SARS-CoV-2-Variante Omikron

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Bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2 je Tag je Million Menschen[1]
(Fokus auf exponentielles Wachstum: logarithmische Skala)

Die SARS-CoV-2-Variante Omikron (englisch Omicron) ist eine Variante des Betacoronavirus SARS-CoV-2.[2] Sie umfasst nach der Pango-Nomenklatur die Linie B.1.1.529 (in Nextstrain 21M) mit der Haupt-Untervariante BA.1 (Nextstrain 21K) und weiteren Untervarianten.[3] Die erste Probe stammte vom 9. November 2021.[4] Die Variante wurde erstmals in Südafrika und Botswana identifiziert und in Pango am 24. November 2021 benannt.[5] Sie wurde am 26. November 2021 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregende Variante (englisch Variant of Concern) eingestuft und mit dem 15. Buchstaben des griechischen Alphabets Omikron bezeichnet.[4][6] Das Gesamtrisiko von Omikron stufte sie wegen des globalen Risikos eines Anstiegs der Erkrankungen mit möglichen schwerwiegenden Folgen ab 10. Dezember 2021 als „sehr hoch“ ein[7] und bestätigte dies am 7. Januar 2022, wegen der schnellen Ausbreitung und der daraus möglicherweise folgenden Überlastung der Gesundheitssysteme.[8] Anfang 2022 dominierte Omikron bereits in vielen Staaten, auch in Europa.[9]

Bei der Variante Omikron wurde eine höhere Wachstumsrate als bei der Delta-Variante bestätigt, wahrscheinlich mit erhöhter Übertragbarkeit.[10] Die Variante Omikron verursacht bei Erwachsenen eine Erkrankung von geringerem Schweregrad.[11] Das Hospitalisierungs-Risiko ist bei Personen, die weder geimpft sind noch vorher schon mit einer anderen Variante infiziert waren, gegenüber der Variante Delta auf etwa ein Drittel reduziert. Die Impfung reduziert weiterhin die Hospitalisierungen; bei geboosterten Personen ist diese Impfstoffeffektivität gegenüber Delta nur noch wenig reduziert.[12] Anfang 2022 verdichteten sich Hinweise, dass Omikron sich mehr in den oberen Atemwegen und weniger im tieferen Lungengewebe vermehrt als Delta.[13] Gegenüber Delta wurde eine Immunflucht bestätigt,[14] es liege nahe, dass die Impfstoffeffektivität bei Omikron signifikant niedriger liege als bei Delta und schnell schwinde, so die UK Health Security Agency (UKHSA) am 14. Januar 2022. 25 Wochen nach Grundimmunisierung mit zwei Dosen lag die Impfstoffeffektivität gegen Hospitalisierung nur noch bei 44 % (95%-KI 30–54), zwei Wochen nach Auffrischungsimpfung bei 92 %, zehn Wochen und später bei 83 % (95%-KI 78–87).[15]

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hielt es am 15. Dezember 2021 für wahrscheinlich, dass aus der Verbreitung von Omikron zusätzliche Krankenhauseinweisungen und Todesfälle resultieren werden.[16] Am 20. Dezember 2021 schätzte das Robert Koch-Institut (RKI) „die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein“; ursächlich dafür seien das Auftreten und die rasante Verbreitung der Variante Omikron. Auch für zweifach Geimpfte und Genesene sei die Infektionsgefährdung hoch, für Geimpfte mit Auffrischungsimpfung (Booster) moderat.[17] Die Variante Omikron sei sehr leicht übertragbar und führe auch bei vollständig Geimpften und Genesenen häufig zu Infektionen, die weitergegeben werden können.[18] Es könne zu einer schlagartigen Erhöhung der Infektionsfälle und einer schnellen Überlastung des Gesundheitssystems und anderer Versorgungsbereiche kommen.[17]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abb. 1: Illustrative Darstellung des SARS-CoV-2-Virus mit den nach außen ragenden Spike-Proteinen auf der Hülle
Spike Protein der Omikron-Variante

Die WHO stufte die damals als B.1.1.529 bezeichnete Variante (seit Dezember 2021 neu BA.1 alias B.1.1.529.1) am 24. November 2021 als zu überwachende Variante (englisch Variant Under Monitoring, VUM) ein,[19] zwei Tage später erhielt sie als besorgniserregende Variante (englisch Variant of Concern, VOC) die Bezeichnung Omikron.[6] Tulio de Oliveira, Direktor des Centre for Epidemic Response and Innovation (CERI) in Durban (Südafrika), erklärte, diese Variante habe einen großen Evolutionssprung gemacht.[20] Die große Anzahl von genetischen Veränderungen (Mutationen) im Spike-Protein (englisch Spike für „Dorn, Stachel“) wirke sich auf Viruseigenschaften wie Übertragbarkeit und Immunflucht aus, so die WHO am 26. November 2021.[4]

Test auf SARS-CoV-2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die diagnostische Genauigkeit der RT-PCR-Tests und Antigen-basierten Schnelltests (englisch antigen rapid diagnostic tests, Ag-RDT) schien bei der Variante Omikron nicht beeinflusst zu sein, so die WHO am 23. Dezember 2021.[21] Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) gab am 27. Dezember 2021 bekannt, dass zwei EUA-autorisierte PCR-Tests nicht in der Lage seien, die SARS-CoV-2-Infektionen mit Omikron zu erkennen. Einer davon wurde bislang nicht ausgeliefert, mit dem Hersteller des anderen arbeite man zusammen, um das Problem zu lösen. Die FDA empfiehlt, diesen Test so lange nicht einzusetzen.[22]

Antigen-Schnelltests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die FDA veröffentlichte am 28. Dezember 2021 auf Basis vorläufiger und früher Daten, dass Antigen-Schnelltests auch die SARS-CoV-2-Infektionen mit Omikron erkennen würden, jedoch einige Tests möglicherweise weniger empfindlich sein könnten.[23] Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) teilte zum Jahreswechsel mit, die große Mehrheit der 245 überprüften Antigen-Schnelltests weise das weniger mutierte N-Protein nach. Es gehe davon aus, dass die allermeisten in Deutschland angebotenen und positiv bewerteten Antigen-Schnelltests eine SARS-CoV-2-Infektion mit Omikron nachweisen können, und veröffentlichte die bisherige Liste mit Stand 14. Dezember 2021, unter Angabe des jeweils getesteten Proteins.[24]

Test auf die spezifische Variante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SNP-spezifische diagnostische PCR-Tests zur Identifikation der spezifischen Variante Omikron – also der Unterscheidung von anderen Varianten – sollten über die Deletion im S-Gen und weitere Mutationen wie N501Y etabliert werden können.[25] Einige Länder, darunter Dänemark seit Juni 2021, verwenden einen Varianten-qPCR-Test (Target-PCR-Test), der auf charakteristische Mutationen testet, darunter Δ69-70, E484K, L452R und N501Y.[26] Der Test kann damit die Varianten Delta (L452R), Omikron BA.1/BA.3 bzw. Alpha (Δ69-70 und N501Y) und Omikron BA.2 (N501Y ohne Δ69-70 und ohne E484K) gut voreinschätzen. Da die Variante Alpha gut bekannt und während der Verbreitung von Omikron kaum noch vorhanden ist, kann so der Anteil von Omikron mit steigendem Anteil immer besser eingeschätzt und eine gute Vorauswahl für die weitere Sequenzierung getroffen werden.[27][28] Die sichere Identifikation und Abgrenzung der Variante selbst ist nur mittels Sequenzierung möglich.

Übertragbarkeit (Kontagiosität)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ECDC gab am 2. Dezember 2021 bekannt, es liege nahe, dass die Variante Omikron eine höhere Übertragbarkeit als die Delta-Variante aufweise.[29]

Die vorläufigen Ergebnisse einer Ausbruchsuntersuchung in Norwegen vom 16. Dezember 2021 zeigten, dass die Variante Omikron bei vollständig geimpften Erwachsenen im jungen und mittleren Alter hochgradig übertragbar ist.[30] Auch höhere Anteile asymptomatischer Infektionen können zur Übertragung beitragen, so eine Studie aus Südafrika.[31] Die WHO fasste am 23. Dezember 2021 zusammen, es gebe übereinstimmende Beweise dafür, dass die Variante Omikron gegenüber Delta einen erheblichen Wachstumsvorteil habe. Sie breite sich in Staaten mit dokumentierter Gemeinschaftsübertragung schneller aus als die Variante Delta, mit einer Verdopplungszeit zwischen zwei und drei Tagen.[32]

Die UK Health Security Agency (UKHSA, früher Public Health England) schrieb am 22. Dezember 2021 in einer Risikobeurteilung (englisch Risk assessment) auf „hohem Vertrauensniveau“, dass die Variante Omikron einen Wachstumsvorteil aufweise. Basierend auf britischen Daten zeigten sich ein erhöhtes Übertragungsrisiko in Haushalten, erhöhte sekundäre Befallsraten und deutlich erhöhte Wachstumsraten im Vergleich zur Delta-Variante.[10] Nach aktualisierter Bewertung vom 14. Januar baute Omikron seinen Anteil in Großbritannien aus und wurde schnell zur vorherrschenden Variante. Dieses Wachstum zeige sich auch in anderen Staaten mit gleichwertiger Virus-Überwachung. Die beobachtete Immunflucht leiste einen wesentlichen Beitrag zum Wachstumsvorteil, doch könnten andere Eigenschaften zur sehr hohen Wachstumsrate beitragen.[33] Eine erhöhte Übertragbarkeit im Vergleich zu Delta sei biologisch plausibel, Omikron wohl mindestens so gut übertragbar wie Delta.[34]

Vorabstudien zur Übertragbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Analyse auf Basis in Dänemark im Dezember 2021 gesammelter Genomdaten ergab eine um das Dreifache erhöhte effektive Reproduktionszahl der Virusvariante im Vergleich zur Deltavariante.[35] Eine vorveröffentlichte dänische Haushalts-Studie von Ende 2021 ergab, dass die Variante Omikron gegenüber Delta bei nicht Geimpften 1,2-mal ansteckender ist (95%-KI 0,99–1,38), 2,6-mal bei doppelt Geimpften (KI 2,34–2,90) und 3,7-mal ansteckender bei Geboosterten (KI 2,65–5,05). Danach sei der Wachstumsvorteil in erster Linie auf die Immunevasion und weniger auf eine Erhöhung der Übertragbarkeit zurückzuführen.[36]

Schutz durch vorherige Infektionen mit SARS-CoV-2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gebe Hinweise darauf, dass bei Omikron das Risiko einer erneuten Infektion höher sein könne als bei den anderen besorgniserregenden Varianten (VOC), so die WHO am 28. November.[37]

Am 22. Dezember 2021 schrieb die UKHSA in ihrem Risk assessment, auf „hohem Vertrauensniveau“ zeige Omikron eine Reduzierung des Immunschutzes gegen Infektion, sowohl nach durchgemachter vorheriger Infektion wie auch nach Impfung.[14] Die vorläufigen Ergebnisse zeigten, dass das Risiko einer Reinfektion mehr als dreimal so hoch sei wie bei der Variante Delta,[38] Mitte Januar 2022 erhöhte sich die Einschätzung auf Faktor 5,4.[39]

Vorläufige Daten der letzten Dezemberwoche 2021 zeigten über 100.000 mögliche Reinfektionen im Vereinigten Königreich, dies entsprach in dieser Woche 9,5 % aller Infektionen.[40]

Dauer zwischen Ansteckung und Symptomen (Inkubationszeit)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer Untersuchung zufolge, die in Norwegen an einer Gruppe von Menschen durchgeführt wurde, welche sich am 26. November 2021 bei einer Party angesteckt hatten, wiesen die Hälfte der Infizierten binnen drei Tagen Krankheitssymptome auf. Für andere Virusvarianten sei dieser Median höher: Für die Delta-Variante liege er bei etwa vier Tagen, für andere Varianten bei etwa fünf Tagen.[41][30]

Anzeichen (Symptome)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Daten der Covid Symptoms Study vom 16. Dezember 2021 mit Daten aus London zeigten zwischen den Varianten Delta und Omikron keine klaren Unterschiede der frühen Symptome in den ersten drei Tagen. Die häufigsten fünf Anzeichen sind danach:[42][43]

  • Laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Leichte oder schwere Müdigkeit
  • Niesen
  • Halsschmerzen[42]

Nur etwa die Hälfte der Infizierten litten an den drei klassischen Symptomen:[43]

Weitere häufige Symptome waren:[43]

Der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns trat bei Omikron nur noch in 13 % der Fälle auf.[44]

Schweregrad der Erkrankung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Angaben der britischen UKHSA vom 31. Dezember 2021 ist das Risiko einer Krankenhauseinweisung bei der Variante Omikron gegenüber Delta auf etwa ein Drittel reduziert (KI 0,30–0,37) – auf Basis von mehr als einer halben Million Fälle. Demnach reduziert sich das Hospitalisierungs-Risiko gegenüber Delta am meisten bei Ungeimpften und Geboosterten.[12]

Auf inzwischen hohem Vertrauensniveau verursachen Omikron-Infektionen bei Erwachsenen eine Erkrankung von geringerem Schweregrad,[11] zudem ein geringeres Risiko von Krankenhauseinweisungen als bei Delta, so die UKHSA am 14. Januar 2022. Es gebe Hinweise auf eine geringere Virulenz.[45] Auch wenn dies im Vergleich zu Delta ermutigend sei, könne das Gesundheitssystem durch die hohe Übertragbarkeit unter Druck geraten.[11] Mitte Januar 2022 lagen Meldungen von erhöhten Hospitalisierungen von Kleinkindern vor, dabei deuteten erste Daten darauf hin, dass diese nicht schwer erkranken.[46]

Vorabstudien zum Schweregrad der Erkrankung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einer Pressemitteilung vom 15. Dezember 2021 über eine unveröffentlichte Studie aus Hongkong vermehre sich die Variante Omikron in den menschlichen Bronchien 70-mal schneller als Delta, in Zellen des tieferen Lungengewebes hingegen um den Faktor 10 langsamer,[47][48] bis Anfang Januar 2022 stützten mehrere Studien, dass Omikron die Zellen des tieferen Lungengewebes nicht so leicht infiziert wie die der oberen Atemwege.[13] Nach einer vorveröffentlichten kalifornischen Studie vom 11. Januar 2022 erscheint bei einer Infektion mit Omikron das Risiko der Aufnahme auf einer Intensivstation nur rund ein Viertel so groß (26 %) wie bei Delta, noch bei größerer Unsicherheit (95%-KI 10–73). Die Letalität erscheint nur ein Elftel so groß (9 %) wie bei Delta, ebenfalls noch bei größerer Unsicherheit (95%-KI 1–75). Die Aussagekraft dieser Studie weist noch einige Einschränkungen auf.[49]

Wirksamkeit der Therapien gegen COVID-19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die WHO gab am 17. Dezember 2021 an, man erwarte, dass Kortikosteroide wie Dexamethason und IL6-Rezeptorblocker wie Tocilizumab bei schweren Verläufen weiterhin wirksam seien.[50] Die anderen Behandlungsmethoden werden daraufhin bewertet, ob sie trotz der Mutationen weiterhin wirksam sind. Weitere Informationen erwarte man in den folgenden Tagen und Wochen.[37]

Nach ersten vorveröffentlichten Studien von Mitte Dezember 2021 konnten einige der bisherigen monoklonalen Antikörper die Variante Omikron nur teilweise oder gar nicht neutralisieren.[50][51] Vorveröffentlichte Studien berichten, dass nur Sotrovimab und DXP-604 (Peking) eine gewisse Fähigkeit zu haben scheinen, gegen Omikron anzukommen. Sotrovimab schnitt am besten ab, doch war im Vergleich zu anderen Varianten die dreifache Dosis nötig, um die Virusreplikation zu halbieren.[52]

Vorbeugung (Prävention)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die WHO empfiehlt als effektivste Maßnahmen, die Einzelne ausführen können, um angesichts der Variante Omikron die Ausbreitung des Virus zu reduzieren:[37]

  • Abstand halten,
  • gut sitzende Maske tragen,
  • verstärktes Lüften der Innenräume,
  • Vermeiden von schlecht belüfteten oder überfüllten Bereichen,
  • Hände sauber halten,
  • in die Ellenbeuge niesen,
  • impfen lassen, sobald man an der Reihe ist.

