Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Pankow

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Straßensystem des Ortsteils Pankow
(aus OpenStreetMap)
Pankow im Jahr 1894 (in den Grenzen des heutigen Ortsteils (Alt-)Pankow):
Zu erkennen sind: Verlauf der Stettiner Bahn
vom Anger aus (heute Breite Straße)
Süd: Mühlen- und Berliner Straße
Nord: Schloßstraße und Schönholzer Straße
(Süd-)West: Wollankstraße
Ost: Damerowstraße zur Pasewalker Straße.

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Pankow beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Pankow mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

Überblick[Bearbeiten]

Der Ortsteil Pankow umfasst die Postleitzahlenbereiche 13187 und 13189. Zum öffentlichen Straßennetz gehören laut amtlichem Straßenverzeichnis 116 gewidmete Straßen mit einer Gesamtlänge von 56,7 Kilometer. In den Wohnbauten entlang dieser Straßen leben 61.032 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2014). Im Ortsteil liegen 9,3 Prozent der 604,7 Kilometer des gesamten Bezirks Pankow (einschließlich aller 13 Ortsteile). Neben dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf (635,4 km) und dem Bezirk Treptow-Köpenick (628,1 km) verfügt der Bezirk damit über eines der längsten Straßensysteme in der Hauptstadt.[1]

Im Jahr 1875 weist das Berliner Adressbuch (Vororte) dagegen erst elf Straßen für Pankow aus.[2] Mit dem Wachsen der Reichshauptstadt Berlin stieg die Bedeutung und Zuwanderung in die Landgemeinde Pankow.

Pankow ist an das Fernstraßensystem in Nord-Süd-Richtung angebunden. Die B 109, als Prenzlauer Promenade mit Anschluss an die A 114, begrenzt den Ortsteil im Osten. Die B 96a, entlang der südlichen Berliner Straße, der Mühlenstraße (als Ortskernumgehung) und der Schönholzer Straße, führt durch den Ortsteil zwischen Prenzlauer Berg und Niederschönhausen. Ergänzend zur Mühlenstraße führt der nördliche Abschnitt der Berliner Straße als Hauptverkehrsstraße direkt zur Breiten Straße, dem Pankower Anger. Diese Trasse wurde 2009–2011 mit der Verbreiterung der Eisenbahnbrücke dem steigenden Verkehr angepasst. Vom Ortskern Pankows führt das überkommene Straßensystem mit der Damerowstraße nach Osten und der Wollankstraße nach Westen. Ergänzt wird diese Querverbindung im Berliner Norden durch die Granitzstraße, die südlich der Stettiner Bahn und durch Heinersdorf nach Weißensee führt. Diese war in den 1950er Jahren die Verbindungsstrecke (im Volksmund: „Zeiser-Allee“) vom Niederschönhausener Städtchen nach Lichtenberg. Diese Verbindung verlor in den 1960er Jahren durch die Verlegung der Politiker-Wohnstätten in die „Waldsiedlung Wandlitz“ an Bedeutung. Ein vorgesehener Ausbau auf Heinersdorfer Seite entfiel dadurch. Am Südrand des Ortsteils verläuft der Ost-West-Verkehr über die Wisbyer Straße, die seit dem Mauerfall 1989 wieder den Verkehr zwischen Lichtenberg und Reinickendorf sowie zur Stadtautobahn übernimmt.

Pankow, ein Pfarrdorf im Niederbarnimer Kreis […] hat 36 Häuser und 350 Einwohner, das Elisabethstift und viele Landhäuser […] Eine Chaussee mit einer Allee von Linden führt dahin.

– aus J.G.A. Ludwig Helling (1830)[3]

In Pankow lassen sich verschiedene Viertel nach ihrer Entstehungszeit unterscheiden. Das zentrale Gebiet von der Wollankstraße im Westen über den Anger bis zum Beginn der Damerowstraße gehört zum ursprünglichen Bereich der Landgemeinde. Mit der Stettiner Bahn und der Nordbahn wurden die Bereiche um die heutigen S-Bahnhöfe Wollankstraße und Pankow für die Besiedlung erschlossen und Grundstückseigentümer gaben Land für die neuen Straßen. Dafür erhielten die Straßen den Namen des Eigentümers, wie die Gaillardstraße.

Mit der weiteren Besiedlung erfolgte der Ausbau des Straßensystems um den Endpunkt der U-Bahn an der Vinetastraße. Standen noch um 1900 Windmühlen an der Mühlenstraße, so wurde durch die Besiedlung im Nordischen Viertel am Rand von Berlin die nördliche Seite der Wisbyer Straße ausgebaut, die zu Pankow gehört. Der Ausbau nach Osten entlang der Damerowstraße und die Projektierung im Tiroler Viertel folgte. Durch die Inflation und den Ersten Weltkrieg verzögert folgte der Ausbau der Straßen um das Pankower Krankenhaus. Dieses heutige Viertel nördlich der Bleicheroder Straße und das Kissingenviertel (Straßenbenennung 1930) haben Denkmalstatus. Am Kissingenviertel zeigt sich auch, wie die Zeitereignisse zur Planungsänderung[4] führten, so waren Straßen geplant und bereits benannt, deren Führung so nie realisiert wurde.

Lage der geplanten, nicht umgesetzten Straßen im Kissingenviertel 1900–1930

In den 1950er Jahren wurden zunächst Kriegsschäden behoben und Flächen gefüllt. In den 1960er Jahren errichtete man neue Plattenbauten auf Freiflächen wie im Tiroler Viertel. Die Freifläche nördlich der Elsa-Brändström-Straße bis zur Binzstraße wurde in den 1970er Jahren bebaut, gefolgt in den 1980er Jahren von der Erschließung zwischen dem Krankenhausviertel um die Galenusstraße bis an die Pasewalker Straße im Nordosten. In den 2010er Jahren sind in Pankow (wie am Garbatyplatz oder zwischen Flora- und Gaillardstraße) noch freie Flächen für Lückenschließungen vorhanden und es folgte eine Eigenheimsiedlung am Killisch-von-Horn-Weg neben dem Bürgerpark.

Aus der Namensgebung der Straßen finden sich für die Bewohner Bezeichnungen für ihr Viertel, zumal diese Straßen zeitgleich eingerichtet wurden, wie für das „Tiroler Viertel“ westlich der Mühlenstraße am Südrand von Pankow mit Straßennamen nach Orten in Tirol. Der Ausbau vom Pankower Ortskern nach Osten nördlich der Damerowstraße mit Straßennamen nach Harzorten nördlich der Bleichroder Straße teils mit Ein- und teils mit Mehrfamilienhäusern begann um 1905 und wird entlang der Galenusstraße mit den nach Medizinern benannten Straßen um das ehemalige Krankenhaus Pankow im Nordosten des Ortsteils fortgesetzt. Zeitlich einheitlich seit 1930 geplant und bebaut sowie in der Denkmalliste als Einheit geführt wird das Kissingenviertel südlich der Granitzstraße, in dem die Straßen nach Orten in Franken benannt sind. Im Südosten findet sich in Fortsetzung des Nordischen Viertels über die Wisbyer und Bornholmer Straße hinweg ein Straßensystem mit Bezug zu Skandinavien, sowohl zu Personen als auch zu Orten, wobei diese Quelle der Namensvergabe in den Neubauten seit den 1980er Jahren südlich der Arnold-Zweig-Straße aufgenommen wurde. Die Namen spiegeln auch zeitliche Zusammenhänge: so sind am Ortskern die alten Verbindungswege, zwischen Wollankstraße und Stettiner Bahn, nach Pankower Persönlichkeiten benannt, für die kurz nach 1900 neu angelegten Straßen an der Weichbildgrenze Berlins (östlich der Berliner Straße, südlich der Vinetastraße) sind Orte auf Rügen namenstiftend.

Übersicht der Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen und Plätze im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link Lage kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutende ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist gegebenenfalls eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind gerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b für rechteckige Anlagen und für (ungefähr) dreieckige Anlagen als a × b × c mit a als längster Seite angegeben.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: weitere Informationen über anliegende Baudenkmale oder Institutionen, die Geschichte der Straße und historische Bezeichnungen.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Achtermannstraße

(Lage)

0540 Achtermannshöhe, Berg im Harz 16. Jan. 1925 Die Straße verläuft zwischen Mendel- und Vesaliusstraße.

Wohnanlage und Hofanlage, 1927 (Baudenkmal),[5] Gesamtanlage Achtermann-/Bleicheroder Straße, 1922/1923[6]

Achtermann- Ecke Mendelstraße
Am Feuchten Winkel

(Lage)

0380 Feuchter Winkel, ein Flurstück, jetzt auch die hiesige Kleingartenanlage 05. Juni 2001 Die Straße verbindet die Prenzlauer Promenade mit der Bundesautobahn 14 am südlichen Anschluss. Am Feuchten Winkel verläuft oberhalb der Bahnstrecke; Blick über das Ende der BAB ASt Pasewalker Straße
Am Schloßpark

(Lage)

0800
(im Ortsteil)
Schlosspark am Schloss Schönhausen in Niederschönhausen 1800 Die Straße wurde zuerst als Schwarzer Weg bezeichnet und war eine vielgenutzte Verbindung nach Französisch Buchholz. Die Straße bildet die Ortsteilgrenze zu Niederschönhausen, das Gebiet nördlich der Straße gehört zum Schlosspark Niederschönhausen und ist unbebaut.

Musikschule Pankow, 1893 (Baudenkmal).[7]

Am Schloßpark, Wohnblocks im Jahre 1959
Amalienpark

(Lage)

0120 Amalie von Preußen, Prinzessin von Preußen 1897 Das Gelände wurde von der Landhaus-Baugesellschaft Pankow erworben und nach Plänen des Geheimen Baurats Otto March mit einem Wohnensemble aus mehrgeschossigen Mietswohnungen bebaut (Nr. 1–8). Die Wohnanlage stellte bei ihrer Fertigstellung 1897 ein Novum dar, weil es mehrgeschossige Häuser in einzelnen Gebäuden waren, jeweils mit kleinen Gärten umgeben. Das Haus Amalienpark 4/5 wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört.[8]

Trotz des Parks im Namen ist es eine Straße, die U-förmig von und zur Breiten Straße verläuft und eine 80 × 60 Meter gleichnamige Grünfläche umschließt.

Amalienpark von der Breiten Straße her gesehen
Andreas-Hofer-Platz

(Lage)

0120 × 110 Andreas Hofer (1767–1810), Tiroler Freiheitskämpfer von 1809 um 1910[9] Der Platz, an der Esplanade gelegen, wurde bis zum Jahr 1928 im Adressbuch als unbebaut geführt. Da im Jahr 1930 „Schmuckanlage“ angegeben ist, muss er also um 1929 als Platz gestaltet worden sein.[10] Das aktuelle Erscheinungsbild entspricht einer Parkanlage auf dem flachen Brennerberg, der von Bäumen und Gebüsch geprägt ist. Nordwärts wird er begrenzt von der Tiroler Straße, östlich von der Toblacher und westlich von der Brixener Straße. Im Volksmund heißt der Platz auch „Der Brenner“. Blick über das Plateau nordwärts
Arkonastraße

(Lage)

0240 Arkona, Vorgebirge auf Rügen vor 1905[11] Die Straße geht von der Kissingenstraße ab. Die Bebauung entlang des Verkehrswegs begann in den 1920er Jahren; 1929 sind acht bebaute Grundstücke ausgewiesen. Sie ist eine Querstraße der Borkumstraße. Arkonastraße, Blick von Borkumstraße nordwärts
Arnold-Zweig-Straße

(Lage)

0760 Arnold Zweig (1887–1968), Schriftsteller 08. Feb. 1978 Sie wurde bei der Gestaltung der Freifläche südlich der Binzstraße beidseits der Neumannstraße angelegt. Die Bebauung als Straße aus den 1980er Jahren ist nicht vollendet. Arnold-Zweig-Straße Richtung Max-Lingner-Straße
Asta-Nielsen-Straße

(Lage)

0220 Asta Nielsen (1881–1972), dänische Schauspielerin 14. Jan. 1999 Die Straße war vor ihrer Umbenennung ein Teil der Arnold-Zweig-Straße, die hier noch nicht angelegt war. Blick von der Jenny-Lind-Straße zur Asta-Nielsen-Straße
Baumbachstraße

(Lage)

0330 Max Baumbach (1859–1915), in Berlin tätiger Bildhauer (Herrscherstatuen, beispielsweise in der Siegesallee)[12] 1909 Der zwischen 1895 und 1909 gültige Name war Behnsenstraße. Baumbach- Ecke Schonensche Straße, Blick nach Norden
Benjamin-Vogelsdorff-Straße

(Lage)

0150 Benjamin Vogelsdorff (1881–1961), in Pankow ansässiger Zahnarzt und jüdisches Opfer des NS-Regimes 09. Nov. 1994 Die vergleichsweise kurze Straße, als Straße 22 eingerichtet, liegt zwischen Duseke- und Mühlenstraße, sie wurde Mitte der 1970er Jahre mit Botschaften und Residenzen bebaut. Benjamin-Vogelsdorff-Straße 2, Kambodschanische Botschaft
Berliner Straße

(Lage)

1570
(im Ortsteil)
Einfallstraße nach Berlin ca. um 1650 Vom 17. Jahrhundert bis um 1895 hieß die Straße Berliner Weg (allerdings eher in der Trassierung der heutigen Mühlenstraße). 1824 bis um 1895 entstand die heutige Straßenführung als Berliner Chaussee, die Pankow und das Schloss Niederschönhausen in Nord-Süd-Richtung mit Alt-Berlin verband. Am nördlichen Ende stößt diese Straße direkt auf die östliche Spitze der Breiten Straße. Leicht abgeknickt kann die Ossietzkystraße als Fortsetzung gelten, südlich geht sie in die Schönhauser Allee über.

