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Icelandair

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Icelandair
Logo der Icelandair
Boeing 757-200 der Icelandair
IATA-Code: FI
ICAO-Code: ICE
Rufzeichen: ICEAIR
Gründung: 1979
Sitz: Keflavík, IslandIsland Island
Drehkreuz:

Flughafen Keflavík

Heimatflughafen:

Flughafen Keflavík

IATA-Prefixcode: 108
Leitung: Birkir Hólm Guðnason (CEO)
Mitarbeiterzahl: 1.982[1] (2016)
Umsatz: US$ 1,3 Milliarden[1] (2016)
Fluggastaufkommen: 3,7 Millionen[1] (2016)
Vielfliegerprogramm: Saga Club
Flottenstärke: 32 (+ 17 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.icelandair.de

Icelandair ist die nationale Fluggesellschaft Islands mit Sitz in Keflavík und Basis auf dem Flughafen Keflavík. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Icelandair Group und im OMX Iceland 15 gelistet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Douglas C-54A Flugfélag Íslands im Jahr 1953

Die Ursprünge der Icelandair reichen auf die Fluggesellschaft Flugfélag Akureyrar zurück, die am 3. Juni 1937 in Akureyri an der nordisländischen Küste gegründet wurde.[2] Sie nahm den Flugbetrieb im April 1938 mit einem viersitzigen Wasserflugzeug des Typs Waco YKS-7 auf und versorgte im Auftragscharter abgelegene Regionen in Island. Im ersten Betriebsjahr beförderte das Unternehmen 770 Passagiere.[3] Die Gesellschaft wechselte nach einem Unfall im Jahr 1940 ihren Namen sowie ihren Sitz und firmierte danach in der Hauptstadt Reykjavík als Flugfélag Íslands. Während des Zweiten Weltkriegs kam der Flugverkehr in Island fast völlig zum Erliegen. Anfang 1944 betrieb die Gesellschaft zwei Verkehrsflugzeuge mit zusammen 16 Plätzen im Inlandsverkehr, darunter eine 1942 übernommene Beechcraft 18D.[2][4] Flugfélag Íslands erwarb im Jahr 1944 zwei de Havilland Dragon Rapide sowie eine PBY Catalina.[4] Mit der PBY Catalina fand am 11. Juli 1945 der erste internationale Charterflug mit vier Passagieren von Reykjavík nach Largs (Schottland) statt. Aus Marketinggründen nutzte das Unternehmen nun den Namenszusatz Iceland Airways (ab 1957 Icelandair) für den internationalen Flugbetrieb; der offizielle Gesellschaftsname wurde jedoch nicht geändert. Ebenso erfolgten alle Inlandsflüge weiterhin unter dem Namen Flugfélag Íslands.

Am 27. Mai 1946 eröffnete Flugfélag Íslands eine internationale Verbindung von Reykjavík über Prestwick (Schottland) nach Kopenhagen (Dänemark), die sie zunächst nur saisonal auf Charterbasis bediente, kurz darauf ganzjährig im Linienverkehr. Anfangs nutzte man geleaste Maschinen der Scottish Aviation mitsamt deren Besatzungen auf dieser Strecke, wobei auf der Etappe nach Prestwick umgebaute Consolidated B-24 und auf der Anschlussroute nach Kopenhagen Douglas DC-3 zum Einsatz kamen.[5][2] Die Zusammenarbeit mit Scottish Aviation endete als Flugfélag Íslands eine Douglas C-54 (DC-4) erwarb und diese Maschine am 10. April 1948 erstmals auf den internationalen Strecken einsetzte.[3] Zeitgleich wurde eine Verbindung nach Oslo eröffnet, gefolgt von London-Northolt im Mai 1949.[3][6] Neben der international genutzten DC-4 bestand die Flotte im Jahr 1948 aus drei DC-3, zwei de Havilland Rapide, einer Grumman Goose und einer Noorduyn Norseman.[2][3] Ab Sommer 1950 führte das Unternehmen mit der DC-4 auch touristische Charterflüge nach Grönland durch, wo das Flugzeug ebenso zum Abwurf von Nachschub für wissenschaftliche Expeditionen sowie zur Beobachtung von Treibeis genutzt wurde.[7][3][8]

Zur Aufnahme von Linienflügen nach Bergen (Norwegen), Frankfurt, Hamburg und Stockholm (Schweden) erwarb Flugfélag Íslands im Jahr 1955 eine zweite Douglas DC-4.[2][3] Nach Indienststellung zweier gebraucht beschaffter Vickers Viscount 759D im Mai 1957 stieg die Passagierzahl auf den internationalen Flügen im selben Jahr um 35 Prozent, in den ersten vier Monaten sogar um 46 Prozent.[2][3] Mit den Viscounts nahm das Unternehmen eine über Glasgow geführte Linienverbindung nach Kopenhagen (Dänemark) auf und war damit die einzige Gesellschaft, welche damals Direktflüge zwischen diesen Städten anbot. Flugfélag Íslands beförderte im Geschäftsjahr 1957 insgesamt 80.504 Passagiere, davon 59.501 im Inlandsverkehr.[3] In Ergänzung zum bestehenden Liniennetz richtet die Gesellschaft für ihre Flüge nach Bergen und Kopenhagen am 1. April 1963 eine zweite Route ein, die über Vágar auf den Färöer-Inseln geleitet wurde. Dabei flog man auf den Rückflügen auch Glasgow von den Färöern an.[9] Aufgrund der kurzen Piste in Vágar kamen auf dieser Verbindung Douglas DC-3 zum Einsatz. Im Frühjahr 1965 betrieb Flugfélag Íslands drei Douglas DC-3, eine Douglas DC-4, eine Vickers Viscount 759D sowie zwei Douglas DC-6B, die sie 1964 von Scandinavian Airlines System (SAS) erworben hatte. Im selben Jahr wurden zwei Fokker F-27 bestellt, um die DC-3 abzulösen.[8] Das erste Strahlflugzeug, eine werksneue Boeing 727-100C, erhielt das Unternehmen am 22. Juni 1967.[10][11][12][13]

