Flörsheim am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Flörsheim am Main
Flörsheim am Main
Deutschlandkarte, Position der Stadt Flörsheim am Main hervorgehoben
50.0116666666678.428055555555690Koordinaten: 50° 1′ N, 8° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Taunus-Kreis
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 22,95 km²
Einwohner: 20.197 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 880 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65439
Vorwahl: 06145
Kfz-Kennzeichen: MTK
Gemeindeschlüssel: 06 4 36 004
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bahnhofstraße 12
65439 Flörsheim am Main
Webpräsenz: www.floersheim-main.de
Bürgermeister: Michael Antenbrink (SPD)
Lage der Stadt Flörsheim am Main im Main-Taunus-Kreis
Eppstein Kelkheim (Taunus) Bad Soden am Taunus Liederbach am Taunus Schwalbach am Taunus Eschborn Sulzbach (Taunus) Hofheim am Taunus Kriftel Hattersheim am Main Flörsheim am Main Hochheim am Main Wiesbaden Landkreis Offenbach Frankfurt am Main Hochtaunuskreis Rheingau-Taunus-Kreis Wiesbaden Kreis Groß-GerauKarte
Über dieses Bild

Flörsheim am Main ist eine Kleinstadt im Main-Taunus-Kreis in Hessen (Deutschland).

Name und Wappen[Bearbeiten]

Namensentwicklung[Bearbeiten]

Die Namensendung auf -heim deutet auf einen fränkischen Ursprung hin.

Die Zuordnung einer urkundlichen Erwähnung in einem Kartular des Klosters Fulda aus dem Jahr 828: „Tradidit Reginpraht ad Flaritesheim mancipia II“ (Es übertrug Reginpraht zu Flörsheim zwei Hörige.)[2] zu Flörsheim am Main ist spekulativ. Aus ihr lasse sich ein ursprünglicher Name der Ansiedlung als „Wohnsitz (Heim) des Flarido“ interpretieren.

Urkundlich zweifelsfrei auf die Ortschaft am Main bezieht sich eine Benennung vom 11. August 922 durch Hermann I. von Köln. In der Urkunde werden als Besitzungen im pago Moinacense (Gau am Main) Flaradesheim (Flörsheim) und Wikeron (Wicker) genannt.[3]

1171 erschien im Lehnsbuch der Herren von Eppstein der Eintrag „dorff in Vlersheim“[4]

1270 in der Beurkundung des Dorfverkaufs an das Domkapitel des Erzbistums Mainz zum 1. April, wird das Dorf als „villam nostram Flersheim“ bezeichnet.[5]

Seit 1. Januar 1978 heißt die Stadt amtlich Flörsheim am Main[6], nachdem sich zuvor abkürzende Schreibweisen wie Flörsheim/M, Flörsheim/Main oder Flörsheim a. M. verbreitet hatten.

Im örtlichen Dialekt heißt es Flerschem.[7]

Wappen[Bearbeiten]

Das 1951 amtlich verliehene Flörsheimer Stadtwappen zeigt auf blauem Schild, ein zweimastiges Segelschiff über silbernen (weißen) Wellen. Schiffsrumpf und -masten sind golden (gelb). Die beiden Segel silbern. Das größere Segel trägt die schwarze Beschriftung „FFF“. Am Schiffsheck weht eine rote Flagge mit einem silbernen sechsspeichigen Rad. Der Mastkorb über dem Segel mit den drei „F“ ist, ebenso wie je eine spitz auslaufende Flagge an beiden Mastenden, horizontal geteilt - silbern und rot.

Das Wappenmotiv ist hervorgegangen aus dem seit 1816 verwendeten Sinnbild für das noch bis 1868 verkehrende Flörsheimer Marktschiff (Flörsheimer Yacht). Seit 1930 ist das Großsegel mit den drei „F“ versehen. Diese Beschriftung erinnert an die 1765 gegründete Flörsheimer Fayence-Fabrik. [8]

Das Rad der Heckflagge verweist auf die lange historische Zugehörigkeit zum Mainzer Domkapitel (1270–1803). So wurde das Mainzer Rad im 18. Jahrhundert auf Grenzsteinen und in amtlichen Siegel benutzt. Ältere Gerichtssiegel verweisen, in der bildlichen Darstellung eines thronenden Bischofs (17. Jh.) oder des Mainzer Landespatron St. Martin (15. Jh.), ebenso auf die Domstadt.[9] [10]

Die Farben Flörsheims sind Blau und Orange. In städtischer „Beflaggung“ wird aber zumeist das Stadtwappen auf blauer Fahne gezeigt.

