Max Otte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Max Otte (2016)

Max Otte (* 7. Oktober 1964 als Matthias Otte in Plettenberg)[1] ist ein deutsch-US-amerikanischer Ökonom. Er ist Leiter des von ihm im Jahr 2003 gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) und als Fondsmanager tätig.[2] Otte ist langjähriges CDU-Mitglied. Von Juni 2018 bis Januar 2021 war er Vorsitzender des Kuratoriums der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.[3][4]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Otte wurde als Sohn von Lore Otte,[5] geborene Hauter, und des Berufsschullehrers und Kommunalpolitikers Max Otte (1928–1983) geboren. Nach dem Tode seines Vaters nahm Otte dessen Vornamen Max an.[1]

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983 machte Otte sein Abitur in Plettenberg.[6] Von 1983 bis 1989 studierte er Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften an der Universität zu Köln. Zum Auslandsjahr mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik, Finanzen und Marketing war er zwischen 1986 bis 1987 als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung an der American University in Washington, D.C.[1] Er erhielt in dieser Zeit verschiedene Stipendien und Preise. Seine Ausbildung schloss er 1989 als Diplom-Volkswirt ab. Nach seinem Abschluss an der Princeton University als Master of Arts in Public Affairs 1991 promovierte Otte dort 1997 bei Aaron Friedberg mit der Arbeit „A Rising Middle Power? – German Foreign Policy in Transformation“.[1]

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otte war von 1989 bis 1994 als Berater für internationale Organisationen und den öffentlichen Sektor bei Kienbaum und Partner[7] tätig und 1995 Mitarbeiter beim Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung (CHE).[8] Von 1997 bis 1998 war er bei Arthur D. Little beschäftigt.[9][10] Er beriet verschiedene Unternehmen und Organisationen, darunter die Münchener Rück, das Bundeswirtschaftsministerium und die Vereinten Nationen.[11] Von 1998 bis 2000 war Otte Assistant Professor für internationale Wirtschaft und internationales Management am Department of International Relations der Boston University.[12] Darüber hinaus war er von 2001 bis 2005 am Aufbau des Executive MBA-Program Business Integration an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg beteiligt.[11]

2001 wurde er verbeamteter Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an die Hochschule Worms, wo er Marketing, International Business Studies sowie Finanzierung und Investition in den Fachbereichen Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft sowie Tourismus unterrichtete.[13] Von 2011 bis 2016 war er als Professor für quantitative und qualitative Unternehmensanalyse und -diagnose an der Karl-Franzens-Universität Graz tätig.[14][1][15] 2018 schied er auf eigenen Wunsch und mit Dank des Ministers aus dem Beamtenverhältnis aus.

Otte ist seit 2005 als Fondsmanager tätig.[16] Zeitweise hatte er einen Lehrauftrag an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt inne.[17]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otte ist Vater von drei Kindern.[18] Otte hat seit 2005 neben der deutschen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.[19][20]

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Otte auf einem Fondskongress (2019)

2006 veröffentlichte Otte das Buch „Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten.“ Darin sagte er einen Zusammenbruch der Aktienmärkte voraus. Im Verlauf der Finanzkrise ab 2007 machte dies Otte öffentlich bekannt.[21][22][23]

2009 sprach sich Otte für eine Verstaatlichung der Bank Hypo Real Estate aus.[24] Er sieht Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie andere genossenschaftlich organisierte Banken als Stabilitätsfaktor und als Weg zur Mittelstandsförderung an.[25][26][27]

In einer Anhörung im Finanzausschusses des Deutschen Bundestages vertrat Otte 2010 die Auffassung, dass eine Finanztransaktionssteuer über reduzierte Portfolioumschichtungen zu sinkenden Gebühren für Geldanleger führen werde.[28]

Otte bezeichnete den internationalen Finanzmarkt als Bedrohung für die Demokratie. Der Finanzsektor habe die Politik gekapert.[29]

In der Geldpolitik der Notenbanken sieht Otte Planwirtschaft[30] und zog Vergleiche zur Endphase der DDR.[31] In einem Artikel in der Jungen Freiheit im Juli 2019 stellte sich Otte hinter die umstrittenen finanzpolitischen Forderungen von Kevin Kühnert. Die Steuern für die „Leistungsträger der Gesellschaft“ in der Mittelschicht und die stark regressiv wirkende Mehrwertsteuer müssten gesenkt, die Unternehmensbesteuerung müsste reformiert und die Finanztransaktionssteuer müsste eingeführt werden.[32]

Europäische Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2010 forderte Otte einen Austritt der am stärksten verschuldeten Staaten Europas aus der Eurozone.[33] Im Jahre 2010 unterstützte er die Forderung, dass die Bundesregierung ungedeckte Leerverkäufe verbieten soll.[34] Otte setzt sich als für eine massive Regulierung der Finanzmärkte ein und fordert Regeln für die Eigenkapitalausstattung von Banken als Basis ihrer Haftung in einer Marktwirtschaft.[6][35][36]