Parallel entstand 1944 die Fluggesellschaft Loftleiðir. Sie wurde von drei jungen Piloten gegründet, welche gerade ihre Ausbildung in Kanada beendet und keine Anstellung bei Flugfélag Íslands bekommen hatten. Loftleiðir setzte zunächst eine mit Schwimmern ausgerüstete Stinson Reliant auf Inlandsrouten ein, welche die drei Piloten aus Kanada überführt hatten.[7] Beim Kauf einer DC-4 im Jahr 1947 bestand die Flotte aus drei Stinson, fünf Grumman Amphibienflugzeugen, zwei Noorduyn Norseman, zwei Avro Anson, zwei DC-3 und zwei PBY Catalina. International war sie mit der DC-4 nach Kopenhagen[7] sowie nach Grönland mit einer Grumman tätig. Das Unternehmen erhielt im Jahr 1958 Landerechte in New York und nahm die Flüge einige Jahre später ebenso wie nach Europa auf.[7] Im Jahr 1952 trat Loftleiðir ihre Inlandstrecken an Flugfélag Íslands ab und war somit nur noch international aktiv, wofür der Name in Loftleiðir Icelandic geändert wurde. Ab 1953 bot sie auch Flugdienste über den Nordatlantik im unteren Preissegment via Reykjavík an, welche auch bei der späteren Icelandair als wichtiges Standbein dienen sollten. Loftleiðir Icelandic wuchs schnell und stellte Douglas DC-4 und Vickers Viscount 759 in den Dienst. Es folgten größere Flugzeuge, wie ab 1959 bis 1964 fünf Douglas DC-6 und im Mai 1964 zwei Canadair CL-44D.[14] Die Gesellschaft übernahm im Jahr 1970 mit einer Douglas DC-8 ihr erstes Strahlflugzeug.[11][12] Im Jahr 1972 kaufte Loftleiðir die International Air Bahama auf, welche ebenfalls preisgünstige Flüge zwischen Europa und Nordamerika angeboten hatte und damit zu einer Konkurrentin auf den transatlantischen Routen geworden war.[15]

Gründung der Holding Flugleidir[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 727-100 der Flugfélag Íslands im Jahr 1976

Am 1. August 1973 gründeten Loftleiðir Icelandic (Icelandic Airlines) und Flugfélag Íslands (Icelandair) eine gemeinsame Holding names Flugleidir, in die sie ihre Fluggesellschaften einbrachten. Diese blieben zunächst zwei rechtlich eigenständige Unternehmen. Die Gesellschaften Loftleiðir Icelandic und Flugfélag Íslands setzten ihren Betrieb in den Folgejahren weiterhin voneinander getrennt unter den bisherigen Markenauftritten Icelandair beziehungsweise Icelandic Airlines fort.[16]

Den internationalen Aktivitäten von Flugfélag Íslands kam es in den 1970er Jahren zugute, dass sich zwar immer mehr Menschen Flugreisen leisten konnten, Transatlantikflüge aber noch sehr hochpreisig waren. Flugfélag Íslands, die sich als eine Art Vorläufer der Billigfluggesellschaften positionierte, bediente einige Flughäfen in den USA und in Westeuropa und bevorzugte solche mit niedrigen Gebühren, von denen die Passagiere aber dennoch gute Anschlussmöglichkeiten hatten. Der Flughafen Luxemburg wurde zum zentralen Europa-Drehkreuz der Gesellschaft, von wo aus die Passagiere per Bahn, Privatwagen oder mit kostenlosen Zubringerbussen in die umliegenden Metropolen wie Köln, Frankfurt oder Brüssel gelangen konnten.[10][17]

Im Januar 1979 stellte Flugfélag Íslands erstmals ein Großraumflugzeug in Dienst, eine für vier Monate von Seaboard World Airlines geleaste McDonnell Douglas DC-10-30, die sie gemeinsam mit der Schwestergesellschaft Air Bahama auf transatlantischen Routen betrieb.[18][19]

Fusion zur Icelandair[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Douglas DC-8 der Icelandair auf dem Flughafen Luxemburg im Jahr 1983

Die Holding Flugleidir fusionierte ihre zwei eigenständigen Tochtergesellschaften Loftleiðir Icelandic und Flugfélag Íslands am 1. Oktober 1979 zur Fluggesellschaft Icelandair, wodurch der bisherige Markenauftritt der Flugfélag Íslands zum offiziellen Namen der neuen Gesellschaft wurde. Die anfängliche Flotte des fusionierten Unternehmens bestand aus fünf Fokker F-27-100, zwei Boeing 727-100 und vier Douglas DC-8-63CF.[20] Bis Mitte der 1980er-Jahre wurde die Flotte nicht vergrößert.[21]

Im Jahr 1987 startete die Fluggesellschaft eine Flottenerneuerung. Hierbei stellte das Unternehmen zunächst als Ersatz für ihre zwei Boeing 727 vier werksneue Boeing 737-400 in Dienst, die zwischen 1989 und 1991 ausgeliefert wurden.[22][23]