Geografie[Bearbeiten]

Flörsheimer Mainufer mit Blick auf die katholische Kirche St. Gallus (2010)
Einwohnerzahlen nach Stadtteil:
Melderegister Stand 30. April 2014[11]
nur Flörsheim am Main: 12.532
Weilbach / Bad Weilbach: 03.758
Wicker: 03.558
Keramag / Falkenberg: 0 0718
Flörsheim insgesamt: 20.566

Flörsheim liegt, wie der gesamte Main-Taunus-Kreis, rechts des Untermains. Aus nordöstlicher Richtung von Frankfurt her, fließt der Main am Hattersheimer Ortsteil Eddersheim vorbei, wo der – im Ardelgraben in den Main mündende – Weilbach den Beginn der Flörsheimer Gemarkung markiert.

Im Weiteren erstreckt sich die Flörsheimer Altstadt entlang des Maines. Ihr gegenüber liegen, links des Maines, die Städte Raunheim und Rüsselsheim des Kreises Groß-Gerau.

Diesseits von Rüsselsheim beenden Überflutungswiesen, die – nach ihre Vorgängerin „Opelbrücke“ genannte – Mainbrücke und ein kleiner Industriehafen die ufernahe Wohnbebauung.

Die Mainmündung in den Rhein, oberhalb: Mainz und Rheinland-Pfalz, unterhalb: Hessen, links der Main­biegung: Rüsselsheim, rechts des Mains bis in die Biegung gelegen: Flörsheim, rechts davon: Wicker, in der Bild­ecke unten rechts, durch die A 3 abgetrennt: Weilbach

Um den Hafens nimmt der Main eine Rechtsbiegung, bis sich im Mündungsbereich des Wickerbachs, der Flörsheimer Ortsteil Keramag / Falkenberg anschließt, der weiter westliche an die Nachbargemeinde Hochheim grenzt.

Parallel zum Main verlaufend, trennt die Wiesbaden und Frankfurt anbindende Bahnstrecke die dem Main zugewandte Altstadt von später bebauten Gebieten.

Neben dem Neuzubau hat Flörsheim durch die Zusammenlegung zum Jahreswechsel 1971/1972 mit den vormaligen Nachbargemeinden Weilbach im Norden und Wicker nordwestlich seine heutigen Ausmaße gewonnen.[6]

Heute sind es die Ränder des Stadtteils Weilbach, die die Grenze im Nordosten nach Hattersheim und im Norden nach Hofheim bilden; während Wicker nach Westen an Hochheim und dessen Stadtteil Massenheim grenzt.

Während der Stadtkern Flörsheims in der Maineben auf 90 m ü. NHN liegt, liegt Weilbach auf 113 m ü. NHN und Wicker mit 143 m ü. NHN deutlich höher. So begründen natürliche Hanglagen die Wickerer Weinanbautradition als „Tor zum Rheingau“.[12] und den heute gern bemühten Begriff der „Flörsheimer Schweiz“[13]

Über Weilbach hat Flörsheim im Norden direkten Anschluss an die - Wiesbaden und Frankfurt verbindende - Autobahn A 66. Während die Autobahn A 3 das Flörsheimer Stadtgebiet ohne eigene Zufahrt in Ost-West-Richtung schneidet. Im Besonderen trennt die A 3 Weilbach von dessen kleineren Teil Bad Weilbach. Dort entspringen eine Natron-Lithion- und in einem kleinen Parkgelände eine Schwefelquelle.[14]

Im Stadtgebiet gab es mehrere Kalksteinbrüche und Gruben, die später teils als Mülldeponien genutzt wurden. Heute befindet sich im Bereich zwischen Wicker und Hochheim der Rhein-Main-Deponiepark. In jüngster Vergangenheit wurden Anstrengungen zur Renaturierung und Schaffung von Naherholung gemacht[15].

Beispiel zur Hörbarkeit einer Wirbelschleppe: Nach dem Überflug einer Passagiermaschine beginnt bei Sekunde 50 ein dumpfes Rascheln und Zischen, das bis zum Ende der Aufnahme anhält.