Bei der Europäischen Union bemängelte er ein Legitimationsdefizit.[29]

Kapitalismuskritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einer Veranstaltung der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac kritisierte Otte im August 2017, die Politik habe vor der Kapitallobby kapituliert. Er beschrieb die herrschende Wirtschaftsordnung als „Beutekapitalismus“ zum Vorteil von Superreichen und forderte, Finanzeinkommen wie Arbeitseinkommen zu besteuern.[37] Die herrschende Meinung vieler Wirtschaftswissenschaftler bezeichnete er als „Religion des Hyperkapitalismus“, die sich nur am Eigennutz orientiere.[38]

Alternative für Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2017 kündigte Otte an, dass er wegen der deutschen Flüchtlingspolitik und der Eurorettung diesmal AfD wählen werde. Im Anschluss befürchtete Otte, dass er nun „auf Schwarzen Listen“ stünde, sprach von „Meinungsterror“ und erklärte: „Aktuell bin ich in der Verbannung“.[39] Otte distanzierte sich dabei deutlich vom Höcke-Flügel der AfD und betonte, dass es am Parteiprogramm der CDU „nichts auszusetzen“ gebe.[40] Im Februar 2020 sprach sich Otte dafür aus, die CDU solle „die Möglichkeit einer bürgerlichen Koalition mit der AfD auf allen Ebenen ausloten“.[41]

„Gemeinsame Erklärung 2018“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2018 gehörte Otte zu den Erstunterzeichnern der „Gemeinsamen Erklärung 2018“, einem Aufruf deutscher Autoren, Publizisten, Künstler, Wissenschaftler und Politiker, der sich gegen eine „Beschädigung Deutschlands“ durch eine stattfindende „illegale Masseneinwanderung“ im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015 richtet.[42][43][44]

Oswald Spengler Society[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2017 wurde von David Engels, Michael Thöndl und Otte die Oswald Spengler Society gegründet, dessen Präsidium er angehört.[45] 2018 wurde erstmals der von Otte gestiftete Oswald-Spengler-Preis in Höhe von 10.000 Euro an Michel Houellebecq vergeben.[46][47] Im Jahr 2020 erhielt ihn der an der Stanford University lehrende Historiker Walter Scheidel.[48]

Neues Hambacher Fest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Otte auf dem Neuen Hambacher Fest (2018)

Am 5. Mai 2018 war Otte Veranstalter des Neuen Hambacher Fests. An der Veranstaltung nehmen rund 1.200 Besucher und diverse Redner aus dem rechtspopulistischen Lager, unter anderem Jörg Meuthen, Thilo Sarrazin und Vera Lengsfeld teil, die an die Tradition des Hambacher Fests von 1832 anknüpfen wollten.[49][50][51]

Bereits vor der Veranstaltung wies Melanie Amann im Spiegel auf eine Methode „im rechten Milieu“ hin, historische Daten und Orte für sich zu reklamieren und das eigene „Tun als logische Fortführung des Werks heroischer Vorbilder zu zeichnen.“ Otte verneinte dem Magazin gegenüber, dass dies eine AfD-Veranstaltung sei. Allerdings sei die „AfD auch die einzige Partei, die das Grundproblem dieses Landes offen anspreche. Nämlich: «Wir erleben die Demontage all dessen, worauf wir stolz sein können».“[52]

In den Jahren 2019 und 2020 wurde die Veranstaltung erneut abgehalten.[53][54]

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 ist Otte Mitglied der CDU. Im Frühjahr 2017 wurde Otte Mitglied der Werteunion.[55]

2006 war Otte Gründungsmitglied des Zentrums für Value Investing sowie dessen Direktor und Aufsichtsrat.[56][13] Außerdem ist er Mitglied der Atlantik-Brücke, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, des American Council on Germany, des German-American Business Club und der Deutschen Gesellschaft für angewandte Typologie.[13] 2009 wurde Otte Mitglied der Preußischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg, wo er seit 2010 im Beirat sitzt.[57][58] Seit 2012 gehört er dem Verein Deutsche Sprache an.[59]

Investmentfonds[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 gründete er das Institut für Vermögensentwicklung (IFVE) als GmbH.[60] Eine zwischenzeitlich in der Schweiz errichtete Aktiengesellschaft wurde mittlerweile gelöscht.[61]

