UCI-Straßen-Weltmeisterschaften

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die UCI-Straßen-Weltmeisterschaften (englisch UCI Road World Championships) sind die Weltmeisterschaften im Straßenradrennsport und werden vom Weltradsportverband UCI seit dem Jahr 1921 jährlich an wechselnden Orten ausgetragen.

Allgemeines[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Als Vorläufer der Straßen-Weltmeisterschaften der Profis galt ab 1922 der Grand Prix Wolber in Frankreich. Dort trafen sich die besten Fahrer aus Italien, Frankreich, Belgien und der Schweiz. [1]

Erstmals 1927 am Nürburgring ausgetragen, entwickelte sich das Rennen langsam:

1927 – 22 Fahrer
1928 – 16 Fahrer
1929 – 17 Fahrer
1930 – 23 Fahrer
2006 – 198 Fahrer

Kategorien[Bearbeiten]

Von 1921 bis 1926 wurden die Straßen-Weltmeisterschaften der Männer ausschließlich für Amateure ausgetragen, von 1927 bis zur Einführung der Einheitslizenz nach der Saison 1995 dann parallel für Profis und Amateure, seit 1996 parallel für Männer Elite und Männer U23. Die Weltmeisterschaften der Frauen wurden erstmals 1958 ausgetragen, die der Junioren 1975 und diejenigen der Juniorinnen 1989, letztere beiden jedoch mit Ausnahme der Zeit von 1997 bis 2004 an anderen Orten als die Veranstaltungen der Männer.

Trikot[Bearbeiten]

Regenbogentrikot

Die jeweils amtierende Weltmeisterin bzw. der jeweils amtierende Weltmeister im Straßenfahren hat das Recht und die Pflicht, bis zu den nächsten Weltmeisterschaften im darauffolgenden Jahr während aller Straßenrennen (ausgenommen Zeitfahren) das Trikot des Weltmeisters (Regenbogentrikot) zu tragen. Entsprechendes gilt für das im Einzelzeitfahren vergebene Regenbogentrikot, welches im Folgejahr in allen Zeitfahren zu tragen ist.[2]

Das Regenbogentrikot ist weiß und weist einen breiten Querstreifen in den Farben blau, rot, schwarz, gelb und grün (von oben nach unten) um die Brust auf. Der Regenbogenstreifen ist in der Zeitfahrversion durch eine stilisierte Uhr unterbrochen. Nach Ablauf dieses Jahres dürfen ehemalige Weltmeisterinnen und Weltmeister diese Farben als dünne Streifen am Ärmelrand tragen.

Zeitpunkt[Bearbeiten]

Bis einschließlich 1994 wurden die Straßen-Weltmeisterschaften (ausgenommen der Veranstaltungen für Juniorinnen und Junioren) Ende August ausgetragen, wenige Wochen nach der Tour de France. Seitdem finden die Rennen kurz vor Ende der Saison Ende September oder Anfang Oktober statt. Der derzeitige Termin ist nicht unumstritten, da viele Radrennfahrerinnen und Radrennfahrer ihre Saison zu diesem späten Zeitpunkt schon beendet haben.

Bis 1995 wurden Straßen- und Bahn-Weltmeisterschaften im selben Land terminlich aufeinanderfolgend ausgetragen, zuweilen auch in Verbindung mit den Weltmeisterschaften im Hallenradsport. Seit 1996 werden die Weltmeisterschaften an verschiedene nationale Verbände vergeben. Zusätzlich wurden zwischen 1997 und 2003 sogenannte B-Weltmeisterschaften ausgetragen, an denen Sportlerinnen und Sportler aus Ländern teilnahmen, wo sich das Leistungsniveau des Radsports noch in der Entwicklung befand.[3]

Disziplinen[Bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten]

Die Straßenrennen wurden und werden bei den Straßen-Weltmeisterschaften in allen obigen Kategorien ausgetragen. Hierbei besteht der Parcours aus einer zumeist anspruchsvollen Runde, die je nach Kategorie und Länge mehrmals befahren wird. Neben den großen Etappenrennen Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España und den Klassikern gilt das Straßenrennen der Männer bei den Straßen-Weltmeisterschaften als das prestigeträchtigste Rennen des Radsports.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten]

Im Jahr 1994 wurde als zweite Disziplin für Männer, Frauen und Junioren das Einzelzeitfahren eingeführt, welches ab 1996 auch bei den Männern U23 und ab 1998 bei den Juniorinnen etabliert wurde.

