Schloss Hinterglauchau

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Schloss Hinterglauchau (Ostseite)
Schlosshof mit Nordflügel, Burgbrunnen und Kastanie, Blick nach Westen zum Westflügel
links: östlicher Teil der Südseite von Hinterglauchau, Renaissancegiebel mit Voluten wohl um 1604 datiert (mit Bogengang zum Schloss Forderglauchau)

Schloss Hinterglauchau ist ein Renaissanceschloss im westsächsischen Glauchau. Es wurde ab 1470 am Ort einer um 1170 errichteten Burg der Herren von Schönburg erbaut und bildete über Jahrhunderte deren Herrschaftsmittelpunkt. Mit der Errichtung der später Schloss Forderglauchau genannten Gebäudeteile wurde die Anlage ab etwa 1525 in Richtung Stadt erweitert. Zur gleichen Zeit wurde das Kernschloss umgebaut. Im frühen 20. Jahrhundert richtete man im Schloss ein Museum ein.

Lage und Zugang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Glauchauer Schlösser befinden sich auf dem Schlossberg, der vor der Ostseite von Schloss Forderglauchau durch den sogenannten Kurzen Graben vom sogenannten Stadtberg bzw. der Stadt (Altstadt, Innenstadt, historisch hier Rechtstadt genannt) abgetrennt wird. Der Schlossberg befindet sich am rechtsseitigen/östlichen Talhang der Zwickauer Mulde. Beide Schlösser sind durch einen Halsgraben vor dem Ostflügel von Schloss Hinterglauchau von einander getrennt. Im Süden wird der Schlossberg von der Schlucht Hirschgrund/Hirschgraben und im Nordosten von der wohl natürlichen Schlucht Mühlberg geschützt. An Südseite, Nordseite und Westseite fällt der Schlossberg steil ab. Schloss Hinterglauchau befindet sich auf dem westlichen Ende (Bergsporn) des Schlossberges, Schloss Forderglauchau auf dem Ostteil des Schlossberges. Schloss Forderglauchau kann über drei steinerne Bogenbrücken und zwei Toranlagen betreten werden. Schloss Hinterglauchau kann nur über den Hof von Schloss Forderglauchau über eine steinerne Bogenbrücke über seinen Halsgraben hinweg betreten werden. Außerdem gibt es noch einen unterirdischen Zugang („geheimer“ Gang) vom Hirschgrund aus und eine Pforte zum Berggarten am südlichen Hang zum Hirschgrund.

Zum Namen „Hinterglauchau“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Bau des vorderen Schlosses (Schloss Forderglauchau) von 1527 bis 1534 wurde das vordere meist als „förder(es) Schloß“ und das hintere als „hinter(es) Schloß“ betitelt. Dies blieb auch bezüglich des hinteren Schlosses noch bis Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts so. Wohl erst nach 1900 bürgerte sich der Name Hinterglauchau für das hintere Schloss ein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittelalterliche Burg und Herrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg von Glauchau entstand um 1170/80,[1] vermutlich unter Hermann I. von Schönburg,[2] Herr auf Burg Geringswalde und Gründer des dortigen schönburgischen Hausklosters, als Herrschaftsmittelpunkt der muldenländischen Schönburger, die von hier aus ihr Territorium durch Rodung erweiterten. Dies geschah im Rahmen der Zweiten Ostexpansion des mittelalterlichen Deutschen Kaiserreiches.[3] Die Burg befand sich später am westlichen Rand der um die Mitte des 13. Jahrhunderts planmäßig angelegten Stadt Glauchau auf einem Bergsporn als Spornburg über dem Tal der Zwickauer Mulde. Nach Errichtung der Stadtmauer war die Burg zusammen mit ihrem Vorwerk vermutlich in die Stadtmauer einbezogen. Die Glauchauer Burg war demnach eine Stadtburg.[4][5] Dafür spricht auch eine Urkunde aus dem Jahre 1335, in der Burg und Stadt zusammen als „Veste“ betitelt werden.[6] Unterhalb der Burg befanden sich wohl Burgmannensitze des niederen Adels/schönburgischer Ministeriale,[7] denn dieses Areal in der Glauchauer Unterstadt trägt bis heute den Namen „Wehrdigt“.[8] Die dort wohnenden Bürger und wohl auch Ministerialen wurden „Außerstädter“[8] genannt, da die Unterstadt außerhalb der Stadtmauer lag. Zu diesen Ministerialen der Schönburger gehörte höchstwahrscheinlich ein „henric de Gluchowe“, der 1240 in einer Urkunde des Burggrafen Albert von Altenburg als Zeuge genannt wurde.[7] Bereits 1256 erfolgte eine erste indirekte urkundliche Nennung der Burg Glauchau, als Friedrich I. (1247 urkundlich erstgenannt) von Schönburg-Glauchau eine Urkunde „… in cenaculo Gluchowe …“, also im Speisesaal oder Palas der Burg ausstellte.[9]

Um 1300 erwarben die Schönburger die Herrschaften und Burgen Crimmitschau (mit Burg Schweinsburg), Meerane (Burg später abgegangen) und Stollberg (Burg Staleburg). Außerdem wurden um 1300 die reichsunmittelbaren Herrschaften und Burgen Glauchau und Lichtenstein mit Genehmigung des deutschen Kaisers an den böhmischen König übertragen. Die Schönburger erhielten diese Herrschaften und Burgen als böhmische Reichsafterlehen rückübertragen und sind somit in diesen Herrschaften vor dem Zugriff der Wettiner sicher.[10]

1335 wurde die Burg Glauchau erstmals urkundlich direkt erwähnt: „vnser vestin Gluchow huz vnd stad“.[11]

Infolge einer Erbeinigung 1366 zwischen Johannes I. von Waldenburg und Friedrich von Schönburg-Hassenstein, wurden die Schönburger spätestens 1378 Herren von Burg und Stadt Waldenburg. Friedrich XI. von Schönburg nennt sich daher 1378 erstmals Herr zu Glauchau und Waldenburg.[12]

Am 25. November 1372 verzichteten die Markgrafen von Meißen im Pirnaischen Vergleich zugunsten von Kaiser Karl IV. auf ihre lehnsherrlichen Ansprüche an Glauchau, Meerane, Waldenburg und Lichtenstein. Die genannten Herrschaften und Burgen waren nun direkte Reichsafterlehen, also reichsunmittelbar. Die Schönburger wurden hier Lehnsnehmer des Reiches.[13]

Den Zustand der Burg Glauchau (später Hinterglauchau genannt) um 1470 (also vor dem Bau von Schloss Forderglauchau) zeigt die älteste bekannte Ansicht des Glauchauer „Schlosses“, ein – ehemals im Besitz des Fürsten Günther von Schönburg-Waldenburg befindlich gewesenes – Ölgemälde im Schloss Rohnstock bei Freiburg in Schlesien.[14]

1488 ist das Einstürzen eines Turmes auf dem Glauchauer „Schloss“ in der Chronik des Pirnaer Dominikaner-Mönchs Johann(es) Lindner, bekannt auch als „Pirnischer Mönch“, erwähnt (auch in der Glauchauer Chronik des E. Eckhardt zitiert): „…vnd (MCCCCLXXXVIII) viel der torm auf dem schlosse nyder…“. Ob es sich dabei um einen Bergfried handelte, ist unklar. Wahrscheinlicher war dies der sechseckige Turm an der Südwestecke des Schlosses (Hinterglauchau), da dieser Turm später durch einen neueren sechseckigen Turm ersetzt wurde.[8]

Über das Aussehen und den Aufbau der mittelalterlichen Burg Glauchau war noch um 1990 kaum etwas bekannt. Ob die Burg Glauchau einen Bergfried hatte, war nicht geklärt. Bergfried-Fundamente wurden bis 1990 nicht gefunden.[15] Längere Zeit nahm man an, dass die schönburgischen Burgen Glauchau und Lichtenstein auf einen Bergfried verzichtet hatten, da beide über unterirdische Gänge als (angenommener) Rückzugsort verfügen. Diese Theorie musste für Burg Lichtenstein um 2018 fallen gelassen werden, als Fundamente eines quadratischen Bergfriedes – sicher aus staufischer Zeit – gefunden wurden. Der Ostflügel Hinterglauchaus ging mutmaßlich aus dem alten Palas der Burg hervor. Seine aus Backsteinen errichtete Ostwand soll wohl aus dem 13. Jahrhundert stammen und zu dieser Zeit bereits dreigeschossig gewesen sein.

Teile der Glauchauer Burg – zumindest Teile deren Obergeschosse – waren wohl aus Fachwerkbauweise errichtet, denn auf der alten Süd-Ansicht beider Glauchauer Schlösser auf einem Schönburgischen Stammbaum – datiert 1600 bis um 1760 – sind noch Fachwerkbauten an der Südseite von Schloss Hinterglauchau sichtbar. Dieser Zustand bestand offenbar bis zu dem spätbarocken Umbau.

Anmerkungen zur Gründung der Burg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da aus dem 12. Jahrhundert für Glauchau (und auch für das schönburgische Geringswalde) keine Urkunden vorliegen, wurde das Gründungsdatum der Burg Glauchau von Historikern anhand urkundlicher Nennungen der Nachbarburgen Meerane und Waldenburg abgeschätzt. Für 1174 ist die Existenz der Burg in Meerane recht sicher belegt.[16] Burg Waldenburg soll laut Urkunden des Bergerklosters Altenburg zwischen 1165 und 1172 errichtet worden sein.[17] Außerdem wurde der Ort Weidensdorf bei Glauchau erstmals 1161 (laut Walter Schlesinger ab 1165 angelegt) urkundlich belegt. Und schon 1173 sind viel höher im Erzgebirge, bei Aue neue Siedlungen belegt.[18] Daher wird die Burggründung in Glauchau von heutigen Historikern für etwa 1170–1180 eingegrenzt. Schlesinger setzte noch 1170 als Datum an. Da im 12. Jahrhundert in Glauchau wie auch im gesamten Tal der Zwickauer Mulde keine Schönburger urkundlich belegt sind, vermutet man Hermann I. von Schönburg als Bauherrn. Hermann I. von Schönburg (gest. 1224/25[19]) wird 1212 in einem Vertrag zwischen König Otto IV. mit Markgraf Dietrich von Meißen neben etlichen anderen königlichen Zeugen (u. a. den königlichen Burggrafen von Altenburg) als Reichsministeriale „ministerialis imperii“ genannt. Eine Gründung im königlichen Auftrag (im Zusammenhang der Ostexpansion im 12. Jahrhundert) ist laut Historiker Walter Schlesinger sehr wahrscheinlich, aber nicht urkundlich belegt.[20]

Glauchau als Geleitburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das kleine Tal Hirschgrund vor der Südseite beider Glauchauer Schlösser verlief ehemals eine historische Straße, die früher als „Zwickscher Weg“ oder „von Zwickau“ (Meilenblatt 1799) betitelt wurde, in der jüngeren Geschichte des 19./20. Jh. als Hirschgrundstraße.[21] Die heutige Hirschgrundstraße in der Glauchauer Oberstadt nahe dem Rosarium verläuft aber nicht mehr durch den Hirschgrund, spätestens seit Anlegung der Paul-Geipel-Straße, wobei der Hirschgrund teilweise verfüllt wurde. Die alte Bezeichnung legt laut Walter Schlesinger eine Handelsstraße von oder nach Zwickau nahe. Ob hier Zoll erhoben wurde, ist unklar. Laut Schlesinger wird die Bedeutung dieser Handelsstraße im 12. Jahrhundert bei der Gründung Glauchaus eher gering gewesen sein, da die urkundlich belegten Haupt-Handelsstraßen von Leipzig über Altenburg nach Zwickau und von dort nach Böhmen sowie eine andere Straße von Altenburg über Waldenburg und Lichtenstein nach Böhmen führten. Für Zwickau und Waldenburg sind Zollstellen belegt.

Schönburgischer Bruderkrieg 1347–1355[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1347 bis 1355 tobte in den Schönburgischen Herrschaften der sogenannte Schönburgische Bruderkrieg. Die Brüder Hermann VIII. (gest. 1356) und Friedrich XI. (gest. 1389) zu Glauchau stritten sich um den Besitz ihres Bruders Dietrich II. (Lebensdaten unbekannt). Dietrich war in den Deutschen Orden eingetreten. Hermann und Friedrich verwüsteten während dieser Fehde in Scharmützeln gegenseitig ihre Besitzungen. 1348 wurde Hermann VIII. im Mülsengrund, einem Tal nahe Glauchau, geschlagen. Als 1349 die böhmische Linie der Schönburger von Burg Hassenstein Kriegsknechte nach Glauchau marschieren ließ, flüchtete die Bevölkerung in Stadt und Burg Glauchau.

Letztlich beauftragte Kaiser Karl IV. den meißnischen Markgrafen Friedrich den Strengen mit der Schlichtung der Fehde.[22]

Teilungsvertrag 1446[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Februar 1446 wurde ein Teilungsvertrag zwischen Veit II. und Friedrich XX. von Schönburg besiegelt. Veit erhielt die Herrschaften und Burgen Lichtenstein und Hartenstein; Friedrich erhielt Waldenburg. Burg und Herrschaft Glauchau blieben in gemeinsamem Besitz beider.[23]

Vereinigung der Herrschaften Glauchau und Meerane 1493[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1493 wurden beide Herrschaften zur Herrschaft Glauchau – mit Verwaltung auf der Glauchauer Burg – vereinigt.[24] Die Meeraner Burg existierte zu dieser Zeit wohl schon nicht mehr.

Vorburg/Vorwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anstelle von Schloss Forderglauchau befand sich ehemals eine Vorburg oder ein Vorwerk der Glauchauer Burg.[25] Entsprechende Anlagen sind geringfügig auf einer alten Ansicht von Schloss Hinterglauchau (vor dem Bau von Forderglauchau 1527–34) zu sehen. Eine Schwarzweiss-Abbildung dieses Gemäldes der Burg mit Vorwerk – um 1470 – wird in einer Vitrine der Mineralienausstellung (Raum mit den Biografien etlicher Gelehrter) in Schloss Hinterglauchau in einem aufgeschlagenen sehr alten Buch gezeigt.[14] Im Inneren von Schloss Forderglauchau blieben im Ostflügel, dessen Nordanbau und im östlichen Teil des Südflügels einige Bauteile erhalten, die vor die Errichtung von Forderglauchau (1527–1534) datieren, so gekehlte Balkendecken und säulengetragene Gewölbe.

Rondell (nach 1450) und Schlossküche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Südseite des Südflügels springt ein halbrundes Rondell/Bastion in Richtung Hirschgraben aus der ehemaligen Mauerflucht der Burganlage hervor. Es stammt wohl aus der Zeit der Spätgotik (sicher nach 1450) und sollte diese Seite der Burg bestreichen können. Die schönburgische Rochsburg hat ein ähnliches halbrundes Rondell/Bastion neben ihrer Toranlage der zweiten Vorburg zur Sicherung dieser Toranlage. Auch an der Kernburg Hartenstein ist noch ein Rondell an der Ostseite vorhanden.

Auf älteren Ansichten ist auf dem Hinterglauchauer Rondell ein sich nach oben verjüngender hoher Kaminschlot aufgemauert. Dieser diente einer seinerzeitigen Schlossbäckerei oder Schlossküche als Rauchabzug. Im 19. Jh. wurde das Objekt als „Turmküche“ betitelt. Der Kaminschlot existiert heute nicht mehr, das Rondell blieb teilweise erhalten, nach einer Entkernung im 19. Jh. beim Umbau zu einer Remise.

Rondell mit Kaminschlot sind auf einem alten schönburgischen Stammbaum,[26] der zwischen 1600 und 1760 entstanden sein muss (Original im Besitz des Museums Hinterglauchau), sowie auf einer weiteren alten Darstellung des Schlosses[27] abgebildet.[28] Eine weitere Abbildung findet sich auf der Gouache (Gemälde) von F. Wünschmann um 1840.[29] (oder um 1855[30]).

Siehe den Abschnitt: Umgestaltungen des Historismus

Unter dem Rondell/Remise befindet sich ein zweigeschossiger Keller, der aktuell nicht besichtigt werden kann.

