Rieneck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert die Stadt Rieneck; zu anderen Bedeutungen siehe Rieneck (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Rieneck
Rieneck
Deutschlandkarte, Position der Stadt Rieneck hervorgehoben
Koordinaten: 50° 6′ N, 9° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Höhe: 183 m ü. NHN
Fläche: 26,2 km²
Einwohner: 1987 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97794
Vorwahl: 09354
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 177
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schulgasse 4
97794 Rieneck
Webpräsenz: www.sinngrundallianz.de
Bürgermeister: Wolfgang Küber
Lage der Stadt Rieneck im Landkreis Main-Spessart
Hessen Baden-Württemberg Würzburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Miltenberg Landkreis Bad Kissingen Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Forst Lohrerstraße Rechtenbach Esselbach Ruppertshüttener Forst Ruppertshüttener Forst Partensteiner Forst Partensteiner Forst Langenprozeltener Forst Herrnwald Haurain Hafenlohr Fürstlich Löwensteinscher Park Frammersbacher Forst Frammersbacher Forst Frammersbacher Forst Forst Aura Forst Aura Gemeindefreies Gebiet Burgjoß Gemeindefreies Gebiet Burgjoß Schollbrunn Bischbrunn Thüngen Partenstein Mittelsinn Hasloch Neuhütten (Unterfranken) Rechtenbach Rechtenbach Hafenlohr Hafenlohr Lohr am Main Lohr am Main Zellingen Wiesthal Urspringen Rothenfels Roden (Unterfranken) Rieneck Retzstadt Obersinn Obersinn Obersinn Neustadt am Main Neuendorf (Unterfranken) Marktheidenfeld Triefenstein Kreuzwertheim Karsbach Karlstadt Karbach (Unterfranken) Himmelstadt Gräfendorf Gössenheim Gemünden am Main Frammersbach Frammersbach Fellen Eußenheim Erlenbach bei Marktheidenfeld Birkenfeld (Unterfranken) Aura im Sinngrund Aura im Sinngrund Arnstein (Unterfranken) Burgsinn Steinfeld (Unterfranken) Landkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild
Ortszentrum mit Rathaus, Schindelhaus auf Säulen und klassizistischer Pfarrkirche
Ein Blick über das Spessart-Städtchen Rieneck. Im Zentrum gut sichtbar die kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Rieneck ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Region Würzburg zwischen den südlichen Ausläufern der Rhön und der Ostseite des Spessarts am Unterlauf der Sinn. Der topographisch höchste Punkt der Stadtgemarkung befindet sich im Spessart mit 448 m ü. NN, in der Nähe des ehemaligen Kloster Einsiedel, der niedrigste liegt an der Sinn auf 164 m ü. NN.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt nur die Gemarkung Rieneck und zwei Ortsteile, den Hauptort Rieneck und Dürnhof.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markt
Burgsinn
Herrnwald
(Gemeindefreies Gebiet)
Nachbargemeinden Gemeinde Gräfendorf
Ruppertshüttener Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Langenprozeltener Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Stadt
Gemünden am Main

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes Rieneck stammt aus dem Jahr 790. 1168 erhielt Graf Ludwig von Rieneck die Grafschaft Rieneck im Spessart – einschließlich des Ortes Rieneck – als Lehen von Kurmainz. Seinen jetzigen Namen erhielt der Ort von den Grafen von Rieneck, die in der Burg Rieneck über dem Ort eine ihrer Residenzen hatten und den Namen „Rieneck“ von einem ausgestorbenen Geschlecht aus dem Mittelrheinischen übernommen hatten. Im Gefolge der Grafen findet sich das Ministerialengeschlecht der Voit von Rieneck, die später selbst eine lokale Bedeutung erlangten. Die Burg stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Siedlung wurde am 7. Juni 1311 als „Oppidum“ bezeichnet.

Übergang an Mainz und Hanau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Übergang der Stadt in ein zwischen Kurmainz (¾) und Hanau (¼) gemeinsames Kondominat gibt es in der Literatur zwei unterschiedliche Darstellungen:

  1. Als die Linie Rieneck-Rothenfels 1333 erlosch, erbte Ulrich II. von Hanau über seine Mutter, Elisabeth von Rieneck-Rothenfels, auch ¼ von Stadt und Burg Rieneck[3], den Rest behielt Kurmainz selbst.
  2. Das Haus Rieneck starb mit Graf Philipp III. von Rieneck am 3. September 1559 aus. Er hatte eng mit Philipp III. von Hanau-Münzenberg zusammengearbeitet. Als absehbar war, dass Graf Philipp III. von Rieneck ohne männliche Erben sterben würde, vereinbarten die beiden, den Hanauer Grafen als Erben einzusetzen. Durch einen Formfehler scheiterte das Projekt aber. (Einzelheiten siehe hier.) Es kam zu einem Streit zwischen Kurmainz und Hanau über das Erbe. Dieser wurde schließlich dahingehend gelöst, dass ein Kondominat gebildet wurde, das zu ¾ Kurmainz und zu ¼ Hanau-Münzenberg zustand.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mainzer Anteil wurde 1673 den Grafen von Nostitz verkauft, die ihn wiederum 1803 an die Grafen Colloredo Mansfeld weiter veräußerten. 1806 wurde Rieneck dann mediatisiert und dem Fürstentum Aschaffenburg zugeschlagen. Mit ihm fiel es an das Großherzogtum Frankfurt und mit der Niederlage Napoleons an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Stadt Rieneck.

