Thomas Kügel

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Thomas Kügel (* 6. Juli 1959 in Burgebrach) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Kügel erhielt von 1985 bis 1987 eine private Schauspielausbildung bei Hildburg Frese in Hamburg. Erste Bühnenstationen waren ab 1987 das Stadttheater in Konstanz, das Landestheater Schwaben in Memmingen, das Teamtheater und das Theater Scaramouche in München sowie das Theater Kiel. In Konstanz spielte er gemeinsam mit Bernhard Stengele über 100 Mal in dem Drama Kunst von Yasmina Reza.[1] Von 1996 bis 2000 hatte er ein Engagement am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover und von 2000 bis 2005 war er Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Hier verkörperte er im Jahr 2004 die Rolle des Capulet in Shakespeares Romeo und Julia.[2] Im Rahmen eines Gastspiels trat er 2009 an dem Hamburger Ernst-Deutsch-Theater in Heinrich von Kleists Lustspiel Der zerbrochne Krug als Gerichtsrat Walter auf.

Thomas Kügel wirkte weiterhin in vielen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Darunter befand sich 1992 die Filmkomödie Kleine Haie von Sönke Wortmann mit Jürgen Vogel, Kai Wiesinger und Meret Becker. Er war als Darsteller in Fernsehserien wie Marienhof, Großstadtrevier, SOKO Wismar, SOKO Leipzig, Der Dicke, Polizeiruf 110 und Küstenwache zu sehen. Mit der Rolle des Vorgesetzten Roland Schladitz von Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) in der Fernsehreihe Tatort aus Kiel erlangte er seit dem Jahr 2003 große Bekanntheit. Auch in der Serie Heiter bis tödlich: Nordisch herb spielte er von 2011 bis 2012 mit Kriminalrat Hinrichs einen Vorgesetzten.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tatort – Folgen aus Kiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In Schrebers Garten mit Kurzbiografie von Bernhard Stengele auf schweinfurt.bayern-online.de; abgerufen am 27. Februar 2018
  2. Liebe in Zeiten der Anorakmode In: Der Tagesspiegel (Ausgabe vom 19. Januar 2004) auf tagesspiegel.de; abgerufen am 27. Februar 2018