Erstmals als Fondsberater tätig wurde Otte ab Oktober 2005 für einen von der Banque SCS Alliance in Luxemburg aufgelegten Fonds, den Pléiade Actions „Privatinvestor“.[62] Er empfahl diesen 2006 im Buch „Der Crash kommt“ als „Fonds für die Krise“,[63] stellte jedoch seine Beratertätigkeit für diesen Fonds auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Oktober 2008 ein.[64] Im März 2008 wurde in Liechtenstein der Investmentfonds PI Global Value Fund aufgelegt, der laut Eigenangaben nach der Strategie von Otte investiere. Dieser zweite Fonds erhielt im Jahr 2011 die Vertriebszulassung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Juli 2013 folgte der Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI, aufgelegt von Ampega Investment, ein Fonds ausschließlich für deutsche Anleger, da Otte laut Eigenangaben aufgrund seines Wohnsitzes in Köln und der verschärften Gesetzeslage seit der Finanzkrise den PI Global Value nicht mehr persönlich, sondern nur über seine Schweizer „Privatinvestor“-Verwaltungsgesellschaft beraten konnte.[65] Ende 2016 initiierte Otte einen Hedgefonds für professionelle Investoren.[18]

Die von Otte betreuten Fonds werden sehr unterschiedlich bewertet. Im Jahr 2016 wurden die von ihm beratenen Fonds durch das Analysehaus Morningstar als „abenteuerlich“ eingestuft.[66] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisierte, Otte habe seine „Prominenz genutzt, um mit Aktienfonds Millionen einzusammeln“. Die Fonds schnitten im Vergleich zum Weltaktienindex MSCI World in den Jahren 2014–2016 deutlich schlechter ab. Laut Berechnungen von Morningstar gehöre vor allem der Fonds PI Global Value „zu den ganz großen Verlierern“. In der Vergleichsgruppe hätten sich 98 Prozent der Fonds besser entwickelt.[67] Laut einem Bericht von Spiegel Online halbierte sich das von Otte verwaltete Fondskapital in der Folge bis Oktober 2016 von 300 Millionen Euro auf gut 150 Millionen Euro.[68]

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche wandte sich Otte gegen die Kritik an seinen Fonds, gestand aber auch Fehler ein. Der im März 2008 aufgelegte Fonds PI Global Value habe den MSCI über die gesamte Laufzeit „geschlagen“ und „gehöre damit zu den zehn bis 15 Prozent der Besten“. Allerdings sei der Verkauf von Goldminenaktien im Jahr 2015 „schlichtweg falsch“ gewesen. Er habe in den Jahren 2015 und 2016 tatsächlich „glücklos agiert“.[69] Auch laut einem Bericht von Börse Online ist der „Vorwurf einer kontinuierlichen Underperformance“ der von Otte initiierten Fonds nicht gerechtfertigt. Der Fonds PI Global Value habe in seiner Gesamtlaufzeit bis Ende 2016 den DAX, EURO STOXX 50 wie auch den MSCI World geschlagen. Der Fonds habe in diesem Zeitraum eine Wertsteigerung von 87,43 Prozent verzeichnet, was einer jährlichen Rendite von 7,46 Prozent entsprach.[18] Bis Oktober 2017 hatte der Fonds laut Zeit Online seit 2008 eine Wertsteigerung von 126 Prozent verzeichnet und der DAX 93 Prozent.[55]

Im November 2017 wurde bekannt, dass Otte die Betreuung seiner Fonds aus der Schweiz nach Deutschland verlagert hatte.[70] Dafür habe er eine entsprechende Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten.[71] 2020 wurde diese auf eine Lizenz zur Portfolioverwaltung erweitert.[72]

Im April 2020, auf den Höhepunkt der Auswirkungen der globalen Covid-19-Pandemie an den internationalen Börsen, riet Max Otte zum massiven Einstieg in die Aktienmärkte.[73] Sein Vermögensbildungsfonds zählt zu den Mischfonds, die sich am besten vom Börsencrash erholt haben.[74]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Essay „Toward an Open World Order“ aus dem Jahr 1988 erhielt Otte den Preis der Mont Pelerin Society.[1] Diese wurde 1947 von Friedrich August von Hayek als Zusammenschluss von Akademikern, Geschäftsleuten und Journalisten ins Leben gerufen.

Otte ist Initiator des Human Roots Award und Stifter des Preisgeldes.[75] Es handelt sich um einen internationalen Archäologiepreis, der 2017 erstmals vergeben wurde.[76]

Kritik an Äußerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftsprognosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Fratzscher, Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, nennt Otte einen geschäftstüchtigen „Crash-Propheten“, der zwar Probleme richtig beschreibe, aber daraus die falschen Schlüsse ziehe.[77] Fratzscher schreibt dazu: „Schlechte Nachrichten und Panikmache verkaufen sich gut.“