1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 737-400 der Icelandair im Jahr 1992

Anfang 1990 beschäftigte Icelandair 1240 Mitarbeiter. Im selben Frühjahr übernahm die Gesellschaft ihre ersten beiden Boeing 757-200 und ersetzte damit die verbliebenen zwei Douglas DC-8. Daneben wurden drei Boeing 737-400 auf internationalen Flügen betrieben.[24] Eine vierte 737-400 und eine dritte 757-200 ergänzten im April beziehungsweise Mai 1991 die Flotte.[25] Bis zur Auslieferung dieser Flugzeuge wurde übergangsweise eine Boeing 737-300 von der dänischen Maersk Air gemietet.[26] Die im nationalen Verkehr betriebenen Fokker F-27 ersetzte Icelandair im Zeitraum von März bis Mai 1992 durch vier Fokker 50.[27] Für die Dauer der Sommersaison 1995 leaste sie eine fünfte 737-400 von der US-amerikanischen MarkAir, welche Anfang 1996 an Maersk Air abgetreten wurde.[28] Im Frühjahr 1996 beschäftigte Icelandair 1330 Angestellte. Ihr Flotte bestand zu dieser Zeit aus je vier Boeing 737-400, 757-200 und Fokker 50.[29]

Auf der Paris Air Show 1997 bestellte Icelandair zwei weitere Boeing 757-200 sowie zwei 757-300.[30] Die erste Boeing 757-200 aus dieser Bestellung wurde im Januar 1998 ausgeliefert. Zeitgleich leaste das Unternehmen eine Boeing 737-300QC von ILFC, die unter der neuen Marke Icelandair Cargo auf Frachtflügen betrieben wurde.[31] Anfang 1999 bestand die Flotte aus drei Fokker 50, einer Boeing 737-300QC, drei 737-400 und sechs 757-200, von denen eine langfristig an Greenlandair verleast worden war. Zudem lagen Bestellungen für drei Boeing 757-200 und zwei Boeing 757-300 zur Auslieferung zwischen 1999 und 2003 vor.[32]

Nach 43 Jahren stellte Icelandair am 9. Januar 1999 die Bedienung des Flughafens Luxemburg ein, der bis dahin als Luftfahrt-Drehkreuz in Europa fungiert hatte. Da das Flugangebot nach Nordamerika und zum Icelandair-Drehkreuz auf dem Flughafen Keflavík stark gestiegen war, wählten immer weniger Passagiere den Weg über Luxemburg, sodass die Strecke unprofitabel wurde.[33]

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. April 2000 stellte Icelandair als weltweit erstes Unternehmen eine Boeing 757-200 mit modernisierter Kabinenausstattung in Dienst. In diesem Kabinendesign war erstmals eine Boeing 757-300 im Jahr 1999 ausgeliefert worden; es wurde ab März 2000 auch bei allen bestellten 757-200 zum Standard.[34] Im Verlauf des Jahres 2001 stellte Icelandair ihren nationalen Linienverkehr ein und veräußerte die hierzu genutzten drei Fokker 50.[35] Die Inlandsflüge wurden von dem 1997 gegründeten Schwesterunternehmen Air Iceland fortgeführt. Ab 2001 musterte das Unternehmen jährlich eine Boeing 737-400 aus. Die letzte Flugzeug verließ Anfang 2003 die Flotte. Zu dieser Zeit betrieb Icelandair zwölf Boeing 757 im Passagierflugverkehr, darunter eine im März 2002 ausgelieferte Boeing 757-300. Daneben setzte die Gesellschaft je eine geleaste Boeing 737-300 und 757-200 auf Frachtflügen ein.[36]

Bis 2003 wurde die Stammgesellschaft Flugleidir zu einer Holding mit elf Tochtergesellschaften in der Reise- und Tourismusbranche umstrukturiert. Neben Icelandair gehörten unter anderem Air Iceland sowie Icelandair Hotels, Icelandair Cargo und Icelandic Ground Services dieser Holding an. Der Unternehmensverbund wurde weiterhin maßgeblich von Icelandair als größtem Unternehmen der Gruppe bestimmt.[37][38]

Über Jahrzehnte besaß Icelandair eine Monopolstellung auf den Flügen zwischen Island und Europa. Dadurch konnte sie höhere Flugpreise ansetzen. Mit der Liberalisierung des Luftverkehrs kam 2003 Konkurrenz von der Billigfluggesellschaft Iceland Express. Diese bot günstigere Preise an und war somit besonders für Touristen attraktiv. Im Jahr 2012 übernahm WOW air das Unternehmen und wurde somit der Hauptkonkurrent von Icelandair.