Nr. 12/13; Postamt, 1924 nach Plänen von Carl Schmidt entstanden (Baudenkmal). Besonderheit: hier ist ein Stück des früheren Berliner Rohrpostsystems erhalten.[13] Bedürfnisanstalt mit Wartehäuschen und Zeitungskiosk um 1914 (Baudenkmal),[14] Auf dem Gelände Berliner Straße 80/Prenzlauer Straße 53–55 hatte der Bierverleger E. Willner eine Brauerei betrieben (WBB – Willner Brauerei Berlin). Die erhaltenen Gebäude sind denkmalgeschützt und wurden am 1. Mai 2013 als neue „Kulturbrauerei“ eröffnet. Der Komplex gehört Nicolas Berggruen, der ihn an eine Künstlergruppe verpachtet hat. In den Gebäuden soll Kultur jeder Art geboten werden wie Theater, Modeschauen, Performances. Im historischen Brauhaus wird eine Ausstellung aus der Brauereigeschichte gezeigt.[15] Nr. 120/121: Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus aus dem Jahr 1912 (Baudenkmal), zu DDR-Zeiten als Botschaftsgebäude der Republik Kuba genutzt.[16][17] Es wurde rekonstruiert und beherbergt seit Ende der 1990er die Janusz-Korczak-Bibliothek des Bezirkes Pankow.[18] Nr. 122/124: Komplex mehrerer Gebäude als Fabrikanlage nach Entwurf von Paul Überholz gegen Ende des 19. Jh. errichtet[16] Nr. 126/127: Villa Garbáty, 1876 (Baudenkmal),[19] Postamt Pankow I von 1919 (Baudenkmal),[20] Nr. 161: Schalthaus, um 1900 (Baudenkmal)[21]

Die Straße wurde in den Jahren 2010 bis 2012 grundhaft instand gesetzt und ausgebaut.[22]

Postamt Pankow I von 1919[23]

Zweites Waisenhaus der jüdischen Gemeinde

Binzstraße

(Lage)

0980 Binz, Ort auf Rügen um 1905 Ein Straßenzug in Höhe der Binzstraße ist im Hobrecht-Plan von 1862 zu finden.[24][25] Binzstraße von der Berliner Straße westwärts
Bleicheroder Straße

(Lage)

0540 Bleicherode, Stadt bei Nordhausen, Thüringen um 1911[26] Der beherrschende Komplex ist die nach Plänen von Carl Fenten und Rudolf Klante errichtete Wohngebäudeanlage aus den Jahren 1922/1923 (Baudenkmal).[6] Bleicheroder Straße, Blick ostwärts
Borkumstraße

(Lage)

0550 Borkum, ostfriesische Insel 1905 Ursprünglich war ihr Verlauf wie die Binzstraße von der Berliner Straße bis zur Prenzlauer Promenade vorgesehen. Durch Planungsänderungen endet sie jedoch an der Neumannstraße. Borkumstraße, Blick von Neumannstraße westwärts
Brehmestraße

(Lage)

0770 Albert Brehme (1837–1913), Pankower Steinmetzmeister, stellte hier Bauland bereit[27] 1892 Von 1895 bis 1901 gab es auf dem Grundstück Brehmestraße 21/22 die Central Station der Elektrischen Bahn Pankow–Gesundbrunnen (1. Pankower Straßenbahnhof)[28] Ab etwa 1963 bis 1990 befand sich auf dieser Straße hinter der südlichen Häuserzeile ab Wollankstraße eine Vorsicherungsanlage der Berliner Mauer. Brehmestraße von der Wollankstraße aus
Breite Straße

(Lage)

0600 Dorfstraße (Anger) der vormaligen Landgemeinde, erhielt durch Einbeziehung des Dorfangers bei der Besiedelung durch Berliner Bürger einen beschreibenden Namen um 1876[29]
(mit Unterbrechung)
Sie war anfangs die Dorfstraße, vom 26. Juni 1971 bis 15. November 1991 hieß sie Johannes-R.-Becher-Straße. Bei dieser Umbenennung wurde gleichfalls ein Teil der Schulstraße einbezogen. Sie führt in zwei Fahrstreifen in West-Ost-Richtung um den noch deutlich erkennbaren Anger herum. Darauf befindet sich die Dorfkirche aus dem 15. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert erweitert. Nunmehr heißt das denkmalgeschützte Gotteshaus Alte Pfarrkirche „Zu den vier Evangelisten“. Unter den Hausnummern 2/2a, 3a/3b, 32 und 41 sind einige Wohnhäuser als Baudenkmale erhalten. Außerdem steht das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Rathaus Pankow am westlichen Ende der Breite Straße.[30] Wochenmarkt in der Breite Straße, 2010
Brennerstraße

(Lage)

0220 + 220 Brenner, Alpenpass in Tirol um 1911 Etwa auf halber Länge wird sie vom Andreas-Hofer-Platz unterbrochen. Brennerstraße vom Hoferplatz Richtung Berliner Straße
Brixener Straße

(Lage)

0560 Brixen, älteste Stadt Tirols um 1911 Die Bebauung erfolgte mit der Errichtung des Tiroler Viertels, zur Esplanade im Norden und neben dem Plateau des Andreas-Hofer-Platzes kamen in den 1960er Jahren weitere Wohnhäuser hinzu. Brixener Straße von der Maximilianstraße nordwärts
Crusemarkstraße

(Lage)

0350 Crusemark, einer der ersten Siedler in Pankow 04. Aug. 1930 Die Straße liegt zwischen Wolfshagener Straße (Amalienpark) und Am Schloßpark. Der Planname bis 1930 war Straße 5 IV.[31]

Als Berliner Bürger wurde Crusemark 1438 mit zwei Höfen, einem Kossätenhof und den zugehörigen Ackerflächen belehnt. Die Bebauung der Straße wurde von Hermann Jansen geplant.[32]

Crusemarkstraße Ecke Am Schlosspark
Damerowstraße

(Lage)

1190 Wilhelm Damerow (1802–1891), Pankower Gutsbesitzer und Kommunalpolitiker[33] um 1885[34] Vor 1885 hieß sie Heinersdorfer Weg. Hier befinden sich eine Gartenlaube von 1895 und der zwischen 1901 und 1930 genutzte zweite Pankower Straßenbahnhof (Grundstück 9–11), beides Baudenkmale.[35][28] Nordseite der Damerowstraße, ab Hadlichstraße ostwärts
Dettelbacher Weg

(Lage)

0420 Dettelbach, unterfränkische Stadt bei Kitzingen 04. Aug. 1930 Die gesamte Bebauung der Dettelbacher Straße gehört zur denkmalgeschützten Wohnanlage Kissingenviertel, 1925–1936, auch die hofartigen Ausformungen Birkenhof, Kastanienhof, Tannenhof, 1930–1931.[36] Dettelbacher Weg, Blick von der Granitzstraße
Dolomitenstraße

(Lage)

0830 Dolomiten, eine Gebirgskette der südlichen Kalkalpen in Trentino-Südtirol um 1910 Eine geplante Verlängerung über die Mühlenstraße mit Anschluss zur Borkumstraße (Straße 1) wurde um 1925 aufgegeben. Dolomitenstraße von der Esplanade aus
Dusekestraße

(Lage)

0320 altansässige slawische Familie Duczek (Duseke)[37] 04. Aug. 1930 Sie verbindet die Schulstraße über die Benjamin-Vogelsdorff-Straße hinweg mit der Florastraße.

Nr. 43: Park-Sanatorium, 1899–1900 (Baudenkmal)[38]

Duseke- Ecke Schulstraße, Blick nach Süden
Eintrachtstraße

(Lage)

0150 Eintracht war die Namenswahl nach Kompetenzstreitigkeiten zwischen Pankower Baufirmen[39] 1905 Die Straße verläuft von der Breiten Straße zur Wolfshagener Straße.

Eintrachtstraße 2–4, 7–9, Mietshausgruppe mit Vorgärten 1904–1905 (Nr. 2–4, 7–9, BD)[40]

Eintrachtstraße,von der Breiten Straße aus
Elisabethweg

(Lage)

0200 Elisabeth Christine (1715–1797), Königin von Preußen vor 1898 Zuerst hieß er Feldweg zu den Pankewiesen.[41] Er verbindet die Parkstraße mit der Ossietzkystraße in abgeknickter Nord-West-Führung. Im Adressbuch des Jahres 1898 ist hier ein Wirtshaus zum Pankgrafen angegeben.[42] Elisabethweg - Blick von der Ossietzkystraße
Elsa-Brändström-Straße

(Lage)

1030 Elsa Brändström, schwedische Philanthropin, in russischen Gefangenenlagern des Ersten Weltkriegs tätig 27. März 1936 Vor 1910 bis 27. März 1936 hieß sie Lindenpromenade. Sie bildet die Verbindung von der Berliner Straße bis zur Prenzlauer Promenade. An der Ecke Brändström-/Trelleborger Straße steht die evangelische Hoffnungskirche, nach Plänen von Walter Köppen 1912–1913 errichtet und 1913 eingeweiht.[43][44] Elsa-Brändström-Straße von der Pfarrer-Jungklaus-Straße ostwärts
Eschengraben

(Lage)

1240 nach dem hier ursprünglich vorhandenen Eschengraben 26. Nov. 1925 Vor der Benennung als Straße 25 zwischen Berliner Straße und bis zur Prenzlauer Promenade geplant. In ihrer nunmehrigen Trasse biegt sie im Neubaugebiet vor der Prenzlauer Promenade nach Norden ab. Eschengraben an der Neumannstraße

Am Eschengraben Ecke Berliner Straße

Esplanade

(Lage)

1000
(halbseitig im Ortsteil)
Esplanade: ursprünglich eine freie Fläche vor einer Zitadelle. In der Gründerzeit war es ein häufig genutzter Straßenname. nach 1877 Die Straße bildet die Grenze zum Ortsteil Prenzlauer Berg, zu dem die südliche Bebauung gehört. Ehemaliges Botschaftsgebäude in der Esplanade
Florapromenade

(Lage)

0370 Flora, römische Göttin der Blumen und Jugend 1912 Sie erhielt ihren Namen nach der bereits vorher benannten Florastraße, von der die Promenade als Querstraße nach Süden verläuft; heute reicht sie bis an die Stettiner Bahn. Unter der Hausnummer 4 befindet sich ein viergeschossiger Klinker-Verblendbau aus den Jahren 1926/1927, in dem die AOK Pankow ihre Verwaltung hat. In der DDR-Zeit wurde das Gebäude für die Staatliche Sozialversicherung weiter genutzt. Florapromenade, südlich von der Florastraße
Florastraße

(Lage)

1130 Flora, römische Göttin der Blumen und Jugend ca. um 1892 Die Straße wurde in Teilabschnitten als Hauptverbindungsstraße zwischen dem östlichen und dem westlichen Pankow angelegt. Sie sollte ursprünglich über die Wollankstraße hinaus verlängert werden. Weil die Straße durch Gärtnereien und Blumenfelder führte, wurde der Name der Blumengöttin Flora gewählt.[45] In Höhe des S-Bahnhofs Berlin-Pankow tangiert sie den Garbátyplatz. Die gut erhaltene und denkmalgeschützte Wohnbebauung stammt größtenteils aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Markant an der Florastraße ist die Bahnhofsanlage mit Florastraße 22. Florastraße, renovierte Fassaden 1989

S-Bahnhof Pankow in der Florastraße

Forchheimer Straße

(Lage)

0310 Forchheim, oberfränkische Kreisstadt, alte Königsstadt 04. Aug. 1930 Die Forchheimer Straße ist nur auf der Westseite bebaut. Die Häuser (1–27 ungerade) gehören zum Gebäudeensemble (siehe Bild) Kissingenviertel, 1925–1936, das als Baudenkmal gelistet ist.[36] Forchheimer Straße von Laudaer Straße aus gesehen
Gaillardstraße

(Lage)

0490 Karl Friedrich Heinrich (Charles Frédéric Henri) Gaillard (1859–1911), Pankower Grundbesitzer und Kommunalpolitiker, stellte aus seinem Grundbesitz Bauland zur Verfügung 1903 Von 1887 bis 1903 hieß die Straße Communicationsweg.[46] Laut Adressbuch von 1894 gehörten die Häuser Florastraße Ecke Communicationsweg dem Kaufmann Gaillard.[47] An dieser Straße (Parzelle 3) liegt der (seit 2000 stillgelegte) 'Zweite Pankower Gemeindefriedhof'. Daneben befand sich um 1900 das Armenhaus Pankow. Gaillardstraße, restaurierte Bürgerhäuser auf der Straßensüdseite, nahe Florastraße
Galenusstraße

(Lage)

0740 Claudius Galenus (genannt Galēn, um 129–199 oder 216), griechischer Mediziner 1906 Die Straße befindet sich am vormaligen Städtischen Krankenhaus Pankow.