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten]

In den Jahren 1962 bis 1994 wurde eine Weltmeisterschaft für Vierer-Nationalteams im Mannschaftszeitfahren über 100 km ausgetragen. Diese Tradition wurde im Jahr 2012 modifiziert wieder aufgenommen, in dem ein Weltmeistertitel im Mannschaftszeitfahren für 6er-Radsportteams für Männer (53,2 km) und Frauen (34,2 km) vergeben wird.[4]

Teilnahme[Bearbeiten]

Bei den Straßen-Weltmeisterschaften treten Nationalmannschaften an, was bei den Männern und Frauen im Gegensatz zu den meisten anderen UCI-Veranstaltungen steht, bei denen für gewöhnlich Privatteams starten. Die Anzahl der Startplätze für jede Nationalmannschaft wird durch die Nationenwertungen der jeweiligen UCI-Rennserien in den einzelnen Kategorien (mit Ausnahme der Juniorinnen und der Zeitfahren) bestimmt: die UCI World Tour sowie der UCI Continental Circuits bei den Männern-Elite[5], die UCI-Weltrangliste bei den Frauen-Elite[6], die UCI Continental Circuits und der Rad-Nationencup der Männer U23 bei den Männern U23[7] sowie der Rad-Nationencup der Junioren bei den Junioren.[6] Dabei dürfen die erfolgreichsten Nationen die meisten Fahrerinnen bzw. Fahrer aufbieten, was im Straßenrennen der Männer eine Mannschaftsstärke von neun Fahrern bedeutet.

