Eurovision Song Contest 2010

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55. Eurovision Song Contest
Eurovision ESC-2010 Oslo.png
Motto Share the Moment
Datum 25. und 27. Mai 2010 (Semifinale)
29. Mai 2010 (Finale)
Austragungsland NorwegenNorwegen Norwegen
Austragungsort Die Telenor Arena in Oslo war Austragungsort des Finales
Telenor Arena (Fornebu, Bærum), Norwegen
Austragender Fernsehsender Norsk-rikskringkasting-Logo.svg
Moderation
Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken und Haddy N’jie (v.li.)
Pausenfüller Madcon mit dem Lied Glow
Teilnehmende Länder 39
Gewinner DeutschlandDeutschland Deutschland
Zurückkehrende Teilnehmer GeorgienGeorgien Georgien
Zurückgezogene Teilnehmer AndorraAndorra Andorra,
MontenegroMontenegro Montenegro,
TschechienTschechien Tschechien,
UngarnUngarn Ungarn
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und einen Punkt. Die Abstimmung fand zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt.

RusslandRussland ESC 2009 | NorwegenNorwegen ESC 2010 | DeutschlandDeutschland ESC 2011

Der 55. Eurovision Song Contest fand am 25., 27. und 29. Mai 2010 in der Telenor Arena im Ballungsraum von Oslo, Norwegen statt.[1][2] Das Land war damit zum dritten Mal Veranstaltungsort, nachdem der norwegische Beitrag Fairytale von Alexander Rybak im Vorjahr den 54. Eurovision Song Contest in Moskau gewonnen hatte. 39 Länder nahmen teil.[3] Alle drei Sendungen wurden von Erik Solbakken, Haddy N’jie und Nadia Hasnaoui moderiert.[4] Der deutsche Beitrag Satellite, ein Lied der US-amerikanischen Songwriterin Julie Frost und des dänischen Komponisten John Gordon, wurde von der Sängerin Lena Meyer-Landrut vorgetragen und errang den Sieg beim Wettbewerb.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Share the Moment“. Vor den Auftritten der Künstler wurden kurze Videoclips gezeigt, die im jeweiligen Teilnehmerland entstanden waren. Im Finale wurden zusätzlich am Anfang der Sendung und nach jedem Lied Bilder aus Wohnzimmern des jeweiligen Landes eingeblendet. Zwischen der Präsentation der Lieder und der Bekanntgabe der Ergebnisse wurden Bilder vom sogenannten Eurovision Flash Mob Dance aus verschiedenen europäischen Städten gezeigt.

Abstimmungsregel[Bearbeiten]

Das 2009 eingeführte System, im Finale Zuschauerstimmen und die Wertungen einer Jury in eine „50/50-Liste“ zusammen zu rechnen, wurde auch 2010 beibehalten. Es wurde erstmals auch in den Halbfinalen angewandt. Im Vorjahr wurden neun von zehn Liedern fürs Finale nach den Zuschaueranrufen ausgewählt und ein Beitrag qualifizierte sich per Juryentscheid.[5] Wie im Vorjahr wurden später auch die einzelnen Ergebnisse offiziell bekanntgegeben. Die deutschen Juroren waren Hape Kerkeling, Mary Roos, Hadnet Tesfai, Johannes Oerding und Jochen Rausch.[6] Neu war auch, dass Anrufe bereits ab dem ersten Lied möglich waren. Dies wurde von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) eingeführt, da es logischer sei, für ein Lied anzurufen, wenn man es hört, anstatt bis zum Ende der Vorstellungen zu warten.[7] Im Finale wurden – wie in den Jahren seit 2006 – die Punktzahlen 1 bis 7 nur noch angezeigt, vorgelesen wurden nur die drei höchsten: acht, zehn und zwölf Punkte.[8]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Interpretin des Siegertitels, Lena Meyer-Landrut, bei den Proben für das Finale des Eurovision Song Contests
  • Länder im Finale
  • Länder, die das Finale nicht erreichten
  • Länder, die in der Vergangenheit am Eurovision Song Contest teilgenommen haben, jedoch nicht 2010
  • Teilnehmer des ersten Halbfinales
  • Außerdem stimmberechtigt im ersten Halbfinale
  • Teilnehmer des zweiten Halbfinales
  • Außerdem stimmberechtigt im zweiten Halbfinale

Veränderungen im Teilnehmerfeld[Bearbeiten]

Im Vorfeld des Eurovision Song Contests 2009 hatte die Europäische Rundfunkunion angekündigt, ein Full House beim Wettbewerb 2010 erreichen zu wollen,[9] doch dies misslang: Neben den gewünschten potenziellen Rückkehrern Italien, Luxemburg, Monaco und Österreich, verzichteten auch die Vorjahresteilnehmer Andorra, Montenegro, Tschechien und Ungarn.[10] Die Sender Andorras, Montenegros und Ungarns haben sich primär aus finanziellen Gründen vom Wettbewerb verabschiedet, wobei nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass alle drei Länder in den letzten beiden Jahren nicht im Finale vertreten waren. Die tschechischen Zuschauer zeigten wegen der schlechten Platzierungen kein hinreichendes Interesse am Wettbewerb mehr.

Georgien kehrte zum Wettbewerb zurück,[10] nachdem es sich im vorigen Jahr wegen Streitigkeiten um das ausgewählte Lied zurückgezogen hatte. Dem Titel We Don’t Wanna Put In der Gruppe Stefane & 3G wurde nachgesagt, politischer Natur zu sein, was beim Eurovision Song Contest verboten ist.[8]

Im Vorfeld kam es in manchen Ländern zu Forderungen oder Spekulationen über Rückzüge, die sich nicht alle bewahrheiteten. In Mazedonien überlegte das dortige Fernsehen sich zurückzuziehen, wenn sich die Qualifikationsregeln nicht ändern würden. Die Kandidaten des Landes waren zweimal hintereinander im Halbfinale auf den zehnten Platz gekommen, qualifizierten sich aber aufgrund der Jurywertung nicht für das Finale, was als ungerecht empfunden wurde.[11] Als die Regeln geändert wurden, bestätigte Mazedonien seine Teilnahme. Nachdem Aserbaidschan beim Vorjahreswettbewerb gegen die Regeln verstoßen hatte, galt die Teilnahme des Landes bis zur Ankündigung der (vorläufigen) Straffreiheit als unsicher. Wegen der Ankündigung, dass Aserbaidschan ohne Strafe bleiben würde,[12] war die armenische Teilnahme lange Zeit unklar. Erst als die EBU Geldstrafen gegen Aserbaidschan und Spanien, das ebenfalls gegen die Regeln verstoßen hatte, verhängte, bestätigte das Land seine Teilnahme.

