Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Hakenfelde

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Übersichtskarte von Berlin-Hakenfelde

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Hakenfelde beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Hakenfelde mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hakenfelde hat 30.831 Einwohner (Stand: 30. Juni 2019) und umfasst den Postleitzahlenbereich 13587.

Entwicklung des Straßensystems[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßen in Hakenfelde, 1842

Hauptverkehrsstraßen sind die Schönwalder Straße und Schönwalder Allee (als L 16) nach Schönwalde-Glien vom Falkenseer Platz (vom Altstädter Ring in Spandau) und der Straßenzug NeuendorferStreitstraßeNiederneuendorfer Allee (als L 172) nach Hennigsdorf mit Anschluss an die Autobahn. Von 134 gewidmeten Straßen und sechs benannten Plätzen sind die in der „Wohnsiedlung Hakenfelde“ liegenden und neu strukturierten Wege die jüngsten amtlich anerkannten Straßen (Privatstraßen). Sechs Straßen setzen sich in Nachbarortsteilen fort oder liegen an der Grenze des Ortsteils und gehören so mit gleichem Namen und gleicher Nummer zu diesen. Die Straßen des Ortsteils sind durch die Zugehörigkeit zur Stadt Spandau (Oranienburger Vorstadt und Hackenfelde) geprägt.[1][2][3] Die Festungsschanzen von Spandau außerhalb des Askanierrings sind in der Straßenlage auf dem Stadtplan 1907 zu erkennen und in Havelnähe im Ortsteil Hakenfelde. Um 1900 wurde das Gebiet zwischen Streitstraße und Havel für die Industrie erschlossen (Terrain der Grundrenten Gesellsch. Für Fabrikanlagen). Durch die Nähe des Wasserübungsplatzes der Spandauer Pioniere erhielten die Straßen Namen von Spandauer Pionieroffizieren.[4] Adelstitel waren in den Jahren 1905/1906 Grundlage der Benennung von Straßen für eine Villensiedlung westlich der Schönwalder Allee. Für Wohnbauten der Arbeiter Spandaus entstanden 1914 bis 1916 die Straßen der „Waldsiedlung“. Das um 1912 geplante Wohnquartier mit Straßennamen nach Gliedstaaten des Deutschen Kaiserreichs wurde wegen des Ersten Weltkriegs und der darauf folgenden Inflation nicht ausgeführt. Mit der seit dem Jahr 1996 kontinuierlich ausgebauten „Wasserstadt“ unter Nutzung von freigeräumten Gewerbe- und Kasernenflächen wurden gute Wohnlagen an der Havel und in Ufernähe erschlossen und neue Straßen angelegt oder im Verlauf geändert. Diese Wohnlagen entstehen vor allem am West- (Hakenfelde) und Ostufer (Haselhorst) der Havel, jedoch wurde wegen zu geringer Nachfrage der Umfang und das Bautempo nachträglich eingeschränkt.[5] Die vorerst jüngste Entwicklung im Straßensystem sind die amtlich bestätigten Privatstraßen der „Wohnsiedlung Hakenfelde“, die nach Baurecht[A 1] gestaltet wird. Die Benennung der Straßen ergab sich aus der bundesweiten Einführung georeferenzierbarer Adressen.

Die summierte Gesamtlänge der Stadt- und Siedlungsstraßen im Ortsteil beträgt 61,5 Kilometer.

Detaillierte Beschreibung der Ortsteilgrenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil grenzt mit dem Südrand der Radelander Straße an Falkenhagener Feld, die Begrenzung führt westwärts bis an die Stadtgrenze zu Falkensee. Die Stadtgrenze verläuft nordwärts und umschließt als Grenze des Ortsteils die Ortslage Eiskeller, hier tangiert der Ortsteil die Gemeinde Schönwalde-Glien. Die Stadtgrenze führt weiter nordost- später ostwärts und kreuzt die Schönwalder Allee, nördlich vom Laßzinssee wird Hennigsdorf zum Nachbarort und im Weiteren verläuft die Grenze um den Berliner Stadtforst Spandau nach Südost und kreuzt die Niederneuendorfer Allee. 780 Meter ostwärts ist das Havelufer erreicht und in der Mitte der Havel wendet sich die Grenze nach Süden und berührt hier den Nachbarortsteil Konradshöhe (Bezirk Reinickendorf). Haselhorst reicht bis zur Mitte der Havel, die Insel Eiswerder gehört zum Ortsteil. Nördlich der Zitadelle Spandau, die außerhalb des Ortsteils bleibt, ist das Westufer der Havel (nordwärts) die Ortsteilgrenze zu Spandau. An der Nordseite der Triftstraße (die vollständig zu Spandau gehört) geht die Ortsteilgrenze auf Land weiter. Unter Einschluss von Neuendorfer und Streitstraße (die Grundstücke an deren Westseite liegen in Spandau) und am Hohenzollernring (der zum Ortsteil gehört, die Südgrundstücke gehören zu Spandau) biegt die Grenze westwärts und schließt mit der Radelandstraße den Ortsteil ein. Die Radelandstraße liegt im Ortsteil, die Südgrundstücke befinden sich wiederum im Nachbarortsteil Falkenhagener Feld.[6]

Übersicht der Straßen und Plätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen und Plätze im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link Lage kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b für rechteckige Anlagen und für (ungefähr) dreieckige Anlagen als a × b × c mit a als längster Seite angegeben.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Stufe/Lage Länge/Maße[7]
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Aalemannufer

(Lage)

0770 frühere Aalfischerei 09. Sep. 1931 Die Straße ist eine Sackgasse östlich von der Niederneuendorfer Allee zur Havel und liegt am Nordufer des 1919–1921 angelegten Stichkanals der Havel (Aalemannkanal). Über die Havel führt hier eine Autofähre zur Ortslage Tegelort im Bezirk Reinickendorf. Wohnquartier Aalemannufer
Akazienweg

(Lage)

0090 Akazie, Baumart 1916 Die Straße in der Waldsiedlung liegt zwischen Eschen- und Buchenweg. Akazienweg südwärts
Am Bootshaus

(Lage)

00160 unter Denkmalschutz gestelltes Bootshaus von 1911 01. Feb. 2007 Der Verkehrsweg liegt im Gebiet Wasserstadt-Oberhavel, Quartier Nordhafen, zwischen Havelschanze und Mündung des Nordhafens Spandau (Ecke Havel). Das Bootshaus wurde 1911 für die Boote der Königlichen Landesturnanstalt errichtet. Am Bootshaus (Berlin-Hakenfelde).jpg

Am Bootshaus, Hakenfelde, 28. Juni 2013.JPG

Am Forstacker

(Lage)

0480 Flurbezeichnung Forstacker (18. Jahrhundert) 01. Nov. 1969 Die 1969 angelegte Straße verbindet Cautius- und Hakenfelder Straße. Am Forstacker
Am Haselluch[A 1][8][9]

(Lage)

0240 Lage am Nordrand des Waldstücks „Haselluch“ März 2012 Die Siedlungsstraße[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Marienwerder und Rothenburger Weg nördlich der Werderstraße und führt um ein Wäldchen nördlich der Gartenarbeitsschule. Am Haselluch nach Nordost
Am Maselakepark

(Lage)

0950 Park auf der Halbinsel Maselake 01. Feb. 2007 Die Straße liegt zwischen Streit- und Carossastraße im Quartier Maselake im Zentrum der Wasserstadt. Am Maselakepark (von Einmündung Streitstraße)
Am Teufelsbruch

(Lage)

0240 Teufelsbruch, westlich im Forst gelegenes Naturschutzgebiet 04. Dez. 1996 Die asphaltierte Straße mit Parktaschen und Gehwegen sowie fünfgeschossigen Wohnneubauten der 1990er Jahre liegt zwischen Aalemannufer und Rustweg. Am Teufelsbruch
Am Wasserbogen

(Lage)

0160 bogenförmiges Ufer vom Maselakekanal in die Havel 15. Nov. 1997 Die Straße liegt am Ufer zwischen Boca-Raton- und Asnièresstraße. Die schmale Straße am Maselakekanal gehört zum Projekt Wasserstadt Spandau und wurde 1999 fertig gestellt. Die Entwürfe der beiden Wohnungsbauten gehen auf David Chipperfield zurück.[10] Am Wasserbogen
Amorbacher Weg

(Lage)

0120 Amorbach, bayrische Stadt bei Miltenberg 19. Sep. 1931 Die platzartige Straße (Fahrbahn und paralleler Grünzug mit Bäumen) zwischen Streitstraße und Wansdorfer Platz war 1912 als Bayernstraße angelegt worden, um das „Bundesstaatenviertel“ zu bilden. Da der Ausbau unterbrochen wurde, bekamen hiesige Straßen Namen nach Orten im Odenwald. Amorbacher Weg
An der Havelspitze

(Lage)

0650 Havelspitze ragt zwischen Havel und Maselakebucht nach Süden 17. Juni 1997 Die Straße liegt zwischen der Parkstraße und der Havel gegenüber der Insel Eiswerder und verläuft nach Norden an der Havel durch das Gewerbegebiet. An der Havelspitze (Berlin-Hakenfelde).jpg
Ashdodstraße

(Lage)

0090 Ashdod, Partnerstadt des Bezirks Spandau in Israel 09. Juni 1999 Sie liegt ohne zugehörige Grundstücke zwischen Rauch- und Asnièresstraße in der Wasserstadt, Quartier Maselake Nord. Ashdodstraße
Asnièresstraße

(Lage)

0160 Asnières-sur-Seine, französische Partnerstadt des Bezirks Spandau nordwestlich von Paris 20. Sep. 1999 Die Straße in der Wasserstadt liegt zwischen Ashdodstraße und Am Wasserbogen. Asnièresstraße (Berlin-Hakenfelde).jpg
Aspenweg

(Lage)

0570 Aspe, Baumart, auch als ‚Zitterpappel‘ bezeichnet 09. Sep. 1931 Die Straße in der Waldsiedlung liegt zwischen Wichernstraße und Lichtwarkweg. Beim Anlegen 1916 als Ahornweg benannt, wurde dieser Name auf Grund der vielen Ahornwege in Groß-Berlin geändert. Aspenweg vom Eschenweg nordwärts
Bamihlstraße

(Lage)

0200 Ernst Bamihl[11] (1848–1932), Kommandeur des Pionier-Bataillons in Spandau 1900 Sie liegt zwischen Rauch- und Carossastraße in der um 1900 erschlossenen Industriefläche zwischen Streitstraße und Havel, wo sich auch der Wasserübungsplatz der in Spandau stationierten Pioniertruppen befand. Auf dem Stadtplan 1907 liegt die Klinkestraße im Terrain der Grundrenten Gesellsch. Für Fabrikanlagen.[4] Bamihlstraße
Bernkastler Weg[A 1]