Palmarès[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Männer im Straßenrennen (Amateure und Profis) und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen–Amateure)
1921 DanemarkDänemark Kopenhagen SchwedenSchweden Gunnar Sköld
1922 Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Liverpool Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Dave Marsh
1923 SchweizSchweiz Zürich Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Libero Ferrario
1924 FrankreichFrankreich Paris FrankreichFrankreich André Leducq
1925 NiederlandeNiederlande Apeldoorn BelgienBelgien Rik Hoevenaers
1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) MailandTurin FrankreichFrankreich Octave Dayen
Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen–Profis) Weltmeister (Straßenrennen–Amateure)
1927 Deutsches ReichDeutsches Reich Nürburgring Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda BelgienBelgien Jean Aerts
1928 Ungarn 1918Ungarn Budapest BelgienBelgien Georges Ronsse Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Allegro Grandi
1929 SchweizSchweiz Zürich BelgienBelgien Georges Ronsse Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pierino Bertolazzo
1930 BelgienBelgien Lüttich Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Martano
1931 DanemarkDänemark Kopenhagen Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Learco Guerra DanemarkDänemark Henry Hansen
1932 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Rom Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Martano
1933 FrankreichFrankreich Montlhéry FrankreichFrankreich Georges Speicher SchweizSchweiz Paul Egli
1934 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Leipzig BelgienBelgien Karel Kaers NiederlandeNiederlande Kees Pellenaars
1935 BelgienBelgien Floreffe BelgienBelgien Jean Aerts Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ivo Mancini
1936 SchweizSchweiz Bern FrankreichFrankreich Antonin Magne SchweizSchweiz Edgar Buchwalder
1937 DanemarkDänemark Kopenhagen BelgienBelgien Eloi Meulenberg Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Adolfo Leoni
1938 NiederlandeNiederlande Valkenburg BelgienBelgien Marcel Kint SchweizSchweiz Hans Knecht
1939–45 nicht ausgetragen
1946 SchweizSchweiz Zürich SchweizSchweiz Hans Knecht FrankreichFrankreich Henri Aubry
1947 NiederlandeNiederlande Valkenburg NiederlandeNiederlande Theofiel Middelkamp ItalienItalien Alfio Ferrari
1948 DanemarkDänemark Kopenhagen BelgienBelgien Albéric Schotte SchwedenSchweden Harry Snell
1949 SchweizSchweiz Zürich BelgienBelgien Rik Van Steenbergen NiederlandeNiederlande Henk Vaanhof
1950 BelgienBelgien Moorslede BelgienBelgien Albéric Schotte AustralienAustralien Jack Hoobin
1951 ItalienItalien Varese SchweizSchweiz Ferdy Kübler ItalienItalien Gianni Ghidini
1952 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Heinz Müller ItalienItalien Luciano Giancolla
1953 SchweizSchweiz Lugano ItalienItalien Fausto Coppi ItalienItalien Ricardo Filippi
1954 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Solingen FrankreichFrankreich Louison Bobet BelgienBelgien Emiel Van Cauter
1955 ItalienItalien Frascati BelgienBelgien Constant Ockers ItalienItalien Sante Ranucci
1956 DanemarkDänemark Ballerup BelgienBelgien Rik Van Steenbergen NiederlandeNiederlande Frans Mahn
1957 BelgienBelgien Waregem BelgienBelgien Rik Van Steenbergen BelgienBelgien Louis Proost
1958 FrankreichFrankreich Reims ItalienItalien Ercole Baldini Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik Gustav-Adolf Schur
1959 NiederlandeNiederlande Zandvoort FrankreichFrankreich André Darrigade Deutschland Demokratische Republik 1949Deutsche Demokratische Republik Gustav-Adolf Schur
1960 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sachsenring BelgienBelgien Rik Van Looy Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bernhard Eckstein
1961 SchweizSchweiz Bern BelgienBelgien Rik Van Looy FrankreichFrankreich Jean Jourden
1962 ItalienItalien Salò FrankreichFrankreich Jean Stablinski ItalienItalien Renato Bongioni
1963 BelgienBelgien Ronse BelgienBelgien Benoni Beheyt ItalienItalien Flaviano Vicentini
1964 FrankreichFrankreich Sallanches NiederlandeNiederlande Jan Janssen BelgienBelgien Eddy Merckx
1965 Spanien 1945Spanien Lasarte-Oria Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tom Simpson FrankreichFrankreich Jacques Botherel
1966 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Nürburgring Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rudi Altig NiederlandeNiederlande Evert Dolman
1967 NiederlandeNiederlande Heerlen BelgienBelgien Eddy Merckx Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Webb
1968[Männer 1] ItalienItalien Imola ItalienItalien Vittorio Adorni ItalienItalien Vittorio Marcelli
1969[Männer 2] BelgienBelgien Zolder NiederlandeNiederlande Harm Ottenbros DanemarkDänemark Leif Mortensen
1970 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leicester BelgienBelgien Jean-Pierre Monseré DanemarkDänemark Jørgen Schmidt
1971 SchweizSchweiz Mendrisio BelgienBelgien Eddy Merckx FrankreichFrankreich Régis Ovion
1972 FrankreichFrankreich Gap ItalienItalien Marino Basso NiederlandeNiederlande Hennie Kuiper[Männer 3]
1973 Spanien 1945Spanien Barcelona ItalienItalien Felice Gimondi PolenPolen Ryszard Jan Szurkowski
1974 KanadaKanada Montreal BelgienBelgien Eddy Merckx PolenPolen Janusz Kowalski
1975 BelgienBelgien Yvoir NiederlandeNiederlande Hennie Kuiper NiederlandeNiederlande Adrianus Gevers
1976 ItalienItalien Ostuni BelgienBelgien Freddy Maertens SchwedenSchweden Bernt Johansson[Männer 3]
1977 Venezuela 1954Venezuela San Cristóbal ItalienItalien Francesco Moser ItalienItalien Claudio Corti
1978 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Nürburgring NiederlandeNiederlande Gerrie Knetemann SchweizSchweiz Gilbert Glaus
1979 NiederlandeNiederlande Valkenburg NiederlandeNiederlande Jan Raas ItalienItalien Gianni Giacomini
1980 FrankreichFrankreich Sallanches FrankreichFrankreich Bernard Hinault Sowjetunion 1955Sowjetunion Sergei Suchorutschenkow[Männer 3]
1981 TschechoslowakeiTschechoslowakei Prag BelgienBelgien Freddy Maertens SowjetunionSowjetunion Andrej Vedernikow
1982 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Goodwood ItalienItalien Giuseppe Saronni Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bernd Drogan
1983 SchweizSchweiz Altenrhein Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Uwe Raab
1984 SpanienSpanien Barcelona BelgienBelgien Claude Criquielion Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexi Grewal[Männer 3]
1985 ItalienItalien Giavera del Montello NiederlandeNiederlande Joop Zoetemelk PolenPolen Lech Piasecki
1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Colorado Springs ItalienItalien Moreno Argentin Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Uwe Ampler
1987 OsterreichÖsterreich Villach IrlandIrland Stephen Roche FrankreichFrankreich Richard Vivien
1988 BelgienBelgien Ronse ItalienItalien Maurizio Fondriest Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Olaf Ludwig[Männer 3]
1989 FrankreichFrankreich Chambéry Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond PolenPolen Joachim Halupczok
1990 JapanJapan Utsunomiya BelgienBelgien Rudy Dhaenens ItalienItalien Mirko Gualdi
1991 DeutschlandDeutschland Stuttgart ItalienItalien Gianni Bugno SowjetunionSowjetunion Wiktor Rschaksinski
1992 SpanienSpanien Benidorm ItalienItalien Gianni Bugno ItalienItalien Fabio Casartelli[Männer 3]
1993 NorwegenNorwegen Oslo Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong DeutschlandDeutschland Jan Ullrich
Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen–Profis) Weltmeister (Straßenrennen–Amateure) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1994 ItalienItalien Agrigent FrankreichFrankreich Luc Leblanc DanemarkDänemark Alex Pedersen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Boardman
1995 KolumbienKolumbien Bogotá SpanienSpanien Abraham Olano NiederlandeNiederlande Danny Nelissen SpanienSpanien Miguel Indurain
Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1996 SchweizSchweiz Lugano BelgienBelgien Johan Museeuw SchweizSchweiz Alex Zülle
1997 SpanienSpanien San Sebastián FrankreichFrankreich Laurent Brochard FrankreichFrankreich Laurent Jalabert
1998 NiederlandeNiederlande Valkenburg SchweizSchweiz Oscar Camenzind SpanienSpanien Abraham Olano
1999 ItalienItalien Verona SpanienSpanien Óscar Freire DeutschlandDeutschland Jan Ullrich
2000 FrankreichFrankreich Plouay LettlandLettland Romāns Vainšteins UkraineUkraine Serhij Hontschar
2001 PortugalPortugal Lissabon SpanienSpanien Óscar Freire DeutschlandDeutschland Jan Ullrich
2002 BelgienBelgien Zolder ItalienItalien Mario Cipollini KolumbienKolumbien Santiago Botero
2003 KanadaKanada Hamilton SpanienSpanien Igor Astarloa AustralienAustralien Michael Rogers
2004 ItalienItalien Verona SpanienSpanien Óscar Freire AustralienAustralien Michael Rogers
2005 SpanienSpanien Madrid BelgienBelgien Tom Boonen AustralienAustralien Michael Rogers
2006 OsterreichÖsterreich Salzburg ItalienItalien Paolo Bettini SchweizSchweiz Fabian Cancellara
2007 DeutschlandDeutschland Stuttgart ItalienItalien Paolo Bettini SchweizSchweiz Fabian Cancellara
2008 ItalienItalien Varese ItalienItalien Alessandro Ballan DeutschlandDeutschland Bert Grabsch
2009 SchweizSchweiz Mendrisio AustralienAustralien Cadel Evans SchweizSchweiz Fabian Cancellara
2010 AustralienAustralien Geelong NorwegenNorwegen Thor Hushovd SchweizSchweiz Fabian Cancellara
2011 DanemarkDänemark Kopenhagen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mark Cavendish DeutschlandDeutschland Tony Martin
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg BelgienBelgien Philippe Gilbert DeutschlandDeutschland Tony Martin
2013 ItalienItalien Toskana PortugalPortugal Rui Costa DeutschlandDeutschland Tony Martin
  1. 1968 fanden die Weltmeisterschaften der Amateure in UruguayUruguay Montevideo statt
  2. 1969 fanden die Weltmeisterschaften der Amateure in TschechoslowakeiTschechoslowakei Brünn statt
  3. a b c d e f 1972, 1976, 1980, 1984, 1988 und 1992 galt jeweils das olympische Straßenrennen als Weltmeisterschaft der Amateure