Innenhof und Vorgärten der Wohnanlage Krankenhausviertel, 1924–1927, sind Baudenkmale.[48][49]

Galenusstraße, Südseite von der Klausthaler Straße aus
Garbátyplatz

(Lage)

0130 × 50 Josef Garbáty (1851–1939), jüdischer Zigarettenfabrikant, dessen Firma sich an der Berliner Straße befand 23. Jan. 2001 Er ist der Vorplatz zum S-Bahnhof Pankow entlang der Florastraße, der zuvor namenlos war. Für die geplante Verlängerung der U-Bahn nach Nordend freigehalten, erfolgte 2011 eine Bebauung der Seiten des Platzes. Von 2011 bis 2012 stand ein mobiles Ausstellungsgebäude zur Thematik „Schaustelle Berliner Straße |Geschichte–Gegenwart–Zukunft“ hier. Der Container wurde Mitte 2012 abgebaut und wich einem Einzelhandels- und Ärztezentrum in moderner Architektur. Als dieses fertiggestellt war, gab es Proteste wegen der dunklen Fassade, die im Jahr 2013 mit einem Kompromiss beendet wurden. Garbátyplatz
Gemündener Straße

(Lage)

0400 Gemünden am Main, unterfränkische Stadt im Main-Spessart-Gebiet 17. Mai 1930 Die beidseitige Bebauung der Straße (Haus 1–42) gehört zur Wohnanlage Kissingenviertel (siehe Bild), 1925–1936 (Baudenkmal)[36] Gemündener Straße, von der Granitzstraße aus
Görschstraße

(Lage)

0400 Heinrich Görsch (1840–1919), Pankower Gärtnereibesitzer, der seine Spargelfelder in den 1880er Jahren zu Bauzwecken parzellierte nach 1888 Im Jahr 1898 waren schon einige der insgesamt acht Parzellen bebaut. Der Verkehrsweg verbindet die Wollankstraße mit der Florastraße.

Ein im 21. Jahrhundert gebautes Haus (Hausnummer 38) wurde 2009 mit dem Deutschen Fassadenpreis ausgezeichnet.[50]
Folgende Baudenkmale gibt es hier: das Hauptzollamt (Nr. 45/46)[51], in der DDR-Zeit Zentrale Verwaltung des VEB Kraftwerksanlagenbau, und das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (Nr. 43/44).[52] Der Schulkomplex besteht aus mehreren einzelnen Teilen, die unter Leitung von Carl Fenten und nach Plänen von Rudolf Klante und Eilert Franzen gebaut wurden. Sie stellten seinerzeit das größte Schulensemble im Berliner Raum dar, sowohl was die Bauhöhen als auch die Ausdehnung betraf. Zwischen 1950 und 1990 beherbergte das Bauensemble die Oberschule Julius Fucik, die Oberschule Arnold Zweig, die Erweiterte Oberschule Carl-von Ossietzky und eine Hilfsschule.[53]
Neben der Schule steht die Algerische Botschaft.

Carl-von-Ossietzky-Oberschule in der Görschstraße, im April 1987

Görschstr Pankow Riost2 nachbearbeitet.jpg
Granitzstraße

(Lage)

1280 Granitz, bewaldeter Höhenrücken im Südosten der Insel Rügen ca. um 1906 Die Granitzstraße ist nur auf der Südseite mit Wohnhäusern bebaut, die Gewerbebauten an der Nordostecke gehören zur Prenzlauer Promenade. Die Häuser 9–42 fortlaufend gehören zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel, 1925–1936 (Baudenkmal)[36] Granitzstraße-Nordseite: der ehemalige Güterbahnhof 2007
Greta-Garbo-Straße

(Lage)

0240 Greta Garbo (1905–1990), schwedische Filmschauspielerin 15. März 1999 Angelegt und teilweise in den 1980er Jahren bebaut, verbindet sie die Trelleborger mit der Neumannstraße. Greta-Garbo-Straße, westwärts von der Neumannstraße
Grunowstraße

(Lage)

0275 Familie Grunow alteingesessen im Niederbarnim, ein Pankower Familienmitglied stellte Grundbesitz für den Straßenbau in Pankow zur Verfügung ca. um 1906 Sie liegt zwischen Schulstraße (Nord) und Florastraße (Süd).

Nr. 8–11: Gesundheitshaus, 1926–1928 (Baudenkmal)[54] Nr. 17: 2. Gemeindeschule Pankow, 1903 (Baudenkmal),[55]

Grunowstraße, sanierte Wohnhäuser von 1905
Hadlichstraße

(Lage)

0630 Heinrich Julius Hadlich (1844–1889), Arzt in Pankow, Vorsitzender des Bürgervereins ca. um 1906 1903 bis vor 1906 hieß sie Stettiner Weg. Ein Straßenteil im überlieferten Straßenverlauf vor 1906 war auch der Weißenseer Weg.

Nr. 2: Evangelisches Gemeindehaus, 1900 (Baudenkmal)[56]

Blick in die Hadlichstraße von der Damerowstraße
Hallandstraße

(Lage)

0570 Halland, historische Provinz in Schweden, an der Küste des Kattegats 11. März 1938 Im Süden grenzt Halland an Schonen (Skåne), wie hier die Schonensche Straße als Parallelstraße. Vorher (wahrscheinlich seit 1910) hieß sie Prinz-Heinrich-Straße.[57] Hallandstraße, Ecke Berliner Straße ostwärts
Hardangerstraße

(Lage)

0120 Hardanger: Region in der norwegischen Provinz Hordaland 19. Nov. 1926 Die Straße wurde zunächst als Straße 29 angelegt. Blick in die Hardangerstraße vom Eschengraben südwärts
Harzburger Straße

(Lage)

0100 + 100 Bad Harzburg, Stadt im Harz, Niedersachsen ca. um 1906 Im heutigen Verlauf ist sie gegenüber früherer Planung unvollendet geblieben; sie beginnt/endet am Platz an der Klaustaler Straße. Harzburger Straße, Nordseite vom Klaustaler Platz westwärts
Harzgeroder Straße

(Lage)

0120 Harzgerode, Stadt im Harz, Sachsen-Anhalt 1904 Diese Straße wurde nicht wie geplant angelegt; sie beginnt/endet am Platz an der Klaustaler Straße. Harzgeroder Straße, Nordseite vom Klaustaler Platz westwärts
Hasseroder Straße

(Lage)

0100 Hasserode, Ortsteil von Wernigerode, Sachsen-Anhalt 1907 Der Verkehrsweg geht ostwärts vom Platz an der Klaustaler Straße ab. Sie erschließt das Wohngebiet verkehrsmäßig. Hasseroder Straße, Nordseite vom Klaustaler Platz ostwärts
Haßfurter Weg

(Lage)

0190 Haßfurt, unterfränkische Stadt bei Bamberg 04. Aug. 1930 Die beidseitige Wohnbebauung (Häuser 1−18) gehört vollständig zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel (siehe Bild), 1925–1936 (Baudenkmal)[36] Haßfurter Weg, Blick nach Süden von der Granitzstraße
Heinz-Knobloch-Platz

(Lage)

0165 × 75 Heinz Knobloch (1926–2003), Schriftsteller und Feuilletonist, lebte und arbeitete in Pankow 03. März 2005[58] Zusammen mit der Benennung des Stadtplatzes wurde ein Gedenkstein für Knobloch enthüllt. Der Platz zwischen Samländischer und Masurenstraße enthält Spiel- und Ruheplätze. Er wird westlich von der Mühlenstraße und östlich von der Berliner Straße begrenzt. Spielplatz auf dem Heinz-Knobloch-Platz, Blick zur Masurenstraße
Herthastraße

(Lage)

0170 germanische Göttin Nerthus (Mutter der Erde) bei Tacitus als Hertha 1908 Nördlich der Wisbyer Straße im Südosten des Ortsteils gelegen, erfolgte die Bebauung in den 1910er Jahren zusammen mit dem Nordischen Viertel (Prenzlauer Berg). Herthastraße, Blick nach Westen zur Talstraße
Heynstraße

(Lage)

0370 Fritz Heyn (1849–1928), Berliner Stuhlrohrfabrikant und stellvertretender Gemeindevorsteher in Pankow 1891 Die Heynstraße verläuft zwischen Florastraße und der ehemaligen Trasse der Stettiner Bahn. Heyn hatte große Flächen entlang der späteren Straße aufgekauft und bebauen lassen (lt. Adressbuch 1900 befanden sich noch 23 Grundstücke in seinem Besitz).

In dieser Straße gibt es zahlreiche Bau- und Gartendenkmale, darunter Nr. 8: Gartenhof mit Laube, Brunnen und Gartenplastiken um 1900[59] hinter dem Wohnhaus, in dem die ,Pankower Bezirkschronik’ Räumlichkeiten bis 1989 genutzt hat. Das Gebäude gehört seit dem Umzug der Heimatgeschichtssammlung (ab 2001 ,Freundeskreis der Chronik Pankow e. V.’) zur Dietzgenstraße 42 im Ortsteil Niederschönhausen[60] als Standort Heynstraße zum Museumsverband Pankow. Gezeigt wird hier der gutbürgerliche Wohnbereich der Familie Heyn in der ersten Etage, im Erdgeschoss gibt es wechselnde Sonderausstellungen. Die Stuhlfabrik befand sich in der Nachbarschaft, Heynstraße 10–15.[61] Nr. 21–24: Ein Gebäudetrakt aus dem Jahr 1910, der als Wohnbebauung entstand und einen geräumigen Innenhof aufweist.

Heynstraße, Blick aus der Florastraße südwärts
Hiddenseestraße

(Lage)

0300 Hiddensee, Insel westlich vor Rügen um 1910 Sie verläuft zwischen Borkumstraße und Kissingenstraße. Im Jahr 1911 wies sie 16 Parzellen auf, mit dem Hinweis Baustellen (1–14) oder Neubau durch die Diana Grunderwerbs-Gesellschaft m.b.H auf.[62] Hiddenseestraße, Blick aus der Borkumstraße zur KGA Rügen
In den Floragärten

(Lage)

0220 Der Name bezieht sich auf die Nähe der Florastraße in dem sie die Gartensiedlung betont 06. Juli 2012 Sie ist eine Querstraße der Gaillardstraße auf dem Areal der ehemaligen Elektrokeramikfabrik. Die Straße erschließt eine Neubausiedlung und geht von der Gaillardstraße nach Osten zu den Siedlungshäusern und der Görschstraße. Diese Siedlung liegt hinter den Grundstücken der Florastraße zwischen Gaillard- und Görschstraße.
Jenny-Lind-Straße

(Lage)

0250 Jenny Lind (1820–1887), schwedische Opernsängerin 14. März 1999 Östlich von der Neumannstraße erfolgte die Bebauung in den 1980er Jahren nur auf der Südseite im Zusammenhang mit der Gestaltung der Umgebung der Arnold-Zweig-Straße, die Straße selbst wurde durch Umbenennung eines Teil der Elsa-Brändström-Straße gebildet. Jenny-Lind-Straße, Südseite mit Blick westwärts
Karlstadter Straße

(Lage)

0360 Karlstadt, Kreisstadt in Unterfranken 04. Aug. 1930 Die beidseitige Wohnbebauung (Häuser 1−44) gehört vollständig zum Gebäudeensemble (siehe Bild) Wohnanlage Kissingenviertel, 1925–1936 (Baudenkmal).[36]
Karlstadter Straße, 1980

Karlstadter Straße von der Granitzstraße nach Südwest, 2011

Kavalierstraße

(Lage)

0440 Kavalier, zum Schloss gehörig befanden sich die Kavaliershäuser vor 1898[63] 1889 bis um 1897 hieß sie Lindenweg, danach Cavalierstraße in historischer Schreibweise mit „C“. Seit 1904 hat sie laut damaligem Adressbuch ihren heutigen Namen mit „K“.

Kavalierhaus, um 1765 (Baudenkmal)[64] Mietshäuser Kavalier- Ecke Wolfshagener Straße von Emil Böttcher: Nr.9 (Baudenkmal)[65] und Nr. 11[66]

Kavalierstraße, von Am Schloßpark südwärts
Killisch-von-Horn-Weg

(Lage)

0188 Baron Hermann Killisch von Horn (1821–1886),[67] Pankower Persönlichkeit, kaufte 1856 ein Grundstück an der Panke und ließ eine Parkanlage einrichten, den heutigen Bürgerpark 09. Sep. 2008[68] Der Weg ist eine Nebenstraße der Wilhelm-Kuhr-Straße gegenüber dem Bürgerpark, eine verkehrsberuhigte Wohnstraße mit Siedlungshäusern, zur Pichelswerder Straße hin unterbrochen. Blick in die Eigenheimsiedlung vom Bürgerpark ostwärts
Kissingenplatz

(Lage)

0105 × 70 Bad Kissingen, unterfränkische Kreisstadt 1906 Der Kissingenplatz liegt etwa in der Mitte der Kissingenstraße und wird von der 1909 eingeweihten Georgskirche (siehe Bild) dominiert. Die Häuser 1–13 auf der nördlichen Seite um die Kirche gehören zum Gebäudeensemble der Wohnanlage Kissingenviertel, ein Baudenkmal aus den Jahren 1925–1936 (Baudenkmal).[36]
Georgskirche
Kissingenstraße

(Lage)

1050 Bad Kissingen, Kreisstadt in Unterfranken 1906 Sie diente als weitere Verbindung zwischen der Berliner Straße und der Prenzlauer Promenade und wurde um 1900 angelegt, blieb jedoch noch bis in die 1920er Jahre weitestgehend unbebaut.[69]

Erst im Zeitraum 1925–1936 wurden alle Straßen im Gebiet in einer einheitlichen Planung mit Wohnhäusern bebaut und bilden die Wohnanlage Kissingenviertel (Baudenkmal), wobei von der Kissingenstraße selbst nur die Häuser 21a–24a und 29–36 fortlaufend diesen Denkmalstatus haben.[36] Unter der Nummer 5/6 fällt ein wuchtiger Bau in Formen des fränkischen Barock auf, der 1902–1906 nach Entwürfen von Paul Thoemer und Rudolf Mönnich als Stadtgericht Pankow gebaut wurde (siehe Bild). Nr. 12: hier steht ein weiteres denkmalgeschütztes Schulgebäude, 1906/1907 als Realgymnasium entstanden.[70]

Amtsgericht Pankow, Kissingen- Ecke Arkonastraße
Klaustaler Straße

(Lage)

0650 Im Jahr 1929 für vorzugswürdig gehaltene Schreibweise
(Entfernung des nicht mehr zeitgemäßen „th“ und des romanischen „C“) von Clausthal, einer Bergstadt im Harz
ca. um 1929 Vor 1911 bis um 1929 hieß sie Clausthaler Straße. Die Wohnbebauung dieser Straße besteht im nördlichen Teil aus Mehrfamilienhäusern, südlich der Bleicheroder Straße schließt sich eine Eigenheimbebauung an und um die platzartige Erweiterung südlich der Harzburger Straße folgen wieder Mehrfamilienhäuser, wobei die Bebauung zeitlich von Nord nach Süd erfolgte.
Siedlungshäuser der Klaustaler Straße zwischen Achtermann- und Bleichröder Straße
Kreuzstraße

(Lage)

0450 erster Gemeindefriedhof Pankows mit Kapelle befindet sich hier um 1880[71] Sie verbindet die Schönholzer Straße an der Einmündung der Parkstraße in Südführung mit der Wollankstraße. Auf dem Nordwestabschnitt tangiert sie den Bürgerpark Pankow. In einem der Wohntrakte auf der Ostseite befindet sich das Geburtshaus Pankow.

