Makijiwka

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Makijiwka (Begriffsklärung) aufgeführt.
Makijiwka
Макіївка
Wappen von Makijiwka
Makijiwka (Ukraine)
Makijiwka
Makijiwka
Basisdaten
Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: 214 m
Fläche: 426 km²
Einwohner: 357.460 (2012)
Bevölkerungsdichte: 839 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 86157
Vorwahl: +380 6232
Geographische Lage: 48° 2′ N, 37° 58′ OKoordinaten: 48° 1′ 48″ N, 37° 58′ 12″ O
KOATUU: 1413500000
Verwaltungsgliederung: 5 Stadtrajone, 17 SsT, 7 Dörfer, 8 Siedlungen
Bürgermeister: Olexandr Malzew
Adresse: пл. Совєтська 1
86157 м. Макіївка
Website: http://www.makeyevka.dn.ua/
Statistische Informationen
Makijiwka (Oblast Donezk)
Makijiwka
Makijiwka
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Makijiwka (ukrainisch Макіївка; russisch Макеевка/Makejewka) ist die unmittelbare östliche Nachbarstadt von Donezk im Industriegebiet Donezbecken im Osten der Ukraine. Makijiwka hat 357.460 Einwohner (Stand 2012) [1] und ist damit nach Donezk und Mariupol die drittgrößte Stadt der Oblast Donezk.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Makijiwka gliedert sich in 5 Stadtrajone mit 17 Siedlungen städtischen Typs, 7 Dörfer und 8 Siedlungen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Makijiwka hieß bis 1931 Dimitrijewsk, seine Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Im 19. Jahrhundert wurden die Kosakensiedlungen Jassyniwka, Nyschnja Krynka, Semljanky, Makijiwka und Schtschehlow zum Amtsbezirk Makijiwsk zusammengefasst; die Siedlung Dimitrijewsk entwickelte sich zum Kultur-, Handels- und Verwaltungszentrum des Bezirks.

1917 erhielt Dimitrijew den Status einer Stadt und wurde am 5. April 1931 in Makijiwka umbenannt. Seit 1938 ist die Stadt in vier Stadtrajone aufgeteilt: Zentralno-Misto (Stadtzentrum), Kirow, Radjansk/Sowjet, Tscherwonohwardija; 1975 kam ein fünfter, Hirnyz, hinzu. Die seit 1924 bestehende Straßenbahn Makijiwka wurde 2006 aufgegeben.

In der Stadt bestand das Kriegsgefangenenlager 471, Makeevka, für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.[2] Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 3099 versorgt.

Die Stadt befindet sich seit 2014 unter Kontrolle der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk und gehört nach Angaben der ukrainischen Regierung zu einem Gebiet, auf dem die Organe der Staatsmacht vorübergehend Ihre Befugnisse nicht ausüben.[3]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Makijiwka und Donezk sind miteinander verwachsen und haben die gleiche industrielle Struktur: Metallurgie und Kohlebergbau. Seit den 1970er Jahren gab es Pläne, beide Städte zu vereinigen und ein neues gemeinsames Stadtzentrum zu errichten. Es war ein neuer großer Zentralbahnhof und eine U-Bahn-Verbindung geplant. Als Doppelstadt wäre Donezk-Makijiwka mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern nach Kiew die zweitgrößte Stadt der Ukraine geworden. Diese Pläne sind bis heute nicht zur Ausführung gekommen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/bevoelkerungsstatistik.deBevölkerungszahlen auf World Gazetteer
  2. Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962-1977.
  3. Ministerkabinett der Ukraine, 7. November 2014 N 1085-р (ukrainisch)
  4. http://donetskstat.gov.ua/census/census.php?ncp=11&ncp1=6 (Memento vom 3. Februar 2012 auf WebCite)