Castelnau-sur-Gupie

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Castelnau-sur-Gupie
Castèthnau de Gupia
Castelnau-sur-Gupie (Frankreich)
Castelnau-sur-Gupie
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Lot-et-Garonne
Arrondissement Marmande
Kanton Les Coteaux de Guyenne
Gemeindeverband Val de Garonne Agglomération
Koordinaten 44° 34′ N, 0° 8′ OKoordinaten: 44° 34′ N, 0° 8′ O
Höhe 28–129 m
Fläche 15,23 km2
Einwohner 888 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 58 Einw./km2
Postleitzahl 47180
INSEE-Code

Castelnau-sur-Gupie – Kirche Saint-Front

Castelnau-sur-Gupie (okzitanisch Castèthnau de Gupia) ist ein Ort und eine aus mehreren Weilern und Einzelgehöften bestehende Gemeinde mit 888 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im südfranzösischen Département Lot-et-Garonne in der Region Nouvelle-Aquitaine.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Castelnau-sur-Gupie liegt auf dem Nordufer des Flüsschens Gupie etwa acht Kilometer nördlich von Marmande in einer Höhe von ca. 43 m ü. d. M.[1] Das Klima ist mild und wird in hohem Maße vom Atlantik bestimmt; Regenfällt übers ganze Jahr verteilt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2014
Einwohner 647 855 702 527 681 853

Die Reblauskrise im Weinbau und der Verlust von Arbeitsplätzen durch die Mechanisierung der Landwirtschaft haben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem kontinuierlichen Bevölkerungsrückgang geführt, der sich jedoch seit den 1990er Jahren wieder umgekehrt hat.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bewohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang als Selbstversorger von den Erträgen ihrer Felder und Gärten; daneben wurden auch Viehzucht und Weinbau betrieben. Im Ort selbst siedelten Handwerker, Kleinhändler und Dienstleister. Seit den 1960er Jahren werden einige der leerstehenden Häuser, aber auch Neubauten, als Ferienwohnungen (gîtes) genutzt. Die Gemeinde gehört seit 1990 zum Weinbaugebiet Côtes du Marmandais.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region war schon in der Antike besiedelt; die Römer brachten wahrscheinlich auch den Wein hierher.

Im Mittelalter war das Gebiet zwischen England und Frankreich umstritten und wurde erst nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges (1337–1453) endgültig französisch. Später gehörte das Gebiet zur historischen Provinz des Agenais.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Castelnau-sur-Gupie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Castelnau-sur-Gupie – Karte mit Höhenangaben
  2. Marmande/Castelnau-sur-Gupie – Klimatabellen