Nr. 4: Wohnhaus, Gaststätte, Saalbau um 1880 (Baudenkmal)[72] Nr. 6–8: Pankower Gemeindefriedhof I, 1841 (umgebaut 1908) (Gartendenkmal),[73]
Nr. 16: Stadtvilla um 1880 (Baudenkmal),[74]

Blick auf die Kreuzstraße aus dem Friedhof Pankow I
Kurze Straße

(Lage)

0220 nach der Länge der Straße vor 1898[75] Die Straße zwischen der Wisbyer Straße und der Thulestraße kreuzt die Schonensche Straße. Die Bebauung erfolgte im Zusammenhang mit dem Nordischen Viertel zwischen Pankow und Prenzlauer Berg vor dem Ersten Weltkrieg. Im Adressbuch 1900 ist sie als unbebaut genannt. Kurze Straße, von der Wisbyer Straße nordwärts
Laudaer Straße

(Lage)

0380 Lauda, Weinstadt in der historisch als Tauberfranken bekannten Weinregion 04. Aug. 1930 Die südliche Wohnbebauung (Häuser 2−40 gerade) gehört zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel (siehe Bild), 1925–1936 (Baudenkmal)[36] Laudaerstraße, von der Neumannstraße ostwärts
Lauterbachstraße

(Lage)

0130 Lauterbach, Ortsteil der Stadt Putbus auf Rügen 1910 Sie liegt zwischen Kissingen- und Borkumstraße. Lauterbachstraße, von der Borkumstraße nordwärts
Lohmestraße

(Lage)

0130 Lohme, Gemeinde auf Rügen um 1904 Sie liegt zwischen Kissingen- und Borkumstraße. Lohmestraße, von der Borkumstraße nordwärts, links im Bild das Amtsgericht
Lunder Straße

(Lage)

0120 Lund, Stadt in der historischen Provinz Schonen, Schweden 04. Aug. 1930 Die Straße liegt zwischen der Thulestraße und dem Eschengraben. Die Bebauung erfolgte im Zusammenhang mit dem Nordischen Viertel zwischen Pankow und Prenzlauer Berg vor dem Ersten Weltkrieg. Lunder Straße, von Eschengraben südwärts
Masurenstraße

(Lage)

0200 Masuren, Region im früheren Ostpreußen, heute Polen 1906 Der Name wurde auf Wunsch des damaligen Pankower Bürgermeisters Kuhr, der aus Ostpreußen stammte, vergeben.[76] Der Verkehrsweg verläuft zwischen der Mühlenstraße (West) und der Berliner Straße (Ost). Nur die Nordseite der Straße ist bebaut, die Südseite tangiert den Heinz-Knobloch-Platz. Masurenstraße, von der Mühlenstraße ostwärts
Max-Koska-Straße

(Lage)

0140 Max Koska (1865–1936), erster Vorsitzender des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Berlin[77] 1912 Die Straße verläuft von der Wisbyer zur Spiekermannstraße; das Haus Nr. 4 gehört noch dazu und bildet mit der Rückseite der Spiekermannstraße die Begrenzung der Grünanlagen im Hof. Max-Koska-Straße, von der Ecke Wisbyer Straße aus gesehen
Max-Lingner-Straße

(Lage)

0370 Max Lingner (1888–1959), Maler, Grafiker und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, Ehrengrab auf Friedhof Pankow III 08. Feb. 1978 Die Straße beginnt an der Binzstraße und geht in das Neubauviertel Arnold-Zweig-Straße hinein. Max-Lingner- Ecke Binzstraße, Blick südwärts
Maximilianstraße

(Lage)

0660 Maximilian I. von Habsburg, genannt Der letzte Ritter (1459–1519), deutscher Kaiser nach 1877 Sie war die Zugangsstraße zum Tiroler Viertel, dessen Bebauung um 1880 begann, im Jahr 1885 waren gerade einmal drei Häuser fertiggestellt, die nach ihren Eigentümern Cohn, Schönburg und Taubenheim benannt wurden.[34] Noch im Jahr 1890 endete die Straße auf freiem Feld. 1900 war sie bis zum Grundstück Nr. 15 bebaut. Zwischen 1925 und 1930 ließ die Pankower Heimstätten-Gesellschaft die Wohntrakte Nr. 16–25 (sowie weitere in der Dolomitenstraße und Brixener Straße) als viergeschossige ockergetönte Wohnmietshäuser errichten.[78] Maximilianstraße, über die Mühlenstraße westwärts gesehen
Mendelstraße

(Lage)

0670 Emanuel Mendel (1839–1907), jüdischer Pankower Arzt, nahm Einfluss auf den Bau des Pankower Bezirkskrankenhauses[79] 1893 Vom 17. September 1938 bis 30. Juli 1947 hieß sie Elmstraße[80][49] nach dem niedersächsischen Bergrücken Elm. Die Umbenennung in der NS-Zeit erfolgte, weil Mendel Jude war.[81]

Nr. 41: Gartenhof mit Brunnen, Vorgarten und Einfriedung, um 1900 (Gartendenkmal)[82] Gesamtanlage von 1922 bis 1923 (Baudenkmal)[6]

Mendelstraße, Blick nach Süden von der Strauchwiesenschule
Miltenberger Weg

(Lage)

0270 Miltenberg, Kreisstadt in Unterfranken 17. Mai 1930 Die beidseitige Wohnbebauung (Häuser 1−21) gehört vollständig zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel (siehe Bild), 1925–1936.[36] Miltenberger Weg von der Granitzstraße südwärts
Mühlenstraße

(Lage)

1350 Hier befanden sich bis um 1900 Windmühlen[83] 1875 Bis 1875 hieß sie Mühlenweg und war die ursprüngliche Verbindungsstraße von Alt-Berlin in die nördliche Umgebung. Noch um 1900 standen im Gebiet der Ötztaler Straße Windmühlen[84] bis zur Bebauung der Flächen. Die Mühlenstraße gehört zur B 96a, der Umfahrung des Pankower Zentrums.

Nr. 11: früheres Großhandelslager und Mälzerei der Schultheiß-Brauerei aus den 1880er Jahren, das sich bis an die Neue Schönholzer Straße erstreckt. Nr. 24: Caragiale-Bibliothek, 1896 (Baudenkmal).[85]

Mühlenstraße von Zillertalstraße mit Blick U-Bahnhof Vineta
Neue Schönholzer Straße

(Lage)

0410 Schönholz, westliche Ortslage im Bezirk Pankow vor 1900[86] Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen Breite Straße und Florastraße, im Jahr 1900 zwischen Breite Straße und Wollankstraße. Die Parzellen 1 bis 8 gehörten seinerzeit dem Gärtner A. Bullrich.

Drei Gebäude sind im 21. Jahrhundert Baudenkmale: Nr. 10: eh. Hilfsschule aus dem Schulkomplex Görschstraße, Nr. 32: Oberrealschule und Turnhalle, 1898–1900[87] (bis 1989 Oberschule ‚Cäsar Horn‘) und Nr. 36: ein Erweiterungsbau zum Rathaus Pankow.

Neue Schönholzer Straße, in Verlängerung der Heynstraße über die Florastraße nordwärts gesehen
Neumannstraße

(Lage)

1650 Friedrich Neumann (1825–1908), Pankower Schlachtermeister, letzter ehrenamtlicher Ortsvorsteher des Amtsbezirkes Pankow[88] nach 1889 Die Straße verlief zwischen der Weichbildgrenze und der Kaiser-Friedrich-Straße. Sämtliches Bauland befand sich um 1898 im Eigentum der Immobilien-Verkehrs-Bank.

Die beidseitige Wohnbebauung nördlich der Kissingenstraße und die östliche Bebauung nördlich der Laudaer Straße sowie das dortige Eckhaus Nr. 16 (Häuser 16–54) gehören zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel, 1925–1936 (Baudenkmal).[36]

Neumannstraße
Nordbahnstraße

(Lage)

0400
(im Ortsteil, halbseitig)
Die Berliner Nordbahn verläuft auf dem Bahndamm unmittelbar am nördlichen Straßenrand ca. um 1887 Nur die Bahnanlage auf dem Bahndamm unmittelbar neben der Straße gehört zum Ortsteil. Die Nordbahnstraße gehört von der Pankebrücke bis zur Wilhelm-Kuhr-Straße zu Reinickendorf. Bis zur Wollankstraße gehören Fußwege und Fahrstraße einschließlich südlicher Bebauung zum Ortsteil Gesundbrunnen, die nördliche Straßenseite zum Ortsteil Pankow (Bahnstrecke auf einem geschosshohen gemauerten Bahndamm). Der S-Bahnhof Wollankstraße liegt auf Pankower Flur, der Bahnhofsausgang mündet auf die Nordbahnstraße, insbesondere befindet sich der Ausgang an der Wollankstraße direkt in der Flucht des Bahndamms. Bis zum Mauerbau lag der gesamte Bahnhof in Ost-Berlin, verlassen wurde er zum Fußsteig in West-Berlin. Das einzige Gebäude auf der Straßennordseite ist der (westlicher gelegene) S-Bahn-Ausgang Sternstraße, der ebenfalls in Gesundbrunnen liegt. Nordbahnstraße Pankower Flur: der S-Bahnhof Wollankstraße

Nordbahnstraße: Die Bahndammmauer des S-Bahnhofs Wollankstraße vom Ausgang Sternstraße

Nordbahnstraße: S-Bahnhof Wollankstraße von der Wollankstraße

Obernburger Weg

(Lage)

0130 Obernburg, Stadt in Unterfranken 04. Aug. 1930 Die an die Laudaer Straße grenzenden Häuser Nr. 12 und 13 gehören zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel, 1925–1936 (Baudenkmal).[36] Obernburger Weg, von der Binzstraße nordwärts
Ötztaler Straße

(Lage)

0200 Ötztal, Seitental des Inns in Tirol 16. Jan. 1925 Vor der Benennung wurde sie als Straße 5 geführt. Die Straße ist durch die Fläche einer Kindertagesstätte unterbrochen. Ötztaler Straße, von der Mühlenstraße westwärts
Ossietzkystraße

(Lage)

0480
(im Ortsteil)
Carl von Ossietzky (1889–1938), Journalist, Schriftsteller und Pazifist 25. Mai 1948 Von um 1877[29] bis 25. Mai 1948 hieß sie Schloßstraße. Die Straße setzt sich in Niederschönhausen nördlich der Pankebrücke fort. Ossietzkystraße, Neubau 1957
Pankgrafenstraße

(Lage)

0170 Pankgraf, Angehöriger der „Alten Pankgrafen-Vereinigung von 1381“ um 1912 Unter der Nummer 1 ist das Baudenkmal ,Orangerie’ aus dem Jahr 1855 erhalten.[89] Pankgrafenstraße von der Ecke Pestalozzistraße
Paracelsusstraße

(Lage)

0440 Paracelsus (1493–1541), Arzt, Alchemist und Philosoph 18. Feb. 1927 Die Straße befindet sich nahe dem Pankower Bezirkskrankenhaus.[49]
Blick über den sogenannten „Paracelsus-Platz“ von der Achtermannstraße nordwärts
Parkstraße

(Lage)

0700 nach der Nähe zum Schlosspark von Niederschönhausen nach 1872 Sie wurde zwecks Wohnbebauung parallel zur Panke angelegt und verläuft zwischen der Schönholzer und der Ossietzkystraße. Sie ist mit Stadtvillen, vorwiegend aus der Gründerzeit, bebaut. In der Parkstraße 5 ist eine Gedenktafel für Paul Nipkow, Erfinder der Nipkow-Scheibe, angebracht. Hier steht auch die katholische Herz-Jesu-Kapelle, heute ein Baudenkmal, die aus einem früheren Gartenhaus entstand.[90] Parkstraße
Pasewalker Straße