(Lage)

0190 Bernkastel, rheinland-pfälzische Stadt an der Mittelmosel März 2012 Der Weg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Niederneuendorfer Allee und Gartenarbeitsschule. Bernkastler Weg von der Niederneuendorfer Allee
Bertricher Weg[A 1]

(Lage)

0170 Bad Bertrich, rheinland-pfälzischer Kurort in der Eifel März 2012 Die Privatstraße[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Niederneuendorfer Allee und Marienwerder Weg. Bertricher Weg von der Allee nach Ost
Birkenweg

(Lage)

0270 Birke, Laubbaum 04. Feb. 1916 Der Weg in der Waldsiedlung liegt zwischen Akazien- und Pappelweg. Birkenweg westwärtsBirkenweg vom Aspenweg westlicher
Boca-Raton-Straße

(Lage)

0350 Boca Raton, 1979–2003 Partnerstadt des Bezirks Spandau in Florida 20. Sep. 1999 Die Straße in der Wasserstadt liegt zwischen Asnièresstraße und Am Wasserbogen. Boca-Raton-Straße
Brauereihof

(Lage)

0570 die vormalige hiesige Brauerei (Patzenhofer) 15. Sep. 2001 Das Straßensystem liegt in der Wasserstadt im Quartier Schultheiß zwischen Eiswerderstraße und Rosa-Reinglass-Steig. Es erschließt mehrere Gebäudekomplexe mit verschiedenen Zufahrten und ist von der Neuendorfer Straße, der Eiswerder Straße und dem Krienickesteig aus zugänglich. Brauereihof, Nordwestarm von der neuendorfer Straße aus

Brauereihof, Südostarm Richtung Neuendorfer Straße

Breubergweg

(Lage)

0150 Breuberg, Ort und Burg im Odenwald, Hessen 11. Okt. 1955 Der Weg ist eine Stichstraße vom Walldürner Weg ab nach Osten. Bamihlstraße
Brieselangweg

(Lage)

0210 Brieselang, ehemaliges Vorwerk am Havelkanal 01. Feb. 1964 Die Straße, als Straße 43 projektiert, liegt zwischen Flatower und Hubertusstraße zum Forst hin. Brieselangweg
Buchenweg

(Lage)

0240 Buche, Laubbaum 11. Sep. 1914 Der Buchenweg liegt in der Waldsiedlung zwischen Lichtwark- und Fichtenweg. Buchenweg ostwärts
Carossastraße

(Lage)

0340 Hans Carossa (1878–1956), Mediziner, Lyriker und Erzähler 01. Feb. 2007 Sie liegt[veraltet] 2012 noch unbebaut zwischen Goltz- und Bahmilstraße im Quartier Maselake Süd der Spandauer Wasserstadt. Carossastraße
Cautiusstraße

(Lage)

0760 Ernst Gottlieb Cautius (1650–1705), Spandauer Meierei­besitzer und Bürgermeister (1703–1705) 01. Mai 1965 Die Straße zwischen Schönwalder Allee und Streitstraße. Vorher seit 1912 als Reichstraße wurde sie wegen der Namensgleichheit mit anderen Berliner Straßen 1965 umbenannt. Cautius ließ im Jahre 1691 in der hiesigen Gegend eine Meierei errichten, die der Ausgangspunkt für die spätere Besiedlung war. Seine Tochter heiratete einen Kaufmann Haake und der Betrieb bekam die Bezeichnung „Haakes Meierei“

In der Cautiusstraße befindet sich das katholische Gemeindezentrum St. Lambertus.

Cautiusstraße (Berlin-Hakenfelde).jpg

Cautiusstraße

Chamissostraße

(Lage)

0430 Ernst Chamisso de Boncourt[12] (1820–1894), Pionier-Offizier in Spandau 1900 Die Straße liegt zwischen Streit- und Bamihlstraße. Auf dem Stadtplan 1907 liegt die Klinkestraße im Terrain der Grundrenten Gesellsch. Für Fabrikanlagen.[4] Chamissostraße
David-Francke-Straße

(Lage)

0170 Johann Gottfried David Francke[13] (1787–1859), Besitzer einer mit Dampfkraft betriebenen Schneidemühle, Kommunalpolitiker 17. Juni 1997 Die Straße liegt zwischen An der Havelspitze und Hugo-Cassirer-Straße. David-Francke-Straße (Berlin-Hakenfelde).jpg
Doehlweg

(Lage)

0060 Johann Friedrich Doehl (19. Jahrhundert), Stadtverordnetenvorsteher in Spandau von 1843 bis 1845 21. Apr. 1932 In der Waldsiedlung vom Aspenweg nordwestlich als Sackgasse abgehend. Doehlweg
Eichenweg

(Lage)

0110 Eiche, Baumart 11. Sep. 1914 In der Waldsiedlung verbindet sie Eschen- und Akazienweg. Eichenweg nordwärts
Eiskellerweg

(Lage)

2440 Eiskeller, Wald- und Wiesenfläche, auf der es häufig kälter als in der Umgebung ist 01. Aug. 2010 Die Straße bildet die Stadtgrenze von Berlin und geht westlich von der Schönwalder Allee ab. Sie umgeht die Kienhorstsiedlung südlich, verläuft am Nordrand der Großen Kienheide und wendet sich dann nach Süden bis zur Stadtgrenze. Die Straße ist Teil des Berliner Mauerwegs und des Grünen Hauptweges Nr. 02. Eiskellerweg
Eiswerderstraße

(Lage)

1640 Eiswerder, Havelinsel nördlich der Spandauer Zitadelle 04. Aug. 1960 Zwischen Neuendorfer und Kleine Eiswerderstraße liegt diese Straße. Anzumerken ist hier der Seeturm, ein Hochhaus an der Havel westlich der Eiswerderbrücke, an der Arnheim-Promenade. Bis zur Brücke ist es eine ruhige Wohnstraße, zur Spandauer Altstadt führt ein Rad- und Wanderweg an der Havel entlang. Um die industriell geprägte Insel führt ein Wanderweg.[14] Eiswerderstraße
Elbinger Weg[A 1]

(Lage)

0140 Elbing, Stadt in den Masuren, seit 1945 Elbląg in Polen März 2012 Der Weg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde und geht nordwestlich vom Stargarder Weg ab. Elbinger Weg
Elkartweg[A 1]

(Lage)

0700 Karl Elkart (1880–1959), Architekt, Stadtbaurat für Hochbau in der Stadt Spandau, dann Stadtbaudirektor in Berlin und Hannover 18. Okt. 1960 Der Weg[6] liegt am östlichen Rand der Wohnsiedlung Hakenfelde als Sackgasse und ist die Zufahrtsstraße zur Wohnsiedlung und den Kleingartenanlagen an der Havel, die zu den hier liegenden Segelclubs und dem „Anglerverein Plötze“ gehören. Er setzt sich bis an die Wochenendsiedlung „Wannseaten 1911“ fort.[15] Die kleine Straße führt durch Kleingartenanlagen zum Fährweg. Am südlichen Ende liegt das Naturschutzgebiet „Glühwürmchengrund“.[16]

Der Elkartweg soll gemäß Beschluss der Bezirksvertretung Spandau von März 2011 umbenannt werden, da Karl Elkart als Stadtbaurat von Hannover an der Deportation polnischer Juden beteiligt war. Der Beschluss konnte bislang nicht umgesetzt werden, da sich die Anlieger des Weges noch nicht auf einen neuen Namen einigen konnten.[17]

Elkartweg
Ella-Augustin-Platz[A 1]

(Lage)

0050 × 30 Ella Augustin († um 1942), Berliner Jüdin, die in der NS-Zeit im KZ Sobibor umgebracht wurde[18] . März 2012 Der Platz[6], als Privatstraße markiert, liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Johannisburger und Elbinger Weg. Er wird als Festplatz der Siedlung benutzt. Ella-Augustin-Platz
Erlenweg

(Lage)

0140 Erlen, Baumart, Birkengewächse 1923 In der Waldsiedlung zwischen Eschen- und Birkenweg liegend, hieß er von 1916 bis 1923 Weidenweg. Beide Baumarten wachsen vorzugsweise in Flussauen und an Bächen. Erlenweg
Eschenweg

(Lage)

0580 Esche, Laubbaum 11. Sep. 1914 Der Weg in der Waldsiedlung liegt zwischen Niederneuendorfer Allee und Pappelweg. Eschenweg Hakenfelde 2013-04-21.JPG
Fichtenweg

(Lage)

0320 Fichte, Nadelbaumart 11. Sep. 1914 Der Weg wurde als eine der ersten Straßen der Waldsiedlung zwischen Eschen- und Aspenweg angelegt.

Die Kapelle des 1928 als Mädchenwohnheim erbauten „St. Elisabeth Seniorenheims“ (Fichtenweg/Ecke Buchenweg) war bis zum Bau des Gemeindezentrums in der Cautiusstraße 1975 die Kirche der Katholiken in Hakenfelde.