Das ECDC erklärte am 15. Dezember 2021, die Impfungen allein könnten die Auswirkungen der Variante Omikron nicht verhindern, eine schnelle Wiedereinführung und Verstärkung der nicht-pharmazeutischen Eindämmungsmaßnahmen seien erforderlich. Zudem müssten Menschen mit Symptomen unabhängig von ihrem Impfstatus getestet und bei der Kontaktverfolgung berücksichtigt werden.[53]

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung in Deutschland schrieb am 19. Dezember 2021 in einer Stellungnahme, dass die Impfungen allein nicht ausreichten, umgehende Kontaktbeschränkungen notwendig seien und vulnerable Gruppen verstärkter Schutzmaßnahmen durch häufige Tests und FFP2-Masken bedürften. Zudem müsse auch die kritische Infrastruktur des Landes geschützt werden.[54]

Wirksamkeit bisheriger Impfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon frühe Analysen der UKHSA vom 10. Dezember 2021 deuteten darauf hin, dass die Impfstoffeffektivität bzgl. symptomatischer Erkrankung deutlich geringer ist als gegenüber der Delta-Variante.[55] Die Variante Omikron sei sehr leicht übertragbar und führe auch bei vollständig Geimpften und Genesenen häufig zu Infektionen, die weitergegeben werden können, so das RKI am 21. Dezember 2021.[18] Die WHO erklärte am 17. Dezember 2021, trotz Unsicherheiten sei davon auszugehen, dass derzeit verfügbare Impfstoffe einen gewissen Schutz gegen Omikron bieten, vor allem gegen schwere Erkrankungen und Todesfälle.[56]

Nach Angaben der UKHSA vom 14. Januar 2022 betrug die Impfstoffeffektivität nach einer Grundimpfung mit Comirnaty (Biontech) oder Spikevax (Moderna) etwa 65 bis 70 % und fiel 20 Wochen später auf etwa 10 %, basierend auf über 700.000 Omikron-Fällen. Nach einer Auffrischungsimpfung lag die Impfstoffeffektivität nach zwei bis vier Wochen bei 65 bis 75 %, ab zehn Wochen und später bei etwa 45 bis 50 %. Die Impfstoffeffektivität gegen Hospitalisierung beträgt nach Auffrischungsimpfung 92 %, fallend auf 83 % nach zehn und mehr Wochen (95%-KI 78–87). 25 Wochen nach Grundimpfung mit zwei Dosen lag diese Effektivität hingegen nur bei 44 % (95%-KI 30–54).[15]

Danach liege es nahe, dass die Impfstoffeffektivität bei Omikron signifikant niedriger ist als bei Delta und schnell schwindet – gegenüber symptomatischen Erkrankungen ist der Schutz gegen Hospitalisierung größer, vor allem nach einer Auffrischungsdosis, so die UKHSA.[15]

Vorabstudien zur Impfstoffwirksamkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einer Pressemitteilung vom 23. Dezember 2021 über eine unveröffentlichte Studie aus Hongkong erzeugten die Grundimpfungen mit Comirnaty wie CoronaVac über neutralisierende Antikörper eine sehr geringe Immunantwort gegen Omikron. Bei CoronaVac entwickelte keiner der Teilnehmer neutralisierende Antikörper gegen Omikron, auch eine Booster-Impfung mit CoronaVac konnte den Schutz kaum erhöhen.[57] Nach den Ende Dezember 2021 vorveröffentlichten Studiendaten (für den Zeitraum 8. November bis 17. Dezember 2021) der „Sisonke 2“-Studie aus Südafrika steigt die Effektivität des Vektorimpfstoffs von Johnson & Johnson gegenüber Hospitalisierung 14 Tage nach der Boosterimpfung auf 84 % (95%-KI 67–92) und beträgt zwei Monate nach der Boosterimpfung 85 %, bei noch größerer Unsicherheit (95%-KI 54–95).[58][59]

Entwicklung angepasster Impfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unternehmen Biontech und Moderna starteten am 26. November 2021 Untersuchungen, ob die SARS-CoV-2-Impfstoffe der beiden Hersteller, Comirnaty und Spikevax, gegen die Variante ausreichend wirksam sind oder ob eine Anpassung erforderlich ist.[60][61] Moderna erprobt zwei modifizierte Impfstoffe für Auffrischimpfungen (engl. Booster), die an Mutationen der SARS-CoV-2-Varianten Beta und Delta angepasst sind. Da viele der Mutationen auch in Omikron vorkommen, erhofft sich der Hersteller eine gute Wirksamkeit gegen diese Variante. Es soll außerdem ein weiterer Impfstoff für Auffrischimpfungen speziell gegen Omikron entwickelt werden.[60] AstraZeneca, Johnson & Johnson und Sinovac (Impfstoff CoronaVac) untersuchen ebenfalls die Auswirkungen der Variante auf die Wirksamkeit ihrer Impfstoffe.[62][63] Das russische Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie erklärte, dass Sputnik Light gegen die Variante wirksam sein sollte, dass es mit der Anpassung von Sputnik V beginnen würde und dass eine modifizierte Version in 45 Tagen für die Massenproduktion bereit sein könnte.[64]

Omikron in Dänemark – Sequenzierungs-Anteil in %[65]
Siehe auch: Abschnitt „Zeitliches Verhalten und Ausbreitung“
im Artikel „SARS-CoV-2“

Weltweite Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahl der identifizierten Fälle in Europa wie weltweit verdoppelte sich ab Ende November bis Dezember 2021 alle zwei bis drei Tage[32] (s. Abb. 2). Ab Mitte Dezember dominierte die Variante Omikron in den ersten Staaten, wie Südafrika,[66] Großbritannien,[67] und den USA.[68]

Von Ende 2021 bis spätestens 6. Januar 2022 schätzten die jeweiligen nationalen Gesundheitsbehörden den Anteil von Omikron an den SARS-CoV-2-Infektionen in Frankreich auf 49 %, in Tschechien 50 %, in den Niederlanden auf 51 %, Italien 60 %, Schweiz 61 %, Slowenien 67 %, Ungarn 78 %, Belgien 86 %, Dänemark 94 %, Großbritannien 96 % und in den USA auf 95 %.[69]

Erste Identifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Probe stammte vom 9. November 2021[4]; die Variante wurde erstmals in Südafrika und Botswana identifiziert.[5] Bis Ende November 2021 stammten die meisten identifizierten Proben von Omikron aus Südafrika.[20] Anhand von Genomsequenzierungen wird vermutet, dass es sich in der südafrikanischen Provinz Gauteng ausgebreitet hat. Eine Infektion wurde bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika in Hongkong festgestellt,[70] schließlich eine weitere am 26. November 2021 bei einem Rückkehrer aus Malawi nach Israel.[71]

Am 26. November 2021 bestätigte Belgien als erstes europäisches Land eine Infektion mit der Variante Omikron bei einem Rückreisenden aus Ägypten,[72] zudem wurde in Deutschland der erste Fall einer Person bestätigt, die am 21. November 2021 aus Südafrika kommend auf dem Flughafen Frankfurt gelandet war.[73] In den Niederlanden wurden in zwei aus Südafrika ankommenden Flugzeugen 61 von 600 Ankommenden positiv auf SARS-CoV-2 getestet,[74] zwei Tage später davon 13 Proben als Variante Omikron identifiziert.[75]

Dänemark – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO)[76]

Am 27. November 2021 wurde in Deutschland die Omikron-Variante bei einem Ehepaar festgestellt, das drei Tage vorher aus Südafrika nach München zurückgekehrt war.[77][78] In Tirol wurde der erste Verdachtsfall Österreichs bei einem Rückreisenden aus Südafrika bestätigt.[79] In Tschechien wurde bei einer Reiserückkehrerin aus Namibia mit Zwischenstopp in Südafrika die Omikron-Infektion bestätigt.[80] In Großbritannien wurden zwei bestätigte Omikron-Fälle vom Vortag bekannt gegeben, die im Zusammenhang mit Südafrika standen; in Italien wurde ein weiterer bekannt (eine Person war von Mosambik nach Mailand gereist).[81]

Am 28. November 2021 wurde bekannt, dass in Dänemark zwei Personen mit der neuen Variante Omikron infiziert waren[75] – am 9. Dezember wurden nahezu 800 weitere gemeldet.[82] In Australien wurden erste Omikron-Infektionen bei zwei Reiserückkehrern aus Südafrika bekannt.[83] Aus Botswana wurden weitere 15 mit Omikron Infizierte bekannt, insgesamt 19, die meisten im Zusammenhang mit Reisen.[84] In Kanada wurden die ersten Omikron-Infektionen bei zwei Personen bestätigt, die aus Nigeria zurückgereist waren.[85]

In den USA wurde die erste Omikron-Infektion am 1. Dezember 2021 bei einem zweifach geimpften Reiserückkehrer aus Südafrika festgestellt. Am 2. Dezember wurde diese Variante auch bei einem Bewohner von Hawaii bestätigt, der die Inseln nie verlassen hatte.[86][87]

Erste Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Dezember 2021 gab die UK Health Security Agency den ersten nachweislich an der Omikron-Variante Gestorbenen im Vereinigten Königreich bekannt – und damit auch in Europa.[88]

In den USA wurde am 20. Dezember 2021 ein landesweit erster Todesfall gemeldet.[89][90]

Am 23. Dezember 2021 berichtete das RKI mit Stand 22. Dezember von einem Todesfall in Deutschland in der Altersgruppe 60–79 Jahre.[91]

Großbritannien – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO).[76] Ab Mitte Dezember dominierte Omikron, es folgte ein steiler Anstieg der Fälle (rechts).[92]

Erste Ausbrüche international[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. November 2021 wurden in Norwegen von 117 Teilnehmern einer Weihnachtsfeier in Oslo 74 % mit der Variante Omikron infiziert. Von ihnen waren 96 % geimpft, die meisten zwischen 30 und 50 Jahren alt. Fast alle entwickelten Symptome, bis zum 13. Dezember wurde keiner hospitalisiert. Infiziert wurden sie vermutlich von einem Besucher, der am 24. November aus Südafrika zurückgekehrt war.[93]

Am 13. Dezember 2021 wurde berichtet, dass in Dänemark die Zahl der auf die Omikron-Variante zurückzuführenden Fälle sich alle zwei Tage verdoppeln und die Omikron-Variante die Delta-Variante innerhalb weniger Tage als vorherrschende Variante ablösen würde.[94]

Am 17. Dezember 2021 erklärte der französische Premierminister Jean Castex, die Variante Omikron verbreite sich „rasend schnell um uns herum in Europa“. Sie werde bald in Frankreich dominieren.[95][96] Zudem meldete Spanien in der Hauptstadtregion Madrid, Omikron verursache bereits über 30 Prozent aller Neuinfektionen.[97]

Am 17. Dezember 2021 wurde aus London ein Omikron-Anteil von örtlich 60 % gemeldet.[98] Am 18. Dezember 2021 wurde für Großbritannien mit mehr als 93.000 Infektionen ein neuer Tageshöchstwert gemeldet, davon allein für London 27.000, wo Omikron schon die mit Abstand dominierende Variante war.[99]

Abb. 2: Ausbreitung Variante Omikron
in Europa und weltweit
– Anzahl bestätigter Infektionen[100][101]
(Fokus auf exponentielles Wachstum: logarithmische Skala)

Phase der Verbreitung weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Omikron – bestätigte Infektionen bis Januar 2022:[102]
  • 100.000+ bestätigte Fälle
  • 010.000 – 99.999 bestätigte Fälle
  • 001.000 – 09.999 bestätigte Fälle
  • 000.100 – 00.999 bestätigte Fälle
  • 000.010 – 00.099 bestätigte Fälle
  • 000.001 – 00.009 bestätigte Fälle
  • Keine bestätigten Fälle / keine Daten
  • (8. Januar 2022)
    • Bis Donnerstag, 2. Dezember 2021 waren weltweit 390 Fälle von Omikron in 31 Staaten bestätigt (s. Abb. 2).[103]
    • Bis Donnerstag, 9. Dezember 2021 waren weltweit über 2100 Fälle von Omikron in 60 Staaten bestätigt.[104] 582 Fälle stammten aus 21 Staaten der EU/EWR, von denen nach vorläufiger Analyse 13 % im Zusammenhang mit Reisen und 70 % vor Ort entstanden.[105]
    • Bis Donnerstag, 16. Dezember 2021 waren weltweit über 15.700 Fälle von Omikron in 85 Staaten bestätigt.[106] Omikron bestand zu mehr als 99 % aus der Untervariante BA.1.[107]
    • Bis Donnerstag, 23. Dezember 2021 wurden weltweit über 146.000 Fälle von Omikron in 109 Staaten gemeldet (s. Abb. 2).[108]

    Während in manchen Staaten auch die Fälle aus Mutations-spezifischen PCR-Tests kommuniziert werden (z. B. Dänemark), sind aus vielen nur die nach GISAID hochgeladenen Omikron-Sequenzierungen bekannt.[108] Da ab 23. Dezember in den ersten Staaten überwiegend Omikron sequenziert wird, ist die weltweite Nachverfolgung der Zunahme der Omikron-Fälle mit dieser Methode nicht mehr konsistent möglich, denn die Sequenzierungs-Kapazitäten sind je nach Staat begrenzt. Ab diesem Zeitpunkt ist in diesen Staaten und weltweit die Ausbreitung der Variante Omikron nur noch über die Fallzahlen unter Berücksichtigung der Anteile der Varianten zu ermitteln.[101]

    • Bis Donnerstag, 30. Dezember 2021 wurde die Variante Omikron weltweit in 122 Staaten bestätigt.[109] Bis zur letzten Dezemberwoche 2021 war Omikron in mindestens 10 Staaten Europas dominant.[9]
    • Bis Donnerstag, 6. Januar 2022 wurde die Variante Omikron weltweit in 149 Staaten bestätigt.[110]
    • Bis Donnerstag, 13. Januar 2022 war Omikron in allen Staaten der EU/EWR präsent.[111]

    Erste Staaten mit Omikron-Dominanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Frankreich – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO)[76]

    In Südafrika wurde die Omikron-Variante in 74 % der im November 2021 untersuchten Proben gefunden.[66]

    In der kanadischen Provinz Ontario wurde Omikron am 13. Dezember 2021 zum am weitesten verbreiteten Virustyp.[112] In Großbritannien stieg der Anteil an Omikron bis zum 14. Dezember 2021 auf 56,7 % an, die Verdopplungszeit wurde von der UKHSA auf weniger als 2,5 Tage eingeschätzt.[67] In Schottland wurde Omikron am 17. Dezember 2021 zur am weitesten verbreiteten Variante.[113]

    Am 20. Dezember 2021 teilte die US-Behörde CDC mit, dass 73 % der Neuinfektionen in der zurückliegenden Woche von Omikron verursacht wurden. In der Vorwoche waren es erst 13 % gewesen.[68] Am 21. Dezember 2021 teilte der Gesundheitsminister von Dänemark mit, Omikron sei nun die vorherrschende Variante.[114] In Portugal erreichte Omikron am 22. Dezember 61,5 % der Fälle.[115] In Belgien[116] und Norwegen[117] ist Omikron seit dem 25. Dezember am häufigsten anzutreffen.

    In Norwegen wurden in der letzten Dezemberwoche 2021 65,4 % aller untersuchten COVID-Neuinfektionen von Omikron verursacht, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut FHI am 3. Januar 2022 mit[118] (siehe auch COVID-19-Pandemie in Norwegen). In Frankreich lag der Anteil der COVID-19-Fälle Mitte Dezember 2021 bei etwa 15 % und stieg um den 27. Dezember auf mehr als 60 % an.[119][120] In den Niederlanden dominierte Omikron seit der letzten Woche des Dezember 2021.[121]

    Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Deutschland – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO)[76]

    In Deutschland verdoppelte sich die Anzahl der täglich mit Omikron neu Infizierten im Dezember 2021 etwa alle drei Tage.[18]

    • Für die Woche bis 26. Dezember 2021 ordnete das RKI der Variante Omikron 10.585 Infektionen zu[122] und nannte einen Omikron-Anteil von 0,9 % bis 64,7 % je nach Bundesland, für Deutschland insgesamt von mindestens 17,5 %; es handle sich dabei um eine Unterschätzung.[123] Ende Dezember sieht der Bundesgesundheitsminister durch die ungenauen Daten eine erschwerte Einschätzung der Pandemielage, die Dynamik der Variante Omikron sei „in den offiziellen Zahlen nicht zutreffend abgebildet“.[124] Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) teilte mit, der Anteil der Omikron-Variante an allen untersuchten positiven Proben in Niedersachsen liege für die Woche bis 26. Dezember bei 23,5 %,[125] eine süddeutsche Laborgemeinschaft, bei ihr liege er bei 27,5 %.[126]
    • Für die letzte Dezemberwoche 2021 meldete eine süddeutsche Laborgemeinschaft einen Omikron-Anteil von 55,7 %,[126] aus dem Südwesten Deutschlands ein anderes Labor, dass die Variante Omikron inzwischen überwiege.[127] Das RKI bestätigte einen Anteil von 51 % bundesweit.[128]
    • In der ersten Januarwoche 2022 lag bei einer süddeutschen Laborgemeinschaft der Anteil von Omikron bei 79,2 %.[126] Für Deutschland insgesamt bestätigte das RKI 73 %, damit sei Omikron seit der ersten Januarwoche 2022 die vorherrschende Variante in Deutschland.[128]
    • In der Woche bis 16. Januar 2022 lag der Anteil von Omikron einer süddeutschen Laborgemeinschaft zufolge im Großraum München bei 94 %.[129]

    Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Österreich – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO)[76]
    • Bis 19. Dezember 2021 wurden in Österreich laut Variantenbericht der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) 297 Infektionen mit Omikron bestätigt. Davon stammten 193 aus Wien, wo mittels „Alles gurgelt“-Tests auch die Varianten direkt ermittelt werden. Wie weit verbreitet Omikron zu diesem Zeitpunkt war, konnte angesichts der lückenhaften Informationen auch von Experten kaum eingeschätzt werden.[130]
    • Für die Woche bis 26. Dezember 2021 identifizierte die AGES 2124 Fälle der Variante Omikron sowie 6207 Fälle der Variante Delta.[131] Seit dem 26. Dezember 2021 dominierte Omikron das Infektionsgeschehen in Wien.[132]
    • Für die letzte Dezemberwoche 2021 identifizierte die AGES bereits 8116 Fälle der Variante Omikron sowie 4983 Fälle der Variante Delta in Österreich.[131]
    • Für die erste Januarwoche 2022 identifizierte die AGES 29.928 Fälle der Variante Omikron sowie noch 2.446 Fälle der Variante Delta.[131] Die ECDC gab an, in Österreich sei Omikron in der ersten Januarwoche mit 89,4 % dominant.[133]

    Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Schweiz – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO)[76]
    • Anfang Dezember 2021 machte der Anteil der Omikron-Infektionen etwa 2,1 % aus, so die Schätzung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).[134]
    • Am 21. Dezember erläuterte Patrick Mathys vom BAG, 10 bis 20 % der SARS-CoV-2-Infektionen in der Schweiz seien auf Omikron zurückzuführen. Er gab an, bis spätestens Mitte Januar 2022 werde die Variante Omikron überwiegen.[135]
    • Die wissenschaftliche Schweizer Task Force des Bundes gab Ende Dezember bekannt, Omikron werde zum Jahreswechsel das Infektionsgeschehen dominieren. Tägliche Fallzahlen von 20.000 in der zweiten Januarwoche seien plausibel.[136]
    • Ab 28. Dezember 2021 überwog die Variante Omikron in der Schweiz.[137]
    • Die Swiss National COVID-19 Science Task Force sah am 3. Januar 2022 eine wöchentliche Wachstumsrate der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen von 45 %, dagegen einen leichten Rückgang von Hospitalisierungen und Todesfällen.[138][139] Am 11. Januar 2022 erwartete die Task Force eine Verdopplungszeit von acht bis zehn Tagen sowie den Höchstwert der Infektionen „in den nächsten 2 Wochen“.[140]
    Südafrika – SARS-CoV-2-Infektionen (WHO).[76] Ab Anfang Dezember 2021 dominierte Omikron und führte zu einem steilen Anstieg der Infektionen (rechts).[141]

    Erste Staaten mit abflauender Omikron-Welle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Anfang Januar 2022 ebbte in Südafrika die durch Omikron verursachte COVID-19-Welle ab, die Mitte Dezember 2021 ihren Höchststand erreichte. Die Anzahl der Patienten auf den Intenivstationen war ein Viertel, die Anzahl der Verstorbenen ein Siebtel so hoch wie die vorherigen Höchststände.[142]

    Bis Mitte Januar 2022 ist in Kenia die vor Weihnachten 2021 durch Omikron verursachte COVID-19-Welle abgeflaut.[143]

    Israel (COVID-19-Pandemie in Israel) verzeichnet eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 3000, impft bestimmte Bevölkerungsgruppen mit einer Viertimpfung und vermutet, dass die Omikron-Welle bald abebbt.[144][145]

    Internationale Reaktion und Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Reisebeschränkungen und Stigmatisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die deutsche Bundesregierung verschärfte am 25. November 2021 die Einreisebestimmungen für Passagiere aus Südafrika. Südafrika galt vom 28. November 2021 bis zum 3. Januar 2022 als Virusvariantengebiet. Fluggesellschaften durften nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern. Alle Eingereisten, auch vollständig Geimpfte, mussten für 14 Tage in Quarantäne.[74][146]

    Am 26. November 2021 riet die WHO den Staaten von neuen Reisebeschränkungen ab und empfahl stattdessen einen „risikobasierten und wissenschaftlichen“ Ansatz für Reisemaßnahmen.[147] Am selben Tag meldete das ECDC, dass strenge Reisebeschränkungen die Auswirkungen der Variante auf die europäischen Länder um zwei Wochen verzögern würden.[148] Ebenfalls am selben Tag kündigten mehrere Länder als Reaktion auf die Identifizierung der Variante Einreiseverbote aus dem südlichen Afrika an, darunter auch die Vereinigten Staaten[149] während Brasilien Flugeinschränkungen empfahl.[150] Am 27. November führte die Schweiz obligatorische Tests und eine Quarantäne für alle Besucher ein, die aus Ländern einreisen, in denen die Variante nachgewiesen wurde.[151]

    Daraufhin verteidigte der südafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla den Umgang seines Landes mit der Pandemie und erklärte, die Reiseverbote verstießen gegen die „Normen und Standards“ der Weltgesundheitsorganisation.[152] Am 28. November 2021 zeigte sich der Gesundheitsminister von Botswana besorgt von Versuchen, einen Staat als Ursprungsland der Variante zu stigmatisieren, in dem diese zuerst identifiziert wurde.[84]

    Am 28. November 2021 schrieb The Conversation, eine Informationswebsite, auf der primär Wissenschaftler zu Wort kommen, dass Reiseverbote höchstwahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf die südafrikanische Wirtschaft haben, da sie den Tourismus einschränken. Außerdem könnten sie andere Länder dazu veranlassen, die Entdeckung neuer bedenklicher Varianten zu verbergen. Der geringe Impfschutz in weniger entwickelten Ländern schaffe Möglichkeiten für das Auftreten neuer Varianten, und diese Länder hätten Schwierigkeiten, Lizenzen zu erhalten, um Impfstoffe vor Ort zu entwickeln und zu produzieren.[153]

    Deutschland stufte mit Wirkung zum 4. Januar 2022 Südafrika und einige weitere afrikanische Staaten sowie das Vereinigte Königreich mit verbundenen Gebieten, die wegen der Omikron-Variante als Virusvariantengebiete ausgewiesen waren, wegen deren Ausbreitung zu Hochrisikogebieten herunter.[146][154]

    COVID-19 Impfdosen pro 100 Personen[155]

    Impfstoffe weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 30. November 2021 stellte Chinas Staatschef Xi Jinping auf dem China-Afrika-Kooperationsforum (Focac) in Senegals Hauptstadt Dakar dem afrikanischen Kontinent eine Milliarde Impfdosen in Aussicht. Von der Milliarde wolle China 600 Millionen Impfdosen kostenlos zur Verfügung stellen und weitere 400 Millionen sollten chinesische und afrikanische Unternehmen gemeinsam produzieren.[62]

    Am 6. Dezember 2021 informierte die EU-Kommission, dass die Europäische Union bislang mehr als 350 Millionen Dosen Corona-Impfstoff an andere Länder spendete und damit der größte Spender weltweit ist. Ein Großteil, rund 300 Millionen Dosen, sei an Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen verteilt worden. Gemeinsam arbeite man daran, das Tempo der Lieferungen zu erhöhen und insbesondere die Unterstützung für Afrika auszubauen.[156]

    Am 17. Dezember 2021 haben die EU-Staaten 180 Millionen Dosen eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer bestellt. Der Hersteller hat bis Ende 2023 die Lieferung von insgesamt 1,8 Milliarden Dosen des neuen Impfstoffs zugesagt.[157]

    Maßnahmen und Erklärungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Bundesstaat New York rief am 27. November angesichts eines möglichen Omikron-Ausbruchs den Notstand aus.[158]

    Am 29. November 2021 warnte die WHO die Staaten, dass die Variante ein sehr hohes globales Risiko mit schwerwiegenden Folgen darstelle und dass sie sich darauf vorbereiten sollten, indem sie die Impfung von Gruppen mit hoher Priorität beschleunigen und die Gesundheitssysteme stärken. Der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom, bezeichnete die globale Situation als gefährlich und prekär und forderte ein neues Abkommen über den Umgang mit Pandemien, da das „derzeitige System die Länder davon abhält, andere vor Bedrohungen zu warnen, die unweigerlich an ihren Ufern landen werden“. CEPI-Geschäftsführer Richard Hatchett sagte, die Variante erfülle die Vorhersagen, dass die Übertragung des Virus in Gebieten mit niedrigem Impfstand seine Entwicklung beschleunigen werde.[159] Der Präsident der USA Joe Biden erklärte, dass die Omikron-Variante „a cause for concern, not a cause for panic“ („ein Grund zur Sorge, nicht zur Panik“) sei, die Regierung auf die Variante vorbereitet sei und sie unter Kontrolle haben werde. Er bekräftigte auch, dass groß angelegte Abriegelungen, ähnlich denen im Jahr 2020 zu Beginn der Pandemie, „off the table for now“ („vorerst vom Tisch“) sind.[160]

    Am 17. Dezember 2021 setzten mehrere kanadische Provinzen erneut Einschränkungen für Versammlungen und Veranstaltungen, wie z. B. Sportturniere, in Kraft und verschärften die Durchsetzung von Vorschriften zum Nachweis von Impfungen. British Columbia verbot ausdrücklich jede „organisierte Silvesterveranstaltung ohne Sitzplätze“.[161][162]

    Am 17. Dezember 2021 wurde aus London gemeldet, dass durch Krankmeldungen die Betriebsbereitschaft von Krankenhäusern und Feuerwehren nur noch in eingeschränktem Maße aufrechtzuerhalten war.[98] Am Tag darauf warnte die British Medical Association vor massiven Personalausfällen in Krankenhäusern durch die Omikron-Variante.[99]

    Am 18. Dezember 2021 wurde in den Niederlanden wegen der raschen Verbreitung der Omikron-Variante ein harter Lockdown verkündet, der am 19. Dezember 2021 beginnen sollte. Schließen mussten fast alle Läden, Kultur- sowie Sporteinrichtungen, Gaststätten und Friseure. Ausgenommen sind nur die für die Versorgung wichtigen Geschäfte wie z. B. Supermärkte und Apotheken. Am 20. Dezember mussten auch alle Schulen schließen.[163]

    Am 19. Dezember 2021 nahm der Corona-Expertenrat der Bundesregierung in Deutschland Stellung, es sei „eine erhebliche Überlastung der Krankenhäuser zu erwarten“, auch „für den wenig wahrscheinlichen Fall einer deutlich abgeschwächten Krankheitsschwere im Vergleich zur Delta-Variante“. Eine Versorgung aller Erkrankten in angemessener Qualität werde nicht mehr möglich sein. Er gab den Rat, umgehend Kontaktbeschränkungen einzuführen sowie vulnerable Gruppen und die kritische Infrastruktur des Landes zu schützen, „unter anderem Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung und die entsprechende Logistik“.[54]

    Zum Jahreswechsel 2021/22 haben die USA, Großbritannien, Frankreich und Teile der Schweiz die Quarantäne-Regeln gelockert, um einen drohenden Kollaps der Infrastruktur zu verhindern.[164]

    Am 7. Januar 2022 aktualisierte das europäische ECDC wegen der schnellen Ausbreitung von Omikron seine Leitlinien zur Quarantäne. Danach reichen für eine Entlassung aus der Isolation ein Rückgang des Fiebers von 24 Stunden statt zuvor drei Tagen und eine Testung durch Antigen-Schnelltests statt zuvor PCR-Tests. Zudem wurde eine verkürzte Isolation bei Mitarbeitern systemkritischer Bereiche vorgeschlagen.[165]

    Märkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Besorgnis über mögliche wirtschaftliche Auswirkungen der Omikron-Variante führte am 26. November 2021 zu einem Einbruch globaler Märkte, einschließlich des stärksten Jahresrückgangs des Dow Jones Industrial Average. Die Preise der Rohölsorten Brent und West Texas Intermediate fielen um etwa 10 %[166] wie auch Kryptowährungen.[167]

    Ende November 2021 sagte der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, vor dem Bankenausschuss des US-Senats aus, dass „der jüngste Anstieg der Covid-19-Fälle und das Auftreten der Omikron-Variante Risiken für die Beschäftigung und die Wirtschaftstätigkeit bergen und die Unsicherheit für die Inflation erhöhen“.[168]

    Nomenklatur und Untervarianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Variante Omikron als Untervariante von B.1.1 umfasst nach der Pango-Nomenklatur[169] die gesamte Linie B.1.1.529 (in Nextstrain 21M), die deren Haupt-Untervariante BA.1 (Nextstrain 21K) sowie weitere Untervarianten BA.2 (Nextstrain 21L) und BA.* enthält.[170][3] Die im griechischen Alphabet vor Omikron stehenden Buchstaben Ny und Xi schloss die WHO von der Verwendung aus, um Missverständnisse und Stigmatisierungen zu vermeiden,[171] denn der griechische Buchstabe ν (‚Ny‘, englisch ‚Nu‘) klingt im Englischen wie new (engl. für ‚neu‘) und ξ (‚Xi‘) klingt wie ein häufiger chinesischer Nachname.[172]

    BA.* alias B.1.1.529.* sind Untervarianten von B.1.1.529.[2] Bis Anfang Dezember 2021 wurden die ersten beiden Untervarianten von Omikron festgestellt,[173] weitere Untervarianten folgen.[2]

    BA.1 – Erstentdeckte Haupt-Untervariante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    BA.1 (alias B.1.1.529.1)[174] ist ab 7. Dezember 2021 die neue Pango-Bezeichnung für die Ende November 2021 zuerst entdeckte Haupt-Untervariante von Omikron,[175] in Nextstrain mit 21K bezeichnet.[176] Vorher wurde BA.1 bei gleichen Mutationen noch als B.1.1.529 bezeichnet; ab 7. Dezember wurde B.1.1.529 zur Bezeichnung der gesamten Omikron-Linie.[176] BA.1 hatte bis Dezember 2021 einen Anteil von mehr als 99 % an den Sequenzierungen der Variante Omikron.[107]

    Abb. 3: Omikron-Hauptvariante BA.1 – Spike-Protein mit Mutationen[177]

    BA.1.1 – R346K[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Untervariante BA.1.1 (alias B.1.1.529.1.1) von BA.1[178] weist zusätzlich die durch nicht-synonyme Mutationen im Spike-Gen verursachte Änderung R346K im Spike-Protein auf (s. a. Variante My) und wurde am 7. Januar 2022 offiziell benannt. In einigen Staaten machte sie bis zum Jahreswechsel 2021/22 einen zweistelligen Prozent-Anteil von Omikron aus.[179]

    BA.2 – „Getarnte“ Untervariante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die erste Probe der Untervariante BA.2 (alias B.1.1.529.2) stammt vom 18. November 2021.[180] Sie wurde am 7. Dezember 2021 offiziell benannt,[181] in Nextstrain mit 21L bezeichnet.[182] Diese Variante ist mit den bisherigen PCR-Tests nicht so leicht als zugehörige Variante von B.1.1.529 zu erkennen. Daher wird sie auch „getarnte“ oder „Tarnkappen“[183]-Form der Omikron-Variante – englisch “camouflaged” oder “stealth” Omicron – genannt. Im Unterschied zur Hauptvariante BA.1 weist sie weder die Deletion Δ69-70 noch den charakteristischen „Spike Gene Target Failure“ (SGTF) auf. Somit kann sie mit den vorhandenen Varianten-qPCR-Tests nicht als starkes Omikron-Indiz nachgewiesen werden.[184]

    Untervariante BA.2 – Spike-Protein mit Mutationen[185]

    Bis 9. Dezember 2021 waren weltweit sieben derartige Fälle bekannt, bei einer größeren Dunkelziffer.[175] Bis 19. Dezember 2021 wurden nur etwa zwanzig Infektionen mit der Variante BA.2 aus einem halben Dutzend Staaten bekannt.[186][187] Kurz nach dem Jahreswechsel 2021/22 wurde ein Anstieg der Proben von BA.2 in Dänemark und im Vereinigten Königreich festgestellt.[188][189] Bis zur ersten Januarwoche 2022 stieg der Anteil in Dänemark auf 28 %. Dabei wurden keine anderen Eigenschaften beobachtet als bei BA.1. Das dänische Statens Serum Institut (SSI) führt eine Risikobewertung durch.[190]

    BA.3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die erste Probe der Untervariante BA.3 (alias B.1.1.529.3) stammt vom 25. November 2021,[191] sie wurde am 11. Dezember 2021 identifiziert und drei Tage später offiziell benannt.[192] Die Untervariante BA.3 machte bis Mitte Januar 2022 weltweit weniger als 0,2 Promille der Variante Omikron aus[193] und lässt sich ebenso gut wie BA.1 erkennen, da sie sich über den SGTF nachweisen lässt (Deletion Δ69-70).[192]

    Mutationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Omikron-Variante ist im Vergleich zum ursprünglichen Virus mit insgesamt 60 Mutationen – dauerhaften Veränderungen des Erbgutes – außerordentlich stark verändert.[194] Sie weist 50 nicht-synonyme Mutationen, 8 synonyme Mutationen und 2 nicht-kodierende Mutationen auf.[195]

    Von den 60 Mutationen betreffen 32 das Spike-Protein,[196] die nach außen ragende Proteinstruktur der Virushülle, welches das wichtigste antigene Ziel von Antikörpern ist. Diese werden bei SARS-CoV-2-Infektionen und Impfungen mit SARS-CoV-2-Impfstoffen gebildet. Viele der Mutationen wurden bei anderen Varianten nicht beobachtet.[197][198]

    Spike-Protein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Abb. 4: Häufigkeit der Spike-Mutationen Omikron (B.1.1.529 mit Haupt-Untervariante BA.1 und weiteren Varianten BA.*) im Vergleich zu VOC- und VOI-Varianten[199] (in dieser Darstellung ohne die Insertion ins214EPE)
    Spike-Protein mit hervorgehobenen Mutationen, Blick von oben auf die rezeptorbindende Domäne (RBD) Spike-Protein mit hervorgehobenen Mutationen, Blick von der Seite auf die rezeptorbindende Domäne (RBD)
    Abb. 5: Positionen der Omikron-Mutationen im Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus, von oben (links) und der Seite (rechts), mit den Aminosäure-Substitutionen (gelb), Deletionen (rot) und Insertionen (grün); Struktur aus PDB[200][201]

    Die Variante Omikron ist im Vergleich zum ursprünglichen Virus durch 30 Aminosäureänderungen, drei kleine Deletionen und eine kleine Insertion (ins214EPE) im Spike-Protein gekennzeichnet, von denen sich 15 in der Rezeptor-bindenden Domäne (RBD, Aminosäuren 319–541,[202] s. a. Abb. 3 und Abb. 6) befinden. Zusätzlich weist die Variante drei Mutationen (H655Y, N679K, P681H[203]) an der S1-S2-Furin-Spaltstelle auf,[204] die für eine Aktivierung neugebildeter Viren notwendig ist; dies dürfte die Infektiosität von SARS-CoV-2 erhöhen.[205]

    Bei der Entdeckung der Omikron-Variante (zunächst B.1.1.529, dann BA.1 bezeichnet) wurden die folgenden durch nicht-synonyme Mutationen im Spike-Gen verursachten, für die Omikron-Variante charakteristischen Änderungen im Spike-Protein identifiziert (s. Abb. 3, Abb. 5 und Abb. 6):[5]

    Abb. 6: Schematische Darstellung des Virus SARS-CoV-2[206]
    • N-terminale Domäne (NTD): A67V, Δ69–70[207], T95I, G142D/Δ143–145[208], Δ211/L212I, ins214EPE
    • Rezeptor-bindende Domäne (RBD): G339D, S371L, S373P, S375F, K417N[209],
    • Subdomäne 1 (SD1): T547K
    • Subdomäne 2 (SD2): D614G, H655Y sowie N679K und P681H[213] (Furin-Spaltstelle)
    • weitere: N764K, D796Y, N856K, Q954H, N969K und L981F