Die Bewohner Flörsheims sind der Belastung von Fluglärm und Wirbelschleppen durch den östlich, jenseits des Maines gelegenen Flughafen Frankfurt am Main ausgesetzt.[16] Teile des Flughafengeländes befanden sich bis 1980 als Wald in Flörsheimer Eigentum.[17] Heute führen die An- und Abflugschneisen von 3 der 4 Startbahnen über bewohntes Flörsheimer Stadtgebiet.

Neben der Belastung profitiert Flörsheim aber auch von seiner zentralen Lage zwischen den großen Städten des Rhein-Main-Gebiets: Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Ein am heutigen Flörsheim vorbeiführender frühgeschichtlicher Wanderungsweg wurde von den Römern zur Straße ausgebaut. Diese führte von Kastel über Hochheim, Flörsheim, Okriftel und Höchst in die Wetterau und weiter ins heutige Mitteldeutschland. Eine weitere Römerstraße zweigte zwischen Flörsheim und Weilbach nach Limburg an der Lahn ab. Das Straßenpflaster aus Kalkstein stammte aus Flörsheimer Steinbrüchen.

Die heutigen Stadtteile Flörsheim, Wicker und Weilbach entstanden aus Siedlungen der westgermanischen Volksgruppe der Franken. Flörsheim wurde im Jahr 828 erstmals urkundlich als Flaritesheim erwähnt. Der Ortsname könnte auf einen Franken namens „Flarido“ zurückgehen. Eine Schenkungsurkunde befindet sich im Hessischen Staatsarchiv Marburg. Erzbischof Hermann I. von Köln bestätigte im Jahr 922 seine Besitzungen im fränkischen Maingau. Er bezeichnete Flörsheim als Flaradesheim und Wicker als Weleron. Wicker wurde urkundlich erstmals im Jahr 910 und Weilbach im Jahr 1112 erwähnt.

Im Jahr 1270 wurde Flörsheim für 1050 Mark an das Mainzer Domkapitel verkauft. Um den Wasserverkehr auf dem Main zu kontrollieren wurde Flörsheim im Verlauf des Mittelalters stark befestigt.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Flörsheim verwüstet, nachdem der schwedische König Gustav Adolf seinen Vormarsch auf Mainz 1631 vor Flörsheims Befestigungen unterbrechen musste. Nach achttägiger Einschließung durch die Schweden ergab sich Flörsheim und blieb bis 1636 besetzt.

Alte Kirchschule, erbaut 1763. Das denkmalgeschützte Gebäude wird heute für Trauungen genutzt.

Auch die Kriege Friedrich des Großen brachten Unheil über den Ort - aber auch die Industrialisierung. Im Jahr 1765 eröffnete der Mainzer Georg Ludwig Müller in Flörsheim eine Fayence-Fabrik mit etwa 80 Arbeitern. Das darin hergestellte Porzellan trägt als Marke drei große „F“ für „Flörsheimer Fayence-Fabrik“.(→ FFF) Die Fabrik bestand bis ins Jahr 1914.

Lange Zeit bestanden enge Bindungen zu Mainz. Dies änderte sich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts während der Herrschaft Napoleons, als Flörsheim im Jahr 1803 dem Fürstentum Nassau-Weilburg – kurz danach – dem Herzogtum Nassau zugeschlagen wurden.

Bahnhofsgebäude, erbaut 1839

Im Jahr 1839 wurde zwischen Wiesbaden und Frankfurt die Taunus-Eisenbahn als erste hessische Eisenbahn erbaut. Nach der Planung sollten auch Anschlussgleise nach Darmstadt führen.

Der mit der Taunusbahn 1839 errichtete Bahnhof stammt vom Architekten Ignaz Opfermann. Er lag damals noch außerhalb der Altstadt, und zählt zu den ältesten erhaltenen Bahnhöfen Deutschlands. 1875 wurde das Obergeschoss als Wohnung für den Bahnhofsvorsteher angebaut.

1865 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flörsheim gegründet. Nach dem deutschen Krieg von 1866 kam Flörsheim zum Königreich Preußen, welches das Herzogtum Nassau zerschlagen hatte.

Kriegergedächtniskapelle in der „Flörsheimer Schweiz“, errichtet 1928. Im rechten Hintergrund die Flörsheimer Warte, ein nachgebauter Wartturm der ehemaligen Landwehr (zu Wicker)

Im Jahr 1900 wurden in Flörsheim die ersten Telefonanschlüsse installiert. Am 25. August 1914 erhielt der Ort elektrisches Licht. Im Ersten Weltkrieg (1914–18) hatte Flörsheim 104 Gefallene und 7 Vermisste zu beklagen. Nach dem Krieg besetzten französische Truppen am 1. Dezember 1918 den Ort. Die Franzosen hielten Flörsheim bis in die späten 1920er Jahre besetzt (alliierte Rheinlandbesetzung).

