Mariupol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mariupol
Маріуполь
Wappen von Mariupol
Mariupol (Ukraine)
Mariupol
Basisdaten
Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Rajon Mariupol
Höhe: 22 m
Fläche: 203,96 km²
Einwohner: 444.493 (2018)
Bevölkerungsdichte: 2.179 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 87500
Vorwahl: +380 629
Geographische Lage: 47° 6′ N, 37° 33′ OKoordinaten: 47° 6′ 0″ N, 37° 33′ 0″ O
KOATUU: 1412300000
Verwaltungsgliederung: vier Stadtrajone, drei Siedlungen städtischen Typs, ein Dorf, eine Siedlung
Bürgermeister: Wadym Bojtschenko (2020 gewählt),
Kostjantyn Iwaschtschenko (ab 6. April 2022 von DVR eingesetzt)
Adresse: пр. Леніна 70
87500 м. Маріуполь
Website: www.mariupolrada.gov.ua
Statistische Informationen
Mariupol (Oblast Donezk)
Mariupol
i1

Mariupol (ukrainisch Маріуполь?/i [mɐrʲiˈupɔlʲ], russisch Мариуполь [mərʲɪˈupəlʲ], griechisch Μαριούπολη; 1948–1989 Schdanow, russisch Жданов) ist eine Stadt in der Oblast Donezk in der Ukraine mit rund 440.000 Einwohnern (Stand 2018).[1] Die Stadt war historisch eines der wichtigsten Zentren der Griechen in der Ukraine, die bis heute eine wichtige Minderheit in der Stadt sind. Mariupol befindet sich am Ufer des Asowschen Meeres an der Mündung des Kalmius und war bis zur Belagerung von Mariupol ab dem 24. Februar 2022 eine bedeutende Hafen- sowie Universitätsstadt und Wirtschaftszentrum. Seither hat die Stadt massive Zerstörungen erlitten.[2]

Administrative Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte mit der administrativen Unterteilung Mariupols
Mariupol, im Hintergrund links das Asow-Stahlwerk (2019), im Vordergrund links die Kuindschi-Straße 35 und 48
Sitz der Stadtverwaltung

Mariupol gliedert sich in die vier Stadtrajone Rajon Zentral (bis zum 28. Januar 2016 Rajon Schowtnewe),[3] Rajon Kalmius, Rajon Liwobereschna und Rajon Prymorske, wobei der Rajon Kalmius noch in die drei Siedlungen städtischen Typs Sartana, Staryj Krym und Talakiwka, das Dorf Hnutowe (Гнутове) und die Siedlung Lomakyne (Ломакине) unterteilt wird.

Ende 2014 kamen noch Teile des durch den Ukrainekrieg besetzten Rajons Nowoasowsk hinzu. Dies sind die Dörfer Prymorske, Wynohradne und Pionerske,[4] die Fläche des Stadtgebiets beträgt Stand 2015 somit 203,96 Quadratkilometer.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde auf dem Gebiet des seit einigen Jahren bestehenden kosakischen Lagers Kalmius am 29. September 1779 gegründet und war lange ein Zentrum pontos-griechischer Kultur; bis Ende des 19. Jahrhunderts war die Mehrheit der Stadtbevölkerung griechischer Herkunft. Auch der heutige Name der Stadt ist griechischen Ursprungs (griechisch Μαριούπολη Mariúpoli, deutsch ‚Stadt Mariens‘).