    Zum Teil sind diese Mutationen bekannt von den Varianten Alpha, Beta, Gamma und Delta (s. Abb. 4).[5]

    Weitere Proteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Mutationen in anderen genomischen Regionen sind (s. Abb. 6):[214]

    Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Wie die neue Variante entstanden ist, ist auch nach der Identifikation der 60 Mutationen noch ungeklärt; es ist keine verwandte Virus-Linie bekannt, die eine Zwischenstufe für die Virus-Evolution sein könnte.[196] Um so vielfältig zu mutieren, muss das Virus in der Lage gewesen sein, sich über einen langen Zeitraum zu entwickeln, ohne seinen Wirt zu töten oder eliminiert zu werden.[216] Aus der Analyse des Erbguts lässt sich ableiten, dass die Ursprünge der Omikron-Variante bis Anfang 2020 zurückreichen.[217]

    Mit der Erkenntnis, dass die Mutante nicht von der Alpha-, Beta-, Gamma- oder Delta-Variante abstammt,[217] wurden drei Hypothesen zum Ursprung des Virus aufgestellt:[196]

    1. Entwicklung in einer Person mit geschwächtem Immunsystem mit einer verlängerten Infektionsdauer, wie z.B. in HIV-Infizierten, Menschen mit geschwächter Immunabwehr bei einer Autoimmunerkrankung, Krebs-Patienten mit Chemotherapie oder Menschen mit einer Organtransplantation (Transplantatempfänger nehmen lebenslang immunhemmende Medikamente ein, um eine Abstoßungsreaktion zu vermeiden)
    2. Infektion von Tieren durch den Menschen, Evolution in den Tieren und Rücksprung auf den Menschen.[196] So gibt es auch Hinweise darauf, dass das Virus sich möglicherweise in Mäusen weiterentwickelt haben könnte, denn die Mutationen des Spike-Proteins verbesserten insbesondere die Bindung an deren Zelleintrittsrezeptoren.[218]
    3. Entwicklung in Bevölkerungsgruppen, bei denen es keine effektive Variantenüberwachung gibt.[196]

    Zu jeder dieser Hypothesen gibt es Experten, Argumente und Studien, die dafür und dagegen sprechen.[196]

    Mindestens eine der gelisteten neuen Mutationen könnte von einem der Coronaviren, die die gewöhnliche Erkältung verursachen (HCoV-229E), oder entsprechend der 1. Hypothese vom menschlichen Immunschwächevirus (HIV) übernommen worden sein.[219] Mehr als 20 % der Bevölkerung Südafrikas sind HIV-infiziert.[220] Aufgrund des fehlenden Zugangs zu Kliniken, der Angst vor Stigmatisierung und der unterbrochenen Gesundheitsversorgung erhalten Millionen HIV-Infizierte in der Region keine wirksame HIV-Therapie. HIV-Prävention könnte der Schlüssel zur Verringerung des Risikos sein, dass eine unkontrollierte HIV-Infektion das Auftreten von Covid-Varianten fördert.[221] Diese Hypothese wird von Tulio de Oliveira von der University of Kwa Zulu-Natal in Südafrika vertreten. Er warnt davor, dass die Menschen, die am ehesten Mutationen in Afrika südlich der Sahara hervorbringen könnten, die rund 8 Millionen Menschen mit unerkanntem oder schlecht behandeltem HIV sind. Diese Menschen könnten „zu einer Variantenschmiede für die ganze Welt werden“.[222]

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Portal: COVID-19 – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema COVID-19
    Commons: SARS-CoV-2 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    Websites der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Omikron
    Websites zu den Eigenschaften
    Websites zur Verbreitung
    Websites zur Phylogenetik
    • B.1.1.529 – Description. In: cov-lineages.org. (englisch, Offizieller Querverweis der WHO, Überblick Variante Omikron).
    • Emma Hodcroft: Variant: 21K (Omicron). In: covariants.org. (englisch, Beschreibung der erstentdeckten Haupt-Untervariante von Omikron – BA.1).
      Emma Hodcroft: Variant: 21L (Omicron). In: covariants.org. (englisch, Beschreibung der „getarnten“ Untervariante von Omikron – BA.2).
    Websites mit Studien zu Omikron
    Statements von Virologen

