Larissa Jewgenjewna Lasutina

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Larissa Lasutina Skilanglauf
Voller Name Larissa Jewgenjewna Lasutina
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 1. Juni 1965
Geburtsort Kondopoga, Sowjetunion
Karriere
Status zurückgetreten
Karriereende 2002
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 5 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 11 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 1992 Albertville Staffel
Gold 1994 Lillehammer Staffel
Gold 1998 Nagano Staffel
Gold 1998 Nagano Verfolgung
Gold 1998 Nagano 5 km klassisch
Silber 1998 Nagano 15 km klassisch
Bronze 1998 Nagano 30 km Freistil
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 1987 Oberstdorf Staffel
Bronze 1987 Oberstdorf 20 km klassisch
Gold 1993 Falun Staffel
Gold 1993 Falun 5 km klassisch
Silber 1993 Falun Verfolgung
Gold 1995 Thunder Bay 5 km klassisch
Gold 1995 Thunder Bay Verfolgung
Gold 1995 Thunder Bay 15 km klassisch
Gold 1995 Thunder Bay Staffel
Gold 1997 Trondheim Staffel
Gold 1999 Ramsau Staffel
Gold 1999 Ramsau 30 km klassisch
Gold 2001 Lahti Staffel
Bronze 2001 Lahti 10 km klassisch
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Weltcupsiege 21
 Gesamtweltcup 1. (1989/90, 1997/98)
 Sprintweltcup 2. (1997/98)
 Distanzweltcup 1. (1997/98, 1999/00)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 21 19 22
letzte Änderung: 30. März 2008

Larissa Jewgenjewna Lasutina (russisch Лариса Евгеньевна Лазутина; * 1. Juni 1965 in Kondopoga; Geburtsname Ptizyna) ist eine ehemalige russische Skilangläuferin. Zu Beginn ihrer Karriere startete sie für die Sowjetunion, 1992 unter den Farben der GUS, danach für Russland.

Werdegang[Bearbeiten]

Lasutina gewann bei den Olympischen Spielen 1992 in Albertville Gold mit der 4x5-Kilometer-Langlaufstaffel. Diesen Triumph konnte sie 1994 bei den Spielen in Lillehammer wiederholen. Ihre größten Erfolge feierte sie bei den Winterspielen 1998 in Nagano, als sie über 5 km klassisch, im 10-km-Verfolgungsrennen und mit der russischen Staffel Gold gewann und zudem Silber über 15 km klassisch und Bronze über 30 km in der freien Technik holte.

Bei Weltmeisterschaften gewann Lasutina zwischen 1987 und 2001 insgesamt 14 Medaillen: elf goldene, eine silberne und zwei bronzene. Fünf ihrer Goldmedaillen gewann sie mit der Staffel. In den Saisons 1989/1990 und 1997/1998 entschied sie den Gesamtweltcup für sich. Darüber hinaus siegte sie in 22 Weltcuprennen. 1998 wurde sie als Europas Sportlerin des Jahres, als Heldin der Russischen Föderation und mit der Holmenkollen-Medaille ausgezeichnet.

Bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City wurde sie zur erfolgreichsten Langläuferin überhaupt, bis ihr wegen Dopings die Goldmedaille über 30 km sowie die Silbermedaillen über 15 km und im 10-km-Verfolgungsrennen wieder aberkannt wurden.[1] [2]

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

  • 1992 in Albertville: Gold mit der Staffel
  • 1994 in Lillehammer: Gold mit der Staffel
  • 1998 in Nagano: Gold über 5 km, Gold im Verfolgungsrennen, Gold mit der Staffel, Silber über 15 km, Bronze über 30 km.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 1987 in Oberstdorf: Gold mit der Staffel, Bronze über 20 km
  • 1993 in Falun: Gold über 5 km, Gold mit der Staffel, Silber im Verfolgungsrennen
  • 1995 in Thunder Bay: Gold über 5 km, Gold über 15 km, Gold im Verfolgungsrennen, Gold mit der Staffel
  • 1997 in Trondheim: Gold mit der Staffel
  • 1999 in Ramsau: Gold über 30 km, Gold mit der Staffel
  • 2001 in Lahti: Gold mit der Staffel, Bronze über 10 km

Langlauf-Weltcup[Bearbeiten]

  • 22 Siege in Weltcuprennen
  • Weltcup-Gesamtsiegerin 1990, 1998
  • 1. Platz Langdistanz-Weltcupwertung 1998, 2000

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Larissa Jewgenjewna Lasutina in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Süddeutsche Zeitung: Epo - Das Märchen vom reinen Sport
  2. Süddeutsche Zeitung: Langlauf-Doping - "Ein versauter Sport"