaten und -bericht der Vickers Viscount TF-ISU am 14. April 1963 im Aviation Safety Network, abgerufen am 29. Mai 2011
  91. Flugunfalldaten und -bericht der Fokker F27 TF-FIL am 26. September 1970 im Aviation Safety Network, abgerufen am 29. Mai 2011
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