Halbfinalauslosung[Bearbeiten]

Seit es zwei Halbfinale gibt, ist eine Halbfinalauslosung (englisch Semi-Final Allocation Draw) nötig geworden, um die Länder in die jeweiligen Vorrunden zuzulosen. Die Halbfinalauslosung zum Eurovision Song Contest 2010 fand am 7. Februar 2010 in Oslo statt. Im Vorfeld wurden die 34 Länder in fünf Töpfe einsortiert. Dies geschah nach verschiedenen Gesichtspunkten. Die fünf Länder, die direkt fürs Finale qualifiziert sind (Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich als große Geldgeber (Big Four) sowie Norwegen als Gastgeber) wurden außerdem auf die beiden Halbfinale verteilt, in dem sie jeweils stimmberechtigt waren.

Die Töpfe[Bearbeiten]

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5

Als Ergebnisse der Halbfinalauslosung wurden die Länder Bosnien und Herzegowina, Estland, Finnland, Lettland, Moldawien, Russland, Serbien und die Slowakei der ersten Hälfte des ersten Halbfinales zugeordnet, während Albanien, Belgien, Griechenland, Island, Malta, Mazedonien, Polen, Portugal und Weißrussland der zweiten Hälfte zugeordnet wurden. Abstimmberechtigt waren zunächst Deutschland und Spanien, allerdings äußerte Frankreich am 31. März 2010 den Wunsch, im ersten Halbfinale abstimmen zu können. Dem wurde stattgegeben; im Gegenzug wird der Sender France 3 den Contest intensiv bewerben und alle Sendungen übertragen.[13]

Im zweiten Halbfinale starten demnach Armenien, Aserbaidschan, Dänemark, Israel, Litauen, Schweden, die Schweiz und die Ukraine in der ersten Hälfte. Im hinteren Teil treten die Kandidaten aus Bulgarien, Georgien, Irland, Kroatien, den Niederlanden, Rumänien, der Türkei und Zypern auf. Abstimmberechtigt sind Gastgeber Norwegen und das Vereinigte Königreich.

Halbfinale[Bearbeiten]

Die Länder sind jeweils nach Platzierungen und Punktangaben im Zuschauervoting geordnet, Farbmarkierungen beziehen sich auf mit Juryeinfluss ermittelte Qualifikationsplätze. Die für das Finale qualifizierten Beiträge sind daher grün gekennzeichnet. Die genauen Ergebnisse wurden erst nach dem Finale bekanntgegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

Erstes Halbfinale am 25. Mai[Bearbeiten]

Teilnehmer des ersten Halbfinales am 25. Mai[14]
Platz
Startnr.
Land
Sprache
Interpret
Titel
Übersetzung
Punkte
01. 10 BelgienBelgien Belgien Englisch Tom Dice Me and My Guitar Ich und meine Gitarre 167
02. 13 GriechenlandGriechenland Griechenland Griechisch Giorgos Alkeos & Friends OPA! (ΟΠΑ) Und los![15] 133
03. 17 IslandIsland Island Englisch Hera Björk Je ne sais quoi Ich weiß nicht, was[15] 123
04. 14 PortugalPortugal Portugal Portugiesisch Filipa Azevedo Há dias assim Tage wie dieser[16] 089
05. 07 SerbienSerbien Serbien Serbisch Milan Stanković Ovo je Balkan Das ist der Balkan[17] 079
06. 12 AlbanienAlbanien Albanien Englisch Juliana Pasha It’s All About You Es geht nur um dich 076
07. 02 RusslandRussland Russland Englisch Peter Nalitch & Friends (MKPN) Lost and Forgotten Verloren und vergessen 074
08. 08 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Englisch Vukašin Brajić Thunder and Lightning Donner und Blitz 059
09. 16 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Englisch 3+2 feat. Robert Wells Butterflies Schmetterlinge 059
10. 01 MoldawienMoldawien Moldawien Englisch SunStroke Project & Olia Tira Run Away Laufe weg! 052
11. 05 FinnlandFinnland Finnland Finnisch mit Karelischen Titel Kuunkuiskaajat Työlki ellää Man lebt auch vom Arbeiten 049
12. 11 MaltaMalta Malta Englisch Thea Garrett My Dream Mein Traum 045
13. 09 PolenPolen Polen Englisch, Polnisch Marcin Mroziński Legenda Legende[18] 044
14. 03 EstlandEstland Estland Englisch Malcolm Lincoln & Manpower 4 Siren Sirene 039
15. 15 MazedonienMazedonien Mazedonien Mazedonisch Gjoko Taneski Jas ja imam silata Ich bin stark genug[19] 037
16. 04 SlowakeiSlowakei Slowakei Slowakisch Kristina Horehronie Horehronie 024
17. 06 LettlandLettland Lettland Englisch Aisha What For? Wofür? 011
Komponisten Moldawien Anton Ragoza, Sergey Stepanov • Russland Pjotr Andrejewitsch Nalitsch • Estland Robin Juhkental • Slowakei Martin Kavulic • Finnland Timo Kiiskinen • Lettland Janis Lusens • Serbien Goran Bregovic • Bosnien und Herzegowina Edin-Dino Šaran • Polen Marcin Nierubiec • Belgien Tommeke Eeckhout, Jeroen Swinnen • Malta Jason Cassar • Albanien Ardit Gjebrea • Griechenland Giorgos Alkeos • Portugal Agusto Madureira • Mazedonien Kristian Gabroski • Weißrussland Maxim Fadejew • Island Örlygur Smári, Hera Björk
Liedtexter Moldawien Alina Galetskaya • Russland Pjotr Andrejewitsch Nalitsch • Estland Robin Juhkental • Slowakei Kamil Peteraj • Finnland Timo Kiiskinen • Lettland Guntars Racs • Serbien Marina Tucakovic • Bosnien und Herzegowina Edin-Dino Šaran • Polen Marcin Mrozinski • Belgien Tommeke Eeckhout, Ashley Hickin • Malta Sunny Aquilina • Albanien Ardit Gjebrea, Pirro Çako • Griechenland Giannis Antoniou, Gogua Iakovos, Evgenios Buli, Petros Zlatkos, Anastasios Kanaridis, Lazos Ioannidis • Portugal Agusto Madureira • Mazedonien Kristian Gabroski • Weißrussland Malka Tschaplin • Island Örlygur Smári, Hera Björk