Otte wird auch von mehreren Wirtschaftsjournalisten als „Crash-Prophet“ bezeichnet.[78][79] Laut Werner Grundlehner von der Neuen Zürcher Zeitung gäbe es fünf typische Merkmale für solche Crash-Propheten: „Ihre Argumente sind simpel und auf den ersten Blick logisch; ihre Prophezeiungen sind Teil ihres Geschäftsmodells; in Fachkreisen nimmt sie keiner ernst; sie sind Medienstars; ihre Lösungen sind scheinbar einfach.“ Grundlehner verglich dies mit einer Strategie beim Roulette: „Ich setzte jedes Mal auf die grüne Null und verliere meistens. Wenn dann aber die Kugel auf der Null liegen bleibt, veranstalte ich einen Riesenhallo und erzähle allen von der Verfünfundreissigfachung des Einsatzes. Zahlreiche Besucher im Kasino werden mich als erfolgreichen Spieler in Erinnerung behalten.“[80] Laut Harald Freiberger von der Süddeutschen Zeitung sei der Ton solcher Crash-Propheten „illiberal“, es gebe zudem „eine Nähe zu Rechtspopulismus und Verschwörungstheorien, manchmal auch zu Nationalismus“.[81]

Max Otte wehrt sich gegen die Einordnung als „Crash-Prophet“ und weist darauf hin, dass er überwiegend Kaufempfehlungen gibt und eigentlich „Bulle“ ist.[82]

Ausschreitungen in Chemnitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Otte die mediale Berichterstattung über die Ausschreitungen in Chemnitz als möglichen „Auftakt der offiziellen Verfolgung politisch Andersdenkender“ bezeichnet hatte, wurde er von Meron Mendel, dem Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, kritisiert, da er die Berichte über Chemnitz mit Meldungen über den Reichstagsbrand verglichen hätte.[83] Stefanie Schüler-Springorum, die das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin leitet, sah in Ottes Äußerung einen Versuch, Rechtsextreme mit Opfern des Nationalsozialismus gleichzusetzen.[84]

Mord an Walter Lübcke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof am 17. Juni 2019 die Ermittlungen im Fall des am 2. Juni 2019 getöteten Walter Lübcke an sich gezogen hatte, da der Verdacht eines rechtsextremen Hintergrundes bestand, versendete Otte einen Tweet, in dem er den Tatverdächtigen als „minderbemittelten Einzeltäter“ bezeichnete. Ferner beklagte er sich über die seiner Meinung nach medial stattfindende „Hetze gegen die rechte Szene“ und stellte fest, dass „der Mainstream endlich eine neue NSU-Affäre habe“.[85]

Einen Tag später distanzierte sich Otte von seinem Tweet und löschte diesen.[86] Er entschuldigte sich und sprach der Familie des Getöteten sein „tief empfundenes Beileid“ aus.[87][88]

Die Werteunion, der Otte seit 2017 angehört, forderte die CDU-Parteiführung auf, ein Parteiausschlussverfahren gegen Otte einzuleiten. Dessen Äußerungen hätten unter Mitgliedern der Werteunion „eine Welle des Entsetzens ausgelöst“, äußerte deren Vorsitzender Alexander Mitsch.[88] Otte erklärte dazu, dass er Christdemokrat sei und bleibe.[89] Er rechnete auch nicht mit einer juristischen Prüfung.[90] Für die Frankfurter Rundschau steht Otte „beispielhaft für die Haltung Rechter, selbst bei eindeutiger Faktenlage aus den Hetzenden Opfer zu konstruieren.“[91] Der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber machte unter anderem Otte für den Mord indirekt verantwortlich und verwies dabei auf die Möglichkeit, gegen die betreffenden Personen Artikel 18 des Grundgesetzes zu nutzen, der die Verwirkung von Grundrechten regelt.[92][93] Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wollte den Begriff der Mitschuld im Kontext dieser Angelegenheit dagegen nicht verwenden.[94]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amerika für Geschäftsleute. Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-593-35592-2.
  • Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten. Econ Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-430-20001-6.
  • Der Informationscrash. Wie wir systematisch für dumm verkauft werden. Econ Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-430-20078-3.
  • Stoppt das Euro-Desaster. Ullstein Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-550-08896-4.
  • Endlich mit Aktien Geld verdienen. Die Strategien und Techniken, die Erfolg versprechen. FinanzBuch Verlag, München 2012, ISBN 978-3-89879-631-6.
  • Rettet unser Bargeld! Ullstein Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08158-3.
  • Investieren statt sparen. Anlegen in Zeiten von Niedrigzinsen, Bargeldverbot und Brexit. Econ Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-430-20225-1.
  • Die Finanzmärkte und die ökonomische Selbstbehauptung Europas. Gedanken zu Finanzkrisen, Marktwirtschaft und Unternehmertum. Springer Gabler, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-23178-1.
  • Weltsystemcrash. Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung. FinanzBuch Verlag, München 2020, ISBN 978-3-95972-282-7.