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Daily new confirmed COVID-19 cases per million people. (PNG) OWID; (englisch, Tägliche bestätigte COVID-19-Fälle pro Million Menschen im gleitenden 7-Tage-Mittel. Aufgrund begrenzter Tests ist die Zahl der bestätigten Fälle niedriger als die tatsächliche Zahl der Infektionen. Data published by COVID-19 Data Repository by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University / Umrechnung in „Inzidenz“ als wöchentliche Infektionen je 100.000 Menschen: × 7 : 10 → Faktor 0,7).
    2. a b c Lineage B.1.1.529. cov-lineages.org, abgerufen am 25. November 2021 (englisch).
    3. a b Emma Hodcroft: Variant: 21K (Omicron). In: covariants.org. Archiviert vom Original am 21. Dezember 2021; abgerufen am 21. Dezember 2021 (englisch, Beschreibung von Omikron, Abschnitte 21K und 21L).
    4. a b c d Classification of Omicron (B.1.1.529): SARS-CoV-2 Variant of Concern. In: World Health Organization. Weltgesundheitsorganisation, 26. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 26. November 2021 (englisch): „The first known confirmed B.1.1.529 infection was from a specimen collected on 9 November 2021. This variant has a large number of mutations, some of which are concerning. […] Individuals are reminded to take measures to reduce their risk of COVID-19, including proven public health and social measures such as wearing well-fitting masks, hand hygiene, physical distancing, improving ventilation of indoor spaces, avoiding crowded spaces, and getting vaccinated.“
    5. a b c d B.1.1 decendant associated with Southern Africa with high number of Spike mutations #343. In: cov-lineages/pango-designation. 24. November 2021, archiviert vom Original am 30. November 2021; abgerufen am 25. November 2021 (englisch). Korrigiert: Tom Peacock stellte am 27. November um 11:06 Uhr auf Twitter klar, er habe fälschlich Q493K geschrieben, doch korrekt Q493R gemeint.
    6. a b WHO: Tracking SARS-CoV-2 variants; hier: Variants of Concern (VOC). In: Activities. who.int, 26. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 26. November 2021 (englisch).
    7. Enhancing Readiness for Omicron (B.1.1.529): Technical Brief and Priority Actions for Member States. (PDF; 420 KB) WHO, 10. Dezember 2021, S. 2, archiviert vom Original am 15. Dezember 2021; abgerufen am 15. Dezember 2021 (englisch): „Risk Assessment – The overall risk related to the new variant of concern Omicron remains very high for a number of reasons. First, the global risk of COVID-19 remains very high overall, and second, preliminary evidence suggests potential humoral immune escape against infection and high transmission rates, which could lead to further surges with severe consequences. Our understanding is still evolving, and the risk assessment will be updated as more information becomes available.“
    8. Enhancing response to Omicron SARS-CoV-2 variant: Technical brief and priority actions for Member States. (PDF; 500 KB) WHO, 7. Januar 2022, S. 1, archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 11. Januar 2022 (englisch): „B.1. Global risk assessment – The overall risk related to Omicron remains very high for a number of reasons. First, the global risk of COVID-19 remains very high overall. Second, current data indicate that Omicron has a significant growth advantage over Delta, leading to rapid spread in the community. The rapid increase in cases will lead to an increase in hospitalizations, may pose overwhelming demands on health care systems and lead to significant morbidity, particularly in vulnerable populations.“
    9. a b Country Overview Report: Week 01, 2022. ECDC, 13. Januar 2022, archiviert vom Original am 17. Januar 2022; abgerufen am 17. Januar 2022 (englisch): „[…] for weeks 51 to 52, 20 December to 2 January 2022 […] B.1.1.529 (Omicron) was the dominant variant (accounting for >50% of sequenced viruses) in 10 of the 21 EU/EEA countries with adequate sequencing volume.“
    10. a b Risk assessment for SARS-CoV-2 variant Omicron: VOC-21NOV-01 (B1.1.529): 22 December 2021. (PDF; 81 KB) UK Health Security Agency (UKHSA), 22. Dezember 2021, S. 1, archiviert vom Original am 23. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2021 (englisch): „Growth advantage, Confidence level high: Omicron is displaying a growth advantage over Delta – This assessment is based on analysis of UK data showing increased household transmission risk, increased secondary attack rates and substantially increased growth rates compared to Delta. Omicron continues to increase as a proportion of UK cases and is now dominant in England. This growth advantage is also apparent in other countries with equivalent surveillance. The observed growth advantage may be due to immune evasion or transmissibility. Although we now have high confidence in a substantial component of immune evasion, the very high growth rate and laboratory findings suggest that an increase in transmissibility may also be contributing.“
    11. a b c COVID-19 variants identified in the UK. UK Health Security Agency, 1. Oktober 2021, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch, Last updated 14 January 2022): „There is now high confidence that the Omicron variant causes low severity of disease in adults. […] While signs remain encouraging on Omicron’s severity compared with Delta, the high levels of community transmission continue and may cause pressures on health services.“
    12. a b Technical briefing: Update on hospitalisation and vaccine effectiveness for Omicron VOC-21NOV-01 (B.1.1.529). (PDF; 490 KB) UK Health Security Agency, 31. Dezember 2021, S. 6–9, archiviert vom Original am 31. Dezember 2021; abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch, 2. Hospitalisation. Zur relativen Änderung von Delta zu Omikron bei nicht Geimpften, doppelt Geimpften und Geboosterten s. a. Table 4): „[…] used 528,176 Omicron cases and 573,012 Delta cases occurring between 22 November and 26 December 2021. […] The risk of hospital admission alone with Omicron was approximately one-third of that for Delta (Hazard Ratio 0.33, 95% CI: 0.30 to 0.37).“
    13. a b Max Kozlov: Omicron’s feeble attack on the lungs could make it less dangerous. News. In: Nature. Macmillan Publishers, 5. Januar 2022, ISSN 1476-4687, doi:10.1038/d41586-022-00007-8, PMID 34987210 (englisch, nature.com [abgerufen am 9. Januar 2022] Online ahead of print, Correction 06 January 2022): “Now, a series of laboratory studies offers a tantalizing explanation for the difference: Omicron does not infect cells deep in the lung as readily as it does those in the upper airways. […] This theory could also explain why, by some estimates, Omicron is nearly as transmissible as measles, which is the benchmark for high transmissibility […]”
    14. a b Risk assessment for SARS-CoV-2 variant Omicron: VOC-21NOV-01 (B1.1.529): 22 December 2021. (PDF; 81 KB) UK Health Security Agency (UKHSA), 22. Dezember 2021, S. 1, archiviert vom Original am 23. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2021 (englisch): „Immune evasion (including natural and vaccine derived immunity), Status red, Confidence level high: Omicron displays a reduction in immune protection against infection. Neutralisation data, real world vaccine effectiveness against symptomatic disease, and reinfection rate all confirm substantial immune evasion properties.“
    15. a b c SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England – Technical briefing 34. (PDF; 2,2 MB) UK Health Security Agency, 14. Januar 2022, S. 12–33; hier: 22–25, archiviert vom Original am Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Among those who had received 2 doses of Pfizer or Moderna effectiveness dropped from around 65 to 70% down to around 10% by 20 weeks after the 2nd dose. Two to 4 weeks after a booster dose vaccine effectiveness ranged from around 65 to 75%, dropping to 55 to 65% at 5 to 9 weeks and 45 to 50% from 10+ weeks after the booster. […] When combined with vaccine effectiveness against symptomatic disease this was equivalent to vaccine effectiveness against hospitalisation of 58 % after one dose, 64 % 2 to 24 weeks after 2 doses, 44 % 25+ weeks after 2 doses, and 92 % dropping to 83% 10+ weeks after a booster dose. […] These estimates suggest that vaccine effectiveness against symptomatic disease with the Omicron variant is significantly lower than compared to the Delta variant and wane rapidly. Nevertheless, protection against hospitalisation is much greater, in particular after a booster dose, where vaccine effectiveness against hospitalisation is around 85 to 90%. Further data is needed to estimate the duration of protection against hospitalisation.“
    16. Andrea Ammon: ECDC publishes new risk assessment on further emergence of Omicron variant. In: ecdc.europa.eu. ECDC, 15. Dezember 2021, archiviert vom Original am 15. Dezember 2021; abgerufen am 15. Dezember 2021 (englisch): „We assess the probability of further spread of the Omicron variant in the EU/EEA as very high, and it is considered very likely to cause additional hospitalisations and fatalities, further to those already expected from previous forecasts that consider only the Delta variant.“
    17. a b Risikobewertung zu COVID-19. RKI, 20. Dezember 2021, archiviert vom Original am 21. Dezember 2021; abgerufen am 21. Dezember 2021.
    18. a b c COVID-19-Strategiepapiere und Nationaler Pandemieplan. In: rki.de. 21. Dezember 2021, archiviert vom Original am 21. Dezember 2021; abgerufen am 21. Dezember 2021: „Die Variante Omikron ist sehr leicht übertragbar und führt auch bei vollständig Geimpften und Genesenen häufig zu Infektionen, die weitergegeben werden können. Erste Analysen des Robert Koch-Instituts (RKI) deuten trotz noch vorhandener Unsicherheiten darauf hin, dass Omikron bereits Anfang Januar 2022 die Mehrzahl der Infektionsfälle in Deutschland […] ausmachen kann. Unter den derzeitigen Bedingungen liegt die Verdopplungszeit in Deutschland bei etwa drei Tagen.“
    19. WHO: Tracking SARS-CoV-2 variants; hier: Variants Under Monitoring (VUM). In: Activities. who.int, 24. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 25. November 2021 (englisch).
    20. a b James Gallagher: Covid: New heavily mutated variant B.1.1.529 in South Africa raises concern. In: Health / Coronavirus. BBC, 25. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 25. November 2021 (englisch): „most heavily mutated version discovered so far – and it has such a long list of mutations […] confirmed cases are mostly concentrated in one province in South Africa, but there are hints it may have spread further. […] In a media briefing Prof de Oliveira said there were 50 mutations overall and more than 30 on the spike protein, which is the target of most vaccines and the key the virus uses to unlock the doorway into our body’s cells. Zooming in even further to the receptor binding domain (that’s the part of the virus that makes first contact with our body’s cells), it has 10 mutations compared to just two for the Delta variant that swept the world.“
    21. Enhancing Readiness for Omicron (B.1.1.529): Technical Brief and Priority Actions for Member States. (PDF; 505 KB) WHO, 23. Dezember 2021, S. 2, archiviert vom Original am 24. Dezember 2021; abgerufen am 24. Dezember 2021 (englisch): „The diagnostic accuracy of routinely used PCR and antigen-based rapid diagnostic test (Ag-RDT) assays does not appear to be impacted by Omicron; studies of the comparative sensitivity of Ag-RDTs are ongoing.“
    22. SARS-CoV-2 Viral Mutations: Impact on COVID-19 Tests. In: fda.gov. FDA, 27. Dezember 2021, archiviert vom Original am 29. Dezember 2021; abgerufen am 29. Dezember 2021 (englisch, Abschnitt „Omicron Variant: Impact on Molecular Tests (As of 12/22/2021) – Tests Expected to Fail to Detect the SARS-CoV-2 Omicron Variant (As of 12/27/2021)“).
    23. SARS-CoV-2 Viral Mutations: Impact on COVID-19 Tests. In: fda.gov. FDA, 28. Dezember 2021, archiviert vom Original am 29. Dezember 2021; abgerufen am 29. Dezember 2021 (englisch, Abschnitt „Omicron Variant: Impact on Antigen Diagnostic Tests (As of 12/28/2021)“).
    24. SARS-CoV-2-An­ti­gen­tests für Nach­weis der Omi­kron-In­fek­ti­on ge­eig­net. PEI, 30. Dezember 2021, archiviert vom Original am 10. Januar 2022; abgerufen am 8. Januar 2022 (Die der Quelle anhängende Liste der 245 Tests gibt nicht nur die Sensitivität (Empfindlichkeit) der Tests an, sondern in Spalte „Zielantigen / target antigen“ auch, ob auf das bei Omikron weniger betroffene N-Protein oder das stärker mutierte S-Protein getestet wird.): „Die große Mehrheit der 245 Antigentests, die bis zum 14.12.2021 untersucht wurden, weisen das Nukleo-Protein (N-Protein) des Coronavirus nach. Die Mutationen der Omikron-Variante betreffen aber primär das S-Protein. Auf der Grundlage der aktuellen Datenlage geht das Paul-Ehrlich-Institut davon aus, dass die allermeisten der in Deutschland angebotenen und positiv bewerteten Antigentests eine Omikron-Infektion nachweisen können. […] Zwei der insgesamt vier Mutationen im Omikron-N-Protein traten auch bei den bisher bekannten SARS-CoV-2-Varianten auf und hatten keinen Einfluss auf die Zuverlässigkeit der Antigen-Nachweistests. Für eine endgültige, qualitative und quantitative Aussage sind allerdings weitere Untersuchungen, insbesondere Vergleichsstudien mit Proben von Omikron-infizierten Personen erforderlich.“
    25. Information des RKI zur neuen besorgniserregenden Virusvariante Omicron (B.1.1.529). In: rki.de. 26. November 2021, archiviert vom Original am 27. November 2021; abgerufen am 27. November 2021.
    26. Variant-PCR-testen (tidl. Delta-PCR-testen). Statens Serum Institut, 7. Juni 2021, archiviert vom Original am 17. Dezember 2021; abgerufen am 17. Dezember 2021 (dänisch, Abschnitt „Variant-PCR-Test-4 – den 7. juni 2021 og frem“): „SSI har videreudviklet og valideret en ny version af Variant-PCR-testen (tidl. Delta-PCR-testen). Den nye version med navnet Variant-PCR-Test-4 kan detektere varianter, som indeholder deletion H69+70, mutationen N501Y, mutation E484K samt mutation L452R.“
    27. Emma Hodcroft: Shared mutations. In: covariants.org. 17. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    28. Alaa Abdel Latif, Julia L. Mullen, Manar Alkuzweny et al. and the Center for Viral Systems Biology: Mutation prevalence across lineages. In: outbreak.info. Abgerufen am 18. Dezember 2021 (englisch, Vergleich VOC mit Omikron-Untervarianten).
    29. Threat Assessment Brief: Implications of the further emergence and spread of the SARS CoV 2 B.1.1.529 variant of concern (Omicron) for the EU/EEA first update. In: ecdc.europa.eu. ECDC, 2. Dezember 2021, archiviert vom Original am 2. Dezember 2021; abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch): „The evidence from the initial cases of this new variant that has been collated from around the world is limited, but suggests that the Omicron VOC may be associated with higher transmissibility than the Delta VOC, although robust evidence is still lacking. […] Based on these factors, the probability of further introduction and community spread of the Omicron VOC in EU/EEA countries is currently assessed as HIGH. […] The currently available evidence raises serious concern that the Omicron VOC may be associated with a significant reduction in vaccine effectiveness and increased risk for reinfections. The degree of protection against severe disease with the Omicron VOC conferred by past COVID-19 infection or by vaccination is not yet known. […] The impact of the further introduction and spread of the Omicron VOC could be VERY HIGH.“
    30. a b Lin T. Brandal, Emily MacDonald, Lamprini Veneti et al.: Outbreak caused by the SARS-CoV-2 Omicron variant in Norway, November to December 2021. Rapid communication. In: ECDC (Hrsg.): Eurosurveillance. Band 26, Nr. 50, 16. Dezember 2021, ISSN 1560-7917, doi:10.2807/1560-7917.ES.2021.26.50.2101147, PMID 34915975 (englisch, eurosurveillance.org [PDF; 160 kB; abgerufen am 19. Dezember 2021]): “Most participants were 30–50 years old. Ninety-six percent of them were fully vaccinated. […] Conclusions – The preliminary results of our outbreak investigation indicate that the SARS-CoV-2 Omicron VOC is highly transmissible among fully vaccinated young and middle-aged adults.”
    31. Enhancing response to Omicron SARS-CoV-2 variant: Technical brief and priority actions for Member States. (PDF; 500 KB) WHO, 7. Januar 2022, S. 6, archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 11. Januar 2022 (englisch): „Moreover, higher proportions of asymptomatic infection may also further contribute to transmission. This was suggested by a study including vaccine trial participants (24) in South Africa, which reported a higher proportion (16 %) of routinely screened asymptomatic individuals were found to be infected with the virus during the period of Omicron dominance, compared to 2.6 % during the period when the Beta and Delta variants were predominant.“ zu (24): doi:10.1101/2021.12.20.21268130
    32. a b Enhancing Readiness for Omicron (B.1.1.529): Technical Brief and Priority Actions for Member States. (PDF; 505 KB) WHO, 23. Dezember 2021, S. 1, archiviert vom Original am 24. Dezember 2021; abgerufen am 24. Dezember 2021 (englisch, Erläuterung und wichtigste Maßnahmen).
    33. Risk assessment for SARS-CoV-2 variant Omicron: VOC-21NOV-01 (B.1.1.529): 12 January 2022. (PDF; 83 KB) UK Health Security Agency (UKHSA), 12. Januar 2022, S. 1, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Growth advantage, Status ‘Red’, Confidence level ‘High’: Omicron is the dominant circulating variant – Omicron displayed a pronounced growth advantage in the UK and rapidly rose to dominance. This growth advantage is also apparent in other countries with equivalent surveillance. We have high confidence that immune evasion is a substantial contributor to the growth advantage, but the very high growth rate and laboratory findings raise the possibility that other properties may also be contributing.“
    34. Risk assessment for SARS-CoV-2 variant Omicron: VOC-21NOV-01 (B.1.1.529): 12 January 2022. (PDF; 83 KB) UK Health Security Agency (UKHSA), 12. Januar 2022, S. 1, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Transmissibility, Status ‘Orange’, Confidence level ‘Low’: Omicron is at least as transmissible as Delta – Increased transmissibility compared to Delta is biologically plausible. There are extensive changes to the receptor binding domain and other regions of spike, and increased ACE2 binding is measured in some assays. Several studies find that Omicron can use the endosomal pathway as an additional cell entry pathway although the clinical significance of this is unclear. There is evidence for increased replication of Omicron over Delta in upper airway cells in vitro. Generation time and transmissibility as distinct properties of Omicron still require further confirmatory analysis.“
    35. Kimihito Iti, Chayada Piantham, Hiroshi Nishiura: Relative Instantaneous Reproduction Number of Omicron SARS-CoV-2 variant with respect to the Delta variant in Denmark. Journal of Medical Virology, 30. Dezember 2021, PMID 34967453, doi:10.1002/jmv.27560
    36. Frederik Plesner Lyngse, Laust Hvas Mortensen, Matthew J. Denwood et al.: SARS-CoV-2 Omicron VOC Transmission in Danish Households. (PDF; 950 KB) Preprint. MedRxiv, 27. Dezember 2021, S. 2, abgerufen am 4. Januar 2022 (englisch): „Among 11,937 households (2,225 with the Omicron VOC) […] Comparing households infected with the Omicron to Delta VOC, we found an 1.17 (95%-CI: 0.99–1.38) times higher SAR for unvaccinated, 2.61 times (95%-CI: 2.34–2.90) higher for fully vaccinated and 3.66 (95%-CI: 2.65–5.05) times higher for booster-vaccinated individuals, demonstrating strong evidence of immune evasiveness of the Omicron VOC. Our findings confirm that the rapid spread of the Omicron VOC primarily can be ascribed to the immune evasiveness rather than an inherent increase in the basic transmissibility.“ doi:10.1101/2021.12.27.21268278
    37. a b c Update on Omicron. WHO, 28. November 2021, archiviert vom Original am 28. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    38. SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England: technical briefing 32. (PDF; 3,1 MB) UK Health Security Agency, 17. Dezember 2021, S. 23, archiviert vom Original am 17. Dezember 2021; abgerufen am 17. Dezember 2021 (englisch, Reinfections): „The relative risk of reinfection with the Omicron variant was estimated based on 2479 Omicron cases and 189,481 non-Omicron cases which could be linked to whole genome sequence data between 20 November and 10 December 2021 and extracted on 14 December. Among these, there were 188 possible Omicron reinfections and 2866 non-Omicron possible reinfections. […] After adjusting for age (0 to 18,19 to 40, 40+ years), public health region, and collection pillar, the risk ratio of reinfection for Omicron was 3.3 (95%CI: 2.8 to 3.8). These estimates are preliminary. Higher rates of reinfection were observed in SGTF cases and SGTF cases have been prioritised for sequencing, which may increase the proportion of Omicron reinfections in our sample.“
