Olympische Sommerspiele 1988/Leichtathletik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Leichtathletik bei den
XXIV. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 23. September bis 2. Oktober
Wettkampfort: Korea SudSüdkorea Seoul
Austragungsort: Olympiastadion Seoul
Entscheidungen: Männer: 24 / Frauen: 18[1]
Los Angeles 1984 Barcelona 1992
Logo der Olympischen Sommerspiele 1988
Olympische Sommerspiele 1988
(Medaillenspiegel Leichtathletik)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13 7 6 26
2 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 10 6 10 26
3 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 6 11 10 27
4 KeniaKenia Kenia 4 2 1 7
5 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien 2 1 1 4
6 ItalienItalien Italien 1 1 1 3
7 AustralienAustralien Australien 1 1 2
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1 1 2
Rumänien 1965Rumänien Rumänien 1 1 2
10 FinnlandFinnland Finnland 1 1 2
MarokkoMarokko Marokko 1 1 2
12 PortugalPortugal Portugal 1 1
13 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 6 2 8
14 JamaikaJamaika Jamaika 2 2
15 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 1 3 4
16 Brasilien 1968Brasilien Brasilien 1 1 2
17 SenegalSenegal Senegal 1 1
18 China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 1 1
DschibutiDschibuti Dschibuti 1 1
FrankreichFrankreich Frankreich 1 1
KanadaKanada Kanada 1 1
SchweizSchweiz Schweiz 1 1

Bei den XXIV. Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul fanden 42 Wettkämpfe – davon 24 für Männer und 18 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Austragungsort war das Olympiastadion Seoul.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den beiden letzten von Boykotts geprägten Spielen in Moskau und Los Angeles blieb diesmal das Fehlen so vieler Nationen mit Topp-Athleten aus. Auch in Seoul gab es zwar wie fast schon üblich politisch motiviertes Fernbleiben zahlreicher Nationen. Dies hatte jedoch nicht die entscheidende Bedeutung wie 1980 und 1984. Hintergrund für die neuerlichen Probleme war das Gezerre um die Mit-Ausrichtung der Spiele durch Nordkorea. So fehlten letztendlich folgende Länder: Nordkorea, Kuba, Nicaragua, Äthiopien, Albanien, die Seychellen und Madagaskar.

Zum letzten Mal gab es bei Olympischen Spielen zwei getrennte deutsche Teams und die Sowjetunion trat letztmals unter dieser Nationenbezeichnung bei Olympischen Spielen an. Bei den Spielen 1992 sollte es noch einmal eine gemeinsame sowjetische Mannschaft geben, die als Gemeinschaft Unabhängiger Staaten an den Start ging. Anschließend sollte die Zeit der UdSSR bzw. GUS endgültig zu Ende sein. All dies wusste jedoch zum Zeitpunkt der Spiele von Seoul noch niemand.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Olympiastadion wurde für die Austragung der olympischen Wettkämpfe neu erbaut. Nicht nur die Leichtathletikwettbewerbe, sondern auch die Eröffnungs- und Schlussfeier, das Fußball-Finale und Springreiten fanden hier statt. Das Fassungsvermögen lag zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele 1988 bei ca.100.000 Zuschauern. Heute beträgt die Kapazität nur noch ca. 70.000 Zuschauer.[2]

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wettbewerbsangebot gab es eine Erweiterung für die Frauen und eine Veränderung im Speerwurf der Männer.

  • Mit dem 10.000-Meter-Lauf kam eine zweite Bahn-Langstrecke ins olympische Programm. Damit gab es für Frauen und Männer gleichermaßen zwei Bahn-Langstrecken. Allerdings betrug die kürzere dieser beiden Strecken für die Frauen 3000, für die Männer 5000 Meter. Das sollte sich ab 1996 ändern. Bei den Frauendisziplinen standen noch weitere Ergänzungen für die Zukunft an. Im Bereich der Sprünge, Würfe und im Gehen sollte es später eine sukzessive Angleichung an den Wettkampfkatalog der Männer geben.
  • Bei den Männern wurde am 1. April 1986 ein neues Speer-Modell vorgeschrieben. Die wichtigste Änderung lag in der Verlagerung des Schwerpunktes für das Gerät nach weiter vorne. Das hatte zwei Gründe.
    • Die mit den früheren Speeren erzielten Weiten reichten inzwischen in Dimensionen, denen manche Sportanlage nicht mehr gewachsen war – Uwe Hohns Weltrekord lag seit 1984 bei 104,80 m.[3]
    • Hauptgrund aber war der Auftreffwinkel des Speers auf dem Boden nach dem Wurf. Bei den früheren Geräten war dieser Winkel oft so flach, dass es einen kaum oder sogar gar nicht sichtbaren Abdruck gab und es für die Weitenmessung oft sehr schwierig wurde. Immer wieder gab es strittige Entscheidungen zur Frage der Gültigkeit bzw. Ungültigkeit eines Wurfes. Dieses Problem reduzierte sich durch die neuen Speere auf ein Minimum, denn der Auftreffwinkel wurde steiler und der Auftreffpunkt damit deutlich erkennbar.