Team[Bearbeiten]

Nachfolgend sind alle siegenden Nationen der Straßen-Weltmeisterschaften der Männer im Vierer-Mannschaftszeitfahren aufgelistet. 2012 wurde das Zeitfahren#Mannschaftszeitfahren wieder in das Programm der Straßen-Weltmeisterschaften aufgenommen. Um den Titel kämpfen Sechser-Teams die als Privatmannschaften antreten.

Jahr Austragungsort Weltmeister
1962 ItalienItalien Salò ItalienItalien Italien
1963 BelgienBelgien Ronse FrankreichFrankreich Frankreich
1964 FrankreichFrankreich Sallanches ItalienItalien Italien
1965 Spanien 1945Spanien Lasarte-Oria ItalienItalien Italien
1966 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Nürburgring DanemarkDänemark Dänemark
1967 NiederlandeNiederlande Heerlen SchwedenSchweden Schweden
1968 ItalienItalien Imola SchwedenSchweden Schweden
1969 BelgienBelgien Zolder SchwedenSchweden Schweden
1970 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leicester Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
1971 SchweizSchweiz Mendrisio BelgienBelgien Belgien
1972 FrankreichFrankreich Gap Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion[Männer-Mannschaft 1]
1973 Spanien 1945Spanien Montjuïc PolenPolen Polen
1974 KanadaKanada Montreal SchwedenSchweden Schweden
1975 BelgienBelgien Yvoir PolenPolen Polen
1976 ItalienItalien Ostuni Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion[Männer-Mannschaft 1]
1977 Venezuela 1954Venezuela San Cristóbal Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
1978 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Nürburgring NiederlandeNiederlande Niederlande
1979 NiederlandeNiederlande Valkenburg Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
1980 FrankreichFrankreich Sallanches Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion[Männer-Mannschaft 1]
1981 TschechoslowakeiTschechoslowakei Prag Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
1982 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Goodwood NiederlandeNiederlande Niederlande
1983 SchweizSchweiz Altenrhein SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
1984 SpanienSpanien Barcelona ItalienItalien Italien[Männer-Mannschaft 1]
1985 ItalienItalien Giavera del Montello SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Colorado Springs NiederlandeNiederlande Niederlande
1987 OsterreichÖsterreich Villach ItalienItalien Italien
1988 BelgienBelgien Ronse Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik[Männer-Mannschaft 1]
1989 FrankreichFrankreich Chambéry Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
1990 JapanJapan Utsunomiya SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
1991 DeutschlandDeutschland Stuttgart ItalienItalien Italien
1992 SpanienSpanien Benidorm DeutschlandDeutschland Deutschland[Männer-Mannschaft 1]
1993 NorwegenNorwegen Oslo ItalienItalien Italien
1994 ItalienItalien Agrigent ItalienItalien Italien
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg BelgienBelgien Omega Pharma-Quickstep
2013 ItalienItalien Toskana BelgienBelgien Omega Pharma-Quick-Step
  1. a b c d e f 1972, 1976, 1980, 1984, 1988 und 1992 galt jeweils das olympische Vierer-Mannschaftszeitfahren als Weltmeisterschaft