Vom 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert war die Stadt das administrative Zentrum des Ujesd Mariupol im Gouvernement Jekaterinoslaw. Mariupol wurde wiederholt von Personen des kaiserlichen Hofes Russlands und von dem russischen Kaiser Alexander I. selbst besucht: Anfang Juni 1818 (der Kaiser übernachtete im Gebäude des griechischen Hofes von Mariupol) und am 21. Oktober 1825 (übernachtete im Haus des Kaufmanns Chebanenko). Am 29. Mai 1820 besuchte der Dichter Alexander Puschkin Mariupol, als er mit der Familie des General Nikolai Rajewski von Jekaterinoslaw in den Kaukasus reiste. Am 17. Oktober 1837 besuchte Zarewitsch Alexander Nikolajewitsch (der spätere Kaiser Alexander II.) die Stadt, in dessen Gefolge sich unter anderem Wassili Schukowski befand, der Mariupol mehrere Zeilen seines Tagebuchs widmete. 1845 wurde die Stadt vom Großfürst Konstantin Romanow besucht. Wie sein Bruder Alexander wohnte Romanow im Haus des Vorsitzenden des griechischen Hofes von Mariupol, des Kaufmanns Tschentukow. 1871 besuchte Großfürst Romanow zum zweiten Mal Mariupol (nach dem eine der Straßen der Stadt benannt war). Der Großfürst stattete den Stadtgarten und die Obstgärten am Ufer des Kalchik aus und richtete ein Stipendium von 300 Rubel zugunsten eines von der Stadt ausgewählten Studenten ein. Die erste Schule in Mariupol wurde kurz nach der Umsiedlung der Krimgriechen in die Region Asow eröffnet. Die erste städtische Pfarrschule in Mariupol wurde am 15. September 1820 eröffnet. Die Ausbildung dauerte zwei Jahre. Fächer waren Russisch, Grammatik, Arithmetik, Geschichte, Geographie, Theologie, Zeichnen, Neugriechisch.

Eröffnet wurden auch folgende Institutionen:

  • 1825 die erste Apotheke
  • 1855 die erste Bibliothek
  • 1868 die Mariinsky-Zweiklassenschule
  • 1869 das erste Postamt
  • 1870 die erste Druckerei (Gorelina) und 1870 das erste (griechische) Theater
  • 1860 das Post- und Telegrafenamt und die Telegrafenlinie „Odessa–Mariupol - Rostow am Don“.
  • 1897 das Krankenhaus erhält ein Gebäude, an der Entstehung wirkte der Arzt I. I. Danilow mit.
  • 1875 wurden die ersten beiden Gymnasien in der Stadt gegründet und gleichzeitig eröffnet: Männer- und Frauengymnasium. Das Männergymnasium wurde nach dem Kaiser Alexander II. benannt.
  • 1864 wurde der Stadtgarten angelegt
  • 1867 wurden öffentliche Bäder eröffnet
  • 1871 erfolge die Pflasterung der Straßen und Plätze der Stadt mit lokalem Granit.
  • 1875 wurden die ersten 100 Petroleumlaternen zur Straßenbeleuchtung installiert
  • 1889 wurde auf dem Aleksander-Platz ein zentraler Platz angelegt.
  • 1914 waren es bereits 686 Petroleumlaternen zur Straßenbeleuchtung
  • 1933 eröffnete Straßenbahn Mariupol fährt bis heute.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Metallurge – Wahrzeichen der Stadt

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war die Stadt zwischen dem 8. Oktober 1941 und dem 10. September 1943 von Truppen der Wehrmacht besetzt. Die Stadt erlitt schwere Zerstörungen, ein großer Teil der jüdischen Gemeinde der Stadt, 1926 noch etwa 11 % der Bevölkerung, fiel dem Holocaust zum Opfer und wurde in Gräben am Stadtrand von Mariupol hingerichtet.[6] Zu Beginn der Besatzung zählte man etwa 241.000 Einwohner, Ende 1943 lebten nur noch 85.000 Menschen in der Stadt. Viele Mariupoler wurden 1942 zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt und kehrten erst 1945 zurück. Ab 1942 war Mariupol ein Hauptoperationsgebiet sowjetischer Partisanen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein rascher Wiederaufbau, bereits wenige Jahre nach dem Krieg erreichte die Einwohnerzahl Mariupols den Vorkriegswert und stieg bis 1989 auf weit über eine halbe Million Menschen an. Zahlreiche Industriebetriebe wurden in der Stadt angesiedelt, die Hafenanlagen ausgebaut. Zwischen 1948 und 1989 hieß die Geburtsstadt des sowjetischen Funktionärs Andrei Schdanow ihm zu Ehren Schdanow (Жданов).

Schauspielhaus (Foto 2021; am 16. März 2022 durch einen Luftangriff zerstört)

Seit 1991 gehört die Stadt zur unabhängigen Ukraine. Seitdem hat Mariupol, wie zahlreiche andere Städte der Ukraine und anderer postsowjetischer Staaten, mit einem Strukturwandel und damit verbundenen Problemen, insbesondere Einwohnerrückgang, zu kämpfen.