Gab es zuvor nur eine Fährverbindung nach Raunheim, so schuf die am 26. August 1928 eingeweihte „Opel-Brücke“ eine Straßenverbindung zur anderen Mainseite nach Rüsselsheim. [18] Diese Brücke wurde 1979 abgerissen und etwas weiter mainaufwärts durch eine größere Brücke mit vierspuriger Fahrbahn ersetzt.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1938 wurde der jüdische Friedhof von Nationalsozialisten zerstört. Am 10. November 1938 wurde in der „Reichskristallnacht“ auch die 1718 errichtete Flörsheimer Synagoge zerstört. Im Zweiten Weltkrieg (1939–45) gingen in der Nacht vom 8. zum 9. September 1942 auf den Ort und die Gemarkung Flörsheim 29 Sprengbomben nieder. Durch den schweren Bombenangriff entstanden 26 Brände und 11 Gebäude (davon 9 Wohnhäuser) wurden völlig zerstört sowie 81 Gebäude (fast nur Wohnhäuser) schwer beschädigt. Fünf Menschen starben. Am 23. März 1945 sprengten deutsche Truppen die von Rüsselsheim über den Main führende Opelbrücke um den Vormarsch US-amerikanischer Truppen aufzuhalten. Die Amerikaner marschierten dennoch am nächsten Tag in Flörsheim ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Auflösung des Freistaats Preußen durch die Alliierten im Jahr 1945, kam Flörsheim zum neu gebildeten Bundesland Hessen.

Im Jahr 1953 erhielt Flörsheim das Stadtrecht.

Am 31. Dezember 1971 schlossen sich Flörsheim, Weilbach und Wicker im Vorgriff auf die Gebietsreform in Hessen zusammen.

Am 1. Januar 1978 wurde der Name der Stadt amtlich in „Flörsheim am Main“ geändert.[6]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Verlobter Tag[Bearbeiten]

Straße zu Ehren des Pfarrers Münch, dem Initiator des „Verlobten Tages“

Jedes Jahr am letzten Montag im August feiert die Stadt den „Verlobten Tag“. Dieser hat seinen Ursprung im Jahr 1666, als in Flörsheim die Pest wütete. Nachdem innerhalb kürzester Zeit mehr als 200 Einwohner gestorben waren und der kleinen Gemeinde von etwa 700 Einwohnern die völlige Ausrottung drohte, beteten der Überlieferung nach die Überlebenden in höchster Not um Rettung.

Als die Pest dann tatsächlich endete, gelobten die Flörsheimer zusammen mit dem Initiator Pfarrer Johannes Laurentius Münch „solange in Flörsheim Stein auf Stein steht, eine Dankprozession zum Lobpreis des Allerhöchsten alljährlich durchzuführen“. Dieses Gelöbnis wurde bisher strikt eingehalten; auch in Kriegszeiten und trotz zeitweisem Verbot dieser Veranstaltung. Am 25. August 2014 wird der „Verlobte Tag“ zum 348. Mal gefeiert.[19]

Galluskonzerte[Bearbeiten]

Seit 1980 finden im vierten Quartal eines Kalenderjahres die Gallus-Konzerte statt, eine musikkulturelle Reihe, deren konzertante Aufführungen teilweise als Veranstaltungen des Hessischen Rundfunks geführt werden.[20]

Flerschemer Kerb[Bearbeiten]

Jeweils im Oktober findet jedes Jahr entlang des Mainufers die Flörsheimer „Kerb“ statt. Diese Kirmesveranstaltung entstand aus dem Kirchweihfest der St. Gallus-Kirche.