Ansonsten blieb das Männerangebot bis heute – Stand Januar 2018 – in derselben Form erhalten wie schon seit längerer Zeit praktiziert.

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der spektakulärsten Dopingfälle der Sportgeschichte ereignete sich hier in Seoul im 100-m-Finale der Männer. Der Kanadier Ben Johnson wurde drei Tage nach seinem Sieg wegen Dopingvergehens disqualifiziert. Allerdings erscheint das gesamte Ergebnis dieses Rennens nun, nachdem mehrere Jahrzehnte vergangen sind, mit dem heutigen Wissen äußerst fragwürdig. Dieser 100-m-Lauf wurde mancherorts als "das schmutzigste Rennen aller Zeiten"[4] bezeichnet. Nicht nur Ben Johnson hatte erwiesenermaßen verstoßen gegen die Dopingbestimmungen. Auch dem bis heute offiziellen 100-m-Olympiasieger Carl Lewis waren vorher bei Tests in den USA drei verbotene Substanzen nachgewiesen worden. Der Sechste, Johnsons Landsmann Desai Williams, gestand später die Einnahme nicht erlaubter Mittel. Allen anderen Final-Teilnehmern mit Ausnahme von Calvin Smith, USA, und dem Brasilianer Robson da Silva wurden in späteren Jahren Dopingvergehen nachgewiesen. Mit teilweise haarsträubenden Erklärungen und Ausflüchten versuchten die betroffenen Athleten sich herauszureden.[5]

Eine gewisse Fragwürdigkeit stellt sich auch ein in Bezug auf die Super-Sprinterin dieser Spiele Florence Griffith-Joyner mit ihren unerreichten Zeiten über 100 und 200 Meter ein. Ihr wurde nie Dopingmissbrauch offiziell nachgewiesen. Allerdings gibt es gewisse Hinweise und Anzeichen, die zumindest zu Zweifeln führen. Dazu gehören ihre enorme Muskelmasse, ihre Leistungssprünge, die Aussage einer Krankenschwester[6] und die zahlreichen heute bekannten Vertuschungen von positiven Dopingbefunden dieser Jahre in den Vereinigten Staaten. So gibt es keinen direkten Beweis, aber eine beklemmende Ungewissheit bleibt.[7]

Eine weitere Sportlerin der Superlative dieser Spiele war die Goldmedaillengewinnerin im Weitsprung und Siebenkampf Jackie Joyner-Kersee, USA. Auch für sie liegen keine offiziellen Nachweise wegen Dopingmissbrauchs vor, aber auch in diesem Fall gibt es ähnliche Zweifel wie im Fall Florence Griffith-Joyner. Die Praktiken der Sportler, ihre Ausreden und Ausflüchte und die Vertuschungsszenerie der Dopingkontrolleure aus dieser Zeit gehören hier angesprochen und können für vor allem auch für den neutralen Betrachter nicht übersehen werden.[8]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war wie so oft zu Zeiten solcher Höhepunkte für die Sportler ausgesprochen hoch. In fünf Disziplinen wurden sechs Weltrekorde aufgestellt. In weiteren 23 Disziplinen wurde der Olympische Rekord 26 Mal eingestellt oder verbessert.