Fichtenweg vom Buchenweg nordwärts
Flatower Straße

(Lage)

0910 Flatow, Ortsteil der Stadt Kremmen (Brandenburg) 11. Okt. 1955 1955 wurden die ineinander übergehenden Straße 10 und Straße 41 südlich des Stadtparks vereinigt und benannt. Die Straße zwischen Brieselangweg und Pausiner Straße setzt sich über letztere nach Osten als Sackgasse fort. Flatower Straße
Franz-Meyer-Straße

(Lage)

0160 Franz Meyer, Gastwirt und Unternehmer in Spandau 17. Juni 1997 Die Straße in der Wasserstadt liegt zwischen Hugo-Cassirer-Straße und An der Havelspitze. Franz-Meyer-Straße (Berlin-Hakenfelde).jpg
Frieda-Arnheim-Promenade

(Lage)

0230 Frieda Arnheim[19] (* 1909; † 1942 im Rigaer Ghetto), Büro- und Pfarrgehilfin, Mitarbeit in der Bekennenden Kirche, Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime 15. Sep. 2001 Der Uferweg an der Havel nahe der Insel Eiswerder und des Spandauer See liegt im Schultheiß-Quartier der Wasserstadt Oberhavel[20] am Ufer zwischen Eiswerderstraße und Paula-Hirschfeld-Steig. Er gehört zum Quartier Schultheiss im öffentlichen Projekt „Wasserstadt Spandau“, das die ehemaligen Industriebrachen an der Oberhavel entwickeln sollte.
Der Name Frieda Arnheim wurde auf Vorschlag des Forums jüdische Geschichte Spandaus vergeben.[20]
Frieda-Arnheim-Promenade: an der Havel
Eiswerderstraße vor der Brücke (Süd): Seeturm Hakenfelde
Fürstenweg

(Lage)

0310 Fürst, hoher Adelstitel 1906 Die Straße in der Siedlung westlich der Schönwalder Allee liegt zwischen Radelandstraße / Hohenzollernring und Kronprinzenstraße. Fürstenweg
Fuldaer Weg[A 1]

(Lage)

0320 Fulda, Stadt in Osthessen März 2012 Die Privatstraße[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße und seitwärts der „Immenweide“. Von der Werderstraße her ist der Weg anfangs eine Zufahrtsstraße und wird nach Norden schmaler bis auf einen (beschilderten) „Pfad“ neben dem Grundstück. Fuldaer Weg
Gaismannshofer Weg

(Lage)

0170 Gaismannshof, Stadtteil von Nürnberg, Bayern 16. April 1937 Der Weg geht südlich vom Mögeldorfer Weg ab. Die Namensvergabe nach Nürnberger Ortsteilen bezog sich auf die „Stadt der Reichsparteitage der NSDAP“, zu der Adolf Hitler im Jahre 1933 Nürnberg erklärt hatte. Gaismannshofer Weg
Garmischer Weg[A 1]

(Lage)

0510 Garmisch, bayerischer Marktflecken im Werdenfelser Land März 2012 Der Weg[6] liegt südlich der Werderstraße am Gewerbegebiet entlang. Er gehört zur Wohnsiedlung Hakenfelde und führt bis nahe an die Havel. Garmischer Weg
Gliensteig

(Lage)

0180 Glien, märkische Landschaft nordöstlich von Nauen, Brandenburg 03. Okt. 1928 Die Straße 44 wurde 1928 wie andere hiesige Straßen nach havelländischen Orten benannt. Gliensteig
Goltzstraße

(Lage)

1050 Colmar von der Goltz (1843–1916), preußischer Generalfeldmarschall, Militärhistoriker und -schriftsteller 1900 Die Straße zwischen Streit- und Werderstraße wurde nach dem Chef des Ingenieur- und Pionierkorps benannt; das Spandauer Pionier-Bataillon hatte an der Havel sein Wasserübungsgelände. Auf dem Stadtplan 1907 liegt die Klinkestraße im Terrain der Grundrenten Gesellsch. Für Fabrikanlagen.[4] Goltzstraße
Grafenwalder Weg

(Lage)

0150 Grafenwald, Ortsteil der niederbayrischen Gemeinde Loiching 06. Aug. 1937 Er liegt zwischen Hohenzollernring und Wegscheider Straße. Grafenwalder Weg (Berlin-Hakenfelde).jpg
Grünefelder Straße

(Lage)

0480 Grünefeld, Teil der havelländischen Gemeinde Schönwalde-Glien, Brandenburg 03. Okt. 1928 Die Straße 40 zwischen Radeland- und Hubertusstraße wurde in diesem Siedlungsgebiet wie umliegende nach havelländischen Orten benannt. Grünefelder Straße, Hakenfelde, 28. Juni 2013 030.JPG
Hakenfelder Straße

(Lage)

01400 Gebiet Hakenfelde, nach dem auch der Ortsteil benannt ist 07. Nov. 1953 Die im Bogen von der Schönwalder zur Niederneuendorfer Allee verlaufende Straße bildete vormals die Grenze zwischen Ackerland und Forst und trug den Namen Hakenfelde. Der Name wurde abgeleitet von einer nach 1730 am Stadtrand erbauten Meierei, die nach ihrem Besitzer „Haackes Meierei“ genannt wurde. Die Gleichnamigkeit mit dem Spandauer Ortsteil führte zur Umbenennung. Hakenfelder Straße
Hans-Poelzig-Straße

(Lage)

0140 Hans Poelzig (1869–1936), Architekt, Maler, Bühnenbildner und Hochschullehrer 29. Jan. 1958 Die Straße in der Wasserstadt Oberhavel liegt zwischen Hugo-Cassirer- und Sigmund-Bergmann-Straße. Hans-Poelzig-Straße
Havelkaiser-Platz

(Lage)

0070 × 40 Havelkaiser, ortsbezogener Titel eines Fernsehfilms 17. Juni 1997 Dieser Stadtplatz liegt an der Hugo-Cassirer-Straße in der Wasserstadt Oberhavel. Havelkaiser-Platz, Hakenfelde, 16. Juni 2013.JPG
Havelschanze

(Lage)

0480 Havelschanze, eine der neun Schanzen im Norden von Stadt und Festung Spandau 28. Jan. 1958 Die Straße geht an der Neuendorfer/Streitstraße ostwärts zur Havel ab. Der Askanierring wurde beim Kasernenbau 1937 in zwei Abschnitte geteilt und 1958 erhielt der nordöstliche Teil den neuen Namen. Havelschanze
Helen-Keller-Weg

(Lage)

0310 Helen Keller, amerikanische Schriftstellerin 26. Mai 2014 Fußweg im Hakenfelder Wäldchen, der die Wichernstraße mit der Hakenfelder Straße verbindet. Er liegt am Spandauer Blindenrundwanderweg.[21] Helen-Keller-Weg
Hersfelder Weg[A 1]

(Lage)

0080 Hersfeld, Kurstadt in Nordosthessen März 2012 Die Privatstraße[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße und geht westlich vom Fuldaer Weg ab zur Gartenarbeitsschule mit Zielrichtung zum Bernkastler Weg. Hersfelder Weg
Hildesheimer Weg[A 1]

(Lage)

0140 Hildesheim, Universitätsstadt im Süden Niedersachsens März 2012 Die Privatstraße[6] zwischen Marienwerderweg und Masurenweg setzt sich im Stargarder Weg fort. Er liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße. Hildesheimer Weg
Hohenzollernring

(Lage)

0790
(im Ortsteil)
Hohenzollern, deutsches Herrschergeschlecht und damalige Kaiserfamilie 16. April 1909 Die ringförmige Straße verläuft zwischen Ortsteilgrenze (Kreuzung Radelandstraße/Fürstenweg) und der Streitstraße. Die Straße liegt hier im Ortsteil, die südlichen Grundstücke gehören zu Spandau. Hohenzollernring, vom Klinkeplatz nach Osten

Hohenzollernring, von der Streitstraße aus nach Westen

Holunderweg

(Lage)

0250 Holunder, Geißblattgewächs als Strauch oder Halbstrauch 26. Nov. 1925[22] Der als Straße 77 angelegte Verkehrsweg verbindet die Wichernstraße und den Eschenweg. Holunderweg vom Eschenweg nach Süden
Hubertusstraße

(Lage)

1710 Hubertus von Lüttich (um 656–727), Bischof von Maastricht und Lüttich, Heiliger, Schutzpatron der Jagd 1906 Die Straße zwischen Schönwalder Allee und Krämerweg liegt mit dem Nordrand am Stadtpark-Forst. Hubertusstraße von Ost nach West

Hubertusstraße von West nach Ost

Hugo-Cassirer-Straße

(Lage)

0520 Hugo Cassirer (1869–1920), Fabrikant (Elektrozulieferer) 17. Juni 1997 Die Straße liegt in einem dicht bebauten Wohngebiet in der Wasserstadt zwischen An der Havelspitze und Rauchstraße. Die Idee, Sozialwohnungen mit Wasserblick zu bauen, wurde nicht verwirklicht, dagegen wurde zu dicht gebaut, und es wurden dabei kaum Einkaufsmöglichkeiten eingeplant. Nachträgliche Korrekturen brachten jedoch großzügige Uferanlagen und Parks.[23] Hugo-Cassirer-Straße
Ilmenauer Weg[A 1]

(Lage)

0110 Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau in Thüringen am Nordrand des Thüringer Waldes März 2012 Die Privatstraße[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße und verbindet Am Haselluch mit dem Fuldaweg. Der Weg führt als Pfad durch den „Immenweidepark“ zwischen Stargarder (nördlicher) und Rothenburger Weg (südlicher). Ilmenauer Weg
Iznikstraße

(Lage)

0090 İznik, türkische Partnerstadt des Bezirks Spandau 20. Sep. 1999 Sie liegt zwischen Rauch- und Asnièresstraße in der Spandauer Wasserstadt, Quartier Maselake Nord. Die Zuführung zur Iznikstraße erfolgt mittels einer Unterführung durch die Rauchstraße von der Bergmannstraße aus. Iznikstraße (Berlin-Hakenfelde).jpg
Johannisburger Weg[A 1]

(Lage)

0120 Johannisburg in Aschaffenburg, zweite Residenz der Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe März 2012 Der Weg[6] führt vom Masurenweg nach Nordosten. Er liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße. Johannisburger Weg, Hakenfelde, 16. Juni 2013.JPG
Kaiserstraße

(Lage)

0630 Kaiser, höchster weltlicher Herrschertitel 1906 Die Straße zwischen Hohenzollernring und Hubertusstraße liegt in dem 1905/1906 angelegten Villenviertel der Stadt Spandau mit „landhausmäßiger Bebauung“. Kaiserstraße
Kastanienweg

(Lage)

0060 Kastanie, Baumart, Buchengewächs 04. Feb. 1916 Die Straße in der Waldsiedlung geht vom Aspenweg südwärts ab und bildet eine schmale Sackgasse als Zugang zu den zweistöckigen Häusern. Kastanienweg
Ketziner Weg

(Lage)

0180 Ketzin, havelländische Stadt, Brandenburg 01. Feb. 1964 Die ehemalige Straße 42 liegt in der Wohngegend südlich des Stadtparks zwischen Radeland- und Flatower Straße, in der Straßen nach havelländischen Gemeinden benannt wurden. Ketziner Weg
Kleinreuther Weg

(Lage)

0280 Kleinreuth, Ortsteil von Nürnberg, Bayern 16. April 1937 Die vorherige Straße 643 vom Mögeldorfer Weg nach Norden wurde 1937 mit weiteren hiesigen Straßen nach Nürnberger Ortsteilen der „Stadt der Reichsparteitage der NSDAP“ benannt. Kleinreuther Weg
Klingenhofer Steig

(Lage)