(Lage)

0500
(im Ortsteil)
Pasewalk, Stadt in Vorpommern bei Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern ca. um 1830 1788–1906 hieß der Verkehrsweg in der gesamten Länge Prenzlauer Chaussee. Die Pasewalker Straße gehört bis zur Löffelbrücke über die Panke zum Ortsteil Pankow, einschließlich der südlichen Bebauung der letzten 50 Meter der Niederschönhausener Schloßallee. Die Pankower Pasewalker Straße rechts von den Neubaublöcken
Pasewalker Straße über Autobahn 114 hinweg
Pestalozzistraße

(Lage)

0470 Pestalozzi (1746–1827), Schweizer Pädagoge, Schul- und Sozialreformer 1872 Die Pestalozzistraße verbindet die Schloßstraße mit der Parkstraße, auf zehn Morgen Land wurde 1850 das erste Pestalozzistift hier erbaut.[91][49] Pestalozzi- Ecke Pankgrafenstraße, westwärts
Pfarrer-Jungklaus-Straße

(Lage)

0130 Rudolf Albert Felix Jungklaus (1882–1961), evangelischer Theologe (Pfarrstelle: Hoffnungskirche). 15. März 1999 Die Benennung erfolgte im Zusammenhang mit der Anlage eines neuen Straßensystems in den 1980er Jahren für weitere Wohnbauten. Pfarrer-Jungklaus-Straße Ecke Greta-Garbo-Straße
Pichelswerderstraße

(Lage)

0100 Pichelswerder, Flusshalbinsel der Havel in Spandau um 1914 Die Straße in der Landgemeinde Pankow wurde etwas später als die gleichnamige Straße im damals noch selbstständigen Spandau benannt. Pichelswerder Ecke Wollankstraße, Blick westwärts
Pradelstraße

(Lage)

0150 Gustav Pradel (1860–1912), Pankower Gemeindevertreter und Besitzer der Willner-Weißbier-Brauerei um 1914 Die westliche Querstraße zur Wollankstraße bis zum Rettigweg gehört zur ursprünglichen Bebauung aus der Gründerzeit östlich der Wollankstraße zum Pankower Zentrum hin. Ein auffälliges Gebäude ist das ,Lutherhaus’ unter der Hausnummer 11, das 1930 nach Plänen von Rudolf Klante unter Mitarbeit von Ernst Christian Pfannschmidt entstand. Es wurde mit seinem großen Saal und der Gestaltung mit biblischen Motiven als Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirche genutzt.[92] Pradel- Ecke Wollankstraße
Prenzlauer Promenade

(Lage)

3000
(halbseitig im Ortsteil)
Prenzlau, Kreisstadt in der Uckermark, Brandenburg 1912 Von 1788 bis 1906 hieß sie Pasewalker Straße, bis 1908 Uckermärkische Straße, bis 1912 Uckermarkstraße. Sie ist eine Ein- und Ausfallstraße in Richtung Prenzlau.

Bis zur Thulestraße gehört nur die westliche Bebauung zum Ortsteil Pankow, die Straße liegt in Weißensee. Ab Thulestraße bis zum Autobahnbeginn gehören die Fahrbahnen zu Pankow, die östliche Bebauung zum Ortsteil Heinersdorf.

Die westliche Bebauung von der Binzstraße bis zur Granitzstraße (Häuser 107–144) bilden einen Teil des Gebäudeensembles Kissingenviertel, 1925–1936 (BD.)[36] In der Denkmalliste gesondert aufgeführt sind die Häuser Nr. 129–153 als Wohnanlage 'Zeppelin' mit Freiflächen, von 1930–1931 (Baudenkmal).[93]

Prenzlauer Promenade Ecke Kissingenstraße, Neubauten 1952

Sicht von der Weißenseer Seite auf die Pankower Lage nordwärts

Prießnitzstraße

(Lage)

0570 Vincenz Franz Prießnitz (1799–1851), schlesischer Naturheilkundiger, Kaltwasserkur 18. Feb. 1927 Die Straße wurde im Jahr 1911 angelegt aber nicht bezeichnet. Sie befindet sich nahe dem Pankower Bezirkskrankenhaus.[49] Prießnitzstraße, Blick von der Klaustaler Straße ostwärts
Rettigweg

(Lage)

0140 Ernst Carl Theodor Rettig (1820–1892), Pankower Pfarrer 20. Mai 1937 Ab circa 1908 bis 1937 war es die Rettigstraße. Auf der Karte von 1894 ist sie als Seitenstraße des Communicationsweges enthalten. Blick in den Rettigweg von der Ecke Gaillardstraße
Retzbacher Weg

(Lage)

0400 Retzbach, Ortsteil des Markts Zellingen in Unterfranken 15. Dez. 1930 Der Retzbacher Weg ist nördlich der Kissingenstraße beidseitig bebaut und südlich nur einseitig auf der östlichen Seite, da sich gegenüber die Sportanlagen des Kissingenstadions befinden. Die gesamte Bebauung (Häuser 4–86 gerade und 39–83 ungerade) gehört zum Gebäudeensemble Kissingenviertel (siehe Bild), 1925–1936.(Baudenkmal)[36] Retzbacher Weg von der Granitzstraße aus gesehen
Samländische Straße

(Lage)

0160 Samland, Halbinsel in der Ostsee um 1910 Die Straße liegt zwischen der Mühlenstraße und der Berliner Straße südlich des in den 2000er Jahren benannten Heinz-Knobloch-Platzes. Samländische Straße, mit Blick Mühlen- zur Berliner Straße
Schönholzer Straße

(Lage)

0290 Schönholz, Ortslage im Westen von Niederschönhausen, Bezirk Pankow 1862 Die Straße gehört als Weg nach Schönholz zum Gründungsgebiet der Landgemeinde Pankow und ist entsprechend beidseits mit Häusern aus der Gründerzeit bebaut. Ecke Schönholzer/Parkstraße, südwärts
Schönhauser Allee

(Lage)

0070
(halbseitig im Ortsteil)
Schönhausen, Ortslage in Niederschönhausen 27. Dez. 1841 Außer den Häusern 91 und 92 auf der östlichen Straßenseite gehört die Straße zum Ortsteil Prenzlauer Berg. Nördlich Ecke Schonensche Straße geht der Straßenzug in die Berliner Straße über (Hausnummern 93 bis 95 existieren nicht). Blick über die Kreuzung Bornholmer Straße zur Pankower Ecke der Schönhauser Allee
Schonensche Straße

(Lage)

0620 Schonen, historische Provinz im Süden Schwedens 15. Sep. 1906 Im Adressbuch 1906 wird sie als Straße 32b mit vier Baustellen genannt. 1907 ist sie wie die umliegenden Straßen mit ihrem Namen eingetragen, sie endete an der Behnsenstraße (heute: Baumbachstraße). Die Namensgebung erfolgte passend zum Nordischen Viertel, der Bebauung entlang der Wisbyer Straße. Schonensche Ecke Trelleborger Straße westwärts
Schulstraße

(Lage)

0360 Die alte Schule in Pankow lag südlich des vormaligen Dorfangers um 1899 Die Pankower Gemeindeschule mit Lehrerwohnungen befand sich um 1894 im Haus Nummer 3.[47]

Nr. 26: Mietshaus, 1906 (Baudenkmal)[94]

Die Straße wurde in den Jahren 2012/2013 grundhaft erneuert, der Baumbestand ergänzt, die Wasserleitungen ausgetauscht und mit Parkhäfen gestaltet.[22]

Schul- Ecke Grunowstraße ostwärts gesehen
Schulzestraße

(Lage)

0390 Wilhelm Schulze (1808–1885), Pankower Kiesgrubenbesitzer, seine Söhne füllten die Gruben wieder auf und legten ab 1886 eine Privatstraße an.[95] 1888 Sie verbindet die Wilhelm-Kuhr-Straße mit der Wollankstraße. Das Haus Nr 2 wurde 1891/1892 nach Entwurf des Architekten Ferdinand Schäfer errichtet und ist ein gelistetes Baudenkmal.[96] Schulze- Ecke Wollankstraße
Sellinstraße

(Lage)

0130 Sellin, Ostseebad und Gemeinde auf der Insel Rügen vor 1910 Sie ist eine Querstraße der Borkumstraße. Bei ihrer Ersterwähnung im Adressbuch 1910 war sie noch unbebaut.[97] Sellinstraße, von der Borkumstraße nordwärts
Selma-Lagerlöf-Straße

(Lage)

0270 Selma Lagerlöf (1858–1940), schwedische Schriftstellerin, erhielt als erste Frau 1909 den Nobelpreis für Literatur 14. Jan. 1999 Die hier liegenden Wohn- und Gewerbebauten stammen aus den 1990er Jahren. Die Straße ist auf einem vorher unbebauten Teil der Arnold-Zweig-Straße östlich der Neumannstraße angelegt worden. Selma-Lagerlöf-Straße von der Elsa-Brändström-Straße ostwärts
Spiekermannstraße

(Lage)

0390 Ferdinand Spickermann (1812–1880, auch Spieckermann), Berliner Arzt und Pankower Grundbesitzer um 1906 Bei der Erschließung der Baugebiete zwischen Berlin und der Stadt Pankow wurde diese Straße 1906 im heutigen Ortsteil Pankow angelegt und erhielt ihren heute noch gültigen Namen. Spiekermannstraße, von der Prenzlauer Promenade westwärts gesehen
Stiftsweg

(Lage)

0360 Die Straße führte zum 1865 zweiten Bau des Pestalozzistiftes um 1902 Die Straße nimmt den Straßenbahnverkehr Richtung Pasewalker Straße auf, der Autoverkehr wird über die Damerowstraße zur Autobahn 114 geführt.

Der Erweiterungsbau der Pestalozzistiftung lag ab 1862 im Bereich Mendel-, Achtermann-, Klaustaler und Bleicheroder Straße.[91]

Stiftsweg, von der Damerow- Ecke Breite Straße
Stubnitzstraße

(Lage)

0310 Stubnitz, Waldlandschaft auf Rügen um 1911 Die Stubnitzstraße war vor der Bebauung des Kissingenviertels (etwa um 1925) bis zur Prenzlauer Allee geplant, als Parallelstraße zwischen der Granitz- und der Friedrichshafener Straße. Im Jahr 1911 wurde ihr Verlauf angegeben zwischen Kissingenstraße und Straße 10. Sie wies zahlreiche Baustellen auf, aber war bereits bis Nummer 92 parzelliert.[98]

Die Häuser 1−24 am östlichen Ende der Stubnitzstraße gehören zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble Kissingenviertel, 1925–1936.[36]

Stubnitzstraße von der Kissingenstraße aus
Talstraße

(Lage)

0280 Mit Tal bezeichnete die Verwaltung den Verlauf des Eschengrabens. nach 1899 Wegen der Nutzung als Verkehrs-Schleichweg wurde um 2005 eine grüne Mittelinsel an der Kreuzung Spiekermannstraße eingerichtet. Talstraße; Blick von der Herthastraße nordwärts
Thulestraße

(Lage)

0980 Thule, alter Name für Skandinavien 19. Feb. 1938 Dieser Verkehrsweg wurde um 1890 zusammen mit benachbarten Straßen direkt an der Grenze zu Alt-Berlin angelegt und 1891 Kaiser-Friedrich-Straße zu Ehren des deutschen Kaisers Friedrich III benannt.[57] Zwei Nürnberger Bankiers hatten das Gelände erworben, konnten es jedoch nur schrittweise bebauen lassen. In den 1890er Jahren waren einige Wohngebäude und ein Schulhaus (zwischen Grundstück Nummer 2 und Prenzlauer Chaussee) aber bereits fertig gestellt. Eine umfangreiche Bautätigkeit setzte erst in den 1920er Jahren ein, wobei kompakte Wohnblöcke im Stil des Neuen Bauens entstanden und ein weiteres Schulhaus (Nr. 49/50).[99] Thule- Ecke Baumbachstraße ostwärts
Tiroler Straße

(Lage)

0750 Tirol, Region in den Alpen um 1910 Die Bebauung entlang dieser Straße erfolgt erst in den 1920er Jahren. Die Straße geht von der Mühlenstraße ab und ist namensgebend für das ,Tiroler Viertel’. Tiroler Straße Ecke Toblacher Straße ostwärts gesehen
Toblacher Straße

(Lage)

0180 Toblach, Gemeinde im Südtiroler Pustertal um 1910 Die Straße liegt im Tiroler Viertel und ist eine Querstraße der Esplanade. Auf der östlichen Seite wurde sie ab den 1920er Jahren bebaut. Auf der westlichen Straßenseite begrenzt sie den Andreas-Hofer-Platz. Toblacher Straße neben dem Andreas-Hofer-Platz von der Esplanade nordwärts
Trelleborger Straße

(Lage)

0970 Trelleborg, Stadt in der südschwedischen historischen Provinz Schonen 28. Juni 1907 Um 1898 bis 1905 hieß sie Thurmstraße und zwischen 1905 und 1907 Pfarrstraße, wohl mit Bezug zur Hoffnungs-Kirche am nördlichen Ende. Trelleborger Ecke Schonensche Straße, Blick nordwärts
Trienter Straße

(Lage)

0290 Trient, Hauptstadt des Trentino, Region Trentino-Südtirol um 1912 1902 war die Straße ab Kaiserplatz von der Esplanade nach Norden gehend angegeben, wurde allerdings nicht so angelegt. Im Berliner Adressbuch 1912 ist sie bereits genannt.[100] Trienter Straße
Upsalaer Straße