Erfolgreichste Nation war mit dreizehn Leichtathletik-Olympiasiegen wieder einmal die USA. Nicht weit dahinter folgte die Sowjetunion, die zehn Olympiasiege verbuchen konnte und dabei mit 26 Medaillen dieselbe Gesamtzahl an Gold-, Silber- und Bronzemedaillen aufweisen konnte wie die Vereinigten Staaten. Die DDR errang sechs Olympiasiege und insgesamt sogar 27 Medaillen. Mit vier Olympiasiegen folgte Kenia, Bulgarien hatte zwei Goldmedaillengewinner in den Reihen. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen:

Resultate Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,92 WR
2 Linford Christie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 09,97
3 Calvin Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 09,99
4 Dennis Mitchell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,04
5 Robson da Silva Brasilien 1968Brasilien BRA 10,11
6 Desai Williams KanadaKanada CAN 10,11
7 Raymond Stewart JamaikaJamaika JAM 12,26
DOP Ben Johnson KanadaKanada CAN

Finale am 24. September

Wind: + 1,1 m/s

Ben Johnson, der mit einer Zeit von 9,79 s ursprünglich als Erster ins Ziel gekommen war, wurde drei Tage später der Titel aberkannt, als man ihn der Einnahme von Stanozolol für schuldig befand.[5]

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Joe DeLoach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,75 OR
2 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19,79
3 Robson da Silva Brasilien 1968Brasilien BRA 20,04
4 Linford Christie Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,09
5 Atlee Mahorn KanadaKanada CAN 20,39
6 Gilles Quénéhervé FrankreichFrankreich FRA 20,40
7 Michael Rosswess Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20,51
8 Bruno Marie-Rose FrankreichFrankreich FRA 20,58

Finale am 28. September

Wind: + 1,7 m/s

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Steve Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 43,87
2 Harry Reynolds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 43,93
3 Danny Everett Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 44,09
4 Darren Clark AustralienAustralien AUS 44,55
5 Innocent Egbunike NigeriaNigeria NGR 44,72
6 Bert Cameron JamaikaJamaika JAM 44,94
7 Ian Morris Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago TRI 44,95
8 Mohamed Amer Al-Malky Oman 1985Oman OMA 45,03

Finale am 26. September

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Paul Ereng KeniaKenia KEN 1:43,45
2 Joaquim Cruz Brasilien 1968Brasilien BRA 1:43,90
3 Saïd Aouita MarokkoMarokko MAR 1:44,06
4 Peter Elliott Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:44,12
5 Johnny Gray Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:44,80
6 José Luíz Barbosa Brasilien 1968Brasilien BRA 1:46,39
7 Donato Sabia ItalienItalien ITA 1:48,03
8 Nixon Kiprotich KeniaKenia KEN 1:49,55

Finale am 26. September

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Peter Rono KeniaKenia KEN 3:35,96
2 Peter Elliott Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:36,15
3 Jens-Peter Herold Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:36,21
4 Steve Cram Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:36,24
5 Steve Scott Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:36,99
6 Han Kulker NiederlandeNiederlande NED 3:37,08
7 Kipkoech Cheruiyot KeniaKenia KEN 3:37,94
8 Marcus O’Sullivan IrlandIrland IRL 3:38,39

Finale am 1. Oktober

5000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 John Ngugi KeniaKenia KEN 13:11,70
2 Dieter Baumann Deutschland BRBR Deutschland FRG 13:15,52
3 Hansjörg Kunze Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 13:15,73
4 Domingos Castro PortugalPortugal POR 13:16,09
5 Sydney Maree Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13:23,69
6 Jack Buckner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13:23,85
7 Stefano Mei ItalienItalien ITA 13:26,17
8 Ewgeni Ignatow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 13:26,41

Finale am 1. Oktober

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Brahim Boutayeb MarokkoMarokko MAR 27:21,46 OR
2 Salvatore Antibo ItalienItalien ITA 27:23,55
3 Kipkemboi Kimeli KeniaKenia KEN 27:25,16
4 Jean-Louis Prianon FrankreichFrankreich FRA 27:36,43
5 Arturo Barrios MexikoMexiko MEX 27:39,32
6 Hansjörg Kunze Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 27:39,35
7 Paul Arpin FrankreichFrankreich FRA 27:39,36
8 Moses Tanui KeniaKenia KEN 27:47,23

Finale am 26. September

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Gelindo Bordin ItalienItalien ITA 2:10:32
2 Douglas Wakiihuri KeniaKenia KEN 2:10:47
3 Ahmed Salah DschibutiDschibuti DJI 2:10:59
4 Takeyuki Nakayama Japan 1870Japan JPN 2:11:05
5 Steve Moneghetti AustralienAustralien AUS 2:11:49
6 Charlie Spedding Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:12:19
7 Juma Ikangaa TansaniaTansania TAN 2:13:06
8 Robert de Castella AustralienAustralien AUS 2:13:07

