Cortese dell’Alto Monferrato

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Cortese dell’Alto Monferrato ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Alessandria, Piemont. Seit dem 26. Juni 1992 hat die Region den Status einer DOC, die zuletzt am 7. März 2014 modifiziert wurde.[1] Das Gebiet Alto Monferrato liegt in der Nähe der ligurischen Apenninen.

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die insgesamt 210 Hektar Rebfläche teilen sich 434 Winzer, die 14.756 Hektoliter Wein produzierten (2014)[2]. Die Appellation gilt für einen Weißwein, der hauptsächlich (85–100 %) aus der Rebsorte Cortese gekeltert wird. Er ist dem bekannten Gavi sehr ähnlich. Maximal 15 % andere weiße Rebsorten, die für den Anbau in der Region Piemont zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.[1]

Außer dem Stillwein werden auch ein Schaumwein (spumante) und ein Perlwein (frizzante) erzeugt.

Anbaugebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Provinz Asti sind Rebflächen in folgenden Gemeinden zur Erzeugung des Cortese dell’Alto Monferrato zugelassen: Bubbio, Canelli, Castelnuovo Belbo, Fontanille, Incisa Scapaccino, Mombaruzzo, Monastero Bormida, Montabone, Nizza Monferrato, Roccaverano, Vesime, Bruno, Maranzana, Cortiglione, Quaranti, Castelletto Molina, Castel Rocchero, Calamandrana, Rocchetta Palafea, Rocchetta Tanaro, Castel Boglione, Cassinasco, Sessame, Loazzolo, Cessole, San Giorgio Scarampi, Olmo Gentile, Mombaldone, Serole, San Marzano Oliveto, Vinchio, Vaglio Serra, Mombercelli, Belveglio und Castelnuovo Calcea.

In der Provinz Alessandria sind Rebflächen in folgenden Gemeinden zur Erzeugung des Cortese dell’Alto Monferrato zugelassen: Acqui Terme, Alice Bel Colle, Basaluzzo, Belforte Monferrato, Bistagno, Carpeneto, Carrosio, Casaleggio Boiro, Cassine, Cassinelle, Castelletto d’Erro, Castelletto d’Orba, Castelnuovo Bormida, Cavatore, Cremolino, Denice, Gamalero, Grognardo, Lerma, Malvicino, Predosa, Melazzo, Merana, Molare, Montaldeo, Montaldo Bormida, Montechiaro d’Acqui, Morbello, Mornese, Morsasco, Orsara Bormida, Ovada, Pareto, Ponti, Ponzone, Prasco, Ricaldone, Rivalta Bormida, Rocca Grimalda, Silvano d’Orba, Spigno Monferrato, Strevi, Tagliolo Monferrato, Terzo, Trisobbio und Visone sowie in Teilbereichen der Gemeinden Capriata d’Orba, Francavilla Bisio, Novi Ligure, Pasturana und Sezzadio.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cortese dell’Alto Monferrato[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Farbe: helles strohgelb mit Tendenz zu grünlich
  • Geruch: charakteristisch, zart, sehr subtil, aber anhaltend
  • Geschmack: trocken, ausgewogen, fruchtig, angenehm bitter
  • Alkoholgehalt: mindestens 10,0 % Vol.
  • Säuregehalt: mind. 5,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 15,0 g/l[1]

Cortese dell’Alto Monferrato Spumante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Perlage: fein und anhaltend
  • Farbe: helles strohgelb mit Tendenz zu grünlich
  • Geruch: charakteristisch, zart, sehr subtil, aber anhaltend
  • Geschmack: von extra brut bis brut, ausgewogen, fruchtig, angenehm bitter
  • Alkoholgehalt: mindestens 10,0 % Vol.
  • Säuregehalt: mind. 5,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 15,0 g/l[1]

Cortese dell’Alto Monferrato Frizzante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Perlage: lebhaft, abklingend
  • Farbe: helles strohgelb mit Tendenz zu grünlich
  • Geruch: charakteristisch, zart, sehr subtil, aber anhaltend
  • Geschmack: von extra brut bis brut, ausgewogen, fruchtig, angenehm bitter
  • Alkoholgehalt: mindestens 10,0 % Vol.
  • Säuregehalt: mind. 5,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 15,0 g/l[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Produktionsvorschriften und Beschreibungen für die DOC-Weine, PDF (italienisch), auf wineacts.it, aufgerufen am 31. August 2015
  2. Weinbau in Zahlen 2014, (PDF, italienisch), auf federdoc.com

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]