Oswald Spengler

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Oswald Spengler
Unterschrift von Oswald Spengler

Oswald Arnold Gottfried Spengler (* 29. Mai 1880 in Blankenburg am Harz; † 8. Mai 1936 in München) war ein deutscher Geschichtsphilosoph, Kulturhistoriker und antidemokratischer politischer Schriftsteller.

In seinem Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes richtet sich Spengler gegen eine lineare Geschichtsschreibung, welche die Geschichte „der Menschheit“ als Geschichte des Fortschritts erzählt. Stattdessen vertritt er die Zyklentheorie, dass Kulturen immer wieder neu entstehen, eine Blütezeit erleben und nach dieser Vollendung untergehen. Er begreift Kulturen als eindeutig abgrenzbare, quasi-organische Gebilde mit einer Lebensdauer von etwa 1.000 Jahren und mit jeweils ganz charakteristischen, das Denken und Handeln der Individuen prägenden Eigenschaften. Der Titel des Werkes behauptet, dass die „Kultur des Abendlandes“ im Untergang begriffen sei.

Spengler wird zur nationalistischen und antidemokratischen „Konservativen Revolution“ gerechnet, lehnte aber den Nationalsozialismus und namentlich dessen Rassenideologie scharf ab. Sein Ideal sah er eher in Benito Mussolini, dem Diktator des faschistischen Italien verwirklicht.

Spengler hat zwar im Urteil einiger Zeitgenossen Entwicklungen seiner Zeit richtig vorausgesagt[1] und andere Geschichtswissenschaftler stark beeinflusst, darunter Franz Borkenau[2] und vor allem Arnold J. Toynbee,[3] aber sein Werk ist für die heutige Geschichtswissenschaft nicht grundlegend.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spengler wurde am 29. Mai 1880 als zweites von fünf Kindern des Postbeamten Bernhard Spengler und seiner Frau Pauline Spengler, geb. Grantzow, in Blankenburg am Harz geboren. Im Jahr 1891 zog die Familie nach Halle an der Saale, wo Spengler die Latina der pietistisch orientierten Franckeschen Stiftungen besuchte. Seine Kindheit war geprägt von Nervenkrisen und Panikanfällen, außerdem neigte er zum Somnambulismus.[4]

Später erinnerte er sich an seine Jugend als eine durch „Kopfschmerzen“ und „Lebensangst“ geprägte Zeit. Bereits früh richtete er seine bemerkenswerte Phantasie auf historische Themen: Als 15-Jähriger füllte er ganze Hefte mit detaillierten Angaben zu Geschichte, Geografie und Verwaltung zweier fiktiver Reiche.[5] Spengler bildete sich neben der als eng empfundenen Schulwelt autodidaktisch weiter.

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er 1899 das Abitur bestanden hatte und wegen eines schweren Herzfehlers vom Militärdienst befreit worden war, studierte er in Halle, München und Berlin Mathematik, Naturwissenschaften und Philosophie. Seine Dissertation schrieb er bei dem Philosophen Alois Riehl zum Thema Der metaphysische Grundgedanke der Heraklitischen Philosophie. Die Prüfungskommission lehnte nach der mündlichen Verteidigung die Dissertation mit der Begründung ab, es sei zu wenig Fachliteratur zitiert worden.[6] Spengler wiederholte die Prüfung und wurde am 6. April 1904 an der Universität Halle zum Dr. phil. promoviert.

Im Dezember 1904 bestand er die Prüfung für das Höhere Lehramt in den Fächern Zoologie, Botanik, Physik, Chemie und Mathematik. Das Thema der Staatsexamensarbeit lautete: Die Entwicklung des Sehorgans bei den Hauptstufen des Tierreiches. Darin manifestierte sich, wie Koktanek hervorhob, ein Leitmotiv des Spenglerschen Denkens, das später sowohl in der Schrift Der Mensch und die Technik (1931) als auch in den posthum veröffentlichten Urfragen zum Tragen gekommen ist.

Spengler lernte in seinem Studium einerseits die Naturwissenschaften kennen, andererseits die Philosophie. Prägend wirkten auf ihn Ernst Haeckel, die fiktionale Philosophie Hans Vaihingers (Philosophie des Als Ob), in besonderem Ausmaß aber die Kulturkritik Friedrich Nietzsches mit den Stichworten Dekadenz und Wille zur Macht. Außerdem verehrte er lebenslang Goethe als einen Gipfel der abendländischen Kultur.[7]

Erste Berufstätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Seminarjahr trat Spengler 1905 in Lüneburg an. Der Schuldienst sagte ihm jedoch nicht zu. Er erlitt einen Nervenzusammenbruch, woraufhin er wieder abreiste. Auf Wunsch seiner Mutter nahm er 1906 eine Stelle in Saarbrücken an und absolvierte sein Probejahr in Düsseldorf. Nachdem er die Lehrbefugnis für das Fach Mathematik erhalten hatte, trat er 1908 eine feste Anstellung als Ordinarius an einem Hamburger Gymnasium an. Bei seinen Schülern war er beliebt, besonders wegen seiner improvisierten Vorträge.

Eine kleine Erbschaft nach dem Tod seiner Mutter eröffnete Spengler die Möglichkeit, seine Unterrichtstätigkeit aufzugeben und als freier Schriftsteller seinen literarischen Ambitionen nachzugehen. Schließlich zog er im März 1911 nach München-Schwabing und schrieb zunächst für verschiedene Zeitungen als Kulturreferent.[8] Für die „unvergleichliche Atmosphäre vieldeutiger Modernität“ der Münchner Szene voller Künstler und Revolutionäre verschiedener Couleur empfand Spengler nur Ekel und Verachtung.[9] Daher teilte er den in diesen Kreisen offenen Antisemitismus nicht, dessen Sprache er als vulgär ablehnte. Gleichwohl sind von ihm aus dieser Zeit Äußerungen überliefert, die judenfeindliche Ressentiments zeigen, wenn er etwa „Schmutz und Gemeinheit“ der deutschen Literaturszene seiner Gegenwart mit „einem russischen Ghetto“ verglich.[10]