Zu Beginn des Jahres 2005 bestellte die zur Icelandair Group gehörende Leasinggesellschaft „Icelease“ zehn Boeing 737-800 mit einer Kaufoption für weitere fünf Exemplare. Der Auftrag hatte ein Gesamtvolumen von 650 Millionen US-Dollar.[39] Die Maschinen wurden langfristig an andere Fluggesellschaften vermietet.[40]

Im Februar 2005 bestellte die Icelandair Group die ersten zwei für Icelandair bestimmten Boeing 787-8, gefolgt im Sommer 2006 mit einer Nachbestellung für zwei weitere Maschinen. Die ersten beiden bestellten Boeing 787 sollten 2010 planmäßig bei Icelandair eintreffen, die beiden andern 2012 folgen. Durch Probleme bei der Boeing 787 verzögerte sich die Auslieferung. Durch einen 2011 geschlossene Vereinbarung werden nur zwei Flugzeuge bei Icelandair eingesetzt, die beiden anderen wurden an Norwegian Air Shuttle ausgeliefert.[41]

2005 übernahm die Gesellschaft die isländische Frachtfluggesellschaft Bluebird Cargo, die weiterhin unter dem alten Namen fliegt. Bluebird Cargo arbeitet mit dem Frachtunternehmen Flugflutningar zusammen. Zum Zeitpunkt der Übernahme betrieb Bluebird Cargo eine Flotte aus fünf Boeing 737-Frachtflugzeugen und stand vor der Inbetriebnahme erster Frachtversionen der Boeing 757. Beide Unternehmen waren zu diesem Zeitpunkt profitabel gewesen und hatten zusammen in den letzten beiden Jahren ein Wachstum von 37 Prozent zurückgelegt. Der Kaufpreis für beide Gesellschaften betrug für die Icelandair Group 3,8 Billionen Isländische Kronen. Die Übernahme sollte der Firmengruppe einen besseren Einstieg ins Frachtgeschäft ermöglichen. Bislang war nur Beifracht in den Personenflugzeugen bei Icelandair und ihrer im Inland aktiven Schwestergesellschaft üblich.[42]

2005 wurde auch eine weitere Boeing 757-200 übernommen, welche aus Beständen der Phuket Air stammte. Zudem plante die Icelandair Group im gleichen Jahr die dänische Sterling Airlines zu übernehmen, welche sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Gesprächen über eine Übernahme durch Maersk Air befand. Diese Pläne wurden jedoch nicht verwirklicht.[43]

Ebenfalls im Jahr 2005 kam es zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Holding Flugleiðir, welche sich in FL Group umbenannte, und sich fortan auf internationales Investment konzentrierte. Im Zuge der Umstrukturierung in ein Investmentunternehmen wurde der Luftverkehrsbereich als unattraktiv angesehen, und man versuchte durch den Verkauf dieser Sparte Devisen für zukünftige Investitionen zu erzielen. 2006 wurde dann Icelandair zusammen im Verbund mit Air Iceland und den anderen Gesellschaften in die neue Holding Icelandair Group ausgelagert, an einheimische Investoren veräußert und ist seit 2007 auch an der Isländischen Börse ICEX gelistet. Der Verkaufserlös betrug mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar (35 Milliarden ISK) und die FL Group konnte später ein Gewinn von über 390 Millionen US-Dollar verbuchen (26,5 Milliarden ISK).[38][44] Weiterhin wurde im Zusammenhang mit der Umstrukturierung auch der 17-prozentige Anteil an der britischen Billigfluggesellschaft easyJet verkauft.[37][45] Icelandair selbst führte 2006 kaum Flottenänderungen durch und verstärkte hingegen seine Aktivitäten im Flugzeugleasing an andere Fluggesellschaften.[43]

2007 übernahm die Icelandair Group die tschechische Fluggesellschaft Travel Service mit ihrer Tochter Smart Wings. Ziel war ein gewinnbringender Verkauf der einen Hälfte des Unternehmens im gleichen Jahr und ein Verkauf der restliche Hälfte im Folgejahr. Das Ziel der Manager durch diese Blitzaktion Geld zu erwirtschaften wurde jedoch verfehlt. Zudem wurde 2007 über den Kauf der defizitären Fluggesellschaft Jat Airways aus Serbien beraten, was jedoch letztendlich abgelehnt wurde. Die Flotte wurde 2007 um zwei Boeing 757-200 erweitert, welche von Iberia übernommen wurden.[43]

Im Jahr 2008 verleaste Icelandair weitere Flugzeuge an andere Fluggesellschaften, vorwiegend aus Europa und Afrika. Zudem konnte man Codeshare-Abkommen mit Finnair und Austrian Airlines vereinbaren. Die Flotte wurde um eine gebraucht von All Nippon Airways übernommene Boeing 767-300ER ergänzt.[43] Icelandair begann im Zuge der Weltwirtschaftskrise ab 2007 jedoch, wie viele andere Fluggesellschaften in diesem Zeitraum, defizitär zu werden.

Zum Jahresende führte Icelandair neue Uniformen für ihr Kabinenpersonal ein, die von der isländischen Designerin Steinunn Sigurdardóttir entworfen wurden.[46][47]

Im Jahr 2009 übernahm oder stellte Icelandair keine Flugzeuge in, beziehungsweise außer Dienst. Jedoch wurden erneut zahlreiche Flugzeuge, zum Großteil von anderen Mietern retournierte Maschinen, an andere Fluggesellschaften verleast. Zudem übernahm die staatlich gehaltene Íslandsbanki 47 Prozent der Anteile an Icelandair. Die von Icelandair kontrollierte Icelandair Group selbst übernahm zudem Anteile der lettischen SmartLynx Airlines.[43] Die Gewinnschwelle wurde nicht erreicht.