Halsgraben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch heute befindet sich ein Halsgraben vor der Ostseite von Schloss Hinterglauchau und trennt es somit von Schloss Forderglauchau ab. Dieser Graben hat senkrechte Stützmauern aus aufgemauerten Natursteinen und eine (heute) gerade Sohle. Er ist 10 m breit und (heute) 4 m tief.[31] Ursprünglich war er wohl tiefer, denn in seiner östlichen Stützmauer ist an der heutigen Grabensohle – scheinbar darunter – eine Art Rundbogeneingang/Portal zu sehen. Hier konnte der Graben wohl früher direkt betreten werden, möglicherweise aus den Kelleranlagen Forderglauchaus heraus. In den 1980er Jahren wurden hier von der Arbeitsgemeinschaft Junge Historiker Ausgrabungen gemacht. Der Überlieferung nach soll man in früheren Jahrhunderten in diesem Graben Bären gehalten haben.

Vor der Torfahrt im Ostflügel Hinterglauchaus überspannt eine zweibogige gemauerte Bogenbrücke aus Natursteinen den Burggraben und verbindet so Schloss Hinterglauchau mit dem Schlosshof von Schloss Forderglauchau. Auch die Mauer, die den Halsgraben unter dem Bogengang (hohe Brücke) zwischen beiden Schlössern nach Süden zum Hirschgraben abtrennt, weist zwei gemauerte Bögen auf. Ursprünglich war der Halsgraben demnach teilweise oder gänzlich nach Süden zum Hirschgrund durchgängig gewesen. Später wurde der Teil vor der Südfront der Schlossanlagen verfüllt, um diesen Bereich als terrassenartigen Berggarten/Kräutergarten nutzen zu können.

Glauchauer Burgmannen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den Schönburgern dienten etliche Familien des niederen Adels wohl als Dienstmannen in der Burg. Sie hatten eigene Rittersitze wohl in Form von Freihöfen oder -häusern in der Innenstadt, den Vorstädten und der Unterstadt (Wehrdigt). (Laut Walter Schlesinger leitet sich der heutige Begriff Wehrdigt aber nicht von wehrhaft ab, sondern bedeutet von Mittelhochdeutsch „wert“ übersetzt ‚Insel‘ oder ‚Halbinsel‘.[32]) Erwähnt wurde bereits „henric de cluchowe“ (Heinrich von Glauchau), der in einer Urkunde des Burggrafen Albert von Altenburg 1240 als Zeuge genannt wird. In einer Urkunde von 1248 des königlichen Landrichters Volrad von Colditz werden Heinrich von Glauchau und Hermann von Graben genannt. Die von Graben saßen sicher in dem wüst gefallenen Ort Grabowe bei Glauchau. Die Urkunde von 1256, die Friedrich I. von Schönburg im Speisesaal des Palas der Burg Glauchau ausstellte, listet fünf Burgmannen namentlich auf und weitere ohne genaue Nennung. Ihre Anzahl muss also groß gewesen sein. Namentlich genannt sind: [33] Heinrich und Peregrin von Wernsdorf (Wernsdorf bei Glauchau), Rapoto von Mosel und Herboto von Taupadel. Walter Schlesinger vermutete, dass die abgegangene kleine Burganlage „die Wahl“ (Turmhügelburg?) bei Gesau/Sachsenallee („Schloss auf der großen Wiese bei Schönbörnchen“) ein Sitz der Herren von Graben gewesen ist. Dieser Burgstall konnte um 1988 lokalisiert werden. „Die Wahl“ ist auf einem Meilenblatt von Glauchau (um 1800) noch eingezeichnet.[34]

In einer Urkunde von 1256 ist außerdem ein Heinrich von Naundorf belegt, der offenbar in dem wüst gefallenen Ort Naundorf bei Glauchau saß und auch in Glauchau Burgmann auf der hiesigen Burg Glauchau gewesen sein dürfte.[35]

1409 wird der Gattin des Hans (von) Posseck das Vorwerk zu Glauchau als Leibgedinge gereicht. Das Erbbuch von 1493 nennt in Glauchau Scherngut, Hilbrantsgut und Lachsgut. Ein Dietz Lachs und ein Hildebrand von Trebissen sind 1363 Zeugen in einer schönburgischen Urkunde. Laut Walter Schlesinger ist das ehemalige südliche Vorwerk zur Herrschaft Hinterglauchau möglicherweise ursprünglich das „Lachsgut“ des urkundlich erwähnten Burgmannes Dietz Lachs gewesen oder aus diesem hervorgegangen.[36] Auch die (von) Scherre(s) sind altansässig in Glauchau. Im Spätmittelalter oder Früher Neuzeit wurden die Adelsgüter offenbar aus der Stadt hinaus verlegt. 1662 existiert ein Vorwerk bei der Oberwasserbrücke an der Zwickauer Mulde in der Glauchauer Unterstadt (Wehrdigt).[37]

In der Umgebung von Glauchau haben außerdem folgende Adelsfamilien Sitze oder Besitz im 16. Jh.[38]:

  • von der Mosel in Mosel/Niedermosel/Mittelmosel/Obermosel auf den dortigen Rittergütern (Kaspar von der Mosel auf Obermosel genannt). Niedermosel war im Mittelalter wohl eine Burganlage oder ein Festes Haus mit Wassergraben.
  • Die Herren von Hausen in Glauchau und Gesau (Friedrich von Hausen und Ernst von Hausen[39] genannt).
  • Die von Kaufungen auf Callenberg in Niederlungwitz.
  • Die von Trützschler wohl auf Rittergut El(t)zenberg („in der altz“), ehemals zwischen Glauchau und Niederlungswitz gelegen.
  • Die (von) Geißler in Gesau, Niederlungwitz, Reinholdshain und Wernsdorf.
  • Die von Weißenbach (Hans von Weißenbach) in Thurm mit dem dortigem Schloss/Rittergut, sowie in St. Egidien, Wernsdorf, Seiferitz, Niederlungwitz und Elzenberg.
  • Die von Trebissen saßen in Glauchau sowie in St. Egidien, Rothenbach, Wernsdorf Dennheritz und Liprandis.
  • Die von Stange auf Crimmitschau auch in Seiferitz.
  • Die von Vogt (oder auch von Voyt), in Glauchau, Dennheritz, Seiferitz, Schönbörnchen und Berthelsdorf.
  • Die von Scherre(s) in/bei Glauchau, erwähnt seit dem 15. Jahrhundert.[40]
  • Einem offenbar adligen „Jorg Eberhard zu Reinholdshain“ sind 5 Personen in Niedermülsen zugehörig.

Im Erbbuch von 1493 werden acht Männer als „seind Hilbrands gewesen“ – vor dem oberen Tore – erwähnt. Das Hilbrandsgut war möglicherweise identisch mit dem „Lieuthenants Guth“ auf dem Meilenblatt von Glauchau im Jahre 1799, jenseits des Töpfergrabens.[41] Vor 1536 war sämtlicher Besitz der Familien Voigt, Geißler und Trützschler im Amt Glauchau von den Schönburgern angekauft worden, bis auf Elzenberg. 1569 verkauft Moritz von Trützschler das Rittergut Elzenberg an die Schönburger. Die Herren von Hausen verkauften ihren Glauchauer Besitz vor 1551 an die Schönburger. In Rothenbach existierte im 16. Jh. noch das Gut eines Ernst Freyer zu Rothenbach. Hingegen verkaufen die Schönburger 1500 das Dorf Schönberg samt Obergerichtsbarkeit an Georg von der Mosel, der es als schönburgisches Lehen erhält. Auch Thurm ist schönburgisches Lehen derer von Weißenbach gewesen.[42] In Rothenbach existiert noch heute das „Weiße Gut“, welches später (?) von den Schönburgern wohl als Witwensitz genutzt wurde. Auch der ehemalige Schafhof („Schaff hoffe zu Glaucha“[43]) nahe der Reinholdshainer Scheermühle am ehemaligen Schafteich (Großer Teich) soll solch ein Rittersitz gewesen sein. Noch um 1800 ist der Schafhof am Großen Teich auf einem Meilenblatt von Glauchau eingezeichnet. Walter Schlesinger vermutete, dass es sich bei diesem „Schafhof“ um das 1493 im Erbbuch der Schönburger urkundlich erwähnte „Scherngut“ gehandelt hatte und dieses ursprünglich zusammen mit der Scheermühle (1436 erstmals erwähnt) bei Reinholdshain der Adelsfamilie von Scherre(s) gehört hatte, bevor es später (zusammen mit der Scheermühle) in den Besitz der Schönburger kam.[44]

Die Besitzer der Freigüter im Amt Glauchau waren im 16./17. Jahrhundert zur Bereithaltung von Musketen und Seitenwehr verpflichtet.[45] Die Freigüter in Glauchau werden nur im Glauchauer Erbbuch von 1616 erwähnt.[46]

Schloss und Herrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilungsvertrag 1524[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. Juli 1524 schlossen Ernst II und Wolf I. von Schönburg einen Teilungsvertrag ab. Wolf I. erhielt die Herrschaften und Schlösser Waldenburg, sowie Lohmen und Wehlen im/am Elbtal. Ernst II. erhielt Herrschaft und Schloss Glauchau mit der Stadt Meerane, Herrschaft Lichtenstein mit der Burg und Herrschaft Hartenstein mit den Schlössern Hartenstein und Stein.[47][48]

1528 nennt sich Ernst II. in einer Urkunde „Ernnst Herre von Schonburgk zu glauchaw vnd Waldenburg“.[49]

In seiner Chronik erwähnt 1530 der Pirnaer Dominikaner-Mönch Johannes Lindner die Glauchauer Burg: „Glawche eine stat an einem Berge, darvnter di czwickessche Mülde fleust, I meile von czwickawe, I von grymnetz, I von meren, I von waldenburg hat czum teyl sehr tifen graben, eine feste wolerbaute burck, vnder der cronen zu behmen, ankunftlich, als ouch mere, do ein freier her, Ernst von schönburg (MDXXX) sein hofge legier hat gehalten…“.[8]

Wechsel von Besitzungen mit den Wettinern 1543 und 1548[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1533 führte Ernst II. in den Herrschaften Glauchau und Waldenburg „Statuten“ und „Ordnungen“ ein. Nach dem Tod Ernst II. von Schönburg am 12. September 1534 wurde für seine minderjährigen Söhne bis 1550 eine Vormundschaftsregierung eingesetzt.[50] Am 21. März 1543 erfolgte ein Tausch der bis dato schönburgischen Herrschaften Hohnstein, Lohmen und Wehlen mit den Wettinern gegen die neuen schönburgischen Herrschaften Zschillen(Wechselburg) und Penig, die nun kursächsische Lehen der Schönburger wurden. Der Volksmund benannte daher Zschillen in Wechselburg um. Am 9. Oktober 1543 erwarben die Schönburger vom ernestinischen Kurfürsten Johann Friedrich I. von Sachsen noch die Herrschaft Remse, die ebenfalls kursächsisches Lehen blieb.[51] Das aufgelöste Kloster Remse wurde zeitweise von ihnen als „Schloss Remissa(u)“ umgenutzt.

Am 26. Januar 1548 erwarben die Schönburger von Wolf von Ende die Herrschaft und das Schloss Rochsburg.[51] Seit der Glauchauer Herrschaftsteilung befand sich die Rochsburg und ihre Herrschaft im Besitz der Linie „Schönburg-Hinterglauchau(-Rochsburg)“. Zeitweise benannte sich eine Teillinie nach der Rochsburg „Schönburg-Rochsburg“. 1900 (Aussterben von Schönburg-Hinterglauchau im Mannesstamme) gingen Herrschaft und Schloss Rochsburg an die Linie Schönburg-Forderglauchau, die sich nun wieder Schönburg-Glauchau nannte, über.

Teilungsvertrag 1556 und Gesamtregierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1556 wurde ein Teilungsvertrag zwischen Wolf II., Hugo II. und Georg I. von Schönburg geschlossen. Wolf II. erhielt die Herrschaften und Schlösser Rochsburg, Penig und Wechselburg. Hugo II. Lichtenstein und Waldenburg. Georg I. erhielt Glauchau und Remse. Hartenstein und Geringswalde blieben im gemeinsamen Besitz.[52] So entstanden die Linien „Schönburg-Penig-Rochsburg“ (mit Wechselburg), „Schönburg-Waldenburg“ (mit Lichtenstein) und „Schönburg-Glauchau“ (mit Remse). 1556 wurde eine schönburgische Gesamtregierung eingerichtet, die wahrscheinlich auf Schloss Forderglauchau ihren Sitz hatte.[52]

1575 kaufte Georg I. von Schönburg-Glauchau die Greßlas in Nordböhmen. Später wurde Augustus von Schönburg-Glauchau Besitzer von Greßlas. 1604 wurde ein Hausvertrag zwischen Wolf III. von Schönburg-Penig-Rochsburg, Hugo II. und Veit III. von Schönburg-Waldenburg sowie Georg II. und Augustus von Schönburg-Glauchau geschlossen.[53]

Erlöschen der Linie Schönburg-Glauchau 1610[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Oktober 1610 starb die Linie Schönburg-Glauchau mit Augustus im Mannesstamme aus. Bis 1632 stritten sich die Schönburger um dessen Erbe.[54]

Schönburgischer Brudermord 1617[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 28. November 1617 wurde Otto Wilhelm von Schönburg-Rochsburg[55] (1587–1617) von seinem älteren Bruder Wolf Ernst von Schönburg-Penig[55](1582–1623) nach einem Streit im Schloss Hinterglauchau erstochen.[56] Um sich dem Zugriff sächsischer Justiz zu entziehen, floh Wolf Ernst. Später kam es in Zwickau zu einem Gerichtsverfahren, bei dem Wolf Ernst persönlich anwesend war, da er Freies Geleit zugesichert bekommen hatte. Er redete sich hier auf Notwehr heraus. Bis zu seinem Lebensende 1623 wurde er nicht strafrechtlich belangt. Otto Wilhelms Leichnam wurde in der „Hofe-Capelle“ in Hinterglauchau aufgebahrt. Danach wurde die Schlosskapelle längere Zeit offenbar nicht benutzt.

„Glauchauer Vertrag“ 1632[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst 1632 wurden die Streitigkeiten um das Erbe des verstorbenen Augustus von Schönburg-Glauchau durch den „Glauchauer Vertrag“, einen Hausvertrag zwischen Georg Ernst und Friedrich von Schönburg, beigelegt. 1640 war Hans Caspar von Schönburg Besitzer der Herrschaft Glauchau.[57]

1666 verkauften die Herren von Schönburg die Greßlas. Gottfried Ernst von Schönburg war 1666 Besitzer der Herrschaft Remse.[58]

Bauernschlacht von Jerisau 1676[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1676 fand am 29. März die sogenannte Bauernschlacht bei Jerisau als ein Höhepunkt etlicher Bauernunruhen statt. Die Herren von Schönburg schlossen daher am 17. Oktober 1681 einen Vertrag mit den Bauern.[59]

Teilung von Schloss und Herrschaft Glauchau 1681[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Dezember 1681 wurde die Herrschaft Glauchau in die Teilherrschaften Forderglauchau und Hinterglauchau geteilt.[58] Andere Quellen nennen für die Erbteilung und die Entstehung der Namen „Hinterglauchau“ und „Forderglauchau“ das Jahr 1623.[60] Schloss Forderglauchau wurde als eigener Adelssitz organisatorisch von der Ausgangsanlage abgetrennt.

Zeitweise existierte auch eine Linie Schönburg-Penig-Mittelglauchau, die von Graf Wolf Heinrich (gest. 1704) gegründet wurde und schon 1763 mit Graf August Siegfried erlosch.[61] Ob diese Linie in Glauchau eine Residenz hatte, ist unklar. Auch eine Linie „Schönburg-Unterglauchau“ existierte mit Graf Albert von Schönburg-Unter-Glauchau († 1799) kurzzeitig (siehe Stammliste der Herren von Schönburg).

Verlust der Reichsunmittelbarkeit der Herrschaften 1740[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Haupt- und Nebenrezesse mit Kursachsen verloren die Schönburgischen Herrschaften Glauchau (Forderglauchau und Hinterglauchau), Waldenburg, Lichtenstein, Hartenstein und Stein am 4. Mai 1740 ihre Reichsunmittelbarkeit zugunsten von Kursachsen. Sie wurden seither als „Rezessherrschaften“ (Rezess = Gerichtsverfahren) betitelt. Faktisch gehörten sie nun hoheitlich zu Kursachsen, den Schönburgern verblieben aber weiter einige hoheitliche Rechte, die schrittweise von Sachsen immer weiter abgebaut wurden.[62]

Siebenjähriger Krieg 1756–1763[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1756 marschiert Friedrich II. von Preußen in Kursachsen ein. Graf Albert Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau versucht vergeblich Neutralität für seine Herrschaft Hinterglauchau zu erwirken. Durchmärsche von Preußen und Österreichern belasten mit ihren Plünderungen und den zu leistenden Kontributionen die Schönburgischen Herrschaften stark.[63]

Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie 1757[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeblich im Schloss Hinterglauchau richtete 1757 Graf Albert Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1720–1799) die Gräflich Schönburgische Schloßcompagnie, eine Schlosswache mit militärischem Hoforchester ein, die bis 1779 bestand.[64]

Es darf wohl angenommen werden, dass die Einrichtung der Schlosswache mit den Kriegsereignissen seit 1756 im Siebenjährigen Krieg zusammenhängt.