Männer U23[Bearbeiten]

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Männer U23 im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1996 SchweizSchweiz Lugano ItalienItalien Giuliano Figueras ItalienItalien Luca Sironi
1997 SpanienSpanien San Sebastián NorwegenNorwegen Kurt Asle Arvesen ItalienItalien Fabio Malberti
1998 NiederlandeNiederlande Valkenburg ItalienItalien Ivan Basso NorwegenNorwegen Thor Hushovd
1999 ItalienItalien Verona ItalienItalien Leonardo Giordani SpanienSpanien José Iván Gutiérrez
2000 FrankreichFrankreich Plouay RusslandRussland Jewgeni Petrow RusslandRussland Jewgeni Petrow
2001 PortugalPortugal Lissabon UkraineUkraine Jaroslaw Popowytsch Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Pate
2002 BelgienBelgien Zolder ItalienItalien Francesco Chicchi Litauen 1989Litauen Tomas Vaitkus
2003 KanadaKanada Hamilton UsbekistanUsbekistan Sergey Lagutin DeutschlandDeutschland Markus Fothen
2004 ItalienItalien Verona WeissrusslandWeißrussland Kanstanzin Siuzou SlowenienSlowenien Janez Brajkovič
2005 SpanienSpanien Madrid UkraineUkraine Dmytro Hrabowskyj RusslandRussland Michail Ignatjew
2006 OsterreichÖsterreich Salzburg DeutschlandDeutschland Gerald Ciolek BelgienBelgien Dominique Cornu
2007 DeutschlandDeutschland Stuttgart SlowakeiSlowakei Peter Velits NiederlandeNiederlande Lars Boom
2008 ItalienItalien Varese KolumbienKolumbien Fabio Andrés Duarte ItalienItalien Adriano Malori
2009 SchweizSchweiz Mendrisio FrankreichFrankreich Romain Sicard AustralienAustralien Jack Bobridge
2010 AustralienAustralien Geelong AustralienAustralien Michael Matthews Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Phinney
2011 DanemarkDänemark Kopenhagen FrankreichFrankreich Arnaud Démare AustralienAustralien Luke Durbridge
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg KasachstanKasachstan Alexei Luzenko RusslandRussland Anton Worobjow
2013 ItalienItalien Toskana SlowenienSlowenien Matej Mohorič AustralienAustralien Damien Howson


Frauen[Bearbeiten]

