Raumfahrt der Volksrepublik China

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Satellitenserien Shijian und Tance
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Modelle des Raumschiffes Shenzhou 7 und der Trägerrakete CZ-5 im Nationalen Industriepark für Zivile Raumfahrt in Xi'an

Die Raumfahrt der Volksrepublik China als nationales Raumfahrtprogramm begann 1956 mit der Gründung eines militärischen Forschungsinstituts, das sich zum Ministry of Aerospace Industry entwickelte. Dieses wurde 1993 aufgeteilt in die Weltraumbehörde China National Space Administration (CNSA) und deren Hauptauftragnehmer, die staatliche China Aerospace Science and Technology Corporation. Seit 2014 wird private Raumfahrt gefördert.[1]

Leistungsfähige Höhenforschungsraketen wurden ab 1960 gestartet, der erste chinesische Erdsatellit im April 1970. Weitere Höhepunkte waren 1990 der erste Kommunikationssatellit AsiaSat-1, 2003 die ersten Taikonauten und 2007 der Mondorbiter Chang’e-1 als erster Erfolg des Mondprogramms, das einen Schwerpunkt der chinesischen Raumforschung bildet. Eine erste kleine Raumstation wurde 2011 ins All gebracht.

Geschichte der modernen Raumfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeichnung einer CZ-2F-Rakete (Langer Marsch)

Seit den 1960er Jahren entwickelt die Volksrepublik China eigene Trägerraketen, die meisten Modelle sind unter dem Namen Chang Zheng (Abk. CZ, dt. Langer Marsch, LM) bekannt. Diese werden neben dem Transport von Satelliten auch für das bemannte Raumfahrtprogramm benutzt. Auslöser für den eigenen Weg war der Bruch zwischen Volksrepublik China und der UdSSR durch Mao Zedong. Bis zu diesem Zeitpunkt erhielt China die Raketen von der UdSSR.

Als eigentliche Geburtsstunde der chinesischen Raumfahrt gilt der 8. Oktober 1956. An diesem Tag wurde das „Raketenforschungsinstitut Nr. 5“ gegründet. Es war dem Verteidigungsministerium unterstellt, zehn Forschungsinstitute waren angegliedert. Wichtigste Personen waren die beiden Wissenschaftler Qian Xuesen und Ren Xinmin, die in den 1940er Jahren im Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, USA, gearbeitet hatten.[2]

Am 19. Februar 1960 startete die erste chinesische flüssigkeitsbetriebene Höhenforschungsrakete des Typs „T-7M“ vom Raketenstartplatz Shijiedu. Seit dem Jahr 1968 gab es auch Pläne für ein bemanntes Weltraumprogramm. Das Shuguang-Raumschiff sollte ursprünglich zwei Astronauten in den Weltraum transportieren, doch politische und ökonomische Gründe ließen das Projekt 714, wie es offiziell hieß, scheitern.

Am 24. April 1970 erfolgte mit einer Rakete des Typs CZ-1 der erste Satellitenstart. Es wurde der Experimentalsatellit Dong Fang Hong I vom Kosmodrom Jiuquan in den Weltraum transportiert. 1975 gelang es erstmals, eine Nutzlast wieder auf die Erde zurückzuholen. Eine neue Rakete des Typs CZ-2C startete am 26. November des Jahres zu dieser Mission. Damals war diese Fähigkeit militärisch von Bedeutung, konnte man doch so Filmkassetten mit strategisch wichtigen Aufnahmen zurückholen und auswerten.

1980 wurden Pläne für eine bemannte Raumfahrt vorerst eingestellt. Hans-Georg Urbin, Fulda, spricht in seinem Aufsatz „Das Shenzhou-Programm“ von verschiedenen Gründen, ohne sie aber näher auszuführen.

Seit 1988 werden Wettersatelliten der Reihe Fengyun in geosynchrone oder in polare, sonnensynchrone Umlaufbahnen gebracht. Bekannt wurde die Serie durch einen erfolg- und folgenreichen chinesischen Antisatellitenraketentest.

Am 7. April 1990 erfolgte mit dem Start des Satelliten AsiaSat-1 der erste kommerzielle Satellitenstart. Er erfolgte vom Startzentrum Xichang aus mit einer Trägerrakete des Typs CZ-3.