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gier und Wahnsinn. Warum der Crash immer wieder kommt … Hrsg.: Max Otte. FinanzBuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-560-9.
  • Das Ende des Geldes. Hyperinflation und ihre Folgen am Beispiel der Weimarer Republik. Hrsg.: Max Otte. FinanzBuch Verlag, München 2011, ISBN 978-3-89879-627-9.
  • Das Geld der Anderen. Wie die Banker uns ausnehmen. Hrsg.: Max Otte. FinanzBuch Verlag, München 2012, ISBN 978-3-89879-679-8.
  • Nachdenken für Deutschland. Wie wir die Zukunft unseres Landes sichern können. In: Erika Steinbach, Max Otte (Hrsg.): Schriftenreihe der Desiderius Erasmus Stiftung. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Lüdinghausen/Berlin 2018, ISBN 978-3-944872-89-6.
  • David Engels, Max Otte, Michael Thöndl (Hrsg.): Der lange Schatten Oswald Spenglers: Hundert Jahre Untergang des Abendlandes. Manuscriptum Verlagsbuchhaltung, Lüdinghausen/Berlin 2018, ISBN 978-3-944872-71-1.
  • Michel Houellebecq, David Engels, Gerd Morgenthaler, Max Otte (Hrsg.): Michel Houellebecq, Oswald Spengler und der „Untergang des Abendlandes“. Reden anlässlich der Verleihung des Oswald-Spengel-Preises an Michael Houellebecq in Brüssel am 19. Oktober 2018. Edition Sonderwege, Manuscriptum Verlagsbuchhaltung, Lüdinghausen/Berlin 2019, ISBN 978-3-944872-91-9.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Privatinvestor. Institut für Vermögensentwicklung (IFVE), Köln 2003 (wöchentlicher Börsenbrief).
  • Deutscher Bundestag (Hrsg.): Neustart für die Wirtschaft in Deutschland und Europa. Stellungnahme von Max Otte. 27. Mai 2020 (bundestag.de [PDF; abgerufen am 2. November 2020] öffentliche Anhörung).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Max Otte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Max Otte: Lebenslauf. Abgerufen am 3. Juli 2020 (private Website).
  2. Ingo Narat: Die Hoffnung des Crash-Propheten. Max Otte versucht ein Comeback. Der umstrittene Geldverwalter erwartet eine neue Krise und bereitet sich in seinem Fonds entsprechend vor. Seine Aktienbestände fängt er bereits an zu senken. In: Handelsblatt. 13. Februar 2018, S. 34.
  3. Kuratorium. In: Desiderius-Erasmus-Stiftung. Abgerufen am 20. Juli 2020.
  4. Vorsitzender des Kuratoriums AfD-naher Stiftung legt Amt nieder. In: DIE ZEIT 7. Januar 2021. Abgerufen am 11. Januar 2021.
  5. Bernd Maus: Heimspiel in Ohle für Finanzexperten Otte. In: Der Westen. 13. Februar 2011, abgerufen am 20. Juli 2020.
  6. a b Hans Sedlmaier: Money, Macht und Marx. Crash-Prophet und Hedge-Fonds-Manager Max Otte verreißt Euro und Finanzsystem, lobt die Aktienumsatzsteuer sowie Sahra Wagenknecht – und erklärt seine Erfolgsstrategie. In: Focus Money. 26. Januar 2011, S. 30–35.
  7. Jutta Hoffritz: Unbegrenzte Möglichkeiten. In: WirtschaftsWoche. 24. Oktober 1996, S. 192.
  8. Max Otte: Amerika für Geschäftsleute: Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln. In: Amazon. Abgerufen am 20. Juli 2020 (Produktbeschreibung).
  9. Klaus Pesch: Crash-Prophet, Rocker und Gärtner. In: Kölnische Rundschau. 25. August 2012.
  10. Prof. Dr. Max Otte: Vom Best Case weit entfernt. SOS-Kinderdorf-Stiftung, abgerufen am 15. Juli 2020.
  11. a b Jahreskonferenz 2010. (PDF) Reader. Netzwerk Recherche, 24. Juni 2010, abgerufen am 15. Juli 2020.
  12. Max Otte. Folge 332. In: Jung & Naiv. 8. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017 (Video).
  13. a b c Prof. Dr. Otte, Ph.D. Curriculum Vitae. (Nicht mehr online verfügbar.) Hochschule Worms, archiviert vom Original am 13. Februar 2015; abgerufen am 26. Juni 2015.
  14. Otte, Matthias, Univ.-Prof. Dipl.-Vw. MA Ph.D. (Nicht mehr online verfügbar.) Karl-Franzens-Universität Graz, archiviert vom Original am 1. März 2016; abgerufen am 20. Juli 2020.
  15. Max Otte will weniger Professor und mehr Warren Buffett sein. In: Fonds professionell. 27. Januar 2016, abgerufen am 15. Juli 2020.
  16. Svetlana Kerschner: Max Otte: „Stolz bin ich nicht“, Wachtendorf: „mea culpa“. Diskussion um Promi-Fonds-Kritik. In: Das Investment. 7. September 2016, abgerufen am 29. Oktober 2016.