2. Oktober

110 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Roger Kingdom Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12,98 OR
2 Colin Jackson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13,28
3 Tonie Campbell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,38
4 Wladimir Schischkin SowjetunionSowjetunion URS 13,51
5 Jonathan Ridgeon Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13,52
6 Tony Jarrett Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 13,54
7 Mark McKoy KanadaKanada CAN 13,61
8 Arthur Blake Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 13,96

Finale am 28. September

Wind: + 1,5 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Andre Phillips Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,19 OR
2 Amadou Dia Ba SenegalSenegal SEN 47,23
3 Edwin Moses Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,56
4 Kevin Young Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 47,94
5 Winthrop Graham JamaikaJamaika JAM 48,04
6 Kriss Akabusi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 48,69
7 Harald Schmid Deutschland BRBR Deutschland FRG 48,76
8 Edgar Itt Deutschland BRBR Deutschland FRG 48,78

Finale am 25. September

3000 m Hindernis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Julius Kariuki KeniaKenia KEN 8:05,51 OR
2 Peter Koech KeniaKenia KEN 8:06,79
3 Mark Rowland Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:07,96
4 Alessandro Lambruschini ItalienItalien ITA 8:12,17
5 William Van Dijck BelgienBelgien BEL 8:13,99
6 Henry Marsh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:14,39
7 Patrick Sang KeniaKenia KEN 8:15,22
8 Bogusław Mamiński Polen 1980Polen POL 8:15,97

Finale am 30. September

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Wiktor Bryshin
Wladimir Krylow
Wladimir Murawjow
Witali Sawin
38,19
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Elliot Bunney
John Regis
Mike McFarlane
Linford Christie
im Vorlauf außerdem:
Clarence Callender
38,28
3 FrankreichFrankreich Frankreich Bruno Marie-Rose
Daniel Sangouma
Gilles Quenéhervé
Max Morinière
38,40
4 JamaikaJamaika Jamaika Christopher Faulknor
Greg Meghoo
Clive Wright
John Mair
38,47
5 ItalienItalien Italien Ezio Madonia
Sandro Floris
Pierfrancesco Pavoni
Stefano Tilli
38,54
6 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Fritz Heer
Christian Haas
Peter Klein
Dirk Schweisfurth
38,55
7 KanadaKanada Kanada Desai Williams
Atlee Mahorn
Cyprian Enweani
Brian Morrison
38,93
8 Ungarn 1957Ungarn Ungarn György Bakos
László Karaffa
István Tatár
Attila Kovács
39,19

Finale am 1. Oktober

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Danny Everett
Steve Lewis
Kevin Robinzine
Harry Reynolds
in den Vorläufen außerdem:
Andrew Valmon
Antonio McKay
2:56,16 WRe
2 JamaikaJamaika Jamaika Howard Davis
Devon Morris
Winthrop Graham
Bert Cameron
in den Vorläufen außerdem:
Howard Burnett
Trevor Graham
3:00,30
3 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Norbert Dobeleit
Edgar Itt
Jörg Vaihinger
Ralf Lübke
in den Vorläufen außerdem:
Mark Henrich
Bodo Kuhn
3:00,56
4 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Jens Carlowitz
Mathias Schersing
Frank Möller
Thomas Schönlebe
in den Vorläufen außerdem:
Michael Schimmer
3:01,13
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Brian Whittle
Kriss Akabusi
Todd Bennett
Philip Brown
in den Vorläufen außerdem:
Paul Harmsworth
3:02,00
6 AustralienAustralien Australien Robert Ballard
Mark Garner
Miles Murphy
Darren Clark
in den Vorläufen außerdem:
Leigh Miller
3:02,49
7 NigeriaNigeria Nigeria Sunday Uti
Moses Ugbisie
Henry Amike
Innocent Egbunike
3:02,50
8 KeniaKenia Kenia Tito Sawe
Lucas Sang
Paul Ereng
Simeon Kipkemboi
3:04,69

Finale am 1. Oktober

20 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Jozef Pribilinec TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 1:19:57 OR
2 Ronald Weigel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:20:00
3 Maurizio Damilano ItalienItalien ITA 1:20:14
4 José Marín SpanienSpanien ESP 1:20:34
5 Roman Mrázek TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 1:20:43
6 Michail Schtschennikow SowjetunionSowjetunion URS 1:20:47
7 Carlos Mercenario MexikoMexiko MEX 1:20:53
8 Axel Noack Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:21:14

