Gudensberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Gudensberg
Gudensberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Gudensberg hervorgehoben
51.1833333333339.3666666666667228Koordinaten: 51° 11′ N, 9° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Höhe: 228 m ü. NHN
Fläche: 46,5 km²
Einwohner: 9264 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 199 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 34281,
34305 (Gestecke)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 05603
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 007
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kasseler Straße 2
34281 Gudensberg
Webpräsenz: www.gudensberg.de
Bürgermeister: Frank Börner (SPD)
Lage der Stadt Gudensberg im Schwalm-Eder-Kreis
Kassel Landkreis Fulda Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Kassel Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Waldeck-Frankenberg Vogelsbergkreis Vogelsbergkreis Werra-Meißner-Kreis Knüllwald Homberg (Efze) Frielendorf Schwarzenborn (Knüll) Neukirchen (Knüll) Oberaula Ottrau Schrecksbach Willingshausen Schwalmstadt Gilserberg Jesberg Neuental Bad Zwesten Borken (Hessen) Morschen Malsfeld Wabern (Hessen) Felsberg (Hessen) Spangenberg Melsungen Körle Guxhagen Edermünde Gudensberg Niedenstein FritzlarKarte
Über dieses Bild
Stadtkern

Gudensberg ist eine Kleinstadt im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen, Deutschland. Bekannt ist Gudensberg auch durch die Burgruine der Obernburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Gudensberg liegt am äußersten Südostzipfel des Naturparks Habichtswald etwa 20 km südlich von Kassel und zehn Kilometer nordöstlich von Fritzlar (Entfernungen jeweils Luftlinie). Während die Kernstadt und der Ortsteil Maden vom Ems-Zufluss Goldbach durchflossen werden, liegen der südwestliche Stadtteil Dorla und der südliche Stadtteil Obervorschütz am Eder-Zufluss Ems.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet grenzt im Norden und Nordosten an die Gemeinde Edermünde, im Osten an Stadtteile von Felsberg, die im Bereich des Eder-Unterlaufs liegen. Südlich und südöstlich des Ems-Unterlaufs liegen weitere Teile von Felsberg. Im Süden, Südwesten und Westen liegen Stadtteile von Fritzlar. Im Nordwesten stößt der Ortsteil Gleichen an Niedenstein; in dieser Richtung erheben sich hinter dem Odenberg die Langenberge, die zum Naturpark Habichtswald gehören. Am nördlichen Rand der Langenberge gibt es zudem eine gemeinsame Grenze mit der Gemeinde Schauenburg.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Dörfer Deute, Dissen, Dorla, Gleichen, Maden und Obervorschütz sind Stadtteile von Gudensberg.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Umgebung von Gudensberg hat man zahlreiche vor- und frühgeschichtlichen Funde nachweisen können. Am Lamsberg hat man Funde aus der Rössener Kultur entdeckt. 1938 wurde zwischen dem Odenberg und Gudensberg eine bandkeramische Siedlung um 4000 v. Chr. und eine eisenzeitliche Siedlung um Christi Geburt ausgegraben. Am Kasseler Kreuz fand man beim Bahnbau 1899 ein Brandgräberfeld aus der Zeit 1000 v. Chr. Im Sommer und Herbst 2007 wurden zwischen Gudensberg und Maden Teile einer bedeutenden jungsteinzeitlichen Siedlung aus der Zeit von 5500 bis 4900 v. Chr. ausgegraben. Dabei wurden auch die Reste mehrerer typischer Langhäuser, Grubenöfen zum Backen, Vorratsgruben für Getreide, mehrere menschliche Bestattungen, Getreidemühlen und Keramikscherben gefunden.

Mittelalter[Bearbeiten]

Im 10. Jahrhundert wurde der Hof Wodensberg in Gudensberg in Dreifelderwirtschaft betrieben. Gudensberg selbst wurde erstmals 1121 urkundlich erwähnt, als sich Giso IV. als Graf von Udenesberc bezeichnete. Der Name leitet sich vermutlich von Odinsberg ab, ein ortsnamenstheoretischer Beleg, dass in altgermanischer Zeit dort von den Chatten der höchste germanische Gott verehrt worden sein dürfte. Noch 1672 wurde der Ort in einer Urkunde als Wutansberg bezeichnet.

