Etting (Moselle)

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Etting
Wappen von Etting
Etting (Frankreich)
Etting
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Sarreguemines
Kanton Bitche
Gemeindeverband Pays de Bitche
Koordinaten 49° 2′ N, 7° 11′ OKoordinaten: 49° 2′ N, 7° 11′ O
Höhe 233–357 m
Fläche 7,06 km2
Einwohner 756 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 107 Einw./km2
Postleitzahl 57412
INSEE-Code

Etting zwischen den Weltkriegen

Etting ist eine französische Gemeinde mit 756 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarreguemines.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etting liegt im Westen des Bitscher Landes in einem Seitental der Ache inmitten von Obstgärten. Westlich des Ortes steigt der Kestenberg an. Südlich grenzt die Gemarkung von Schmittviller an, südwestlich Kalhausen. Im Westen und Norden besteht zu Achen die längste Gemarkungsgrenze, wobei im Westen die Ache den Grenzverlauf bestimmt. Östliche Nachbarorte sind Bining und Rahling.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits bei seiner Ersterwähnung 1391 trug Etting seinen heutigen Namen. Von 1811 bis 1833 war der Ort der Gemeinde Achen angegliedert. Im Zweiten Weltkrieg blieb er von Zerstörungen weitgehend verschont.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 760 775 810 811 788 778 770 775

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Etting im Zweiten Weltkrieg von größeren Zerstörungen verschont blieb, sind eine Reihe ansehnlicher Lothringer Bauernhäuser erhalten geblieben, so in der Ortsmitte das von Nicolas Freyermuth und Anna Müller 1731 erbaute Anwesen. Zahlreiche Lothringerkreuze finden sich in der Gemarkung, ein besonders bemerkenswertes von 1817 östlich der Ansiedlung am Weg zum Mohrenhof, wo der alte Weg von Achen zum Rahlinger Altkirchel kreuzt und derjenige nach Kalhausen abzweigt. Die Hauptfigur dieses Kreuzes stellt die Hl. Barbara dar, ihr zur Seite vermutlich der Hl. Franz und der Hl. Anton. Die Gemarkungsgrenze zu Rahling entspricht dem Verlauf einer alten Römerstraße, von der hie und da noch Spuren anzutreffen sind.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]