Nachfolgend sind alle Siegerinnen der Straßen-Weltmeisterschaften der Frauen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen)
1958 FrankreichFrankreich Reims LuxemburgLuxemburg Elsy Jacobs
1959 NiederlandeNiederlande Zandvoort BelgienBelgien Yvonne Reynders
1960 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Sachsenring Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Beryl Burton
1961 SchweizSchweiz Bern BelgienBelgien Yvonne Reynders
1962 ItalienItalien Salò BelgienBelgien Marie-Rose Gaillard
1963 BelgienBelgien Ronse BelgienBelgien Yvonne Reynders
1964 FrankreichFrankreich Sallanches Sowjetunion 1955Sowjetunion Emilija Jasepowna Sonk
1965 Spanien 1945Spanien Lasarte-Oria Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Elisabeth Eichholz
1966 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Nürburgring BelgienBelgien Yvonne Reynders
1967 NiederlandeNiederlande Heerlen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Beryl Burton
1968 ItalienItalien Imola NiederlandeNiederlande Keetie van Oosten-Hage
1969 TschechoslowakeiTschechoslowakei Brünn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Audrey McElmury
1970 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leicester Sowjetunion 1955Sowjetunion Anna Konkina
1971 SchweizSchweiz Mendrisio Sowjetunion 1955Sowjetunion Anna Konkina
1972 FrankreichFrankreich Gap (Hautes-Alpes) FrankreichFrankreich Geneviève Gambillon
1973 Spanien 1945Spanien Montjuïc NiederlandeNiederlande Nicole Van Den Broeck
1974 KanadaKanada Montreal FrankreichFrankreich Geneviève Gambillon
1975 BelgienBelgien Yvoir NiederlandeNiederlande Tineke Fopma
1976 ItalienItalien Ostuni NiederlandeNiederlande Keetie van Oosten-Hage
1977 Venezuela 1954Venezuela San Cristóbal FrankreichFrankreich Josiane Bost
1978 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Nürburgring Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Beate Habetz
1979 NiederlandeNiederlande Valkenburg NiederlandeNiederlande Petra de Bruin
1980 FrankreichFrankreich Sallanches Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Beth Heiden
1981 TschechoslowakeiTschechoslowakei Prag Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Ute Enzenauer
1982 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Goodwood Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mandy Jones
1983 SchweizSchweiz Altenrhein SchwedenSchweden Marianne Berglund
1984[Frauen 1] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Connie Carpenter-Phinney
1985 ItalienItalien Giavera del Montello FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1986 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Colorado Springs FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1987 OsterreichÖsterreich Villach FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1988[Frauen 1] Korea SudSüdkorea Seoul NiederlandeNiederlande Monique Knol
1989 FrankreichFrankreich Chambéry FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1990 JapanJapan Utsunomiya FrankreichFrankreich Catherine Marsal
1991 DeutschlandDeutschland Stuttgart NiederlandeNiederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel
1992[Frauen 1] SpanienSpanien Barcelona AustralienAustralien Kathryn Watt
1993 NorwegenNorwegen Oslo NiederlandeNiederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel
Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen) Weltmeisterin (Einzelzeitfahren)
1994 ItalienItalien Agrigent NorwegenNorwegen Monica Valvik-Valen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karen Kurreck
1995 KolumbienKolumbien Bogotá FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1996 SchweizSchweiz Lugano SchweizSchweiz Barbara Heeb FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1997 SpanienSpanien San Sebastián ItalienItalien Alessandra Cappellotto FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
1998 NiederlandeNiederlande Valkenburg Litauen 1989Litauen Diana Žiliūtė NiederlandeNiederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel
1999 ItalienItalien Verona Litauen 1989Litauen Edita Pučinskaitė NiederlandeNiederlande Leontien Zijlaard-van Moorsel
2000 FrankreichFrankreich Plouay WeissrusslandWeißrussland Sinaida Stahurskaja Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mari Holden
2001 PortugalPortugal Lissabon Litauen 1989Litauen Rasa Polikevičiūtė FrankreichFrankreich Jeannie Longo-Ciprelli
2002 BelgienBelgien Zolder SchwedenSchweden Susanne Ljungskog RusslandRussland Sulfija Chassanowna Sabirowa
2003 KanadaKanada Hamilton SchwedenSchweden Susanne Ljungskog SpanienSpanien Joane Somarriba
2004 ItalienItalien Verona DeutschlandDeutschland Judith Arndt SchweizSchweiz Karin Thürig
2005 SpanienSpanien Madrid DeutschlandDeutschland Regina Schleicher SchweizSchweiz Karin Thürig
2006 OsterreichÖsterreich Salzburg NiederlandeNiederlande Marianne Vos Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kristin Armstrong
2007 DeutschlandDeutschland Stuttgart ItalienItalien Marta Bastianelli DeutschlandDeutschland Hanka Kupfernagel
2008 ItalienItalien Varese Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nicole Cooke Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amber Neben
2009 SchweizSchweiz Mendrisio ItalienItalien Tatiana Guderzo Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kristin Armstrong
2010 AustralienAustralien Geelong ItalienItalien Giorgia Bronzini Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Emma Pooley
2011 DanemarkDänemark Kopenhagen ItalienItalien Giorgia Bronzini DeutschlandDeutschland Judith Arndt
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg NiederlandeNiederlande Marianne Vos DeutschlandDeutschland Judith Arndt
2013 ItalienItalien Toskana NiederlandeNiederlande Marianne Vos NiederlandeNiederlande Ellen van Dijk
  1. a b c 1984, 1988 und 1992 galt jeweils das olympische Straßenrennen als Weltmeisterschaften der Frauen

Team[Bearbeiten]

Nachfolgend sind alle siegenden Teams der Straßen-Weltmeisterschaften der Frauen seit der Wiedereinführung 2012 im Secher-Mannschaftszeitfahren aufgelistet. Von 1987 bis 1994 gingen Nationalmannschaften im Teamzeitfahren an den Start.

