Central Hockey League

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Central Hockey League (Begriffsklärung) aufgeführt.
Central Hockey League
Logo der Central Hockey League
Aktuelle Saison Central Hockey League 2012/13
Sportart Eishockey
Abkürzung CHL
Ligagründung 1992
Mannschaften 10
Land/Länder KanadaKanada Kanada
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Titelträger Allen Americans
Rekordmeister 5 Teams mit je 2 Titeln
Website www.centralhockeyleague.com
American Hockey League

Die Central Hockey League (CHL) ist eine professionelle US-amerikanische Eishockey-Minor-League, die von der Global Entertainment Corporation geführt wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Von 1963 bis 1984 gab es in den Vereinigten Staaten eine Central Hockey League, die von Jack Adams gegründet wurde. Diese wird auch als Central Professional Hockey League bezeichnet. Im Jahr 1992 wurde dieser Gedanke von Bill Levins und Ray Miron, der schon 1976 Präsident der alten CHL gewesen war, wiederaufgegriffen und die Central Hockey League wiederbelebt. Levins und Miron waren damit alleinige Besitzer der Liga.

Die Liga startete 1992/93 mit sechs Teams in ihre erste Saison, diese Vereine waren die Oklahoma City Blazers, die Tulsa Oilers, die Wichita Thunder, die Memphis RiverKings, die Dallas Freeze und die Fort Worth Fire.

Nach dem Tode Levins wurde die Trophäe, die dem Gewinner der CHL-Play-Offs überreicht wird, in Levins Cup umbenannt, Miron zog sich 2000 aus dem Sport zurück und verkaufte die CHL an die Global Entertainment Corporation. Die Meistertrophäe wurde abermals umbenannt und trägt seitdem den Namen Ray Miron President’s Cup. 2001 schloss sich die CHL mit der Western Professional Hockey League zusammen, der Spielbetrieb wurde weiterhin unter dem Namen Central Hockey League ausgetragen.

Am 1. Juni 2010 gab die Liga zusammen mit der International Hockey League ihre Zusammenarbeit ab der Saison 2010/11 bekannt. Die fünf IHL-Teams wechselten zu dieser Spielzeit in die CHL, die IHL blieb jedoch zunächst offiziell als Organisationskomitee bestehen.[1] Zunächst wurden die Fort Wayne Komets, Bloomington PrairieThunder, Dayton Gems und Quad City Mallards in die CHL aufgenommen. Nachdem Evansville IceMen aus der All American Hockey League im Sommer 2010 in die IHL aufgenommen wurden, durften auch die der CHL beitreten, womit die Teilnehmerzahl in der Saison 2010/11 aus insgesamt 18 Mannschaften bestand.[2] Zum Saisonende schieden zunächst die Odessa Jackalopes aus dem Spielbetrieb der CHL aus, die mit einem neuen Team in die North American Hockey League wechselten. Der Aufnahmeantrag der Colorado Eagles in die ECHL wurde gebilligt. Der Meister der Spielzeit 2010/11 Bossier-Shreveport Mudbugs stellte nur wenige Tage nach dem Titelgewinn den Spielbetrieb im Juni 2011 mit sofortiger Wirkung ein. Weiters wurde die Aufnahme der Mississippi RiverKings in die Southern Professional Hockey League verkündet.

Zur Saison 2013/14 erfolgte die Aufnahme der neugegründeten Brampton Beast, das erste kanadische Franchise der Liga. Die zuvor eine Spielzeit inaktiven Laredo Bucks wurden verkauft und nach Saint Charles, Missouri umgesiedelt, wo sie fortan unter dem Namen St. Charles Chill am Spielbetrieb der Central Hockey League teilnehmen. Die Fort Worth Brahmas wurden für die Spielzeit 2013/14 als inaktiv gemeldet, während die Bloomington Blaze in die Southern Professional Hockey League wechselten.

Franchises der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Name Standort Stadion Kooperation
Allen Americans Allen, Texas Allen Event Center Dallas Stars (NHL)
Texas Stars (AHL)
Idaho Steelheads (ECHL)
Arizona Sundogs Prescott Valley, Arizona Tim’s Toyota Center Phoenix Coyotes (NHL)
Portland Pirates (AHL)
Gwinnett Gladiators (ECHL)
Brampton Beast Brampton, Ontario Powerade Centre
Denver Cutthroats Denver, Colorado Denver Coliseum Colorado Avalanche (NHL)
Lake Erie Monsters (AHL)
Missouri Mavericks Independence, Missouri Independence Events Center Vancouver Canucks (NHL)
Chicago Wolves (AHL)
Quad City Mallards Moline, Illinois i wireless Center
Rapid City Rush Rapid City, South Dakota Rushmore Plaza Civic Center
St. Charles Chill Saint Charles, Missouri Family Arena
Tulsa Oilers Tulsa, Oklahoma BOK Center
Wichita Thunder Wichita, Kansas Intrust Bank Arena

Inaktive Teams[Bearbeiten]

Nicht mehr bestehende Eishockeyclubs der CHL[Bearbeiten]

Ray Miron President’s Cup[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ray Miron President’s Cup

Die Trophäe wird seit 2002 an den Sieger der Play-offs der Central Hockey League verliehen. Zuvor erhielt der Meister von 1993 bis 2001 den Ray Miron Cup.

Hall of Fame[Bearbeiten]

Jahr Name Funktion
2012 Joe Burton Spieler
Rick Kozuback WPHL-Gründer und -präsident
Brad Treliving CHL-Präsident
2013 N. Thomas Berry Funktionär
Doug Lawrence Spieler
Brad Lund Funktionär
Doug Sauter Funktionär
Hardy Sauter Spieler
2014 Travis Clayton Spieler
Jeff Lund Funktionär

Zum 20-jährigen Jubiläum der Central Hockey League führte die Liga zur Saison 2011/12 eine eigene Hall of Fame ähnlich der Hockey Hall of Fame der National Hockey League ein. Die ersten Mitglieder der Ruhmeshalle wurden im Rahmen des im Tim’s Toyota Center in Prescott Valley im US-Bundesstaat Arizona stattfindenden CHL All-Star Game der Saison 2011/12 in die Hall of Fame aufgenommen. Zukünftig besteht die Möglichkeit pro Jahr ein Maximum von fünf Persönlichkeiten (davon maximal drei Spieler) in die CHL Hall of Fame zu induktieren.[3]

CHL-Logos[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. centralhockeyleague.com, Central Hockey League and International Hockey League Make Major Announcement
  2. centralhockeyleague.com, Central Hockey League Welcomes Evansville for 2010-11 Season
  3. centralhockeyleague.com, Central Hockey League to Celebrate 20th Anniversary Season

Weblinks[Bearbeiten]