23. September

50 km Gehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Wjatscheslaw Iwanenko SowjetunionSowjetunion URS 3:38:29 OR
2 Ronald Weigel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:38:56
3 Hartwig Gauder Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 3:39:45
4 Alexandr Potaschow SowjetunionSowjetunion URS 3:41:00
5 José Marín SpanienSpanien ESP 3:43:03
6 Simon Baker AustralienAustralien AUS 3:44:07
7 Bo Gustafsson SchwedenSchweden SWE 3:44:49
8 Raffaello Ducceschi ItalienItalien ITA 3:45:43

30. September

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Gennadi Awdejenko SowjetunionSowjetunion URS 2,38 OR
2 Hollis Conway Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,36
3 Rudolf Powarnizyn SowjetunionSowjetunion URS 2,36
Patrik Sjöberg SchwedenSchweden SWE 2,36
5 Clarence Saunders Bermuda 1910Bermuda BER 2,34
6 Dietmar Mögenburg Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,34
7 Dalton Grant Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2,31
Igor Paklin SowjetunionSowjetunion URS 2,31
Carlo Thränhardt Deutschland BRBR Deutschland FRG 2,31

Finale am 25. September

Stabhochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Sergej Bubka SowjetunionSowjetunion URS 5,90 OR
2 Radion Gataullin SowjetunionSowjetunion URS 5,85
3 Grigori Jegorow SowjetunionSowjetunion URS 5,80
4 Earl Bell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 5,70
5 Philippe Collet FrankreichFrankreich FRA 5,70
Thierry Vigneron FrankreichFrankreich FRA 5,70
7 István Bagyula Ungarn 1957Ungarn HUN 5,60
8 Philippe d’Encausse FrankreichFrankreich FRA 5,60

Finale am 28. September

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,72
2 Mike Powell Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,49
3 Larry Myricks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8,27
4 Giovanni Evangelisti ItalienItalien ITA 8,08
5 Antonio Corgos SpanienSpanien ESP 8,03
6 László Szalma Ungarn 1957Ungarn HUN 8,00
7 Norbert Brige FrankreichFrankreich FRA 7,97
8 Leonid Woloschin SowjetunionSowjetunion URS 7,89

Finale am 26. September

Dreisprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christo Markow Bulgarien 1971Bulgarien BUL 17,61 OR
2 Igor Lapschin SowjetunionSowjetunion URS 17,52
3 Alexandr Kowalenko SowjetunionSowjetunion URS 17,42
4 Oleg Prozenko SowjetunionSowjetunion URS 17,38
5 Charles Simpkins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,29
6 Willie Banks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 17,03
7 Ivan Slanař TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 16,75
8 Jacek Pastusiński Polen 1980Polen POL 16,72

Finale am 24. September

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Ulf Timmermann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,47 OR
2 Randy Barnes Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,39
3 Werner Günthör SchweizSchweiz SUI 21,99
4 Udo Beyer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,40
5 Remigius Machura TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 20,57
6 Gert Weil ChileChile CHI 20,38
7 Alessandro Andrei ItalienItalien ITA 20,36
8 Sergei Smirnow SowjetunionSowjetunion URS 20,36

Finale am 23. September

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Jürgen Schult Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 68,82 OR
2 Romas Ubartas SowjetunionSowjetunion URS 67,48
3 Rolf Danneberg Deutschland BRBR Deutschland FRG 67,38
4 Juri Dumtschew SowjetunionSowjetunion URS 66,42
5 Mac Wilkins Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 65,90
6 Gejza Valent TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 65,80
7 Knut Hjeltnes NorwegenNorwegen NOR 64,94
8 Alois Hannecker Deutschland BRBR Deutschland FRG 63,28

Finale am 1. Oktober

Hammerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Briefmarke 1988
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Sergei Litwinow SowjetunionSowjetunion URS 84,80 OR
2 Jurij Sedych SowjetunionSowjetunion URS 83,76
3 Jüri Tamm SowjetunionSowjetunion URS 81,16
4 Ralf Haber Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 80,44
5 Heinz Weis Deutschland BRBR Deutschland FRG 79,16
6 Tibor Gécsek Ungarn 1957Ungarn HUN 78,36
7 Imre Szitás Ungarn 1957Ungarn HUN 77,04
8 Iwan Tanew Bulgarien 1971Bulgarien BUL 76,08

Finale am 26. September

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Tapio Korjus FinnlandFinnland FIN 84,28
2 Jan Železný TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 84,12
3 Seppo Räty FinnlandFinnland FIN 83,26
4 Klaus Tafelmeier Deutschland BRBR Deutschland FRG 82,72
5 Wiktor Jewsjukow SowjetunionSowjetunion URS 82,32
6 Gerald Weiß Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 81,30
7 Wladimir Owtschinnikow SowjetunionSowjetunion URS 79,12
8 Dag Wennlund SchwedenSchweden SWE 78,30