(Lage)

0140 Uppsala, Großstadt in der schwedischen historischen Provinz Uppland (deutsche Schreibweise ohne Doppel-p) 04. Aug. 1930 Die Straße liegt zwischen Eschengraben und Hallandstraße. Die Bebauung erfolgte im Zusammenhang mit dem Nordischen Viertel zwischen Pankow-Süd und Prenzlauer Berg vor dem Ersten Weltkrieg. Upsalaer Straße, von Eschengraben nordwärts
Vesaliusstraße

(Lage)

0440 Andreas Vesalius (1514–1564), flämischer Anatom 04. Aug. 1930 Die Straße befindet sich in der Nähe des Pankower Bezirkskrankenhauses.[49] Ein Abzweig erschließt die hier liegenden zehngeschossigen markanten Hochhäuser aus den 1970er Jahren. Hochhäuser an der Vesaliusstraße

Vesaliusstraße, westliche Altbauseite südlich der Achtermannstraße

Vinetastraße

(Lage)

0860 Vineta, sagenhafte Stadt an der südlichen Ostseeküste um 1910 Die Straße, ursprünglich zwischen Berliner Straße und Prenzlauer Promenade vorgesehen, endet seit der Bebauung entlang und östlich der Neumannstraße am Eschengraben. Der hier gelegene U-Bahnhof Vinetastraße war bis 2000 Endbahnhof der heutigen Linie U2. Vinetastraße, östlich der Berliner Straße
Westerlandstraße

(Lage)

0280 Westerland, Ortsteil der Gemeinde Sylt vor 1910 In ihrem Verlauf von der Berliner zur Vinetastraße gehört sie zur nördlichen Straßenführung in Pankow-Süd. Bei ihrer Ersterwähnung im Adressbuch 1910 war sie noch unbebaut.[101] Westerlandstraße, von der Berliner Straße westwärts
Wetterseestraße

(Lage)

0140 Wettersee, deutscher Name des Vättern, dem zweitgrößten See Schwedens 04. Aug. 1930 Die Straße liegt zwischen Eschengraben und Hallandstraße. Die Bebauung erfolgte im Zusammenhang mit dem Nordischen Viertel zwischen Pankow-Süd und Prenzlauer Berg vor dem Ersten Weltkrieg. Wetterseestraße, von der Hallandstraße nach Süden
Wilhelm-Kuhr-Straße

(Lage)

0700
(im Ortsteil)
Wilhelm Kuhr (1865–1914), Verwaltungsjurist und Kommunalbeamter, von 1906 bis 1914 Bürgermeister der Gemeinde Pankow. 1915 Vor 1877 bis 1915 hieß sie Spandauer Straße. Die Straße setzt sich jenseits der Bahnbrücke im Ortsteil Gesundbrunnen fort. Sie bildet die westliche Verlängerung des früheren Dorfangers.

Bau- oder Gartendenkmale sind hier: Bürgerpark Berlin-Pankow, der Pankower Gemeindefriedhof I, angelegt 1841, umgebaut 1908 und dem Bürgerpark östlich vorgelagert (Gartendenkmal),[102] das Pumpwerk, 1891–1892[103] und ein Zweigeschossiges Wohnhaus unter der Hausnummer 1 Ecke Schönholzer Straße.[104]

Wilhelm-Kuhr- Ecke Kreuzstraße, Blick zum Rathaus, Bürgerpark im Rücken

Wilhelm-Kuhr-Straße an der ehemaligen Mauer, Blick zur Nordbahn

Wisbyer Straße

(Lage)

1000
(halbseitig im Ortsteil)
Wisby, deutscher Name für Visby, Stadt auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland 23. Aug. 1905 Zum Ortsteil Pankow gehört nur die Nordseite der Straße mit dem Fußweg; die beiden Fahrbahnen, einschließlich Mittelstreifen mit der Straßenbahntrasse und die südliche Bebauung gehören zum Ortsteil Prenzlauer Berg.

Nr. 41/42: zusammen mit Gebäudetrakten in der Talstraße, Spiekerstraße und Max-Koska-Straße entstanden durch den Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin bis 1910 Wohnblöcke nach Plänen von Paul Mebes.[105] Nr. 43/44: Gartenhof, um 1910 (Baudenkmal)[106] Nr. 59–65: Um 1930 entstand diese ausgedehnte Wohnzeile als fünfgeschossige Putzbauten.

Wisbyer Straße: Blick entlang der Ortsteilsgrenze zur Ecke Trelleborger Straße
Wolfshagener Straße

(Lage)

0960 Wolfshagen im Harz, Luftkurort und Ortsteil von Langelsheim bei Goslar 20. Mai 1937 Von 1900 bis 1937 hieß sie Hartwigstraße.[107] Hartwig ist ein germanischer Vorname mit der Bedeutung „kühn im Kampf“.

Gartenhof mit Brunnen, Vorgarten und Einfriedung, um 1900 (Gartendenkmal)[108]

Wolfshagener Ecke Mendelstraße
Wollankstraße

(Lage)

0760
(im Ortsteil)
Friedrich Adolph Wollank (1833–1877), Berliner Jurist, Gutsbesitzer und Pankower Amtsvorsteher. nach 1882 Zwischen 1703 bis 1877 hieß sie Prinzenweg, danach bis 1882 Prinzenstraße. Die Straße liegt südlich der Bahnbrücke in Gesundbrunnen. Der 1882 vergebene Straßenname ehrt die Familie Wolläncke, die seit dem 16. Jahrhundert in Berlin lebte und Weinberge besaß. Mit dem Erwerb des Gutshofes im Dorf Pankow 1859 begann der wirtschaftlicher Aufschwung im Ort.

Alte Bäckerei (Wohnhaus, Bäckerei und Stall) von 1860[109] (Baudenkmal),[110] Franziskaner-Kloster, 1876–1900 (Baudenkmal),[111] Bankhaus, 1906 (Baudenkmal)[112]

Alte Bäckerei in der Wollankstraße

Wollankstraße 130, Eingang zur Alten Bäckerei, Februar 2009

Würtzstraße

(Lage)

0200 Felix Würtz (1510–1590), Schweizer Wundarzt und Chirurg[113] 08. Apr. 1930 Vorher war es die Straße 51 V; sie liegt nahe dem Pankower Bezirkskrankenhaus.[49]
Würtzstraße, südlich von der Achtermannstraße
Zeiler Weg

(Lage)

0480 Zeil am Main, Weinstadt in Unterfranken, nahe von Haßfurt 04. Aug. 1930 Der Zeiler Weg verläuft parallel zwischen Kissingen- und Granitzstraße und gehört mit der gesamten Wohnbebauung (Häuser 1–45 ungerade und 12−46 gerade) zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel (siehe Bild), 1925–1936 (Baudenkmal)[36]
Zeiler Weg, von Karlstadter Straße ostwärts
Zellerfelder Straße

(Lage)

0190 Clausthal-Zellerfeld, Bergstadt im Harz um 1912 Die Straße liegt parallel der Klaustaler Straße, 1924 wurden die Bergbaustädte Clausthal (alte Schreibweise: Klausthal) und Zellerfeld vereinigt. Zellerfelder Straße, Blick von der Achtermannstraße
Zellinger Weg

(Lage)

0140 Zellingen, Marktort in Unterfranken 04. Aug. 1930 Die Eckhäuser Nr. 11 und 12 an der Laudaer Straße gehören zum Gebäudeensemble Wohnanlage Kissingenviertel, 1925–1936 (Baudenkmal)[36] Zellinger Weg, Blick von der Laudaer Straße
Zillertalstraße

(Lage)

0570 Zillertal, südliches Seitental des Inntals in Tirol um 1911 Die Straße hieß bei ihrer Ersterwähnung im Adressbuch Zillerthaler Straße.[114] Sie ist eine Querstraße der Esplanade und verläuft zwischen Maximilianstraße und Tiroler Straße. Nordwärts ist sie mit der Mühlenstraße verbunden. Die westliche Begrenzung an der Dolomitenstraße lag zwischen 1961 und 1990 im Bereich der Berliner Mauer. Zillertalstraße nahe Mühlenstraße, Blick westwärts

Einige einstige oder geplante Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Im Folgenden sind Anmerkungen zu historischen Straßennamen aufgeführt, die nicht in der Tabelle beschrieben sind.[4] Im Jahr 1875 weist das Berliner Adressbuch (Vororte) erst elf Straßen für Pankow aus.[2]

Folgende Straßen und Plätze zählen seit der Reform der Bezirksgrenzen aus dem Jahre 1938 zum Ortsteil Gesundbrunnen und sind in der entsprechenden Straßenliste enthalten. Im Jahr 1894 gehörten sie zur Landgemeinde Pankow, dem Vorort außerhalb der Weichbildgrenze, die am Eschengraben entlang südlich der Esplanade verlief.[47][115]

Name; ggf. Bild; Lage Namensherkunft wann benannt wann geändert Anmerkungen;
Link auf den aktuellen Namen
An der Schönholzer Brücke Schönholzer Brücke vor 1890 unbekannt Dieser offizielle Straßenname erschien um 1890 im Adressbuch. Als wichtiger Anlieger wurde das Rettungshaus 'Siloah' genannt; Eigentümer des Areals war das Magdalenenstift aus Plötzensee.[116]
Behnsenstraße Ein zuverlässiger Hinweis auf den Namensursprung ließ sich bisher nicht finden.[117] Doch das Berliner Adressbuch 1894 enthält J. Behnsen Bankdirektor. Möglicherweise war er Direktor der Immobilien-Verkehrs-Bank und hatte die neu angelegte Straße nach sich benennen lassen. 1895 1909 Im Jahr 1901 befanden sich drei Grundstücke im Eigentum der Immobilien-Verkehrs-Bank.[118]
→ Baumbachstraße
Biesalskistraße

Lage der geplanten Biesalskistraße (ca. 1930) (Lage)

Konrad Biesalski (1868–1930), Orthopäde 04. Aug. 1930 20. März 1939 Sie war ein 200 Meter langer als Straße 53 IV projektierter Verkehrsweg. Die Straße war als Verbindung zwischen Galenus- und Achtermannstraße geplant, wurde jedoch nicht ausgeführt.[119][49] Heute ist die Lage mit WBS-70-Blöcken überbaut.
Blekinger Weg (Lage)

Lage des Blekingerweges[120]

Blekinge, eine Küstenlandschaft in Südostschweden um Karlskrona um 1932[121] um 1960
aufgehoben
Nach dem Bebauungsplan wurde sie in den 1920er Jahren als Straße 28, Abt. I angelegt. Sie war noch 1943 unbebaut. Der Name und die Trassierung wurden um 1961 aufgehoben.[122] Seit den in den 1960er Jahren errichteten Bauten in der Thulestraße ist noch ein namenloser Fußweg erhalten.
Communicationsweg (Lage) Communicationswege waren Ende des 19. Jahrhunderts zumeist Wege in die Felder oder Gärten am Rande der Orte vor 1875 1903[123] Im Adressbuch von 1894 ist der Communicationsweg eine Querstraße der Florastraße.[47] In Pankow führte die Straße zum „Nassen Dreieck“, das seit den 1850er Jahren von der Stettiner und 1860er Jahren der Nordbahn begrenzt wurde. Im Jahr 1900 ist ein Durchgang zur Brehmestraße genannt.
→  Gaillardstraße
Elmstraße Elm, Bergrücken im Harzvorland 17. Sep. 1938 30. Juli 1947 Die nach dem jüdischen Arzt benannte → Mendelstraße wurde in der NS-Zeit umbenannt. Man wählte einen Bezug zur Namensgebung umliegender Straßen. Die Rückbenennung der Straße in der Nähe des Pankower Krankenhauses nach dem Arzt erfolgte nach der Beendigung der Naziherrschaft 1947.[124]
Friedrichshafener Straße (Lage) Friedrichshafen, Stadt am Bodensee um 1900 um 1920 Die geplante rund 650 Meter lange Straße lag zwischen Kissingenplatz ungefähr in der Trasse des heutigen Zeiler Weges bis zur Prenzlauer Promenade. Während der Projektierung und Planung des Kissingenviertels wurden die Bebauungspläne geändert und der Verlauf völlig aufgegeben. Die parallel geplante Stubnitzstraße wurde dagegen verkürzt.[57]
Hartwigstraße (Lage) Hartwig, Name mehrerer Bischöfe und Pfalzgrafen[57] vor 1900 20. Mai 1937 Sie ist eine 960 Meter lange Straße, die 1937 umbenannt wurde.
→ Wolfshagener Straße.
Heinersdorfer Weg Richtung nach dem damaligen Berliner Vorort Heinersdorf vor 1877 1890 Bereits in den 1870er Jahren entstanden hier einige Wohnhäuser, die keine Nummerierung erhalten hatten, sondern nach ihren Eigentümern bezeichnet wurden.[125]
→ Damerowstraße
Johannes-R.-Becher-Straße (Lage).