Jahr Austragungsort Weltmeister
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg DeutschlandDeutschland Team Specialized-lululemon
2013 ItalienItalien Toskana Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Specialized-lululemon

Junioren[Bearbeiten]

1973 und 1974 fanden als Vorläufer zu den Juniorenweltmeisterschaften UCI- offene Junioreneuropameisterschaften statt.

Jahr Austragungsort Europameister (Straßenrennen)
1973 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland München SchwedenSchweden Claes Svensson
1974 PolenPolen Warschau Sowjetunion 1955Sowjetunion Sergej Szepalkow
Veranstaltung Gold Silber Bronze
1974 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
Juri Zajac
Sergej Szepalkow
Wladimir Schapowalow
Alexej Szewczenko
DanemarkDänemark Dänemark
Gert Frank
Ole Rasmussen
Per Thomsen
Olaf Petersen
SchweizSchweiz Schweiz
Henri-Daniel Reymond
Serge Demierre
Daniel Schwab
Alex Frei

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Junioren im Straßenrennen aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen)
1975 SchweizSchweiz Lausanne ItalienItalien Roberto Visentini
1976 BelgienBelgien Lüttich NiederlandeNiederlande Ronald Bessems
1977 OsterreichÖsterreich Wien BelgienBelgien Ronny van Holen
1978 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington, D.C. Sowjetunion 1955Sowjetunion Wladimir Makarkin
1979 ArgentinienArgentinien Buenos Aires Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond
1980 MexikoMexiko Mexiko-Stadt ItalienItalien Roberto Ciampi
1981 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Grimma SchweizSchweiz Beat Schumacher
1982 ItalienItalien Florenz BelgienBelgien Roger Six
1983 NeuseelandNeuseeland Wanganui DanemarkDänemark Søren Lilholt
1984 FrankreichFrankreich Beuvron-en-Auge NiederlandeNiederlande Tom Cordes
1985 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Stuttgart NiederlandeNiederlande Raymond Meijs
1986 MarokkoMarokko Casablanca NiederlandeNiederlande Michel Zanoli
1987 ItalienItalien Bergamo SowjetunionSowjetunion Pawel Tonkow
1988 DanemarkDänemark Odense ItalienItalien Gianluca Tarocco
1989 SowjetunionSowjetunion Moskau SchweizSchweiz Patrick Vetsch
1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Middlesbrough ItalienItalien Marco Serpellini
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Colorado Springs Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Evanshire
1992 GriechenlandGriechenland Olympia ItalienItalien Giuseppe Palumbo
1993 AustralienAustralien Perth ItalienItalien Giuseppe Palumbo

Nachfolgend sind alle Sieger der Straßen-Weltmeisterschaften der Junioren im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeister (Straßenrennen) Weltmeister (Einzelzeitfahren)
1994 EcuadorEcuador Quito SpanienSpanien Miguel Morras AustralienAustralien Dean Rogers
1995 ItalienItalien Forlì ItalienItalien Valentino China AustralienAustralien Josh Collingwood
1996 SlowenienSlowenien Novo mesto DeutschlandDeutschland Holger Loew ItalienItalien Simone Lovano
1997 SpanienSpanien San Sebastián ItalienItalien Crescenzo D’Amore DeutschlandDeutschland Torsten Hieckmann
1998 NiederlandeNiederlande Valkenburg IrlandIrland Mark Scanlon SchweizSchweiz Fabian Cancellara
1999 ItalienItalien Verona ItalienItalien Damiano Cunego SchweizSchweiz Fabian Cancellara
2000 FrankreichFrankreich Plouay NeuseelandNeuseeland Jeremy Yates PolenPolen Piotr Mazur
2001 PortugalPortugal Lissabon UkraineUkraine Oleksandr Kwatschuk BelgienBelgien Jurgen Van Den Broeck
2002 BelgienBelgien Zolder FrankreichFrankreich Arnaud Gérard RusslandRussland Michail Ignatjew
2003 KanadaKanada Hamilton NiederlandeNiederlande Kai Reus RusslandRussland Michail Ignatjew
2004 ItalienItalien Verona TschechienTschechien Roman Kreuziger DeutschlandDeutschland Patrick Gretsch
2005 OsterreichÖsterreich Salzburg RusslandRussland Iwan Rowny DeutschlandDeutschland Marcel Kittel
2006 BelgienBelgien Spa-Francorchamps ItalienItalien Diego Ulissi DeutschlandDeutschland Marcel Kittel
2007 MexikoMexiko Aguascalientes ItalienItalien Diego Ulissi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Phinney
2008 SudafrikaSüdafrika Kapstadt FrankreichFrankreich Johan Le Bon PolenPolen Michał Kwiatkowski
2009 RusslandRussland Moskau BelgienBelgien Jasper Stuyven AustralienAustralien Luke Durbridge
2010 ItalienItalien Offida FrankreichFrankreich Olivier Le Gac LuxemburgLuxemburg Bob Jungels
2011 DanemarkDänemark Kopenhagen FrankreichFrankreich Pierre-Henri Lecuisinier DanemarkDänemark Mads Würtz Schmidt
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg SlowenienSlowenien Matej Mohoric NorwegenNorwegen Oskar Svendsen
2013 ItalienItalien Toskana NiederlandeNiederlande Mathieu van der Poel BelgienBelgien Igor Decraene