Finale am 25. September

Zehnkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Punkte
1 Christian Schenk Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8488
2 Torsten Voss Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 8399
3 Dave Steen KanadaKanada CAN 8328
4 Daley Thompson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8306
5 Christian Plaziat FrankreichFrankreich FRA 8272
6 Alain Blondel FrankreichFrankreich FRA 8268
7 Tim Bright Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8216
8 Robert de Wit NiederlandeNiederlande NED 8189

28. und 29. September

Resultate Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

100 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Florence Griffith-Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,54
2 Evelyn Ashford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,83
3 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 10,85
4 Grace Jackson JamaikaJamaika JAM 10,97
5 Gwen Torrence Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10,97
6 Natalja Pomoschtschnikowa SowjetunionSowjetunion URS 11,00
7 Juliet Cuthbert JamaikaJamaika JAM 11,26
8 Anelija Nunewa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 11,49

Finale am 25. September

Wind: + 2,1 m/s

Florence Griffith-Joyner stellte im Vorlauf mit 10,88 s einen Olympischen Rekord auf, den Evelyn Ashford in der zweiten Runde egalisierte. Griffith-Joyner wiederum steigerte sich im Viertelfinale auf 10,62 s und war damit fast so schnell wie mit übermäßiger Windunterstützung im Finale.

200 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Florence Griffith-Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 21,34 WR
2 Grace Jackson JamaikaJamaika JAM 21,72
3 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,95
4 Merlene Ottey JamaikaJamaika JAM 21,99
5 Silke Möller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 22,09
6 Gwen Torrence Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 22,17
7 Maja Asaraschwili SowjetunionSowjetunion URS 22,33
8 Galina Maltschugina SowjetunionSowjetunion URS 22,42

Finale am 26. September

Wind: + 1,3 m/s

Florence Griffith-Joyner hatte schon im Viertelfinale den Olympischen Rekord auf 21,76 s verbessert und im Halbfinale mit 21,56 s einen Weltrekord aufgestellt. Nur 100 Minuten später übertraf sie im Finale diese Marke noch einmal.

400 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Olha Bryshina SowjetunionSowjetunion URS 48,65 OR
2 Petra Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 49,45
3 Olga Nasarowa SowjetunionSowjetunion URS 49,90
4 Valerie Brisco Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,16
5 Diane Dixon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 50,72
6 Denean Howard Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 51,12
7 Helga Arendt Deutschland BRBR Deutschland FRG 51,17
8 Maree Holland AustralienAustralien AUS 51,25

Finale am 26. September

800 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Sigrun Wodars Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:56,10
2 Christine Wachtel Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 1:56,64
3 Kim Gallagher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:56,91
4 Slobodanka Čolović JugoslawienJugoslawien YUG 1:57,50
5 Delisa Walton-Floyd Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:57,80
6 Inna Jewsejewa SowjetunionSowjetunion URS 1:59,37
7 Maite Zúñiga SpanienSpanien ESP 1:59,82
8 Diane Edwards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:00,77

Finale am 26. September

1500 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Paula Ivan Rumänien 1965Rumänien ROM 3:53,96 OR
2 Laima Baikauskaitė SowjetunionSowjetunion URS 4:00,24
3 Tetjana Samolenko SowjetunionSowjetunion URS 4:00,30
4 Christina Boxer-Cahill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:00,64
5 Lynn Williams KanadaKanada CAN 4:00,86
6 Andrea Hahmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 4:00,96
7 Shireen Bailey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:02,32
8 Mary Slaney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4:02,49

Finale am 1. Oktober

3000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tetjana Samolenko SowjetunionSowjetunion URS 8:26,53 OR
2 Paula Ivan Rumänien 1965Rumänien ROM 8:27,15
3 Yvonne Murray Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:29,02
4 Jelena Romanowa SowjetunionSowjetunion URS 8:30,45
5 Natalja Artjomowa SowjetunionSowjetunion URS 8:31,67
6 Vicki Huber Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 8:37,25
7 Wendy Sly Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 8:37,70
8 Lynn Williams KanadaKanada CAN 8:38,43