Aufhebung der Rezesse ab 1768 und „Glauchauer Krieg“ 1777[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau erklärte 1768 die Rezesse von 1740 mit Kursachsen für seine Herrschaft Hinterglauchau für ungültig. Auf seine Bitte hin ließ Kaiserin Maria Theresia von Habsburg am 7. Mai 1773 die Rezesse von 1740 aufheben. Am 24. Januar 1777 marschierten kursächsische Truppen in Glauchau ein und versuchten, Albert Christian Ernst zu verhaften. Maria Theresia ließ zu Alberts Unterstützung ihre Truppen an der sächsischen Grenze aufmarschieren. Dieses Ereignis ging als sogenannter „Glauchauer Krieg“[65] in die Geschichte ein. Albert Christian Ernst flüchtete nach Wien, wo er fortan im Exil leben musste. Am 13. Mai 1779 verzichtete Maria Theresia im Teschener Frieden auf alle oberlehnsherrlichen Befugnisse über die Herrschaften Glauchau, Lichtenstein und Waldenburg zugunsten der Kurpfalz. Letztere trat diese Rechte an Kursachsen ab. Damit waren diese Herrschaften 1779 endgültig Teil Kursachsens geworden.[66] Der Glauchauer Krieg wird als Teil des Bayerischen Erbfolgekrieges angesehen, da letzterer mit dem Frieden von Teschen beendet wurde.

Erbantritt nach Erlöschen der Grafen von Schönburg-Rochsburg 1825[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Graf Heinrich Ernst II. von Schönburg-Rochsburg (1760–1825), einem bekannten Züchter von Merinoschafen, starb im Jahre 1825 die Linie der Grafen von Schönburg-Rochsburg im Mannesstamme aus, da er keinen Sohn hatte. Die Herrschaft Rochsburg mit dem Schloss Rochsburg kam dabei in den Besitz der Linie Schönburg-Hinterglauchau.[48] Bei denen sie bis zu deren Erlöschen im Jahre 1900 bleibt.

Wiedervereinigung der Herrschaft Glauchau 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Tod von Graf Richard Clemens (1829–1900) starb 1900 die Linie Hinterglauchau im Mannesstamme aus. 1917 verstarb Gräfin Gabriele von Schönburg-Hinterglauchau (1824–1917).[67] Die letzte Gräfin von Schönburg-Hinterglauchau war die zweite Gemahlin des Richard Clemens, Ida Friederike (genannt „Frida“) (1864–1943), geborene von Fabrice, die 1943 verstarb.[68] Graf Richard Clemens wurde 1881 mit dem Tode seines Vaters Heinrich von Schönburg-Hinterglauchau (* 1794) Besitzer der Herrschaften und Schlösser Hinterglauchau und Rochsburg. (Sein älterer Bruder Fritz war schon zuvor in einer Familienintrige enterbt worden.) Seit 1864 war dieser Besitz als Fideikommiss ein unteilbarer Familienbesitz (Erbgut).[69]

Die Linie Forderglauchau übernahm 1900 auch Herrschaft und Schloss Hinterglauchau und nannte sich seitdem wieder Schönburg-Glauchau.[70] Auch die Herrschaft und das Schloss Rochsburg kamen daher 1900 an die Linie Forderglauchau/Glauchau. 1904 fiel das Schloss an Graf Joachim von Schönburg-Glauchau, der auf Schloss Wechselburg lebte.

Baugeschichte des Schlosses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgkapelle St. Marien seit um 1300[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der heutigen Stelle im Ostflügel – dem ältesten erhaltenen Flügel von Hinterglauchau, wohl Ende des 12. Jh. oder kurz nach 1300 errichtet – befindet sich spätestens seit Ende des 14./erstes Viertel des 15. Jh. eine Kapelle. Die älteste urkundliche Erwähnung der Kapelle stammt von 1489 im Testament Ernst I. (um 1456–1489) von Schönburg.[71] Aus der spätgotischen Bauphase der Kapelle ist an der Außenseite des Schalenturmes „Flasche“ (Apsis der Kapelle) über dessen nordöstlichem Renaissance-Fenster seit der letzten Restaurierung der Rest eines spitzbogigen gotischen Kapellenfenster-Gewändes zu sehen. Wohl um 1550 wurden die älteren Kapellenfenster durch die Renaissance-Stabwerkfenster ersetzt.[72][73] 1560 existierte hier eine Orgel des Orgelbauers Gordian.[74] Nach dem Brudermord wurde die Kapelle längere Zeit nicht mehr kirchlich genutzt. Von 1585 bis 1861 erfolgten die profanen Nutzungen des Kapellenraumes als Lagerraum und Archiv. Nach 1585 soll die Nutzung des Raumes als Kapelle zeitweise daran gescheitert sein, dass die verschiedenen Herrschaften Meinungsverschiedenheiten zu Erhaltung und Gestaltung der Kapelle hatten. Ab 1543 wurden hier wohl evangelische Gottesdienste abgehalten, da in diesem Jahre erstmals evangelisch in der Glauchauer Stadtkirche gepredigt wurde. Die Nutzung des Raumes als Archiv ist für die Jahre 1779–1860 belegt. Als 1900 die Linie Hinterglauchau im Mannesstamme erlosch, trat die katholische Linie Schönburg-Forderglauchau deren Erbe an. Daher wurden ab 1907 in der Kapelle wieder katholische Gottesdienste abgehalten.[73] 1860 bis 1861 wurde die wohl schon im Mittelalter vorhandene Schlosskapelle wieder als Sakralraum hergerichtet. Dies ging auf Initiativen der Grafen Heinrich von Schönburg-Hinterglauchau und Alban von Schönburg-Forderglauchau und der Frau des Grafen Heinrich, Marie Clementine zurück. Am 29. Dezember 1861 wurde die Kapelle feierlich geweiht. Wohl aus Angst, die Kapelle würde nicht ausreichend genutzt, errichtet Marie Clementine am 9. März 1863 eine „St. Marien Stiftung“.[75] Das bei der Restaurierung des 19. Jh. in der Kapelle eingebaute zentrale Bleiglasfenster mit dem schönburgischen Wappen und der Jahreszahl 1861 wurde vom Dresdner Franz Hänsel geschaffen. Es befindet sich über dem Kapellenportal im Schlosshof an der Westseite des Ostflügels.[76] Ein zweites Buntglasfenster stammt aus dem Jahre 1885.[77] 1883 wendete Graf Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau (1829–1900) 3790 Reichsmark für Restaurierungen in der Kapelle „St. Marien“ auf.[69] Das hier für Marie Clementine von Schönburg (1789–1863) errichtete Epitaph ist ein bedeutendes Objekt des Neoklassizismus, geschaffen 1865–1866 vom Künstler Hugo Hagen.[75] Sie war die Frau des Grafen Heinrich Gottlob Otto Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1794–1881).

Weitere bekannte Restaurierungen und farbliche Umgestaltungen/Ausmalungen der evangelischen Schlosskapelle sind neben 1861 für 1863, 1911 und 1924 belegt.[78] Bei der letzten Restaurierung fand man 1997 unter einem hölzernen Gewölbeschlussstein – mit dem Wappen der Burggrafen von Leisnig – verstecktes Geld von 1863 und ein Konvolut von Notaten. Die Objekte wurden also bei der Restaurierung von 1863 hier versteckt.[79]

Die auf 1512/13 datierten und signierten beiden Flügel (linker mit Petrus-Figur, rechter mit Paulus-Figur) des Altares in der Schlosskapelle St. Marien stammen von dem Bildschnitzer Peter Breuer und wurden erst 1860 hierher verbracht. Ursprünglich waren sie Teil eines Altares in der alten Callenberger Kirche.[80][81]

Ein Ende des 19. Jahrhunderts neu geschaffener neogotischer Schnitzaltar – wohl von der Kapellenrestaurierung von 1861 oder 1863 in Hinterglauchau – befand sich ursprünglich in dieser Kapelle, wurde später aber in die Glauchauer Georgenkirche verbracht. Er befindet sich dort in der sogenannten Taufkapelle (Raum neben der Sakristei). Er trägt die Aufschrift „Es ist vollbracht“ (Joh 19,30 EU) und zeigt als Figuren Maria und den Lieblingsjünger unter dem Kreuz Jesu stehend.[82]

Burgverlies „Flasche“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ostflügel lokalisierte der Heimatforscher Willy Hahn (in den 1980er Jahren?) im unteren Keller (quasi neben der Kapelle) das Verlies der Glauchauer Burg. Vor 1992 wurde es von einer Arbeitsgemeinschaft von Schülern (AG Junge Historiker) und ehrenamtlichen Mitarbeitern freigelegt.

Das Verlies wird urkundlich mehrfach als „Spund(t)flasche“/„Spuntflasche“ (1517, 1518) oder „Flasche“ (1536) erwähnt, z. B.:

„Wolf Rattenburg und Ilgen Beyer von mehr (gemeint ist Meerane) sind durch Barthel Beyern zcum schönburgk (gemeint ist Schönberg bei Glauchau), Kunz Gräser, Urban Gräfen, und Clemens Keller von pfaffenrode (Pfaffroda bei Glauchau) und Barthel Beyern von der kotel (Ort Kötel) auf heut Mittwoch nach Viti Martyris (gemeint ist der 15. Juni) des xvijten Jahres aus der spundtflasche gebürget, um daß sie vielleicht dem alten Hans Breuern zcw mehr (Meerane) und Georgen Breuern seinen Sohn zu erschlagen sollen gedrohet haben.“

Lehnbuch für 1514, Nachtrag für 1517[83]

1518 saß ein Ulrich Milde zwei Tage lang in der „Spundflaschen“, weil er sein Weib ohne Grund geschlagen hatte und aus Langeweile die Fenster seines Hauses zerschlagen hatte. Als Freunde für ihn bürgten, wurde er gegen das Versprechen, sich nun rechtskonform zu verhalten, herausgelassen.

Im Lehnbuch von 1526 ist vermerkt, dass der Glauchauer Scharfrichter Lorenz Reinhart für die Reinigung/Entleerung der „heimlichen Gemache“ (Aborte) und der „Spuntflasche“ auf dem Glauchauer Schloss zuständig war, so oft es vonnöten sei.

Im Gerichtsbuch von 1537 heißt es, dass die Strafen „bey Vorwilligung[84] der Spontflaschen“ zu zahlen sind.[85]

Es war ursprünglich nur über ein Angstloch von oben herab zugänglich. Wohl später wurde eine schmale Treppe ins Verlies angelegt. Das Angstloch ist mit konisch angeordneten Werksteinen gerahmt. Möglicherweise konnte es mit einem passenden Stein verschlossen werden. Das Verlies ist ein kleiner Raum mit 3,35 m × 4,20 m Grundfläche. Seine Decke zeigt ein Spitztonnengewölbe mit dem eingebauten Angstloch. Über dem Angstloch war ehemals ein Kellerraum befindlich.[86]

Die Spundflasche diente als Gefängnis und Untersuchungsgefängnis. Für die Versorgung der Inhaftierten war der Landknecht, ein Polizeibeamter, zuständig, der dem schönburgischen Amtmann/Hauptmann unterstand. Der Amtmann/Hauptmann war praktisch ein Richter, der im Verfahren über Haftstrafen oder Geldstrafen oder eine Entlassung aus der Haft entschied.[87]

Das Verlies wurde restauriert und kann im Rahmen einer Museumsbesichtigung von oben durch das Angstloch eingesehen werden. Der Zugang (Tür) zum Angstloch befindet sich im Schlosshof rechts neben dem Zugang der Kapelle „St. Marien“ – im Ostflügel – durch einen schmalen niedrigen Gang.

Der Volksmund übertrug den Begriff „Flasche“ später auf den Schalenturm (Kapellenapsis) mit dem Turmknauf (kugelförmiger Turmhelm).

Mittelalterliche Gang- und Kelleranlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Schlosshof – in etwa 13 m Tiefe – befinden sich mittelalterliche Kelleranlagen und ein im nahen Hirschgrund mündender „geheimer“ Ausgang – offenbar als Fluchttunnel angelegt. Die Gänge sind spitzbogig ins Rotliegende gehauen und haben eine Öffnung in den Schacht des Burgbrunnens. In regelmäßigen Abständen sind seitliche Nischen angelegt worden. Sie dienten wohl als Vorratskeller. Die Anlage soll von Bergleuten angelegt worden sein, ihr genaues Alter ist unklar, ist jedoch wegen der spitzbogigen Ausbauweise in der Gotik zu vermuten.[88][89] Die Gänge können zu besonderen Terminen wie dem Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

Seit einer bergmännischen Sicherung (nach 1990) kann auch der „Fluchttunnel“ mit Ausgang im Hirschgraben besichtigt werden. In den Ganganlagen fand 2016 eine TV-Produktion statt, die 2018 veröffentlicht wurde.[90]

Sagenhaftes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alten mündlichen Überlieferungen zufolge soll es einen unterirdischen Gang vom Schloss Hinterglauchau zur Glauchauer Superintendentur (heutiges evangelisches Pfarramt neben der Georgenkirche) und weiter bis in die Georgenkirche gegeben haben. Dies kann nach aktuellem Forschungsstand ausgeschlossen werden.[91]

Umbau und Erweiterung als Schloss um 1470 (Spätgotik)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Zustand der Burg Hinterglauchau um 1470 (also vor dem Bau von Schloss Forderglauchau) zeigt die älteste bekannte Ansicht des Glauchauer „Schlosses“, ein Ölgemälde aus dem Schloss Rohnstock. Für 1488 ist der Einsturz eines Turmes des Glauchauer Schlosses überliefert durch den Glauchauer Chronisten Ernst Eckhardt.[24][92] Ob dies ein Bergfried war, ist unklar. Der Historiker Walter Schlesinger vermutete einen Zusammenhang mit dem Einstürzen des Schlossturmes und dem Umbau zum spätgotischen Schloss.[93] Als um 1470/80 in Sachsen eine Baukonjunktur auf den größeren Adelssitzen einsetzte, wurde auch der Hauptsitz der Herren von Schönburg zu einem standesgemäßen Schloss erweitert. Damals entstand eine geschlossene Anlage um einen in etwa dreieckigen Innenhof, die durch einen Graben von der Hochfläche der Stadt und der Vorburg abgetrennt war. Zwischen etwa 1480 und 1485 wurde der Ostflügel des Schlosses unter Ernst I. (um 1456–1489)[94] kurz vor dessen Tode umgestaltet. Dessen Dachstuhl wurde dendrochronologisch auf 1483/84 datiert.[95] Der Ostflügel erhielt dabei einen großen Festsaal („Rittersaal“) mit gekehlter Balkendecke im Obergeschoss. Außerdem wurde ein dreigeschossiger Nordflügel erbaut. Erhaltene Bauteile zeigen die Formen des kursächsischen Hofarchitekten Arnold von Westfalen im Übergang von Spätgotik zur Renaissance. Ob dieser berühmte Baumeister, Schöpfer der Albrechtsburg, tatsächlich hier tätig war, ist unklar.[93] Das südwestliche Ende (Giebelseite) des bogenförmig nach Südwesten „umknickenden“ Nordflügels hatte bis zu einem barocken Umbau (1764–1765) einen spätgotischen Treppengiebel mit Blendbogen-Arkaden. Dieser heute nicht mehr existente spätgotische Giebel ist auf einer Abbildung beider Schlösser auf einem schönburgischen Stammbaum, datiert um 1760, noch zu sehen. Ebenso ist noch der sechseckige gotische Turm an der Nordwestseite des Nordflügels abgebildet, der später durch einen neuen sechseckigen Turm ersetzt wurde.[96]

Ältere Abbildungen dieser Zeit belegen einen Vorburgbereich in Richtung Stadt (Ostseite vor dem Ostflügel).

