L’Étang-Bertrand

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L’Étang-Bertrand
L’Étang-Bertrand (Frankreich)
L’Étang-Bertrand
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Cherbourg
Kanton Bricquebec
Gemeindeverband Communauté d’agglomération du Cotentin
Koordinaten 49° 28′ N, 1° 34′ WKoordinaten: 49° 28′ N, 1° 34′ W
Höhe 9–81 m
Fläche 8,74 km2
Einwohner 339 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 39 Einw./km2
Postleitzahl 50260
INSEE-Code

Kirche Saint-Siméon

L’Étang-Bertrand ist eine französische Gemeinde mit 339 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Kanton Bricquebec und im Arrondissement Cherbourg, die im Département Manche in der Region Normandie und damit im Norden Frankreichs liegt.

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

L’Étang-Bertrand bedeutet l'étang de Bertrand (dt. Bertrands Teich) [1].

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich im Zentrum der Halbinsel Cotentin, ungefähr 15 km von der Nord-, 20 km von der West- und 20 km von der Ostküste der Halbinsel entfernt.

Angrenzende Gemeinden sind:

Die Départementsstraßen D 167 und D 902 verlaufen durch die Gemeinde. Die Douve ist über weite Strecken Grenzfluss zu den östlich gelegenen Nachbargemeinden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Siméon aus dem 18. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert renoviert wurde; im November 2013 wurde der Kirchturm ersetzt
  • Altes römisches Lager
  • Stele zum Gedenken an einen Flieger, dessen Fleugzeug beim Zweiten Weltkrieg gefallen ist

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem bedeutenden Umspannwerk von L’Étang-Bertrand (im Weiler Menuel) wird der Strom aus dem Kernkraftwerk Flamanville ins französische Netz verteilt.[2]

Die sich zwischen Frankreich und der Vogtei von Guernsey befindende Straße von Alderney weist ein riesiges Energiepotenzial auf, und ist von beiden Ländern geteilt. Deshalb ist im Rahmen der Entwicklung der erneuerbaren Energien eine HGÜ-Verbindung zwischen England und dem Cotentin geplant, die in Siouville-Hague landen könnte [3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. René Lepelley. Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. Presses universitaires de Caen. Seite 118. ISBN 2-905461-80-2
  2. Réseau de transport d’électricité RTE siehe Seite 65 (auf Französisch).
  3. [1] Webseite France 3 Basse-Normandie (auf Französisch).
  4. Réseau de transport d’électricité (auf Französisch).