Seit 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 757-200PF der Icelandair Cargo

2010 erhielt Icelandair 25 Millionen Euro vom „Pension Fund of Commerce“ der Isländischen Regierung, um sich neu zu strukturieren; der Pension Fund of Commerce erhielt im Gegenzug 12 Prozent der Anteile an Icelandair. Icelandair litt damals wie viele andere Fluggesellschaften auch an erheblichen Defiziten und hatte im ersten Halbjahr 2010 einen Verlust von umgerechnet 13,4 Millionen Euro ausgewiesen. Der Restrukturierungsplan sah vor, sich ausschließlich auf das von Icelandair bereits stark betriebene Wet-Lease-Segment und auf die Dienste ab dem Flughafen Keflavík zu konzentrieren. Das Segment wurde deshalb vertieft und neue Verträge geschlossen, beziehungsweise bestehende geändert. Zudem wurde über eine Bestellung von Flugzeugen der Airbus-A320-Familie oder Boeing 737 zwecks Flottenverjüngung diskutiert.[43] Die Icelandair Group verkaufte ihre Anteile an einigen nicht-isländischen Fluggesellschaften. Zum Anfang des Jahres 2010 hatte sie nur noch Beteiligungen an SmartLynx Airlines, Travel Service, Smart Wings und Bluebird Cargo.[48]

Im April 2010 stellte der Ausbruch des Eyjafjallajökull ein großes Problem für den Flugverkehr dar. In den Tagen, als in Europa die meisten Lufträume gesperrt worden waren, musste der Flugverkehr nach Europa gänzlich eingestellt werden. Die Flüge in die USA waren dagegen ebenso unbeeinträchtigt wie die meisten Inlandsflüge, welche von der Schwestergesellschaft Air Iceland durchgeführt werden. Dies hing zusammen mit der Lage des Eyjafjallajökull im Südosten der Insel und der Windrichtung, welche die Asche nach Europa davontragen ließ. Als um den 20. April der Wind in westliche Richtung drehte und auch der Westatlantik von Aschepartikeln nicht verschont wurde, waren auch teilweise USA-Flüge sowie die Inlandsdienste der Air Iceland ein wenig, insbesondere in der Routenführung, beeinträchtigt. Es gab aber keine größeren Probleme im Amerikaverkehr. Die Gäste, deren Rückflüge nicht durchgeführt werden konnten, wurden von Icelandair in Reykjavíker Hotels untergebracht und ihnen eine „Reykjavík Welcome Card“ ausgegeben, mit der sie kostenlosen Eintritt in viele Öffentliche Einrichtungen von Reykjavík hatten.[49] Zeitweise wurde ein Großteil der Flotte auf den Flughafen Glasgow verlegt.[50]

Im Mai 2011 gab Icelandair die offene Bestellung über drei Boeing 787-8 an Norwegian Air Shuttle ab, die damit ins Langstreckensegment einsteigen wolle. Norwegian Air Shuttle schloss die Vereinbarung, um die Flugzeuge möglichst schnell in Dienst zu stellen. Hätte sie die Flugzeuge selbst bei Boeing bestellt, hätte ihre Lieferposition Jahre hinter der von Icelandair gelegen.[51]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair bietet von Keflavík aus Flüge nach Europa und Nordamerika an.[52]

Im deutschsprachigen Raum werden Berlin, Frankfurt, Genf, Hamburg, München und Zürich angeflogen.

Codesharing

Codeshare-Abkommen bestehen mit Alaska Airlines und jetBlue.[53][54]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 757-300 der Icelandair
Boeing 767-300ER der Icelandair

Aktuelle Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand Mai 2017 besteht die Flotte der Icelandair aus 32 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren:[55]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[56] Anmerkungen Sitzplätze[57]
(Business/Eco+/Eco)
Boeing 737 MAX 8 09 + 8 Optionen; Auslieferung vsl. 2018[58] - offen -
Boeing 737 MAX 9 07
Boeing 757-200 25 22 mit Winglets ausgestattet; TF-FIR in Vatnajökull-, TF-FIU in Aurora-Sonderbemalung 183 (22/41/120)
184 (20/44/120)
Boeing 757-200PF 02 Frachtflugzeuge der Icelandair Cargo
Boeing 757-300 01 mit Winglets ausgestattet 222 (22/65/135)
Boeing 767-300ER 04 262 (15/10/237)
Boeing 787-8 01 - offen -
Gesamt 32 17

Die Flugzeuge der Icelandair tragen seit einigen Jahren jeweils den Namen eines isländischen Vulkans.[57]

Ehemalige Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fokker 50 der Icelandair im Jahr 1989

In der Vergangenheit setzten Loftleiðir Icelandic, Flugfélag Íslands und Icelandair unter anderem folgende Flugzeugtypen ein:[59]

Service[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kabinenprodukt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair hat ihre Flugzeuge mit drei verschiedenen Beförderungsklassen ausgestattet, welche 2008 eingeführt wurden. Diese bestehen aus der Saga Class, der Economy Comfort Class und der Economy Class. Das In-flight Entertainment bietet allen Passagieren kostenlos Filme, Fernsehprogramme und Musik.[60]

Saga Class

Die Sitze der Saga Class sind in einer 2+2-Konfiguration angeordnet. Sie sind mit Leder bezogen, verfügen über einen Sitzabstand von 99 Zentimeter und befinden sich im vorderen Teil des Flugzeuges. Den Passagieren werden an Bord kostenlose Mahlzeiten angeboten. Im Programm stehen traditionell isländische Gerichte wie zum Beispiel Lammfleisch oder Fisch. Die Freigepäckmenge beträgt auf Flügen von/nach Island 30 Kilogramm und von/nach den USA oder Kanada zwei mal 32 Kilogramm. Zudem erhält der Passagier Zutritt zu Businesslounges an allen Zielflughäfen der Icelandair und kann an separaten Schaltern einchecken.[61]

