Peter Bolton

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Peter Bolton (* 1919; † 25. August 2008) war ein britischer Autorennfahrer.

Karriere im Motorsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International bekannt wurde der britische Autorennfahrer Peter Bolton durch ein Unglück. Bei Einbruch der Dunkelheit hatte er als AC-Cars-Werkspilot beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1964 auf der schnellen Passage zwischen der Mulsanne- und der Indianapolis-Kurve einen Unfall. Der AC Cobra kollidierte nach einem Getriebeschaden mit dem Ferrari 275P von Giancarlo Baghetti. Beide Wagen rutschten dabei in eine Auslaufzone, die für Zuschauer gesperrt war. Drei Personen waren aber über die Barriere gestiegen und wurden vom sich drehenden Rennwagen getroffen. Alle drei starben noch an der Unfallstelle.

Bolton fuhr in den 1950er- und 1960er-Jahren Sportwagenrennen. Sein größter internationaler Erfolg war der siebte Gesamtrang in Le Mans 1963 mit Ninian Sanderson im AC Cobra 289 Coupé.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1956 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Walshaw Jaguar XK 140 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Walshaw disqualifiziert
1957 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AC Cars Ltd. AC Ace Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Rudd Rang 10
1958 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AC Cars Ltd. AC Ace LM Prototype Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Stoop Rang 8
1959 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Standard Triumph Motor Company Triumph TR3S Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mike Rothschild Ausfall defekter Kühler
1960 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Standard Triumph Triumph TR4S Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ninian Sanderson nicht klassiert
1961 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Standard Triumph Motor Company Triumph TR4S Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Keith Ballisat Rang 9
1962 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich TVR Cars TVR Grantura Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ninian Sanderson Ausfall defekter Kühler
1963 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AC Cars Ltd. AC Cobra 289 Coupé Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ninian Sanderson Rang 7 und Klassensieg
1964 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AC Cars Ltd. AC Cobra Coupé Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jack Sears Ausfall Unfall
1965 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Standard Triumph Ltd. Triumph Spitfire Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Bradley Ausfall Motorschaden

Sebring-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1962 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich TVR Cars TVR Grantura Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Rothschild Ausfall Hinterachse
1963 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Standard-Triumph Motor Co. Triumph TR4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Rothschild Rang 22
1965 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Standard Triumph Inc. Triumph Spitfire Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Rothschild Ausfall Unfall

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1955 Aston Martin Aston Martin DB2 ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM FrankreichFrankreich LEM Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT ItalienItalien TAR
DNF
1957 AC Cars AC Ace ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MIM DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM SchwedenSchweden KRI VenezuelaVenezuela CAR
10
1958 AC Cars AC Ace ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT
8
1959 Standard Motor Company Triumph TR3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT
DNF
1960 Standard Motor Company Triumph TR4 ArgentinienArgentinien BUA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM
DNF
1961 Standard Motor Company Triumph TR4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM ItalienItalien PES
9
1962 TVR TVR Grantura Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien MAI ItalienItalien TAR DeutschlandDeutschland BER DeutschlandDeutschland NÜR FrankreichFrankreich LEM FrankreichFrankreich TAV ItalienItalien CCA Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT DeutschlandDeutschland NÜR Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI FrankreichFrankreich PAR
DNF DNF DNF
1963 Standard Motor Company
AC Cars
Triumph TR4
AC Cobra
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR BelgienBelgien SPA ItalienItalien MAI DeutschlandDeutschland NÜR ItalienItalien CON DeutschlandDeutschland ROS FrankreichFrankreich LEM ItalienItalien MON DeutschlandDeutschland WIS FrankreichFrankreich TAV DeutschlandDeutschland FRE ItalienItalien CCE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT SchweizSchweiz OVI DeutschlandDeutschland NÜR ItalienItalien MON ItalienItalien MON FrankreichFrankreich TDF Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI
22 7
1964 AC Cars AC Cobra Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien TAR ItalienItalien MON BelgienBelgien SPA ItalienItalien CON DeutschlandDeutschland NÜR DeutschlandDeutschland ROS FrankreichFrankreich LEM FrankreichFrankreich REI DeutschlandDeutschland FRE ItalienItalien CCE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT SchweizSchweiz SIM DeutschlandDeutschland NÜR ItalienItalien MON FrankreichFrankreich TDF Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI FrankreichFrankreich PAR
DNF
1965 Standard Motor Company Triumph Spitfire Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DAY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SEB ItalienItalien BOL ItalienItalien MON ItalienItalien MON Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RTT ItalienItalien TAR BelgienBelgien SPA DeutschlandDeutschland NÜR ItalienItalien MUG DeutschlandDeutschland ROS FrankreichFrankreich LEM FrankreichFrankreich REI ItalienItalien BOZ DeutschlandDeutschland FRE ItalienItalien CCE SchweizSchweiz OVI DeutschlandDeutschland NÜR Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BRI
DNF DNF

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]