Russisch-Ukrainischer Krieg seit 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2014 forderte eine prorussische Demonstration eine Stadtratssitzung, bei der über ein Referendum nach dem Vorbild der Krim beraten werden sollte.[7] Von Mai bis Juni 2014 fand zwischen ukrainischem Militär und Volksmilizen der Kampf um Mariupol statt. Mitentscheidend dafür, dass Mariupol letztlich unter ukrainischer Hoheit blieb, war der Seitenwechsel der lokalen Oligarchen, „erschreckt von der Rechtlosigkeit“.[8] Nach Meinung von Aktivisten unterschieden durch den Konflikt die Menschen in Mariupol nun zwischen der Heimat und der ungeliebten Staatsmacht im fernen Kiew: „Politiker könne man abwählen, ohne das Land zu wechseln.“[8] Am 24. Januar 2015 eröffneten prorussische Rebellen mit einem Raketenangriff eine Offensive, die nach ukrainischen Behördenangaben mindestens 30 Todesopfer und 97 Verletzte forderte.[9] Als Reaktion darauf wurde eine Gegenoffensive gestartet, mit der erneute Angriffe gegen zivile Ziele verhindert oder zumindest erschwert werden sollten. Diese Gegenoffensive erfolgte maßgeblich durch das paramilitärische Regiment Asow und endete mit der Einnahme von taktischen Positionen nordöstlich Mariupols und in der Ortschaft Schyrokyne.[10]

Beim russischen Überfall auf die Ukraine 2022 konnte die Russische Armee zwar nicht auf direktem Weg bei Schyrokyne durchbrechen, erreichte aber von der Krim her kommend sowie über amphibische Landungen Mariupol und begann es am 28. Februar einzuschließen.[11] Der Stadtrat von Mariupol gab indirekt an, dass die Stadt am 1. März umschlossen wurde.[12] Am 16. März kam es zu einem Luftangriff auf das Theater von Mariupol, dabei starben etwa 600 Zivilisten, die davor in dem Theater Schutz vor russischen Luftangriffen gesucht haben.[13][14] Ein Ultimatum zur Übergabe der Stadt an die russischen Streitkräfte lehnte die Ukraine am 21. März 2022 ab.[15]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Mariupol

Der Bürgermeister der Stadt ist Wadym Boitschenko (Wadym Bojtschenko). Dieser wurde bei den Lokalwahlen im Oktober 2020 mit 64,57 % der Stimmen als Kandidat des Block Wadym Boitschenko wiedergewählt.[16] Wolodymyr Klymenko von Oppositionsplattform – Für das Leben erhielt 25,84 % der Stimmen, die selbst nominierte Lydia Mugli erhielt 4,72 %, die Kandidatin von Für die Zukunft Julia Baschkirowa erhielt 1,68 %, sowie der Nominierte von Unser Land Michailo Klyujew erhielt 0,99 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 27 %.

Konsulate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mariupol gibt es ein griechisches sowie ein zyprisches Generalkonsulat.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kräne im Industriehafen
Ortseingang von Mariupol

Mariupol ist ein bedeutendes Industriezentrum und internationaler Seehafen am Asowschen Meer; die Stadt gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszentren der Ukraine. Die hier angesiedelten Metallurgiekombinate (u. a. Asowstal und Iljitsch Eisen- und Stahlwerke Mariupol) tragen einen wichtigen Teil zu den Exportgütern des Landes bei. Beide sind Teil der Metinvest-Gruppe, die dem Milliardär Rinat Achmetow gehört. Zu den großen Arbeitgebern zählt ferner das Maschinenbauunternehmen Asowmasch. Von Bedeutung ist außerdem der Handelshafen. Im kleineren Rahmen gibt es hier auch eine Solarindustrie.