0280 Klingenhof, Ortsteil von Nürnberg, Bayern 16. Apr. 1937 Die Straße liegt zwischen Mögeldorfer Weg und Cautiusstraße. Die vorherige Straße 644 wurde 1937 mit weiteren hiesigen Straßen nach Nürnberger Ortsteilen benannt, in Bezug von Nürnberg als der „Stadt der Reichsparteitage der NSDAP“. Klingenhofer Steig
Klinkeplatz

(Lage)

0080 × 80 × 80
Dreieck[6]
Karl Klinke[24] (1840–1864), Grubenarbeiter, Pionier 11. März 1937 Der Düppel-Platz mit dem seit 1908 aufgestellten Klinkedenkmal wurde 1937 umbenannt. Er liegt an der Kreuzung Hohenzollernring und Schönwalder Allee. Klinke hatte sich bei der Erstürmung der Düppeler Schanzen am 18. April 1864 mit Sprengstoff beladen selbst im Palisadenzaun in die Luft gesprengt und so einen Durchbruch geschaffen. Klinkeplatz
Kochemer Weg[A 1]

(Lage)

0140 Cochem, rheinland-pfälzische Stadt an der Mosel März 2012 Die Privatstraße[6] zwischen Niederneuendorfer Allee und dem Trabener Weg führt in die Wohnsiedlung Hakenfelde hinein. Kochemer Weg
Königstraße

(Lage)

0510 König, Träger monarchischer Würde 1906 Die Straße zwischen Radeland- und Hubertusstraße liegt in der Villensiedlung westlich der Schönwalder Allee. Königstraße
Kornburger Weg

(Lage)

0580 Kornburg, Stadtteil von Nürnberg 23. Sep. 1938 Die Straße liegt zwischen Wegscheider und Cautiusstraße. Die Namensgebung der Straße 647 im Jahr 1937 nimmt Bezug auf Nürnberg als „Stadt der Reichsparteitage der NSDAP“. Kornburger Weg (Berlin-Hakenfelde).jpg
Krämerweg

(Lage)

0390 Krämer, Waldgebiet südlich von Kremmen im Ländchen Glien, Brandenburg 18. Okt. 1937 Sie liegt zwischen Radeland- und Hubertusstraße in der Siedlung südlich vom Stadtpark. Zuerst war es die Straße 43. Krämerweg
Krienickesteig

(Lage)

0060 Krienicke, Teil der Wasserfläche der Oberhavel nördlich der Zitadelle 09. Sep. 1931 Die vorherige Straße 48 wurde 1931 in dieser Lage in der Spandauer Neustadt benannt. Sie liegt nordwärts von der Triftstraße zwischen dem Gebäude der Neuapostolischen Kirche und der alten Feuerwache. Die Verlängerung nach Norden zum Brauereihof heißt ab der Feuerwache Rosa-Reinglass-Steig. Krienickesteig mit Neuapostolischer Kirche
Kronprinzenstraße

(Lage)

0920 Kronprinz, Thronfolger in Königreichen 1906 Im Villenviertel westlich der Schönwalder Allee aus dem Jahre 1905/1906 tragen mehrere Straßen Namen mit Bezug zum Kaiser aus dem Hause Hohenzollern. Die Straße liegt zwischen Schönwalder Allee und Paarener Straße. Kronprinzenstraße

Kronprinzenstraße

Kulbeweg

(Lage)

0310 C. Kulbe, Feuerwehrhauptmann in Spandau 01. Apr. 1962 Die Straße mit Wohnbebauung geht westlich von der Goltzstraße ab. Kulbeweg
Lauterbacher Weg[A 1]

(Lage)

0220 Lauterbach, osthessische Stadt (Vogelsbergkreis) März 2012 Der Privatweg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße zwischen Fuldaer Weg und über den Schönauer Weg zum Glühwürmchengrund. LauterbacherWeg
Lichtwarkweg

(Lage)

0380 Alfred Lichtwark (1852–1914), Kunsthistoriker, Museumsleiter und Kunstpädagoge 08. Nov. 1955 Die Straße in der Waldsiedlung liegt zwischen Aspen- und Eschenweg und auf der Westseite bebaut, die gegenüberliegende Seite ist ein abgezäuntes Waldstück. Nach Süden wird es ein Pfad zwischen eingezäunten Grundstücken an dessen Ostseite das Grundstück des „Offenen Vollzugs Hakenfelde“ angrenzt. Lichtwarkweg vom Aspenweg (hier) linksseitig Waldstück
Liegnitzer Weg[A 1]

(Lage)

00360 Liegnitz, niederschlesische Stadt, seit 1945 als Legnica zu Polen März 2012 Der Weg[6] liegt im Südosten der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich parallel zur Werderstraße, beidseits vom Elkartweg abgehend. Liegnitzer Weg
Lindenweg

(Lage)

0090 Linde, Laubbaum 04. Feb. 1916 Die Straße in der Waldsiedlung liegt zwischen Aspen- und Tannenweg. Lindenweg vom Aspenweg
Linumer Straße

(Lage)

0170 Linum, Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin, Brandenburg 11. Okt. 1955 Die Straße, die von der Pausiner Straße abgeht, wurde in den 1930er Jahren als Straße 13a angelegt und wie mehrere Straßen in diesem Siedlungsgebiet nach märkischen Gemeinden benannt. Linumer Straße
Marienwerder Weg[A 1]

(Lage)

0220 Marienwerder, Stadt in Pommern an der Weichsel, seit 1945 als Kwidzyn zu Polen März 2012 Der Weg[6] zwischen Kochemer und Masurenweg, bis an die KGA ‚Gesundheitspflege‘, er liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße Marienwerder Weg, Hakenfelde, 16. Juni 2013.JPG
Marwitzer Straße

(Lage)

0800 Marwitz, Gemeinde in Oberhavel, Brandenburg 03. Okt. 1928 Die Straße, gemäß Bebauungsplan als Straße 11 angelegt, verläuft zwischen Königstraße und Schwanter Weg. Marwitzer Straße
Maselakeweg*

(Lage)

0400 Maselake, Bucht der Havel nach Westen in Höhe des Kleinen Walls 11. März 1937 Es ist eine nicht offizielle Bezeichnung des Weges von der Rauchstraße (bis Sigmund-Bergmann-Straße) durch die Havelwiesen zur Maselakebucht parallel zur Hugo-Cassirer-Straße. In diesem Straßenverlauf lag die überbaute Klinkestraße. Maselakeweg
Masurenweg[A 1]

(Lage)

0230 Masuren, Region in Ostpreußen, seit 1945 zu Polen März 2012 Der Privatweg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Marienwerder- und Hildesheimer / Elbinger Weg. Masurenweg
Merianweg

(Lage)

0180 Matthäus Merian der Ältere (1593–1650), Kupferstecher und Verleger 08. Nov. 1955 Die Straße zwischen Aspen- und Pappelweg liegt am Nordrand der Waldsiedlung, er trug zuerst die Bezeichnung Straße 634. In Merians Verlag erschien von 1642 bis 1688 eine 30bändige Topographia Europas, darunter die älteste Ansicht der Stadt und Festung Spandau aus der Zeit um 1645. Merainaweg – westwärts vom Aspenweg ab
Mertensstraße

(Lage)

1020 Friedrich Wilhelm August Mertens (19. Jahrhundert), Militär, Ingenieur und Ehrenbürger Spandaus 1900 Die Straße verläuft zwischen Hakenfelder Straße und Goltzstraße und weiter bis zur Havel. Sie wurde um 1900 angelegt, als das umliegende Gebiet als Spandauer Industrieviertel entstand. Da das Wasserübungsgelände der Pioniertruppen an der Havel lag, tragen mehrere Straßen hier die Namen von Spandauer Pionieren. Auf dem Stadtplan 1907 liegt die Mertensstraße im nördlichen Abschnitt des Terrain der Grundrenten Gesellsch. Für Fabrikanlagen.[4] Mertensstraße
Michelstadter Weg

(Lage)

0800 Michelstadt, hessischer Luftkurort im Odenwald 09. Sep. 1931 Die Straße liegt zwischen Wansdorfer Platz und Hakenfelder Straße. Angelegt wurde sie 1912 als Oldenburgstraße im geplanten Bundesstaatenviertel. Michelstadter Weg

Michelstadter Weg

Mittenwalder Weg[A 1]

(Lage)

0230 Mittenwald, oberbayerischer Markt bei Garmisch-Partenkirchen im oberen Isartal März 2012 Der Privatweg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde südlich der Werderstraße und nördlich vom Garmischer Weg. Mittenwalder Weg
Mögeldorfer Weg

(Lage)

0500 Mögeldorf, Ortsteil von Nürnberg, Bayern 16. April 1937 Zuerst Straße 645 wurde sie 1937 mit Bezug zur „Stadt der Reichsparteitage“ Nürnberg benannt. Sie liegt zwischen Schönwalder Allee und Kornburger Weg, teilweise im durchgehenden Verlauf durch Fuß- und Radweg unterbrochen. Mögeldorfer Weg
Nachtweideweg

(Lage)

0910 Nachtweide, nächtliche Weideplatz für das Vieh („Aufstellplatz“) 01. Dez. 1965 Die Straße im Villenviertel von 1900 liegt zwischen Schönwalder Allee und über die Königstraße als Sackgasse. 1965 wurde die Markgrafenstraße umbenannt, weil der Name mehrfach in Berlin vorkam. Nachtweideweg
Neuenahrer Weg[A 1]

(Lage)

0390 Neuenahr, Kurort und Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz (Ahrtal) März 2012 Die Privatstraße[6] liegt zwischen Marienwerder Weg und Niederneuendorfer Allee in der Wohnsiedlung Hakenfelde. Es ist eine asphaltierte Zufahrtsstraße zur Siedlung. Neuenahrer Weg, in seiner Festlegung zum >Elkartweg hin
Neuendorfer Straße

(Lage)

1040
(im Ortsteil)
Neuendorf, nördlicher Nachbarort, seit 1923 Ortsteil von Hennigsdorf vor 1800 Diese Straße liegt zwischen Falkenseer Platz und Havelschanze, die Streitstraße führt den Straßenzug weiter nach Norden. Es ist der historische Weg nach Oranienburg (ursprünglich Neuendorffischer Weg), der Verlauf wurde durch Bebauung geändert (dazu historische Karte). 1961 wurde der Hafenplatz einbezogen. Neuendorfer Straße 31–37: Militärfiskalische Siedlung
Niederheideweg

(Lage)

