Enchenberg

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Enchenberg
Wappen von Enchenberg
Enchenberg (Frankreich)
Enchenberg
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Sarreguemines
Kanton Bitche
Gemeindeverband Pays de Bitche
Koordinaten 49° 1′ N, 7° 20′ OKoordinaten: 49° 1′ N, 7° 20′ O
Höhe 252–408 m
Fläche 9,73 km²
Einwohner 1.277 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 131 Einw./km²
Postleitzahl 57415
INSEE-Code

Kirche Saint-Pierre (St. Peter)

Enchenberg (lothr. Enschebärsch) ist eine französische Gemeinde mit 1277 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarreguemines und zum Kanton Bitche und ist Teil des Naturparks Nordvogesen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enchenberg liegt im Bitscher Ländchen (frz: Pays de Bitche), am westlichen Rand der Nordvogesenwälder und inmitten von Obstgärten. Im Norden grenzen Lambach und Siersthal an, im Nordwesten zieht sich die Gemarkung weit hinaus bis gegen Petit-Réderching. Nach Süden hin ist dann die Gemarkungsgrenze zu Rohrbach und Bining auch die Grenze des Naturparks. Ortsnah verläuft im Süden am Waldrand die Grenze zur Gemarkung von Montbronn.

Zu Enchenberg gehören die Weiler Heiligenbronn mit dem Heiligenbronner Wald an der Straße nach Petit-Réderching und Guisberg in einem Gemarkungszipfel im äußersten Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Zeugnis aus gallo-römischer Zeit liegt eine Mercurius-Statue aus Sandstein vor.

1286 tauchte der Ort als Ennechenberg erstmals urkundlich auf. Er lag am Verlauf der lombardischen Straße von Flandern über Straßburg nach Italien.

Guisberg wird 1736 als Gut der Abtei Sturzelbronn erwähnt. Heiligenbronn war ein Gut von Claude-Charles de la Lance de Moranville, oberster Jäger des Herzogs von Lothringen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1255 1277 1214 1142 1197 1192 1217

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle Ste-Vérène (Verenakapelle)

Viele Lothringerkreuze sind als Glaubenszeugnisse in der Gemarkung noch vorhanden. Hauptsehenswürdigkeit ist die Verenakapelle, deren ursprüngliche Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert stammt und die nach dem Zuzug von Schweizer Einwanderern, die nach dem Dreißigjährigen Krieg vom Landesherrn angeworben worden waren, erneuert wurde und ihren heutigen Namen erhielt. Sie ist alljährlich am 1. Mai Ausgangspunkt der größten Prozession Lothringens, die über den Kreuzweg des 18. Jahrhunderts zur Dorfkirche St. Peter führt, die um 1861 im neugotischen Stil erneuert wurde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Enchenberg hat eine Station an der Nebenbahn SaargemündBitsch. Es liegt an der Straße D 36 Saargemünd – Lemberg. In Enchenberg zweigt die D 83a nach Montbronn ab.

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1967 besteht eine Partnerschaft zur damaligen deutschen Gemeinde Hangard (Neunkirchen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]