Finale am 25. September

10.000 m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Olga Bondarenko SowjetunionSowjetunion URS 31:05,21 OR
2 Liz McColgan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 31:08,44
3 Jelena Schupijewa SowjetunionSowjetunion URS 31:19,82
4 Kathrin Ullrich Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 31:29,27
5 Francie Larrieu Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 31:35,52
6 Lynn Jennings Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 31:39,93
7 Wang Xiuting China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 31:40,23
8 Susan Lee KanadaKanada CAN 31:50,51

Finale am 30. September

Marathon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Rosa Mota PortugalPortugal POR 2:25:40
2 Lisa Martin AustralienAustralien AUS 2:25:53
3 Katrin Dörre Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 2:26:21
4 Tatjana Polowinskaja SowjetunionSowjetunion URS 2:27:05
5 Zhao Youfeng China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 2:27:06
6 Laura Fogli ItalienItalien ITA 2:27:49
7 Danièle Kaber LuxemburgLuxemburg LUX 2:29:23
8 Maria Curatolo ItalienItalien ITA 2:30:14

23. September

100 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Jordanka Donkowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 12,38 OR
2 Gloria Siebert Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 12,61
3 Claudia Zaczkiewicz Deutschland BRBR Deutschland FRG 12,75
4 Natalja Grigorjewa SowjetunionSowjetunion URS 12,79
5 Florence Colle FrankreichFrankreich FRA 12,98
6 Julie Rocheleau KanadaKanada CAN 12,99
7 Monique Éwanjé-Épée FrankreichFrankreich FRA 13,14
8 Cornelia Oschkenat Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 13,73

Finale am 30. September

Wind: + 0,2 m/s

400 m Hürden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Debbie Flintoff-King AustralienAustralien AUS 53,17 OR
2 Tatjana Ledowskaja SowjetunionSowjetunion URS 53,18
3 Ellen Fiedler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 53,63
4 Sabine Busch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 53,69
5 Sally Gunnell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 54,03
6 Gudrun Abt Deutschland BRBR Deutschland FRG 54,04
7 Tatjana Kurotschkina SowjetunionSowjetunion URS 54,39
8 LaTanya Sheffield Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 55,32

Finale am 28. September

4 × 100 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Alice Brown
Sheila Echols
Florence Griffith-Joyner
Evelyn Ashford
in den Vorläufen außerdem:
Dannette Young
41,98
2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Silke Möller
Kerstin Behrendt
Ingrid Auerswald
Marlies Göhr
42,09
3 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Ljudmila Kondratjewa
Galina Maltschugina
Marina Schirowa
Natalja Pomoschtschnikowa
42,75
4 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Sabine Richter
Ulrike Sarvari
Andrea Thomas
Ute Thimm
42,76
5 Bulgarien 1971Bulgarien Bulgarien Zwetanka Iliewa
Walja Demirewa
Nadeschda Georgiewa
Jordanka Donkowa
43,02
6 Polen 1980Polen Polen Joanna Smolarek
Jolanta Janota
Ewa Pisiewicz
Agnieszka Siwek
43,93
7 FrankreichFrankreich Frankreich Françoise Leroux
Muriel Leroy
Laurence Bily
Patricia Girard
in den Vorläufen außerdem:
Marie-Christine Cazier-Ballo
44,02
DNS JamaikaJamaika Jamaika Ethlyn Tate
Grace Jackson
Juliet Cuthbert
Merlene Ottey

Finale am 1. Oktober

4 × 400 m Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Tatjana Ledowskaja
Olga Nasarowa
Marija Pinigina
Olha Bryshina
in den Vorläufen außerdem:
Ljudmyla Dschyhalowa
3:15,17 WR
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Denean Howard
Diane Dixon
Valerie Brisco
Florence Griffith-Joyner
in den Vorläufen außerdem:
Lillie Leatherwood
Sherri Howard
3:15,51
3 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Dagmar Neubauer
Kirsten Emmelmann
Sabine Busch
Petra Müller
in den Vorläufen außerdem:
Sabine Busch
3:18,29
4 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland Ute Thimm
Helga Arendt
Andrea Thomas
Gudrun Abt
in den Vorläufen außerdem:
Michaela Schabinger
Gisela Kinzel
3:22,49
5 JamaikaJamaika Jamaika Sandie Richards
Andrea Thomas
Cathy Rattray-Williams
Sharon Powell
in den Vorläufen außerdem:
Sandie Richards
3:23,13
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Linda Keough
Jennifer Stoute
Angela Piggford
Sally Gunnell
3:26,89
7 FrankreichFrankreich Frankreich Fabienne Ficher
Nathalie Simon
Nadine Debois
Évelyne Élien
3:29,37
DNF KanadaKanada Kanada Charmaine Crooks
Molly Killingbeck
Marita Wiggins
Jillian Richardson
in den Vorläufen außerdem:
Esmie Lawrence