1240 Niederheide, Teil des Spandauer Stadtwaldes 30. Juli 1962 Sie liegt zwischen Radelandstraße und als Sackgasse über den Sandwiesenweg. Niederheideweg (1), Hakenfelde, 28. Juni 2013.JPG
Niederneuendorfer Allee

(Lage)

2950
(im Ortsteil)
Nieder Neuendorf, nördlicher Nachbarort, seit 1923 Ortsteil von Hennigsdorf 1912 Die Allee liegt zwischen Mertensstraße und der Stadtgrenze zu Hennigsdorf, sie verlängert die Streitstraße nach Norden und führt zum größten Teil durch den Spandauer Forst. Niederneuendorfer Allee von der Ecke Werderstraße nordwärts
Oberjägerweg

(Lage)

1050
(im Ortsteil)
Oberjäger, Unteroffizier der Jäger-, später Gebirgsjägertruppe vor 1888 Der amtlich geführte Weg ohne zugehörige Grundstücke liegt im Berliner Forst im Norden des Ortsteils von der Schönwalder Allee nach Nordost und setzt sich über die Stadtgrenze in Hennigsdorf fort. Es ist ein eigentlicher Forstweg. Oberjägerweg
Paarener Straße

(Lage)

0390 Paaren, havelländische Gemeinde, Brandenburg 03. Okt. 1928 Entstanden als Straße 6 liegt sie zwischen Radeland- und Hubertusstraße. Paarener Straße, Hakenfelde, 28. Juni 2013.JPG
Papenberger Weg

(Lage)

01610 Papenberge, nördlich von Spandau gelegene Erhebung 18. Apr. 1962 Sie liegt als Stichstraße außerhalb der Ortslage östlich der Niederneuendorfer Allee. Die 1962 beim Bau neu angelegte Zufahrtsstraße des BEWAG-Kraftwerks Oberhavel trägt den Namen einer durch Baugeschehen aufgehobenen Straße. Der namensgebende „Babenberg“ wurde bereits in der Gründungsurkunde von 1232 als nördliche Grenze der Stadt Spandau erwähnt. Papenberger Weg
Pappelweg

(Lage)

0540 Pappel, Laubbaum 1923 Bei der Erweiterung der Waldsiedlung 1923 wurden die neu angelegten Straßen ebenfalls nach Baumarten benannt. Die Straße zwischen Wichernstraße und Merianweg bildet den Nordwestrand der Siedlung. Pappelweg
Parkstraße

(Lage)

0300 Schützenpark, das hiesige Gelände des Schützenvereins 1901 Die Straße geht von der Neuendorfer Straße nach Osten ab und endet in einem Gewerbegebiet. Zwischen 1860 und 1901 trug diese Straße in der „Spandauer Neustadt“ den Namen An der Havel. Parkstraße
Paula-Hirschfeld-Steig

(Lage)

0170 Paula Hirschfeld (1871–1943)[20] wohnte in Spandau zuletzt Markt 11, ermordet in Theresienstadt, Opfer des NS-Regimes 15. Sep. 2001 Die Straße liegt auf dem Gelände der ehemaligen Schultheiß-Brauerei in der Wasserstadt zwischen Neuendorfer Straße und Rosa-Reinglass-Steig und wurde auf Vorschlag des „Forum jüdische Geschichte Spandaus“ benannt. Paula-Hirschfeld-Steig
Pausiner Straße

(Lage)

0480 Pausin, havelländische Gemeinde, heute Ortsteil von Schönwalde-Glien, Brandenburg 03. Okt. 1928 Die Straße, zuerst Straße 5 nach Bebauungsplan, liegt in der Siedlung südlich vom Stadtpark zwischen und liegt zwischen Radeland- und Hubertusstraße. Pausiner Straße
Pepitapromenade

(Lage)

0 Pepita de Oliva, Tänzerin, die in den 1850er-Jahren in einem Schlösschen in Hakenfelde wohnte 01. Mai 2018 Die Straßen gehen von der Mertensstraße ab und erschließen das ab Juni 2018 fertiggestellte Neubaugebiet Pepitahöfe. Pepitapromenade
Platz E

(Lage)

0080 × 30 Bebauungsplan mit Buchstaben für Plätze nach 1950 Der Platz liegt zwischen Krämerweg, Flatower Straße und Gliensteig mit den Grundstücken 2–14 (gerade) und 3–15 (ungerade). Platz E
Prinz-Adalbert-Weg

(Lage)

0140 Adalbert von Preußen (1884–1948), Prinz und Offizier, Sohn Kaiser Wilhelms II. 1906 In der Villensiedlung von 1905/1906 liegt sie zwischen Kaiser- und Königstraße. Prinz-Adalbert-Weg
Prinz-Eitel-Weg

(Lage)

0130 Eitel Friedrich von Preußen (1883–1942), Prinz und Offizier, Sohn Kaiser Wilhelms II. 1906 In der Villensiedlung von 1905/1906 liegt sie zwischen Kaiser- und Königstraße. Prinz-Eitel-Weg
Radelandstraße

(Lage)

3320
(im Ortsteil)
Radeland = gerodetes Land nach 1870 Die Radelandstraße verläuft zwischen Hohenzollernring (Ost) und Griesingerstraße (West). Das gesamte Straßenland sowie alle nördlichen Grundstücke und die Südseite mit dem Friedhof In den Kisseln und dem Wasserwerk Spandau (Nummern 39–129) sowie das „Evangelische Waldkrankenhaus Spandau“ (Nummern 207–265) gehören zu Hakenfelde. Die ausgesparten Nummern liegen im Ortsteil Falkenhagener Feld.

Im westlichen Abschnitt ist die Straße ein unbefestigter Fahrweg, der im Wald bis zur Stadtgrenze zu einem Fuß- und Radweg wird.

Radelandstraße ab Ortsgrenze Falkenhagener Feld

Radelandstraße (Einmündung In den Kisseln)

Rauchstraße

(Lage)

880 Johann Georg Gustav von Rauch (1774–1841), Generalinspekteur für die preußischen Festungen, Kriegsminister 1900 Die Rauchstraße liegt zwischen Streitstraße und der Ortsteilgrenze auf der Wasserstadtbrücke, sie wird im Osten durch die Haselhorster Daumstraße verlängert. Sie besitzt den Status einer Hauptverkehrsstraße. In der Umgebung sind Straßen nach Offizieren des Spandauer Pionierbataillons von Rauch benannt, in der Nähe lag deren Wasserübungsplatz. Rauchstraße (westwärts)

Rauchstraße ostwärts zur Havel hin

Reußstraße

(Lage)

0210 Fürstentümer Reuß, zwei Gliedstaaten des Deutschen Reiches 20. März 1912 Hier war ab 1914 ein Viertel vorgesehen, dessen Straßen nach Gliedstaaten des Deutschen Kaiserreichs benannt werden sollten. Nur die Reußstraße zwischen Streitstraße und Schwendyweg behielt ihren Namen, die Vergabe erfolgte auf Beschluss der Polizeiverwaltung Spandau vom 20. März 1912.[25] Reußstraße (Berlin-Hakenfelde).jpg
Rosa-Reinglass-Steig

(Lage)

0080 + 220 Rosa Reinglass,[26] (1874–)1944, Protestantin, wegen ihrer jüdischen Herkunft vom NS-Regime verfolgt und 1944 ermordet 15. Sep. 2001 Der Steig liegt zwischen Krienickesteig als dessen Verlängerung und Brauereihof in der Wasserstadt Oberhavel. Rosa-Reinglass-Steig
Rothenburger Weg[A 1]

(Lage)

0210 Rothenburg a.d.Oder, niederschlesische Stadt, seit 1945 Czerwieńsk bei Zielona Góra Polen März 2012 Die Privatstraße[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde und zwischen Am Haselluch und Schönauer Weg südlich der Immenweide. Rothenburger Weg
Rustweg

(Lage)

0520 Rustwiesen, Flurname[27] 09. Sep. 1931 Der Verkehrsweg, zuerst Straße 69, liegt östlich vom Spandauer Stadtforst zwischen der Niederneuendorfer Allee und als Sackgasse über Zu den Fichtewiesen hinaus zur Havel. Rustweg

Rustweg

Salzunger Weg[A 1]

(Lage)

0270 Salzungen, thüringische Kurstadt am Mittellauf der Werra März 2012 Der Privatweg[6] ist ein Fahrweg in der Wohnsiedlung Hakenfelde, wobei er südlich von Schützenhof und Gartenarbeitsschule beidseits an die Werderstraße anschließt. Salzunger Weg
Sandwiesenweg

(Lage)

0400 Sandwiesen, Flurname der bereits 1728 erwähnt wurde 30. Juli 1962 Er liegt nördlich der Radelandstraße und dem Niederheideweg am Westrand der KGA ,Sandwiesen’. Sandwiesenweg, Hakenfelde, 28. Juni 2013.JPG
Schäferstraße

(Lage)

0370 Weg zur Städtischen Schäferei[27] (Kämmereivorwerksschäferei) 1878 In der Spandauer Neustadt hieß dieser alte Weg bis zur Befestigung Schäferweg, er liegt zwischen Neuendorfer und Schützenstraße. An der Havel befand sich ein Holzdepot der städtischen Forstverwaltung und wurde ,Ablage Schafstall’ genannt. Schäferstraße
Schlehenweg

(Lage)

0550 Schlehen, Strauch- und Baumart der Steinobstgewächse 12. Jan. 1925 Bei der Erweiterung der Waldsiedlung wurde die Straße 1925 zwischen Wichernstraße und Eschenweg angelegt. Schlehenweg vom Eschenweg aus
Schnepfenreuther Weg

(Lage)

0760 Schnepfenreuth, Stadtteil von Nürnberg, Bayern 23. Sep. 1938 In diesem Viertel mit nach Stadtteilen von Nürnberg benannten Straßen wurde mit Bezug auf den damaligen Zusatz „Stadt der Reichsparteitage“ gewählt. Der Schnepfenreuther Weg liegt zwischen Hohenzollernring und Cautiusstraße. Der erste Name in der Stadtparksiedlung war Straße 646. Schnepfenreuther Weg
Schönauer Weg[A 1]

(Lage)

0260 Schönau, niederschlesische Ortschaft, seit 1945 Łąkotka bei Legnica, Polen März 2012 Der Weg[6] ist eine Privatstraße in der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Fuldaer und Elkartweg, wobei die Zufahrtsstraße in Höhe Rothenburger Weg in einen Fahrweg zwischen „Immenweide“ und „Glühwürmchengrund“ übergeht. Am Schönower Weg liegt auch ein Schönauer Platz, der seinen Namen aber nicht-amtlich trägt. Schönauer Weg
Schönwalder Allee