Punktetafel Halbfinale 1[Bearbeiten]

Abstimmungsergebnisse[20]
Startplatz Wettbewerber Platz Punkte AlbanienAlbanien
AL
WeissrusslandWeißrussland
BY
BelgienBelgien
BE
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
BA
EstlandEstland
EE
MazedonienMazedonien
MK
FinnlandFinnland
FI
FrankreichFrankreich
FR
DeutschlandDeutschland
DE
GriechenlandGriechenland
GR
IslandIsland
IS
LettlandLettland
LV
MaltaMalta
MT
MoldawienMoldawien
MD
PolenPolen
PL
PortugalPortugal
PT
RusslandRussland
RU
SerbienSerbien
RS
SlowakeiSlowakei
SK
SpanienSpanien
ES
1 MoldawienMoldawien Moldawien 10 52 10 2 7 3 4 7 8 5 1 5
2 RusslandRussland Russland 7 74 12 5 2 12 3 1 3 10 1 12 8 1 4
3 EstlandEstland Estland 14 39 1 1 1 12 1 2 12 5 4
4 SlowakeiSlowakei Slowakei 16 24 1 5 2 5 5 6
5 FinnlandFinnland Finnland 11 49 7 7 10 3 6 6 2 1 3 2 2
6 LettlandLettland Lettland 17 11 6 5
7 SerbienSerbien Serbien 5 79 3 3 12 1 10 12 4 7 3 3 3 2 4 6 6
8 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien-Herzegowina 8 59 7 4 8 6 5 3 1 6 2 12 5
9 PolenPolen Polen 13 44 6 3 6 7 7 4 2 6 3
10 BelgienBelgien Belgien 1 167 4 8 4 8 4 10 10 12 10 12 8 12 6 12 12 10 7 10 8
11 MaltaMalta Malta 12 45 2 2 6 3 6 1 2 2 4 1 3 12 1
12 AlbanienAlbanien Albanien 6 76 8 7 12 4 2 5 12 10 6 4 2 4
13 GriechenlandGriechenland Griechenland 2 133 10 5 10 8 2 3 8 4 8 8 8 7 7 10 7 10 8 10
14 PortugalPortugal Portugal 4 89 5 4 3 5 2 6 8 10 7 7 4 5 2 5 4 12
15 MazedonienMazedonien Mazedonien 15 37 12 10 1 4 1 8 1
16 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 9 59 4 5 1 6 5 5 8 3 7 12 3
17 IslandIsland Island 3 123 8 6 12 7 1 7 5 6 8 2 10 10 10 6 8 3 7 7

Zweites Halbfinale am 27. Mai[Bearbeiten]

Teilnehmer des zweiten Halbfinales am 27. Mai[14]
Platz
Startnr.
Land
Sprache
Interpret
Titel
Übersetzung
Punkte
01. 17 TurkeiTürkei Türkei Englisch maNga We Could Be the Same Wir könnten gleich sein 118
02. 07 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Englisch Safura Drip Drop Tropf, tropf 113
03. 16 GeorgienGeorgien Georgien Englisch Sofia Nizharadze Shine Glänze! 106
04. 10 RumänienRumänien Rumänien Englisch Paula Seling & Ovi Playing with Fire Mit dem Feuer spielen 104
05. 04 DanemarkDänemark Dänemark Englisch Chanée & N’Evergreen In a Moment like This In einem Augenblick wie diesem 101
06. 02 ArmenienArmenien Armenien Englisch Eva Rivas Apricot Stone Aprikosenkern 083
07. 08 UkraineUkraine Ukraine Englisch Alyosha Sweet People Süße Leute 077
08. 03 IsraelIsrael Israel Hebräisch Harel Skaat Milim Worte[21] 071
09. 12 IrlandIrland Irland Englisch Niamh Kavanagh It’s for You Es ist für dich 067
10. 14 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern Englisch Jon Lilygreen & The Islanders Life Looks Better in Spring Das Leben sieht im Frühling besser aus 067
11. 06 SchwedenSchweden Schweden Englisch Anna Bergendahl This Is My Life Dies ist mein Leben 062
12. 01 LitauenLitauen Litauen Englisch InCulto East European Funk Osteuropäischer Funk 044
13. 15 KroatienKroatien Kroatien Kroatisch Feminnem Lako je sve Alles ist einfach[22] 033
14. 09 NiederlandeNiederlande Niederlande Niederländisch Sieneke Ik ben verliefd (Sha-la-lie) Ich bin verliebt (Scha-la-lie)[23] 029
15. 13 BulgarienBulgarien Bulgarien Bulgarisch, Englisch Miro Angel si ti (You Are an Angel)[24] Du bist ein Engel 019
16. 11 SlowenienSlowenien Slowenien Slowenisch Roka Žlindre & Kalamari Narodnozabavni rock Nationale Unterhaltungsrockmusik[25] 006
17. 05 SchweizSchweiz Schweiz Französisch Michael von der Heide Il pleut de l’or Es regnet Gold[26] 002
Komponisten Litauen Laurynas Lape, Jievaras Jasinskis, Sergej Makidon, Aurelijus Morlencas, Jurgis Didžiulis • Armenien Armen Martirosjan • Israel Tomer Hadadi • Dänemark Thomas G:son, Henrik Sethsson, Erik Bernholm • Schweiz Michael von der Heide, Pele Lorriano • Schweden Bobby Ljunggren • Aserbaidschan Anders Bagge, Stefan Örn • Ukraine Borys Kukoba, Olena Kutscher, Wadim Lisiza • Niederlande Pierre Kartner • Rumänien Ovidiu Cernăuțeanu • Slowenien Marino Legovic • Irland Niall Mooney, Marten Eriksson, Jonas Gladnikoff, Lina Eriksson • Bulgarien Miroslaw Kostadinow • Zypern Nasos Lambrianides, Melis Konstantinou • Kroatien Branimir Mihaljevic • Georgien Hanne Sørvaag, Harry Sommerdahl, Christian Leuzzi • Türkei Ferman Akgül
Liedtexter