    39. Update on SARS-CoV-2 variant of concern Omicron. (PDF; 2,2 MB) WHO, 14. Januar 2022, S. 11, archiviert vom Original am 19. Januar 2022; abgerufen am 19. Januar 2022 (englisch, 24-seitiger Überblick über Eigenschaften von Omikron): „The risk of reinfection with the Omicron variant was estimated to be 5.4 fold higher in comparison with the Delta variant in England, show UK studies“
    40. SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England – Technical briefing 34. (PDF; 2,2 MB) UK Health Security Agency, 14. Januar 2022, S. 12–33; hier: 30–33, archiviert vom Original am Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Provisional data for week 2021-52 (beginning 27 December 2021) identified 106,297 possible reinfections accounting for 9.5% of all infections that week.“
    41. Erin Garcia de Jesús: The omicron variant is surging. Here’s what we’ve learned so far. In: sciencenews.org. 21. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021 (englisch).
    42. a b Gareth Iacobucci: Covid-19: Runny nose, headache, and fatigue are commonest symptoms of omicron, early data show. In: British Medical Association (Hrsg.): The BMJ. Band 375. London 16. Dezember 2021, 3103, doi:10.1136/bmj.n3103, PMID 34916215 (englisch, bmj.com [PDF; 125 kB; abgerufen am 17. Dezember 2021]): “Data released on 16 December by the Covid Symptoms Study, run by the health science company Zoe and King’s College London, show that the top five symptoms reported in the app for omicron infection were runny nose, headache, fatigue (either mild or severe), sneezing, and sore throat. […] This initial analysis found no clear differences between delta and omicron in the early symptoms (three days after testing).”
    43. a b c d e What are the symptoms of Omicron? In: joinzoe.com. ZOE COVID Study, 21. Dezember 2021, archiviert vom Original am 2. Januar 2022; abgerufen am 2. Januar 2022 (englisch, Updated 21st December 2021).
    44. SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England – Technical briefing 34. (PDF; 2,2 MB) UK Health Security Agency, 14. Januar 2022, S. 12–33; hier: 19–21, archiviert vom Original am Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „[…] loss of smell and taste was found to be less common among Omicron compared to Delta cases (13% of Omicron cases, 34% of Delta cases, odds ratio 0.21, 95% CI: 0.20-0.21).“
    45. Risk assessment for SARS-CoV-2 variant Omicron: VOC-21NOV-01 (B.1.1.529): 12 January 2022. (PDF; 83 KB) UK Health Security Agency (UKHSA), 12. Januar 2022, S. 1, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Infection severity (adults), Status ‘Green’, Confidence level ‘High’: Reduction in the relative risk of hospitalisation – Multiple laboratory studies indicate considerable change in phenotype including changes in cell entry and fusogenesis, although these cannot be directly correlated to virulence. Preliminary animal studies are consistent with reduced virulence. Iterated UK analyses (more than one study) find a reduction in the relative risk of hospitalisation for adult Omicron cases compared to Delta. This is consistent with data from South Africa. Available data suggests that the observed reduction in risk of hospitalisation in adults is likely to be partly a reduction in intrinsic severity of the virus and partly to protection provided by prior infection.“
    46. Risk assessment for SARS-CoV-2 variant Omicron: VOC-21NOV-01 (B.1.1.529): 12 January 2022. (PDF; 83 KB) UK Health Security Agency (UKHSA), 12. Januar 2022, S. 1, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Infection severity (children), Status ‘Orange’, Confidence level ‘Low’: Insufficient data – Increased numbers of hospital admissions in young children are reported in the UK and some other countries although early data suggests that admitted children are not severely unwell. Further analyses are required to compare the risk of hospitalisation between Omicron and Delta, and to assess the clinical nature of the illness in children.“
    47. HKUMed finds Omicron SARS-CoV-2 can infect faster and better than Delta in human bronchus but with less severe infection in lung. Pressemitteilung. In: med.hku.hk. LKS Faculty of Medicine, Universität Hongkong, 15. Dezember 2021, archiviert vom Original am 15. Dezember 2021; abgerufen am 2. Januar 2022 (englisch): „The researchers found that Omicron SARS-CoV-2 infects and multiplies 70 times faster than the Delta variant and original SARS-CoV-2 in human bronchus, which may explain why Omicron may transmit faster between humans than previous variants. Their study also showed that the Omicron infection in the lung is significantly lower than the original SARS-CoV-2, which may be an indicator of lower disease severity.“
    48. Christina Hohmann-Jeddi: Rasche Replikation der Omikron-Variante in den Bronchien. Pharmazeutische Zeitung, 16. Dezember 2021, archiviert vom Original am 17. Dezember 2021; abgerufen am 2. Januar 2022: „24 Stunden nach Infektion der Zellen replizierten Omikron-Viren in den Bronchienzellen 70-mal schneller als Delta-Viren, in Zellen des Lungengewebes dagegen um den Faktor 10 langsamer.“
    49. Joseph A. Lewnard, Vennis X. Hong, Manish M. Patel et al.: Clinical outcomes among patients infected with Omicron (B.1.1.529) SARS-CoV-2 variant in southern California. (PDF; 460 KB) Preprint. MedRxiv, 11. Januar 2022, S. 2, 5, 10, abgerufen am 15. Januar 2022 (englisch, s. a. Table 1): „Results Our analyses included 52,297 cases with SGTF (Omicron) and 16,982 cases with non-SGTF (Delta [B.1.617.2]) infections, respectively. Hospital admissions occurred among 235 (0.5%) and 222 (1.3%) of cases with Omicron and Delta variant infections, respectively. Among cases first tested in outpatient settings, the adjusted hazard ratios for any subsequent hospital admission and symptomatic hospital admission associated with Omicron variant infection were 0.48 (0.36-0.64) and 0.47 (0.35-0.62), respectively. Rates of ICU admission and mortality after an outpatient positive test were 0.26 (0.10-0.73) and 0.09 (0.01-0.75) fold as high among cases with Omicron variant infection as compared to cases with Delta variant infection. […] Median duration of hospital stay was 3.4 (2.8-4.1) days shorter for hospitalized cases with Omicron variant infections as compared to hospitalized patients with Delta variant infections, reflecting a 69.6% (64.0-74.5%) reduction in hospital length of stay. […] Among patients with Omicron variant infections, 7 received intensive care (including 5 whose infections were first identified in outpatient settings), 1 died […] Our study has certain limitations.“ doi:10.1101/2022.01.11.22269045
    50. a b Enhancing Readiness for Omicron (B.1.1.529): Technical Brief and Priority Actions for Member States. (PDF; 433 KB) WHO, 17. Dezember 2021, S. 9 f., archiviert vom Original am 18. Dezember 2021; abgerufen am 18. Dezember 2021 (englisch, „Impact on therapeutics/treatments“).
    51. Nancy Lapid: Antibodies weak vs Omicron; treatment may help patients on ventilators. Reuters, 17. Dezember 2021, archiviert vom Original am 17. Dezember 2021; abgerufen am 17. Dezember 2021 (englisch): „In a study reported Wednesday on bioRxiv ahead of peer review […] tested nine monoclonal antibodies that have been authorized for use and 10 that are still experimental. Neutralizing abilities of 18 of the 19 antibodies ‘were either abolished or impaired,’ […] in a separate paper, also posted on Wednesday on bioRxiv. ‘Omicron was totally or partially resistant to neutralization’ by the nine monoclonal antibodies they tested and by antibodies in blood samples from 90 vaccine recipients and COVID-19 survivors.“ doi:10.1101/2021.12.14.472719, doi:10.1101/2021.12.14.472630
    52. Max Kozlov: Omicron overpowers key COVID antibody treatments in early tests. Nature, 21. Dezember 2021, archiviert vom Original am 22. Dezember 2021; abgerufen am 21. Dezember 2021 (englisch): „The preprints report that only two antibodies show strong evidence of retaining some ability to thwart the variant: sotrovimab, developed by Vir Biotechnology in San Francisco, California, and GSK, headquartered in London; and DXP-604, which is undergoing clinical trials in China and was developed by BeiGene and Singlomics, both based in Beijing. Sotrovimab is the best of the lot. Even so, the concentration required to halve viral replication was roughly three times higher for Omicron than for other coronavirus variants.“ doi:10.1038/d41586-021-03829-0
    53. Andrea Ammon: ECDC publishes new risk assessment on further emergence of Omicron variant. In: ecdc.europa.eu. ECDC, 15. Dezember 2021, archiviert vom Original am 15. Dezember 2021; abgerufen am 15. Dezember 2021 (englisch): „In the current situation, vaccination alone will not allow us to prevent the impact of the Omicron variant, because there will be no time to address the vaccination gaps that still exist. […] As we have said before, a rapid reintroduction and strengthening of non-pharmaceutical interventions is necessary […] For probable or confirmed cases of Omicron infection, contact tracing should be prioritised, regardless of vaccination status. Testing remains an important tool, and people with symptoms should be tested regardless of their vaccination status.“
    54. a b Corona-Expertenrat der Bundesregierung: Erste Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung zu COVID-19 – Einordnung und Konsequenzen der Omikronwelle. (PDF; 44 KB) In: bundesregierung.de. 19. Dezember 2021, S. 2 f., archiviert vom Original am 19. Dezember 2021; abgerufen am 19. Dezember 2021: „[…] hohe Risiken für die kritischen Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland. Hierzu gehören unter anderem Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung und die entsprechende Logistik. Deshalb bedarf es einer umfassenden und sofortigen Vorbereitung des Schutzes der kritischen Infrastruktur unseres Landes. […] Aufgrund des gleichzeitigen, extremen Patientenaufkommens ist eine erhebliche Überlastung der Krankenhäuser zu erwarten – selbst für den wenig wahrscheinlichen Fall einer deutlich abgeschwächten Krankheitsschwere im Vergleich zur Delta-Variante. Sogar wenn sich alle Krankenhäuser ausschließlich auf die Versorgung von Notfällen und dringlichen Eingriffen konzentrieren, wird eine qualitativ angemessene Versorgung aller Erkrankten nicht mehr möglich sein. […] Handlungsbedarf bereits für die kommenden Tage. Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen. […] Allerdings zeigen alle Modelle, dass Boosterimpfungen alleine keine ausreichende Eindämmung der Omikronwelle bewirken, sondern zusätzlich Kontaktbeschränkungen notwendig sind. […] Dazu gehören die Vermeidung größerer Zusammenkünfte, das konsequente, bevorzugte Tragen von FFP2 Masken, insbesondere in Innenbereichen, sowie der verstärkte Einsatz von Schnelltests bei Zusammenkünften vor und während der Festtage. Besonders vulnerable Gruppen bedürfen verstärkter Schutzmaßnahmen durch hochfrequente Testung und FFP2 Masken.“
    55. SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England: technical briefing 31. (PDF; 3,1 MB) UK Health Security Agency, 10. Dezember 2021, S. 16–38; hier: S. 20 ff., archiviert vom Original am 10. Dezember 2021; (englisch, Part 2. Enhanced analysis on Omicron VOC-21NOV-01 (B.1.1.529), Vaccine effectiveness against symptomatic infection, Figure 7: rechtes Diagramm, Abszissen „15-19“, „20-24“, „25+“): „A test negative case control design was used to estimate vaccine effectiveness against symptomatic COVID-19 with the Omicron variant compared to the Delta variant. […] These early estimates suggest that vaccine effectiveness against symptomatic disease with the Omicron variant is significantly lower than compared to the Delta variant. […] It will be a few weeks before effectiveness against severe disease with Omicron can be estimated.“
    56. Enhancing Readiness for Omicron (B.1.1.529): Technical Brief and Priority Actions for Member States. (PDF; 433 KB) WHO, 17. Dezember 2021, S. 13, archiviert vom Original am 18. Dezember 2021; abgerufen am 18. Dezember 2021 (englisch): „Despite uncertainties, it is reasonable to assume that currently available vaccines offer some protection against Omicron, particularly against severe disease and death.“
    57. HKUMed-CU Medicine joint study finds that third dose of Comirnaty has better protection from COVID-19 variant Omicron. Pressemitteilung. In: hku.hk. 23. Dezember 2021, archiviert vom Original am 23. Dezember 2021; abgerufen am 28. Dezember 2021 (englisch): „The findings show that two doses of either Comirnaty or CoronaVac vaccines provide very poor virus killing (neutralising) antibody responses against Omicron. […] while a third dose of CoronaVac given to those who received two previous doses of CoronaVac does not provide adequate levels of protective antibody.“
    58. Glenda E Gray, Shirley Collie, Nigel Garrett et al.: Vaccine effectiveness against hospital admission in South African health care workers who received a homologous booster of Ad26.COV2 during an Omicron COVID19 wave: Preliminary Results of the Sisonke 2 Study. (PDF; 236 KB) Preprint. MedRxiv, 29. Dezember 2021, S. 2–4, abgerufen am 1. Januar 2022 (englisch): „We estimated vaccine effectiveness (VE) of the Ad26.COV2.S vaccine booster in 69 092 HCW as compared to unvaccinated individuals enrolled in the same managed care organization using a test negative design. […] We compared VE against COVID19 admission for omicron during the period 15 November to 20 December 2021. […] After adjusting for confounders, we observed that VE for hospitalisation increased over time since booster dose, from 63% (95%CI 31-81%); to 84% (95% CI 67–92%) and then 85% (95% CI: 54–95%), 0–13 days, 14–27 days, and 1–2 months post-boost (Table 2).“ doi:10.1101/2021.12.28.21268436
    59. Wendell Roelf: J&J booster slashes Omicron hospitalisations -S.African study. In: reuters.com. 30. Dezember 2021, abgerufen am 1. Januar 2022: „The South African study showed the J&J vaccine’s effectiveness at preventing hospitalisation rose from 63% shortly after a booster was administered to 84% 14 days later. Effectiveness reached 85% at one to two months post-boost.“
    60. a b Moderna Announces Strategy to Address Omicron (B.1.1.529) SARS-CoV-2 Variant. In: businesswire.com. 26. November 2021, abgerufen am 27. November 2021 (englisch).
    61. BioNTech untersucht Corona-Variante und Wirksamkeit des Impfstoffs. In: tagesschau.de. 26. November 2021, abgerufen am 26. November 2021.
    62. a b Christiane Kühl: Omikron: China sieht sich als unbezwingbare Festung – WHO überspringt bei Namensgebung „Xi“-Variante. Merkur.de, 30. November 2021, abgerufen am 2. Dezember 2021.
    63. BioNTech says it could tweak Covid vaccine in 100 days if needed. The Guardian, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    64. Sputnik V maker: Vaccine could be adapted to fight omicron. In: abcnews. Associated Press, 29. November 2021, abgerufen am 6. Dezember 2021 (englisch).
    65. Die Berechnung der dargestellten Daten der ECDC folgt den Empfehlungen der WHO: Enhancing Readiness for Omicron (B.1.1.529): Technical Brief and Priority Actions for Member States. (PDF; 433 KB) WHO, 17. Dezember 2021, S. 3, archiviert vom Original am 18. Dezember 2021; abgerufen am 18. Dezember 2021 (englisch): „Member States are encouraged to report (publicly or through IHR) the weekly relative prevalence of Omicron as the number of sequences of Omicron (numerator) divided by the total number of sequences generated through routine surveillance (denominator) and/or, where available, number of SGTF out of the number tested in the same unit of time, according to sampling date.“, Datenquelle: ECDC: Data on SARS-CoV-2 variants in the EU/EEA. In: COVID-19 / Situation updates on COVID-19 / Download COVID-19 datasets. ecdc.europa.eu, 13. Januar 2022, archiviert vom Original am 13. Januar 2022; abgerufen am 13. Januar 2022 (englisch, Aktualisierbar: country=Denmark, source=TESSy, variant=B.1.1.529, – verwendet Kalenderwoche: year_week=2021-47 bis 2022-01 → Daten: percent_variant).
    66. a b Neue Virusvariante Omikron in Südafrika auf dem Vormarsch. In: spiegel.de. 2. Dezember 2021, archiviert vom Original am 2. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2021.
    67. a b Omicron daily overview: 22 December 2021. (PDF; 2,1 MB) UKHSA, 22. Dezember 2021, S. 5 f., archiviert vom Original am 22. Dezember 2021; abgerufen am 22. Dezember 2021 (englisch, Figure 2: 56,7 % an Dec-14): „We are observing doubling time central estimates of less than 2.5 days for every region“
    68. a b Jonathan Franklin: Omicron is now the dominant COVID strain in the U.S., making up 73% of new infections. npr, 20. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021.
    69. coronavirus (COVID-19) – Omicron Variant. In: newsnodes.com. Archiviert vom Original am 7. Januar 2022; abgerufen am 7. Januar 2022 (englisch, siehe Prevalence estimate %. newsnodes.com betrieben von niederländischer Nachrichtenagentur bnonews.com).
    70. Ewen Callaway: Heavily mutated coronavirus variant puts scientists on alert. In: nature / news. Nature, 25. November 2021, archiviert vom Original am 27. November 2021; abgerufen am 25. November 2021 (englisch, Update am 27. November 2021). doi:10.1038/d41586-021-03552-w
    71. »Anlass zur Sorge«: Neue Corona-Variante aus Südafrika in Israel entdeckt. In: Jüdische Allgemeine. 26. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 26. November 2021: „In Israel wurde nach offiziellen Angaben eine Person identifiziert, die sich mit einer zuerst in südafrikanischen Ländern entdeckten neuen Variante des Coronavirus infiziert hat.“
    72. Corona-Variante B.1.1.529: Belgien meldet europaweit ersten Fall mit neuer Corona-Variante. In: Die Zeit. 26. November 2021, abgerufen am 26. November 2021.
    73. Monika Ganster: Omikron-Verdachtsfall in Hessen bestätigt. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. November 2021, abgerufen am 28. November 2021.
    74. a b Claus Hecking: Ist Omikron jetzt in Deutschland? Der Spiegel (online), 27. November 2021, abgerufen am 27. November 2021.
    75. a b Elizabeth Piper, Toby Sterling: Thirteen cases detected in Netherlands as Omicron variant spreads. Reuters, 28. November 2021, archiviert vom Original am 28. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    76. a b c d e f g Aktualisierung arbeitstäglich meist zwischen 19 und 22 Uhr / Datenquelle: WHO Coronavirus Disease (COVID-19) Dashboard; oben rechts auf der Seite ist ein Link zum Download der Daten im CSV-Format – Hier sind Fälle aufgelistet, die der WHO von nationalen Behörden mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen bzw. zeitlichen Verzögerungen zwischen den Fällen der WHO und den Daten nationaler Behörden sowie den Angaben anderer Stellen, etwa der Johns Hopkins University (CSSE), kommen. Der Berichtszeitraum ist im jeweiligen WHO-Bericht oben wiedergegeben und in den meisten Fällen von 10 Uhr des Vortages bis 10 Uhr des Berichtstages festgelegt.
    77. Zwei bestätigte Omikron-Fälle in Deutschland. In: tagesschau.de. 27. November 2021, abgerufen am 27. November 2021.
    78. Covid Live Updates: U.K., Germany and Italy Confirm Omicron Cases. In: nytimes.com. 27. November 2021, abgerufen am 27. November 2021.
    79. Stephan Brodicky: Expertin bestätigt Omikron-Infektion in Österreich. Kronen Zeitung, 28. November 2021, abgerufen am 28. November 2021.
    80. Erster Omikron-Fall in Tschechien bestätigt. In: orf.at. ORF, 29. November 2021, abgerufen am 29. November 2021.
    81. Costas Pitas, Madeline Chambers, Toby Sterling: UK, Germany and Italy detect Omicron coronavirus variant cases. Reuters, 27. November 2021, archiviert vom Original am 27. November 2021; abgerufen am 27. November 2021 (englisch).
    82. Matthias Wyssuwa: Dänemark schließt Schulen bis Anfang nächsten Jahres. Frankfurter Allgemeine, 9. Dezember 2021, abgerufen am 11. Dezember 2021.