(Lage)

5850 Schönwalde, havelländische Gemeinde, Brandenburg. 1907 Sie liegt zwischen Klinkeplatz am Hohenzollernring und der Stadtgrenze. Durch den Spandauer Stadtforst führte ein Landweg zum Nachbarort Schönwalde, der im 19. Jahrhundert zur Chaussee ausgebaut wurde und 1907 den Namen Schönwalder Allee erhielt. Die Straße führt bis auf einen kleinen Abschnitt im Spandauer Ortsteil Hakenfelde als gepflasterte Chaussee durch den Spandauer Forst. Es gibt einige Parkplätze von denen aus der Spandauer Forst erreicht werden kann. Besonders sehenswert sind das Wildgehege mit Naturlehrpfad und das Johannesstift. Ein Rundweg beiderseits der Kuhlake ist sehr zu empfehlen. Der Weg beginnt und endet am Wildgehege. Schönwalder Allee

Schönwalder Allee

Schützenstraße

(Lage)

0330 Schützengilde in Spandau[27] um 1870 Die Straße liegt zwischen Schäfer- und Neuendorfer Straße. Um 1864 wurde hier die Straße Am Schützengarten eingezeichnet. Schützenstraße
Schwanter Weg

(Lage)

0390 Schwante, Ort im Landkreis Oberhavel, Brandenburg 19. Mai 1959 Zuerst Straße 7, liegt sie zwischen Radeland- und Hubertusstraße in der Wohnsiedlung südlich vom Stadtforst und dem Städtischen Friedhof In den Kisseln. Schwanter Weg
Schwendyweg

(Lage)

0430 Johann Sigismund Freiherr von Schwendy (1656–1732), Generalleutnant, Gouverneur von Spandau 09. Sep. 1931 Die Straße zwischen Wansdorfer Platz und Cautiusstraße liegt in der Stadtparksiedlung und hieß zuerst Straße 48. Schwendyweg
Sigmund-Bergmann-Straße

(Lage)

0380 Sigmund Bergmann (1851–1927), Elektrotechniker und Unternehmer 17. Sep. 1997 Die Straße zwischen Iznikstraße über Hugo-Cassirer-Straße liegt in der Wasserstadt Oberhavel. Sigmund-Bergmann-Straße
Stargarder Weg[A 1]

(Lage)

0230 Stargard, Preußisch Stargard (mit Bezug zu Elblag), pommersche Stadt bei Danzig, Polen März 2012 Die Privatstraße[6] liegt als breiter Fahrweg in der Wohnsiedlung Hakenfelde südöstlich zwischen Elbinger Weg und Elkartweg. Stargarder Weg
Streitstraße

(Lage)

1260 Guido Alexander von Streit (1813–1904), preußischer Generalmajor, Kommandant und Ehrenbürger von Spandau[28] 1878 Die Straße zwischen Havelschanze und Mertensstraße liegt im Verlauf des historischen Straßenzugs nach Nieder Neuendorf, südlich schließt die Neuendorfer Straße und nördlich die Niederneuendorfer Allee an. Vor der Befestigung 1878 war es ein birkenbestandener Sandweg. Das von 1938 bis 1942 nach Plänen von Hans Hertlein zum Maselakepark hin errichtete Luftfahrtgerätewerk von Siemens & Halske (LGW Hakenfelde) beherbergt heute das nach dem Lyriker Hans Carossa benannte Carossa-Quartier mit u. a. zahlreichen Ladengeschäften, ein Spielcasino, eine Arbeitsagentur sowie eine Moschee. Streitstraße 63a–73 (LDL)
Tannenweg

(Lage)

0230 Tanne, Nadelbaum 11. Sep. 1914 Die Straße in der Waldsiedlung liegt zwischen Eschen- und Lindenweg. Tannenweg, nordwärts
Trabener Weg[A 1]

(Lage)

0150 Traben, rheinland-pfälzische Stadt an der Mittelmosel März 2012 Die Privatstraße[6] ist ein Zufahrtsweg der Wohnsiedlung Hakenfelde zwischen Niederneuendorfer Allee und Marienwerderweg. Trabener Weg, am Zugang zur Wohnsiedlung
Waldenburger Weg[A 1]

(Lage)

0470 Waldenburg (Wałbrzych), niederschlesische Großstadt bei Breslau, Polen März 2012 Der Privatweg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße zwischen Schönauer und Elkartweg. Der Weg ist zwar beschildert, aber verwachsen und nur ein Pfad vor den Grundstücken nördlich von der Freifläche der „Immenweide“ von 80 Metern ist als Weg kenntlich. Mit der Ummarkierung in der Siedlung ist die Trasse aufgewertet worden. Waldenburger Weg nach Osten zum Elkartweg
Walldürner Weg

(Lage)

0440 Walldürn, Stadt im Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Württemberg 11. Okt. 1955 Die Straße, zuerst Straße 637, liegt im Bogen zwischen Cautiusstraße und Michelstadter Weg, vor der Benennung gehörte sie zur Siedlung südlich vom Waldviertel. Walldürner Weg
Wansdorfer Platz

(Lage)

0110 × 60 Wansdorf, havelländische Nachbargemeinde von Hakenfelde 23. Nov. 1931 Vom Platz führen Michelstadter Straße und Schwendyweg an beiden Platzseiten nach Norden, von der Platzmitte nach Süden liegt der Wansdorfer Steig. Wansdorfer Platz
Wansdorfer Steig

(Lage)

0230 Wansdorf, havelländische Nachbargemeinde, heute Ortsteil vom Nachbarort Schönwalde-Glien 23. Nov. 1931 Die Straße zwischen Hohenzollernring und Wansdorfer Platz war 1913 als Strelitzstraße auf der Trasse der Straße 55 angelegt worden. 1931 wurde sie umbenannt, da die Vollendung des Viertels mit Straßen nach Gliedstaaten des Kaiserreichs durch den Ersten Weltkrieg aufgegeben worden war. Wansdorfer Steig südl. Teil (Berlin-Hakenfelde).jpg

Wansdorfer Steig, vom Wansdorfer Platz nach Süden

Wegscheider Straße

(Lage)

0510 Wegscheid ist ein niederbayerischer Markt bei Passau. 06. Aug. 1937[25] Die Straße liegt zwischen Streitstraße und über den Schnepfenreuther Weg hinweg. In dem projektierten Wohnviertel (Bundesstaatenviertel) wurde die Straße 1912 als Württembergstraße benannt, diese Benennung wurde 1937 aufgehoben und im Verlauf die jetzige Straße angelegt. Ecke Grafenwalder Weg, Wegscheider Straße (Berlin-Hakenfelde).jpg
Werderstraße

(Lage)

1050 August von Werder (1808–1887), preußischer General, Chef des in Spandau stationierten Garde-Festungs-Artillerie-Regiments 16. Apr. 1909 Als Straße 13 im Industrieviertel zur Havel angelegt, verläuft sie zwischen Niederneuendorfer Allee und Goltzstraße, über diese hinaus als Sackgasse. Noch im Jahr 1943 fehlte hier jegliche Bebauung. Sie begrenzt die Wohnsiedlung Hakenfelde nach Süden und bietet die Zufahrt zum Garmischer und Mittenwalder Weg. Werderstraße von Niederneuendorfer Allee aus gesehen
Wichernstraße

(Lage)

01700 Johann Hinrich Wichern (1808–1881), Theologe und Gründer des Spandauer Johannesstifts 16. Apr. 1909 Die Straße liegt zwischen Niederneuendorfer Allee und Pappelweg. In der Straße liegt die evangelische Wichernkirche. Wichernstraße

Wichernstraße

Wildunger Weg[A 1]

(Lage)

0240 Wildungen, nordhessische Kurstadt bei Kassel März 2012 Der Privatweg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde nördlich der Werderstraße und geht östlich vom Fuldaer Weg ab und erschließt Grundstücke südlich vom Glühwürmchengrund. Wildunger Weg
Wohnsiedlung Hakenfelde[A 1]

(Lage)

00
(verteilte Grundstücke)
Wohnsiedlung im Ortsteil nach 1990 Die Grundstücke 37z, südlich der Werderstraße und 778z, nördlich des Bertricher Wegs,[6] sind unbeachtet der sonstigen Straßenzuordnung der Grundstücke als „Wohnsiedlung Hakenfelde“ amtlich gesondert aufgeführt. Sie sind aber auch Adressobjekte auf dem Gebiet dieser Siedlung, die bei der Zuordnung der Straßennamen im weiteren Gebiet übrig blieben und daher diesen Sonderstatus erhielten. Der Name der Wohnsiedlung wurde bereits bei der Statusänderung vergeben. Neben benannten Wegen sind Einzelgrundstücke der Wohnsiedlung zugeordnet
Wormditter Weg[A 1]

(Lage)

0070 Wormditt, Stadt in der Provinz Ostpreußen, seit 1945 Orneta in Polen März 2012 Der Weg[6] liegt in der Wohnsiedlung Hakenfelde, geht südöstlich vom Marienwerder Weg ab und erschließt dortige Grundstücke. Wormditter Weg, Hakenfelde, 16. Juni 2013.JPG
Zu den Fichtewiesen

(Lage)

0230 Fichtewiesen, Flurname und hiesige Sportstätte des Arbeitersportvereins 04. Dez. 1996 Die Straße liegt zwischen Aalemannufer und Rustweg. Zu den Fichtewiesen
Zum alten Strandbad

(Lage)

0200 Strandbad, seit den späten 1990er Jahren Sitz der Wasserfreunde Spandau 04 01. Feb. 2007 Der Verkehrsweg liegt südlich von Havelschanze abgehend an der Havel. Zum alten Strandbad (2), Hakenfelde, 28. Juni 2013.JPG
Zum Erlengrund

(Lage)