Arbeit am Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes (1911–1921)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zweite Marokkokrise 1911 nahm er als Demütigung des Deutschen Reichs wahr, dessen Außenpolitik ihm schwächlich erschien. Dies stellte er später als den Anlass dar, mit der Arbeit an seinem Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes („Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte“) zu beginnen.[11] Im April 1917 schloss er den ersten Band ab, der im September 1918 erschien, wenige Wochen vor Ende des Ersten Weltkriegs, an dem Spengler wegen seiner Gesundheitsprobleme nicht hatte teilnehmen können. Die Koinzidenz zwischen dem unheilverkündenden Titel und der deutschen Niederlage trug zum fulminanten publizistischen Erfolg des Buches bei.[12] Spengler wurde schlagartig berühmt und in literarischen, wissenschaftlichen und politischen Kreisen zum Gegenstand heftiger Debatten und Kontroversen.[13] Der zweite Band erschien 1922. Während seiner rund zehnjährigen Arbeit an seinem Hauptwerk lebte er isoliert, litt unter psychischen Problemen und später unter materiellen Schwierigkeiten. Während seiner Münchner Zeit litt Spengler stark unter seiner sozialen und intellektuellen Isolierung. „Insgeheim vergleicht er sich mit Deutschland, das ebenfalls allein ist.“[14] Er war erschöpft und fühlte sich müde. Dennoch ging er davon aus, dass sein Werk „epochemachend“ sein würde.[15]

Zwischen 1914 und 1917 verfasste Spengler zwei undatierte Denkschriften, die nur in Fragmenten überliefert sind. Die eine richtete er an Kaiser Wilhelm II., die andere an den Adel. In seiner Denkschrift an den Kaiser fordert Spengler, dass die „Monarchie der republikanischen Herausforderungen mit der Bereitschaft der Selbsterneuerung begegnen“ müsse. Vom Adel forderte er, dass er auf seine politischen Privilegien verzichtet. Mit seiner antiaufklärerischen Kritik forderte Spengler eine demokratische Elitenbildung, damit „mit großer Wahrscheinlichkeit so starke Begabungen tatsächlich an der geeigneten Stelle und unter hinreichender Schulung vorhanden sind, wie das System stillschweigend voraussetzt“. Spenglers Überzeugung war, dass ein leistungsfähiger Adel in einem monarchischen Staat, der Aufstiegsmöglichkeiten für Nichtadelige bietet, grundsätzlich besser sei als eine reine Demokratie.[16]

Die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg akzeptierte er nicht. Bereits im Dezember 1918 schrieb er in einem Brief, dass der Friede nur provisorisch sein könne: Der Weltkrieg trete „erst jetzt in sein zweites Stadium“ ein.[17]

Antidemokratisches Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oswald Spengler,
Skizze von Rudolf Großmann im Simplicissimus, 1922

Als politischer Schriftsteller brachte Spengler seine antidemokratische Gesinnung in kleineren Schriften zum Ausdruck.[18] Er hoffte, dass der Weimarer Republik ein Ende gesetzt werde durch einen Diktator, der imstande sei, die großen innen- und vor allem außenpolitischen Herausforderungen in einem Zeitalter der „Vernichtungskriege“, das er in seinem Untergang des Abendlandes prophezeit hatte, erfolgreich zu bewältigen.

Anfang der zwanziger Jahre versuchte er auch selbst auf die Politik Einfluss zu nehmen. Mit dem Geld schwerindustrieller Freunde und Bekannten, darunter Albert Vögler und Paul Reusch wollte er 1922 ein geheimes Büro zur zentralen Lenkung der Presse aufbauen, in dem neben ihm selbst auch der rechtskatholische Publizist Martin Spahn und der Journalist Paul Nikolaus Cossmann von den Münchner Neuesten Nachrichten tätig werden würden. Die Zeitungen sollten über eine Kontrolle der Anzeigen, die eine für sie wichtige Einnahmequelle darstellten, auf eine nationalistische Linie gebracht werden. Die Presse des Hugenberg-Konzerns und die von Hugo Stinnes kontrollierten Blätter hoffte er durch Vermittlung Georg Escherichs einbinden zu können, des Führers der illegalen Einwohnerwehren. Der Plan scheiterte an der Rivalität Alfred Hugenbergs gegen Spenglers Förderer Reusch und Karl Haniel. Nach dem Historiker Paul Hoser war Spenglers Idee einer geheimen Presselenkung „nichts als ein phantastischer Kleinbürgertraum“.[19]

In der zweiten Jahreshälfte 1923 beteiligte Spengler sich an Planungen rechtsgerichteter Kreise um den Chef der Heeresleitung der Reichswehr, Hans von Seeckt, die Reichsregierung unter Gustav Stresemann durch ein autoritär regierendes „Direktorium“ zu ersetzen, in dem er selbst Bildungsminister werden sollte. Ein persönliches Treffen mit Seeckt verlief für beide Seiten enttäuschend, denn dieser äußerte anschließend, er wünschte, Spengler „wäre mit dem Abendland untergegangen – ein politischer Narr!“ Der bezeichnete seinerseits Seeckt in der Folge als „Opportunisten“.[20] Nun wünschte sich Spengler Escherich oder den bayrischen Generalstaatskommissar Gustav von Kahr als Diktator. Dazu orchestrierte er eine Pressekampagne gegen Stresemann, die erfolglos blieb – nach Spenglers Ansicht auch, weil man zu seinem Bedauern darauf verzichtet hatte, Informationen über Stresemanns Privatleben auszuschlachten.[21] Nach dem gescheiterten Hitlerputsch zog er sich aus der aktiven politischen Tätigkeit zurück und arbeitete nur noch publizistisch.[22] In den 1920er Jahren stand er dem Nietzsche-Archiv nahe.

Haltung zum Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Nationalsozialismus lehnte Spengler ebenso ab wie die Weimarer Republik. Ein Angebot Gregor Straßers, des NSDAP- Gauleiters von Niederbayern, an den Nationalsozialistischen Monatsheften mitzuwirken, schlug er 1925 aus, weil ihm die „primitive Lösung eines Antisemitismus“ zuwider war. Aus dem gleichen Grund lehnte er 1927 eine Mitarbeit an der völkischen Zeitschrift Deutsches Volkstum ab.[23]

Nach der Machtergreifung änderte sich seine ablehnende Haltung nicht, das Kabinett Hitler bezeichnete er in einem Brief als „Faschingsministerium“. Wie er in seinem 1933 erschienenen Werk Jahre der Entscheidung deutlich machte, sah er seine antidemokratischen und antiparlamentarischen Ideale vielmehr in dem Diktator des faschistischen Italiens, Benito Mussolini, erreicht. Der Bitte von Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels, anlässlich des Tages von Potsdam am 21. März 1933 eine Rede zur Versöhnung von „Preußentum und Sozialismus“ zu halten, kam er nicht nach. Am 14. Juni 1933 erhielt Spengler einen Ruf an die Universität Leipzig und lehnte ab, nachdem er bereits im Jahr 1919 einem Ruf an die Universität Göttingen nicht gefolgt war. Am 25. Juli 1933 fand in Bayreuth eine Unterredung zwischen Spengler und Adolf Hitler statt, bei der aber nur deren gegenseitige Abneigung deutlich wurde.[24]

