Dornburg-Camburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dornburg-Camburg
Dornburg-Camburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dornburg-Camburg hervorgehoben
Koordinaten: 51° 3′ N, 11° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Holzland-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Dornburg-Camburg
Höhe: 130 m ü. NHN
Fläche: 30,77 km2
Einwohner: 5394 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 175 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 07774, 07778Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 036421
Kfz-Kennzeichen: SHK, EIS, SRO
Gemeindeschlüssel: 16 0 74 011
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstr. 1
07774 Dornburg-Camburg
Webpräsenz: www.dornburg-camburg.de
Bürgermeisterin: Dorothea Storch (CDU)
Lage der Stadt Dornburg-Camburg im Saale-Holzland-Kreis
Sachsen-AnhaltGeraJenaLandkreis GreizLandkreis Saalfeld-RudolstadtLandkreis SömmerdaLandkreis Weimarer LandSaale-Orla-KreisAlbersdorf (Thüringen)AltenbergaBad KlosterlausnitzBibra (bei Jena)BobeckBollbergBremsnitzBucha (bei Jena)Bürgel (Thüringen)Crossen an der ElsterDornburg-CamburgEichenberg (bei Jena)EinebornEisenberg (Thüringen)FrauenprießnitzFreienorlaGeisenhainGneusGösenGolmsdorfGraitschen bei BürgelGroßbockedraGroßeutersdorfGroßlöbichauGroßpürschützGumperdaHainichen (Thüringen)HainspitzHartmannsdorf (bei Eisenberg)Heideland (Thüringen)Hermsdorf (Thüringen)HummelshainJenalöbnitzKahlaKarlsdorf (Thüringen)KleinbockedraKleinebersdorf (Thüringen)KleineutersdorfLaasdorfLehesten (bei Jena)LindigLippersdorf-ErdmannsdorfLöberschützMertendorf (Thüringen)MeusebachMildaMöckern (Thüringen)Mörsdorf (Thüringen)NausnitzNeuengönnaOberbodnitzOrlamündeOttendorf (Thüringen)Petersberg (Saale-Holzland-Kreis)Poxdorf (Thüringen)QuirlaRattelsdorf (Thüringen)RaudaRauschwitzRausdorf (Thüringen)Reichenbach (Thüringen)ReinstädtRenthendorfRothensteinRuttersdorf-LotschenScheiditzSchkölenSchleifreisenSchlöbenSchöngleinaSchöps (Thüringen)Schöps (Thüringen)SeitenrodaSerbaSilbitzSt. GangloffStadtrodaSulzaTautenburgTautendorf (Thüringen)TautenhainThierschneckTissaTrockenborn-WolfersdorfTröbnitzUnterbodnitzWaldeck (Thüringen)WalpernhainWaltersdorf (Thüringen)Weißbach (Thüringen)Weißenborn (Holzland)WichmarZimmern (Thüringen)ZöllnitzKarte
Über dieses Bild

Dornburg-Camburg ist eine Kleinstadt im thüringischen Saale-Holzland-Kreis, die am 1. Dezember 2008 aus dem Zusammenschluss der Städte Camburg und Dornburg/Saale sowie der Gemeinde Dorndorf-Steudnitz entstand.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im nordwestlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises im mittleren Tal der Saale zwischen den Städten Jena und Naumburg (Saale). Eine Besonderheit dieser Fusion ist, dass die neue Stadt aus zwei nicht miteinander verbundenen Gebieten besteht. Während Dornburg und Dorndorf-Steudnitz zusammenhängen, hat Camburg bislang keine gemeinsame Flurgrenze mit den beiden Vorgenannten.