Litauen Laurynas Lape, Jievaras Jasinskis, Sergej Makidon, Aurelijus Morlencas, Jurgis Didžiulis • Armenien Karel Kawalerjan • Israel Noam Horev • Dänemark Thomas G:son, Henrik Sethsson • Schweiz Michael von der Heide, Heike Kospach, André Grüter • Schweden Kristian Lagerström • Aserbaidschan Sandra Bjurman • Ukraine Olena Kutscher • Niederlande Pierre Kartner • Rumänien Ovidiu Cernăuțeanu • Slowenien Leon Oblak • Irland Niall Mooney, Marten Eriksson, Jonas Gladnikoff, Lina Eriksson • Bulgarien Michail Michailow • Zypern Nasos Lambrianides • Kroatien Pamela Ramljak, Neda Parmac • Georgien Hanne Sørvaag, Harry Sommerdahl, Christian Leuzzi • Türkei Ferman Akgül

Punktetafel Halbfinale 2[Bearbeiten]

Abstimmungsergebnisse[27]
Startplatz Wettbewerber Platz Punkte ArmenienArmenien
AM
AserbaidschanAserbaidschan
AZ
BulgarienBulgarien
BG
KroatienKroatien
HR
Zypern RepublikRepublik Zypern
CY
DanemarkDänemark
DK
GeorgienGeorgien
GE
IrlandIrland
IE
IsraelIsrael
IL
LitauenLitauen
LT
NorwegenNorwegen
NO
RumänienRumänien
RO
SlowenienSlowenien
SI
SchwedenSchweden
SE
SchweizSchweiz
CH
NiederlandeNiederlande
NL
TurkeiTürkei
TR
UkraineUkraine
UA
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
UK
1 LitauenLitauen Litauen 12 44 2 1 2 1 8 12 5 4 2 7
2 ArmenienArmenien Armenien 6 83 8 12 10 12 1 10 5 3 10 4 8
3 IsraelIsrael Israel 8 71 8 7 1 4 5 7 3 5 8 12 6 5
4 DanemarkDänemark Dänemark 5 101 5 6 2 4 3 3 4 7 5 8 12 10 12 5 4 6 5
5 SchweizSchweiz Schweiz 17 2 2
6 SchwedenSchweden Schweden 11 62 3 2 2 1 12 5 3 12 1 10 6 2 3
7 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 2 113 7 10 10 5 12 10 5 2 2 8 8 3 6 1 12 12
8 UkraineUkraine Ukraine 7 77 10 8 6 6 6 3 7 2 2 10 4 5 1 2 3 2
9 NiederlandeNiederlande Niederlande 14 29 4 1 3 4 3 6 1 2 5
10 RumänienRumänien Rumänien 4 104 4 5 4 8 8 4 6 8 6 10 4 7 4 3 8 3 12
11 SlowenienSlowenien Slowenien 16 6 5 1
12 IrlandIrland Irland 9 67 1 4 3 6 3 7 6 4 2 12 8 1 10
13 BulgarienBulgarien Bulgarien 15 19 5 7 1 6
14 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern 10 67 6 3 5 12 7 10 4 6 6 4 4
15 KroatienKroatien Kroatien 13 33 7 1 3 2 1 12 7
16 GeorgienGeorgien Georgien 3 106 12 10 10 7 7 7 6 12 2 7 2 1 5 10 7 1
17 TurkeiTürkei Türkei 1 118 12 12 8 10 6 8 8 1 7 3 10 8 7 10 8

Finale am 29. Mai[Bearbeiten]

Die Startnummer des deutschen Beitrags zum Eurovision Song Contest 2010 konnte mittels einer Wildcard frei gewählt werden.[28]

Zwischen der Präsentation der Lieder und der Bekanntgabe der Ergebnisse der Länder wurde der Titel Glow der norwegischen Band Madcon gespielt. Es wurden Bilder von Flashmobs in verschiedenen europäischen Städten gezeigt, zu denen der Veranstalter aufgerufen hatte. Zu sehen waren Livebilder aus Oslo und Hamburg sowie Aufzeichnungen aus L’Alfàs del Pi (3. Mai 2010), Reykjavík, Ljubljana (29. April 2010), Göteborg (11. Mai 2010), Vilnius (19. April 2010), London (8. Mai 2010), Düsseldorf (23. April 2010) und Dublin (6. Mai 2010).[29][30][31][32] Außerdem wurden Bilder aus Wohnzimmern von 38 der 39 Teilnehmerländer eingeblendet (außer Mazedonien), ebenfalls wurde die zum Flashmob tanzende Kronprinzessin Mette-Marit und ihre beiden Kinder Ingrid Alexandra und Marius gezeigt.

Ergebnis: 50% Telefonabstimmung + 50% Jury[Bearbeiten]

Deutschland übernahm nach der siebten Wertung aus Kroatien die Führung von Griechenland und gab diese nicht mehr ab. Schon nach 33 von 39 Länderwertungen stand der Sieg des deutschen Beitrags fest.