  17. Vorlesungsverzeichnis: Veranstaltungen nach Prüfungsordnungen. Universität Erfurt, abgerufen am 15. Juli 2020 (bspw. Wintersemester 2013 und 2015).
  18. a b c Jens Castner: Max Otte: Die Einsamkeit des Langstreckeninvestors. In: Börse Online. 21. Dezember 2016, abgerufen am 29. Dezember 2016.
  19. Bettina Klein: Finanzwissenschaftler erwartet steigende Zinsen in USA. In: Deutschlandfunk. 1. August 2011, abgerufen am 19. Juli 2020 (Interview).
  20. Max Otte. (Nicht mehr online verfügbar.) In: KörberForum Kehrwieder. Körber-Stiftung, archiviert vom Original am 28. Februar 2016; abgerufen am 10. Juli 2020.
  21. Peter Nowak: Zwischen Karl Marx und Max Otte. In: Telepolis. 8. November 2008, abgerufen am 24. Januar 2010.
  22. Joachim Wille: Wirtschaftsprofessor: Der Crash-Prophet. In: Frankfurter Rundschau. 1. November 2008.
  23. Kerstin Kohlenberg, Wolfgang Uchatius: Wo ist das Geld geblieben? In: Die Zeit. 27. November 2008, abgerufen am 24. Januar 2010.
  24. Patrick Gensing: „Die HRE gehört verstaatlicht!“ Regierung debattiert über Hypo Real Estate. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Tagesschau. 4. Februar 2009, archiviert vom Original am 16. Februar 2009; abgerufen am 20. Juli 2020 (Interview).
  25. Max Otte: Volks- und Raiffeisenbanken als Stabilitätsfaktoer in Wirtschaftskrisen - Eine polit- und institutionenökonomische Perspektive. In: Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen (ZfgG). Nr. 2, 2010, S. 89 ff. (archive.org [abgerufen am 20. Juli 2020]).
  26. Vernehmlassung „Too Big To Fail“ / Änderung des Bankengesetzes. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Universität Luzern, Kompetenzzentrum für Genossenschaftsunternehmen, Institut für Unternehmensrecht, archiviert vom Original am 2. Juni 2012; abgerufen am 20. Juli 2020.
  27. Max Otte: Die Finanzkrise und das Versagen der modernen Ökonomie. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). Nr. 52, 2009 (bpb.de [abgerufen am 20. Juli 2020]).
  28. Transaktionssteuer umstritten. Deutscher Bundestag, 17. Mai 2010, abgerufen am 26. November 2017.
  29. a b Tobias Fülbeck: Top-Ökonom warnt: Warum die Demokratie, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. (Nicht mehr online verfügbar.) In: HuffPost Deutschland. 15. April 2015, archiviert vom Original am 23. September 2017; abgerufen am 25. November 2017.
  30. Andreas Toller: „Wie die DDR im Endstadium“. In: WirtschaftsWoche. 27. Dezember 2016, abgerufen am 25. November 2017 (Interview).
  31. Christine Heuer: „Lage ist so ernst wie seit Jahrzehnten nicht.“ In: Deutschlandfunk. 14. Oktober 2014, abgerufen am 25. November 2017.
  32. Max Otte: Ungleiche Vermögensverteilung: Bitte erhöht meine Steuern! In: Junge Freiheit. 19. Juli 2019, S. 22 (jungefreiheit.de [abgerufen am 20. Juli 2020]).
  33. Ulrich Hottelet: „Irland, Spanien, Portugal und Griechenland sollten aus der Euro-Zone austreten.“ (Nicht mehr online verfügbar.) In: Cicero. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2010; abgerufen am 4. Juli 2020 (Interview).
  34. Dirk Müller: „Eigenkapital ist der Schlüssel zu allem.“ Deutschlandfunk, 8. März 2010, abgerufen am 12. Oktober 2017 (Interview).
  35. Helmut Achatz: Crash-Professor Otte: „Privatanleger haben die Schnauze voll.“ In: Focus. 6. Oktober 2011, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  36. Ute Welty: Finanzexperte: Fast alle deutschen Banken dürften Stresstest bestehen. Deutschlandfunk Kultur, 23. Juli 2010, abgerufen am 12. Oktober 2017 (Interview).
  37. Julia Bauman: Attac diskutiert Konzepte für ein anderes Wirtschaftssystem. In: Schwäbische Zeitung. 25. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2018.
  38. Dirk Augustin: Attac gehen die Protestler aus. In: Schwäbische Zeitung. 24. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2018.
  39. Stefanie Witte: Gefragter Finanzexperte sympathisiert mit der AfD. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 9. Dezember 2017, abgerufen am 20. Juli 2020.