1993 wurde die chinesische Raumfahrtagentur CNSA gegründet, ein Jahr vorher fiel der Startschuss für das Projekt „921-1“, das den Start eines bemannten Raumschiffs vorsah. Daraus entstanden die Raumschiffe der Shenzhou-Reihe.

Im Jahr 1996 ereignete sich ein Fehlstart einer Rakete des Typs „CZ-3B“ mit einem Intelsat-Satelliten, als die Rakete kurz nach dem Start in einem nahegelegenen Dorf einschlug. Wahrscheinlich sind viele Menschen bei der Explosion des Raketentreibstoffs ums Leben gekommen. Viele internationale Kunden sahen danach von weiteren Buchungen ab.

Die leichte Trägerrakete KT-1 erlitt 2002 und 2003 zwei Fehlstarts.

Am 15. Oktober 2003 schaffte es China zum ersten Mal mit eigenen Kräften, einen Menschen in den Weltraum zu transportieren. An Bord von Shenzhou 5, die an diesem Tag startete, befand sich Yang Liwei, der einen 21-stündigen Flug absolvierte. Der zweite bemannte Raumflug Shenzhou 6 erfolgte am 12. Oktober 2005, diesmal flogen erstmals zwei Raumfahrer mit, der Start wurde erstmals live im Staatsfernsehen übertragen. Am 25. September 2008 startete Shenzhou 7 mit drei Taikonauten, wobei der erste chinesische Weltraumausstieg durchgeführt wurde.

Seit 2006 werden Fernerkundungssatelliten, Yaogan Weixing, gestartet.

Am 27. Oktober 2007 schickte die Volksrepublik China mit Chang'e 1 erstmals eine eigene Sonde zum Mond, die diesen aus einer Umlaufbahn monatelang untersuchte.[3][4][5] Die Folgemission Chang'e 2 fertigte Aufnahmen der gesamten Mondoberfläche in hoher Auflösung an,[6][7][8] flog anschließend für Sonnenwindmessungen und bahnmechanische Tests zum Lagrange-Punkt 2 des Sonne-Erde-Systems[9] und verließ diesen Punkt im April 2012 für ein Rendezvous mit dem Asteroiden Toutatis, von dem Bilder zur Erde übermittelt wurden.[10][11] Chang'e 3 landete am 14. Dezember 2013 im Mare Imbrium auf der Mondoberfläche.[12][13][14] Das mitgeführte Fahrzeug Yutu legte etwa 100 Meter auf der Oberfläche des Erdtrabanten zurück.[15] Im Oktober 2014 gelang die Rückführung einer Landekapsel nach einem Vorbeiflug hinter dem Mond, eine Vorabmission zu einer für 2018 geplanten Bodenprobenrückführung vom Mond.

2008 bis 2012 wurden drei Relais-Satelliten Tianlian geostationär platziert, um die Kommunikation vor allem mit den bemannten Raumschiffen durchgängig zu ermöglichen.

Am 29. September 2011 startete die kleine Raumstation Tiangong 1,[16] die arbeitete, bis der Kontakt am 16. März 2016 verloren ging. Sie war Ziel der Raumschiffe Shenzhou 8,[17][18] 9[19][20] und 10.[21][22][23] Dabei gelangen insgesamt 5 Kopplungen, eine Vielzahl von Bahnkorrekturen sowie der mehrtägige Aufenthalt von zwei dreiköpfigen Besatzungen, zu denen jeweils eine Frau gehörte.

Am 25. September 2013 startete China mit der Kuaizhou erstmals eine Raumfahrtträgerrakete, deren Stufen ausschließlich feste Treibstoffe enthielten (Feststoffrakete).[24]

Taikonauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chinesische Raumfahrer werden im Westen Taikonauten genannt. Bisher gibt es elf Taikonauten mit Einsätzen im Weltall: Yang Liwei (Shenzhou 5), Fei Junlong (Shenzhou 6), Nie Haisheng (Shenzhou 6 und 10), Zhai Zhigang, Liu Boming (beide Shenzhou 7), Jing Haipeng (Shenzhou 7, 9 und 11), sowie Liu Wang, Liu Yang (beide Shenzhou 9), Zhang Xiaoguang, Wang Yaping (beide Shenzhou 10) und Chen Dong (Shenzhou 11). Die Missionen Shenzhou 1–4 sowie Shenzhou 8 waren unbemannt.

Startzentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raumfahrt der Volksrepublik China (China)
Jiuquan
Jiuquan
Taiyuan
Taiyuan
Xichang
Xichang
Wenchang
Wenchang
Startplätze in der Volksrepublik China

Gegenwärtig werden vier Startzentren für Trägerraketen der unterschiedlichen Versionen vom Typ Langer Marsch verwendet:

Aktuelle und zukünftige Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raketenentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurzeit entwickelt die Volksrepublik China die Rakete Langer Marsch 5, eine Rakete mit einer Nutzlast von 25 Tonnen sowie die aus deren Hilfsraketenstufen abgeleiteten Langer Marsch 6 und Langer Marsch 7.

Programm zur Erforschung des Mondes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chang’e-1, die erste chinesische Mondsonde

Das Programm der CNSA zur Erforschung des Mondes besteht aus mehreren Phasen:

  • Phase 1: Zuerst erfolgte die Entsendung der unbemannten Sonde Chang’e-1 in die Mondumlaufbahn. Der Start fand am 24. Oktober 2007 statt. Die Aufgabe der Sonde war eine Orbiter-Mission, dabei wurden Daten von der Oberfläche gewonnen.[25] Eine zweite Sonde Chang’e-2 war als Orbiter unterwegs, verließ dann aber den Mond, um am Lagrangepunkt L2 zu verweilen, sie untersuchte anschließend (4179) Toutatis. Seither wird die Sonde im tiefen Raum betrieben und soll die Trackingfähigkeiten des Chinesischen Deep-Space-Netzwerk ausloten.
  • Phase 2: 2013 landete die Sonde Chang’e-3 auf der Mondoberfläche. An Bord war Jadehase, ein Mondfahrzeug. Der Lander unternahm Experimente auf der Mondoberfläche, die Umgebungsbedingungen und das Mondgestein wurden analysiert. Der wichtigste Teil der Mission war aber die erstmalige Realisierung einer Landung auf der Mondoberfläche und die wissenschaftliche Erforschung. Im Juli 2006 arbeiteten ungefähr 20 Universitäten und Institutionen am Design des Mondrovers.[26]
  • Phase 3: Vorbereitend für die dritte Phase flog die Sonde Chang’e 5-T1 einmal um den Mond und trat anschließend wieder in die Erdatmosphäre ein. Anfang 2020 will man eine Mission durchführen, die Gesteinsproben auf dem Mond einsammelt und sie zur Erde zurückbringt.[27] Diese Mission wird Daten für einen möglichen Standort einer bemannten Mondstation genauer ermitteln. Sollte es gelingen Kernfusionsreaktoren für die Deuterium-Tritium-Fusion zu entwickeln, könnte die Gewinnung von Helium-3 vom Mond wirtschaftlich interessant werden. Gemessen am gegenwärtigen Energiebedarf der Volksrepublik China würde dies jährlich 3 Tonnen Helium-3 als Fusionstreibstoff entsprechen.[28]

Gemäß einer Aussage von Ouyang Ziyuan, dem damaligen Chef-Wissenschaftler des Mondsondenprojekts, vom August 2005 wird die Volksrepublik China verschiedene Projekte in den Bereichen Materialforschung, Dynamik, Rotation, Astronomie und anderen durchführen. Weiterhin hat China einige Szenarien für kommende Mondflüge entwickelt, die mit verschiedenen Apparaten für ein Mondradar und im Infrarotspektrum arbeiten sollen.

Programm zur Erforschung des Sonnensystems[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Jahr 2030 plant China den Start von 9 bis 10 Sonden zur Erforschung des Sonnensystems. Vorgeschlagen werden Orbiter, Lander und Rover für den Mars, derzeit (Januar 2019) geplant für das Jahr 2020,[29] sowie eine spätere Sample Return Mission zu diesem Planeten, Orbiter für Venus und Jupiter und eine Sample return mission zum Zwergplaneten Ceres.[30] Der Start von insgesamt drei Raumsonden, die in der Forschungsmission KuaFu das Sonne-Erde-System genauer untersuchen sollte war für 2017 vorgesehen[31], wurde aber dann auf unbestimmte Zeit verschoben.

