Lachapelle (Lot-et-Garonne)
| Lachapelle | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Lot-et-Garonne (47) | |
| Arrondissement | Marmande | |
| Kanton | Les Coteaux de Guyenne | |
| Gemeindeverband | Communes du Pays de Lauzun | |
| Koordinaten | 44° 35′ N, 0° 16′ O | |
| Höhe | 52–132 m | |
| Fläche | 4,53 km² | |
| Einwohner | 96 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 21 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 47350 | |
| INSEE-Code | 47126 | |
Mairie Lachapelle | ||
Lachapelle ist eine französische Gemeinde mit 96 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Lot-et-Garonne in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien).Sie gehört zum Arrondissement Marmande und zum Kanton Les Coteaux de Guyenne.
Der Name der Gemeinde leitet sich vom Namen der früheren Pfarrgemeinde Sancti Petri de Capella ab.[1]
Die Einwohner werden Chapellois und Chapelloises genannt.[2][1]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lachapelle liegt zwölf Kilometer nordöstlich von Marmande in der historischen Provinz Agenais am nordwestlichen Rand des Départements.
Umgeben wird Lachapelle von den fünf Nachbargemeinden Cambes im Norden, Peyrière im Osten, Seyches im Südosten, Escassefort im Süden sowie Saint-Avit im Westen.
Lachapelle liegt im Einzugsgebiet des Flusses Garonne.
Die Gupie, einer seiner Nebenflüsse, bildet eine natürliche Grenze zu der südlichen Nachbargemeinde Saint-Avit. Ihre Zuflüsse, der Ruisseau de Pinasseau und der Ruisseau de Boutié mit seinem Nebenfluss Ruisseau de Combeau, bewässern ebenfalls das Gebiet der Gemeinde.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 1984 wurden archäologische Ausgrabungen im Weiler Saint-Martin südlich des Zentrums der Gemeinde vorgenommen. Ein Friedhof wurde entdeckt, der vom sechsten bis zum frühen 18. Jahrhundert genutzt wurde. 39 Grabstätten sind zutage gebrachte worden, von denen acht auf die Zeit zwischen dem sechsten und siebten Jahrhundert datiert werden. Sie enthielten umfangreiche Beigaben, darunter zahlreiche Kleidungsstücke. Alle Gräber waren nach Osten orientiert und in parallelen Reihen angeordnet.
Im Mittelalter war die Pfarrgemeinde von Lachapelle eine Zweiggemeinde von Seyches.[1]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von rund 355.
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2014 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 132 | 108 | 104 | 91 | 89 | 92 | 99 | 77 | 101 |
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pfarrkirche Saint-Roch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ursprüngliche Kirche litt unter zahlreichen Plünderungen. Das heutige Gotteshaus ist ein Neubau aus dem 18. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde im Jahre 1873 errichtet. Seine Besonderheit ist seine polygonale Turmspitze.[1]
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Kirche Saint-Roch
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Eines der beiden Eingänge der Kirche
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Gefallenendenkmal
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lachapelle liegt in den Zone AOC der Weine des Anbaugebiets Côtes du Marmandais.[4]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lachapelle ist erreichbar über die Route départementale 228 und über Nebenstraßen, die von den Routes départementales 132 und 297 abzweigen.
Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d Lachapelle. Conseil régional d’Aquitaine, archiviert vom am 9. September 2016; abgerufen am 13. März 2019 (französisch).
- ↑ Lot-et-Garonne. habitants.fr, abgerufen am 13. März 2019 (französisch).
- ↑ Ma commune : Lachapelle. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 13. März 2019 (französisch).
- ↑ Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, archiviert vom am 19. Januar 2017; abgerufen am 13. März 2019 (französisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Informationen über Weine der Côtes du Marmandais (französisch)
