Jacqueline Boyer

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Jacqueline Boyer (1960)
Jacqueline Boyer (1960)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Tom Pillibi
  DE 21 07.05.1960 (16 Wo.)
Grüß mir die Liebe
  DE 43 13.08.1960 (4 Wo.)
Mitsou
  DE 8 08.06.1963 (34 Wo.)
Oh, chérie, je t’aime
  DE 34 04.05.1968 (6 Wo.)
Mein Herz sagt oui
  DE 36 02.11.1968 (3 Wo.)
Mucho amore
  DE 10 15.03.1969 (15 Wo.)
Very Good C'est si bon
  DE 34 06.09.1969 (4 Wo.)

Jacqueline Boyer (* 23. April 1941 in Paris, eigentlich Eliane Ducos) ist eine französische Chanson- und Schlagersängerin.

Leben[Bearbeiten]

Ihre Mutter war die Sängerin Lucienne Boyer, die mit ihrer Interpretation von Parlez-moi D'Amour Weltruhm erlangte. Auch ihr Vater Jacques Pills (René Ducos) war ein bekannter Sänger. Als Tochter dieses Künstlerehepaars verbrachte sie schon ihre gesamte Kindheit hinter den Kulissen der internationalen Musikszene und träumte davon, eines Tages selber auf „den Brettern, die die Welt bedeuten“ zu stehen. Sie erreichte dieses Ziel im Alter von 15 Jahren mit einem Auftritt an der Seite von Marlene Dietrich. Dieser erste Erfolg bewog sie, weiterhin ihre Stimme zu schulen. Im Jahr 1960 gelang ihr bereits der Durchbruch. Mit dem Lied Tom Pillibi gewann sie den Eurovision Song Contest und im selben Jahr auch gleich noch Le coq d’or (Der goldene Hahn) des französischen Chansons mit dem Titel Comme au premier jour. Mit dem Titel Oui, oui, oui – ça va, ça va! trat sie im selben Jahr im deutschen Schlagerfilm Schlagerraketen – Festival der Herzen auf.

Danach erreichten sie zahllose Vertragsangebote: Jacqueline sang im ersten Teil der Charles-Aznavour-Shows. Im November 1960 heiratete sie ihren Kollegen François Lubiana. Sie reiste in die Vereinigten Staaten und wurde dort für verschiedene Fernsehshows (Pat Boone, Perry Como, Ed Sullivan) engagiert. Zurück in Frankreich, ging sie mit Jacques Brel und Georges Brassens auf Tournee. Im Jahr 1963 hatte Jacqueline Boyer dann ihren größten Schlagererfolg in Deutschland mit dem Titel Mitsou, Mitsou (Komponist: Christian Bruhn). Sie sang auch in Stuttgart für die Wahlfeier des Bundeskanzlers Willy Brandt.

Im Jahr 1971 bot ihr Bruno Coquatrix, der Direktor des weltberühmten Musiktempels „Olympia“, an, zusammen mit dem Meister des französischen Chansons, Charles Trenet, aufzutreten. Daraufhin folgten weitere Konzerttourneen, wiederum mit Charles Aznavour, in Deutschland, im berühmten Londoner Palladium, in Japan, New York, etc. Dazwischen fand sie auch noch Zeit, in Paris eine Musikshow mit ihrer Mutter, wiederum im Olympia-Theater, auf die Beine zu stellen.

Ihre zahlreichen Tourneen inspirierten sie, ihre eigene Show zu „amerikanisieren“. Sie engagierte ein neues Team von Musikern und änderte ihren Namen in Barbara Benton. Unter diesem Pseudonym nahm sie mehrere Platten auf, wobei Believing und Time and time again zu großen Erfolgen wurden.

Nach vielen Jahren außerhalb ihrer Heimat kehrte sie nach Frankreich zurück und nahm auch wieder ihren eigenen Namen an. In Erinnerung an ihre Mutter stellte sie eine Show mit dem Titel Parlez-moi d’amour auf die Beine, mit der sie in Kanada Erfolge hatte und anschließend mit diesem neuen Programm in Frankreich auf Tournee ging.

Chansons und Schlager (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Tom Pillibi (1.Platz Grand Prix Eurovision London 1960)
  • Gouli Gouli Dou
  • Grüß mir die Liebe (1960)
  • Mitsou (1963)
  • Mon Cher Robert
  • Der Pianist hat keine Ahnung
  • Happy Sing Song
  • Wenn du sie liebst, dann sag es ihr
  • Hongkong Mädchen
  • Suleika
  • Ganz in der Näh' von den Champs-Elysees
  • Butterfly
  • Jacques mit dem Frack
  • Hör das Signal, Korporal
  • Little Little China-Girl
  • Mademoiselle
  • Was in Cannes begann
  • Oh, chérie, je t'aime (1968)
  • Der Mond vom Fudschijama (Deutscher Schlager-Wettbewerb 1968)
  • Mein Herz sagt oui (1968)
  • Mucho Amore (1969)
  • Very Good c'est si bon (1969)

Weblinks[Bearbeiten]