In seinem Buch Jahre der Entscheidung, das am 18. August 1933 erschien, distanzierte sich Spengler öffentlich von Hitler und dem Nationalsozialismus, dagegen feierte er Mussolini enthusiastisch. Trotz seiner oppositionellen Tendenz wurde das Buch vom NS-Regime nicht verboten. Es lief zwar eine Kampagne gegen das Buch, doch Reichspropagandaminister Goebbels bemühte sich weiterhin, Spengler auf seine Seite zu ziehen. Erst nachdem dieser ein Angebot von Goebbels ausgeschlagen hatte, einen Aufsatz über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund (26. Oktober 1933) zu schreiben, gab der Minister auf und erteilte die Anweisung, Spengler in Zukunft zu ignorieren.

Die als „Röhm-Putsch“ bekannt gewordene politische Säuberungswelle der Nationalsozialisten vom 30. Juni bedeutete für Spengler den endgültigen Bruch mit dem Nationalsozialismus. Unter den Ermordeten befand sich mit Gregor Straßer einer seiner früheren politischen Ansprechpartner. Besonders betroffen war er aber vom Tod des Münchner Musikkritikers Willi Schmid, der das Opfer einer Verwechslung mit dem Otto Strasser nahestehenden Arzt Johannes Ludwig Schmitt geworden war. Spengler hielt die Grabrede[25] und bewies dabei Mut und Zivilcourage.

Obwohl er wesentliche Gedanken wie die Rassenideologie nicht mittrug und sich vom Nationalsozialismus unter Hitler distanzierte, gilt er als einer von dessen Wegbereitern. Als „Meisterdenker der Konservativen Revolution[26] trug er wie Ernst Jünger und andere Protagonisten dieser Bewegung wesentlich dazu bei, das verhasste „System“ der Weimarer Republik zu delegitimieren und zu unterminieren.[27] Die Nationalsozialisten selbst sahen ihn als einen ihrer „geistigen Väter“ an.[28]

Letzte Jahre und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinen letzten Jahren widmete sich Spengler wieder verstärkt wissenschaftlichen Fragen, die im Horizont einer Weltgeschichte von Anfang an standen, in die die Geschichte der Hochkulturen eingebunden werden sollte. Parallel dazu legte Spengler unter dem Stichwort „DiG“ (Deutschland in Gefahr) Notizzettel für den zweiten Band der Jahre der Entscheidung an. Darin rechnete er mit dem Nationalsozialismus ab und stellte ihn auf eine Stufe mit dem Bolschewismus, den er bisher als das größte aller Übel auf der Ebene der Politik bezeichnet hatte. Hingegen behielt er in diesen Notizen seine Bewunderung für Mussolini bei.

Im Oktober 1935 trat Spengler aus dem Vorstand des Nietzsche-Archivs aus, weil er sich mit der Neudeutung Friedrich Nietzsches im Nationalsozialismus nicht abfinden wollte.

Spengler starb in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1936 in seiner Münchner Wohnung an Herzversagen; sein unerwarteter Tod gab Anlass für „Gerüchte, er sei von NS-Männern ermordet worden“.[29] Spengler wurde auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt (Sektion 125, Grabanlage 2).

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Untergang des Abendlandes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptthema aller seiner Arbeiten ist seine morphologische Sicht der Welt als Geschichte, die er in seinen dichterischen Werken verarbeitet und die in seinem philosophischen Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte als monumental ausgearbeitete Theorie fokussiert wird. Zentrale Thesen bei Spengler sind die kulturpessimistische Diagnose, seine Zeit sei unfähig, kreativ zu wirken, die daraus folgende Verpflichtung des Bewahrens der von früheren Generationen geschaffenen Kultur und die Bewährung angesichts der politischen Herausforderungen in Zeiten des Verfalls, bei dem der „Blick über die Kulturen hin“ den Weg weisen soll. Erkenntnistheoretisch berief er sich dabei auf Goethe.

Spengler entwirft ein Panorama von acht Kulturen und schildert ihre spezifischen Besonderheiten und ihre „Lebensphasen“: Frühzeit, Reifung, Alterung und unaufhaltsamen Verfall:[30] Das Alte Ägypten, Babylonien, Indien, China, die „apollinischeAntike, das „magischeArabien, zu dem er auch das Judentum rechnet, die Kultur der Azteken und das „faustischeAbendland. Dabei werden die Phasen als sich jeweils entsprechend (Spengler schreibt: „gleichzeitig“) parallelisiert: Der Frühzeit der Antike, der Dorik, entspreche im Abendland die Gotik, der antiken Alterungskrise, der Sophistik, entspreche die abendländische Aufklärung, usw. Interkulturelle Lernprozesse, Rezeptionen und Renaissancen hält er für nicht möglich: Jede Kultur durchlaufe in den ihr zugewiesenen rund eintausend Jahren Lebensdauer mit Notwendigkeit die genannten Phasen. Eine Beeinflussung einer jüngeren Kultur durch eine reifere sah er als schädlich an: Eine solche „Pseudomorphose“ hemme die Selbstbewusstwerdung, wofür die spätantike Beeinflussung der arabischen Kultur oder die westlichen Einflüsse auf Russland seit Peter dem Großen Beispiele seien. Um den Untergang des Abendlandes gegenüber der als nächstes heraufziehenden russischen Kultur wenn schon nicht zu verhindern, so doch zu verlangsamen, empfiehlt Spengler Technokratie, Imperialismus und Sozialismus.

