Eichstetten am Kaiserstuhl
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 193 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,31 km² | |
| Einwohner: | 3274 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 266 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79356 | |
| Vorwahl: | 07663 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 030 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 43 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Bruder | |
| Lage der Gemeinde Eichstetten am Kaiserstuhl im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
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Eichstetten am Kaiserstuhl ist eine Gemeinde im Südwesten von Baden-Württemberg in der Nähe von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Eichstetten ist ein südbadisches Winzerdorf. Es liegt im Oberrheinischen Tiefland, am Ostrand des Kaiserstuhls, einem ehemaligen Vulkan in der Rheinebene zwischen Schwarzwald und Vogesen. Eichstetten befindet sich an der Alten Dreisam. Es liegt in der wärmsten Gegend Deutschlands, eingebettet in ein Tal, das sich von der bewaldeten Eichelspitze durch sonnige Reblagen und Gemüsefelder bis in die Niederung der Dreisam hinabzieht.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde gehören das Dorf Eichstetten und die Höfe Au(stucken)mühle und Herrenmühle.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Eichstetten wird erstmals 737 urkundlich erwähnt. Es ist eine Gründung der Alemannen, worauf die Endung „stetten“ hinweist.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:
| FWG | 63,5 % | -18,1 | 8 Sitze | -2 |
| FDP/DVP | 18,8 % | +0,4 | 2 Sitze | ±0 |
| SPD | 17,8 % | +17,8 | 2 Sitze | +2 |
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen ist ein gespaltenes Schild. Vorne ist mit einem roten Schrägbalken auf goldenem Grund das landesherrliche Wappen von Baden abgebildet. Der hintere Teil zeigt einen grünen aufgerichteten Eichenzweig mit einer Eichel und vier Blättern auf silbernen Grund. Dieses "redende" Bild steht für den Ortsnamen Eichstetten und hat sich aus den historischen Siegeln entwickelt.
[Bearbeiten] Engagementförderung und Nachhaltigkeit
Eichstetten betreibt seit den 1990er Jahren eine intensive Förderung Bürgerschaftlichen Engagements und einen lokalen Agenda 21-Prozess. Daraus entstanden Projekte in den verschiedensten Politikfeldern; das auch überregional bekannteste ist die stark ehrenamtlich getragene Seniorenwohnanlage „Schwanenhof“. Diese Aktivitäten brachten Eichstetten im Jahr 2003 einen ersten Platz des bundesweitem Wettbewerb „Zukunftsfähige Kommune“ der Deutschen Umwelthilfe in der Kategorie kleiner Gemeinden.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Jährlich finden zwei große Jahrmärkte statt und alle zwei Jahre laden die Vereine zum großen, weithin bekannten „Schwiboge-Wifescht“ in Höfen und Kellern ein, wo der Besucher mit regionalen Spezialitäten und Eichstetter Weinen verwöhnt wird. Auch unterm Jahr bieten die zahlreichen Vereine viele interessante Veranstaltungen an.
[Bearbeiten] Museen
- Dorfmuseum mit wechselnden Ausstellungen
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Landwirtschaftliche Ausrichtung – Weinbau
Eichstetten ist durch seine starke landwirtschaftliche Ausrichtung geprägt. Es ist mit ca. 100 ha einer der großen Bio-Anbaugemeinden Baden-Württembergs. Auf dieser Fläche werden Wein, Gemüse und Obst nach verschiedenen Methoden der ökologischen Landwirtschaft angebaut. Unter dem Motto „Genießen beim Erzeuger“ können die Produkte direkt beim Erzeuger in Hofläden gekauft werden. Auf nahezu 400 ha wird in der Gemeinde Wein angebaut.
[Bearbeiten] Bildung
- Adolf-Gänshirt-Schule (Grund- und Hauptschule)
- Evangelischer Kindergarten
- Jugendbücherei
[Bearbeiten] Energie
380 kV/220 kV-Umspannwerk, von dem auch eine Leitungsverbindung nach Frankreich besteht.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 104–106
[Bearbeiten] Weblinks
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