Teilnehmer des Finales am 29. Mai 2010[33]
Platz Startnr. Land Sprache Interpret Titel Übersetzung Punkte Bild
01. 22 DeutschlandDeutschland Deutschland Englisch Lena Satellite Satellit 246 Lena
02. 14 TurkeiTürkei Türkei Englisch maNga We Could Be the Same Wir könnten gleich sein 170 maNga
03. 19 RumänienRumänien Rumänien Englisch Paula Seling & Ovi Playing with Fire Mit dem Feuer spielen 162 Paula Seling & Ovi
04. 25 DanemarkDänemark Dänemark Englisch Chanée & N’Evergreen In a Moment like This In einem Augenblick wie diesem 149
05. 01 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Englisch Safura Drip Drop Plitsch, platsch 145
06. 07 BelgienBelgien Belgien Englisch Tom Dice Me and My Guitar Ich und meine Gitarre 143
07. 21 ArmenienArmenien Armenien Englisch Eva Rivas Apricot Stone Aprikosenkern 141
08. 11 GriechenlandGriechenland Griechenland Griechisch Giorgos Alkeos & Friends OPA! (ΟΠΑ) Und los! 140
09. 13 GeorgienGeorgien Georgien Englisch Sofia Nizharadze Shine Glänze! 136
10. 17 UkraineUkraine Ukraine Englisch Alyosha Sweet People Süße Leute 108
11. 20 RusslandRussland Russland Englisch Peter Nalitch & Friends (MKPN) Lost and Forgotten Verloren und vergessen 090
12. 18 FrankreichFrankreich Frankreich Französisch, Englisch Jessy Matador Allez olla olé 082 Jessy Matador
13. 08 SerbienSerbien Serbien Serbisch Milan Stanković Ovo je Balkan Das ist der Balkan 072
14. 24 IsraelIsrael Israel Ivrit Harel Skaat Milim מילים Worte 071
15. 02 SpanienSpanien Spanien Spanisch Daniel Diges Algo pequeñito Etwas Kleines[34] 068
16. 15 AlbanienAlbanien Albanien Englisch Juliana Pasha It’s All About You Es geht nur um Dich 062 Juliana Pasha
17. 06 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Englisch Vukašin Brajić Thunder and Lightning Donner und Blitz 051
18. 23 PortugalPortugal Portugal Portugiesisch Filipa Azevedo Há dias assim Tage wie dieser 043
19. 16 IslandIsland Island Französisch, Englisch Hera Björk Je ne sais quoi Ich weiß nicht was 041
20. 03 NorwegenNorwegen Norwegen Englisch Didrik Solli-Tangen My Heart Is Yours Mein Herz ist deins 035
21. 05 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern Englisch Jon Lilygreen & The Islanders Life Looks Better in Spring Leben im Frühling ist leichter / Das Leben sieht im Frühling besser aus 027
22. 04 MoldawienMoldawien Moldawien Englisch SunStroke Project & Olia Tira Run Away Laufe hinfort! 027
23. 10 IrlandIrland Irland Englisch Niamh Kavanagh It’s for You Es ist für dich 025
24. 09 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Englisch 3+2 feat. Robert Wells Butterflies Schmetterlinge 018
25. 12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Englisch Josh That Sounds Good to Me Das klingt für mich gut 010
Komponisten und Liedtexter Spanien Jesús Cañadilla, Luis Miguel de la Varga, Alberto Jodar u. Daniel Diges • Norwegen Hanne Sørvaag u. Fredrik Kempe • Vereinigtes Königreich Pete Waterman, Mike Stock u. Steve Crosby • Frankreich Hugues Ducamin, Jacques Ballue • Deutschland Julie Frost u. John Gordon

Ergebnis Telefonabstimmung[Bearbeiten]

Teilnehmer des Finales am 29. Mai 2010[35]
Platz Startnr. Land Sprache Interpret Titel Übersetzung Punkte
01. 22 DeutschlandDeutschland Deutschland Englisch Lena Satellite Satellit 243
02. 14 TurkeiTürkei Türkei Englisch maNga We Could Be the Same Wir könnten gleich sein 177
03. 25 DanemarkDänemark Dänemark Englisch Chanée & N’Evergreen In a Moment like This In einem Augenblick wie diesem 174
04. 21 ArmenienArmenien Armenien Englisch Eva Rivas Apricot Stone Aprikosenkern 166
05. 01 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan Englisch Safura Drip Drop Tropf, tropf 161
06. 19 RumänienRumänien Rumänien Englisch Paula Seling & Ovi Playing with Fire Mit dem Feuer spielen 155
07. 11 GriechenlandGriechenland Griechenland Griechisch Giorgos Alkeos & Friends OPA! (ΟΠΑ) Und los! 152
08. 18 FrankreichFrankreich Frankreich Französisch Jessy Matador Allez olla olé 151
09. 13 GeorgienGeorgien Georgien Englisch Sofia Nizharadze Shine Glänze! 127
10. 08 SerbienSerbien Serbien Serbisch Milan Stanković Ovo je Balkan Das ist der Balkan 110
11. 20 RusslandRussland Russland Englisch Peter Nalitch & Friends (MKPN) Lost and Forgotten Verloren und vergessen 107
12. 02 SpanienSpanien Spanien Spanisch Daniel Diges Algo pequeñito Etwas Kleines[36] 106
13. 17 UkraineUkraine Ukraine Englisch Alyosha Sweet People Nette Menschen 094
14. 07 BelgienBelgien Belgien Englisch Tom Dice Me and My Guitar Ich und meine Gitarre 076
15. 16 IslandIsland Island Englisch Hera Björk Je ne sais quoi Ich weiß nicht was 040
16. 06 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Englisch Vukašin Brajić Thunder and Lightning Donner und Blitz 035
17. 15 AlbanienAlbanien Albanien Englisch Juliana Pasha It’s All About You Es ist alles über dich 035
18. 04 MoldawienMoldawien Moldawien Englisch SunStroke Project & Olia Tira Run Away Lauf weg! 028
19. 24 IsraelIsrael Israel Ivrit Harel Skaat Milim Worte 027
20. 23 PortugalPortugal Portugal Portugiesisch Filipa Azevedo Há dias assim Tage wie dieser 024
21. 03 NorwegenNorwegen Norwegen Englisch Didrik Solli-Tangen My Heart Is Yours Mein Herz ist deins 018
22. 09 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Englisch 3+2 feat. Robert Wells Butterflies Schmetterlinge 018
23. 05 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern Englisch Jon Lilygreen & The Islanders Life Looks Better in Spring Leben im Frühling ist leichter / Das Leben sieht im Frühling besser aus 016
24. 10 IrlandIrland Irland Englisch Niamh Kavanagh It’s for You Es ist für dich 015
25. 12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Englisch Josh That Sounds Good to Me Das klingt gut für mich 007

Punkteverteilung der Länder im Finale[Bearbeiten]

Alle 39 Länder, die teilgenommen haben waren stimmberechtigt.