Umbauten und Erweiterungen um 1525 (Frührenaissance)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Februar 1525 wird Ernst II. von Schönburg (1486–1534) zum Geheimen Rat für Herzog Georg von Sachsen ernannt.[47] Unter ihm arbeitete ab 1524/25 als Architekt der Steinmetz und Bildhauer Andreas Günther auf dem Schloss.[97] Damals erhielt die Anlage ein völlig neues Aussehen, das sie bis heute prägt. Ab etwa 1525 wurde der Nordflügel nach Osten verlängert und mit einem großen Giebel mit Rundbogenabschlüssen versehen.[98] Damals erhielt das Kernschloss seine Schaufassade nach Osten. Im Ostflügel befindet sich die Schlosskapelle mit einer halbrunden Apsis, die in den ehemaligen Burggrabenbereich hineinreicht. Über dieser erhebt sich ein mit Fenstern versehener, erkerartiger Turm mit einer fantasievollen Haube mit kugeligem Abschluss.

Zeitgleich von etwa 1525/27 bis 1534 wurde unter Ernst II. von Schönburg in dem östlich des Kernschlosses gelegenen Vorburgbereich das später sogenannte Schloss Forderglauchau als Erweiterung errichtet. Der Neubau bestand vor allem aus einem zweigeschossigen Ostflügel mit zahlreichen, die äußere Erscheinung prägenden Zwerchhäusern, einem kürzeren Nordflügel und einem Treppenturm an der Verbindungsstelle. Im Erdgeschoss waren Wirtschaftsbereiche vorgesehen; im Obergeschoss wahrscheinlich herrschaftliche Wohnräume.

Der Nordflügel weist im Erdgeschoss hofseitig – aus der Zeit der Frührenaissance – noch zwei Astwerk-Portale mit je zwei Sitznischen auf.

Aus der Zeit um 1550 hat sich in Schloss Hinterglauchau ein Teil einer ursprünglich größeren Kassettendecke erhalten. Von ehemals 91 Feldern konnten 26 erhaltene Felder um 1980 restauriert werden. Die einzelnen Felder zeigen 23 farbig gemalte Frauenköpfe in spanischer Mühlsteinkrause und zum Teil Toque, einen weiblichen Kinderkopf in gleicher Manier, sowie einen federgeschmückten Kopf, der wohl eine Indianerfrau darstellen soll. Alle Köpfe werden von Rollwerkornamenten und Girlanden mit stilisierten Blüten und Früchten umrahmt. Nach Restaurierungsarbeiten waren Rittersaal und Renaissance-Kassettendecke im Ostflügel 1980 wieder zu besichtigen.[99]

Um 1604 entstanden die beiden Zwerchhäuser mit Volutengiebeln im südlichen Teil des Ostflügels.[100]

Noch im 18. Jahrhundert zeigt eine Abbildung (schönburgischer Stammbaum, entstanden wohl zwischen 1600 und 1760[101]) von Schloss Forderglauchau und Schloss Hinterglauchau – von Süden –, dass am Südflügel Hinterglauchaus mindestens ein Aborterker vorhanden war.

Ehemalige Sgraffiti von zwei Landsknechten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich noch bis um 1953/54 waren an der Ostseite des Nordflügels Hinterglauchaus – also vom Hof des Schlosses Forderglauchau aus zu sehen – links und rechts neben den untersten Fenstern des zweigeschossigen Erkers der Frührenaissance zwei auf die Außenwand aufgemalte farbige Landsknechts-Figuren zu sehen. Sie wurden höchstwahrscheinlich bei der Umgestaltung des Schlosses im Stile der Frührenaissance direkt oder (wahrscheinlicher) etwas später angebracht. Sie müssen auf den nassen Putz in Sgraffito-Technik (al-fresco) aufgemalt worden sein. Alte Abbildungen des Schlosses, Gemälde des 19. Jahrhunderts (älteste bekannte ist ein Aquarell/Gouache um 1840 von Friedrich August Wünschmann, Titelbild der genannten Literaturquelle) sowie Postkarten/Photographien der Zeit bis um 1945 zeigen diese beiden Landsknechte noch.[102] Sie waren breitbeinig stehend in der Tracht dieser Zeit dargestellt. Der (vom Betrachter aus) Linke hielt eine Hellebarde in seiner dem Erker zugewandten linken Hand, der Rechte ebenso eine Hellebarde in seiner dem Erker zugewandten rechten Hand. Ihre Köpfe blickten zum Erker. Sie waren nah am Erker positioniert und flankierten diesen daher. Beide hatten auch ein kurzes zweischneidiges Landsknechtsschwert mit brillenförmiger Parierstange, welches neben deren Tracht die Abbildungen auf die Zeit der 1. Hälfte des 16. Jh. datiert. Man vermutet eine Entstehung um 1530/35. Eine Entstehung in der Zeit der Romantik kann u. a. wegen der Detailtreue und der Überbauung der Spitzen der beiden Hellebarden durch ein später angebrachtes Gesims ausgeschlossen werden. Die Farbgestaltung ist nicht mehr sicher ermittelbar gewesen. Vermutlich wurden Rottöne und Brauntöne verwendet. Offenbar gingen diese Wandmalereien um 1953/54 bei Erneuerungsarbeiten am Schloss Hinterglauchau verloren. Möglicherweise war der Putz zu diesem Zeitpunkt brüchig geworden oder nur noch lose anhaftend. Die genauen Umstände sind unklar. Vor der Zerstörung von Malerei und Putz wurden die Umrisse der Figuren im „Durchpausverfahren“ einfarbig/schwarz in Originalgröße durch den Glauchauer Maler Friedrich Lindig abgemalt.

Da vergleichbare Wandmalereien aus der Frühen Neuzeit – an Außenwänden – im mitteldeutschen Raum nicht bekannt sind, dürfte es sich um überregional bedeutsame Kunstwerke gehandelt haben. Im Südwestturm des Schlosses in Strehla blieben vergleichbare Wandmalereien von 1532 erhalten (Jagdszenen mit Hunden und ein Zeltlager). Im Obergeschoss eines mittelalterlichen Wohnturmes am alten Geithainer Pfarrhaus – nahe der Nikolaikirche– sind datierte Wandmalereien von 1562 u. a. von drei barbusigen Frauen in der sogenannten „Kalandstube“ erhalten geblieben.[103]

Graffiti des 16. Jh. im „Weinstübchen“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 wurden im sogenannten „Weinstübchen“ (oder Trinkstube) – am Eingang zu den Kelleranlagen und unterirdischen Gängen des Schlosses – etliche Graffiti beziehungsweise Signaturen des 16. Jahrhunderts entdeckt. Adelige Besucher verschiedener Familien bei den Herren von Schönburg zu Glauchau und Waldenburg verewigten sich an Decke und Wänden dieser Trinkstube mit Name, Datum und Wahlspruch. Bislang (Stand 2017) wurde nur ein kleiner Teil restauriert und dauerhaft freigelegt. Darunter sind zwei Signaturen der Grafen Schlick aus dem 16. Jahrhundert. Ab etwa 1515/16 waren Wolf I. von Schönburg (1482–1529), die Grafen Schlick und Burggraf Alexander von Leisnig gemeinsam an der Gründung der Bergstadt St. Joachimsthal beteiligt. Die Schwester Elisabeth (1484–1522) des Wolf I. von Schönburg heiratete Hieronymus II. von Schlick.[104]

Auch die Herren von Hohenthal, von Ende (?) und von Karlowitz haben sich hier verewigt.[105] Die von Schlick gründeten um 1520 zusammen mit denen von Schönburg die Bergbaustadt St. Joachimsthal, dies dürfte Hintergrund der Graffiti der Familie von Schlick sein.

Wappentafeln an und im Schloss (Ende 15./Anfang 16. Jh.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Erkerbrüstung[106][107] der Ostseite des Nordflügels (aus der Zeit der Frührenaissance), auf den Schlusssteinen in der Schlosskapelle „St. Marien“ (teilweise 19. Jh.) sowie im ersten Geschoss des Ostflügels auf Schlusssteinen (Frührenaissance) und am Kamin im spätgotischen Rittersaal (um 1470–1480) befinden sich Wappentafeln, die neben den Wappen der Herren von Schönburg auch die anderer Familien zeigen. So am Erker Wappen der Grafen von Rieneck und der Burggrafen von Leisnig.[108] Ebenso wie hier am Erker des Schlosses Hinterglauchau findet sich eine Kombination von schönburgischem und rieneckschem Wappen an einem gotischen Marienaltar der nahen Dorfkirche von Schlunzig. Anna und Ernst I. stifteten diesen Altar.[109] Auch in der Wallfahrtskirche Ziegelheim findet man ein Rieneck-Wappen, da der Anna von Rieneck das Vorwerk Ziegelheim als Witwensitz gehörte.

Auf den beiden Schlusssteinen in der Kapelle neben dem Wappen derer von Schönburg auch das Wappen der Burggrafen von Leisnig und beide genannten auch im Obergeschoss des Ostflügels, das derer von Leisnig (fälschlich von Sachsen) auf dem Schlussstein eines Radialrippengewölbes.

Das Wappenfeld wurde sicher im ersten Drittel des 16. Jh. angebracht, vermutlich 1527–1534 unter Ernst II. von Schönburg.[110]

Nach heutiger Erkenntnis müssen die Wappentafeln am Erker ganz sicher unter Ernst II. von Schönburg (* 1486; † 12. September 1534) bis spätestens 1534 – seinem Todesjahr – entstanden sein, denn sie beziehen sich auf:

  • Anna von Schönburg (1461–1525), geborene von Rieneck, seine Mutter, die mit Ernst I. von Schönburg zu Waldenburg (1456–1488), seinem Vater, verheiratet war. (linkes Wappen: von Rieneck, Stirnseite)
  • Amabilia von Schönburg (1508–1569), seine Frau, geborene Burggräfin von Leisnig, wurde verheiratet mit ihm im Jahre 1526.[111] (rechtes Wappen: von Leisnig, Frontseite)
  • und auf Ernst II. von Schönburg selbst (schönburgisches Wappen, links an Frontseite)

Am Erker befindet sich zwischen den Wappen derer von Schönburg (links) und von Leisnig (rechts) ein stilisiert dargestellter Granatapfel.[112]

Barocke Umbauten ab 1720 und ab 1752[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Otto Ernst von Schönburg (1682–1746) wurden um 1720 zwei Räume im Obergeschoss des Ostflügels mit barocker Innenarchitektur ausgestaltet.[31]

Im 18. Jahrhundert wurden von Graf Albert Christian Ernst von Schönburg (1720–1799) umfangreiche Umbauten in Schloss Hinterglauchau vorgenommen. 1763–64[31] verrückten heftige Stürme den Dachstuhl des einsturzgefährdeten alten Nordflügels. Der Nordflügel wurde unter Albert Christian Ernst ab Februar 1764 bis auf das Erdgeschoss abgetragen und dann neu errichtet. Damals entstanden großzügige Raumfolgen, die durch ein spätbarockes Treppenhaus erschlossen werden. Um die Raumhöhen reduzieren zu können, wurde hier ein Zwischengeschoss eingebaut. Auch der einsturzgefährdete sechseckige Südwest-Eckturm (aus der Zeit der Spätgotik) am Nordflügel wurde weitgehend abgetragen und dann sechseckig neu errichtet. Er erhielt eine barocke Haube.[113] 1764/65[114] wurde auch der Westflügel (westliche Verlängerung des Nordflügels) abgerissen und neu errichtet und wohl dabei auch der alte Fachwerkgang (Wehrgang?) auf dem Südflügel beseitigt. Dabei wurden neben dem schon genannten gotischen sechseckigem Treppenturm auch der Schaugiebel des Westflügels beseitigt. Es war ein spätgotischer Blendbogengiebel, der auf einer Abbildung des Schlosses auf einem schönburgischem Stammbaum (zwischen 1600 und 1760 entstanden) noch zu sehen ist (Original im Schlossmuseum).

Historischer Tresorraum im Ostflügel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Geschoss des Ostflügels befindet sich – zugängig vom Renaissance-Treppenturm aus – an der Westseite/Hofseite ein kleiner historischer Tresorraum. Er wird hier historischerweise als „Depositorium“ bezeichnet.[115][116] Deposits waren früher Wertsachen oder Geldbestände die hier offenbar gelagert wurden. Der Raum hat nur ein kleines schießschartenartiges vergittertes Fenster zur Belüftung. Er besitzt zwei Stahltüren mit Sperrriegeln, eine innen, eine außen vor der Wand. Die Schlösser dieser Türen sind nicht funktionstüchtig erhalten geblieben. Das Depositorium kann nur im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden.

Umgestaltungen des Historismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Hinterglauchau von Südwesten, um 1856 (rechts: Schloss Forderglauchau)

1864–1865 wurde der niedrige Südflügel im Stile der Tudorgotik errichtet. Er enthält die Remise, die durch Entfernung der alten Schlossküche („Turmküche“)/Schlossbäckerei im alten Rondell der Burganlage entstand. Das spätgotische Rondell wurde dabei entkernt, um Platz für die Wagenremise zu schaffen. Unter Graf Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau (1829–1900) wurden die Räume im ersten Obergeschoss des Nordflügels nach 1885 neu ausgestattet. Das Epitaph der Marie Clementine von Schönburg in der Schlosskapelle ist ein bedeutendes Objekt des Historismus (Neoklassizismus) des Künstlers Hugo Hagen.

Das Farbkonzept des Westflügels um 1870–80 lässt eine erhaltene Schwarzweißfotografie, des Fotografen Hermann Heckmann (* 1836 in Berlin), von der Südseite Hinterglauchaus erahnen. Demnach waren die Fenstergewände weiß gestrichen oder verputzt und der restliche Teil der Außenfassade etwas dunkler, wohl beige oder hellgrau.[117]

Pferdestall, Schlossküchen und neue Remise 1863/64[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1858[118] wurde in Schloss Hinterglauchau ein Pferdestall eingerichtet (wohl im alten Südflügel).

Seit spätestens wohl um Mitte des 15. Jh. befand sich eine Schlossküche/-bäckerei im Rondell der gotischen Burganlage an der Südseite von Hinterglauchau. Auf dem Rondell existierte daher bis um 1863/64 ein hoher aufgemauerter Kamin/Schornstein dieser alten Burgküche, die zu dieser Zeit als „Turmküche“ betitelt wurde. 1863/64 wurde der Schornstein bei Umbauarbeiten am Südflügel beseitigt, die alte Schlossküche entfernt und das Rondell durch Entkernung zu einer Remise für die Kutschen der gräflichen Familie ausgebaut. Im Rondell, der neuen Remise, wurde dabei ein Fußboden aus Ziegeln im Jahre 1864[119] eingebaut. In den 1920er Jahren wurde in der Remise ein Betonfußboden eingebaut und ein Benzinabscheider für die Nutzung als Garage für Automobile. Dieser „Benzin-Abscheider D.R.G.M. SYSTEM PASSAVANT“ existiert hier noch heute und ist als runder Gusseisendeckel in der Remise sichtbar. Teile des Ziegelfußbodens von 1864 wurden bei Restaurierungsarbeiten 2005 gesichert.[120]

Eine neue kleinere und modern eingerichtete Küche[118] wurde um 1864 im Erdgeschoss der östlichen Erweiterung des Nordflügels – in Richtung des Hofes von Schloss Forderglauchau – eingerichtet. Also unterhalb des Balkones mit den Wappentafeln.

Alte und Neue Waschküche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine ältere Waschküche soll sich im Erdgeschoss der östlichen Erweiterung – an der Südecke des Ostflügels (unterhalb des brückenartigen Bogenganges zwischen beiden Schlössern) – befunden haben. Beim Umbau des Südflügels wurde eine neue Waschküche im Südflügel eingerichtet. Heute (2020) befindet sich anstelle der alten Waschküche ein „Kräuterladen“, der zeitweise geöffnet ist.

Neuer Südflügel und Berggarten Hinterglauchaus 1874[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Südseite des Südflügels befand sich im 19. Jh. der terrassenartige sogenannte Berggarten, der ein reiner Zweckgarten (Küchengarten) für den Anbau von Kräutern und Gemüse war. Hier befanden sich zeitweise zwei Gewächshäuser. Ein Gewächshaus war direkt an die Südseite des Ostflügels des Schlosses zwischen dessen Stützpfeilern angebaut, das andere stand mitten im Garten.