    83. Elizabeth Piper: New coronavirus variant Omicron keeps spreading, Australia detects cases. Reuters, 28. November 2021, archiviert vom Original am 28. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    84. a b Brian Benza: Botswana says 15 more cases of Omicron variant detected in country. Reuters, 28. November 2021, archiviert vom Original am 28. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    85. Two cases of Omicron variant detected in Canada, govt says. Reuters, 28. November 2021, archiviert vom Original am 29. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    86. First known U.S. Omicron case found in fully vaccinated overseas traveler. reuters.com, 2. Dezember 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch).
    87. Hawaii confirms its first case of Omicron variant in resident with no history of travel outside state. hawaiinewsnow.com, 3. Dezember 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch)
    88. COVID-19 variants identified in the UK. In: gov.uk. UK Health Security Agency, 13. Dezember 2021, S. –  f., archiviert vom Original am 18. Dezember 2021; abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    89. Mychael Schnell: Texas death believed to be first in US linked to omicron. In: thehill.com. 21. Dezember 2021, abgerufen am 22. Dezember 2021 (englisch).
    90. Mychael Schnell: Harris County Reports First COVID-19 Omicron Variant-Related Death. In: harriscountytx.gov. 20. Dezember 2021, abgerufen am 22. Dezember 2021 (englisch).
    91. Tägliche Übersicht zu Omikron-Fällen vom 23. Dezember 2021. RKI, archiviert vom Original am 23. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2021.
    92. Allen Cone: Britain’s cases spike 45% in week, dominated by Omicron. In: upi.com. UPI, 19. Dezember 2021, abgerufen am 25. Dezember 2021 (englisch): „[…] as Britain has been hit especially hard with a 45% weekly increase in all types of cases.“
    93. Lin T. Brandal, Emily MacDonald, Lamprini Veneti et al.: Outbreak caused by the SARS-CoV-2 Omicron variant in Norway, November to December 2021. Rapid communication. In: ECDC (Hrsg.): Eurosurveillance. Band 26, Nr. 50, 16. Dezember 2021, ISSN 1560-7917, doi:10.2807/1560-7917.ES.2021.26.50.2101147, PMID 34915975 (englisch, eurosurveillance.org [PDF; 160 kB; abgerufen am 19. Dezember 2021]).
    94. Carl Zimmer, Emily Anthes: Denmark and Norway Predict Drastic Spike in Omicron Cases. In: The New York Times. 13. Dezember 2021, abgerufen am 18. Dezember 2021 (englisch).
    95. Pass vaccinal, Omicron, dose de rappel: regardez l’intervention de Jean Castex à l’issue du conseil sanitaire. (MP4) Video. BFM TV, 17. Dezember 2021, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 18. Dezember 2021 (französisch, Durée: 13:05): „Le Premier ministre s’exprime à l’issue du Conseil de défense sanitaire et met en garde lesFrançais face à la flambée potentielle du virus pendant les fêtes.“
    96. Camille Stromboni: Covid-19: avec la création d’un « passe vaccinal », le gouvernement met la pression sur les non-vaccinés. In: Le Monde. 18. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (französisch).
    97. Oriol Güell, Isabel Valdés: La variante ómicron ya supone más de un 60% de los positivos en varias áreas sanitarias de Madrid. El País, 17. Dezember 2021, abgerufen am 18. Dezember 2021.
    98. a b Denis Campbell: Hundreds off work ill at leading London hospital as Omicron cases surge. In: theguardian.com. 18. Dezember 2021, abgerufen am 18. Dezember 2021: „Omicron is now the dominant variant, with over 60% of positive cases locally being due to this new strain and with a doubling rate of two days in the local community.“
    99. a b Omikron-Variante: Britische Mediziner warnen vor massivem Personalausfall. (Nicht mehr online verfügbar.) Deutschlandfunk, 18. Dezember 2021, archiviert vom Original am 19. Dezember 2021; abgerufen am 19. Dezember 2021.
    100. Epidemiological update: Omicron variant of concern (VOC) – data as of TT MMM YYYY (12:00). In: ecdc.europa.eu. ECDC, abgerufen am 16. Dezember 2021 (englisch, Daten je Tag aus den einzelnen „Epidemiological updates“ in www.ecdc.europa.eu/en/news-events/epidemiological-update-omicron-data-(TT)-(MMM)). Ab 17. Dezember ersatzweise Daten weltweit aus coronavirus (COVID-19) – Omicron Variant. In: newsnodes.com. Archiviert vom Original am 23. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2021 (englisch, betrieben von niederländischer Nachrichtenagentur bnonews.com, Daten wie bei ECDC aus gisaid und nationalen Gesundheitsbehörden, siehe Quellen dort / Archivierung genutzer Tagesdaten-Abrufe in archive.org. ECDC nach 16. Dezember Daten unregelmäßig, zudem Fokus v. a. Vergleichbarkeit Einzelstaaten EU/EWR, daher Dänemark dort bis 14. Dezember nur ohne Varianten-PCR-Tests, danach als Fußnote).
    101. a b Nach Dominanz von Omikron in den ersten Staaten ist über die Sequenzierungen die Nachverfolgung der Virusausbreitung nicht mehr möglich, da die Sequenzierungskapazitäten begrenzt sind. Ein Übergang von diesem Verfahren zu einer Ermittlung über die Infektionszahlen ist nicht konsistent möglich – ab 23. Dezember 2021 daher keine tägliche Fortführung dieses Diagramms mehr (analog Delta-Variante).
    102. Hier nur ein Bruchteil der gesamten tatsächlichen Omikron-Infektionen dargestellt, da meist mittels begrenzter Sequencing-Kapazitäten ermittelt: coronavirus (COVID-19) – Omicron Variant. In: newsnodes.com. Archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 8. Januar 2022 (englisch, we have decided to stop updating our Omicron tracker, as of January 8th, 2022.). War Weiterleitung von Tracking COVID-19 variant Omicron. In: bnonews.com. 26. November 2021, archiviert vom Original am 20. Dezember 2021; abgerufen am 20. Dezember 2021 (englisch): „The tracker has been moved.“
    103. Epidemiological update: Omicron variant of concern (VOC) – data as of 2 December 2021 (12.00). In: ecdc.europa.eu. ECDC, 2. Dezember 2021, abgerufen am 16. Dezember 2021 (englisch).
    104. Communicable disease threats report, 5–11 December 2021, week 49. (PDF; 2,0 MB) In: ecdc.europa.eu. ECDC, 10. November 2021, S. 2, abgerufen am 11. November 2021 (englisch): „As of 9 December 2021, and since 26 November 2021, globally, 2 170 confirmed cases of the Omicron variant have been confirmed in 60 countries. Almost all cases for which there is available information on severity were either asymptomatic or mild.“
    105. Epidemiological update: Omicron variant of concern (VOC) – data as of 10 December 2021 (12:00). In: ecdc.europa.eu. ECDC, 10. Dezember 2021, archiviert vom Original am 11. Dezember 2021; abgerufen am 11. Dezember 2021 (englisch): „A preliminary analysis of the data reported to The European Surveillance System (TESSy) shows that imported or travel-related cases account for 22 (13%) cases, while 121 (70%) of the reported cases have been acquired locally, including 78 (45%) cases sampled as part of local outbreak investigations.“
    106. Epidemiological update: Omicron variant of concern (VOC) – data as of 16 December 2021 (12:00). In: ecdc.europa.eu. ECDC, 16. Dezember 2021, archiviert vom Original am 16. Dezember 2021; abgerufen am 16. Dezember 2021 (englisch).
    107. a b Alaa Abdel Latifet, Julia L. Mullen, Manar Alkuzweny et al.; Center for Viral Systems Biology: SARS-CoV-2 (hCoV-19) Mutation Reports – Lineage Comparison – Mutation prevalence across lineages. In: outbreak.info. Archiviert vom Original am 17. Dezember 2021; abgerufen am 17. Dezember 2021 (englisch, Anzahl Sequenzen der Omikron-Varianten: Gesamt 5469, 37 B.1.1.529, 5423 BA.1, 9 BA.2, 6 BA.3 => Mehr als 99 % BA.1).
    108. a b coronavirus (COVID-19) – Omicron Variant. In: newsnodes.com. Archiviert vom Original am 23. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2021 (englisch, betrieben von niederländischer Nachrichtenagentur bnonews.com, Daten aus gisaid und nationalen Gesundheitsbehörden, siehe Quellen dort / Archivierung in archive.org).
    109. coronavirus (COVID-19) – Omicron Variant. In: newsnodes.com. 30. Dezember 2021, archiviert vom Original am 30. Dezember 2021; abgerufen am 2. Januar 2022 (englisch, betrieben von niederländischer Nachrichtenagentur bnonews.com): „Omicron is reported in the following 122 countries / territories“
    110. Enhancing response to Omicron (COVID-19 variant B.1.1.529): Technical brief and priority actions for Member States. (PDF; 500 KB) WHO, 7. Januar 2022, S. 1, archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 11. Januar 2022 (englisch): „As of 6 January 2022, the Omicron variant had been identified in 149 countries across all six WHO Regions.“
    111. Weekly epidemiological update: Omicron variant of concern (VOC) – week 2 (data as of 13 January 2022) EU/EEA. ECDC, 14. Januar 2022, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 17. Januar 2022 (englisch): „As of 13 January 2022, the Omicron variant has been identified in all EU/EEA countries.“
    112. Ontario dashboard. – Tracking Omicron. In: covid19-sciencetable.ca. Science Advisory Table, 12. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch).
    113. Coronavirus (COVID-19): Omicron in Scotland – evidence paper. In: gov.scot. The Scottish Government, 10. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch).
    114. Omicron dominant in Denmark as daily infections reach new record. Reuters, 21. Dezember 2021, abgerufen am 27. Dezember 2021 (englisch): „now the predominant variant in the Nordic country, Health Minister Magnus Heunicke said.“
    115. Portugal says Omicron dominant, infections rising. In: news9live.com. News n9ne, 25. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch).
    116. Tom Wenseleers: Spread of Omicron variant inferred from S gene target failure (SGTF) data (UK,BE) and variant PCR data (DK). In: github.com. 29. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch).
    117. Statistikk over meldte tilfeller av virusvarianten omikron. In: fhi.no. Folkshelseinstituttet, 30. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (norwegisch).
    118. Omikron-varianten dominerer i Norge. In: fhi.no. Folkehelseinstituttet, Oslo, 3. Januar 2022, abgerufen am 3. Januar 2022 (norwegisch): „Omikron-varianten dominerer nå i Norge, i uke 52 utgjorde den 65,4 % av alle smittetilfellene som ble screenet eller sekvensert.“
    119. Rhea Mogul, Adam Renton, Eliza Mackintosh, Melissa Macaya, Adrienne Vogt: The latest on coronavirus pandemic and Omicron variant. In: edition.cnn.com. CNN, 31. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch).
    120. Covid-19: Omicron is now the dominant variant in France. In: france24.com. France24, 31. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch).
    121. Omicron variant dominant in the Netherlands, 25% drop in new hospital admissions. RIVM, 28. Dezember 2021, abgerufen am 31. Dezember 2021 (englisch): „As of this week, the Omicron variant is causing more than half of infections, making it the dominant SARS-CoV-2 variant in the Netherlands.“
    122. Datenquelle: Tägliche Übersicht zu Omikron-Fällen vom 11. Januar 2022. RKI, 11. Januar 2022, archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 11. Januar 2022 (Datenstand 11. Januar 2022 / Daten bis KW 50 (19. Dezember) soweit plausibel/vollständig, danach bis 11. Januar 2022 noch zu viele tägliche Nachmeldungen für eine andere Bewertung): „Die Daten wurden nicht validiert und unterliegen damit noch möglichen Korrekturen und nachträglichen Änderungen.“
    123. Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) – 30.12.2021. (PDF; 1,8 MB) In: rki.de. 30. Dezember 2021, S. 12 f., archiviert vom Original am 30. Dezember 2021; abgerufen am 30. Dezember 2021: „Daher liegt mit einem Omikronanteil von 17,5% auch eine Unterschätzung.“
    124. Lauterbach: Ungenaue Daten erschweren Omikron-Auswertung. In: aerzteblatt.de. 29. Dezember 2021, archiviert vom Original am 29. Dezember 2021; abgerufen am 29. Dezember 2021: „Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht die Einschätzung der Pandemielage in Deutschland derzeit durch ungenaue Daten erschwert. Gerade die Dynamik der neuen Omikron-Variante sei ‚in den offiziellen Zahlen nicht zutreffend abgebildet wegen der Testausfälle und Meldeverzögerungen‘ […] Das RKI rechnet erst ab ungefähr dem 10. Januar 2022 wieder mit wirklich belastbaren Daten zum Infektionsgeschehen in Deutschland.“
    125. Landesgesundheitsamt: Anteil der Omikron-Fälle gestiegen. In: sueddeutsche.de. 28. Dezember 2021, abgerufen am 28. Dezember 2021 (Direkt aus dem dpa-Newskanal): „Dem Wochenbericht zufolge ist der Anteil der Omikron-Variante an allen untersuchten positiven Proben in Niedersachsen auf 23,5 % gestiegen.“
    126. a b c Christian Heinrich: Corona-Variante: Wird Omikron bald überall sein? In: apotheken-umschau.de. 21. Dezember 2021, archiviert vom Original am 10. Januar 2022; abgerufen am 10. Januar 2022 (Aktualisiert am 27. Dezember, 3. und 10. Januar 2022): „Lag der Anteil der Omikron-Variante in der Woche vom 6. bis 12. Dezember 2021 (KW 49) noch bei gut einem Prozent, sind es in der Woche vom 13.12. bis 19.12. (KW 50) bereits 6,88 Prozent gewesen. In der Woche vom 20.12. bis 26.12. (KW 51) betrug der Omikron-Anteil bereits 27,5 Prozent, in der darauffolgenden Woche 55,65 Prozent. In der ersten Januarwoche (KW 01) 2022 machte Omikron nun schon 79,23 Prozent, also weit über die Hälfte der Infektionen aus.“
    127. Juri Sonnenholzner: Omikron-Sequenzierung in Laboren – „Fulminante Entwicklung“. In: tagesschau.de. 4. Januar 2022, archiviert vom Original am 4. Januar 2022; abgerufen am 4. Januar 2022: „Eines der größten medizinischen Labore meldet neue Höchstwerte – und prognostiziert: Schon bald könnte Delta verdrängt werden. […] ‚Jetzt haben wir uns in den hohen zweistelligen Bereich bewegt und die 50 Prozent schon in der vergangenen Woche geknackt.‘ […] Zwar könne Harzer das nur über den Südwesten Deutschlands gesichert sagen, weil die Proben hier vor allem aus Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen stammen.“
    128. a b Wöchentlicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) 13.01.2022. (PDF; 3,1 MB) RKI, 13. Januar 2022, S. 37, archiviert vom Original am 13. Januar 2022; abgerufen am 13. Januar 2022: „Für die gesamte Bundesrepublik ergibt sich aus den IfSG-Daten ein Omikronanteil von 73 % (KW 52/2021: 51 %) an allen erfassten variantenspezifischen Untersuchungen […] Damit ist gemäß IfSG Daten Omikron seit KW 01/2022 die vorherrschende SARS-CoV-2-Variante in Deutschland.“
    129. Christian Heinrich: Corona-Variante: Omikron dominiert teilweise. In: apotheken-umschau.de. 17. Januar 2022, archiviert vom Original am 17. Januar 2022; abgerufen am 17. Januar 2022: „Daten der süddeutschen Laborgemeinschaft Labor Becker MVZ GbR zufolge macht Omikron im Raum München bereits einen Anteil von 94 Prozent aus. […] ‚[…] Die Daten stammen natürlich aus Süddeutschland, vor allem aus dem Großraum München, und sind deshalb nicht repräsentativ für ganz Deutschland. […]‘, erklärt Professor Jürgen Durner“
    130. Wenig Wissen über Omikron-Zahlen. ORF, 21. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021.
    131. a b c SARS-CoV-2-Varianten in Österreich. AGES, 14. Januar 2022, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022: „Übersicht „Variants of Concern“ in Österreich Tabelle 1 […] Kalenderwoche 2021-W51 bis 2022-W01 / B.1.617.2 (Delta) / B.1.1.529 (Omikron)“
    132. Omikron-Variante auf dem Vormarsch. ORF, 27. Dezember 2021, archiviert vom Original am 27. Dezember 2021; abgerufen am 27. Dezember 2021: „In Wien dominiert Omikron bereits das Infektionsgeschehen. […] Dort ist Omikron bereits dominant, ‚50 Prozent des relevanten Infektionsgeschehens wurden am 26.12. überschritten‘, wie der Sprecher des Wiener Gesundheitsstadtrats Peter Hacker (SPÖ), Mario Dujakovic […] meldete. […] Angesicht einer Verdoppelungsrate von zwei bis drei Tagen sei die aktuelle Entwicklung in Wien plausibel, die Delta-Fälle gingen als langfristige Auswirkungen des Lockdowns dagegen hinunter, sagte Andreas Bergthaler […]“
    133. Weekly epidemiological update: Omicron variant of concern (VOC) – week 2 (data as of 13 January 2022) EU/EEA. ECDC, 14. Januar 2022, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „Countries where Omicron has become the dominant variant (accounting for more than 50% of sequenced viruses) include Austria (89.4%, 2022-01)“
    134. Nelly Keusch, Elena Panagiotidis: Land für Land: Wie sich Omikron in Europa ausbreitet – im Januar dürfte die Variante den Kontinent dominieren. NZZ, 20. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021.
    135. Viviane Stadelmann: Mathys: «10 bis 20 Prozent der Fälle auf Omikron zurückzuführen». SRF, 21. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021: „Ab wann werde Omikron in der Schweiz mehr als 50 Prozent der Fälle ausmachen? ‚Das könnte dieses Jahr schon passieren, ist aber ganz sicher in der ersten Januar-Hälfte zu erwarten. […]‘“
    136. Petar Marjanović: Die Wissenschaft hat präzise vor Omikron gewarnt – und so reagierte die Politik. Watson.ch, 27. Dezember 2021, archiviert vom Original am 27. Dezember 2021; abgerufen am 27. Dezember 2021 (mit Diagramm zum Übergang von Delta zu Omikron und Anzahl Infektionen): „Auf den Tag genau vor einer Woche veröffentlichte die wissenschaftliche Schweizer Taskforce des Bundes einen Situationsbericht […] «Die Häufigkeit von Omikron hat sich seit dem Auftreten um das 2- bis 3-Fache pro Woche erhöht. Wir rechnen daher damit, dass diese Variante zum Jahreswechsel das Infektionsgeschehen dominieren wird.» «[…] Weiter sind in diesem Szenario Fallzahlen von über 20'000 pro Tag in der zweiten Januarwoche plausibel.»“
    137. Coronavirus in der Schweiz: BAG meldet 13 375 neue Fälle seit Montag, Task-Force erwartet 20 000 tägliche Neuinfektionen im Januar. NZZ, 28. Dezember 2021, archiviert vom Original am 28. Dezember 2021; abgerufen am 28. Dezember 2021: „[…] erklärte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung beim BAG, während einer Pressekonferenz am Dienstag (28.12.). Die Variante ist inzwischen für mehr als die Hälfte der neuen Fälle verantwortlich.“
    138. Epidemiologische Lagebeurteilung, 3. Januar 2022. Swiss National COVID-19 Science Task Force, 3. Januar 2022, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (s. a. Abb. 1, Szenarien 1–3): „Parallel bestimmen wir die Änderungsraten der bestätigten Fälle, Hospitalisationen und Todesfälle über die letzten 14 Tage. Die bestätigten Fälle nahmen mit einer Rate von 45% (UI: 66% bis 26%) pro Woche zu. Die Hospitalisationen fielen mit einer Rate von −12% (UI: −2% bis −21%) pro Woche und die Todesfälle mit −30% (UI: −13% bis −43%) pro Woche. Diese Werte spiegeln das Infektionsgeschehen vor mehreren Wochen wider.“
    139. Nanina Anderegg, Julien Riou, Christian L. Althaus: Analyzing epidemic trends of SARS-CoV-2 in Switzerland. ETH Zürich; (siehe Country-wide trends).
    140. Wissenschaftliches Update 11. Januar 2022. Swiss National COVID-19 Science Task Force, 11. Januar 2022, archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022: „Die Inzidenz von SARS-CoV-2 in der Schweiz ist momentan höher als im bisherigen Pandemieverlauf und verdoppelt sich momentan rund alle acht bis zehn Tage. […] Der Höchstwert an Infektionen wird in den nächsten 2 Wochen erwartet, was bedeutet, dass der Höchstwert an neuen täglich bestätigten Fällen etwas später, in rund 1–3 Wochen, erwartet wird. […] Daten von CH-SUR deuten darauf hin, dass rund 1 von 10'000 infizierten eine Behandlung auf der Intensivpflegestation benötigt.“
    141. Covid: South Africa new cases surge as Omicron spreads. In: bbc.com. 2. Dezember 2021, archiviert vom Original am 2. Dezember 2021; abgerufen am 25. Dezember 2021 (englisch): „The new coronavirus variant Omicron has now become dominant in South Africa and is driving a sharp increase in new infections, health officials say.“
    142. Eike Hoppmann, Christian Kleeb: Die Omikron-Welle klingt in Südafrika derzeit ab. Ein starker Anstieg der Intensivpatienten ist bisher ausgeblieben. In: nzz.ch. NZZ, 7. Januar 2022, archiviert vom Original am 7. Januar 2022; abgerufen am 16. Januar 2022: „Die Neuinfektionen erreichten bereits Mitte Dezember den Höchststand, es wurden so viele Fälle wie noch nie gemeldet. […] Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ist zuletzt landesweit zwar angestiegen, gegenwärtig aber nur ein Viertel so hoch wie im Juli 2021, als der bisherige Höchststand erreicht wurde. […] Die Zahl der täglich bestätigten neuen Covid-19-Toten ist gegenwärtig nur ein Siebtel so hoch wie vor einem Jahr“
    143. Heiner Hoffmann, Asha Jaffar: Alle hatten plötzlich »die Grippe«. In: spiegel.de. 12. Januar 2022, archiviert vom Original am 12. Januar 2022; abgerufen am 16. Januar 2022: „In Kenia flacht die Omikron-Welle bereits wieder ab. Maßnahmen gegen das Virus gab es kaum – trotzdem blieb die Katastrophe aus. […] Plötzlich hatten alle die Grippe. […] Zwischen Weihnachten und Silvester waren hier 70 Prozent der Coronatests positiv, erzählt ein behandelnder Arzt. Selbst die mit Vorsicht zu genießenden offiziellen Statistiken wiesen zu dieser Zeit eine Positivrate von 35 Prozent aus. Omikron ist wie ein Lauffeuer durch Kenia gefegt.“