Das Werk ist von einem deutlichen Biologismus gekennzeichnet. Werden und Vergehen der Völker, Staaten und Kulturen werden in Begriffen beschrieben, die eigentlich für die Beschreibung von einzelnen Pflanzen oder Tieren geprägt wurden. Geburt, Reifung, Blüte, Verwesung usw. Diese Begriffsverwendung wird von einigen Forschern als Metaphorik bezeichnet.[31] Der Historiker Alexander Bein glaubt dagegen, dass Spengler sie real-naturalistisch für adäquate Begriffe zur Beschreibung politisch-gesellschaftlicher Prozesse hielt. Dadurch habe er seine Kulturschau in den Bereich des Mythos gerückt.[32]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Untergang des Abendlandes war eines der erfolgreichsten und umstrittensten Werke, die seit 1918 erschienen sind. Der Titel wurde zum geflügelten Wort. Bei zeitgenössischen Intellektuellen lässt sich fast immer voraussetzen, dass sie es gelesen haben. Der Erfolg des Werkes hatte vor allem zwei Gründe: Erstens erschien Der Untergang des Abendlandes zu einem Zeitpunkt, als der im 19. Jahrhundert entwickelte Fortschrittsoptimismus durch den Ersten Weltkrieg zutiefst erschüttert und durch ein umfassendes gesellschaftliches Krisenbewusstsein verdrängt wurde. Das Werk wurde als ausgesprochen aktuell wahrgenommen. Zweitens hatte es den Vorzug, eine immense Fülle an Daten aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen zu einer Gesamtschau zu verarbeiten. Das Resultat war eine universalgeschichtliche, d. h. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umfassende Darstellung der Entwicklung des Abendlandes, die viele Leser zu faszinieren vermochte. Umstritten waren insbesondere Spenglers Methode der „historischen Morphologie“, also seine Herleitung geschichtlicher Analogien, die von der Fachwissenschaft als unseriös betrachtet wurden, sowie die politischen Implikationen, die Spengler mit seiner Vorstellung vom Zyklus der Hochkulturen verband. Mit den acht Kulturmonaden konnte er auf positivistisch arbeitende Historiker kaum Eindruck machen, weil seine vergleichende Modellierung der Kulturen einen völlig neuen Ansatz einbrachte. Als Darstellung der Geschichte galt sie den meisten Historikern als unwissenschaftlich. Außerdem wurde ihm Dilettantismus vorgeworfen.

Spengler selbst bezeichnete sein Hauptwerk als „Metaphysik“. Das hinderte den britischen Historiker Arnold J. Toynbee nicht, ihn zeitlebens zu bewundern. Noch bei Franz Borkenau findet sich eine Spengler sehr ernst nehmende grundsätzliche Auseinandersetzung. Auch in weiten Teilen der Bildungsschicht, besonders in Deutschland und Österreich (Egon Friedell, Gottfried Benn u. a.), wurde sein Blick auf die Weltgeschichte ernst genommen. Der Dichter Gottfried Benn war zeitlebens angetan von Spenglers Morphologie und wurde „Poet des Spenglerschen Lebensgefühls“.

Robert Musil äußerte am Ende einer vernichtenden Kritik, andere hätten nur deshalb nicht so viele Fehler gemacht, weil sie nicht die beide Ufer berührende Spannweite besäßen, um so viele (Fehler) darauf unterzubringen. Er schrieb: „Es gibt zitronengelbe Falter, es gibt zitronengelbe Chinesen. In gewisser Weise kann man also sagen, der Falter ist der geflügelte mitteleuropäische Zwergchinese. Falter und Chinese sind bekannt als Sinnbilder der Wollust. Zum ersten Mal wird hier der Gedanke an die noch nie beachtete Übereinstimmung des großen Alters der lepidopteren Fauna und der chinesischen Kultur gefasst. Dass der Falter Flügel hat und der Chinese keine, ist nur ein Oberflächenphänomen!“

Thomas Mann lobte das Werk zunächst emphatisch und schlug es der Jury des Nietzsche-Preises zur Auszeichnung vor. Es sei ein „Buch voller Schicksalsliebe und Tapferkeit der Erkenntnis, worin man die großen Gesichtspunkte findet, die man heute gerade als deutscher Mensch braucht.“[33] Schon 1922, als er sich mit der Weimarer Republik zu versöhnen begann, distanzierte er sich von Spengler. In seinem ersten Brief aus Deutschland würdigte er zwar den literarischen Glanz des Werkes, sprach dem Verfasser aber den humanistischen Pessimismus eines Schopenhauer oder den „tragisch-heroischen“ Charakter Nietzsches ab. Das Werk sei vielmehr fatalistisch und zukunftsfeindlich. „Solche Anmaßung aber und solche Nichtachtung des Menschlichen sind Spenglers Teil … Er tut nicht wohl daran, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche zu Vorläufern seines hyänenhaften Prophetentums zu ernennen.“[34]

Erheblichen Einfluss übte das Denken Spenglers auf die anthropologische und ethnologische Forschung aus – so etwa im Frühwerk von Claude Lévi-Strauss (Tristes tropiques).[35]

Karl Popper polemisierte 1957 in seiner Schrift Das Elend des Historizismus - gegen Spengler (und Marx) geschrieben - gegen die Annahme, es gebe unabänderliche historische Gesetzmäßigkeiten.

Der marxistische Literaturwissenschaftler Georg Lukács kritisierte das Werk als eine Position auf der Linie „von Nietzsche zu Hitler“. Nach dem deutschen Historiker Alexander Bein trug Spengler mit seinen antisemitischen Geschichtsspekulationen wesentlich dazu bei, Stereotype über „die Juden“ auch in Kreisen plausibel zu machen, die sich von plumpen judenfeindlichen Geschichtsklitterungen fernhielten.[36]

Theodor W. Adorno verteidigte Spenglers Geschichtsphilosophie. Die in der Nachkriegszeit kurrente Kritik an diesem extrem reaktionären Theoretiker sei zu einfach und affirmativ, da seine Kritik am Liberalismus einer progressiven Kritik überlegen sei. Seine Voraussicht auf den Faschismus als Cäsarismus sei wertvoll und enthalte Wahrheiten über Massenkultur und Parteienorganisation. Im größeren Teil des Aufsatzes leistet Adorno aber eine grundlegende Kritik an Spenglers Einverständnis mit dem blutigen Lauf der Geschichte und kritisiert ihn als „beflissenen Agenten des Weltgeistes“, der dessen Bewegungsrichtung entgegen seinem eigenen Anspruch nicht habe vorhersehen können.[37]

Im Jahr 1936 verfasste Jorge Luis Borges ein Biogramm Spenglers in der Zeitschrift El Hogar, in dem er konstatierte, dass die deutschen Philosophen, so auch Spengler, - im Gegensatz zu ihren französischen und englischen Kollegen - dazu neigten, die Welt nicht so zu beschreiben, wie sie sei, sondern dass ihr Hauptaugenmerk auf der Schönheit und Symmetrie ihrer erdachten Systeme liege. Man könne zwar über Spenglers biologischen Geschichtsbegriff streiten, nicht jedoch über seinen glänzenden Stil.[38][39]

In jüngerer Zeit zeigte sich Morris Berman in seiner Kritik der amerikanischen Zivilisation von Spenglers Werk beeinflusst. Auch der belgische Althistoriker David Engels, der sich auch sonst intensiv mit Spengler auseinandergesetzt hat, beruft sich bei seinem Versuch, die Krise der Europäischen Union mit dem Untergang der römischen Republik zu vergleichen, explizit auf Spenglers Geschichtsmorphologie.