Beim Umbau des Südflügels im Jahre 1874 unter Graf Heinrich von Schönburg-Hinterglauchau (1794–1881) wurden in dem an die Remise (ehem. Rondell) angrenzenden etwa 17 Meter[119] langen Gebäude (Südflügel mit Flachdach) eine Dienerstube, eine Gärtnerwohnung und die neue Waschküche eingebaut. Eine Treppe in der dicken Wand des Rondells/Remise verband ursprünglich den Berggarten mit dem Schlosshof Hinterglauchaus. Die Hofseite des Südflügels wurde neogotisch im Stile der Tudorgotik gestaltet. Diese Fassade wurde Ende 1874 fertiggestellt und zeigt(e) Fenster und Türgewände aus Sandstein sowie das Flachdach bekrönende Zinnen. Die Hoffront des neuen neogotischen Südflügels ist bereits 1872 auf dem Aquarell „Hof in Glauchau“,[121] gezeichnet von Gräfin Gabriele von Schönburg-Hinterglauchau (1824–1917), einer geborenen Prinzessin von Windisch-Graetz, abgebildet. Die Gartenfront des neuen Südflügels zeigte vier schlichte Fensterreihen zweigeschossig.

Ein Gemälde (Gouache) beider Schlösser von Friedrich Wünschmann – um 1855 – zeigt den Berggarten bereits.[122] Beide Gewächshäuser existierten offenbar noch nicht. Eine erhaltene Photographie des Glauchauer Photographen Hermann Heckmann (* Berlin 1836) aus der Zeit um 1870–1880 zeigt die Südseite von Schloss Hinterglauchau mit dem Berggarten und beiden Gewächshäusern von der Hirschgrundbrücke aus (Original im Besitz des Schlossmuseums).[123] Für die Bauarbeiten am neuen Südflügel und neuer Remise im Rondell wurden von Graf Heinrich 4595 Taler an den Glauchauer Maurermeister Ernst Heinrich Wittig gezahlt. Zimmermeister Kähler erhielt 1407 Taler und der Glauchauer Schieferdeckermeister Christian Emmert zunächst 343 Taler, wovon er später 7 zurückzahlte. Das ursprüngliche Schiefer-Flachdach des Südflügels wurde später durch Dachpappe und letztlich durch ein Kupferblech-Dach ersetzt.[124]

Es sollen zeitweise auch ein Badehaus und eine Orangerie existiert haben.

Von 1998 bis 2000 wurde der Berggarten als ABM-Maßnahme wieder hergerichtet. Danach wurde er zeitweise von der Besitzerin des Kräuterladens in Schloss Hinterglauchau genutzt. Der Berggarten ist aktuell (2020) nicht öffentlich zugängig.

Anrichtezimmer und Speisesaal (Kaminzimmer)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des 19. Jahrhunderts, wohl zwischen 1870 und 1890, wurde über der Torfahrt im Ostflügel das Anrichtezimmer eingerichtet und direkt daneben im Nordflügel ein großer saalartiger Raum mit Holz an Wänden und Decken getäfelt. Hier befindet sich noch ein stattlicher großer blauer Kachelofen. Der heute als Heiratszimmer dienende Raum war damals das herrschaftliche Speisezimmer. Von der Anrichte aus wurden die Speisen durch eine Tür in den Speisesaal gebracht. Vom Anrichtezimmer geht eine Treppe hinab ins Erdgeschoss – der östlichen Erweiterung des Nordflügels – zum Flur vor dem Raum der ehemaligen Küche (vom Ende des 19. Jahrhunderts). Vor der Südseite der Osterweiterung des Nordflügels hat dieser kleine Flur eine Eingangstür nahe vor dem Schlosstor. Aus dem Anrichtezimmer über der Torfahrt konnte die Herrschaft außerdem durch interne Fenster mit „herablassbaren“, hölzern eingefassten Scheiben (Schiebefenster) in den Raum der Schlosskapelle St. Marien hineinsehen. Diese Funktion entspricht etwa der einer herrschaftlichen Empore/Loge.

Das Speisezimmer/Kaminzimmer/Trauzimmer kann regulär bei Museumsbesuchen eingesehen werden. Das Anrichtezimmer ist nur im Rahmen von Sonderführungen zugängig.[125]

Wohnungen nach 1945 im Ostflügel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Erdgeschoss des Ostflügels und im Erdgeschoss dessen östlicher Erweiterung an dessen Südecke (ehem. alte Waschküche, heute „Kräuterladen“), befanden sich nach 1945 mehrere Wohnungen für Vertriebene.

Restaurierungsarbeiten nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1945 verhinderte die Feuerwehr nach einem Beschuss das Übergreifen eines Dachstuhlbrandes vom Schloss Forderglauchau. Als Museum blieb die Anlage vor kriegsbedingten Plünderungen geschützt.

Bereits um 1953/54 erfolgten Restaurierungsarbeiten am Ostflügel Hinterglauchaus.[126] Um 1953/54 erfolgten an der Ostseite des Nordflügels am Erker und dessen oberer Abdeckung sowie an dessen Giebel restauratorische Maßnahmen und offenbar starke Veränderungen.[103] Die spätgotische Maßwerkbrüstung – als oberer Abschluss des Frührenaissance-Erkers – wurde gegen ein kleines Schrägdach getauscht. Außerdem wurde – wie alte Fotos zeigen – der gesamte Putz an der Ostseite des Ostflügels und offenbar auch an der Ostseite des Nordflügels abgenommen und danach neu verputzt. Dabei gingen auch die beiden Landsknechts-Abbildungen an der Ostseite des Nordflügels neben dem Erker verloren.

1987–1991 fanden Erneuerungsarbeiten im Innenhof statt, dabei wurden auch einige stark verwitterte Tür- und Fenstergewände der Spätgotik und Frührenaissance am Nordflügel im Erdgeschoss durch Kopien ersetzt. 1996 fanden Restaurierungsarbeiten an der Nord- und Nordwestseite des Nordflügels ihren Abschluss.[113] Zwischen 1998 und 2008 fanden Restaurierungsarbeiten an beiden Schlössern statt.[127] Um 2005 wurde die Remise im Südflügel von Schloss Hinterglauchau restauriert. Dabei wurde hier eine Befund-Grube ausgehoben, in der in 0,75 m Tiefe Teile der alten Burgküche gefunden wurden, die nun zu besichtigen sind. Außerdem wurden Reste eines Ziegelfußbodens von 1864 restauratorisch bewahrt.[128]

Befundsituation zur Burganlage und dem spätgotischen Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bereits erwähnt, ist über den Aufbau der ehemaligen (mittelalterlichen) Burganlage bislang kaum etwas bekannt.

Bei Restaurierungsarbeiten im August 2005 an der Remise im ehemaligen spätgotischen Rondell der Burg wurde eine ca. 1 m × 1 m große und 0,7 m tiefe Grube ausgehoben. Es wurden in dieser Tiefe ein Kieselfußboden (aus rundem Flussgeröll, verlegt in Sand) der alten Burgküche und der Rand einer mittelalterlichen Herdstelle gefunden. Diese Grube kann in der südlichsten „Ecke“ des Rondells/Remise eingesehen werden.[129] Neben diesem spätmittelalterlichen Befund wurde auch ein jüngerer Steinfußboden aus Ziegeln angeschnitten.

Teil der Sammlung von Steindenkmalen (Lapidarium) des Museums Schloss Hinterglauchau ist das Fragment einer Steinsäule mit Basis, das zu unbekannter Zeit und unter unbekannten Fundumständen in Schloss Hinterglauchau aufgefunden wurde. Die Säule besteht wohl aus Chemnitzer Porphyr-Tuffstein. Ein Protokoll des Institutes für Denkmalpflege Dresden von 1974 besagt, dass ein Werkstein im Mauerwerk des Ostflügels von Schloss Hinterglauchau verbaut war, der vermutlich von einer spitzbogigen gotischen Doppelarkade (Doppelfenster) aus der Zeit der Frühgotik stammen könnte. Es könnte sich dabei um dieses Säulenfragment handeln. Der mittelalterliche Vorgängerbau des heutigen Ostflügels soll ein dreigeschossiger Palas, als verputzter Backsteinbau mit wohl hohem Satteldach gewesen sein. Hier wäre diese Säule somit mutmaßlich Teil eines Doppelfensters der Gotik gewesen.[130]

Außerdem sind die erhaltenen unterirdischen Gang- und Kelleranlagen unter dem Schlosshof (in spitzbogiger gotischer Bauweise), der Brunnen im Schlosshof und die Kapelle „St. Marien“ sowie das Verlies, beide im Ostflügel, sicher mittelalterlichen Ursprunges.

Aus der Phase des Umbaues zu einem Wohnschloss im Stile der sächsischen Spätgotik unter Ernst I. von Schönburg ab etwa 1470 künden noch heute spätgotische Vorhangbogenfenster an Ostseite und Westseite/Hofseite des Ostflügels (vormals hier der mittelalterliche Palas!), insbesondere in dessen Obergeschoss die Fenster des Rittersaales. Auch an der Osterweiterung des Nordflügels sowie im Schlosshof finden sich gotische Fenster und Türen. Im Erdgeschossbereich wurden sie aber teilweise durch Kopien ersetzt (wie auch die Türgewände der Frührenaissance im Schlosshof bis 1991).[131] Am Treppenturm in der Südostecke des Hofes sind noch eine gotische Tür und gotische Fenster im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss vorhanden. Der obere Teil dieses Turmes entstammt wohl der Renaissance oder wurde entsprechend umgebaut. Eine gotische Tür an der Hofseite des Ostflügels ist in dessen Obergeschoss erhalten und ermöglichte offenbar den Zugang zu einem heute nicht mehr vorhandenen Gebäude im Hof, einer Außentreppe oder einem Wehrgang. Davon abgesehen befinden sich noch spätgotische Werkstein-Fragmente einer Erkerbrüstung, die wohl bis um 1953/54 noch erhalten war und dann beseitigt wurde, in der Sammlung des Lapidariums des Schlossmuseums.[132] Dieser Erker an der nach Osten vorspringenden Fassade des Nordflügels Hinterglauchaus -zum Hof von Schloss Forderglauchau zeigend- besitzt also seither ein Flachdach anstelle des spätgotischen ehemaligen Werkstein-Aufbaues in Form eines verzierten Balkones/Altans.

Die derzeit wohl besten Informationen zum ehemaligen Aufbau der Glauchauer Burganlage der Gotik/Spätgotik liefert eine teilkolorierte Ansicht der Südseite beider Schlösser, die zwischen 1600 und 1760 entstanden sein muss und auf einem alten schönburgischen Stammbaum zusammen mit anderen Schlössern abgebildet ist.[26] Das Original ist im Besitz des Schlossmuseums Hinterglauchau. Diese Ansicht zeigt noch einen gotischen sechseckigen Eckturm (1764/65 durch einen sechseckigen barocken Neubau ersetzt) an der Südwestecke des Schlosses mit angrenzendem spätgotischen Blendbogen-Giebel der Südseite des Westflügels, das Rondell/Turmküche mit dem aufgemauerten Kamin/Schlot der Küche/Bäckerei, sowie einen Fachwerkgang, der an der Südseite Hinterglauchaus offenbar an den sechseckigen Renaissance-Treppenturm (in der Südost-Ecke des Hofes) anschließt. Dieser abgebildete Gang erinnert an einen Wehrgang. Der Renaissance-Treppenturm zeigt in seinen Untergeschossen noch heute gotische Türgewände und Fenstergewände. Die genannten Objekte wurden entweder 1764/65 oder im 19. Jahrhundert bei Umbauarbeiten beseitigt. Außerdem ist auf die älteste erhaltene Ansicht des (später hinteren) Glauchauer Schlosses, ein Öl-Gemälde, datiert um 1470 – vor dem Bau von Schloss Forderglauchau –, heute im Schloss Rohnstock in Polen befindlich, zu verweisen.[14]

Museumsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein städtisches „Gewerbemuseum“[133] existierte außerhalb des Schlosses seit 1884. Dieses Museum wurde von Graf Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau (1829–1900) gefördert.[69][134][135] Nach dem Erlöschen der Linie Hinterglauchau im Jahr 1900 bot Graf Joachim von Schönburg-Glauchau (1873–1943) der Stadt Glauchau 1929 an, im Schloss Hinterglauchau Räume für die Einrichtung eines Museums bereitzustellen. Verhandlungspartner waren die Glauchauer Oberbürgermeister Ernst Otto Schimmel (1889–1930) und Walter Flemming (1890–1947).[136][137] Noch im selben Jahr wurde ein Vertrag unterzeichnet.[138] Bereits in den 1930er Jahren befand sich daher im Schloss ein Museum.[139] In der Weltwirtschaftskrise musste es geschlossen werden.

Die Kunstsammlung des Altenburger Kunstsammlers Hans Löbe (1870–1947) enthielt bedeutende spätgotische Werke verschiedener Künstler. Als Hans Löbe Teile seiner Sammlung an verschiedene Museen verkaufte, gelangten 1937 einige Objekte in den Besitz des Museums und der Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Es handelt sich unter anderem um Gemälde oder spätgotische Schnitzkunst von Peter Breuer, Franz Geringswald (aus Altenburg, † 1540), Jacob Naumann (aus Altenburg, † 1510), Peter Naumann (ebenfalls aus Altenburg) und dem Meister von Meßkirch.[140]

Das Schloss- und Stadtmuseum, heute „Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau“, wurde später am 27. Juni 1940 und nach dem Brand von Forderglauchau am 20. Oktober 1945 auf Initiative des Glauchauer Oberbürgermeisters Walter Flemming (1890–1947) erneut eröffnet.[141] 1940 wurden – im Südflügel – hauptsächlich historische Puppenstuben ausgestellt, was dem Museum seinerzeit den Spitznamen „Kindermuseum“ einbrachte.[136] 1941 hielt im Schlossmuseum der Mittelalterhistoriker Walter Schlesinger den Vortrag Die geschichtlichen Voraussetzungen der Glauchauer Stadtgründung.[142] Nach einem Erlass vom 24. April 1940 des Sächsischen Innenministeriums an alle Museen sollten auch hier staatliche Leihgaben zur sogenannten Metallmobilisierung für die NS-Rüstungsindustrie abgeführt werden. Von den zwei vorgesehenen Kunstwerken, die Plastiken „Arbeiter“ von Georg Kind und „Porträt Christel F.“ von Ernst Hermann Grämer, konnte der Glauchauer Oberbürgermeister Walter Flemming – durch Verzögerungstaktik bis November 1942 – nur Grämers Porträtplastik vor der Einschmelzung retten.[143]

Am 24. März 1944 hielt im Rittersaal der Mineraloge und Geologe Walther Fischer (1897–1979) einen Lichtbildervortrag über Georgius Agricola anlässlich seines 450. Geburtstags. 1949 referierte Alfred Schott (1895–1973), Direktor des Schlossmuseums im Goethejahr über „Goethe als Verehrer Agricolas“.[144] Die Dauerausstellung zu Georgius Agricola, dem berühmtesten Glauchauer, existierte dort mindestens seit 1940. Zwischen 1943 und 1956.[144] schenkte der Dresdner Sammler und Medizinprofessor Paul Geipel (1869–1956) seine umfangreiche Mineraliensammlung und eine bedeutende Kunstsammlung dem Glauchauer Museum.[145]

Am 15. Juli 1950 wurde das Museum Hinterglauchau feierlich wiedereröffnet.[144] Seit 1978 unterhielt das Museum Hinterglauchau den Jugendklub „Bildende Kunst“ unter Leitung von Anke Winkler und später unter Wolf-Dieter Röber. Nach Restaurierungsarbeiten waren Rittersaal und Renaissance-Kassettendecke im Ostflügel 1980 wieder zu besichtigen. An dieser Wiederherstellung waren neben dem Restaurator Werner Pitschler auch Tischler des Patenschaftsbetriebes VEB Glauchauer Kammgarnspinnerei beteiligt, die die neuen Rahmen der Kassettendecken anfertigten.[99] Nach 1980 wurde zwei Restauratorenwerkstätten für Möbel sowie für Papierdokumente im Nordflügel eingerichtet.[146]

Kurz vor oder um 1990 legte die „Arbeitsgemeinschaft Junge Historiker“ aus Glauchauer Schülern, die seit 1979 bestand, unter Anleitung von Museumsmitarbeiter Steffen Winkler, das Burgverlies im Keller des Ostflügels frei. Viel Schutt/Gesteinsmasse musste dazu ausgeräumt werden.