Flerschemer Fassenacht[Bearbeiten]

Jedes Jahr am Fastnachtssonntag beginnt um 13.31 Uhr der Flörsheimer Fastnachtsumzug oder „Fassenachtszuuch“ (zum Teil mit über 3500 Teilnehmern und um die 160 Zugnummern). Regelmäßig übersteigt die Zahl der Gäste die der Einwohner. Im Jahr 2007 berichtete der Hessische Rundfunk sogar von 80.000 Besuchern.[21]

Der Fastnachts- oder Narrenruf „Hall di Gail“ entstammt der Zeit, als im Fastnachtszug noch viele Wagen mit Pferdegespannen fuhren. Er war die Aufforderung an einen Zugwagenlenker inne zu halten bzw. die vor der ausgelassenen Menschenmenge scheuenden Pferde im Zaum zu halten. So übersetzt sich „Hall di Gail“ mit „Halte die Pferde/Gäule!“[22]

Openair Festival[Bearbeiten]

Seit den 1970er Jahren gibt es an einem Juli-Wochenende das „Flörsheimer Open Air“, ein kleines Pop- und Rock-Musikfestival mit freiem Eintritt auf den Wiesen unter der Mainbrücke nach Rüsselsheim.

Politik[Bearbeiten]

Verwaltung der Stadt Flörsheim[Bearbeiten]

Rathaus Flörsheim

Der Verwaltungsaufbau der Stadt Flörsheim richtet sich nach der Hessischen Gemeindeordnung und der Hauptsatzung der Stadt in der Fassung vom 8. November 2012.[23]

Danach fungiert die Stadtverordneten­versammlung, aus von den Bürgern der Stadt gewählten Stadtverordneten, als oberstes Organ der kommunalen Selbstverwaltung.

Der Magistrat als ausführendes Organ besorgt die laufende Verwaltung der Stadt. Er besteht aus elf ehrenamtlichen Stadträten, sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister und dem ebenfalls hauptamtlichen Ersten Stadtrat als seinem Vertreter.

Die Hauptsatzung regelt die Einteilung der Stadt in vier Ortsbezirke, und legt die Größe der Ortsbeiräte auf jeweils neun Mitglieder, sowie für den Ortsbeirat Keramag/Falkenberg auf fünf Mitglieder fest. Zudem wird ein Ausländerbeirat mit elf Mitgliedern eingerichtet.

Die Stadt Flörsheim unterliegt nach der Hessischen Gemeindeordnung der Kommunalaufsicht durch das Regierungspräsidium Darmstadt.

Der Bürgermeister wird direkt vom Volk gewählt. Die ebenfalls vom Volk zu wählende Stadtverordnetenversammlung umfasst 37 Sitze, die sich seit der letzten Kommunalwahl vom 27. März 2011, wie folgt verteilen:[24]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
Kommunalwahl 2011
 %
40
30
20
10
0
37,8 %
28,0 %
25,4 %
5,0 %
3,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-11,6 %p
+5,2 %p
+7,4 %p
+0,9 %p
-1,9 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 37,8 14 49,4 18 48,0 18
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,0 10 22,8 8 25,3 9
GALF Grüne Alternative Liste Flörsheim 25,4 10 18,0 7 22,1 8
dfb DIE FREIEN BÜRGER 5,0 2 4,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 3,8 1 5,7 2 4,6 2
Gesamt 37 37 37
Wahlbeteiligung in % 49,2 61,4

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der seit 1. November 2006 amtierende Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) wurde am 17. September 2006 in einer Stichwahl mit 56,1 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 47,5 Prozent. Für eine zweite sechsjährige Amtszeit wurde er am 17. Juni 2012 wiedergewählt, wiederum in einer Stichwahl, mit 61,6 Prozent der Stimmen bei 46,1 Prozent Wahlbeteiligung.[25][26]

Antenbrink ist Nachfolger von Ulrich Krebs (CDU), der am 18. März 2001 zum Bürgermeister gewählt wurde und am 8. Mai 2006 aus dem Amt ausschied, um im Hochtaunuskreis als Landrat eingeführt zu werden.

Ehemalige Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1902–1933: Jakob Lauck
  • 1933-19??: Dr. Ludwig Stamm
(im Zuge der Gleichschaltung eingesetzt)
  • 1945-1954: Jakob Merkel
(bis 1948 nur kommissarisch eingesetzt)
  • 195?-1962: Fritz Pein
  • 1962–1979: Josef Anna (CDU)
  • 1979–2000: Dieter Wolf (CDU)
  • 2001–2006: Ulrich Krebs (CDU)
(bis März 2001 geschäftsführend)

Magistrat der Stadt Flörsheim[Bearbeiten]

Hauptamtliche Dezernenten[Bearbeiten]

Dezernat Titel Name Partei
Hauptamt, Planung, Ordnung, Bauen Bürgermeister Antenbrink, Michael SPD
Finanzen, Kultur, Soziales, Eigenbetriebe Erster Stadtrat Heß, Sven GALF