Economy Comfort

Die Economy Comfort Class ist normal (3+3) konfiguriert. Der Sitzabstand beträgt 84 Zentimeter, zwei mehr als in der Economy Class. Zudem bleibt in der Buchungsklasse jeweils der Mittelsitz frei. Die Passagiere erhalten wie die Passagiere der Saga Class Zutritt zu den Businesslounges am Flughafen und die Erlaubnis, an separaten Check-in-Schaltern einzuchecken, und können zudem bei der Buchung ihren Wunschsitz auswählen. Die Economy-Comfort-Kunden erhalten ebenfalls kostenlose warme Mahlzeiten an Bord; sie sind weniger aufwändig als die in der Saga Class angebotenen. Die Passagiere können dazu zwischen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken auswählen. Auch die Gepäckbestimmungen sind mit denen der Saga Class identisch.[62]

Economy Class

Die Sitze der Economy Class sind in einer klassischen 3+3-Konfiguration mit einem Sitzabstand von 82 Zentimetern angeordnet. Die Passagiere können an Freigepäck bis zu zwei Gepäckstücke à 23 kg nach Nordamerika bzw. 20 kg nach Island mitnehmen. Als Bordverpflegung kann man zwischen verschiedenen alkoholfreien Getränken wie Tee, Softdrinks oder Kaffee auswählen. Alkoholische Getränke, Snacks und Erfrischungen gibt es gegen Bezahlung.[63]

Vielfliegerprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair besitzt ein Vielfliegerprogramm mit dem Namen Saga Club. Es basiert auf dem Sammeln von Punkten bei den Fluggesellschaften Icelandair und ihren Partnern Air Iceland, Alaska Airlines und Finnair. Darüber hinaus sind Punkte auch durch das Nutzen von einigen Hotels zu sammeln, wie z. B. mit dem Hilton Honors Programm, in Icelandair Hotels, Park Plaza, Radisson Blu und Park Inn Hotels. Auch bei einigen Autovermietern gibt es die Möglichkeit Punkte zu sammeln.[64]

Die Punkte können gegen Freiflüge bei Icelandair und ihren Partnerfluggesellschaften, sowie bei den Hotel- und Autovermietungspartnern gegen entsprechende Leistungen (Mietwagen oder Übernachtungen) oder bei dem Onlineversand points.com eingelöst werden. Außerdem kann mit vor dem Flug erworbenen Punkten an Bord inkl. Speisen und Getränke eingekauft werden.[65]

Für Kunden, die das Vielfliegerprogramm stark nutzen, gibt es den „Saga Silver“- und den „Saga Gold“-Status. Das Statusupgrade ist für Saga Silver bei 40.000 und bei Saga Gold für 80.000 gesammelte Punkte innerhalb von 12 Monaten vorgeschrieben. Passagiere mit Saga Silver und Saga Gold sammeln 10 %, beziehungsweise 20 % mehr Punkte beim Nutzen von Dienstleistungen. Außerdem gibt es je nach Status zusätzlich u. a. mehr Freigepäck, sowie die Möglichkeit der Nutzung von Lounges oder extra Check-in-Schalter.[66]

Emissionsausgleich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Icelandair bietet den Kunden die Möglichkeit, die Emissionen ihrer Flugreise auszugleichen. Bei der Buchung des Fluges besteht die Option, wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch, den entsprechenden Ausstoß von Kohlenstoffdioxid durch eine Zusatzgebühr zu kompensieren. Die Gebühr ist abhängig von der Länge der geflogenen Strecke und wird an Kolviður weitergeleitet. Kolviður ist eine von der isländischen Regierung, Reykjavík Energy und der Kaupthing Bank gehaltene Organisation, die sich um den Emissionsausgleich kümmert. Mit dem Geld, Kolviður bietet auch einen Klimaausgleich zum Beispiel für Autos und Firmen an, werden dann hauptsächlich Renaturierungsprogramme durchgeführt. Bislang wurden nur Wälder in Island aufgeforstet, es ist jedoch geplant, auch Programme in den Tropen zu starten.[67][68][69]

Basisdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Passagierstatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Fluggastaufkommen[70]
(in Millionen)
Veränderung gegenüber dem Vorjahr
2016 3,7 ca. 20 %
2015 3,1 ca. 18 %
2014 2,6 ca. 15 %
2013 2,3 ca. 12 %
2012 2,0 ca. 16 %
2011 1,7 ca. 16 %
2010 1,5 ca. 14 %
2009 1,3 ca. 14 %
2008 1,5 ca. 6 %
2007 1,6 ca. 7 %
2006 1,5 ca. 1 %
2005 1,5 ca. 15 %
2004 1,3 ca. 18 %

In der Hauptreise- bzw. Ferienzeit in den Sommermonaten sind (Stand 2011) die Sitzplatzkapazitäten recht unterschiedlich ausgelastet:[70]

Monat Passagiere Veränderung gegenüber dem Vormonat Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum Sitzladefaktor Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum
Dezember 100.118 04 % 10 % 74,2 % 0,4 Prozentpunkte
November 104.425 29 % 10 % 77,0 % 2,8 Prozentpunkte
Oktober 146.235 13 % 13 % 81,5 % 0,9 Prozentpunkte
September 168.013 33 % 15 % 78,3 % 3,7 Prozentpunkte
August 249.065 02 % 18 % 85,3 % 0,9 Prozentpunkte
Juli 254.437 19 % 18 % 85,4 % 0,8 Prozentpunkte
Juni 213.008 56 % 21 % 80.8 % 0 Prozentpunkte
Mai 136.221 18 % 22 % 77,2 % 2,1 Prozentpunkte
April 115.212 19 % 48 % 79,2 % 10,3 Prozentpunkte
März 096.639 22 % 10 % 76,7 % 2,3 Prozentpunkte
Februar 079.136 04 % 16 % 70,7 % 4,0 Prozentpunkte
Januar 082.136 10 % 15 % 65,7 % Keine Daten