Preußentum und Sozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Streitschrift Preußentum und Sozialismus plante Spengler am Tag nach der Ermordung des bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, sie erschien im November 1919 als Reaktion auf den Versailler Vertrag und die Weimarer Verfassung. Die Schrift ist vor allem werkgeschichtlich von Bedeutung und entspricht nach Spenglers Aussage weitgehend dem Keim seines Hauptwerks.[40] Spengler plädiert darin für einen autoritären Staat unter einem caesaristischen Diktator, der auf den Traditionen des alten Preußen basieren sollte. Preußen stehe für Tugenden wie Pflicht, Ordnung und Gerechtigkeit, die Ideale einer „deutschen Kultur“ – im Gegensatz zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, den Idealen der westlichen Zivilisation. Diesem Begriff, den er mit Dekadenz gleichsetzt, stellt er den positiv besetzten Begriff Kultur (vertreten durch Goethe) gegenüber. Der nationale Sozialismus, den Spengler skizziert, ist nicht als Ansatz zu einer Änderung der Wirtschaftsverfassung oder einer Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu verstehen. Mit den Worten des Historikers Hans Mommsen handelt es sich um einen „Sozialismus der Gesinnung, nicht um eine ökonomische Theorie“, der keinen Gegensatz zu Spenglers elitärer Verachtung der Masse darstellt.[41] Mit ihm will Spengler sowohl den marxistischen Sozialismus der Arbeiterbewegung bekämpfen, als auch den liberalen Parlamentarismus, den er als plutokratisch denunziert.[42] Spenglers Sozialismus-Vorstellung ist explizit gegen den Westen und dessen Betonung individueller Freiheitsrechte gerichtet:

„Die Macht gehört dem Ganzen. Der einzelne dient ihm. Das Ganze ist souverän. Der König ist nur der erste Diener seines Staates (Friedrich der Große). Jeder erhält seinen Platz. Es wird befohlen und gehorcht. Dies ist, seit dem 18. Jahrhundert, autoritativer Sozialismus, dem Wesen nach illiberal und antidemokratisch, soweit es sich um englischen Liberalismus und französische Demokratie handelt.“[43]

Zur Überwindung des gehassten westlichen Liberalismus und des Versailler Vertrags strebte Spengler vor allem ein Bündnis mit Russland bzw. der Sowjetunion an.[44]

1924 erschienen seine ergänzenden Schriften Politische Pflichten der deutschen Jugend und Neubau des Deutschen Reiches, in denen er zur Überwindung des „nationalen Sumpfes“ aufrief, in den das Deutsche Reich geraten sei: Die Weimarer Republik tut er ab als „eine fünfjährige Orgie von Unfähigkeit, Feigheit und Gemeinheit“. Sie müsse überwunden werden, um für das seines Erachtens bevorstehende Ringen um die deutsche Weltgeltung gewappnet zu sein. Dabei verglich er das Deutschland seiner Gegenwart mit Frankreich zur Zeit des Direktoriums, eines Regimes, das 1799 von Napoleon Bonaparte in einem Putsch beseitigt worden war.[45] Der darauf folgende Neubau des Reiches könne aber auf „Rassegefühle“, so „tief und natürlich“ sie auch sein mochten, keine Rücksicht nehmen, wie die Beispiele des Italieners Napoleon, des Juden Benjamin Disraeli und der Deutschen Katharina II. lehren würden.[46]

Jahre der Entscheidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spenglers Schrift Jahre der Entscheidung. Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung erschien 1933. Ursprünglich hatte sie den Titel Deutschland in Gefahr tragen sollen, worauf er aus Angst nach der Machtergreifung verzichtete. Gleich zu Beginn begrüßte er zwar die Machtergreifung der Nationalsozialisten:

„Niemand konnte die nationale Umwälzung dieses Jahres mehr herbeisehnen als ich. Ich habe die schmutzige Revolution von 1918 vom ersten Tage an gehaßt, als den Verrat des minderwertigen Teils unseres Volkes an dem starken, unverbrauchten, der 1914 aufgestanden war, weil er eine Zukunft haben konnte und haben wollte.“[47]

Im weiteren Verlauf unterstellt er den Nationalsozialisten Realitätsferne: Sie würden „glauben ohne und gegen die Welt fertig zu werden und ihre Luftschlösser bauen zu können, ohne eine mindestens schweigende aber sehr fühlbare Gegenwirkung von außen her“.[48] Seine antidemokratischen und antiparlamentarischen Ideale sieht Spengler vielmehr in dem Diktator des faschistischen Italiens, Benito Mussolini, erreicht. Daher wurde das Werk seinerzeit von Kritikern wie von Sympathisanten des Nationalsozialismus gleichermaßen als Angriff auf die NS-Ideologie verstanden.[49]

Spengler sieht das Europa seiner Gegenwart zweierlei Bedrohungen ausgesetzt: Der „weißen Weltrevolution“, worunter er die Sowjetunion versteht, und der „farbigen Weltrevolution“. Damit meinte er die Bedrohung der „weißen Rasse“ durch die außereuropäischen Völker. Ihnen während des Kolonialismus die technischen Errungenschaften Europas nicht vorenthalten zu haben, könne sich als verhängnisvoller Fehler erweisen. Als „größte Bedrohung“ malte er eine Verbindung beider „Weltrevolutionen“ aus: „Wie, wenn sich eines Tages Klassenkampf und Rassenkampf zusammenschließen, um mit der weißen Welt ein Ende zu machen?“[50] Als Heilmittel appellierte an den Selbstbehauptungswillen der Europäer und insbesondere der germanischen Rasse, der er noch große Möglichkeiten attestierte.