Im Jahre 1862 wurde das Bezirksamt Gemünden am Main gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Rieneck lag. 1872 wurde das Bezirksamt Gemünden ins Bezirksamt Lohr am Main eingegliedert. Erst 1902 wurde das Bezirksamt Gemünden wieder neu gebildet. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Rieneck war dann eine der 27 Gemeinden im Landkreis Gemünden am Main (Kfz-Kennzeichen GEM). Mit Auflösung des Landkreises Gemünden im Jahre 1972 kam Rieneck in den neu gebildeten Landkreis Main-Spessart (Kfz-Kennzeichen MSP).

Am 29. März 1945 wurden in Rieneck fünf sowjetische, der Plünderung beschuldigte Kriegsgefangene ohne ordentliches Gerichtsverfahren auf Befehl des Würzburger SA-Brigade- und Volkssturmführers Hans Olpp (~1898–1985) durch fünf Mitglieder der Rienecker Hitlerjugend erschossen. Die Hitlerjungen gaben die Erschiessung bei einem Verhör 1947 zu, mussten aber auf Grund ihrer zum Tatzeitpunkt bestehenden Minderjährigkeit keine Haftstrafe antreten. Olpp wurde 1950 wegen Totschlag zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren verurteilt[4], musste aber lediglich ein Jahr im Zuchthaus verbringen.[5] Der Aufstellung einer gestifteten Gedenktafel stimmte der Stadtrat erst nach einer dritten Beratung am 12. Januar 2015 zu[6], die Aufstellung erfolgt am 29. März 2015.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1970 1987 2000 2010 2014
Einwohner 2315 2096 2127 2022 2021

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rieneck ist Sitz einer 1411 errichteten Pfarrei. Da es im Einflussbereich des Kurfürstentums Mainz lag, konnte die Reformation hier nicht Fuß fassen. Die Einwohner sind deshalb heute noch überwiegend römisch-katholisch. Die römisch-katholische Kirchengemeinde steht unter dem Patronat St. Johannes des Täufers. Die klassizistische Pfarrkirche wurde 1812 vollendet.

Die evangelische Kirchengemeinde gehört zu der von Burgsinn. Evangelische Gottesdienste finden regelmäßig in der Kapelle der Burg Rieneck statt.

Bereits im Mittelalter sollen Juden in Rieneck ansässig gewesen sein. Über ihre Organisation ist nichts bekannt, jedoch sollen sie 1298 von der Rintfleisch-Verfolgung betroffen gewesen sein. Danach finden sich erst Mitte des 17. Jahrhunderts wieder jüdische Namen in den Unterlagen, eine jüdische Gemeinde soll ab 1699 bestanden haben. Seit dem 18. Jahrhundert ist eine Judengasse bekannt, in der sich die Mikwe befunden haben soll. 1837 waren 96 Einwohner und damit 6,2 % der 1596 Ortsbewohner jüdischen Glaubens, danach sank ihre Zahl bis auf 13 Personen, die nach dem Novemberpogrom 1938 am 10. März 1939 ihre Wohnungen verlassen und nach Frankfurt am Main umziehen mussten. Eine Synagoge hat möglicherweise seit dem 17. Jahrhundert bestanden, auf einem Toraschrein fand sich die Jahreszahl 1748, in einem Spendenaufruf zur Renovierung des Gebäudes in einer Anzeige aus dem Jahre 1932 wird ein Baujahr 1699 genannt. Eine erneute Renovierung anlässlich der am 30. Juni 1937 erfolgten Beschädigungen konnte die aus weniger als 20 Mitgliedern bestehende Gemeinde nur mit Unterstützung des Verbandes der bayerischen israelitischen Gemeinde finanzieren. Bei dem Pogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge vollständig zerstört und lediglich die Grundmauern blieben erhalten. [8] Hinter dem Haus Schloßberg 10 am Kriegerdenkmal, wo sich die Synagoge zuletzt in einem Hinterhof befand, erinnert eine Gedenktafel an die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bewohner in der Shoa.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat 14 Mitglieder. Er setzt sich seit der Kommunalwahl vom 16. März 2014 wie folgt zusammen:[10]

Partei / Liste Sitze Stimmenanteil
Freie Bürger 3 21,3 %
Bürger-Forum 3 22,4 %
Rienecker Junge Wähler Union 3 24,5 %
Allianz für Rieneck 5 31,8 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 1. Oktober 2006 Wolfgang Küber (RJWU). Da er aber auch Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen ist, ist er der 7. amtierende „grüne“ Bürgermeister in Bayern. Er konnte sich in einer Stichwahl gegen Edith Reuter vom Bürger Forum Rieneck (BFR) durchsetzen. Die Wahl sorgte auch überregional für öffentliches Interesse, nachdem Edith Reuter aufgrund eines formalen Meldefehlers von Wolfgang Küber als alleinige Kandidatin auf dem Wahlzettel stand. Nachdem in einem solchen Fall die Wähler die Möglichkeit haben, selbst einen Kandidaten namentlich einzusetzen und sich eine beträchtliche Zahl dabei für Wolfgang Küber entschied, konnte dieser eine Stichwahl erzwingen.