Anteilseigner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom 7. Mai 2015 sind die größten Anteilseigner der Icelandair Group:[71]

  • Pensionsfonds Lífeyrissjóður verslunarmanna (14,6 %)
  • Pensionsfonds Stefnir - ÍS 15 (11,0 %)
  • Pensionsfonds Lífeyrissj.starfsm.rík. A-deild (6,7 %)
  • Pensionsfonds Stefnir - ÍS 5 (6,5 %)
  • Pensionsfonds Gildi - lífeyrissjóður (6,1 %)
  • Pensionsfonds Stafir lífeyrissjóður (3,6 %)

Insgesamt gab es 2015 20 Anteilseigner mit einem Anteil von größer einem Prozent, weitere Anteile liegen im Streubesitz.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verunglückte Vickers Viscount 759D im September 1962

Icelandair beziehungsweise ihre beiden Vorgängergesellschaften verzeichnen in ihrer Geschichte acht Zwischenfälle mit Totalverlust des Flugzeugs, davon vier mit insgesamt 223 Todesopfern.[72][73]

Beispiele:

  • Am 31. Januar 1951 verunglückte eine Douglas C-47A (Kennzeichen: TF-ISG) der Flugfélag Íslands beim Versuch in Reykjavík zu landen. Zuvor hatte die Besatzung einen Anflug aufgrund von schlechten Sichtbedingungen abgebrochen. Einige Trümmer wurden am nächsten Tag rund 18 Kilometer entfernt vom Flughafen im Atlantik entdeckt. Alle 20 Insassen kamen ums Leben.[74]
  • Am 14. April 1963 stürzte eine Vickers Viscount 759D (Kennzeichen: TF-ISU) der Flugfélag Íslands im Anflug auf Oslo-Fornebu sechs Kilometer vor dem Flughafen ab. Die in Kopenhagen gestartete Maschine sollte über Oslo und Bergen zurück nach Reykjavík fliegen. Alle zwölf Insassen kamen ums Leben, acht Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.[75]
  • Am 24. Oktober 1963 wurde eine Douglas C-54A (Kennzeichen: TF-IST) der Flugfélag Íslands bei einem Hangarbrand in Narsarsuaq (Grönland) zerstört. Personen wurden nicht verletzt.[76]
  • Am 26. September 1970 zerschellte eine Fokker F-27 (Kennzeichen: TF-FIL) der Flugfélag Íslands in der Nähe des Flughafens Vágar an einem Berg. Die Maschine war auf dem Flug von Kopenhagen über Bergen und Vágar nach Reykjavík. Von den insgesamt 34 Insassen, darunter vier Besatzungsmitgliedern, starben ein Besatzungsmitglied und sieben Passagiere.[77]
  • Am 25. November 1978 unterschritt eine Douglas DC-8-63CF (Kennzeichen: TF-FLA) der Loftleiðir im Anflug auf Colombo (Sri Lanka) bei Dunkelheit die Sicherheitsflughöhe und schlug zwei Kilometer vor dem Bandaranaike International Airport auf. Die Maschine sollte im Auftrag von Garuda Indonesia einen Haddsch-Charterflug von Dschidda (Saudi-Arabien) nach Surabaya (Indonesien) durchführen. In Colombo war ein technischer Zwischenstopp vorgesehen. An Bord befanden sich 249 Passagiere, von denen 175 ums Leben kamen, sowie 13 Besatzungsmitglieder, von denen acht starben.[78]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Icelandair – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c icelandairgroup.is – Annual Reports (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  2. a b c d e f Luftfahrt in Island, Interavia 12/1964, Seite 1799
  3. a b c d e f g h Flight International, 13. Juni 1958 (in Englisch), abgerufen am 21. November 2017
  4. a b Flight International, 13. September 1945 (in Englisch), abgerufen am 19. November 2017
  5. Flight International, 20. Juni 1946 (in Englisch), abgerufen am 19. November 2017
  6. Flugfélag Íslands, Iceland Airways, Flugplan Juni 1949, abgerufen 19. November 2017
  7. a b c d Interavia 12/1964, Seite 1800
  8. a b Flight International, 15. April 1965 (in Englisch), abgerufen am 24. November 2017
  9. Flugfélag Íslands - Icelandair, Flugplan April 1963 (in Englisch), abgerufen am 25. November 2017
  10. a b Icelandair, Unsere Geschichte abgerufen am 17. November 2017
  11. a b flugsafn.is – Ágrip af sögu atvinnflugs á Íslandi (isländisch)
  12. a b fundinguniverse.com – Icelandair (englisch)
  13. Rzjets.net, Boeing 727-108C, TF-FIE, abgerufen am 26. November 2017
  14. Interavia 12/1964, Seite 1801
  15. airwaysnews.com – 1972 - January 29 - International Air Bahama Timetables, Route Maps, and History (englisch)
  16. Flight International, 9. April 1977
  17. New York MagazineAnzeige der Icelandair,, 25. Mai 1981 (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  18. onacrew.com – Overseas National Airways Crew Friendship Site (englisch)
  19. iabcrew.com – International Air Bahama (englisch)
  20. JP airline-fleets international, Edition 80
  21. JP airline-fleets, Edition 85
  22. planespotters.net – Production List Search (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  23. JP airline-fleets international, Edition 89/90
  24. JP airline-fleets international, Edition 90/91
  25. JP airline-fleets international, Edition 91/92
  26. planespotters.net – N832AC Aviation Capital Group (ACG) Boeing 737-300 - cn 24569 / 1775 (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  27. JP airline-fleets international, Edition 92/93