Laut Aussage seines Biographen Detlef Felken darf Spenglers Distanz zu den Nationalsozialisten, die sich in diesem Werk zeigt, „nicht über das antidemokratische Potential der Jahre der Entscheidung hinwegtäuschen“.[51]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Originalausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der metaphysische Grundgedanke der heraklitischen Philosophie, 1904.
  • Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte, Band 1: Wien 1918, Band 2: München 1922.
  • Preußentum und Sozialismus, München 1919.
  • Neubau des Deutschen Reiches. C. H. Beck, München 1924.
  • Politische Pflichten der deutschen Jugend. Rede gehalten am 26. Februar 1924 vor dem Hochschulring deutscher Art in Innsbruck. C. H. Beck, München 1924.
  • Der Mensch und die Technik. Beitrag zu einer Philosophie des Lebens. C. H. Beck, München 1931
  • Politische Schriften. C. H. Beck, München 1932.
  • Jahre der Entscheidung. Erster Teil. Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung. C. H. Beck, München 1933.

Posthum veröffentlichte Schriften und Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reden und Aufsätze von Oswald Spengler. Hrsg. von Hildegard Kornhardt. C. H. Beck, München 1937.
  • Gedanken. Hrsg. von Hildegard Kornhardt. C. H. Beck, München 1941.
  • Briefe. 1913–1936. In Zusammenarbeit mit Manfred Schröter hrsg. von Anton Mirko Koktanek. C. H. Beck, München 1963.
  • Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass. Unter Mitwirkung von Manfred Schröter hrsg. von Anton Mirko Koktanek. C. H. Beck, München 1965.[52]
  • Frühzeit der Weltgeschichte. Fragmente aus dem Nachlass. Unter Mitwirkung von Manfred Schröter hrsg. von Anton Mirko Koktanek. C. H. Beck, München 1966.
  • Ich beneide jeden, der lebt. Die Aufzeichnungen »Eis heauton« aus dem Nachlaß. Mit einem Nachwort von Gilbert Merlio. Lilienfeld, Düsseldorf 2007. ISBN 978-3-940357-02-1.
  • Neubau des Deutschen Reiches. Herausgegeben von Daniel Bigalke. Arnshaugk, Neustadt an der Orla, 2009. ISBN 3-926370-35-1 (Auszüge bei googlebooks).

Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachlaß Spengler, in: München, Bayerische Staatsbibliothek, Handschriftenabteilung, Bestand Ana 533.
  • Nachlaß Spengler, in: Dortmund, Franco Spengler
  • weitere Nachlassteile befinden sich im Institut für Zeitgeschichte (München) und im Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv (Köln)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin ArndtOswald Spengler. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 10, Bautz, Herzberg 1995, ISBN 3-88309-062-X, Sp. 941–973.
  • Armin Baltzer: Untergang oder Vollendung. Spenglers bleibende Bedeutung für die Gegenwart, R. Elsner, Göttingen 1956 (2. Auflage).
  • Armin Baltzer: Spenglers Bedeutung für die Gegenwart - Ein bisher uneröffnetes Vermächtnis., Verlag für Kulturwissenschaften E. Nicklaus, Neheim Hüsten 1959 (Geleitwort Manfred Schröter).
  • Armin Baltzer: Philosoph oder Prophet. Oswald Spenglers Vermächtnis und Voraussagen, Verlag für Kulturwissenschaften E. Nicklaus, Neheim Hüsten 1962, (Bearbeitete und erweiterte Fassung von Armin Baltzer, 1956 ).
  • Frits Boterman: Oswald Spengler und sein „Untergang des Abendlandes“, Köln 2000
  • Goetz Briefs: Untergang des Abendlandes, Christentum und Sozialismus. Eine Auseinandersetzung mit Oswald Spengler, Herder, Freiburg 1920
  • Dominico Conte: Oswald Spengler. Eine Einführung. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2004
  • Alexander Demandt und John Farrenkopf (Hrsg.): Der Fall Spengler. Eine kritische Bilanz, Köln, Weimar, Wien 1994
  • John Farrenkopf: Prophet of Decline. Spengler on World History and Politics, Baton Rouge 2001
  • Detlef Felken: Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur, C. H. Beck, München 1988.
  • Detlef Felken: Spengler, Oswald Arnold Gottfried. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 664–666 (Digitalisat).
  • Massimo Ferrari Zumbini: Untergänge und Morgenröten. Nietzsche – Spengler – Antisemitismus, Würzburg 1999 (Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte, Band 14).
  • Manfred Gangl, Gilbert Merlio, Markus Ophälders (Hrsg.): Spengler – Ein Denker der Zeitenwende. Peter Lang, Frankfurt am Main 2009 (Schriften zur politischen Kultur der Weimarer Republik, Band 12)
  • Zaur Gasimov, Carl Antonius Lemke Duque (Hrsg.): Oswald Spengler als europäisches Phänomen. Der Transfer der Kultur- und Geschichtsmorphologie im Europa der Zwischenkriegszeit 1919–1939. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2013, ISBN 978-3-525-10126-1.
  • Angela van der Goten: Im Gespaltenen Zauberland. Oswald Spengler und die Aneignung des Fremden. Versuch einer interdisziplinären Deutung. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-8253-6411-3.
  • Markus Henkel: Oswald Spengler, der Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit (1918–1970). In: HMRG 20 (2007), S. 174–192.
  • Markus Henkel: Nationalkonservative Politik und mediale Repräsentation. Oswald Spenglers politische Philosophie und Programmatik im Netzwerk der Oligarchen (1910-1925). Baden-Baden 2012 (Würzburger Universitätsschriften zu Geschichte und Politik; 16).
  • Lutz Martin Keppeler: Oswald Spengler und die Jurisprudenz. Die Spengler-Rezeption in der Rechtswissenschaft zwischen 1918 und 1945, insbesondere innerhalb der dynamischen Rechtslehre, der Rechtshistoriographie und der Staatsrechtswissenschaft. Tübingen 2014 (Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts; 76).
  • Uwe Janensch: Goethe und Nietzsche bei Spengler. Eine Untersuchung der strukturellen und konzeptionellen Grundlagen des Spenglerschen Systems. Berlin 2006.
  • Gerd Koenen: Der Russland-Komplex. Die Deutschen und der Osten 1900–1945. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53512-7.
  • Anton Mirko Koktanek (Hrsg.): Spengler-Studien. Festgabe für Manfred Schröter zum 85. Geburtstag. Beck, München 1965 (Essays von Wahrhold Drascher, Ludwig Englert, Georgi Schischkoff, Bodo Herzog, Alfred Baeumler, Adama van Scheltema, Dieter Jähnig, Siegfried Laufer, Hans Erich Stier, Aloys Wenzl, A.M. Koktanek, mit Vorwort von A.M. Koktanek).
  • Anton Mirko Koktanek: Oswald Spengler in seiner Zeit. Beck, München 1968.
  • Peter Christian Ludz (Hrsg.): Spengler Heute. Sechs Essays. Beck, München 1980 (Essays von Hermann Lübbe, Alexander Demandt, Horst Möller, Tracy B. Strong, Gilbert Merlio, G.L. Ulmen, mit Vorwort von Hermann Lübbe)
  • Alfred von Martin: Geistige Wegbereiter des deutschen Zusammenbruchs. Hegel - Nietzsche - Spengler. Bitter, Recklinghausen 1948.
  • Gilbert Merlio, Daniel Meyer (Hrsg.): Spengler ohne Ende. Ein Rezeptionsphänomen im internationalen Kontext. (=Schriften zur politischen Kultur der Weimarer Republik, Band 16) Lang, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-631-64970-1.
  • August Messer: Spengler als Philosoph, Strecker und Schröder, Stuttgart 1922
  • Benito Mussolini: Spengler (1933), in: Opera Omnia di B. Mussolini, a cura di E. e D. Susmel, vol. 26, 1a rist. Firenze 1963, S. 122 f. Kommentierte deutsche Übersetzung: Michael Thöndl, Mussolini und Oswald Spenglers „Jahre der Entscheidung“, in: Römische Historische Mitteilungen 38 (1996), S. 389–394.
  • Jürgen Naeher: Oswald Spengler, (rororo Bild Monographie, rm 330), Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1984.
  • Leonard Nelson: Spuk. Einweihung in die Wahrsagekunst Oswald Spenglers, Verlag Der Neue Geist/Peter Reinhold, Leipzig 1921.
  • Manfred Schröter: Der Streit um Spengler. Kritik seiner Kritiker, C.H. Beck, München 1922; gekürzt in: Metaphysik des Untergangs. Eine kulturkritische Studie über Oswald Spengler, Leibniz Verlag (= R.Oldenbourg), München 1949.
  • Rolf Peter Sieferle: Zivilisation als Schicksal: Oswald Spengler, in ders.: Die Konservative Revolution. Fünf biographische Skizzen. Frankfurt am Main: Fischer, 1995, S. 106-131
  • Ernst Stutz: Oswald Spengler als politischer Denker, Francke Verlag, Bern 1958.
  • Karen Swassjan: Der Untergang eines Abendländers. Oswald Spengler und sein Requiem auf Europa. Heinrich, Berlin 1998, ISBN 3-932458-08-7.
  • Michael Thöndl: Das Politikbild von Oswald Spengler (1880–1936) mit einer Ortsbestimmung seines politischen Urteils über Hitler und Mussolini, in: Zeitschrift für Politik 40 (1993), S. 418–443.
  • Michael Thöndl: Wie oft stirbt das Abendland? Oswald Spenglers These vom zweifachen Untergang. In: Archiv für Kulturgeschichte 86 (2004), S. 441–461.
  • Michael Thöndl: Der ‘neue Cäsar’ und sein Prophet. Die wechselseitige Rezeption von Benito Mussolini und Oswald Spengler. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 85 (2005), S. 351–394.
  • Michael Thöndl: Oswald Spengler in Italien. Kulturexport politischer Ideen der ‚Konservativen Revolution‘. Leipziger Universitätsverlag 2010, ISBN 978-3-86583-445-4.
  • Michael Thöndl: Die Jahre der Entscheidung im faschistischen Imperium. Die Rezeption von Oswald Spengler in Mussolinis Italien, in: Zaur Gasimov und Carl Antonius Lemke Duque (Hrsg.), Oswald Spengler als europäisches Phänomen. Der Transfer der Kultur- und Geschichtsmorphologie im Europa der Zwischenkriegszeit 1919–1939, Göttingen 2013 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Beiheft 99), S. 239–262.
  • Clemens Vollnhals Praeceptor Germaniae. Spenglers politische Publizistik. In: Völkische Bewegung – Konservative Revolution – Nationalsozialismus. Aspekte einer politischen Kultur. Hrsg. von Walter Schmitz und Clemens Vollnhals. Thelem, Dresden 2005, ISBN 3-935712-18-9, S. 117–137.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oswald Spengler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Oswald Spengler – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften. Band 10.1, dort: Spengler nach dem Untergang, bes. S. 48.
  2. Vgl. Franz Borkenau: Ende und Anfang. Klett-Cotta, Stuttgart 1984.
  3. Vgl. Toynbees Hauptwerk A Study of History
  4. Domenico Conte: Oswald Spengler. Eine Einführung, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2004, S. 14
  5. Domenico Conte: Oswald Spengler. Eine Einführung, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2004, S. 14