Ehrenamtliche Magistratsmitglieder[Bearbeiten]

Stadtrat Bayer, Michael

am 6. März 2014 nachgerückt für Reinhard Kohl

CDU
Stadträtin Enders, Berthilde CDU
Stadtrat Gottas, Georg GALF
Stadtrat Heller, Claus Dieter GALF
Stadtrat Hoffmann, Klaus Anton GALF
Stadtrat Landwehr, Karl Heinz SPD
Stadtrat Melchior, Willi dfb
Stadtrat Oerter, Robert SPD
Stadtrat Reinhard, Helmut CDU
Stadträtin Stortz, Margret SPD
Stadtrat Weckbach, Rudi CDU

[27]

Bürgerentscheide[Bearbeiten]

Seit Einführung der Möglichkeit zu Bürgerentscheiden in Hessen am 1. April 1993 hat Flörsheim zweimal – am 6. Mai 2007 und am 13. Februar 2011 – über das Betreiben der Planfeststellung zum Bau einer Ortsumgehungsstraße entschieden. Beide Male hat sich die Bevölkerung mit knappen Mehrheiten für die Abstimmungsfrage ausgesprochen, die sich jeweils gegen die Planung einer Ortsumfahrung (Bezeichnung: B 40/519 - Abschnitt B 519) wanden. Die Beteiligungsquote an den Bürgerentscheiden lag jeweils über 60 %.[28]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Flörsheimer Fahr, bis 1928 Anlegeplatz der Fähre nach Raunheim

Radwanderwege[Bearbeiten]

Am Mainufer verlaufen mehrere Radwanderwege:

Autobahnanbindung[Bearbeiten]

  • Flörsheim ist bei Weilbach an die A 66 angebunden (Mainz/Wiesbaden–Frankfurt–Hanau-Fulda).
  • Über Rüsselsheim und Wallau besteht Anschluss an die A 3 (niederländische Grenze–Ruhrgebiet–Düsseldorf–Franken–Oberpfalz–Regensburg–Passau–österreichische Grenze).
  • Über die Anschlussstelle Hochheim-Nord erreicht man die Autobahn A 671 (Darmstadt-Wiesbaden).

Nahverkehr[Bearbeiten]

Busse[Bearbeiten]

  • Linie 001, Stadtwerke Rüsselsheim, Route: Flörsheim – Rüsselsheim
  • Linie 809, HLB Hessenbus, Route: Hochheim – Flörsheim – Hofheim
  • Linie 817, Schulbusverkehr, Route: Diedenbergen – Flörsheim
  • Linie 819, Stadtbus Flörsheim, Route: Flörsheim – Wicker – Weilbach

Sammeltaxis[Bearbeiten]

Anrufsammeltaxis und Anschlusssammeltaxi[29]

  • Linie 818, Route: Flörsheim – Keramag/Falkenberg – Flörsheim
  • Linie 818, Route: Flörsheim – Wicker – Weilbach
  • Linie 046, Route: Flörsheim/Wicker - Wallau

Bahnverkehr[Bearbeiten]

Die S-Bahn-Linie S1 verbindet den Flörsheimer Bahnhof mit der Route Wiesbaden – Mainz-Kastel – Frankfurt – Rödermark-Ober-Roden.

Schiffsverkehr[Bearbeiten]

  • für den Personenverkehr existiert am Konrad-Adenauer-Ufer eine Schiffsanlegestelle (Bedarfshaltestelle)
  • für den Güterumschlag an der Hafenstraße[30]

Religiöse Einrichtungen[Bearbeiten]

Galerie sakraler Bauten[Bearbeiten]

Katholische Gemeinde[Bearbeiten]

Die katholischen Gemeinden St. Gallus und St. Josef in Flörsheim, St. Katharina in Wicker und Maria Himmelfahrt in Weilbach befinden sich im Prozess der Bildung eines gemeinsamen Pastoralen Raumes Flörsheim. Dieser soll ab Januar 2015 unter dem Namen Pfarrgemeinde St. Gallus firmieren. Die Gemeinden St. Josef, Maria Himmelfahrt und St. Katharina sollen als Ortskirchen weiterbestehen.[32]

Ahmadiyya-Gemeinde[Bearbeiten]

(zu den in diesem Abschnitt gebrauchten Namen existieren differierende Schreibweisen)

Am 24. Juni 2013 wurde von Mirza Masrur Ahmad – dem Kalifen der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) – die Ata-Moschee in der Flörsheimer Altkönigstraße eröffnet. („Ata“ bedeutet „Gottesgeschenk, von Gott gegeben“.) Anwesend waren neben dem Bundesvorsitzenden der Gemeinschaft Abdullah Uwe Wagishauser eine Reihe Kommunal- und Landespolitiker.