Die Schifffahrt nahm massiven Schaden durch wirtschaftliche Umwälzungen durch den nahen Krieg im Donbass, die Eröffnung der Krim-Brücke und russische Schikanen mit langen Wartezeiten in Kertsch; im Hafen von Mariupol halbierte sich der Umsatz von 2013 bis 2018 und geplante Ausbauten wurden obsolet. Gemäß dem Direktor des Hafens von Mariupol waren diese wirtschaftlichen Auswirkungen von Russland beabsichtigt. Die Stahlwerke konnten zudem außer Spezialanfertigungen kaum mehr Güter wie Eisenbahnschienen nach Russland liefern und hatten seit dem Beginn des Krieges 40 Prozent der Kapazität abgebaut.[8]

Rund 9 km westlich der Stadt befindet sich ein ziviler Flughafen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt in der Stadt eine Technische Universität[17] und die Staatliche Universität Mariupol. Daneben existieren eine staatliche geisteswissenschaftliche Hochschule, das Gymnasium Alexandrinum sowie mehrere Berufsschulen.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orthodoxe Kirche
Moschee Mariupol
Alter Stadtwasserturm aus dem Jahr 1909

Die Stadt beherbergt mehrere Musikschulen, ein Heimatkundemuseum, eine Kuindschi-Ausstellung und ein Russisches Stadttheater. Neben zahlreichen orthodoxen Kirchen findet sich in der Stadt auch eine im Jahr 2007 eröffnete Moschee.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mariupol ist Sitz des ukrainischen Fußballvereins FK Mariupol, der seine Heimspiele im Wolodymyr-Bojko-Stadion austrägt. Auch der erfolgreiche Basketballclub BK Asowmasch Mariupol ist in der Stadt beheimatet.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1990er-Jahren schrumpft die Einwohnerzahl kontinuierlich, während zuvor ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen war.

Jahr Einwohner[1]
1897 031.116
1923 028.707
1926 040.825
1939 223.796
1959 283.570
1970 416.927
1979 502.581
1989 518.933
1992 522.000
1998 499.800
2001 492.176
2003 487.522
2004 484.454
2005 482.440
2010 469.336
2015 455.063
2020 436.569
2021 431.859

Bevölkerungszusammensetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2002[18] setzte sich die Bevölkerung ethnisch wie folgt zusammen:

  • Ukrainer 248.683 (48,7 %)
  • Russen 226.848 (44,4 %)
  • Griechen 21.923 (4,3 %)
  • Belarussen 3.858 (0,8 %)
  • Armenier 1.205 (0,2 %)
  • Juden 1.176 (0,2 %)
  • Bulgaren 1.082 (0,2 %)
  • andere: 6.060 (1,2 %)

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch stellten die Griechen (siehe Griechische Minderheit in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion) einen hohen Bevölkerungsanteil in Mariupol, gingen mit der Zeit jedoch in der slawischen Bevölkerung auf. Zudem wanderten viele verbliebene Griechen nach dem Zerfall der Sowjetunion in den 1990er Jahren nach Griechenland aus. Jiddisch war früher neben Russisch Hauptsprache von Mariupol. Heute wird es nur noch von einer kleinen Minderheit der Juden gesprochen. Viele Überlebende des Holocaust sind nach Israel oder in die USA ausgewandert. Griechisch wird ebenfalls kaum noch gesprochen.

Im Generalzensus von 1897 sind für den Bezirk Mariupol (31.116 Einwohner) u. a. folgende Sprachen aufgeführt:

Russisch 19.670 (ca. 63 %), Jiddisch 4.710 (ca. 15 %), "Kleinrussisch" (Ukrainisch) 3.125 (ca. 10 %), Griechisch 1.590 (ca. 5 %), Türkisch 922 (ca. 3 %)[19].