  40. Marc Etzold: „Mein Gewissen treibt mich zur AfD.“ In: WirtschaftsWoche. 12. September 2017, abgerufen am 25. März 2019 (Interview).
  41. Sabine am Orde: Die Werteunion nach Thüringen: Die Brückenschläger. In: Die Tageszeitung. 15. Februar 2020, S. 3 (taz.de [abgerufen am 20. Juli 2020]).
  42. Matthias Iken: In Deutschland regiert die Feigheit vor dem Streit. In: Hamburger Abendblatt. 14. April 2018, abgerufen am 8. August 2018.
  43. Gemeinsame Erklärungen und Entstörungen. Politische Solidaritätsbekundungen von Tellkamp & Co. In: Börsenblatt. 20. März 2018, abgerufen am 20. Juli 2020.
  44. Liane Bednarz: Zwischen CDU und AfD: Wie der rechtskonservative Graubereich an Einfluss gewinnt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: HuffPost Deutschland. 1. Juli 2018, archiviert vom Original am 8. August 2018; abgerufen am 8. August 2018.
  45. The Society. In: oswaldspenglersociety.com. Abgerufen am 25. März 2019.
  46. Axel Rüth: Houellebecq & Spengler: Gebärmütter als Hoffnung für das Abendland. In: Die Welt. 21. Oktober 2018, abgerufen am 25. März 2019.
  47. Michel Houellebecq: Wie man nicht ausstirbt. In: Die Welt. 20. Oktober 2018, abgerufen am 20. Juli 2020.
  48. Walter Scheidel. (PDF) Stanford University, abgerufen am 23. November 2020.
  49. Marc Felix Serrao: Ein Fest für die Teilung Deutschlands. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. Mai 2018, abgerufen am 21. Juli 2020.
  50. „Neues Hambacher Fest“ spaltet die Gemüter. Umstrittene Veranstaltung auf Hambacher Schloss. (Nicht mehr online verfügbar.) In: SWR Aktuell Rheinland-Pfalz. 6. Mai 2018, archiviert vom Original am 26. März 2019; abgerufen am 20. Juli 2020.
  51. Referenten 2018. In: Neues Hambacher Fest. Institut für Vermögensentwicklung (IFVE), abgerufen am 19. Juli 2020.
  52. Melanie Amann: „Neues Hambacher Fest“: Wie sich das AfD-Milieu die deutsche Geschichte zurechtbiegt. In: Der Spiegel. 23. April 2018, abgerufen am 27. April 2018.
  53. Vera Schmidberger: „Patriotenwanderung“ in Hambach: Mission Imagegewinn. In: Tagesschau. 8. Juni 2019, abgerufen am 11. Juni 2019.
  54. Simone Jakob: Protest gegen „Neues Hambacher Fest“. In: Mannheimer Morgen. 7. Oktober 2020, abgerufen am 23. November 2020.
  55. a b Mark Schieritz: Ottes Welt. Einer der bekanntesten deutschen Börsengurus hat die AfD gewählt. Ist das Trotz oder meint er das ernst? In: Zeit Online. 18. Oktober 2017, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  56. ‚Börse Online‘ kooperiert mit Zentrum für Value-Investing e.V. In: Business-Echo. 14. April 2011, abgerufen am 18. Juli 2020.
  57. Monatsbrief Dezember 2010. (PDF) Preußische Gesellschaft, S. 3, abgerufen am 21. Juli 2020.
  58. Monatsbrief April 2011. (PDF) Preußische Gesellschaft, S. 2, abgerufen am 21. Juli 2020.
  59. Bekannte Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 8. Februar 2017; abgerufen am 17. Juli 2012.
  60. Unternehmensregister. Bundesanzeiger Verlag, abgerufen am 15. Juli 2020 (Amtsgericht Köln, HRB 50223).
  61. Zentraler Firmenindex (Zefix). Schweizerische Eidgenossenschaft, abgerufen am 15. Juli 2020 (Kanton Zug, CHE-113.284.563).
  62. LU0229465447. In: Fundsquare. Abgerufen am 21. Juli 2020 (englisch).
  63. Max Otte: Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten. Econ Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-430-20001-1, S. 256, 257.
  64. Annual Report 2009. (PDF) 1618 Investment Fund, S. 6, abgerufen am 19. Juli 2020 (französisch).
  65. John Mihaljevic: Das Value-Investing-Handbuch. Mit bewährten Methoden die besten Investments finden. FinanzBuch Verlag, München 2015, ISBN 3-89879-888-7, S. 391.
  66. Ingo Narat: Max Otte als Fondsmanager: Ein Professor kämpft mit der Börse. In: Handelsblatt. 6. Juni 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  67. Dennis Kremer: Der Absturz der Promi-Fonds. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. September 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  68. Henning Jauernig: Promi-Fonds: Wenn der Börsenguru Geld verliert. In: Der Spiegel. 31. Oktober 2016, abgerufen am 23. November 2016.