Bemanntes Raumfahrtprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächsten Ziele des Bemannten Raumfahrtprogramms der Volksrepublik China (中国载人航天工程), wegen der englischen Bezeichnung China Manned Space im Ausland oft „CMS“ abgekürzt, sind die Errichtung einer modularen Raumstation[32] und eine bemannte Landung auf dem Mond, wobei letzteres ein sehr langfristiges Ziel ist. Zur Einordnung:

  • Das Projekt einer modularen Raumstation, die frühestens 2022 in Betrieb gehen soll,[33]Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren wurde am 27. Oktober 2010, damals mit geplanter Einsatzbereitschaft 2020, der Öffentlichkeit vorgestellt.[34]
  • Die 2016 der Öffentlichkeit vorgestellte Mars-Rückkehrsonde Yinghuo-3, die wegen des hierfür nötigen Gewichts als Vorstudie für eine bemannte Mondfähre dienen soll,[35] kann aus technisch-bahnmechanischen Gründen frühestens im April 2029 starten und wird frühestens 19 Monate später zur Erde zurückkehren.Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren
  • Auf der offiziellen Webseite des Bemannten Raumfahrtprogramms der Volksrepublik China gibt es derzeit (2019) noch keine Sektion Mondlandung mit entsprechenden Vorankündigungen und Diskussionen.[36]

Zusätzlich zu den 14 Taikonauten, die 1998 ausgewählt wurden, wurde ab 2010 eine weitere Gruppe von sieben Raumfahreranwärtern (fünf Männer und zwei Frauen) ausgebildet, alles Abfangjäger- und Jagdbomber-Piloten mit mindestens 600 Flugstunden.[37] Bei dem Auswahlprozess für 17 bis 18 weitere Astronautinnen und Astronauten, der am 23. April 2018 begann, wurden die Anforderungen jedoch heruntergeschraubt. Da aus dieser Gruppe die Besatzung für die geplante modulare Raumstation ausgewählt wird, werden nicht nur Piloten der chinesischen Luftwaffe, sondern auch Ingenieure und Wissenschaftler aus der Raumfahrtindustrie (also von der China Aerospace Science and Technology Corporation und ihren Tochterfirmen), Forschungsinstituten und Universitäten als Bewerber angenommen, die sich auf der Raumstation um die Nutzlasten kümmern sollen.[38]

Weltraumausstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geborgene Landekapsel der Shenzhou-5-Mission

Der erste Weltraumausstieg eines chinesischen Taikonauten fand bei der Shenzhou-7-Mission am 27. September 2008 statt.

Errichtung einer Raumstation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Internationalen Raumstation ISS ist das Land durch ein Veto der USA, nicht beteiligt,[39] jedoch hatte China ein eigenes Weltraumlabor mit dem Namen Tiangong 1.[40] Tiangong 1 startete mit der Trägerrakete Langer Marsch 2F am 29. September 2011 um 13:16 Uhr UTC.[41][42]

Darauf folgte die unbemannte Mission Shenzhou 8, welche im Orbit erstmals ein Andockmanöver mit der Raumstation durchführte. Die nachfolgende bemannte Mission Shenzhou 9 startete am 16. Juni, um das Andockmanöver zu wiederholen und Tiangong 1 zu besetzen. Ihr folgte Shenzhou 10, die im Juni 2013 an die Station andockte. Am 2. April 2018 gegen 02:16 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (00:16 UTC) trat Tiangong 1 über dem Südpazifik in die Erdatmosphäre ein und zerbrach in mehrere Teile.[43] Nicht verglühte Teile stürzten nach Angaben der US-Luftwaffe etwa 100 Kilometer nordwestlich von Tahiti ins Meer.[44]

Die Raumstation Tiangong 2 wurde im September 2016 gestartet und von der Besatzung von Shenzhou 11 einen Monat lang betrieben. Geplant ist eine große modulare Raumstation, die um 2022Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren in Betrieb gehen soll.[45]