2001 gaben fast 90 % der Bewohner Mariupols Russisch als Muttersprache an, knapp 10 % haben Ukrainisch als Muttersprache. Alle weiteren Sprachen liegen unterhalb von 1 %.[20]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grunau und die Mariupoler Kolonien. Reihe: Sammlung Georg Leibbrandt, 4. Bearbeiter Jacob Stach. Materialien zur Geschichte deutscher Siedlungen im Schwarzmeergebiet, 7. Hrsg. Emil Meynen. S. Hirzel, Leipzig o. J. (1942)[21]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der 2017 veröffentlichten romanhaften Biographie Sie kam aus Mariupol von Natascha Wodin spielt die Stadt eine wichtige Rolle.[22][23]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mariupol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bevölkerungszahlen auf pop-stat.mashke.org.
  2. Alexander Eydlin: Mariupol : Das war einmal eine Stadt. In: ZEIT online. 20. April 2022, abgerufen am 20. April 2022.
  3. Stadtrat von Mariupol: Nachrichten (ukrainisch) (Memento vom 6. März 2016 im Internet Archive)
  4. Верховна Рада України; Постанова від 11.12.2014 № 32-VIII Про зміни в адміністративно-територіальному устрої Донецької області, зміну і встановлення меж міста Маріуполь, Волноваського, Новоазовського та Тельманівського районів Донецької області
  5. Верховна Рада України; Постанова від 20.05.2015 № 457-VIII Про внесення змін до Постанови Верховної Ради України від 11 грудня 2014 року № 32-VIII „Про зміни в адміністративно-територіальному устрої Донецької області, зміну і встановлення меж Волноваського, Новоазовського та Тельманівського районів Донецької області“
  6. Dovid Margolin: 91-year-old Holocaust Survivor Perishes in Mariupol Basement. In: chabad.org. 19. April 2022, abgerufen am 4. Mai 2022. (englisch)
  7. Demonstranten in Mariupol drängten in den Stadtrat, Website der Stadt Mariupol am 18. März 2014.
  8. a b c Die ukrainischen Häfen im Asowschen Meer stecken im russischen Würgegriff fest, NZZ, 24. November 2018
  9. Prorussische Rebellen starten Offensive auf Mariupol, auf de.nachrichten.yahoo, abgerufen am 24. Januar 2015.
  10. „Azov Battalion spearheads Ukrainian counter-offensive.“ In: Kyiv Post, abgerufen am 15. Juni 2015.
  11. Luke Harding: Residents in Mariupol this morning said the port city on the sea of Azov was surrounded by Russian forces and under heavy attack., The Guardian, 28. Februar 2022, 09:14h
  12. tagesschau.de: Liveblog: ++ Russischer Angriff „Elektroschock“ für die NATO ++. Abgerufen am 17. März 2022.
  13. AP evidence points to 600 dead in Mariupol theater airstrike. In: Associated Press, 4. Mai 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.
  14. Bombardierung des Theaters in Mariupol am 16.3. - Erschreckende Enthüllungen. In: Euronews, 4. Mai 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.
  15. Ukraine aktuell: "Keine Kapitulation" in Mariupol. In: Deutsche Welle, 21. März 2022.
  16. Boitschenko als Bürgermeister wiedergewählt. In: Ukrainska Pravda. Abgerufen am 12. April 2022 (ukrainisch).
  17. Pryazovskyi State Technical University (PSTU).
  18. http://history.org.ua/LiberUA/NatsSklRMDonObl/NatsSklRMDonObl.pdf
  19. The First General Census of the Russian Empire of 1897.Breakdown of population by mother tongue and districts* in 50 Governorates of the European Russia, Seite Mariupol
  20. Die Angaben der Volkszählung vom 5. Dezember 2001 zu MARIUPOL sind unter dem Donetska Oblast geführt: Distribution of the population by native language, Donetska oblast. (Nicht mehr online verfügbar.) In: gov.ua – Database Census – Main Regional Statistical Office. Archiviert vom Original am 17. Juni 2015;.. Die Statistik ist nicht direkt per Link abrufbar. Es müssen folgende Auswahlen auf dem angegebenen Link vorgenommen werden:
    • 1. Select region.
    Dazu 15-mal auf den Scroll-Streifen klicken bis Mariupol erscheint. Mariupol (miskrada) und m. Mariupol auswählen (Anmerkung: miskrada bedeutet city council, m. ist die Abkürzung für misto = city)
    • 2. Select Year
    2001 (05.12.)
    • 3. Select Indicated as a native language
    Gewünschte Sprachen auswählen, also russisch und ukrainisch
    • 4. Auf Continue klicken
    Es erscheint: Distribution of the population by native language (in % to the total population) by Region, Year and Indicated as a native language
    • Folgendes Ergebnis sollte erscheinen:
    • MARIUPOL (miskrada)
    • 2001(05.12)
    • 9,87 Ukrainian
    • 89,53 Russian
    • m. MARIUPOL
    • 2001(05.12)
    • 10,10 Ukrainian
    • 89,39 Russian.
  21. Diese Reihe diente im Sinn ihres Namensgebers dazu, fortdauernd deutsche Gebietsansprüche auf sowjetische Gebiete zu erheben.
  22. Angaben aus Verlagsmeldung
  23. Deutsche Nationalbibliothek