Wolfgang Küber wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 52,8 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt.

Zeitraum 1. Bürgermeister
1986 bis 2003 Walter Höfling
2003 bis 6. Juni 2006 Waldemar Horn (†)
seit 1. Oktober 2006 Wolfgang Küber

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rieneck ist von einer reizvollen Naturlandschaft mit Laubmischwäldern (Spessarteiche) umgeben. Die weitläufige Sinntalaue, die Ende der 1990er zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, bietet seltenen Tieren, wie dem Biber, und geschützten Pflanzen, wie der Schachblume, eine Heimat.

  • Burg Rieneck
  • Am historischen Rathaus in Fachwerk mit Erker aus dem 15./16. Jahrhundert ist ein Halseisen-Pranger angebracht mit der erläuternden Inschrift, das sei „der letzte Rest des Centgerichts Rieneck, welches zum ‚höchsten Gebott‘, zur Todesstrafe, verurteilen konnte.“
  • Gegenüber steht ein asymmetrisch gebautes Haus mit grauen Schindeln und einem ungewöhnlichen Vorbau auf Holzsäulen.
  • Zusammen mit der Kirche St. Johannes bilden diese beiden Gebäude das Kernstück der Altstadt.
  • Am zentralen Parkplatz an der Hauptstraße steht ein vom historischen Rathaus stammender Brunnentrog (um 1600), der einst als Weinmaß diente (so genannter „Rienecker Eimer“); der Weinbau rund um Rieneck ist heute aufgegeben.
  • Der Rieneck’sche Moshenhof, einst Residenz des Dietmar von Rieneck und ab 1580 Kurmainzer Amtskellerei, wurde 1960 abgerissen. Nur ein Gedenkstein erinnert noch an seine Existenz.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 849.000 €, davon waren umgerechnet 97.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Das wirtschaftliche Potenzial Rienecks liegt in der Forstwirtschaft (über 2.000 ha Waldfläche) und im Fremdenverkehr (33.500 Übernachtungen im Jahr 2002, vorzugsweise in Ferienwohnungen). Die lokale Wirtschaftsstruktur besteht überwiegend aus produzierendem Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Der größere Teil der Erwerbstätigen Rienecks pendelt in die nahegelegenen Regionalzentren Lohr am Main (Bosch Rexroth AG), Karlstadt und Würzburg.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rieneck besitzt einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Flieden–Gemünden und ist den ÖPNV des Landkreises mit dem Bus eingebunden. Bei der Abzweigstelle Rieneck-Sinnberg besteht eine Verbindung zwischen der Bahnstrecke Flieden–Gemünden und der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Die Entfernung zum nächsten ICE-Haltepunkt beträgt 50 km (Würzburg Hauptbahnhof); zum nächstgelegenen Flughafen, dem Flughafen Frankfurt am Main sind es 100 km.

Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Rande von Rieneck, aber bereits auf der Gemarkung von Gemünden am Main, liegt der Ortsteil Hohenroth. Hier hat sich 1978 die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth niedergelassen. (Siehe dazu hier)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rieneck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek Online.
  3. Uta Löwenstein: Grafschaft Hanau. In: Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900–1806 = Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Marburg 2014. ISBN 978-3-942225-17-5, S. 196–230 (208).
  4. LG Würzburg, 23. August 1950. In: Justiz und NS-Verbrechen. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. VII, bearbeitet von Adelheid L Rüter-Ehlermann, H. H. Fuchs und C. F. Rüter. Amsterdam : University Press, 1971, Nr. 232, S. 269–273 [1]
  5. Michael Fillies, Björn Kohlhepp: RIENECK: Fünf verdrängte Morde von Rieneck. In: Main-Post, 7. Dezember 2014, aktualisiert 13. Januar 2015
  6. Michael Fillies: RIENECK: Rienecker Gedenktafel halbherzig beschlossen. In: Main-Post, 13. Januar 2015
  7. Farsin Behnam: Schwieriges Gedenken: Der Streit um die Gedenktafel in Rieneck, Beitrag in der Reihe Nahaufnahme im Programm Bayern 2 des Bayerischen Rundfunks vom 27. März 2015 (mp3, etwa 24MB, 27 Minuten)
  8. Angaben zur jüdischen Gemeinde Rieneck nach alemannia-judaica.de, Stand: 18. Januar 2015, eingesehen am 1. April 2015
  9. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 189
  10. Bayerisches Landesamt für Statistik