Das Weißbuch zu den chinesischen Weltraumaktivitäten (Oktober 2006)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. Oktober 2006 hat das Informationsamt des Staatsrats der Volksrepublik ein neues Weißbuch mit dem Titel „Chinas Weltraumaktivitäten 2006“ vorgelegt. Das Dokument untergliedert sich in fünf Kapitel: Ziele und Grundsätze der Entwicklung; Der Fortschritt in den vergangenen fünf Jahren; Entwicklungsziele und Hauptaufgaben für die nächsten fünf Jahre; Grundlagen der Entwicklung und Maßnahmen; Internationaler Austausch und Zusammenarbeit. – China habe immer den Weg der friedlichen Entwicklung verfolgt, so China.org.cn anlässlich der Vorstellung, und immer den Standpunkt aufrechterhalten, dass der „Weltraum zum Zweck der gemeinsamen Wohlfahrt der Menschheit erforscht werden sollte“. Das letzte Weißbuch war im Jahr 2000 erschienen; seitdem habe die chinesische Raumfahrt große Fortschritte gemacht.

In dem Dokument bekräftigt die Führung der Volksrepublik ihre Absicht, ein eigenes Satelliten-Navigationssystem namens BeiDou zu entwickeln, obgleich sich das Land bereits am europäischen Galileo-Projekt beteiligt. Beobachter sehen einen weiteren Wettbewerber Europas beim Aufbau eines GNSS sehr kritisch; das Geschäftsmodell zur Finanzierung wäre dann möglicherweise kaum umsetzbar. Außerdem stellen sie sich die Frage, inwieweit die Volksrepublik China Know-how aus Europa abziehen könnte.