Die Johannes-R.-Becher-Straße mit dem Markt und der Kirche, 11. Juni 1987

Johannes Robert Becher, Dichter und Politiker 26. Juni 1971 05. Dez. 1991 Die → Breite Straße (der Pankower Anger) erhielt zu DDR-Zeiten den Namen von Becher, weil dieser im damaligen Stadtbezirk gewohnt und unter anderem den Text der Nationalhymne verfasst hatte. Nach Senatsbeschluss erfolgte die Rückbenennung, obwohl es mehrere Breite Straßen in Berlin gab/gibt.
Kaiser-Friedrich-Straße (Lage) Kaiser Friedrich 1891 19. Feb. 1938
→ Thulestraße.
Konstanzer Straße (Lage)

Lage der geplanten Konstanzer Straße vor der Bebauung im Kissingenviertel[57]

Konstanz, größte Stadt am Bodensee vor 1912 vor 1930 Die Straße war vom Kissingenplatz schräg nach Südosten geplant, wurde allerdings nicht angelegt. Sie wurde mit der Planung im Kissingenviertel vor 1930 aufgehoben. Auf Karten von 1926[126] ist sie noch eingezeichnet, aber 1932 befindet sich auf Karten an dieser Stelle eine „Spielwiese“.[120] Heute liegt das Kissingenstadion im Bereich der geplanten Straße, östlich begrenzt vom einseitig bebauten Retzbacher Weg.
Lindenpromenade Linden, Erstbepflanzung um 1909 27. März 1936 Um 1910 zwischen Berliner Straße und Trelleborger Straße bereits mit Wohnhäusern auf drei von sechs Parzellen vorhanden.[127]

→ Elsa-Brändström-Straße

Lindenweg Linden um 1889 1904 → Kavalierstraße
Pfarrstraße „Pfarracker“, Flurstück 1905 28. Juni 1907 Pfarrstraße und Thurmstraße erhielten als ineinander übergehende Straßen 1907 den gemeinsamen Namen → Trelleborger Straße.
Prinz-Heinrich-Straße[57] (Lage) Heinrich von Preußen vor 1912 18. März 1938 → Hallandstraße
Prinzenweg, Prinzenstraße Prinz, Bezeichnung für die Nachkommen eines Herrschers. um 1703 1877 (Weg)
1882 (Straße)
Bereits Ende des 17. jahrhunderts trug der Weg zum Schloss den Namen Prinzenweg. Nach seiner Befestigung bezeichnete man ihn als Prinzenstraße.
Hier hieß der Weg der Prinzen vom Kleintiergehege im Wedding zum Schloss Niederschönhausen nach seinen Nutzern. Das Gehege im Bereich des heutigen Ortsteils Wedding lag in der Trasse der Bellermann-, Stettiner und Grüntaler Straße und bestand nur wenige Jahre.[128]
→ Wollankstraße
Schloßstraße (Lage) Zufahrt zum Schloss Schönhausen vor 1875 25. Mai 1948 Sie liegt größtenteils auf Niederschönhauser Gebiet und hieß von 1791 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Dorfstraße nach Niederschönhausen.[129]
→ Ossietzkystraße.
Spandauer Straße Berlin-Spandau, Richtung vor 1877 1915 Südlich der Nordbahn gelegen, gehörte sie um 1900 zur Landgemeinde Pankow (im Gegensatz zur späteren Bezirkseinteilung und dadurch der Lage im Ortsteil Gesundbrunnen)[130]
→ Wilhelm-Kuhr-Straße
Steegerstraße Fritz Steeger (1844–1915), Unternehmer und Grundbesitzer in Pankow[131] 1900 um 1930 1900 wurde die Straße als Sackgasse ab der Wollankstraße angelegt. Sie vergfügte lediglich über ein Grundstück. Im Jahr 1918 wurde sie bis zum Gesundbrunnen weitergeführt. Seit den mehrfachen Bezirksgrenzenänderungen gehört sie vollständig zu Gesundbrunnen, → Steegerstraße.
Stettiner Weg Stettin, Bezug zur Stettiner Bahn um 1903 1906
→ Hadlichstraße
Stiftweg Elsabeth-Stift vor 1908[132] unbekannt Der Weg setzte an der Damerowstraße an und war 1908 noch nicht bebaut.
Thurmstraße Wasserturm, der 1892 an der Ecke Kaiser-Friedrich-Straße (heute Thulestraße) erbaut worden war.[133] um 1898 28. Juni 1907
→ Trelleborger Straße
Wilhelmplatz (Lage)

Lage des Wilhelmplatzes (gelb) nach Beilage zum Adressbuch von 1893

Kaiser Wilhelm II. um 1890 aufgehoben Er wurde um 1890 in Verlängerung der Esplanade (200 Meter östlich der Stettiner Bahn) geplant. Der Platzname ehrte Wilhelm II., der zum Zeitpunkt der Projektierung residierte. Der Platz lag etwa an der heutigen Kreuzung Trienter Straße Ecke Esplanade. Er wurde allerdings nicht als Platz gestaltet, sondern spätestens bei der Planung des Tiroler Viertels aufgehoben.[134]
Weißenseer Weg Weißensee, Richtung zur Nachbargemeinde überliefert um 1905 Der Weg verlief von Pankow nach Weißensee, die Prenzlauer Chaussee querend, im Zuge der Rothenbachstraße durch Heinersdorf zur Rennbahnstraße in Neu-Weißensee.
→ Hadlichstraße

Weitere Örtlichkeiten von Pankow[Bearbeiten]

Kleingartenanlagen[Bearbeiten]

Eingangstor der KGA ,Am Schlosspark’

Die vormaligen Vereinskolonien (Kleingartenanlagen; KGA) in Pankow haben vorwiegend den Status von Kleingartenanlagen (KGA) nach Bundeskleingartengesetz und sind zumeist im Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e. V. organisiert.[135] Einige ursprünglich im Ortsteil gelegene KGAn mussten verschiedenen Bauprojekten weichen. So wurde die Vereinskolonie Kissingen 1926 wegen der Wohnbauten im Kissingenviertel aufgehoben und 1928 als KGA ,Kissingen II’ in Rosenthal neubegründet.[136] Weitere Kleingartenanlagen gab es vor der Bebauung der Flächen im Bereich der Arnold-Zweig-Straße zwischen Prenzlauer Promenade und Neumannstraße. Anlagen befinden sich noch in angrenzenden Ortsteilen, so auf der östlichen Seite der Prenzlauer Promenade (Ortsteil Heinersdorf) oder wie die KGA ,Parkidyll-Schüßler’ und ,Pankeglück’ auf Niederschönhauser Flur.

  • KGA ,Am Schloßpark I’, KGEP 03044 (Wolfshagener Straße 129, Lage), 1912 gegründet, 36 Parzellen, 15.000 m² Fläche. Die Gesamtanlage besteht vom Freibad zu Mendelstraße folgend aus der KGA Schloßpark I, KGA Schloßpark II und der KGA Möbius, jeweils von der Wolfshagener Straße bis zu Am Schloßpark. Eine durch den Flächennutzungsplan gesicherte Anlage[137] auf Privatland.
  • KGA ,Eschengraben’ (Lage), 1976 gegründet, fünf Parzellen. Sie befindet sich hinter den Häusern der Trelleborger Straße zwischen Hallandstraße und Eschengraben und ist nicht im Kleingartenentwicklungsplan enthalten.[138]
  • KGA ,Famos’ (KGEP 030062) (Brehmestraße 28, Lage), 1921 gegründet, 72 Parzellen. Sie besteht aus dem Teil Dolomiten- bis Maximilianstraße entlang der Bahntrasse (Lage auch KGA Maximilianstraße mit 6.000 m²) und der Fläche nördlich des Bahndamms beidseits der Brehmestraße (westlich der Heyn-/Maximilianstraße), südlich begrenzt vom Damm des nicht mehr vorhandenen Verbindungsgleises Schönholz–Pankow. Die Anlage liegt auf Privatland, davon sind 40 Parzellen gesichert,[137] dagegen sind 33 Parzellen auf 13.764 m² ungesicherte Kleingärten.[139]
  • KGA ,Insel Rügen’ (Lage), zwischen Binz- und Borkumstraße. Mit einer Fläche von 35.998 m² bildet sie eine Grünfläche, die Querstraßen der Binz- und Borkumstraße unterbricht. Sie ist nicht im Kleingartenentwicklungsplan enthalten.[138]
  • KGA ,Schüßler’, KGEP 03106, (Schloßallee 2, Lage), 1919 gegründet, 117 Parzellen auf 47.039 m² landeseigenem Pachtland. Die KGA liegt beidseits der Panke von der Schloßparkbrücke III bis zur Strauchwisenbrücke auf einer herausspringenden Fläche des Ortsteils bis an die Niederschönhauser Schloßstraße. Es ist eine dauerhaft geschützte Anlage.[140] Im Regionalen Bezugssystem ist die KGA mit dem Straßenschlüssel 08837 zum Ortsteil Niederschönhausen zugeordnet. Laut der Karte 1:5000[141] liegt die KGA aber im Ortsteil Pankow.

Parks und sonstige Freiflächen[Bearbeiten]

Bleichröderpark von der Schulstraße her

Der Ortsteil Pankow hat durch die innenstadtfernere Lage im Bezirk Pankow ausgedehnte Frei- und Grünflächen sowie öffentliche Spielplätze,[142] dazu gehören auch die im Ortsteil gelegenen Teile des Pankewegs (Teilstück des Nord-Süd-Wegs) und des Mauerwegs.

  • Amalienpark
  • Bleichröderpark[143] (Lage), südlich des Pankower Angers benannt nach der jüdischen Bankiersfamilie Bleichröder. Der Park umfasst etwa das Gelände vom vormaligen Grundstück der Familie, das in den 1930er Jahren enteignet wurde. Der Park wurde am 25. April 2003 eröffnet.[144]
  • Bürgerpark (Lage), am westlichen Ortsteilsrand führt die Grünfläche zum Friedhof III und zu den vormaligen Schönhauser Fichten. Benannt von den Bürgern der Gemeinde Pankow, im Gegensatz zum benachbarten Schlosspark Niederschönhausen.
  • Paule-Park, benannt nach dem Pankower Maler Paul Schultz-Liebisch. (Lage), Er wurde im Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Rathaus-Center Pankow zwischen Pestalozzistraße Nr. 1–4 und hinter dem Center in der Breiten Straße eingerichtet und 2006 eröffnet.[145]
  • Ein namenloser öffentlicher Park (Lage) Wisbyer Straße, Nummern 56, 57 und 58 /Baumbachstraße, Nummern 1 und 2 /Schonensche Straße, Nummern 16 und 17 /Kurze Straße, Nummern 1 und 3 mit einer Fläche von 6.300 m².
Landeseigener Friedhof Pankow II an der Gaillardstraße
  • Auf Pankower Gelände liegen die beiden stillgelegten Friedhöfe Pankow I (Lage, Friedhofspark) an der Kreuzstraße und Pankow II (Lage, noch Nachbeisetzungen möglich) an der Gaillardstraße, die als „Erster bzw. Zweiter Gemeindefriedhof Pankow“ angelegt wurden. An der Kreuzstraße wurden durch die Friedhofsverwaltung einige alte Grabsteine vor deren Verkauf gegen Devisen gesichert, so besitzt dieser Friedhof auch durch die Lage neben dem Bürgerpark den Charakter eine Friedparks.
  • Von historischer Bedeutung ist der 400 Meter lange namenlose Grünstreifen, der auf der Fläche der Berliner Mauer entstand.[146] Er führt beginnend am Panke-Rückhaltebecken von der Wilhelm-Kuhr- und über die Wollankstraße hinweg an der S-Bahn-Trasse entlang. Hinter den Häusern der Schulzestraße ist er vom S-Bahnausgang Sternstraße des Bahnhofs Wollankstraße durch den nördlichen Ausgang zu erreichen. Zwischen 1961 und 1989 stand hier auf Pankower Seite sowie im Weiteren auf 400 Metern hinter den Häusern der Brehmestraße auf dem Hofgelände die Berliner Mauer. Für die Mauer wurden Anfang der 1960er Jahre Quergebäude abgerissen, um die Baufreiheit für die Grenzanlagen zu schaffen. An diese Situation erinnert der (zugängliche) Kolonnenweg hinter den Häusern der Schulzestraße. Eine Gestaltung des Grünzugs Mauerweg ist vorgesehen.[147]
  • Das „Nasse Dreieck“ (Lage) zwischen den Gleisanlagen der Nordbahn und der Stettiner Bahn nördlich der Bahnbrücke Esplanade gehört zu Pankow. Ab 1897 verlief ein Güter-Verbindungsgleis vom Güterbahnhof Schönholz zum Rangier- und Güterbahnhof der Stettiner Bahn, dessen Verlauf heute die Südgrenze der KGA Famos markiert.[148] Die dreieckige Fläche beträgt bei den Abmessungen Ost-West 350 Meter und mit Schenkeln Süd-Ost 415 Meter und Süd-West 370 Meter mithin 41.800 m². Diese Fläche war zu Mauerzeiten nicht zugänglich. In der südlichen Ecke befinden sich Einrichtungen der Bahnstromversorgung; um 1900 war hier ein Betriebshof der Siemensbahn zwischen Gesundbrunnen und Pankow.[149] Der heute verrohrte Eschengraben durchfloss bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts den südlichen Zipfel.[150] Nach der Wende wurde dort eine Schredderanlage für Mauersegmente installiert. Als Offenlandschaft in den 1990er Jahren geplant, ist es in den 2010er Jahren noch Ödland und inoffizieller Hundeauslaufplatz.[149]
Der ehemalige Güter-/ Rangierbahnhof 2007
  • Rangier- und Güterbahnhof der Stettiner Bahn (Lage): Die zwischen der S-Bahn-Trasse Pankow−Heinersdorf und der Granitzstraße gelegene, in den 2010er Jahren öde und beräumte Fläche ist bis 2025 als Bauland und Bebauungsfläche vorgesehen: Projekt Pankower Tor (Stadtpark, Einkauf, Schule).[151] Die Fläche mit einer Länge von 1500 Metern und einer maximalen Breite von 200 Metern setzt sich jenseits der Autobahnbrücke mit dem stillgelegten Lokschuppen fort und führt bis zur Straße Am feuchten Winkel.
  • Im Ortsteil liegen Teile[152] der Bundesautobahn 114
    • AS Prenzlauer Chaussee: Einfahrt von Prenzlauer Chaussee mit einer Länge von 210 Metern, Straßenschlüssel nach RBS: 99352, in Stufe III (örtliche Straßenverbindung)
    • AS Prenzlauer Chaussee: Hauptfahrbahn nach Norden mit einer Länge von 170 Metern, Straßenschlüssel nach RBS: 99350, in Stufe I (großräumige Straßenverbindung)