Zur Moschee wurde seit dem 4. Oktober 2012 ein ehemaliger Lebensmittel-Discounter umgebaut. Der in blau-weiß gehaltene, mit Kalligraphien geschmückte Gebäudekomplex umfasst einen 380 m² großen Gebetsraum mit Gebetsnische, eine separate Küche, einen 80 m² großen Anbau mit Veranstaltungsraum und Bibliothekszimmer, sowie Büros und einen weiteren Seminarraum im Obergeschoss. Den Moscheecharakter unterstreichen zwei ins Dach eingefügte Kuppeln, sowie ein etwa 10 m hohes symbolisches Minarett am Eingang.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat oder Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft ist eine 1889 im Indischen Qadian entstandene islamische Reformgemeinde. Das erste Mitglieder der seit 1995 eigenständigen Gemeinde Flörsheim / Hochheim kam 1988 nach Flörsheim. Zur Eröffnung umfasst die Gemeinde 140 Mitglieder. Ihr Präsident ist Muhammad Munawar Abid.[33]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1914: Gustav Dyckerhoff[34]
  • 1914: Rudolf Dyckerhoff[34]
  • 1949: Georg von Opel (1912–1971), Automobilunternehmer, Sportler und Sportfunktionär[34]
  • 1953: Andreas Schwarz[34]
  • 1953: Philipp Schneider[34]
  • 1955: Jakob Altmaier (1889–1963), deutscher Politiker (SPD), MdB[34]
  • 2011, 18. März: Mathäus Lauck (* 1931), Kommunalpolitiker und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande[34]

Siehe auch[Bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler in Flörsheim am Main