Wettbewerber Abstimmungsergebnisse[37]
Punkte AZ ES NO MD CY BA BE RS BY IE GR UK GE TR AL IS UA FR RO RU AM DE PT IL DK EE SK FI LV PL MT MK LT CH SE NL SI BG HR
Aserbaidschan 145 7 7 7 10 7 5 6 3 1 8 12 4 12 8 7 2 2 8 12 3 2 12
Spanien 68 4 1 2 7 4 2 4 7 12 1 4 5 8 5 2
Norwegen 35 2 6 2 3 5 7 3 3 4
Moldawien 27 6 4 1 10 6
Zypern 27 12 1 2 1 3 4 4
Bosnien und Herzegowina 51 12 8 6 5 6 4 10
Belgien 143 3 5 10 6 10 1 7 4 5 12 5 10 3 10 6 4 10 10 7 7 2 6
Serbien 72 1 12 3 10 5 7 10 7 1 8 8
Weißrussland 18 3 12 2 1
Irland 25 7 2 6 2 1 6 1
Griechenland 140 5 2 12 6 12 10 12 3 12 8 4 7 3 8 8 5 7 1 7 3 5
Großbritannien 10 2 4 3 1
Georgien 136 8 1 1 5 5 4 4 7 5 5 5 2 7 10 12 5 8 4 5 12 1 6 1 6 7
Türkei 170 12 3 2 10 6 3 3 1 10 5 8 8 12 8 10 6 6 3 10 4 3 5 8 2 10 12
Albanien 62 5 3 10 1 7 7 1 1 2 12 8 5
Island 41 6 8 2 3 4 3 4 5 6
Ukraine 108 10 8 6 7 10 5 7 1 2 5 7 8 2 7 3 6 7 7
Frankreich 82 2 4 3 3 4 6 8 2 6 6 3 7 3 7 1 8 2 1 3 3
Rumänien 162 7 10 10 12 8 2 6 1 7 4 8 2 5 5 2 3 1 10 8 8 1 3 6 5 2 4 10 5 7
Russland 90 3 10 12 4 10 10 2 10 10 6 8 5
Armenien 141 8 6 7 7 1 5 7 10 6 6 6 6 12 7 12 4 1 5 4 1 12 8
Deutschland 246 1 12 12 4 8 10 8 8 2 4 10 10 3 5 3 3 6 1 12 12 12 12 12 7 4 8 10 12 12 4 10 3 6
Portugal 43 6 2 1 8 4 6 4 6 1 5
Israel 71 5 5 1 2 1 8 3 4 4 3 1 8 10 10 6
Dänemark 149 4 4 8 2 12 6 2 12 12 1 5 4 4 5 7 2 10 12 8 2 3 8 2 12 2
Die Tabelle ist horizontal und vertikal nach dem Auftritt im Finale geordnet, sowie horizontal nach dem Auftritt in den Halbfinalen.

12 Punkte[Bearbeiten]

Anzahl Länder Land erhalten von
9 DeutschlandDeutschland Deutschland DanemarkDänemark Dänemark, EstlandEstland Estland, FinnlandFinnland Finnland, LettlandLettland Lettland, NorwegenNorwegen Norwegen, SchwedenSchweden Schweden,
SchweizSchweiz Schweiz, SlowakeiSlowakei Slowakei, SpanienSpanien Spanien
5 DanemarkDänemark Dänemark IrlandIrland Irland, IslandIsland Island, PolenPolen Polen, RumänienRumänien Rumänien, SlowenienSlowenien Slowenien
4 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan BulgarienBulgarien Bulgarien, MaltaMalta Malta, TurkeiTürkei Türkei, UkraineUkraine Ukraine
4 GriechenlandGriechenland Griechenland AlbanienAlbanien Albanien, BelgienBelgien Belgien, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich, Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern
3 ArmenienArmenien Armenien IsraelIsrael Israel, NiederlandeNiederlande Niederlande, RusslandRussland Russland
3 TurkeiTürkei Türkei AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan, FrankreichFrankreich Frankreich, KroatienKroatien Kroatien
2 GeorgienGeorgien Georgien ArmenienArmenien Armenien, LitauenLitauen Litauen
1 AlbanienAlbanien Albanien MazedonienMazedonien Mazedonien
1 BelgienBelgien Belgien DeutschlandDeutschland Deutschland
1 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina SerbienSerbien Serbien
1 RumänienRumänien Rumänien MoldawienMoldawien Moldawien
1 RusslandRussland Russland WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
1 SerbienSerbien Serbien Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
1 SpanienSpanien Spanien PortugalPortugal Portugal
1 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland GeorgienGeorgien Georgien
1 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern GriechenlandGriechenland Griechenland

Marcel-Bezençon-Preis[Bearbeiten]

Zum bisher einzigen Mal gewann der Beitrag eines Landes alle drei Kategorien des Marcel-Bezençon-Preises. Der Künstler Preis wurde das erste Mal von den Fernseh-Kommentatoren gewählt. Der Preisträger war:[38]

  • Presse-Preis für den besten Song – IsraelIsrael IsraelMilim מילים – Harel Skaat
  • Künstler-Preis für den besten Interpreten – IsraelIsrael Israel - Harel SkaatMilim מילים
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text – IsraelIsrael IsraelTomer Hadadi (m) und Noam Horev (t)Milim מילים – Harel Skaat

Übertragung[Bearbeiten]

Quotenverlauf des Eurovision Song Contest 2010

Fernsehfunk[Bearbeiten]

Erstmals wurde der Eurovision Song Contest in Deutschland über Das Erste HD in hochauflösendem Fernsehen übertragen. Auch in anderen europäischen Ländern war dies über deren HD-Programme möglich.