0440 Erlengrund, Flurname, 27. Jan. 1997 Die Straße liegt zwischen Rustweg und Aalemannufer. Zum Erlengrund

Geplante und ehemalige Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil existieren mehrere Siedlungsgebiete mit eigenen Bezeichnungen, die historisch gewachsen sind und später teilweise erweitert wurden. Die jüngsten Änderungen im Straßenverzeichnis entstanden in der Wohnsiedlung Hakenfelde, deren Namen von den Anwohnern gewählt, aber in Abstimmung mit dem Bezirk Spandau in die amtliche Statistik übernommen wurden. Im Adressbuch 1943[29] ist für das Grundstück Nieder-Neuendorfer Allee 11a nördlich der Werderstraße eine Laubenkolonie verzeichnet. Bis zum Aalemannufer lagen der Schützenhof der Schützengilde Spandau, Baustellen und dann Waldgelände. Die Gartenarbeitsschule im Südwesten des Geländes wurde nach deren eigenen Angaben auf einem Schuttgelände geschaffen. Die Kleingartenanlagen[30] zwischen Niederneuendorfer Allee und Havel, sowie Rustweg (Aalemannkanal) und südlich der Werderstraße haben unterschiedlichen Status, teilweise als Siedlungsflächen, die dem Bundeskleingartengesetz unterliegen. Anzumerken ist, dass in den Plänen zur Umsetzung des Transrapid aus den 1990er Jahren eine Variante existierte, die über dieses Gelände geführt hätte.[31]

Historische Namen von bis umbenannt Anmerkungen einschl. Namensherkunft
Ahornweg 04. Feb. 1916 09. Sep. 1931 → Aspenweg Ahorn ist eine Baumart, die als Nutzholz zum Einsatz kommt. Der Weg liegt in der 1914 bis 1916 errichteten Waldsiedlung, in der fast alle Straßen Namen nach Baumarten erhielten. Die Umbenennung in Aspenweg erfolgte mit der ersten Aktion zur Beseitigung mehrfach gleicher Straßennamen durch die Bildung von Groß-Berlin.
Am Schützengarten um 1864 um 1870 → Schützenstraße Die Straße befand sich auf dem Wege vom Biergarten des Schützenhauses in die Spandauer Neustadt.
An der Havel um 1860 1901 → Parkstraße Die Straße führte von der Hauptstraße zum Havelufer.
Am Hafen 1930 aufgehoben Die Straße führte zum Hafen an der Havel, wurde aber überbaut.
Bayernstraße 20. März 1912[25] 19. Sep. 1931 → Amorbacher Weg Bayern ist ein deutsches Bundesland (zum Zeitpunkt der Benennung Königreich), die für die Straße 30 namensgebend war. Hier sollte vor dem Ersten Weltkrieg ein „Bundesstaatenviertel“ mit Straßennamen nach deutschen Ländern und Landesteilen angelegt werden. Da nur wenige der vorgesehenen Straßen tatsächlich entstanden, wurden sie später wieder umbenannt.
Elsaßstraße[32] vor 1915 vor 1938 aufgehoben Elsass gehörte vor dem Ersten Weltkrieg zum Deutschen Kaiserreich. Die danach benannte Straße gehörte zu einem projektierten Wohnviertel im südlichen Teil des heutigen Ortsteils. Die Umbenennung erfolgte zu Gunsten der Elsaßstraße in Weißensee[33]
Gothastraße 1912[25] 06. Aug. 1937 → Grafenwalder Weg Benannt nach dem Herzogtum Gotha als Bundesland im Norddeutschen Bund und des Kaiserreichs. Im nördlichen Spandau zwischen Streitstraße und Schönwalder Allee war vor dem Ersten Weltkrieg neues Stadtviertel (Bundesstaatenviertel) projektiert. Die so benannten Straßen waren zumeist nur benannt und nicht angelegt wurden später umbenannt. Die als eine der wenigen angelegte Gothastraße wurde am 6. August 1937 in Grafenwalder Weg umbenannt.
Hakenfelde um 1880 07. Nov. 1953 → Hakenfelder Straße Die im 19. Jahrhundert angelegte Straße erhielt um 1880 den Namen Hakenfelde nach dem Gebiet das dem Ortsteil den Namen gab. Sie verlief an der Grenze zwischen Ackerland und Forst. Zur Vermeidung von Irrtümern wurde sie 1953 in Hakenfelder Straße umbenannt.
Klinkestraße 1904 11. März 1937 → Maselakeweg Carl Klinke (1840–1864), preußischer Pionier, der in Schlacht bei Düppel mit einem Pulversack in das dänische Bollwerk der Schanze II ein Loch in die Palisadenwand und sich selbst in die Luft gesprengt haben soll. Durch Kasernenbau wurde die Straße aufgehoben und nach deren Abriss liegt hier der Maselakepark. Auf dem Stadtplan 1907 liegt die Klinkestraße im Terrain der Grundrenten Gesellsch. Für Fabrikanlagen.[4]
Lothringenstraße vor 1915 nach 1934 aufgehoben Lothringen gehörte vor dem Ersten Weltkrieg zum Deutschen Kaiserreich. Die danach benannte Straße war Teil eines projektierten Wohnviertels im südlichen Bereich des heutigen Ortsteils. Die Umbenennung erfolgte zu Gunsten der Elsaßstraße in Weißensee[33]
Markgrafenstraße 1906 01. Dez. 1965 → Nachtweideweg In der Umgebung von König- und Kronprinzenstraße wurde die Straße nach dem Markgrafen, dem Titel für einen Grafen als königlicher Amtsträger, gewählt. Das mehrmalige Vorhandensein dieses Straßennamens in Berlin führte 1965 zur Umbenennung.
Nieder-Neuendorfer Weg vor 1922[34] nach 1943[29] aufgehoben Der nach Nieder-Neuendorf führende Weg durch den Spandauer Forst ging von der Niederneuendorfer Allee ab und war 1922 unbebaut. 1943 verlief er von der Niederneuendorfer Allee über den Teufelseekanal und den (alten) Papenburger Weg zum Forst. Er bildete die Zufahrt zur Bürgerablage und die Grenze zur Gemarkung Nieder-Neuendorf. Linksseitig befanden sich die Grundstücke 1–7 (ungerade) und rechtsseitig die Nummern 2–6 (gerade) und das Johannesstift. Nach der Beschreibung verlief er also im Bogen südlich um das NSG Teufelsbruch.
Oldenburgstraße 20. Mrz. 1912[25] 09. Sep. 1931 → Michelstadter Weg Oldenburg ist ein historisches Territorium und Freistaat im Nordwesten Deutschlands, das für die Straße 40 namensgebend war. Hier sollte vor dem Ersten Weltkrieg ein „Bundesstaatenviertel“ mit Straßennamen nach deutschen Ländern und Landesteilen angelegt werden. Da nur wenige der vorgesehenen Straßen tatsächlich entstanden, wurden sie später meist wieder umbenannt.
Papenberger Weg 23. Nov. 1931 1959 aufgehoben Die nach dem Papenberge, einer nördlich von Spandau gelegenen Erhebung, benannte Straße wurde überbaut. Beim Bau des Kraftwerkes Oberhavel wurde der Name neu vergeben.
Reichstraße 20. März 1912 01. Mai 1965 → Cautiusstraße Die Bildung des Deutschen Reichs 1871 war namensgebend für die im Gebiet Hakenfelde 1912 zusammengefassten Straße 8 und Straße 9 und förderte die Namensgebungen nach Teilstaaten im 1912 projektierten neuen Stadtviertel. Wegen Verwechslungsgefahr mit der Reichsstraße in Charlottenburg erfolgte 1965 die Umbenennung.[32]
Schanzenstraße um 1880 1971 aufgehoben Spandau war als Festung von neun Schanzen umgeben, die ursprünglich geplante Straße wurde überbaut.
Strelitzstraße 10. Apr. 1913 23. Nov. 1931 → Wansdorfer Steig Die Straße 55 wurde nach Strelitz benannt und als Teil des „Bundesstaatenviertels“ geplant. Die Vollendung dieser Planung wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, so erfolgte 1931 die Umbenennung (zumal Strelitz kein Bundesland mehr war).
Württembergstraße 1912[25] 06. Aug. 1937 → Wegscheider Straße Die nach dem Königreich Württemberg in dem vor dem Ersten Weltkrieg projektierten neuen Wohnviertel (Bundesstaatenviertel) benannte Straße blieb unvollendet und wurde dann aufgehoben bzw. umbenannt.
Weidenweg 1916 1923 → Erlenweg Die Straße liegt in der Waldsiedlung Hakenfelde; Weiden bevorzugen feuchte Böden.

Sonstige Örtlichkeiten von Hakenfelde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleingartenkolonien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingang zur ,Kolonie für Gesundheitspflege’ (Neuenahrer Weg)

Im Folgenden sind Kleingartenanlagen (KGA) aufgenommen, die im Kleingartenentwicklungsplan Berlins enthalten sind.[35] Einige KGAn wurden in Wochenendsiedlung umgewandelt, wie bei der ,Kolonie Sportanglerverein Aale’ (Lage). Diese erhielt am 6. November 1990 den Status ,Wochenendsiedlung Sportanglerverein Aale’. Diese unterliegen anderen Einschränkungen und sind ebenfalls keine Dauersiedlungen, wie bestimmte Grundstücke im Bereich der Wohnsiedlung Hakenfelde.[A 1] In den 2010er Jahren waren oft für große Garten- und Siedleranlagen Adressen über angrenzende öffentliche Straßen mit interner Wegebezeichnung und Parzellennummer definiert. Solche Adressform ist nicht georefenzierbar, gemäß Bundesrecht muss Berlin sie in das bestehende Liegenschaftskataster das Programmsystem ALKIS einführen. Für eine „georeferenzierte Gebäudeadresse“ ist eine „eindeutige Adresse mit Hausnummer“ nötig. Im Ortsteil wurden in Abstimmung mit den Anliegern und Eigentümern neue Straßennamen vergeben, wobei im Planungsprozess auch geprüft wurde, ob diese neuen Straßennamen im Stadtgebiet (des Landes) Berlin eindeutig sind. Im Ortsteil betraf dies die „Wohnsiedlung Hakenfelde“.

Geschichtlich bemerkenswert sind die beiden als Exklave während der Mauerzeit existierenden KGAn Fichtewiese und Erlengrund, die am 10. August 1988 zur Wochenendsiedlung Erlengrund wurden.[36] Diese Gärten konnten bis 1988 nur über außergewöhnliche Wege erreicht werden.