Kupferstich nach Merian-Stich um 1654 von Gudensberg mit Umgebung, Reproduktion um 1850
Gefangenenturm

Im Mittelalter wurde auf dem Berg die Obernburg erbaut, die Sitz hessischer Gaugrafen aus dem Geschlecht der Werner und danach dem der Gisonen war. Da die Grafen auf der nahegelegenen Mader Heide Thing hielten, wurde die Grafschaft auch häufig als Grafschaft Maden bezeichnet. Nach der Vermählung von Hedwig von Gudensberg mit dem Grafen und späteren Landgrafen Ludwig I. von Thüringen 1122 und dem Aussterben der Gisonen im Mannesstamm 1137 gehörte Gudensberg bis 1247 den Ludowinger Landgrafen von Thüringen, die sich bzw. ihre jüngeren Brüder, die von Gudensberg aus die hessischen Landesteile verwalteten, dann teilweise Grafen von Gudensberg, teilweise Grafen von Hessen nannten. Einer von ihnen war Konrad von Thüringen, der 1232 die mainzische Stadt Fritzlar nach zunächst erfolgloser Belagerung doch noch erstürmte und einäschern ließ. Als Residenz der jüngeren Brüder der Ludowinger Landgrafen erlebte Gudensberg eine Blütezeit, mit der ersten Ummauerung von etwa 1170 bis 1180 und der Erwähnung als Stadt 1254 mit städtischer Verfassung zu Beginn des 13. Jahrhunderts.

Nach dem Tod Heinrich Raspes, dem letzten thüringischen Landgrafen aus dem Geschlecht der Ludowinger, und der Teilung Thüringens nach dem thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg fiel Gudensberg an die neue, nunmehr von Thüringen getrennte Landgrafschaft Hessen, und Heinrich I., Enkel der Hl. Elisabeth, wurde 1247 auf der Mader Heide zum ersten Landgrafen von Hessen ausgerufen. 1300 verlegte Heinrich I. den Sitz der Verwaltung von Niederhessen von Gudensberg nach Kassel, wo er seit 1277 residierte, und Gudensberg verlor seine politische und administrative Bedeutung. 1324 wurde jedoch Gudensberg nochmals als die Hauptstadt vom Nyderlandt zu Hessen erwähnt. 1365 wurde das Hospital Heiliger Geist für Aussätzige gegründet.

In den zahlreichen Fehden zwischen dem Erzbistum Mainz und der Landgrafschaft Hessen war Gudensberg einer der Hauptstützpunkte Hessens und erlitt wiederholt schweren Schaden. Am 2. September 1387 wurden Gudensberg und die Wenigenburg, jedoch nicht die Obernburg, von mainzischen Truppen eingenommen und eingeäschert. Ein Jahr später zerstörte Erzbischof Adolf von Mainz alles, was im Vorjahre der Verwüstung entgangen war.

Neuzeit[Bearbeiten]

Wiederholt suchten Brandkatastrophen die Stadt heim. 1587 wurde die Stadt durch Unachtsamkeit verwüstet. 1640 wurde Gudensberg während des Dreißigjährigen Krieges durch kaiserliche Truppen gebrandschatzt; bei dieser Plünderung verlor der Philosoph und Theologe Daniel Angelocrater sein gesamtes Hab und Gut.

Tilly berief 1626 einen Landtag der hessischen Städte in Gudensberg ein, auf dem er vergeblich die Abdankung des Landgrafen Moritz zu erreichen versuchte. Ein Jahr später (1627) erzwangen dann die auf der Mader Heide versammelten hessischen Landstände von Moritz die Übergabe der Regentschaft an seinen Sohn Wilhelm. Der letzte hessische Landtag auf der Mader Heide wurde 1654 einberufen.

Im Siebenjährigen Krieg wurde 1761 die noch zum Teil erhaltene Obernburg durch Beschuss von britischen Truppen unter John Manners schwer beschädigt. 1806 plünderten französische Truppen die Reste der Obernburg und zerstörten sie völlig. Die Stadttore wurden als Verkehrshindernisse 1823 abgerissen.

Von 1807 bis 1813 war Gudensberg innerhalb des Königreichs Westphalen Verwaltungssitz des Kantons Gudensberg.

Historische Quellen[Bearbeiten]

Das Stadtarchiv Gudensberg wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt (Bestand 330 Gudensberg). Der Bestand ist vollständig erschlossen und ist online recherchierbar.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Deute, Dissen, Dorla, Gleichen, Maden und Obervorschütz in die Stadt Gudensberg eingegliedert.[3]

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

Hauptartikel: Synagoge Gudensberg

Gudensberg hatte eine seit dem 17. Jahrhundert aufblühende jüdische Gemeinde (Kehillah), die 1871 insgesamt 194 Mitglieder zählte, und durch Bürger aus den umliegenden Dörfern, insbesondere Maden und Obervorschütz, noch erheblich verstärkt wurde.