  6. Domenico Conte: Oswald Spengler. Eine Einführung, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2004, S. 16
  7. Deutschlandradio: Essay und Diskurs: Oswald Spenglers Untergang des Abendlandes, von Albrecht Betz, 13. Mai 2012
  8. Detlef Felken: Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur, C.H. Beck, München 1988, S. 25 ff.
  9. Detlef Felken: Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur, C.H. Beck, München 1988, S. 27
  10. Ulrich Wyrwa: Spengler, Oswald. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 784 (abgerufen über De Gruyter Online).
  11. John Farrenkopf, “Klio und Cäsar – Spenglers Philosophie der Weltgeschichte in Dienste der Staatskunst” in: “Der Fall Spengler, eine kritische Bilanz”, Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 1994, S. 45.
  12. Ulrich Wyrwa: Spengler, Oswald. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 784 (abgerufen über De Gruyter Online).
  13. Armin Baltzer: Spenglers Bedeutung für die Gegenwart, Verlag für Kulturwissenschaften E. Nicklaus, Neheim-Hüsten 1959, S. 13
  14. Jorge Luis Borges: Biogramm Oswald Spengler, in: Derselbe: Von Büchern und Autoren, Fischer, 1994, übersetzt von Gisbert Haefs, S. 48.
  15. Domenico Conte: Oswald Spengler. Eine Einführung. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2004, S. 17 ff.
  16. Detlef Felken: Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur, C.H. Beck, München 1988, S. 36-39
  17. Hans Mommsen: Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918–1933. Ullstein, Berlin 1998, S. 120.
  18. Siegfried Blasche, Jürgen Mittelstrass: Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie Band 4, Bibliographisches Institut 1996, S. 24.
  19. Paul Hoser: Ein Philosoph im Irrgarten der Politik. Oswald Spenglers Pläne für eine geheime Lenkung der nationalen Presse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 38 (1990), Heft 3, S. 435–451 und 456, hier das Zitat (online).
  20. Walter Struve: Elites Against Democracy. Leadership Ideals in Bourgeois Political Thought in Germany 1890-1933. Princeton University Press, Princeton 1973, ISBN 978-1-4008-7129-2 S. 243 f. (abgerufen über De Gruyter Online); Gordon A. Craig: Deutsche Geschichte 1866–1945. Vom Norddeutschen Bund bis zum Ende des Dritten Reiches. C.H. Beck, München 1980, S. 529.
  21. Paul Hoser: Ein Philosoph im Irrgarten der Politik. Oswald Spenglers Pläne für eine geheime Lenkung der nationalen Presse. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 38 (1990), Heft 3, S. 453 f. (online).
  22. Axel Schildt: Spengler, Oswald. In: Wolfgang Benz, Hermann Graml (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Weimarer Republik. C.H. Beck, München 1988, S. 322.
  23. Ulrich Wyrwa: Spengler, Oswald. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 785 (abgerufen über De Gruyter Online).
  24. Ulrich Wyrwa: Spengler, Oswald. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 785 (abgerufen über De Gruyter Online).
  25. Gedicht und Brief. Dem Gedächtnis Willi Schmids (1935), abgedruckt in Reden und Aufsätze
  26. Alexander Demandt: Spenglers Untergang. In: Die Literarische Welt, Beilage zu Die Welt, 27. März 1999.
  27. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949 C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 515.
  28. Milan Hauner: Das nationalsozialistische Deutschland und Indien. In Manfred Funke (Hrsg.): Hitler, Deutschland und die Mächte: Materialien zur Außenpolitik des dritten Reiches. Droste Verlag 1976, ISBN 3-7610-7213-9, S. 433.
  29. Detlef Felken: Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur, C.H. Beck, München 1988, S. 237
  30. Das Folgende nach Anton Mirko Koktanek: Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. In: Kindlers Literatur Lexikon im dtv. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1986, Bd. 11, S. 9752.
  31. Ernst Stutz: Oswald Spengler als politischer Denker. Francke, Marburg 1958 S. 22; Andreas Hetzel: Zwischen Poiesis und Praxis. Elemente einer kritischen Theorie der Kultur. Königshausen & Neumann, Würzburg 2001, S. 143; Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4: Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949 C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 488; Wilhelm Köller: Sinnbilder für Sprache. Metaphorische Alternativen zur begrifflichen Erschließung von Sprache. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-027186-7, S. 300 (abgerufen über De Gruyter Online).
  32. Alexander Bein: „Der jüdische Parasit“. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 13 (1965), Heft 2, S. 130 f. (online, Zugriff am 30. Januar 2016).
  33. Zit. nach Klaus Harpprecht: Thomas Mann, eine Biographie, Kapitel 32, Rowohlt 1995, S. 439
  34. Thomas Mann: Über die Lehre Spenglers (1922), in: Thomas Mann: Essays, Bd. 3 Musik und Philosophie, hrsg. von Hermann Kurzke, S. Fischer Verlag, Frankfurt-Main 1982, S. 148
  35. Till R. Kuhnle, „Ekelhafte Stadtansichten“, in: Ingenschay, Dieter (Hrsg. / Dir.): Die andere Stadt. Großstadtbilder in der Perspektive des peripheren Blicks, Würzburg: Königshausen und Neumann 2000, 144–156
  36. Alexander Bein: „Der jüdische Parasit“. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 13 (1965), Heft 2, S. 150 (online, Zugriff am 30. Januar 2016).
  37. Theodor W. Adorno: Spengler nach dem Untergang (PDF) (Zu Spenglers 70. Geburtstag) in Der Monat 20 / 1950, Seiten 115-128, 1950.
  38. Jorge Luis Borges: Biogramm Oswald Spengler, in: Derselbe: Von Büchern und Autoren, Fischer, 1994, übersetzt von Gisbert Haefs, S. 47-48.
  39. Rath, C.: Schamhafte Geschichte: Metahistorische Reflexionen im Werk von Jorge Luis Borges, transcript Verlag, 2014, S. 79.
  40. Anton Mirko Koktanek: Preußentum und Sozialismus. In: Kindlers Literatur Lexikon im dtv. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1986, Bd. 9, S. 7744.
  41. Hans Mommsen: Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918–1933. Ullstein, Berlin 1998, S. 370.
  42. Ulrich Wyrwa: Spengler, Oswald. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Bd. 2: Personen. De Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 784 (abgerufen über De Gruyter Online).
  43. Zitiert nach Peter Gay: Die Republik der Außenseiter. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1987, S. 118.
  44. Hagen Schulze: Weimar. Deutschland 1917–1933. Siedler, Berlin 1994, S. 137.
  45. Hagen Schulze: Weimar. Deutschland 1917–1933. Siedler, Berlin 1994, S. 134; Pierluca Azzaro: Deutsche Geschichtsdenker um die Jahrhundertwende und ihr Einfluss in Italien. Kurt Breysig, Walther Rathenau, Oswald Spengler. Peter Lang, Frankfurt am Main 2005, S. 373.
  46. Christian Hartmann, Thomas Vordermayer, Othmar Plöckinger, Roman Töppel (Hrsg.): Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition. Institut für Zeitgeschichte München − Berlin, München 2016, Bd. 1, S. 774.
  47. Oswald Spengler: Jahre der Entscheidung. Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung. C.H. Beck, München 1933, S. VII, zitiert nach Armin Pfahl-Traughber: Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Leske + Budrich, Opladen 1998, S. 98.
  48. Oswald Spengler: Jahre der Entscheidung. Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung. C.H. Beck, München 1933, S. 3, zitiert nach Armin Pfahl-Traughber: Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Leske + Budrich, Opladen 1998, S. 98.
  49. Vorwort von H. Kornhardt aus Oswald Spengler: Jahre der Entscheidung, dtv, München, 1961, S. 5 und 6.
  50. Zitiert nach Dirk van Laak: Afrika vor den Toren. Deutsche Raum- und Ordnungsvorstellungen nach der erzwungenen „Dekolonisation“. In: Wolfgang Hardtwig (Hrsg.): Ordnungen in der Krise. Zur politischen Kulturgeschichte Deutschlands 1900-1933. De Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-486-70727-4, S. 108 (abgerufen über De Gruyter Online).
  51. Detlef Felken: Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur, C.H. Beck, München 1988, S. 1203.
  52. Bürgerlich, Heroisch, Banausisch Rezension von Gustav René Hocke über Oswald Spengler: "Urfragen"