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flörsheim am Main – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Flörsheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatErnst Friedrich Johann Dronke: Codex diplomaticus Fuldensis. Verlag Theodor Fischer, Issued in 4 installments, 1847-1850, S. 170 Nr.376, archiviert vom Original, abgerufen am 23. Februar 2014 (PDF, latein, Transkript des Fuldaer Kartular): „Tradidit Reginpraht ad Flaritesheim mancipia II“
    vom Internetprojekt Regnum Francorum Online bspw. wird dasselbe Fuldaer Kartular mit Nieder-Flörsheim in Verbindung gebracht
  3. H. Cardauns, Rheinische Urkunden des X.-XII. Jahrhunderts in: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein 26/27 (1874), S.334-341 Eintrag auf S.336 (entspricht S.340 im djvu-File);
    Einstieg in die S.336 der Annalen über wikisource.org oder als jpg-File nur die S.336 der Annalen
  4. A. Wyß: Eppsteiner Lehenbuch. Abschrift der aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammenden, inhaltlich in das 13. und 14. Jahrhundert zurückgehenden Handschrift. In: Repertorien des hessischen Staatsarchivs Darmstadt. S. 4 „Vome grafen von Loen:“, abgerufen am 23. Februar 2014 (PDF, deutsch): „dorff in Vlersheim“
  5. Karl Menzel / Wilhelm Sauer: Codex diplomaticus Nassoicus / Nassauisches Urkundenbuch. Erster Band: Die Urkunden des ehemals kurmainzischen Gebiets, einschliesslich der Herrschaften Eppenstein, Königstein und Falkenstein; der Niedergrafschaft Katzenelnbogen und des kurpfälzischen Amts Caub, 2. Theil. Verlagshandlung Julius Niedner / Communalständischer Verband des Regierungsbezirks Wiesbaden, 1886, S. 473 (mit Eintrag 806), abgerufen am 23. Februar 2014 (PDF, latein/deutsch, entspricht S.76 im PDF-File): „villam nostram flersheim“
  6. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 370 und 372.
  7. Dialektlexikon flerschemerisch.de: Flörsheim → Flerschem
  8. Flörsheim am Main. www.kulturland-rheingau.de, abgerufen am 23. Februar 2014.
    Rudolf Schäfer: Zur Wirtschaft im Main-Taunus-Gebiet vor der Industrialisierung. 1980, abgerufen am 12. Mai 2013.
  9. Stadtporträt. Stadt Flörsheim am Main, abgerufen am 23. Februar 2014 (Text erscheint nach Anklicken des Wappens).
  10. Klemens Stadler: Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland, Band 3: Die Gemeindewappen des Landes Hessen, Bremen 1967, S. 33
  11. Einwohnerzahlen floersheim-main.de (nach örtlichem Melderegister Stand 30. April 2014)
    Sascha Kröner: Stetiger Anstieg mit Dellen Höchster Kreisblatt, 14. Februar 2014
  12. Tor zum Rheingau kulturland-rheingau.de
  13. Die Flörsheimer Schweiz regionalpark-rheinmain.de
    An den Felsenkellern kulturland-rheingau.de
  14. Bad Weilbacher Quellen floersheim-main.de
  15. Selbstdarstellung der Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach August 2008
  16. Jennifer Hein: Gefahr vom Dach Frankfurter Rundschau, 10. April 2013
    Video heute in deutschland: Flörsheim, Flugzeuge beschädigen Häuser (12. April 2013 14:00 Uhr, 2:18 Min.) in der ZDFmediathek, abgerufen am 11. Februar 2014
    Wirbelschleppe, Kaputte Dächer in Anflugschneise hr/hessenschau, 5. April 2013
  17. Die Galf ist nicht mehr im Käfig (meh) Höchster Kreisblatt, 7. Januar 2013
    Deniz Yücel: Ein Grollen, ein Zischen, ein Donnern taz.de, 6. Februar 2012
  18. Geschichten von der alten Opel-Brücke Echo online, 9. Juni 2010
    Historische Bilder von der Einweihung der Opelbrücke chroniknet.de
  19. Gesa Fritz: Flörsheim und der schwarze Tod Frankfurter Rundschau, 12. August 2009
    Der Flörsheimer Verlobte Tag nach „Das Neue Spiel vom Verlobten Tag“, 2006
    Die Pfarrbriefe St. Gallus und St. Josef berichten regelmäßig in den Herbstausgaben. (ältere Ausgaben)
  20. Saisoneröffnung der Gallus-Konzerte 2010 auf: hr-online.de
  21. hr-online Fastnachtsumzüge: Hessen fest in Narrenhand - 80.000 Zuschauer in Flörsheim (Version vom 30. Juni 2007 im Webarchiv Archive.today)
  22. Dialektlexikon "flerschemerisch.de": Pferde → Gail
    Die Geschichte des "Hall die Gail" FCV 1928 e.V.
  23. Hauptsatzung der Stadt Flörsheim am Main
  24. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl
  25. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Flörsheim am Main
  26. Beim Bürgermeister prickelt's wieder. Michael Antenbrink (SPD) in zweite Amtszeit eingeführt – Sven Heß soll Erster Stadtrat und Kämmerer werden. Echo-online.de vom 1. November 2012.
  27. Gremien der Stadt Flörsheim
  28. Bürgerentscheid am 6. Mai 2007 in der Stadt Flörsheim am Main Hessisches Statistisches Landesamt
    Bürgerentscheid am 13. Februar 2011 in der Stadt Flörsheim am Main Hessisches Statistisches Landesamt
  29. MTV-liniennetz
  30. Verkehrsanbindungen floersheim-main.de
  31. Marga Kaus / Jakob Dehn: Die Galluskirche kleiner Führer auf Grundlage der überarbeiteten „Festschrift zur Einweihung des Pfarrgemeindezentrums St. Gallus“ von 1977
  32. Pastoraler Raum Flörsheim
  33. Hildegund Klockner: Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Flörsheim eröffnet Main-Spitze, 25. Juni 2013
    Moschee-Eröffnung in Flörsheim hr | hessenschau, 24. Juni 2013
    Eröffnung der Ata Moschee in Flörsheim ahmadiyya.de, 24. Juni 2013
    Hildegund Klockner: Flörsheim: Aus ehemaligem Penny-Markt wird eine Moschee Wiesbadener Kurier, 26. Juli 2012
    Hildegund Klockner: In Flörsheim beginnt der Bau der Moschee der Ahmadiyya-Jamaat-Gemeinde Main-Spitze, 15. Oktober 2012
    Ata Moschee in Flörsheim ahmadiyya.de
  34. a b c d e f g Bericht über die Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Mathäus Lauck mit Benennung aller bisheriger Ehrenbürger der Stadt. In: echo-online.de. Echo Online GmbH, 22. März 2011, abgerufen am 17. März 2013.