  28. planespotters.net – YV613T Turpial Airlines Boeing 737-400 - cn 24795 / 1870 (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  29. JP airline-fleets international, Edition 96/97
  30. [Flight International, 25. Juni 1997]
  31. JP airline-fleets international, Edition 98/99
  32. JP airline-feets international Edition 1999/2000
  33. FVW MedienIcelandair: Abschied von Luxemburg abgerufen am 29. Mai 2011
  34. BoeingIcelandair Takes First Boeing 757-200 with New Interior, 25. April 2000 (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  35. JP airline-fleets international, Edition 2002/2003
  36. JP airline-fleets international, Edition 2003/04
  37. a b icelandair.de – Über Icelandair
  38. a b Aarhus School of BusinessStrategic and Financial Valuation of Icelandair Group, Juni 2011 (PDF-Datei; englisch)
  39. BoeingBoeing, Flugleidir Icelandair Group Announce Order for 10 Boeing Next-Generation 737-800s, 26. Januar 2005 (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  40. news.icex.is – FL Group and Air China sign an agreement, 18. Mai 2005 (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  41. BoeingIcelandair Orders Two Additional Boeing 787s, 5. April 2006 (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  42. landsbanki.is (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011 (nicht mehr abrufbar)
  43. a b c d e f ch-aviationNews Search (englisch)
  44. news.icex.is – Record after tax profit of ISK 44.6 billion (EUR 475.8 million) - Profit more than doubles in 2006, 2. Februar 2007 (PDF-Datei; englisch)
  45. flightglobal.com – Icelandair being sold by FL Group to other Icelandic investors (englisch)
  46. steinunn.com – BIO (englisch)
  47. easier.com – High fashion for Icelandair cabin crew (englisch)
  48. Aero International Ausgabe 2/2010, S. 52: Strategiewechsel bei Icelandair
  49. icelandair.de – Aktuelle Icelandair Information zum Ausbruch des Eyjafjallajökull, 21. April 2010 abgerufen am 29. Mai 2011
  50. flightglobal.com – Icelandair shifts volcano-hit hub operation back to Reykjavík, 28. April 2010 (englisch), abgerufen am 24. Februar 2012
  51. aero.de – Norwegian Air Shuttle übernimmt 787-Aufträge von Icelandair, 27. Mai 2011 abgerufen am 29. Mai 2011
  52. icelandair.de – Destinationen abgerufen am 19. Mai 2017
  53. Icelandair.de – JetBlue und Icelandair unterzeichnen Codeshare Vertrag, 3. Februar 2015 abgerufen am 6. Mai 2015
  54. Icelandair.de – Icelandair and Alaska Airlines announce Codeshare, 27. Juli 2010 (englisch), abgerufen am 6. Mai 2015
  55. ch-aviationIcelandair (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  56. BoeingOrders and Deliveries (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  57. a b Icelandair.de – Unsere Flotte abgerufen am 19. Mai 2017
  58. BoeingIcelandair Finalize Order for 16 737 MAX Airplanes, 13. Februar 2013 (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  59. planespotters.net – Icelandair Fleet Details and History (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  60. icelandair.de – Bordunterhaltung abgerufen am 19. Mai 2017
  61. icelandair.de – Saga Class abgerufen am 19. Mai 2017
  62. icelandair.de – Economy Comfort abgerufen am 19. Mai 2017
  63. icelandair.de – Economy Class abgerufen am 19. Mai 2017
  64. icelandair.dk – Earn Saga Points (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  65. icelandair.dk – Redeem Saga Points (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  66. icelandair.dk – Saga Silver and Saga Gold (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  67. kolvidur.is – About us (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  68. kolvidur.is – The Forests (englisch), abgerufen am 29. Mai 2011
  69. icelandair.de – Die Umweltpolitik von Icelandair abgerufen am 19. Mai 2017
  70. a b icelandairgroup.is – Traffic Data (englisch), abgerufen am 19. Mai 2017
  71. icelandairgroup.com – 20 largest shareholders of Icelandair Group as of 7th of May 2015 (englisch), abgerufen am 9. Mai 2015
  72. Unfallstatistik Flugfélag Islands (Icelandair), Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 9. Oktober 2017.
  73. Unfallstatistik Loftleidir (Icelandic Airlines), Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. November 2017.
  74. Flugunfalldaten und -bericht Douglas C-47A TF-ISG im Aviation Safety Network abgerufen am 27. November 2017
  75. Flugunfalldaten und -bericht Vickers Viscount 700 TF-ISU im Aviation Safety Network abgerufen am 29. Mai 2011
  76. Flugunfalldaten und -bericht Douglas C-54A TF-IST im Aviation Safety Network abgerufen am 25. November 2015
  77. Flugunfalldaten und -bericht Fokker F-27 TF-FIL im Aviation Safety Network abgerufen am 29. Mai 2011
  78. Flugunfalldaten und -bericht Douglas DC-8-63CF TF-FLA im Aviation Safety Network abgerufen am 27. November 2017
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