    144. zdf.de 16. Januar 2022: Israel impft bereits mit vierter Dosis
    145. siehe auch ZDF-Beitrag vom 14. Januar 2022
    146. a b Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI – Stand: 30.12.2021, 11:15 Uhr. RKI, 30. Dezember 2021, archiviert vom Original am 30. Dezember 2021; abgerufen am 2. Januar 2022.
    147. WHO cautions against imposing travel restrictions due to new variant. Reuters, 26. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    148. Implications of the emergence and spread of the SARS-CoV-2 B.1.1. 529 variant of concern (Omicron) for the EU/EEA. European Centre for Disease Prevention and Control, 26. November 2021, abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    149. Covid live updates today: Omicron variant, symptoms, vaccines efficacy, restrictions … en.as, 26. November 2021, abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    150. Anvisa recomenda restrições de voo diante de nova variante de covid-19. Agência Brasil, 26. November 2021, abgerufen am 28. November 2021 (portugiesisch).
    151. Switzerland announces new restrictions for Israelis after the discovery of Omicron. Globally24, 27. November 2021, abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    152. Alexander Winning, Tim Cocks: South Africa says travel bans over new variant unjustified. Reuters, 27. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 29. November 2021 (englisch).
    153. Anthoni Zwi: Travel bans aren’t the answer to stopping new COVID variant Omicron. The conversation, 28. November 2021, archiviert vom Original am 28. November 2021; abgerufen am 29. November 2021 (englisch).
    154. Corona-Reisebestimmungen Lockerungen für Südafrika, Hürden für Italien. In: tagesschau.de. 30. Dezember 2021, archiviert vom Original am 2. Januar 2022; abgerufen am 2. Januar 2022.
    155. COVID-19 vaccine doses administered per 100 people. OWID; (englisch, Letzte Aktualisierung siehe Weltkarte. Daten basieren auf offiziellen Quellen. Alle Impfdosen, inklusive Booster, werden separat gezählt. Da dieselbe Person mehr als eine Impfdosis erhalten kann, kann die Anzahl der Impfdosen je 100 Personen höher sein als 100. Alle Impfdosen werden somit einzeln gezählt, also jeweils 1. und 2. Dosis separat, zzgl. jeweils 1. und 2. Booster separat etc.).
    156. Von der Leyen: EU hat mehr als 350 Millionen Impfdosen gespendet. In: boerse-online.de. Börse online, 6. Dezember 2021, abgerufen am 6. Dezember 2021.
    157. Omikron-Variante: EU-Länder bestellen 180 Millionen angepasste Impfdosen. Deutschlandfunk, 18. Dezember 2021, abgerufen am 18. Dezember 2021.
    158. Mark Kennedy, R. Darren Price: ‘It’s Coming’: NY Declares State of Emergency Ahead of Potential Omicron Spike. NBC New York, 27. November 2021, archiviert vom Original am 27. November 2021; abgerufen am 28. November 2021 (englisch).
    159. Stephanie Nebehay: Omicron poses very high global risk, world must prepare – WHO. Reuters, 29. November 2021, archiviert vom Original am 30. November 2021; abgerufen am 30. November 2021 (englisch).
    160. Kaitlan Collins, Kate Sullivan: Biden says new Omicron variant is ‘cause for concern, not a cause for panic’. CNN, 29. November 2021, archiviert vom Original am 29. November 2021; abgerufen am 1. Dezember 2011 (englisch).
    161. New COVID-19 restrictions in effect for parts of Canada; some productions cancelled. CTV News, 20. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021 (englisch).
    162. Richard Zussman: B.C. enacts social gathering and event capacity limits as Omicron variant spreads. Global News, 17. Dezember 2021, abgerufen am 21. Dezember 2021 (englisch).
    163. Omikron-Variante: Harter Lockdown in den Niederlanden verkündet. (Nicht mehr online verfügbar.) Deutschlandfunk, 18. Dezember 2021, archiviert vom Original am 18. Dezember 2021; abgerufen am 18. Dezember 2021.
    164. Hannah Bethke: Die Omikron-Zahlen steigen rasant, jetzt streitet auch Deutschland über eine kürzere Quarantäne-Frist. In: nzz.ch. 4. Januar 2022, archiviert vom Original am 5. Januar 2022; abgerufen am 4. Januar 2022: „In der Schweiz sind einige Kantone bereits dazu übergegangen, die Quarantäne-Frist von zehn auf sieben Tage zu verkürzen. Auch die USA und europäische Länder wie Grossbritannien und Frankreich haben die Quarantäne-Regeln gelockert, um einen drohenden Kollaps der Infrastruktur zu verhindern.“
    165. ECDC updates its guidance regarding quarantine and isolation considering the rapid spread of Omicron in the EU/EEA. ECDC, 7. Januar 2022, archiviert vom Original am 9. Januar 2022; abgerufen am 8. Januar 2022 (englisch): „In the case of isolation, the clinical improvement now includes resolution of fever for 24 hours instead of three days and testing by rapid antigen detection tests to release patients from isolation. Shorter periods of isolation are also proposed in the options for essential workers in case of high and extreme pressure to healthcare and society.“
    166. Aaron Gregg: Dow records worst drop of 2021 as new coronavirus variant rattles global markets. In: Washington Post. 26. November 2021, archiviert vom Original am 26. November 2021; abgerufen am 30. November 2021 (englisch).
    167. Pascale Davies: Bitcoin price drops amid fears of the new B.1.1.529 ‘Omicron’ COVID variant. Here’s why. In: euronews.com. 26. November 2011, abgerufen am 30. November 2011 (englisch).
    168. Omicron raises uncertainty around inflation, says Powell. In: bbc.com. BBC News, 30. November 2021, abgerufen am 20. Dezember 2021 (englisch).
    169. The Pango Nomenclature System – Other Documentation. (PDF) In: pango.network. Archiviert vom Original am 7. Januar 2022; abgerufen am 7. Januar 2022 (englisch, Querverweis der WHO von who.int/en/activities/tracking-SARS-CoV-2-variants auf pango.network).
    170. WHO: Tracking SARS-CoV-2 variants; hier: Variants of Concern (VOC). In: Activities. who.int, 13. Dezember 2021, archiviert vom Original am 13. Dezember 2021; abgerufen am 13. Dezember 2021 (englisch): „21K, 21L“
    171. Ny und Xi übersprungen – Warum die Corona-Variante „Omikron“ heißt. In: zdf.de. ZDF, 28. November 2021, abgerufen am 30. November 2021.
    172. Faith Karimi: WHO skipped over two letters of the Greek alphabet to name Omicron. In: CNN health. 29. November 2021, archiviert vom Original am 30. November 2021; abgerufen am 13. Dezember 2021.
    173. Updates to Omicron lineage B.1.1.529. In: pango.network. 9. Dezember 2021, archiviert vom Original am 13. Dezember 2021; abgerufen am 13. Dezember 2021 (englisch): „defined two genetically distinct sublineages of B.1.1.529: BA.1 and BA.2. The prefix ‘BA’ is an alias for B.1.1.529 […] We have therefore designated this common ancestor as B.1.1.529 and relabelled the Omicron variant of concern as sublineage BA.1, and the new outgroup as sublineage BA.2.“
    174. Lineage BA.1. cov-lineages.org, abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch).
    175. a b Marianne Guenot: A New Type of Omicron Has Now Emerged in Multiple Countries. sciencealert, 9. Dezember 2021 (Quelle: Business Insider).
    176. a b Emma Hodcroft: Variant: 21K (Omicron). In: covariants.org. 11. Januar 2022, archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 11. Januar 2022 (englisch): „Also known as BA.1 and Omicron. 21K (Omicron) is part of a larger group, 21M (Omicron), which corresponds to Pango lineage B.1.1.529.“
    177. P.L. Tzou et al.: SARS-CoV-2 Variants. Variants genome viewer. In: Coronavirus Antiviral Research Database (CoV-RDB), Resistance Database. Stanford University, 10. Dezember 2021, archiviert vom Original am 10. Dezember 2021; abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch, Omicron, Outbreak.info BA.1 Lineage Report). doi:10.3390/v12091006.
    178. Lineage BA.1.1. cov-lineages.org, abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch): „Lineage BA.1.1 […] parent lineage: BA.1“
    179. Omicron sublineage with potentially beneficial mutation S:346K #360. In: cov-lineages/pango-designation. 7. Januar 2022, archiviert vom Original am 13. Januar 2022; abgerufen am 13. Januar 2022 (englisch).
    180. Lineage BA.2. cov-lineages.org, abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch).
    181. Proposal to split B.1.1.529 to incorporate a newly characterised sibling lineage #361. In: cov-lineages/pango-designation. 7. Dezember 2021, archiviert vom Original am 7. Dezember 2021; abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch).
    182. Emma Hodcroft: Variant: 21L (Omicron). In: covariants.org. 11. Januar 2022, archiviert vom Original am 11. Januar 2022; abgerufen am 11. Januar 2022 (englisch): „Also known as BA.2 and Omicron. 21L (Omicron) is part of a larger group, 21M (Omicron), which corresponds to Pango lineage B.1.1.529.“
    183. Bettina Menzel: Forscher finden neue Tarnkappen-Mutation der Omikron-Variante – „BA.2“ offenbar unsichtbar für PCR-Tests. In: Merkur. 11. Dezember 2021, abgerufen am 14. Dezember 2021.
    184. Ian Sample, Peter Walker: Scientists find ‘stealth’ version of Omicron that may be harder to track. In: The Guardian. 7. Dezember 2021, abgerufen am 12. Dezember 2021 (englisch).
    185. P.L. Tzou et al.: SARS-CoV-2 Variants. Variants genome viewer. In: Coronavirus Antiviral Research Database (CoV-RDB), Resistance Database. Stanford University, 10. Dezember 2021, archiviert vom Original am 10. Dezember 2021; abgerufen am 10. Dezember 2021 (englisch, Omicron, Outbreak.info BA.2 Lineage Report). doi:10.3390/v12091006
    186. BA.2 Lineage Report. In: outbreak.info. Scripps Research, 18. Dezember 2019, abgerufen am 18. Dezember 2019 (englisch).
    187. Lineage B.1.1.529. In: cov-lineages.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    188. SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England – Technical briefing 34. (PDF; 2,2 MB) UK Health Security Agency, 14. Januar 2022, S. 12–33; hier: 15 f., archiviert vom Original am 14. Januar 2022; abgerufen am 14. Januar 2022 (englisch): „BA.2 – An increase in the number of sequences of the Omicron sub-lineage BA.2 was noted from both the United Kingdom (UK) and Denmark in the week starting the 3 January 2022.“
    189. BA.2 Lineage Report. In: outbreak.info. (englisch, Überblick Verbreitung von BA.2, nur Sequenzierungen).
    190. Ritzau: Undervariant af omikron vinder frem i Danmark. In: berlingske.dk. Berlingske, 15. Januar 2022, archiviert vom Original am 15. Januar 2022; abgerufen am 17. Januar 2022 (dk): „I uge 50 udgjorde BA2 blot to procent af de prøver, hvor man har analyseret for coronavarianter. Det tal er nu steget til 28 procent i uge 1. […] »Vi kan endnu ikke se nogle væsentlige forskellige på dem, der er inficeret med BA2 i forhold til alder, vaccinestatus, gennembrudsinfektioner, sygdom eller den geografiske spredning. Så tilsyneladende er der endnu ikke noget, der siger, at den ene skulle opføre sig anderledes end den anden.« […] »[…] Så vi leder efter i forsøg, om BA2 er mere resistent (mod vacciner, red.) end BA1. […]« […] SSI er lige nu i gang med at lave en risikovurdering af BA2.“
    191. Lineage BA.3. cov-lineages.org, abgerufen am 16. Dezember 2021 (englisch).
    192. a b Third sublineage in B.1.1.529 (Omicron-related) #367. In: cov-lineages/pango-designation. 14. Dezember 2021, archiviert vom Original am 16. Dezember 2021; abgerufen am 16. Dezember 2021 (englisch).
    193. BA.3 Lineage Report. In: outbreak.info. Scripps Research, 17. Januar 2022, abgerufen am 17. Januar 2021 (englisch): „Omicron (363,081) […] BA.3 (42)“
    194. Luke Hurst, Tom Bateman: Omicron: What do we know about the new COVID ‘variant of concern’. Euronews.com, 29. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch).
    195. William A. Haseltine: Omicron Origins. Forbes, 2. Dezember 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch): „Omicron is unlike any other variant currently in circulation. The variant carries 60 (50 nonsynonymous, 8 synonymous, and 2 noncoding) mutations compared to the original Wuhan strain.“
    196. a b c d e f Lars Fischer: Der rätselhafte Ursprung von Omikron. In: Spektrum.de. 3. Dezember 2021, archiviert vom Original am 3. Dezember 2021; abgerufen am 7. Dezember 2021.
    197. Clive Cookson, Oliver Barnes: What we know about Omicron variant that has sparked global alarm. Financial Times, 26. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch).
    198. Ewen Callaway: Heavily mutated Omicron variant puts scientists on alert – Researchers are racing to determine whether a fast-spreading coronavirus variant poses a threat to COVID vaccines’ effectiveness. Nature, 25. November 2021, archiviert vom Original am 25. November 2021; abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch).
    199. Alaa Abdel Latifet, Julia L. Mullen, Manar Alkuzweny et al.; Center for Viral Systems Biology: SARS-CoV-2 (hCoV-19) Mutation Reports – Lineage Comparison – Mutation prevalence across lineages. In: outbreak.info. Abgerufen am 12. Januar 2022 (englisch).
    200. A.C. Walls, Y.J. Park, M.A. Tortorici et al.: 6VYB – SARS-CoV-2 spike ectodomain structure (open state). In: rcsb.org. Protein Data Bank, 11. März 2020, abgerufen am 28. November 2021 (englisch). doi:10.2210/pdb6VYB/pdb
    201. Alexandra C. Walls, Young-Jun Park, M. Alejandra Tortorici et al.: Structure, Function, and Antigenicity of the SARS-CoV-2 Spike Glycoprotein. In: Elsevier (Hrsg.): Cell. Band 181, Nr. 2. Elsevier, 16. April 2020, S. 281–292, doi:10.1016/j.cell.2020.02.058, PMID 32155444, PMC 7102599 (freier Volltext) – (englisch, sciencedirect.com [PDF; 133 kB; abgerufen am 28. November 2021]).
    202. a b c S. Kannan, P. Shaik Syed Ali, A. Sheeza: Omicron (B.1.1.529) – variant of concern – molecular profile and epidemiology: a mini review. In: European Review for Medical and Pharmacological Sciences. Band 25, Nr. 24. Verduci Publisher, Dezember 2021, ISSN 1128-3602, S. 8019–8022; hier: 8019 f., doi:10.26355/eurrev_202112_27653, PMID 34982466 (englisch, europeanreview.org [PDF; 684 kB; abgerufen am 8. Januar 2022]): “In the spike protein, RBD is composed of 319-541 residues of the S1 subunit. […] Relative to Alpha, Beta, and Delta SARS-CoV-2 variants Omicron has a 5.5 to 11 times higher mutations rate in the receptor-binding motif (RBM). Among all the mutations, the crucial mutations in the RBM of the Omicron variant are T478K, E484A, Q493R and N501Y.”
    203. Emma Hodcroft: Variant: 21K (Omicron). In: covariants.org. Archiviert vom Original am 5. Januar 2022; abgerufen am 5. Januar 2022 (englisch): „A particular cluster of mutations at the S1-S2 furin cleavage site (S:H655Y, S:N679K, S:P681H) may also be associated with increased transmissibility [Yu et al., bioRxiv).“, siehe auch H655Y und P681H in: Shang Yu Gong, Debashree Chatterjee, Jonathan Richard et al.: Contribution of single mutations to selected SARS-CoV-2 emerging variants Spike antigenicity. (PDF; 1,2 MB) BioRxiv, 4. August 2021, abgerufen am 5. Januar 2022 (englisch). doi:10.1101/2021.08.04.455140
    204. Carl Zimmer: New Virus Variant Stokes Concern but Vaccines Still Likely to Work. New York Times, 26. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch): „The researchers found more than 30 mutations on a protein, called spike, on the surface of the coronavirus. […] Some mutations in Omicron suggest that it may indeed transmit well. Three mutations alter a region of the spike protein called the furin cleavage site, which is already known to help the spike protein attach more effectively to cells.“
    205. Liping Zhang, Matthew Mann, Syed Zulfeqhar, Hayley Reynolds, E. Tian, Nadine Samara, Darryl Zeldin, Lawrence Tabak: Furin cleavage of the SARS-CoV-2 spike is modulated by O-glycosylation. In: PubMed.gov. National Library of Medicine, 23. November 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch): „Our results suggest that host O-glycosylation may influence viral infectivity/tropism by modulating furin cleavage of S and provide mechanistic insight into the role of the P681 mutations found in the highly transmissible alpha and delta variants.“
    206. Franz X. Heinz, Karin Stiasny: Profile of SARS-CoV-2. In: Wiener klinische Wochenschrift. Band 132. Springer Austria, 30. Oktober 2020, ISSN 0043-5325, S. 635–644; hier: 637, doi:10.1007/s00508-020-01763-1, PMID 33125580, PMC 7597426 (freier Volltext) – (springer.com [PDF; 1,1 MB; abgerufen am 17. Dezember 2021] siehe Fig. 3a).
    207. Emma Hodcroft: S.H69-. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, archiviert vom Original am 9. Januar 2022; abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    208. Emma Hodcroft: S.Y144-. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    209. Emma Hodcroft: S.K417. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    210. Emma Hodcroft: S.S477. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    211. Emma Hodcroft: S.E484. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    212. Emma Hodcroft: S.N501. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    213. Emma Hodcroft: S.P681. In: covariants.org. 19. Dezember 2021, abgerufen am 19. Dezember 2021 (englisch).
    214. a b c SARS-CoV-2 variants of concern and variants under investigation in England Technical briefing 29. Public Health England., 26. November 2021, S. 18, archiviert vom Original am 27. November 2021; abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch).
    215. a b Emma Hodcroft: Variant: 21K (Omicron). In: covariants.org. 1. Januar 2022, archiviert vom Original am 1. Januar 2022; abgerufen am 1. Januar 2022 (englisch).
    216. Nurith Aizenman: The mystery of where omicron came from — and why it matters. In: npr. 1. Dezember 2021, archiviert vom Original am 8. Dezember 2021; abgerufen am 12. Dezember 2021 (englisch).
    217. a b Rafaela von Bredow, Marco Evers, Veronika Hackenbroch, Fritz Schaap: Omikrons Geheimnisse. In: Der Spiegel. Nr. 49, 4. Dezember 2021, S. 112–114: „Drei Hypothesen zur Entstehung von Omikron zirkulieren, sie alle klingen auf ihre Weise abenteuerlich. Und alle gründen auf der Erkenntnis, dass die Mutante kein direkter Abkömmling von Delta, Alpha oder anderer besorgniserregender Varianten ist. Aus ihrem Erbgut lässt sich lesen, dass ihre Ursprünge bis ins Frühjahr 2020 zurückreichen. ‚Sie hing lange Zeit irgendwo herum‘, sagt der südafrikanische Infektionsbiologe Alex Sigal, ‚ohne entdeckt zu werden.‘“
    218. Changshuo Wei, Ke-Jia Shan, Weiguang Wang et al.: Evidence for a mouse origin of the SARS-CoV-2 Omicron variant. In: Journal of Genetics and Genomics. Elsevier, 24. Dezember 2021, ISSN 1673-8527, doi:10.1016/j.jgg.2021.12.003, PMID 34954396, PMC 8702434 (freier Volltext) – (englisch, sciencedirect.com [PDF; 23,3 MB; abgerufen am 4. Januar 2022] pre-proof, has been peer reviewed, accepted for publication): “The molecular spectrum of mutations (i.e., the relative frequency of the 12 types of base substitutions) acquired by the progenitor of Omicron was significantly different from the spectrum for viruses that evolved in human patients, but resembled the spectra associated with virus evolution in a mouse cellular environment. Furthermore, mutations in the Omicron spike protein significantly overlapped with SARS-CoV-2 mutations known to promote adaptation to mouse hosts, particularly through enhanced spike protein binding affinity for the mouse cell entry receptor. Collectively, our results suggest that the progenitor of Omicron jumped from humans to mice, rapidly accumulated mutations conducive to infecting that host, then jumped back into humans, indicating an inter-species evolutionary trajectory for the Omicron outbreak.”
    219. Nancy Lapid: Omicron variant may have picked up a piece of common-cold virus. Reuters, 3. Dezember 2021, abgerufen am 5. Dezember 2021 (englisch).
    220. Global information and education on HIV and AIDS – HIV and AIDS in South Africa. In: avert.org. 15. April 2020, abgerufen am 26. Dezember 2021 (englisch).
    221. Ian Sample: Why fighting Omicron should include ramping up HIV prevention. In: theguardian.com. The Guardian, 12. Dezember 2021, abgerufen am 26. Dezember 2021 (englisch).
    222. Did failure to adequately treat HIV patients give rise to the Omicron variant? In: latimes.com. Los Angeles Times, 2. Dezember 2021, abgerufen am 26. Dezember 2021 (englisch): „De Oliveira has been warning for months that the people mostly likely to spawn such mutations in sub-Saharan Africa are the roughly 8 million with unrecognized or poorly treated HIV. Largely young, unvaccinated and with debilitated immune systems, these people could ‘become a factory of variants for the whole world,’ he said.“