Ortsteile der Stadt Dornburg-Camburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung
Camburg ist wie Dornburg eine ehemalige Stadt im Norden desselben Kreises; vor dem vertraglichen Zusammenschluss gehörte auch sie der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg an. Camburg liegt an der Bundesstraße 88 zwischen Dornburg/Dorndorf-Steudnitz und Naumburg. Dem Ortsteil Camburg sind 2846 Einwohner zuzurechnen. Ein Teil der Stadtverwaltung befindet sich in Camburg in der Rathausstraße 1
  • Döbrichau
  • Döbritschen
  • Dornburg ist seit dem 1. Dezember 2008 Teil der Stadt Dornburg-Camburg; zuvor gehörte der Ort der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg an. Dornburg ist vor allem durch die drei Dornburger Schlösser bekannt geworden. Die evangelische Stadtkirche St. Jacobi entstand in ihrer heutigen Form im 18. Jahrhundert. Der neue Ortsteil Dornburg weist 897 Einwohner aus, wobei die ehemalige Stadt ohne ihre Ortsteile Wilsdorf und Hirschroda weniger als 700 Einwohner hat. Ein Teil der neuen Stadtverwaltung Dornburg-Camburg befindet sich in Dornburg, Markt 21
  • Dorndorf-Steudnitz Die Gemeinde hat sich mit den Ortsteilen Steudnitz und Naschhausen ebenfalls dem vorgenannten Vertrag angeschlossen. Mit Steudnitz und Naschhausen hatte die Gemeinde 1.932 Einwohner (31. Dezember 2007)
  • Hirschroda
  • Posewitz
  • Schinditz
  • Stöben
  • Tümpling
  • Wilsdorf
  • Wonnitz
  • Zöthen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Januar 2008 unterzeichneten die Bürgermeister von Dornburg, Dorndorf-Steudnitz und Camburg den Gebietsänderungsvertrag, der die Eingemeindung von Dornburg und Dorndorf-Steudnitz in die Stadt Camburg vorsieht, die ihren Namen in Dornburg-Camburg ändert. Der Zusammenschluss wurde am 1. Dezember 2008 wirksam.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Camburg 1. Dezember 2008
Döbritschen 1. Oktober 1967 Eingemeindung nach Camburg
Dornburg/Saale 1. Dezember 2008
Dorndorf 27. Mai 1964 Zusammenschluss mit Steudnitz zu Dorndorf-Steudnitz
Dorndorf-Steudnitz 1. Dezember 2008
Hirschroda 16. März 1963 Eingemeindung nach Dornburg/Saale
Schinditz 20. Juni 1957
1. Januar 1966
Eingemeindung nach Zöthen,
Umgliederung nach Tümpling
Steudnitz 27. Mai 1964 Zusammenschluss mit Dorndorf zu Dorndorf-Steudnitz
Naschhausen 27. Mai 1964 Zusammenschluss mit Dorndorf zu Dorndorf-Steudnitz
Stöben 20. Juni 1957 Eingemeindung nach Camburg
Tümpling 1. Juli 1978 Eingemeindung nach Camburg
Wilsdorf 16. März 1963 Eingemeindung nach Dornburg/Saale

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab bei einer Wahlbeteiligung von 49,6 % für die 20 Sitze folgende Sitzverteilung:

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
CDU 50,2 % 11
FWG Dornburg 17,8 % 3
FWG Dornburg-Camburg 12,1 % 2
D-CBV 12,1 % 2

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2012 wurde die Rechtsanwältin Dorothea Storch CDU zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Amtsvorgänger war Thomas Moritz.

Bei der Wahl am 15. April 2018 wurde sie mit 83,2 % der abgegebenen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 43,1 % im Amt bestätigt.[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Bundesstraße 88, die durch alle drei Orte führt, existiert eine Bahn- und Buslinie, welche Camburg, Dornburg und Dorndorf-Steudnitz verbindet. Dornburg-Camburg liegt an der Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld mit den Bahnhöfen Dornburg (Saale) und Camburg (Saale). Letztgenannter Bahnhof war Endpunkt der inzwischen stillgelegten Bahnstrecke Zeitz–Camburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008
  3. Wahl in Dornburg-Camburg: Dorothea Storchs Pläne für zweite Amtszeit. (otz.de [abgerufen am 15. Juli 2018]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dornburg-Camburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Dornburg – Private Webseite über den Ortsteil Dornburg