Juniorinnen[Bearbeiten]

Nachfolgend sind alle Siegerinnen der Straßen-Weltmeisterschaften der Juniorinnen im Straßenrennen und Einzelzeitfahren aufgelistet:

Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen)
1987 ItalienItalien Bergamo FrankreichFrankreich Catherine Marsal
1988 DanemarkDänemark Odense DanemarkDänemark Gitte Hjortflod
1989 SowjetunionSowjetunion Moskau Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Deirdre Demet-Barry
1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Middlesbrough DeutschlandDeutschland Ina-Yoko Teutenberg
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Colorado Springs NiederlandeNiederlande Elsbeth van Rooy-Vink
1992 GriechenlandGriechenland Olympia DeutschlandDeutschland Hanka Kupfernagel
1993 AustralienAustralien Perth FrankreichFrankreich Elisabeth Chevanne-Brunel
1994 EcuadorEcuador Quito Litauen 1989Litauen Diana Žiliūtė
1995 ItalienItalien Forlì SchweizSchweiz Andrea Hanni
1996 SlowenienSlowenien Novo mesto ItalienItalien Alessandra D'Ettorre
1997 SpanienSpanien San Sebastián NiederlandeNiederlande Mirella van Melis
Jahr Austragungsort Weltmeisterin (Straßenrennen) Weltmeisterin (Einzelzeitfahren)
1998 NiederlandeNiederlande Valkenburg DeutschlandDeutschland Tina Liebig DeutschlandDeutschland Trixi Worrack
1999 ItalienItalien Verona KanadaKanada Geneviève Jeanson KanadaKanada Geneviève Jeanson
2000 FrankreichFrankreich Plouay Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nicole Cooke FrankreichFrankreich Juliette Vandekerckhove
2001 PortugalPortugal Lissabon Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nicole Cooke Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nicole Cooke
2002 BelgienBelgien Zolder NiederlandeNiederlande Suzanne de Goede ItalienItalien Anna Zugno
2003 KanadaKanada Hamilton NiederlandeNiederlande Loes Markerink DeutschlandDeutschland Bianca Knöpfle
2004 ItalienItalien Verona NiederlandeNiederlande Marianne Vos TschechienTschechien Tereza Huříková
2005 OsterreichÖsterreich Salzburg DanemarkDänemark Mie Bekker Lacota DeutschlandDeutschland Lisa Brennauer
2006 BelgienBelgien Spa-Francorchamps LitauenLitauen Rasa Leleivytė NeuseelandNeuseeland Rebecca Spence
2007 MexikoMexiko Aguascalientes ItalienItalien Eleonora Patuzzo AustralienAustralien Josephine Tomic
2008 SudafrikaSüdafrika Kapstadt BelgienBelgien Jolien D’hoore DanemarkDänemark Maria Grandt Petersen
2009 RusslandRussland Moskau ItalienItalien Rossella Callovi UkraineUkraine Zanna Solowey
2011 DanemarkDänemark Kopenhagen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lucy Garner AustralienAustralien Jessica Allen
2012 NiederlandeNiederlande Valkenburg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lucy Garner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elinor Barker
2013 ItalienItalien Toskana DanemarkDänemark Amalie Dideriksen FrankreichFrankreich Séverine Eraud

Rekordsieger[Bearbeiten]

Im Straßenrennen und im Einzelzeitfahren der Männer U23, sowie im Einzelzeitfahren der Juniorinnen konnte sich bislang niemand mehr als einmal den Weltmeistertitel sichern.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsches Fachbuch
  2. UCI-Reglement "General organisation of cycling as a sport", dort 1.3.063 abgerufen am 26. Juli 2012
  3. uci.ch (englisch)
  4. Technical Guide der UCI pdf 3,37 MB (englisch) abgerufen am 19. Juli 2012
  5. UCI-Qualifikationskriterien für die Weltmeisterschaften Männer Elite 2011 (englisch/französisch), abgerufen am 17. Mai 2011
  6. a b UCI Reglement für Weltmeisterschaften, dort 9.2.014ff (englisch/französisch), abgerufen am 17. Mai 2011
  7. UCI-Qualifikationskriterien für die Weltmeisterschaften Männer U23 2011 (englisch/französisch), abgerufen am 17. Mai 2011