Gudensberg war im ausgehenden 18. Jahrhundert von regionaler Bedeutung für die jüdischen Gemeinden: von 1788 bis 1797 fanden am Ort vier Judenlandtage statt, die jeweils drei bis fünf Wochen dauerten und zu welchen alle jüdischen Steuerzahler erscheinen mussten. Auch der letzte Judenlandtag in Hessen-Kassel fand 1807 in Gudensberg statt. Seit 1830 war Gudensberg Sitz des Kreisrabbinats für die Landkreise Fritzlar und Melsungen; der bekannteste Kreisrabbiner war Mordechai Wetzlar (1801-1878). An Gemeindeeinrichtungen bestanden eine Synagoge, eine Schule, ein rituelles Bad, und der Friedhof in Obervorschütz.

Die 1825 erstmals erwähnte jüdische Schule, an der auch Wetzlar unterrichtete, war wohl die älteste ihrer Art in Niederhessen. Sie wurde 1877 von 26 und 1882 von 48 Kindern besucht. Die Schule, im Haus neben der Synagoge, wurde am 1. Januar 1934 von den Nationalsozialisten geschlossen; zu diesem Zeitpunkt waren noch 14 Kinder eingeschult. Der letzte Lehrer war Hermann Stern.

Die große steinerne Gudensberger Synagoge, die etwa 280 Personen Platz bot, wurde 1840-1843 von dem Kasseler Architekten Albrecht Rosengarten gebaut, der auch die großen Synagogen in Kassel, Hamburg, Wiesbaden und Wien erbaute. Die Synagoge wurde 1937 geschlossen, 1938 in Privatbesitz verkauft, und danach als Lagerhalle genutzt und allmählichem Verfall preisgegeben. 1985 wurde der Bau unter Denkmalschutz gestellt, 1991 von der Stadt gekauft, und 1995 nach gründlicher Sanierung als Kulturhaus eingeweiht.

Am 30. Januar 1933 lebten 124 Juden in der Stadt. Mindestens 60 in Gudensberg, Maden oder Obervorschütz geborene oder dort wohnhafte Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und dort ermordet oder gelten seitdem als verschollen. Im Mai 1938, als die letzte jüdische Familie Gudensberg verließ, kam die Geschichte dieser einst blühenden Gemeinde zu Ende. Im März 2009 wurden an verschiedenen Stellen der Stadt so genannte „Stolpersteine“ verlegt, um an ehemalige Mitbürger jüdischen Glaubens zu erinnern.[4]

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenwahl 2011
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,8 %
24,0 %
14,7 %
4,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-1,6 %p
-3,3 %p
+6,2 %p
-1,4 %p

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 56,8 18 58,4 18
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 24,0 7 27,3 8
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 14,7 5 8,5 3
FDP Freie Demokratische Partei 4,4 1 5,8 2
Gesamt 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 51,6 50,8

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit Jelcz-Laskowice in Polen pflegt Gudenberg partnerschaftliche beziehungen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Wenigenburg
Alter Markt
Scharfenstein

Oberhalb der Stadt auf dem Schlossberg gelegen, befindet sich die Burgruine Obernburg. Die Schwesterburg Wenigenburg (Gudensberg) befindet sich unterhalb des Schlossberges auf einem kleineren Hügel. Auf einem Bergsattel unterhalb der Obernburg ist ein Turm als Teil der alten Stadtbefestigung erhalten geblieben. Von dem 306 m hohen Berg hat man eine prächtige Aussicht in die Mader Heide, zum Mader Stein, zum Nenkel sowie zum Odenberg.

Im Stadtkern finden sich diverse historische Gebäude, meist Fachwerkbauten, darunter das alte Amtshaus mit seinem Renaissanceportal, das Pfarrhaus aus dem Jahre 1642, der 1643 errichtete Renthof, sowie als ältestes Gebäude der Stadt das 1596 errichtete Ackerbürgerhaus. Die evangelische Kirche St. Margarete ist ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert mit An- und Umbauten aus dem 15.-16. Jahrhundert. An der Kasseler Straße, Ecke Fritzlarer Straße, befindet sich das Hospital zum Heiligen Geist, 1365 für Aussätzige gegründet, jedoch bis ins 18. Jahrhundert mehrfach umgebaut.[5] Das klassizistische Rathaus stammt aus dem Jahre 1839. In der Hintergasse steht die 1840-1843 erbaute ehemalige Synagoge, die seit 1995 nach aufwändiger Renovierung als Kulturhaus genutzt wird. In der Altstadt befindet sich außerdem der Alte Friedhof mit historischen Grabsteinen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Interessant ist ein Hufeisenabdruck auf einem Stein der Kirchhofsmauer: auf diesem Stein soll das Pferd Karl des Großen gestanden haben, als er bei der heutigen Wüstung Karlskirchen bei dem nahen Odenberg eine Schlacht geschlagen habe.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Markantes Wahrzeichen des Ortsteils Dissen ist eine Basaltkuppe, der Scharfenstein, der auf Grund seiner Beschaffenheit viele Kletterer anzieht. Andere schöne Berge nahe Gudensberg sind der Mader Stein am Rand der Mader Heide, der Odenberg, der Nenkel und der Wartberg.