Das erste Halbfinale wurde am 25. Mai um 23:00 Uhr auf Einsfestival, das zweite in der Nacht zum 28. Mai um 00:55 Uhr im NDR Fernsehen wiederholt. Ebenfalls auf Einsfestival fand in der Nacht zum 30. Mai eine Wiederholung des Finales um 01:05 Uhr statt. Den Kommentar der deutschen Übertragungen sprach wieder Peter Urban, der bereits von 1997 bis 2008 kommentierte, im Jahr 2009 allerdings aufgrund einer Operation durch Tim Frühling ersetzt werden musste.[39]

Übertragungen im deutschen Rundfunk
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer[40][41][42] Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
25. Mai 2010 1. Halbfinale 21:00 Uhr NDR fernsehen Logo 2008.svg Kommentator: Peter Urban 0,64 Mio. 2,4 %
27. Mai 2010 2. Halbfinale 21:00 Uhr Einsfestival 2009.svg 0 0
29. Mai 2010 ESC 2010 – Der Countdown 20:15 Uhr Das Erste-Logo.svg Moderatoren: Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel 5,32 Mio. 2,81 Mio. 19,9 % 27,4 %
Finale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban
Deutsche Punktevergabe: Hape Kerkeling
14,7 Mio. 8,38 Mio. 49,1 % 61,6 %
Grand Prix Party 00:15 Uhr Moderatoren: Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel 6,63 Mio. 4,31 Mio. 45,8 % 52,4 %

Hörfunk[Bearbeiten]

Der Eurovision Song Contest wurde auch im Hörfunk gesendet.

Übertragungen im deutschen Hörfunk[43]
Datum Sendung Uhrzeit Radio-Programm Moderation/Kommentar
29. Mai 2010 Warm-Up zum ESC 20:03 Uhr NDR 2 logo.svg
HR3.svg
Digital Radio Logo.svg: NDR2 Plus Logo.svg
Moderatoren und Kommentatoren: Thomas Mohr und Tim Frühling
Finale 21:03 Uhr
Public Viewing während des Song Contest vor dem Neuen Rathaus in Hannover, der Heimatstadt von Lena

In der Schweiz wurde das zweite Halbfinale sowie das Finale auf SF zwei übertragen. Im Vorfeld lief jeweils eine Sonderausgabe von Die größten Schweizer Hits zu den Schweizer Beiträgen beim ESC. Eine Übertragung des ersten Halbfinales erfolgte nicht, ebenso wenig eine Übertragung in High Definition auf HD suisse. Das nicht teilnehmende Österreich übertrug den Eurovision Song Contest 2010 nicht,[44] ebenso wie Italien, wobei der Empfang im österreichischen Staatsgebiet und in der Region Trentino-Südtirol über Das Erste möglich war.[45] In Ungarn übertrug der Sender Duna Televízió anstatt des EBU-Mitglieds MTV alle drei Sendungen live.[46] Im Kosovo wurde der Wettbewerb, ebenso wie in Australien, Kasachstan und Neuseeland übertragen, obwohl diesen Ländern eine Teilnahme am Contest nicht möglich ist.[47] Über die offizielle Website eurovision.tv war der gesamte Eurovision Song Contest als Live-Stream im Internet zu sehen.[48]

Punktevergabe für Deutschland

Sonstiges[Bearbeiten]

Lena bei der Ankunft in Hannover

Die Auswahl des ukrainischen Beitrags wurde mehrmals geändert: Zunächst wurde der Sänger Wassyl Lasarowytsch vom Fernsehsender NTU ausgewählt, das Land zu vertreten. Am 6. März 2010 stellte er sechs Lieder vor, von denen der Titel I love you … ausgesucht wurde.[49] Nach einem Führungswechsel bei NTU wurde Lasarowytsch jedoch am 17. März mit der Begründung, eine senderinterne Wahl des Interpreten sei zu undemokratisch, disqualifiziert. Am 20. März wurde eine neue Vorentscheidung mit zwanzig Beiträgen veranstaltet,[50] welche die Sängerin Alyosha mit dem Lied To Be Free gewann. Es stellte sich heraus, dass das Lied bereits 2008 veröffentlicht wurde und zudem ein Plagiat war, so dass ein neuer Titel gefunden werden musste.[51] Schließlich wurde das Lied Sweet People derselben Sängerin ausgesucht, allerdings nicht innerhalb der Einsendefrist, so dass der Ukraine eine Geldstrafe auferlegt wurde.[52]

Während des Finales am 29. Mai 2010 schlich sich der spanische Flitzer Jimmy Jump in die Tanzchoreographie des Spaniers Daniel Diges ein.[53] Dabei ahmte er Tanzbewegungen der Künstler nach, so dass zunächst unklar war, ob er zum Auftritt gehört oder nicht. Erst durch das Eingreifen des Sicherheitspersonals wurde seine Störungsaktion beendet. Diges, der mit der Startnummer zwei ins Rennen gegangen war, durfte nach dem 25. Teilnehmer (Dänemark) nochmals auftreten.