Übersicht
Name der KGA Lage Status Bemerkungen (Anzahl Parzellen, Fläche)
‚Zu den Eichen‘ (Radelandstraße 24) Lage Dauerkleingartenanlage[A 2] 21 Parzellen auf 9.381 m² landeseigener Fläche.
‚Baumschule‘ (Niederheideweg 53) Lage KGA[A 3] 44 Parzellen auf 15.575 m² landeseigener Fläche.
‚Kleckersdorf‘ (Neuendorfer Straße 62) Lage Dauerkleingartenanlage[A 2] 69 Parzellen auf 21.010 m² landeseigener Fläche.
‚Radeland‘ (Radelandstraße 122)
(Kleingartenpark)
Lage Dauerkleingartenanlage[A 4] 147 Parzellen auf 81.809 m² landeseigener Fläche.
‚Niederheideweg‘ (Niederheideweg 51) Lage Dauerkleingartenanlage[A 3] 26 Parzellen auf 8.672 m² landeseigener Fläche.
‚Niederneuendorfer Allee‘ (Niederneuendorfer Allee 55-58A) Lage Dauerkleingartenanlage[A 3] 13 Parzellen auf 4.900 m² privater Pachtfläche.
‚Sandwiesen‘ (Radelandstraße 150) Lage Dauerkleingartenanlage[A 4] 217 Parzellen auf 117.025 m² landeseigener Fläche.
‚Waldessaum‘ (Niederheideweg 5) Lage Dauerkleingartenanlage[A 4] 86 Parzellen auf 40.980 m² landeseigener Fläche.
‚Waldfrieden‘ (Niederheideweg 25) Lage Dauerkleingartenanlage[A 4] 180 Parzellen auf 104.805 m² landeseigener Fläche.
Blick auf den Bereich nördlich und südlich vom Aalemann-Kanal

Weitere im Ortsteil liegende Kolonien befinden sich an oder nahe der Havel mit dem Status einer Wochenendsiedlung, diese unterliegen nicht dem Bundeskleingartengesetz. Diese Fläche ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts von Spandauern als Erholungsgebiet erschlossen worden.

  • Nördlich vom Aalemannkanal liegt die Wochenendsiedlung ‚Sportverein Aalemann‘ (Lage)
  • Südlich von Aalemannkanal zur Werderstraße von Nord nach Süd liegen
    • Wochenendsiedlung ‚Wannseeaten 1911‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Verein für Gesundheitspflege‘ (Lage), gegründet 1884
    • Wochenendsiedlung ‚Nordstern‘ mit dem Segelclub (Lage)
    • WES Anglerverein ‚Plötze‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Wassersportverein Am Rust‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Frühauf Oberhavel und Aalemann‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Sportanglerverein‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Anglerverein Einigkeit‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Am Fährweg‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Am Bullenweg‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Eiswerder‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Wilhelmsruh‘ (Lage)
    • Wochenendsiedlung ‚Maselake‘ (Lage)
  • Wochenendsiedlung Fichtewiese um den zentralen Teich (Lage) mit etwa 40 Siedlern auf 35.800 m²
  • Wochenendsiedlung Erlengrund um den Erlengrundteich (Lage) mit etwa 30 Siedlern auf 6.182 m²
  • Kienhorstsiedlung (Lage) zwischen Eiskellerweg und Stadtgrenze am ehemaligen Neuenniederdorfer Kanal mit etwa 50 Siedlern auf knapp 50.000 m².

Parks und Grünflächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maselakepark

Im Ortsteil befinden sich Parks und öffentliche Erholungsflächen, die zum Teil mit in der Statistik markierten Grundstücken verknüpft sind. Zwei Drittel von Hakenfelde bestehen aus dem Spandauer Forst.

  • Bürgerablage (Lage), 5.585 m²
  • Eiskeller (Lage), mit dem Grundstück 1Z (fortlaufend) liegt im Nordwesten des Ortsteils.
  • Eiswerder (Lage), 142.274 m², Insel in der Havel zwischen Eiswerderbrücke und kleiner Eiswerdebrücke nach Haselhorst.
  • Eiswerderpark (Lage), 10.762 m²
  • Großer Wall (Lage), Insel der Havel mit 3.030 m²
  • Havelwiesen (Lage) 21.495 m²
  • Hohenzollernpark (Lage) Am Ostende des Hohenzollerrings, entlang des Nordhafens Spandau und des Maselakeparks 7.457 m²
  • Hundeauslaufgebiet Stadtpark (Lage)
  • Kleiner Wall (Liebesinsel) (Lage), Insel der Havel mit 2.226 m²
  • Maselakepark (Lage) An der Maselake, nördlich vom Nordhafen Spandau 68.904 m²
  • Mittelheide (Lage)
  • Pionierinsel (Lage), Insel der Havel mit 3.544 m²
  • Sportpark (Lage)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gesellschaft Wirtschaftshof Spandau e.V. (Hrsg.): Straßenchronikmit Wegweiser durch die Spandauer Wirtschaft. H. Born & Co Spandau, Berlin 1957.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Straßen in Berlin-Hakenfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Plätze in Berlin-Hakenfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Die Straßen in der „Wohnsiedlung Hakenfelde“ sind amtlich aufgenommen und vom Bezirk beschilderte Privatstraßen. Diese Fläche (Größe der eingeschlossenen Fläche: 283.514 m²) unterliegt nicht dem Bundeskleingartengesetz und wird vom Verein der ansässigen Siedler betreut. In der hiesigen Fläche eingeschlossen sind das „Haselluch“ (9.369 m²), Teiche an der „Immenweide“ (9.889 m²) sowie der Glühwürmchengrund (4.150 m²). Diese Flächen sind teilweise eingezäunt und werden gesondert behandelt (Gartenarbeitsschule Hakenfelde) und genutzt. Hier siedeln neben Wochenendnutzern auch Bewohner mit Dauerwohnrecht. Die Siedlung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg für Heimatvertriebene (zumindest) erweitert, diese Siedler besitzen seither ein Dauerwohnrecht auf ihrem Grundstück. Die Straßen der Wohnsiedlung Hakenfelde sind in der LOR-Statistik-Liste vom Juni 2012 aufgenommen. In Abstimmung zwischen dem Siedlerverein und dem Bezirk Spandau wurde die Siedlungsfläche den Ansprüchen der 2010er Jahre entsprechend strukturiert. Die Straßennamen sind überkommen und wurden von den Grundstücksnutzern aus deren Vorstellung heraus genutzt und angewendet. Mit der bezirklichen Festlegung und der vom Bezirksamt durchgeführten Beschilderung wurden die bestehenden Grundstücke teilweise umnummeriert.
  2. a b Fiktive Dauerkleingärten, die nach den Darstellungen des FNP einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen, jedoch bestehen Bebauungspläne zur Sicherung als Dauerkleingärten, die noch beschlossen werden.
  3. a b c Kleingartenflächen, die nach Inkrafttreten des BKleingG gegründet wurden und daher keine fiktiven Dauerkleingärten sind, aber nach Darstellung des FNP erhalten bleiben sollen.
  4. a b c d Fiktive Dauerkleingärten gemäß §§ 16 und 20 a BKleingG, durch die Darstellung im FNP als Grünfläche/ Kleingärten geschützt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karte des Landes zunächst Berlin. Verlag d.Königl.Preuß.Landes-Aufnahme, Spandau um 1869 (Memento vom 9. Oktober 2014 im Webarchiv archive.today)
  2. Umgebung von Berlin. Bibliographisches Institut in Leipzig, Spandau um 1894 (Memento vom 9. Oktober 2014 im Webarchiv archive.today)
  3. Berlin und Umgegend. F.A. Brockhaus´ Geogr.-artist. Anstalt, Leipzig, Spandau um 1899 (Memento vom 9. Oktober 2014 im Webarchiv archive.today)
  4. a b c d e f Beilage zum Adressbuch für Berlin und seiner Vororte 1907
  5. berlinonline.de: Hakenfelde.html
  6. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Klärungen zur Lage mit Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe) der Vermessungsämter Berlins (FIS Broker)
  7. FIS-Broker Kartenanzeige Detailnetz Berlin
  8. Gartenarbeitsschule Hakenfelde (php)
  9. Schul-Umwelt-Zentrum Spandau, „Gartenarbeitsschule Hakenfelde“
  10. Am Wasserbogen, Berlin-Spandau, auf berliner-stadtplan.com
  11. Bamihlstraße, auf berlin.kauperts.de
  12. Chamissostraße, auf berlin.kauperts.de
  13. David-Francke-Straße, auf berlin.kauperts.de
  14. berliner-stadtplan.com: Eiswerderstrasse in Berlin-Spandau
  15. Eine Schranke soll Autoverkehr aus löchrigem Elkartweg heraushalten Pkw-Maut für Anwohner, in Berliner Zeitung, 11. Oktober 2003.
  16. Elkartweg-Berlin-Spandau
  17. Spandauer Volksblatt, 28. Januar 2015, S. 2.
  18. Snippet aus Jews in German Literature (Autobiografie der Schriftstellerin Elisabeth Augustin) auf books.google.de
  19. Frieda-Arnheim-Promenade, auf: berlin.kauperts.de
  20. a b c Neue Namen für den Stadtplan. In: Berliner Zeitung vom 11. August 1998
  21. Helen-Keller-Weg in Hakenfelde. Bezirksamt Spandau von Berlin, 8. Oktober 2014, abgerufen am 30. August 2015.
  22. Geschichte Holunderweg auf kauperts.de: Einem Schreiben vom 26. November 1925 des Magistrats von Groß-Berlin an das Bezirksamt Spandau ist zu entnehmen, dass der Polizeipräsident der Umbenennung der Straße 77 zugestimmt hat.
  23. Hugo-Cassirer-Straße, Berlin-Spandau
  24. Zur Person Karl Klinke auf kauperts.de
  25. a b c d e f Schreiben der Polizeiverwaltung Spandau vom 20. März 1912
  26. Berliner Zeitung: Geschichts-Forum will neue Straßenschilder. 10. April 1997
  27. a b c Spandau > Rustweg, Schützenstraße und Weg zur Schäferei. In: Berliner Adreßbuch, 1937, IV, S. 1231.
  28. Zur Person Streit Streitstraße, auf berlin.kauperts.de
  29. a b Verwaltungsbezirk Spandau > Spandau > Nieder-Neuendorfer Weg. In: Berliner Adreßbuch, 1943, Teil IV, S. 1240.
  30. Kleingartenvereine.de: Entwicklungsplan.pdf
  31. Mit Tempo 200 über die Heerstraße. In: Berliner Zeitung, 27. Oktober 1995
  32. a b BA Spandau: Bebauungsplan VIII-17, Reichstraße, Elsaßstraße (pdf; 3,0 MB). (PDF) Abgerufen am 5. Juni 2019.
  33. a b Spandau > Elsaßstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1934, IV, S. 1236.
  34. Verwaltungsbezirk Spandau > Spandau, Verzeichnis der Straßen N- Z. In: Berliner Adreßbuch, 1922, Teil IV, S. 1182.
  35. Kleingartenbestand im Bezirk Spandau (Memento vom 29. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 26 kB)
  36. Ralf Schmiedecke: Berlin-Spandau