1899 fand man bei Bauarbeiten an der Kleinbahnstrecke Grifte–Gudensberg in unmittelbarer Nähe eine Bandkeramik-Grabstätte aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. aus der Hallstattzeit.

In Dissen gibt es ein Steinkammergrab. Weniger markant, dafür aber sagenumwoben, ist der Glisborn, nördlich des Scharfensteins, ein kultisches Heiligtum der Chatten, die in ihm Heilkräfte vermuteten und der Meinung waren, er sei göttlichen Ursprungs. Im Gudensberger Stadtwald liegt das Lautariusgrab.

Zwischen Gudensberg und Maden steht der Wotanstein, ein Menhir, mit dem der Sage nach der Satan die Kapelle des Bonifazius in Fritzlar zertrümmern wollte, wobei ihm jedoch der Stein beim Werfen im Ärmel stecken blieb und deshalb hier landete.

An einer Wegkreuzung von Gudensberg nach Kassel nördlich von Gudensberg steht das Kasseler Kreuz, ein gotisches Steinkreuz aus dem 14. Jahrhundert. Es handelt sich dabei vermutlich um ein Sühnekreuz eines unbekannten Steinmetzes. Das 1,2 m hohe und 0,6 m breite Kreuz wurde aus unbekanntem Anlass gesetzt. 1642–1646 wurde es auf einem Stich von Gudensberg von Matthäus Merian in der Topographia Germaniae erstmals dargestellt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Gudensberg liegt an der A 49. Eine Expressbuslinie verbindet Gudensberg mit Kassel und Bad Wildungen (via Fritzlar).

Grifte-Gudensberger Kleinbahn[Bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Gudensberg (Aufnahme 2005)

Der Bau der Kleinbahn wurde 1898 begonnen. Die Grifte-Gudensberger Kleinbahn, zur Anbindung an die Hauptstrecke Frankfurt-Kassel, wurde am 15. Juli 1899 eröffnet und hatte bei einer Länge vom 7,72 km nur vier Bahnhöfe:

Der Personenverkehr wurde am 31. Dezember 1954 eingestellt. Danach nutzte ein Gudensberger Verpackungsmaschinenhersteller nur noch einmal wöchentlich die Strecke zur Auslieferung seiner Produkte. Die Gleise wurden um 1980 entfernt, der Bahndamm wird heute als Rad- und Fußweg genutzt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Im Ort gibt es folgende größere Unternehmen:

  • Big Drum
  • GST Stanztechnik
  • Stanz- und Presswerk Lindner
  • DPD (Lager 0134)
  • KLAWA-Anlagenbau (Bodenschlammräumer)
  • Novus Deutschland GmbH
  • Rudolf Logistik

Bildung[Bearbeiten]

Im Ort gibt es drei Kindergärten, zwei Grundschulen, eine Gesamtschule mit Schulsternwarte, eine Förderschule sowie eine Mediothek.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

in chronologischer Reihenfolge ihres Geburtsjahres

Personen die in Gudensberg wirkten, ohne dort geboren zu sein[Bearbeiten]


Literatur[Bearbeiten]

  • Hugo Brunner: Geschichte der Stadt Gudensberg, Edmund Pillardy, Cassel, 1922
  • Eduard Brauns: Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck, A. Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S. 303
  • Eckhart G. Franz: Chronik von Hessen. Chronik-Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00192-9
  • Hilde Zwingmann: Gudensberg, Gesichter einer Stadt, Olten KG, Druck und Verlag, 3. Auflage, Homberg (Efze) 2000
  • Jürgen Preuß: Friedrich Dott, 1889–1969, Leben, Werk und Wirken, Advars Network, Edermünde 2009

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gudensberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Gudensberg – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Übersicht über den Bestand "Stadtarchiv Gudensberg" Hessisches Archiv-Dokumentations- und Informations-System. Abgerufen am 18. Juli 2011
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 392.
  4. http://www.seknews.de/2009/02/22/stolpersteine-sollen-erinnerung-wachhalten/
  5. Bettina Toson: Mittelalterliche Hospitäler in Hessen zwischen Schwalm, Eder und Fulda. Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg, 2012, ISBN 978-3-88443-319-5