Die Produktionskosten für die staatliche Rundfunkgesellschaft in Norwegen NRK beliefen sich auf etwa 25 Millionen Euro. Zur Finanzierung wurden mehrere Fernsehserien vorübergehend eingestellt sowie die Übertragungsrechte der Fußball-WM wieder verkauft.[54]

Der australische Fernsehsender SBS strahlte die beiden Halbfinale und das Finale des 55. Eurovision Song Contest jeweils mit einem Tag Verzögerung am Abend aus. Wie jedes Jahr fand unter den australischen Zuschauern ein Televoting statt. Der türkische Beitrag (44,163 Punkte) wurde knapp vor Griechenland (43,480) auf Platz eins gewählt. Der deutsche Siegertitel belegte mit Abstand (16,138 Punkte) den dritten Platz unter den 25 Finalteilnehmern. Die Beiträge aus Serbien (Platz vier), Island (8.), Bosnien und Herzegowina (10.) sowie Irland (14.) konnten sich weitaus besser platzieren, wohingegen Aserbaidschan (18.) und Dänemark (19.) im hinteren Drittel des Teilnehmerfelds landeten.[55]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eurovision Song Contest 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stella Floras: Eurovision Song Contest 2010 dates confirmed. In: Esctoday.com. 27. Mai 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  2. Gil Laufer: Telenor Arena to host Eurovision 2010. In: Esctoday.com. 3. Juli 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  3. Sietse Bakker: 39 countries to be represented in Oslo! (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 31. Dezember 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  4. Sietse Bakker: Nadia, Haddy and Erik to Host 2010 Eurovision Song Contest (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 10. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  5. Juries Also Get 50 % Stake in Semi-Final Result (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 11. Oktober 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  6. eurovision.de Die deutsche Jury beim ESC
  7. Sietse Bakker: Oslo 2010: Televoting During Entire Shows (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 26. Oktober 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010: „It is more logic to pick up the telephone and cast your vote while hearing and seeing a song, rather than at the end the performances. Experiences from several national selections also show that this extended voting window is beind used with success.“
  8. a b Punkte, Plätze, Politik. In: Eurovision.de. Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  9. Stella Floras: EBU Working for Eurovision Full House in 2010 (Englisch) In: Esctoday.com. 23. Januar 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  10. a b Victor Hondal: 39 Countries to Participate in Eurovision 2010 (Englisch) In: Esctoday.com. 31. Dezember 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  11. Barry Viniker: FYR Macedonia Threatens Eurovision Withdrawal (Englisch) In: Esctoday.com. 20. Mai 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  12. EBU: Geldstrafen für Spanien und Aserbaidschan. In: Eurofire.blog.de. 8. Dezember 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  13. Sietse Bakker: France Requests to Vote in First Semi-Final (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 31. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  14. a b Eurovision.tv: Exclusive: The Semi-Final results! vom 30. Mai 2010
  15. a b Vgl. Wer hat welche Chancen?. In: Hamburger Abendblatt, 29. Mai 2010, Nr. 122, S. 6.
  16. Vergleiche Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  17. Vgl. Kommentar von Peter Urban im Finale des Eurovision Song Contest (ARD, 29. Mai 2010, 0:37:12 min)
  18. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  19. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  20. Eurovision Song Contest 2010 Semi-Final (1) - Scoreboard (Englisch) In: Eurovision.tv. 16. Mai 2013. Abgerufen am 16. Mai 2013.
  21. Vergleiche Michael Brumlik: Ein vergnügliches Lehrstück in antideutscher Kritik: Lena – antideutsch gesehen bei taz.de, 31. Mai 2010 (aufgerufen am 31. Mai 2010).
  22. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  23. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  24. Vgl. Lied bei lastfm.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  25. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  26. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  27. Eurovision Song Contest 2010 Semi-Final (2) - Scoreboard (Englisch) In: Eurovision.tv. 17. Mai 2013. Abgerufen am 17. Mai 2013.
  28. Lena Meyer-Landrut startet beim Eurovision Song Contest 2010 auf Platz 22
  29. Flashmob für den ESC 2010 (NDR)
  30. Facebook-Gruppe „Eurovision Song Contest 2010 Flash Mob Dance“
  31. Eurovision 2010 Flash Mob Dance (HD) (YouTube-Video)
  32. Eurovision Flash Mob Dance (1-4) ESC 2010 Oslo / USFO (YouTube-Video)
  33. Eurovision.tv: Tabelle Eurovision Song Contest 2010 Final
  34. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  35. Eurovision.tv: Tabelle Eurovision Song Contest 2010 Final
  36. Vgl. Profil bei eurovision.de (aufgerufen am 31. Mai 2010)
  37. Scoreboard: Eurovision Song Contest 2010 Final
  38. Israeli grand slam in the Marcel Bezençon Awards. eurovision.tv. Abgerufen am 31. Mai 2012.
  39. ESC 2010: Alle Fernsehtermine im Überblick. In: Eurovision.de. Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  40. DWDL.de: Sensation: Lenas Triumph holt beinah unfassbare Quote
  41. Quotenmeter.de: Wow! Lena-Sieg pulverisiert die Konkurrenz
  42. DWDL.de: Grand Prix-Warm up: ARD-Show mau, Raab stark
  43. Meldung über die Radioübertragung auf www.eurovision.de
  44. Österreich: Kein Song Contest 2010 im ORF!. In: Eurofire.blog.de. 18. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  45. Häppchen vom Eurovision Song Contest. Abgerufen am 30. April 2010.
  46. Stella Floras: Hungary: Duna TV to Broadcast All Three Eurovision Shows (Englisch) In: Esctoday.com. 24. April 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  47. Sietse Bakker: Delegates „Impressed“ After NRK Presentations (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 22. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  48. First Semi-Final of the 2010 Eurovision Song Contest (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. Abgerufen am 30. April 2010.
  49. Olena Omeljantschuk: Ukraine: Vasyl Lazarovych Loves You! (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 6. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  50. Olena Omeljantschuk: Update: The List of Participants in the Ukrainian Final Released (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 17. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  51. Olena Omeljantschuk: Update:The Ukrainian Entry for Oslo Is Still Discussed. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 21. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  52. Sietse Bakker: Ukrainian Entry Not Delivered in Time, EBU Imposes Fine (Englisch) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion. 22. März 2010. Abgerufen am 27. Dezember 2010.
  53. Der Spiegel: Eurovisions-Finale: Showdown der Show-Sternchen, abgerufen am 29. Mai 2009.
  54. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEspen A. Eik: Eurovision Song Contest: Warum die Norweger nicht gewinnen wollen. Der Tagesspiegel, 27. Mai 2010, abgerufen am 30. Mai 2010.
  55. Vgl. Glen Webb: Australian Televoters Choose their Winner bei eurovision.tv, 31. Mai 2010 (aufgerufen am 2. Juni 2010).