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ines Rautenberg: Straßennamen in Berlin-Pankow. Herkunft und Geschichte. Kulturamt Pankow und Freunde der Chronik Pankows, Berlin 1999, DNB 960005862.
  •  Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 20–59.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Straßen in Berlin-Pankow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Plätze in Berlin-Pankow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tiefbauamt Pankow
  2. a b Berliner Adreß-Buch für das Jahr 1875 >Vororte > Teil V, C. Pankow
  3. J.G.A. Ludwig Helling (Herausg.): Geschichtlich-statistisch-topographisches Taschenbuch von Berlin und seinen naechsten Umgebungen. H.A.W. Logier, Berlin 1830. Online bei google.com/books, abgerufen 17. Dezember 2011.
  4. a b Bebauungsplan Kissingenviertel aus dem Jahr 1909
  5. Achtermannstraße 38–48.
  6. a b c Achtermannstraße 1–7, Bleicheroder Straße 31–37, Mendelstraße 28–38 (gerade)
  7. Am Schloßpark 20
  8. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 27.
  9. Andreas-Hofer-Platz erstmals im Adressbuch 1911.
  10. Andreas-Hofer-Platz > unbebaut. In: Berliner Adreßbuch, 1928, Teil IV, S. 2124., Andreas-Hofer-Platz > Schmuckanlage. In: Berliner Adreßbuch, 1930, Teil IV, S. 2163.
  11. Arkonastraße (erstmals im Adressbuch). In: Berliner Adreßbuch, 1905, Teil V, S. 211.
  12. Edition Luisenstadt 13189
  13. Aussage einer ehemaligen hier beschäftigt gewesenen Postbeamtin.
  14. Bedürfnisanstalt Berliner /Ecke Mühlenstraße
  15. Stefan Strauss: Die neue Kulturbrauerei. In: Berliner Zeitung. 30. April 2013, S. 24.
  16. a b Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 28.
  17. BD Zweites Waisenhaus der Jüdischen Gemeinde, Berliner Straße 120/121
  18. Website der Pankower Bibliothek, abgerufen am 9. Januar 2012.
  19. Villa Garbaty, Berliner Straße 126/127
  20. Postamt Pankow I
  21. Berliner Straße 161
  22. a b Pressemitteilung Berlin.de vom 2. November 2012
  23. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste
  24. hobrechtplan.jpg von 1862
  25. historie/1_Hobrecht_1862_gr.pdf Hobrechtplan auf ww.stadtentwicklung.de
  26. Bleicheroder Straße (erstmals im Adressbuch). In: Berliner Adreßbuch, 1912, Teil V, S. 390.
  27. kauperts.de: Brehmestraße
  28. a b Pankowverkehr
  29. a b Vororte > Pankow > Verzeichnis sämtlicher Häuser mit Angabe der Eigentümer und Mieter. In: Berliner Adreßbuch, 1877, Teil V, S. 53, 54.
  30. Die Bau- und Kunstdenkmale ...II, S. 22–26.
  31. Bebauungsplan für den nordöstlichen Teil der Landgemeinde Pankow. Aufgestellt im Februar 1909. Tiefbauamt.
  32. Hermann Jansen (1869–1945): Bebauung der Straße 5 IV, Berlin-Pankow (1911)
  33. Edition Luisenstadt, Kaupert media
  34. a b Pankow > Straßen. In: Berliner Adreßbuch, 1885, Teil III, Anhang, S. 70.
  35. Damerowstraße 15 > Gartenlaube
  36. a b c d e f g h i j k l m n o p q Häuser um die Kissingenstraße einschl. Dettelbacher Weg
  37. Freundeskreis der Chronik Pankow e. V.
  38. Dusekestraße 43
  39. Edition Luisenstadt
  40. Eintrachtstraße
  41. kauperts.de: Edition Luisenstadt
  42. Elisabethweg. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1898, Teil V, S. 118.
  43. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 47/48.
  44. Architektur der Hoffnungskirche Pankow
  45. Florastraße bei kauperts.de
  46. berlingeschichte.de - c174.htm abgerufen 7. Oktober 2011.
  47. a b c d Communikationsweg. In: Berliner Adreßbuch, 1894, Teil V, S. 132.
  48. Galenusstraße 6–16
  49. a b c d e f g h Hermann Jansen: Bebauung der Straße 5 IV, Berlin-Pankow (1911)
  50. Website zum Deutschen Fassadenpreis für Görschstraße 38, abgerufen am 12. Januar 2012.
  51. BD Hauptzollamt Görschstraße 45/46
  52. BD 5. Gemeindeschule für Knaben & Höhere Töchterschule & 1. Gemeindeschule für Mädchen, Görschstraße, 1910
  53. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 34–38.
  54. BD Gesundheitshaus Grunowstraße 8–11; 1926/28
  55. BF Schulgebäude Grunowstraße 17
  56. Hadlichstraße 2
  57. a b c d e f Pharus Plan Berlin (Große Ausgabe mit Vororten), 1921, Planquadrat K1
  58. Nachruf zu Heinz Knobloch mit Details zur Platzbenennung, abgerufen am 13. September 2011.
  59. Gartendenkmal Heynstraße 8
  60. Homepage Pankower Chronik, abgerufen am 16. Dezember 2011.
  61. Pankow. Innovativ • Kreativ • Aktiv. Ausgabe 2011, aperçu* Verlagsgesellschaft mbH in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Pankow von Berlin (Wirtschaftsförderung); Mietshaus neben Stuhlrohrfabrikation. S. 85.
  62. Hiddenseestraße. In: Berliner Adreßbuch, 1911, Teil V Vororte, S. 372.
  63. Cavalierstraße. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1898, Teil V, S. 117.
  64. Breite Straße 45
  65. Wolfshagener Straße 74/ Kavalierstraße 9
  66. Wolfshagener Straße 75/ Kavalierstraße 11
  67. Zur Person von Hermann Theodor Killisch von Horn
  68. berlin.kauperts.de
  69. Die Bau- und Kunstdenkmale ...II, S. 49/50.
  70. Die Bau- und Kunstdenkmale ...II, S. 50.
  71. Kreuzstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1880, Teil V, S. 220.
  72. Kreuzstraße 4
  73. Wilhelm-Kuhr-Straße 6–8 Ecke Kreuzstraße
  74. Kreuzstraße 16
  75. Kurze Straße (erstmals im Adressbuch); unbebaut. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1898, Teil V, S. 119.
  76. kauperts.de
  77. Max-Koska-Straße im Archiv der Berliner Morgenpost
  78. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 55.
  79. Edition Luisenstadt: Mendelstraße
  80. alt-berlin.info
  81. Elmstraße auf www.stadtgeschichte.de
  82. Mendelstraße 41 /Wolfshagener Straße 137
  83. Meyers Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 5., gänzlich neubearbeitete Auflage (1893–1897), Karte Umgebung von Berlin. Bibliographisches Institut in Leipzig. Digitalisat
  84. Brockhaus Konversations-Lexikon. 14. Auflage. Karte: Berlin und Umgebung
  85. BD Caragiale-Bibliothek, als Jüdische Lehrlingsheim errichtet; Mühlenstraße 24
  86. Neue Schönholzer Straße. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1900, Teil V, S. 142.
  87. Neue Schönholzer Straße 32
  88. Edition Luisenstadt: Neumannstrasse
  89. Pankgrafenstraße 1
  90. Herz-Jesu-Kapelle (ehem. Gartenhaus)
  91. a b Pestalozzistift
  92. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 42/43.
  93. Prenzlauer Promenade 129–143 und Ecke Kissingenstraße
  94. Schulstraße 26
  95. Edition Luisenstadt: Schulzestraße
  96. Schulzestraße 2
  97. Sellinstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil V, S. 342.
  98. Stubnitzstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1911, Teil V, S. 379.
  99. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 56.
  100. berlin.kauperts.de
  101. Westerlandstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1910, Teil V, S. 343.
  102. Gartendenkmal Friedhof Wilhelm-Kuhr-Straße 6–8 Ecke Kreuzstraße
  103. BD Pumpwerk Pankow, Wilhelm-Kuhr-Straße 65
  104. Wilhelm-Kuhr-Straße 1 Ecke Schönholzer Straße 14, Wohnhaus, um 1860
  105. Die Bau- und Kunstdenkmale …II, S. 59.
  106. Wisbyer Straße 43/44
  107. Pharus Plan Berlin (Große Ausgabe mit Vororten), 1921, Planquadrat K1
  108. Mendelstraße 41 /Wolfshagener Straße 137
  109. Homepage der Alten Bäckerei mit Detail
  110. Wollankstraße 130
  111. Wollankstraße 18
  112. Wollankstraße 132
  113. Edition Luisenstadt: Wuertzstrasse
  114. Zillerthaler Straße. In: Berliner Adreßbuch, 1911, Teil V, S. 381.
  115. Berliner Adressbuch 1904 > Übersicht der Straßen, Brücken und Bahnhöfe
  116. Pankow > An der Schönholzer Brücke. In: Berliner Adreßbuch, 1890, Teil V, S. 89.
  117. Luise-Berlin Behnsenstraße auf www.berlingeschichte.de
  118. Behnsenstraße. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1901, Teil V, S. 143.
  119. luise-berlin.de
  120. a b Westermanns Plan von Berlin 1932, Maßstab 1:17 500. Georg Westermann, Berlin W 40 und Braunschweig
  121. Blekinger Weg (erstmals im Adressbuch). In: Berliner Adreßbuch, 1933, Teil IV, S. 2218.
  122. Titel: Pharus-Plan Berlin von 1943. Abgerufen am 17. August 2011.
  123. berlingeschichte.de - c174 abgerufen 7. Oktober 2011.
  124. Elmstraße bei luise-berlin.de
  125. Heinersdorfer Weg. In: Berliner Adreßbuch, 1875, Vororte, S. 219.
  126. Sanwald-Plan Berlin 1926, Eigentum Karl Sanwald, kartogr. Bearbeitung August Schneider, München.
  127. Lindenpromenade. In: Berliner Adreßbuch, 1911, Teil V, S. 373.
  128. Prinzenweg auf www.berlingeschichte.de
  129. luise-berlin - s299
  130. Adressbuch 1900, Pankow S.143
  131. Steegerstraße auf www.berlingeschichte.de
  132. Stiftweg. In: Berliner Adreßbuch, 1908, Teil V, S. 300.
  133. luise-berlin.de
  134. Beilage zum Berliner Adressbuch 1893, Plan von Berlin mit sämtlichen Vororten und vollständiger Stadt- und Ringbahn, bearbeitet und herausgegeben von Julius Straube. Geographisches Institut und Landkartenverlag, Julius Straube, Berlin SW, Gitschinerstraße 109
  135. Gartenfreunde Pankow
  136. Kleingartenanlage Kissingen II e. V.
  137. a b Stufe IV: Kleingartenflächen, die laut Darstellung des Flächennutzungsplans erhalten bleiben sollen.
  138. a b Kleingärtenentwicklungsplan Textteil_2004.pdf
  139. Stufe I a: Kleingärten auf privaten Flächen, die nach den Darstellungen des FNP für eine andere Nutzung vorgesehen sind. Eine Kündigung ist unter Beachtung der kleingartenrechtlichen Bestimmungen jederzeit möglich.
  140. Stufe V b: Fiktive Dauerkleingärten gemäß §§ 16 und 20a Bundeskleingartengesetz. Die fiktiven Dauerkleingärten werden durch die Darstellung im FNP als Grünfläche – Kleingärten zusätzlich geschützt.
  141. Ortsteilzuordnung und Lageklärung mit FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe) abgerufen 21. Januar 2013.
  142. Anlage zum Porträt der Bezirksregion VI Pankow Zentrum (PDF; 414 kB)
  143. Bebauungsplan (Auslegung) 3_35_planzeichnung.pdf
  144. Pressemitteilung des BA Pankow vom 15. April 2003, abgerufen am 7. Oktober 2011.
  145. paule-park-erinnert-an-pankower-maler
  146. Schön leben auch im Zentrum – „Nasses Dreieck“ künftig als Grünanlage. In: Berliner Zeitung. 28. Februar 1994. Abgerufen: 27. September 2011.
  147. Landschaftsplanung Mauergruenzug
  148. Pharus Plan Berlin 1925. Pharus Verlag G.m.b.H., Berlin SW 68
  149. a b Hartmut Seefeld: Aus der Geschichte des „Nassen Dreiecks“ in Pankow. (PDF; 2,0 MB) In: VorOrt. S. 13.
  150. Flächennutzungsplan 2004 (PDF; 312 kB)
  151. Pankower Tor-das Projekt
  152. FIS Broker Detailnetz (Regionales Bezugssystem)
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