  69. Andreas Toller: „Ich bin kein Börsenpromi, sondern Fondsmanager.“ In: WirtschaftsWoche. 9. September 2016, abgerufen am 25. Dezember 2016 (Interview).
  70. Neues Institut in Köln: Max Otte unterwirft sich der Bafin-Aufsicht. In: Fonds professionell. 27. November 2017, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  71. Tim Habicht: Max Otte bündelt Fondsberatungsaktivitäten mit 32er Lizenz der BaFin in Deutschland. In: Citywire. 27. November 2017, abgerufen am 21. Juli 2020.
  72. Maximilian Märkl: Max Ottes Boutique erhält Lizenz zur Portfolioverwaltung. In: Citywire Deutschland. (citywire.de [abgerufen am 23. Juli 2020]).
  73. Max Otte: „Ich bin voll investiert“. In: Institutional Money. 3. April 2020, abgerufen am 23. November 2020.
  74. Fondsszene. In: Trends in Asset Management (TiAM). Finanzen Verlag, 2020.
  75. „Human Roots Award“ an den Evolutionsbiologen Richard Dawkins überreicht. (PDF) Römisch-Germanisches Zentralmuseum (RGZM), 21. November 2017, abgerufen am 15. Juli 2020 (Pressemitteilung).
  76. Neuer Archäologiepreis an Evolutionsbiologen Dawkins. In: Focus Online. 6. November 2017, abgerufen am 15. Juli 2020.
  77. Krisenliteratur: Was an den Argumenten der Crash-Propheten dran ist. In: Der Spiegel. 27. Dezember 2019, abgerufen am 16. Juli 2020.
  78. Olaf Gersemann: „Crash-Prophet“: Börsenprofessor Max Otte gibt Professorenjob auf. In: Die Welt. 23. August 2019, abgerufen am 4. Juni 2020.
  79. Ralf-Dieter Brunowsky: Geldanlage: Crashpropheten haben immer recht. In: Die Welt. 17. September 2018, abgerufen am 4. Juni 2020.
  80. Werner Grundlehner: Das Geschäft mit der Angst vor dem Kurssturz. In: Neue Zürcher Zeitung. 6. Dezember 2019, abgerufen am 4. Juni 2020.
  81. Harald Freiberger: Simple Vorhersagen: Crash-Propheten im Crash-Test. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Dezember 2019, abgerufen am 4. Juni 2020.
  82. Torsten Lehmann: Max Otte im Interview: „Wir befinden uns in einem Moment extremer Umbrüche“. In: Fonds Discount. 7. August 2020, abgerufen am 23. November 2020.
  83. Ernüchtert von deutscher Erinnerungspolitik: Leiter der Bildungsstätte Anne Frank warnt vor Tabubruch. In: Frankfurter Neue Presse. 2. Januar 2018, abgerufen am 25. März 2019.
  84. Matthias Trautsch: Erfolg gegen Erika Steinbach: Kein Vergleich mit Mengele. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. März 2019, abgerufen am 15. Juli 2020.
  85. Getöteter CDU-Politiker Lübcke: Kramp-Karrenbauer findet doch noch Worte. In: Spiegel Online. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  86. Seyda Kurt, Nina Monecke: Was im Fall Walter Lübcke bisher bekannt ist. In: ze.tt. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  87. Sebastian Eder: Wenn Grenzen überschritten werden. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  88. a b Florian Gathmann: Die CDU und der Fall Lübcke: WerteUnion will Ausschluss von umstrittenem Parteimitglied Otte. In: Spiegel Online. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  89. Georg Dickopf: Max Otte: „Ich bin und bleibe Christdemokrat“. In: come-on. Mediengruppe Westfälischer Anzeiger, 23. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019.
  90. Rheinische Post: CDU-Mitglied Max Otte nennt Vorgehen der Parteispitze gegen sich „Verzweiflungstat“. In: Presseportal. 26. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019 (Pressemitteilung).
  91. Hetze im Mordfall Lübcke: „Volksschädling wurde hingerichtet.“ In: Frankfurter Rundschau. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  92. Mordfall Walter Lübcke: Peter Tauber sieht Mitschuld bei AfD- und CDU-Politikern. In: Spiegel Online. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  93. Ehemaliger CDU-Generalsekretär: Tauber will Verfassungsfeinden die Meinungsfreiheit entziehen. In: Der Tagesspiegel. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  94. Bastian Brauns: Mordfall Walter Lübcke – Werteunion wendet sich mit offenem Brief gegen Peter Tauber. In: Cicero. 25. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019.