Westhalten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Westhalten
Wappen von Westhalten
Westhalten (Frankreich)
Westhalten
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Thann-Guebwiller
Kanton Wintzenheim
Gemeindeverband Pays de Rouffach, Vignobles et Châteaux
Koordinaten 47° 57′ N, 7° 16′ OKoordinaten: 47° 57′ N, 7° 16′ O
Höhe 217–576 m
Fläche 10,98 km2
Einwohner 979 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 89 Einw./km2
Postleitzahl 68250
INSEE-Code

Mairie

Westhalten ist eine französische Gemeinde mit 979 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied der Communauté de communes Pays de Rouffach, Vignobles et Châteaux.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Westhalten

Westhalten liegt im Zentrum des Vallée Noble am Rand der Vogesen, südlich von Colmar.

Nachbargemeinden sind Pfaffenheim im Norden, Rouffach im Osten, Orschwihr im Süden, Soultzmatt im Westen sowie Osenbach im Nordwesten. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Urkunde des Jahres 1103 erscheint der Name West haulda. Anstelle der Bezeichnung West erscheint in Unterlagen auch die französische Bezeichnung Ouest. Halten bedeutet ursprünglich eine Halde.

1788 deklarierten die Bewohner Westhaltens ihre Unabhängigkeit von der Herrschaft in Rouffach, 1818 wurde Westhalten selbständige Gemeinde. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte sie als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Gebweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 901[1] 668 707 761 745 770 816 915
Südostseite der Kirche

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Blasius (Église Saint-Blaise)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Westhalten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Gebweiler