Finale am 1. Oktober

Hochsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Louise Ritter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2,03 OR
2 Stefka Kostadinowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 2,01
3 Tamara Bykowa SowjetunionSowjetunion URS 1,99
4 Olga Turtschak SowjetunionSowjetunion URS 1,96
5 Galina Astafei Rumänien 1965Rumänien ROM 1,93
Ljudmila Andonowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 1,93
7 Christine Stanton AustralienAustralien AUS 1,93
8 Diana Davies Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1,90
Kim Hee-sun Korea Sud 1949Südkorea KOR 1,90

Finale am 30. September

Weitsprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Jackie Joyner-Kersee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7,40 OR
2 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 7,22
3 Galina Tschistjakowa SowjetunionSowjetunion URS 7,11
4 Jelena Belewskaja SowjetunionSowjetunion URS 7,04
5 Nicole Boegman AustralienAustralien AUS 6,73
6 Fiona May Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 6,62
7 Agata Karczmarek Polen 1980Polen POL 6,60
8 Sabine John Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6,55

Finale am 29. September

Kugelstoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Natalja Lissowskaja SowjetunionSowjetunion URS 22,24
2 Kathrin Neimke Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21,07
3 Li Meisu China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 21,06
4 Ines Müller Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,37
5 Claudia Losch Deutschland BRBR Deutschland FRG 20,27
6 Heike Hartwig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 20,20
7 Natalja Achrimenko SowjetunionSowjetunion URS 20,13
8 Huang Zhihong China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 19,82

Finale am 1. Oktober

Diskuswurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Martina Hellmann Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 72,30 OR
2 Diana Gansky Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 71,88
3 Zwetanka Christowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 69,74
4 Swetla Mitkowa Bulgarien 1971Bulgarien BUL 69,14
5 Elina Swerawa SowjetunionSowjetunion URS 68,94
6 Zdeňka Šilhavá TschechoslowakeiTschechoslowakei TCH 67,84
7 Gabriele Reinsch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 67,26
8 Hou Xuemei China VolksrepublikVolksrepublik China CHN 65,94

Finale am 29. September

Speerwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Petra Felke Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 74,68 OR
2 Fatima Whitbread Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 70,32
3 Beate Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 67,30
4 Irina Kostjutschenkowa SowjetunionSowjetunion URS 67,00
5 Silke Renk Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 66,38
6 Natalja Jermolowitsch SowjetunionSowjetunion URS 64,84
7 Donna Mayhew Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 61,78
8 Ingrid Thyssen Deutschland BRBR Deutschland FRG 60,76

Finale am 26. September

Siebenkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Punkte
1 Jackie Joyner-Kersee Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 7291 WR
2 Sabine John Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6897
3 Anke Behmer Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6858
4 Natalja Schubenkowa SowjetunionSowjetunion URS 6540
5 Remigija Sablovskaitė SowjetunionSowjetunion URS 6456
6 Ines Schulz Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 6411
7 Jane Flemming AustralienAustralien AUS 6351
8 Cindy Greiner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6297

23. und 24. September

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizieller Report zu den Olympischen Spielen in Seoul Band zwei, Teil zwei, Resultate Leichtathletik: S.215–270, englisch/französisch (PDF, 25.64 MB), abgerufen am 21. Januar 2018
  2. Olympiastadion Seoul auf seoul.citysam.de, abgerufen am 9. Dezember 2017
  3. IAAF Rekorde. Speerwurf Männer, abgerufen am 24. Januar 2018
  4. 9,79 - Das schmutzigste Rennen aller Zeiten auf geo-television.de, abgerufen am 21. Januar 2018
  5. a b Heute vor 25 Jahren: Das Rennen der Super-Doper, Focus Online 24. September 2013, abgerufen am 21. Januar 2018
  6. Schnell wie der Tod, Der Tagesspiegel 23. September 1998, abgerufen am 21. Januar 2018
  7. LEICHTATHLETIK. Ein Hauch von Hollywood, Spiegel Online / Der Spiegel 24. September 1998, H. 40/1998, abgerufen am 21. Januar 2018
  8. Joyner-Kersee Fights Steroid Rumors, The New York Times 18. Oktober 1998, englisch, abgerufen am 21. Januar 2018