Von 1990 bis 1991 fand die Sonderausstellung Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur statt, zu der 1990 das gleichnamige Buch zur Ausstellung herausgegeben wurde.[147] Im Jahr 1991 wurden zwei Restaurierungswerkstätten für Graphiken und archivalische Schriftstücke in Erd- sowie Dachgeschoss (des Nordflügels?) eingerichtet.[148] 1999[149] wurde die frisch restaurierte Schlosskapelle St. Marien für Besucher eröffnet. 2004 feierte das Glauchauer Museum (heute Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau) seinen 120. Geburtstag. Dazu wurde eine Luftbildkarte der Doppelschlossanlage herausgegeben. 2001–2002 wurde die gräfliche Kalesche (um 1870) restauriert, die seit 2007 in der Ausstellung „Auf der Straße“ in der neu eröffneten Remise zu besichtigen ist.[150] Seit 2016 wird die Kunstausstellung „Romantik bis Impressionismus, Meisterwerke aus 100 Jahren“ gezeigt.[151]

1949 war Alfred Schott (1895–1973) Direktor des Schlossmuseums.[144] Vor 1977 soll Günter Ullmann (geb. 1946) Museumsdirektor gewesen sein, der um 1970 hier eine Examensarbeit zu Georgius Agricola anfertigte.[152] Sonstige Direktoren waren hier von 1977 bis 1990 Ralf-Peter Ehrentraut[153], von 1990 bis 1993 Peter Schönhoff[153], später Steffen Winkler (1993–2013[154]) und Thorsten Dahlberg (kommissarisch bis 2018). Seit 2018 leitet Wiebke Glöckner das Museum und die Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau.

Schlosshof mit Burgbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hof ist weitgehend dreiecksförmig, denn er wird von der Dreiflügelanlage aus geradem Ostflügel (mit Torfahrt), geradem niedrigen neogotischen Südflügel und einem bogenförmig nach Südwesten „umknickenden“ langen Nordflügel und Westflügel umschlossen. Im Hof befindet sich neben dem Burgbrunnen eine den Hof prägende alte Rosskastanie (Aesculus hippocastanum). Der Burgbrunnen ist direkt ins Rotliegende des Schlossberges gehauen und hat heute (2020) eine Tiefe von etwa 18 bis 19 Metern.[155]

Im Inneren ist der Burgbrunnen unten (knapp über dem Wasserspiegel in etwa 13–14 m Tiefe unter dem Schlosshof) mit großen behauenen Steinen ausgemauert. Hier befindet sich über dem Wasserspiegel der Rest einer hölzernen Pumpe oder historischen Wasserleitung.[156]

Türme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt hat Hinterglauchau heute noch vier Türme. Deutlich sichtbar sind der sechseckige Renaissance-Treppenturm mit aufgesetztem sechseckigem Türmchen mit sechseckigem Zeltdach und vorgeblendeten Kielbogengiebeln in der Südostecke des Schlosshofes. Im Schlosshof befindet sich an diesem Treppenturm eine historische Zweizeiger-Turmuhr, die auch eine kleine Glocke besitzt. Diese Glocke besitzt einen Handaufzug und wird daher aktuell nicht geläutet. Der Turm hat runde Schalllöcher für dessen Glocke.

An der Nordwestecke des Schlosses (an dessen Außenseite), an den Westflügel anschließend, befindet sich ein barocker sechseckiger Turm mit geschwungener Haube (früher eine Welsche Haube). An dessen Stelle befand sich ursprünglich ein spätgotischer sechseckiger Turm, der wegen Einsturzgefahr beim spätbarocken Umbau ab 1764 unter Graf Albert Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1720–1799) weitgehend abgerissen und durch einen neuen sechseckigen Turm ersetzt wurde. Der neue Turm erhielt eine barocke Haube.[113]

Zwei kleinere halbrunde Schalentürme flankieren einen nördlichen Erweiterungsbau an der mittleren Nordseite des Nordflügels. Sie überragen das Dach des Nordflügels nicht und sind beide bekrönt von Welschen Hauben. Sie wurden beim Neubau des Nordflügels unter Albert Christian Ernst ab Februar 1764 als Abtritttürme errichtet, enthielten also die Toiletten.[157] Reste der ehemaligen Toiletten („Plumpsklo“) sollen darin erhalten geblieben sein.

Der an der Ostseite des Ostflügels befindliche halbrunde Schalenturm (halbrunde Erweiterung), im Volksmund „Flasche“ genannt, ist praktisch kein Turm, auch wenn er wie ein solcher einen Turmhelm hat. Unter seinem Helm befindet sich eine Glocke, die täglich gegen etwa 8:45 Uhr mehrfach ertönt. Daher hat dieser Schalenturm Schalllöcher.

Gruft der Linie Hinterglauchau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kellergeschoss des Nordflügels befindet sich eine Gruft mit Särgen der Familie Schönburg-Hinterglauchau. Sie kann seit etwa 1990 regulär nicht mehr besichtigt werden. 2020 wurde die Gruft zum Tag des offenen Denkmales im Rahmen von Sonderführungen geöffnet.

Die Hinterglauchauer Gruft besteht aus zwei (wohl mittelalterlichen) Tonnengewölben im Keller des Nordflügels (an dessen Nordseite), hintereinander gelegen in West-Ost-Ausrichtung. Im „vorderen“ (östlichen) Gewölbe stehen neun historische Särge. Das „hintere“ (westliche) Gewölbe soll die älteren Särge und etliche Kindersärge enthalten, wird aber bislang aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich gemacht. Bislang erfolgten in beiden Gewölben noch keine Restaurierungsarbeiten. Die letzte Bestattung fand hier 1943 statt.[158]

Hier sind folgend genannte 23 Personen beigesetzt:[159]

  1. Gräfin Magdalene Franziska Elisabeth (1727–1772), geborene Gräfin Schönburg-Wechselburg (seit 1757 zweite Frau des Grafen Albert Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1720–1799))
  2. Graf Franz Gottlob Albert Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1761–1841), (Sohn von Magdalene Franziska Elisabeth und Graf Albert Christian Ernst)
  3. Graf Gottlob Carl Ludwig Christian Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1762–1842), (Sohn von Magdalene Franziska Elisabeth und Graf Albert Christian Ernst)
  4. Gräfin Ferdinande Henriette von Schönburg-Hinterglauchau (1767–1836), geborene Gräfin zu Hochberg-Rohnstock (Frau des Grafen Gottlob Carl Ludwig Christian Ernst seit 1789)
  5. Prinz Hermann Friedrich Heinrich Gottlob Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1763–1764), verstorben als Kind (Sohn von Magdalene Franziska Elisabeth und Graf Albert Christian Ernst)
  6. Prinzessin Charlotte Henriette Ferdinande Louise von Schönburg-Hinterglauchau (1790–1791)
  7. Gräfin Louise Emilie Henriette von Schönburg-Hinterglauchau (1791–1847)
  8. Prinz Ferdinand Heinrich Fürchtegott Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (* und gest. 1793), verstorben als Kind
  9. Graf Heinrich Gottlob Otto Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1794–1881)
  10. Gräfin Marie Clementine (1789–1863), geborene Prinzessin von Schönburg-Waldenburg (Frau des Grafen Heinrich Gottlob Otto Ernst seit 1820. Für Sie wurde durch den Künstler Hugo Hagen 1865–1866 in der hiesigen Schlosskapelle St. Marien ein neoklassizistisches Epitaph errichtet.[160])
  11. Graf Hermann Albert Heinrich Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1796–1841)
  12. Gräfin Sophie Catharine Josephine (1811–1876), geborene Freifrau von Wrede (welche Familie ist hier gemeint?), (seit 1830 Frau des Grafen Hermann Albert Heinrich Ernst von Schönburg-Hinterglauchau)
  13. Prinzessin Emilie Henriette Albertine Charlotte von Schönburg-Hinterglauchau (1797–1798), verstorben als Kind
  14. Prinz Otto Heinrich Ludwig Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1798–1804), verstorben als Kind
  15. Graf Gotthilf Heinrich Ernst von Schönburg-Hinterglauchau (1803–1833)
  16. Gräfin Charlotte Henriette von Schönburg-Hinterglauchau (1808–1881)
  17. Prinzessin Henriette Marie Elisabeth von Schönburg-Hinterglauchau (1821–1899), genannt Elise (sie war Besitzerin des Rittergutes und Schlosses Netzschkau und vererbte dieses ihrem Bruder Graf Richard Clemens)
  18. Graf Friedrich Wilhelm Edmund von Schönburg-Hinterglauchau (1823–1897), genannt Fritz
  19. Gräfin Gabriele von Schönburg-Hinterglauchau (1824–1917), geborene Prinzessin von Windisch-Graetz (seit 1852 Frau des Grafen Friedrich Wilhelm Edmund)
  20. Graf Friedrich Alfred von Schönburg-Hinterglauchau (1827–1855)
  21. Gräfin Ottilie (1830–1880), geborene Prinzessin von Schönburg-Waldenburg (wurde 1856 erste Frau des Grafen Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau)
  22. Graf Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau-(Rochsburg) (1829–1900)
  23. Gräfin Ida Friederike (1864–1943), genannt Frida (seit 1886 zweite Frau von Graf Richard Clemens)

Friedrich Wilhelm Edmund, Friedrich Alfred, Richard Clemens und Henriette Marie Elisabeth waren Geschwister.

Als 1900 der „letzte evangelische Graf des Hauses Schönburg“, Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau-Rochsburg verstarb, wurde er am 23. Oktober 1900 hier in der Gruft Hinterglauchaus bestattet. Seine zweite Frau und nunmehrige Witwe Ida Friederike („Frida“) ließ für ihn 1901 im Schlosspark Gusow ein Denkmal und 1929 in der St. Georgen-Kirche in Glauchau ein Epitaph errichten. Mit ihm starb die Linie Hinterglauchau im Mannesstamme aus.[69]

Da beide Ehen von Richard Clemens kinderlos blieben, stirbt mit seiner zweiten Frau „Frida“ 1943 die letzte Person dieser Linie.

Grundriss der Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In verschiedener Literatur wurden Grundrisse, zumeist des Erdgeschosses von Schloss Hinterglauchau veröffentlicht.[161][162][163][164][165] Die letztgenannte Quelle zeigt den Grundriss beider Schlösser auf einer Karte „um 1800“. Ein detaillierter Grundriss von Schloss Hinterglauchau (Erdgeschoss mit Raumteilungen) findet sich im Heft Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung.[166] Im Wesentlichen ist Schloss Hinterglauchau eine um einen nahezu dreieckigen Hof – auf einem Bergsporn gelegene – historisch durch Umbauten, Abriss und Neubau gewachsene Dreiflügelanlage.

Heutige Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum präsentiert die Glauchauer Stadt- und Schlossgeschichte bis heute, das Alltagsleben der Weber in den Schönburgischen Landen und die Geschichte des herrschaftlichen Interieurs. Da die Schönburger 1945 enteignet wurden und Schloss Hinterglauchau/Museum sich schon zuvor im Besitz der Stadt Glauchau befand, blieben die Einrichtungen des Schlosses bemerkenswert vollständig erhalten und zeigen Einrichtungsgegenstände von Renaissance bis zum Historismus. Zwei Ausstellungen sind der bildenden Kunst und dem Stadtkind Georgius Agricola, dem „Vater der Mineralogie“, gewidmet. In Sonderausstellungen zeigt das Museum die Kunstwerke der Sammlung des Medizin-Professors Paul Geipel (1869–1956), der seine Sammlung dem Glauchauer Museum gestiftet hatte. Die Dauerausstellung zu Georgius Agricola (mindestens seit 1940) und die gestiftete Mineraliensammlung Geipel (spätestens seit 1950) des Dresdner Professors Paul Geipel existieren hier schon längere Zeit.[145] Highlight der Mineraliensammlung ist zweifellos ein ursprünglich aus Afrika stammender, über 200 kg schwerer Meteorit, der aus der Geipel-Sammlung stammt.

Aktuell (2020) wird eine neue Dauerausstellung eines Lapidariums im Keller des Westflügels sowie eine Sonderausstellung zur Sepulkralkultur vorbereitet.[155]

Ausstellung von Möbeln und Interieur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in der DDR-Zeit wurde die Sammlung/Ausstellung historischer Möbel „aus zwei Jahrhunderten“ als die wohl bedeutendste ihrer Art im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt eingestuft.[146]

Die Möbel und Einrichtungsgegenstände stammen aus verschiedenen schönburgischen Schlössern, viele aus Schloss Wechselburg. Einige Stücke wurden durch Ankauf aus anderen Museen erhalten. Viele Gemälde von schönburgischen Persönlichkeiten stammen auch aus Schloss Wechselburg. Erwähnenswert sind auch mehrere Hochlehnstühle des frühen 17. Jahrhunderts, die mit Leder bezogen sind und eingeprägte schönburgische Wappen aufweisen.

Die Ausstellungsräume zu Renaissance und Barock/Rokoko befinden sich im Obergeschoss des Ostflügels, die anderen „Stilzimmer“ im Obergeschoss des Nordflügels.

Klassizismus-Zimmer mit Vorraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich bestand hier – im ersten Obergeschoss des Nordflügels – ein größerer Saal, der wohl spätestens um 1789 in drei kleinere Räume geteilt wurde. Die Fensterlaibungen des ehemaligen Saales wurden um 1750 mit Bandelwerk- und Beschlagwerkornamentik ausgemalt. Sie blieben teilweise barock erhalten.

Das heutige Klassizismus-Zimmer und sein Vorraum diente als sogenannter Roter Salon ehemals der Gräfin Frida von Schönburg-Hinterglauchau (1864–1943) als Wohnraum und erfuhr um 1890 eine Verkleinerung um ein Drittel. Es bestand damals hier ein Zugang zu einem nicht mehr vorhandenen Altan. Der mittlere Raum erhielt eine farbig bemalte Stuckdecke. Die Wände erhielten eine ockerfarbige Marmorierung mit illusionistischer Säulen- und Paneelmalerei. Die Fensterlaibung weist ein Medaillon mit einem gen Sonne fliegenden Adler auf. Im ersten Viertel des 20. Jh. wurde eine Trennwand eingezogen, die beide Räume bildete.

Die hier gezeigten Einrichtungsgegenstände stammen aus der Zeit 1790–1825.[167]

Empire-Zimmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist einer von vier Räumen – im ersten Obergeschoss des Nordflügels – einer in den 1860er Jahren entstandenen Enfilade (Zimmerflucht). Die ursprüngliche Gestaltung der Decken und Wände ist nicht erhalten und somit unbekannt. Auch dieses Zimmer gehörte zur Wohnung des Grafen Richard Clemens (1829–1900). Er nutzte es als Schlafzimmer. Die Fenstergewände hier stammen noch aus dem 18. Jahrhundert, sind also barock. Die meisten gezeigten Einrichtungsgegenstände stammen aus der Zeit ca. 1790–1820.[168]

Biedermeier-Zimmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Biedermeier-Zimmer – im ersten Obergeschoss des Nordflügels – diente innerhalb der Wohnung des Grafen Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau (1829–1900) als Ankleidezimmer. Seine ursprüngliche Ausgestaltung der Decken und Wände war nicht erhalten und ist somit unbekannt. Die meisten hier gezeigten Einrichtungsgegenstände stammen von ca. 1810–1850.[169]

Großes Historismus-Zimmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist einer von vier Räumen – im ersten Obergeschoss des Nordflügels – einer in den 1860er Jahren entstandenen Enfilade (Zimmerflucht). Ab 1881 nutze Graf Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau (1829–1900) diese vier Räumlichkeiten als privates Appartement. Dieser Raum diente ihm als Wohnraum und wurde mit einer prachtvollen Stuckdecke im Stile der Neorenaissance, die eine Holzdecke imitiert, versehen. Es wurden an den Wänden mehrlagige Tapeten in Hochprägerapport angebracht. Die Fenstergewände hier stammen noch aus der Zeit der Frührenaissance des 16. Jahrhunderts. Die gezeigten Einrichtungsgegenstände stammen aus der Zeit von etwa 1830–1900.[170] Die Fenstergewände hier stammen noch aus dem 18. Jahrhundert, sind also barock.

Historismus-Salon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch der Salon ist einer von vier Räumen – im ersten Obergeschoss des Nordflügels – einer in den 1860er Jahren entstandenen Enfilade (Zimmerflucht). In diesem Raum befand sich bis zum Jahr 1900 das Schreibzimmer des Grafen Richard Clemens. Die Decke ist ebenfalls Stuck mit illusionistischer Bemalung zur Vortäuschung einer Holzdecke. Die Wände waren ebenso gestaltet wie im Großen Historismus-Zimmer (ehem. Wohnzimmer von Richard Clemens). Die meisten hier gezeigten Einrichtungsgegenstände stammen aus der Zeit ca. 1860–1900.[171] Die Fenstergewände hier stammen noch aus dem 18. Jahrhundert, sind also barock.