Auch die Weiterentwicklung der derzeitigen Trägerraketen wird in dem Weißbuch als Ziel festgehalten; sowohl die militärischen als auch die kommerziellen Aktivitäten sollen weiter ausgebaut werden, heißt es.[46]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Raumfahrt der Volksrepublik China – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Portal:Chinesische Raumfahrt – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrew Jones: China's iSpace to Make Private Orbital Launch Attempt in Early June. Space.com, 7. Mai 2019.
  2. CNSA: From nothing to glory in six decades - China's space program. 8. Oktober 2016.
  3. Eine Göttin auf dem Weg zum Mond. Raumfahrer.net, 27. Oktober 2007, abgerufen am 16. November 2014.
  4. Chang`e 1 umkreist den Mond. Raumfahrer.net, 8. November 2007, abgerufen am 16. November 2014.
  5. Chang´e 1 in niedrigerem Mondorbit. Raumfahrer.net, 11. Dezember 2007, abgerufen am 16. November 2014.
  6. Chang`e 2 unterwegs zum Mond. Raumfahrer.net, 1. Oktober 2010, abgerufen am 16. November 2014.
  7. Chang`e 2 im Mondorbit. Raumfahrer.net, 6. Oktober 2010, abgerufen am 16. November 2014.
  8. Chang`e 2 erreicht Arbeitsorbit um den Mond. Raumfahrer.net, 9. Oktober 2010, abgerufen am 16. November 2014.
  9. Chang`e 2: Vom Mondsatelliten zur Raumsonde. Raumfahrer.net, 10. Juni 2011, abgerufen am 16. November 2014.
  10. Chang'e 2 erneut auf Reisen. Raumfahrer.net, 19. Juni 2012, abgerufen am 16. November 2014.
  11. Chang`e 2 überträgt Bilder von Toutatis. Raumfahrer.net, 15. Dezember 2012, abgerufen am 16. November 2014.
  12. Chang`e 3 auf dem Weg zum Mond. Raumfahrer.net, 1. Dezember 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  13. Chang`e 3 im geplanten Mondorbit. Raumfahrer.net, 7. Dezember 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  14. Chang`e 3 ist gelandet. Raumfahrer.net, 14. Dezember 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  15. Yutu ist unterwegs. Raumfahrer.net, 14. Dezember 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  16. China startet erste eigene Raumstation. Raumfahrer.net, 29. September 2011, abgerufen am 16. November 2014.
  17. Shenzhou 8 an Tiangong 1 angedockt. Raumfahrer.net, 2. November 2011, abgerufen am 16. November 2014.
  18. Shenzhou 8 erneut an Tiangong 1 angedockt. Raumfahrer.net, 14. November 2011, abgerufen am 16. November 2014.
  19. Chinesische Raumstation Tiangong 1 bemannt. Raumfahrer.net, 18. Juni 2012, abgerufen am 16. November 2014.
  20. Shenzhou 9 wieder sicher auf der Erde. Raumfahrer.net, 29. Juni 2012, abgerufen am 16. November 2014.
  21. Shenzhou 10 am Himmelspalast angekommen. Raumfahrer.net, 13. Juni 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  22. Manuelle Kopplung von Shenzhou 10 und Tiangong 1. Raumfahrer.net, 23. Juni 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  23. Chinesische Raumfahrer zurück auf der Erde. Raumfahrer.net, 26. Juni 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  24. Auch China testet eine Feststoffrakete. Raumfahrer.net, 28. September 2013, abgerufen am 16. November 2014.
  25. China likely to launch moon probe next April. (Memento des Originals vom 5. November 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.xinhuanet.com XINHUA online, 17. Mai 2006
  26. Lunar programme to be open to world (Memento des Originals vom 22. November 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.xinhuanet.com XINHUA online, 27. Juli 2006
  27. China's Plans to Solve the Mysteries of the Moon. In: english.cas.cn. 19. Juli 2019, abgerufen am 18. August 2019 (englisch).
  28. Rainer Kayser: Langer Marsch China will zum Mond., in Die Rheinpfalz am Sonntag vom 8. Juli 2007, S. 20
  29. 嫦娥五号年底飞,嫦娥六号、七号、八号规划首次公开. In: http://www.spacechina.com. 15. Januar 2019, abgerufen am 16. Januar 2019 (chinesisch).
  30. Zou Yongliao, Li Wei, Ouyang Ziyuan: China’s Deep-space Exploration to 2030. Chinese Journal of Space Science 2014, Vol. 34 Issue (5): 516-517 DOI: 10.11728/cjss2014.05.516
  31. China to probe Sun-Earth environment. (Nicht mehr online verfügbar.) Xinhua, 20. Juli 2006, archiviert vom Original am 19. Februar 2016; abgerufen am 5. April 2013 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.xinhuanet.com
  32. 空间站系统. In: cmse.gov.cn. Abgerufen am 20. August 2019 (chinesisch).
  33. Andrew Jones: China’s moon, Mars and space station missions may be facing delays. In: spacenews.com. 21. Juni 2019, abgerufen am 18. August 2019 (englisch).
  34. 张利文: 我国载人空间站工程正式启动实施. In: cmse.gov.cn. 27. Oktober 2010, abgerufen am 18. August 2019 (chinesisch).
  35. 孟林智 et al.: 无人火星取样返回任务关键环节分析. In: jdse.bit.edu.cn. 6. April 2016, abgerufen am 7. August 2019 (chinesisch).
  36. 系统组成. In: cmse.gov.cn. Abgerufen am 18. August 2019 (chinesisch).
  37. 张琦: 我国航天员是如何选拔的? In: cmse.gov.cn. 17. September 2015, abgerufen am 20. August 2019 (chinesisch).
  38. Peng Ying: China starts new astronaut selection process. In: xinhuanet.com. 23. April 2018, abgerufen am 20. August 2019 (englisch).
  39. "Tiangong 1": China baut erstes Modul für Raumstation. In: Spiegel Online. 17. August 2010 (spiegel.de [abgerufen am 29. März 2018]).
  40. FliegerRevue Mai 2010, S. 9, chinesische Raumstation verzögert sich
  41. Lydia Chen: Launch date set for historic space mission. Shanghai Daily, 26. September 2011, abgerufen am 26. September 2011 (englisch).
  42. China startet erste eigene Raumstation. Raumfahrer.net, 29. September 2011, abgerufen am 16. November 2014.
  43. Tiangong-1: Defunct China space lab comes down over South Pacific. BBC News, 2. April 2018, abgerufen am 20. August 2019 (englisch).
  44. Helga Rietz: Die chinesische Raumstation «Tiangong-1» verglüht über dem Südpazifik in Neue Zürcher Zeitung vom 2. April 2018
  45. China auf dem Weg zur Weltall-Macht. Spiegel Online, 17. Oktober 2016, abgerufen am 2. Januar 2017.
  46. White Paper on China's Space Activities Published (inkl. Volltext); vgl. [1]