Ausstellung in der Remise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2007 wurde in der 2005 restaurierten Remise die Dauerausstellung „Auf der Straße“ eröffnet. Gezeigt werden eine gräfliche Kalesche, die um 1870 in Prag angefertigt wurde, ein altes Tretkurbelfahrrad, ein Hochrad (Schenkung des Glauchauers Georg Gehrt) und eine Leichenkutsche (Leichenwagen) aus Niederlungwitz, die 1905[172] von Firma Karl Ernst Dietzsch in Glauchau angefertigt wurde. Letztere Kutsche wurde 1973 zum letzten Male benutzt und 1976 an das Schlossmuseum übergeben.[173] Die ausgestellte gräfliche Kalesche zeigt an den Türen das Schönburg-Choteksche Allianzwappen. Graf Joachim von Schönburg (1873–1943) heiratet 1898 Octavie (1873–1946), die Tochter des Grafen Bohuslaw Chotek von Chotkow(a) und Wognin (1829–1896[174]), einem böhmischen Diplomaten Österreichs. Ein Panoramabild der Stadt Glauchau vom Maler Friedrich Wünschmann (1819–1889), entstanden 1867, zeigt eine ähnliche gräfliche Kalesche als Vierspänner mit Vorreiter, Kutscher und Leibjäger neben zwei Personen in der Kutsche.[175] Außerdem werden einige historische Türen Glauchauer Häuser in der Remise ausgestellt.

In der hintersten „Ecke“ der Remise befindet sich eine offene stratigraphische Befundgrube, in der in 0,75 m Tiefe ein mittelalterlicher Fußboden aus Flusssteinen (verlegt in Sand) und eine angeschnittene Feuerstelle (Herd) – der mittelalterlichen Burgküche im Rondell – zu sehen sind. Auch ein Ziegelfußboden von 1864 blieb teilweise erhalten. Mitten in der Remise ist ein gusseiserner runder Deckel im Beton-Fußboden sichtbar. Es ist ein Benzinabscheider aus den 1920er Jahren, als die Remise als Garage für ein Automobil genutzt wurde.[120]

Lapidarium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existiert eine Sammlung von Steindenkmalen, genannt Lapidarium, die zeitweise in der Burgkapelle „St. Marien“ teilweise ausgestellt waren. Dabei handelt es sich um bedeutende Glauchauer Grabsteine oder Bauteile der Glauchauer Schlösser, außerdem um Bauteile/Portale von ehemaligen städtischen Häusern Glauchaus.[176] Zukünftig soll sich das Lapidarium im Keller des Westflügels befinden, es wird dort gerade eingerichtet (Stand 2020).[155]

Bei einer Restaurierung der Glauchauer St. Georgenkirche 2004 wurden die drei bedeutenden Grabsteine der Familien Herrmann, Seifert und Treffurth ins Schlossmuseum Hinterglauchau verbracht. Alle drei Steine bestehen aus Chemnitzer Porphyr-Tuff. Die Steine wurden bereits früher mehrfach umgesetzt. Bevor sie ihre letzten Standorte an der Außenseite der Georgenkirche fanden, waren sie an der heute nicht mehr existierenden Glauchauer Gottesackerkirche an deren Außenseite angebracht.

  • Der Stein der Familie Seifert befand sich zuletzt an der Westfassade der Georgenkirche. Er wurde mutmaßlich direkt nach dem Tode des Johannes David Seifert (gest. 1805), „Hochgräflich Schönburgisch Forderherrschaftlicher Hoflieferant sowie Tuch- und Gewandschneider“, am 14. April 1805 angefertigt. Angaben zu seiner Ehefrau fehlen auf dem Stein.
  • Der Stein der Familie Herrmann stand zuletzt ebenfalls an der Westfassade der Georgenkirche. Vermutet wird dessen Entstehung Mitte des 18. Jahrhunderts. Johannes Gottfried Herrmann (1713–1790) wurde in Meißen geboren. 1737 heiratete er in Glauchau Johanna Sabine Kahlert (* 1713), Tochter eines Glauchauer Fleischhauers. Herrmann war Besitzer und Gerichtsherr auf Rittergut Lichtentanne bei Zwickau. Er war für sein soziales Engagement in Glauchau bekannt und gründete 1737 hier zusammen mit Georg Friedrich Treffurth die Firma „Treffurth & Herrmann“, eine Textilienmanufaktur. Er war auch Stifter und Vorsteher des Glauchauer Waisenhauses. 1790 wurde Johannes Gottfried Herrmann in Glauchau bestattet. Der Stein enthält neben seinem Namen den seiner zweiten Frau Johanna Charlotte Guthmann.
  • Der Grabstein der Familie Treffurth befand sich zuletzt an der Nordfassade der St. Georgenkirche. Georg Friedrich Treffurth (1685–1755) wurde in Chemnitz geboren. Sein Vater war Seifensieder und Viertelsmeister dort. Er selbst siedelte 1713 nach Glauchau um. Er war Händler für Ganz- und Halbbaumwollstoffe. In Glauchau wurde er Bürgermeister und gründete mit Johannes Gottfried Herrmann 1737 die schon genannte Firma. Als er 1755 in Glauchau starb, erfolgte ihm zu Ehren eine große Trauerfeier in der Georgenkirche. Der Stein wurde wohl nach seinem Tode 1755 für ihn und seine erste Frau Anna Maria Kahlert angefertigt.

Georg Friedrich Treffurth und Johannes Gottfried Herrmann gelten als Mitbegründer der Glauchauer Textilindustrie.[177]

Kleine Mineralienausstellung im Bogengang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige wenige ausgewählte Exponate der großen Geipelschen Mineraliensammlung, so u. a. Amethyste, Quarzkristalle, Rauchquarz, Rosenquarz und Fluorit, werden im Bogengang zwischen beiden Schlössern (2020) als Teil des Museums Schloss Hinterglauchau dauerhaft präsentiert.

Highlights sind hier ein Meteorit aus Afrika (ca. 30 cm Durchmesser und über 200 kg Gewicht) aus der Geipelschen Sammlung sowie ein Mammut-Stoßzahn, der in Gesau bei Glauchau gefunden wurde.

Hofküche in Schloss Forderglauchau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im mittleren Teil des Südflügels von Schloss Forderglauchau befinden sich Räume der ehemaligen Hofküche Forderglauchaus. Die hier ausgegrabenen Teile der historischen Hofküche sind als Ausstellung Teil des Museums Schloss Hinterglauchau und werden auf Anfrage von Besuchern oder zu besonderen Terminen geöffnet.

Depotbestand für Sonderausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum Schloss Hinterglauchau unterhält ein Archiv und ein Depot für seine Dokumente und nicht regulär ausgestellten Sammlungen. Neben Dokumenten, Möbeln und Kunstwerken wie Gemälden, gotischer sakraler Schnitzkunst, Haushaltsgegenständen des Volkes, wurden seit der DDR-Zeit auch Gegenstände gesammelt, die mit der regionalen Handweberei und der späteren Glauchau-Meeraner Textilindustrie zusammenhingen. Beispielsweise Innungsurkunden, Gesellenbriefe, Meisterbriefe und Wanderbücher. Auch Zeugnisse aus den 1950er bis 1980er Jahren der DDR-Zeit wurden gesammelt.[178] Außerdem existiert eine Sammlung antiker Hohlgläser (Flaschen, Becher und Schüsseln) aus Ausgrabungen im Mittelmeerraum/Palästina (u. a. aus Askalon, Basan, Sichem, Tiberias sowie im Hauran), sowie Porzellan- und Glasgegenstände (Trinkgläser und Pokale) des 18. bis frühen 20. Jh. aus adeligen Haushalten.[179][180] Aus dem Waldenburger Schloss kamen nach 1945 Reste einer ostasiatischen Porzellansammlung (Figuren) und Reste einer asiatischen Waffensammlung ins Depot des Museums.[181] Auch einige schönburgische Waffen wie Schwerter aus der Zeit um 1500 und jüngere Jagdwaffen werden hier aufbewahrt.

Außerdem existieren eine Zinnsammlung, eine Spielzeugsammlung, eine volkskundliche Sammlung, eine Textiliensammlung, eine Graphische Sammlung (Graphiken, Holzschnitten, Kupferstiche und Druckerzeugnisse), eine historische Postkartensammlung (Philokartistische Sammlung[182]) sowie eine Museumsbibliothek (historische Büchersammlung).[183] Aus den im Depot lagernden Gemälden und Kunstwerken wurde beispielsweise die Kunstausstellung „Romantik bis Impressionismus, Meisterwerke aus 100 Jahren“ seit 2016 gezeigt.[184]

Noch nach 1990 wurden viele entsprechende Artikel angekauft. So auch Druckplatten für regionalgeschichtlich bedeutende Kupferstiche[185].

Gesteins- und Mineraliensammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits das ältere Glauchauer Gewerbemuseum besaß eine vielfältige Gesteinssammlung. Sie enthielt u. a. Plutonite (Tiefengesteine), Granite sowie Metamorphite (Umwandlungsgesteine) wie Marmor und Schiefer. Diese sind später Bestand des Museums Schloss Hinterglauchau geworden.

1951 schenkte der Dresdner Hochschullehrer Paul Geipel (1869–1956) dem Schlossmuseum seine umfangreiche Mineralien- und Petrefaktensammlung. Sie umfasst über 2300 Mineralien aller Kontinente. Sie beinhaltet gediegene Elemente und Metalle, intermetallische Verbindungen, Sulfide und Sulfosalze (Sulfate ?, wohl Gips), Halogenide (z. B. Fluoride, Flussspat), Oxide, Phosphate und Silikate.[144]

2020 sind einige ausgewählte Mineralien im Bogengang (Bogenbrücke zwischen beiden Schlössern) des Museums Hinterglauchau ausgestellt. Früher wurden größere Teile der Mineraliensammlung im Rittersaal regulär ausgestellt.

Archivbestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus den Todesjahren Georgs I. (gest. 1585) und seiner zweiten Frau Dorothea Reuss zu Greiz (gest. 1572) sind ausführlichere Inventare erhalten. Ebenso anlässlich des Todes seiner dritten Frau, der Witwe Katharina Agathe von Putbus (gest. 1608).
  • Als Glauchau um 1800 neu kartographisch erfasst wurde, erstellte Major Friedrich Ludwig Aster, sächsischer Kartograph, auch „Astersche Meilenblätter“ von Glauchau. Kopien dieser Meilenblätter (nur für Glauchau?) werden im Glauchauer Schlossarchiv aufbewahrt.[186] Andere Meilenblätter von Glauchau (1799) stammen von dem Kartographen Christian Heinrich Erhardt, einem Ingenieurs-Unteroffizier. Um 1943 befanden sich diese Pläne als Originale im Staatsarchiv Dresden sowie in der Staatsbibliothek in Marburg in Hessen.[187]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich finden im Schlosshof von Hinterglauchau Musikveranstaltungen, Konzerte sowie die Nacht der Schlösser und der Tag des offenen Denkmals statt. Manchmal ist auch der Schlosshof von Forderglauchau mit in diese Veranstaltungen einbezogen. Am Tag des offenen Denkmals und am Tag der deutschen Einheit stehen Museum, unterirdische Gänge Hinterglauchaus (Kelleranlagen), Kapelle und Verlies zur unentgeltlichen Besichtigung allen Besuchern offen. In den Ganganlagen werden dazu Führungen gemacht. Das Verlies kann über das Angstloch von oben eingesehen werden.

Kräuterhexenstube[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine aktuell im Erdgeschoss der südlichen Osterweiterung des Ostflügels befindliche private „Kräuterhexenstube“[188] wird zu bekannt gegebenen Terminen (im Glauchauer Stadtkurier) geöffnet (Verkauf von Küchenkräutern). Zeitweise war dazu auch der Kräutergarten (Berggarten am Hang des Hirschgrundes vor dem Südflügel und Südteil des Ostflügels) öffentlich zugängig. In diesen Räumen war ursprünglich eine ältere Waschküche befindlich.

Vermietung des Hochzeitszimmers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Obergeschoss des Ostteiles des Nordflügels vermietet die Stadt Glauchau das saalartige sogenannte Kaminzimmer[188] für Hochzeiten. Der Raum ist im Stile des Historismus mit Holz an Wänden und Decke getäfelt und enthält einen prachtvollen blauen Kachelofen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Enno Bünz, Thomas Lang: SCHÖNBURG – Glauchau, Hinter- und Forder-. In: Handbuch Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Band 15. IV/2: Grafen und Herren. 1. Auflage. 2012, ISBN 978-3-7995-4525-9, S. 1323–1325 (adw-goe.de [dort auch als PDF; 103 kB]).
  • Anke Neugebauer: Andreas Günther von Komotau. Ein Baumeister an der Wende zur Neuzeit (= Hallesche Beiträge zur Kunstgeschichte. Band 11). Kratzke Verlag für Kunstgeschichte, Bielfeld 2011, ISBN 978-3-9811555-4-9, S. 39–44 (Zugl.: Halle (Saale), Univ., Diss., 2007).
  • Wolf-Dieter Röber: Aspekte zur Baugeschichte des Schlosses Hinterglauchau. In: Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau (Hrsg.): Schriftenreihe. Nr. 1. Glauchau 1979, S. 4–21 (Kapitel: Die Burg Glauchau von ihrer Gründung bis zum spätgotischen Umbau, Der Umbau der Burg in ein Schloß im Stil der obersächsischen Spätgotik ca. 1470–1485, Umbau des Nordflügels im Stil der Frührenaissance ca. 1527–1534, Veränderungen im Ostflügel 1710/30 und Umbau des Nordflügels im barocken Stil 1752 und 1764/65, Neubau des Südflügels im neugotischen Stil 1864/65, Die unterirdische Ganganlage unter dem Schloß Hinterglauchau).
  • Matthias Donath: Burgen und Schlösser in Sachsen. Imhof, Petersberg 2012, ISBN 978-3-86568-768-5, S. 66–68.
  • Steffen Winkler: Zur Geschichte des Glauchauer Museumswesens von den Anfängen bis 1945 sowie Abriß der Entwicklung des Glauchauer Museums von 1945 bis zur Gegenwart. In: Schriftenreihe. Heft 1. Hrsg. von Museum und Kunstsammlung Schloß Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1979, S. 26–34.
  • Wolf-Dieter Röber: Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloß Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1981, S. 16–17 (zur Geschichte und Baugeschichte von Schloss Hinterglauchau)
  • Geschichte der Schloß-Capelle zu Glauchau. 1862 (Handschrift im Museum Schloss Hinterglauchau).
  • Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schlösser Hinter- und Forderglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 6. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1986, S. 5–11 (zur Baugeschichte beider Schlösser und zum schönburgischen Brudermord in Hinterglauchau von 1617, Aquarell von Forderglauchau von W. Gebhardt [1867] auf S. 10).
  • Ephoralarchiv St. Georgen zu Glauchau, Bestand Canzlei Waldenburg ao. 1617, I AA 3, Loc. 363, Acta betr. Otto Wilhelm’s Herrn von Schönburg zu Glaucha beschehene Entleibung von seinem Herrn Bruder Wolff Ernsten von Schönburg am 28. November 1617. (zum schönburgischen Brudermord des Wolf Ernst an seinem Bruder Otto Wilhelm von 1617 im Schloss Hinterglauchau)
  • Wolf-Dieter Röber: Das Verlies im Schloß Hinterglauchau (S. 5–8) und Zwei Landsknechte – ehemalige Wandmalereien am Schloß Hinterglauchau (S. 9–14). In: Schriftenreihe. Heft 9, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1992 (Info: ehem. Landsknechts-Graffito an der Ostseite des Nordflügels von Schloss Hinterglauchau).
  • Wolf-Dieter Röber: Unbekannte Ansichten von Schlössern und Vorwerken auf einem schönburgischen Stammbaum (um 1760). In: Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, S. 15 (Schloss Hinterglauchau: Beschreibung S. 16 und Abb. S. 37).
  • Wolf-Dieter Röber: Die Kapelle im Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 8–15 (zur Geschichte der Schlosskapelle „St. Marien“).
  • Schloßkapelle Hinterglauchau, Bericht über die bau- und farbarchäologischen Untersuchungen (Stefan Reuther, S. 5–17), Wir Handwerker der Stadt Glauchau – Ausführende Gewerke früherer Fassungen (zur Restaurierungsgeschichte der Schlosskapelle im 19. Jh., Steffen Winkler, S. 18–25), Restaurierung und Sanierung der Kapelle St. Marien im Schloß Hinterglauchau (Restaurierung 1998, Siegrun Illing, S. 26–29), Das Epitaph der Marie Clementine von Schönburg – ein Beispiel neuklassizistischer Grabmalkunst von Hugo Hagen (Epitaph in der Schlosskapelle, Robby Joachim Götze, S. 30–36). In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999 (vier Artikel zur Schlosskapelle „St. Marien“ in Hinterglauchau, Festschrift zu deren Wiedereröffnung 1999).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Castles in Glauchau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steffen Winkler: Schönburgische Besitzungen im Überblick. In: Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, S. 13.
  2. Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, Kap. Schloss Hinterglauchau, S. 16, Gründung der Burg Glauchau durch Herrmann I. von Schönburg.
  3. Schriftenreihe. Heft 6. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1986, Kap. Schlösser Hinter- und Forderglauchau, Gründung der Burg Glauchau, S. 5.
  4. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 27 und 156 (Abb. 4).
  5. Rolf Scheurer: Historische Bauten Glauchaus. Teil 1. Verein für Stadtgeschichte und Denkmalpflege in Glauchau e. V., Glauchau 2008, S. 12: vermutliche Einbindung des Schlosses in die Stadtmauer.
  6. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 55.
  7. a b Marina Palm: Aspekte zur Gründung der Stadt Glauchau und ihrer Entwicklung bis 1495. In: Schriftenreihe. Heft 4. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1982, hier S. 46.
  8. a b c d Marina Palm: Aspekte zur Gründung der Stadt Glauchau und ihrer Entwicklung bis 1495. In: Schriftenreihe. Heft 4. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1982, hier S. 47.
  9. Autorenkollektiv: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. Hinterglauchau, S. 21 (Wolf-Dieter Röber).
  10. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 8 (Broschüre).
  11. Wolf-Dieter Röber: Burgen und Schlösser. In: Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Unterkapitel Schloss Hinterglauchau, S. 21.
  12. K. Fleck, Ralph Zenker u. a.: Waldenburg. Zur Geschichte der Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten: Heimatmuseum und Naturalienkabinett Waldenburg. Überarbeitete Ausgabe. Hrsg. von der Stadtverwaltung Waldenburg. Waldenburg 1990, OCLC 984934282, S. 9.
  13. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 9 (Broschüre).
  14. a b c Museum und Kunstsammlung Schloß Hinterglauchau (Hrsg.): Schriftenreihe. Heft 1. Stadt Glauchau, 1979, Abbildung 1, S. 13: Schloss Hinterglauchau um 1470 (Original-Ölgemälde – auf Leder – im Schloss Rohnstock in Schlesien).
  15. Wolf-Dieter Röber: Burgen und Schlösser. In: Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Unterkapitel Schloss Hinterglauchau, S. 20.
  16. Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung (= Kunstführer. Nr. 2296). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-6035-2, S. 2: Hinweise zur Burg Meerane.
  17. K. Fleck, Ralph Zenker u. a.: Waldenburg. Zur Geschichte der Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten: Heimatmuseum und Naturalienkabinett Waldenburg. Überarbeitete Ausgabe. Hrsg. von der Stadtverwaltung Waldenburg. Waldenburg 1990, S. 5.
  18. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Den Herren von Schönburg verdankt Glauchau seine Entstehung. In: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 52–53.
  19. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, Register S. 153.
  20. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Den Herren von Schönburg verdankt Glauchau seine Entstehung. In: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, insbes. S. 45, 53.
  21. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 112.
  22. Autorenkollektiv: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. Das Territorium in Kriegszeiten, S. 69 (Ernst-Günter Lattka).
  23. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 10 (Broschüre).
  24. a b Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 11 (Broschüre).
  25. Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, Kap. Schloss Forderglauchau, S. 17, Anmerkungen zu Vorburg oder Vorwerk von Hinterglauchau/Burg Glauchau.
  26. a b Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 7, Abb. 2.
  27. Album der Rittergüter und Schlösser in Sachsen. IV. Section: Erzgebirgischer Kreis. Hrsg. von G. A. Poenicke. Expedition des Ritterschaftlichen Album-Vereins, Leipzig [1856] (digital.slub-dresden.de).
  28. Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, S. 18: Beschreibung von Schloss Hinterglauchau, S. 16.
  29. Schriftenreihe Sonderheft (zu Georgius Agricola). Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 45: Gouache von F. Wünschmann um 1840 (Abbildung der Glauchauer Schlösser).
  30. Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 8, Abb. 3.
  31. a b c Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung (= Kunstführer. Nr. 2296). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-6035-2, S. 2.
  32. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 121.
  33. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 53.
  34. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 116–118.
  35. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 56.
  36. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg.: Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 122.
  37. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 61–62.
  38. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 89.
  39. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 90.
  40. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 104.
  41. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 122.
  42. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 90–91.
  43. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 105.
  44. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 111 und 104.
  45. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 102.
  46. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 94.
  47. a b Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 13 (Broschüre).
  48. a b Michael Wetzel: Heinrich Ernst II. In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie. 13. November 2013, abgerufen am 13. März 2020.
  49. Der Innungsbrief der Glauchauer Weber von 1528. In: Schriftenreihe. Heft 2. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1980, hier S. 2.
  50. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 14 (Broschüre).
  51. a b Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 15 (Broschüre).
  52. a b Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 16 (Broschüre).
  53. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 18 (Broschüre).
  54. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 19 (Broschüre).
  55. a b Wolf-Dieter Röber: Zwei Landsknechte – Ehemalige Wandmalereien am Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 9. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1992, S. 12.
  56. Wolf-Dieter Röber: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 10.
  57. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 20 (Broschüre).
  58. a b Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 22 (Broschüre).
  59. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 21 (Broschüre).
  60. Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 5.
  61. Witzsch: Darstellung der Rechtsverhältnisse des vormals reichsständischen Hauses Schönburg. Glauchau 1866, S. 8.
  62. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 26 (Broschüre).
  63. Autorenkollektiv: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. Das Territorium in Kriegszeiten, S. 75 (Ernst-Günter Lattka).
  64. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 27 (Broschüre).
  65. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 59–60.
  66. Reiner Groß: Schönburgische Geschichte. Eine Zeittafel. Hrsg. von Britta Günther, Michael Wetzel, Tommy Schmucker. Chemnitz 2005, DNB 974872156, S. 28 und 29 (Broschüre).
  67. Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 12.
  68. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, S. 112: Abb. 40.
  69. a b c d Zwischen Grafenkrone und Paradehelm, Zum 100. Todestag des letzten Grafen von Schönburg-Hinterglauchau (Richard Clemens von Schönburg-Hinterglauchau (1829–1900)). Flyer zur Ausstellung in Museum Schloss Hinterglauchau, März bis Oktober 2001.
  70. Wolf-Dieter Röber: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 71.
  71. Stefan Reuther: Schlosskapelle Hinterglauchau, Bericht über die bau- und farbarchäologischen Untersuchungen. In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 5 f.
  72. Stefan Reuther: Schlosskapelle Hinterglauchau, Bericht über die bau- und farbarchäologischen Untersuchungen. In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 8: Abb. 4.
  73. a b Rolf Scheurer: Die Schlosskapelle. In: Historische Sakralbauten in Glauchau (= Denkmalverein e. V. Glauchau [Hrsg.]: Schriftenreihe. Heft 6). Glauchau 2007, DNB 1033627070, S. 18–19.
  74. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, S. 110: Gordian-Orgel in der Marienkapelle.
  75. a b Robby Joachim Götze: Das Epitaph der Marie Clementine von Schönburg… In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 30–31.
  76. Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, Abbildung des Kapellenfensters auf der Umschlagrückseite, Beschreibung S. 90.
  77. Rolf Scheurer: Die Schlosskapelle. In: (= Denkmalverein e. V. Glauchau [Hrsg.]: Schriftenreihe. Heft 6). Glauchau 2007, DNB 1033627070, S. 19.
  78. Stefan Reuther: Schlosskapelle Hinterglauchau, Bericht über die bau- und farbarchäologischen Untersuchungen. In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, Beschreibung S. 6 mit Abb. 2, S. 7: Abb. 3.
  79. Stefan Reuther: Schlosskapelle Hinterglauchau, Bericht über die bau- und farbarchäologischen Untersuchungen. In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 19: Abb. 3 von der Fundsituation unter dem leisnigschem Wappen der Kapelle.
  80. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. Kirche und Kunst, S. 103, Werke Peter Breuers in den schönburgischen Herrschaften.
  81. Wolf-Dieter Röber: Der Callenberger Altar – Ein Werk des Zwickauer Bildschnitzers Peter Breuer. In: Schriftenreihe. Heft 2. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1980, S. 12–23, Abb. 3/5/6 auf S. 18–21 von linkem und rechtem Altarflügel.
  82. Conrad Baumgartl: Die St. Georgenkirche zu Glauchau. Baumgartl, Glauchau/Leipzig 2004, OCLC 862967543, S. 28 (60 S.).
  83. Hervorhebung von Wikipedia.
  84. Verwilligung, Subst. f. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 25: V–Verzwunzen – (XII, 1. Abteilung). S. Hirzel, Leipzig 1956, Sp. 2278 (woerterbuchnetz.de – Einwilligung, Zustimmung; Bewilligung; Erlaubnis).
  85. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 99.
  86. Wolf-Dieter Röber: Das Verlies im Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 9. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1992, S. 5–8.
  87. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg.: Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 99, 107.
  88. Wolf-Dieter Röber: Aspekte zur Bedeutung und Datierung der Gangsysteme unter den Schlössern Hinterglauchau, Lichtenstein und Forderglauchau, S. 31–33, sowie Kellergänge Schloß Hinterglauchau und Kellergänge Schloß Forderglauchau, S. 18–19 (Autorenkollektiv). In: Schriftenreihe. Heft 7. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1988, Abbildungen und Grundriss des Gangsystems Hinterglauchau Abb. 1/S. 6, Abb. 10/S. 27, Abb. 11/S. 28, Abb. 19/S. 36, Abb. 20/S. 37 (Gänge Schloss Lichtenstein) und Titelbild.
  89. Schnittzeichnung der unterirdischen Gänge unter Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloß Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1981, S. 21.
  90. Auszüge davon sind im Youtube-Video zu sehen. Dabei werden die Ganganlagen und die Remise gezeigt. Ghost Stories. Orte der Angst Glauchau auf YouTube, 7. Februar 2018, abgerufen am 9. Dezember 2019.
  91. Steffen Winkler: Sage „Die Weiße Frau von Glauchau“. In: Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung (= Schriftenreihe Sonderheft). Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, S. 21.
  92. Wolf-Dieter Röber: Schriftenreihe. Heft 9. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1992, S. 6.
  93. a b Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 61.
  94. Stefan Reuther: Schlosskapelle Hinterglauchau, Bericht über die bau- und farbarchäologischen Untersuchungen. In: Schriftenreihe. Heft 11. Hrsg. von Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 6.
  95. Anke Neugebauer: Andreas Günther von Komotau. Ein Baumeister an der Wende zur Neuzeit (= Hallesche Beiträge zur Kunstgeschichte. Band 11). Kratzke Verlag für Kunstgeschichte, Bielfeld 2011, ISBN 978-3-9811555-4-9, S. 39–44, hier: S. 39 (Anm. 46).
  96. Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, S. 16 im Kapitel Unbekannte Ansichten von Schlössern und Vorwerken auf einem schönburgischen Stammbaum (Wolf-Dieter Röber).
  97. Anke Neugebauer: Andreas Günther von Komotau. Ein Baumeister an der Wende zur Neuzeit (= Hallesche Beiträge zur Kunstgeschichte. Band 11). Kratzke Verlag für Kunstgeschichte, Bielfeld 2011, ISBN 978-3-9811555-4-9.
  98. Für eine frühe Datierung argumentiert Anke Neugebauer: Andreas Günther von Komotau. Ein Baumeister an der Wende zur Neuzeit (= Hallesche Beiträge zur Kunstgeschichte. Band 11). Kratzke Verlag für Kunstgeschichte, Bielfeld 2011, ISBN 978-3-9811555-4-9, S. 49/50.
  99. a b Schriftenreihe. Heft 2. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1980, S. 47.
  100. Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schlösser Hinter- und Forderglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 6. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Stadt Glauchau, 1986, S. 6.
  101. Schriftenreihe. Heft 3. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, S. 37: Abbildung von Forderglauchau und Hinterglauchau auf schönburgischem Stammbaum um 1760.
  102. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Foto des Erkers mit den Landsknechten, Abb. 3 auf S. 57.
  103. a b Wolf-Dieter Röber: Zwei Landsknechte – Ehemalige Wandmalereisen am Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 9. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1992, S. 9–14.
  104. Siegfried Pausch: Bergbau. In: Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, S. 40: Gründung von Sankt Joachimsthal.
  105. Wolf-Dieter Röber: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994 (Abbildung einiger Graffiti im Trinkstübchen auf der zweiten Umschlagseite innen: von Ende (?) und von Karlowitz).
  106. Steffen Winkler: „Ich weiss eine alte Kunde…“. Sagen und Sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung (= Schriftenreihe. Sonderheft). Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, im Kap. Bildteil, DNB 951315544, S. 42 Abb. 6 Erkerbrüstung am verlängerten Nordflügel des Schlosses Hinterglauchau, Detailfoto aller Wappentafeln in schwarz/weiß. Beschreibung auf S. 8.
  107. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… / Die Fragmente vom Nordflügel des Schlosses Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 57–60, Abb. 4–6.
  108. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… / Die Fragmente vom Nordflügel des Schlosses Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 60.
  109. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Kap. Kirche und Kunst, S. 104, und Bild auf S. 105.
  110. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… / Die Fragmente vom Nordflügel des Schlosses Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 59–60, Abb. 8 und 9.
  111. Wolf-Dieter Röber: Die Kapelle im Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 8–15 (Bemerkungen zu Wappentafeln in Schlosskapelle und Schloss Hinterglauchau. S. 14–15 Nr. 38).
  112. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… / Die Fragmente vom Nordflügel des Schlosses Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 59–60, Abb. 8 und 9.
  113. a b c Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung (= Kunstführer. Nr. 2296). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-6035-2, S. 3.
  114. Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 7, Abb. 2.
  115. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Nr. 1, S. 70.
  116. Führung am Tag des offenen Denkmals, 13. September 2020.
  117. Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 14–15, Abb. 7.
  118. a b Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 13.
  119. a b Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 14.
  120. a b Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 18, Nr. 14.
  121. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Titelbild, Beschreibung Nr. 1, S. 72.
  122. Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 8, Abb. 3.
  123. Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 14–15, Abb. 7.
  124. Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 18, Nr. 12.
  125. Sonderführung am Tag des offenen Denkmals, 13. September 2020.
  126. Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 5, Abb. 1.
  127. Rolf Scheurer: Burg und Schloss. In: Historische Bauten Glauchaus. Teil 1. Verein für Stadtgeschichte und Denkmalpflege in Glauchau e. V., Glauchau 2008, S. 8.
  128. Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 2008, S. 6–18, hier Nr. 14 auf S. 18.
  129. Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Vorwort S. 4.
  130. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 56–57, Abb. 2.
  131. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Abb. 5 Frührenaissance-Astwerkportal in der Torfahrt von Hinterglauchau mit Sitznischen, teilrestauriert, S. 52; Abb. 4 unrestauriertes gotisches Portal am Nordflügel im Schlosshof, S. 50.
  132. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… / Die Fragmente vom Nordflügel des Schlosses Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 57–60, Abb. 4–6.
  133. Bülck: Führer durch das Museum des Gewerbevereins zu Glauchau. Glauchau 1901.
  134. Steffen Winkler: 110 Jahre Glauchauer Museum – eine Retrospektive. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 5–7 (Zur Frühgeschichte des Glauchauer Museums).
  135. Steffen Winkler: Zum Gedenken an Oberbürgermeister Dr. jur. Walter Flemming (1890–1947) – Freund und Förderer des Glauchauer Museums. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 73–79 (Zur Frühgeschichte des Glauchauer Museums).
  136. a b Robby Joachim Götze: Aspekte zur Bau- und Nutzungsgeschichte des Südflügels von Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 17.
  137. Steffen Winkler: Zum Gedenken an Oberbürgermeister Dr. jur. Walter Flemming (1890–1947) – Freund und Förderer des Glauchauer Museums. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 74.
  138. Steffen Winkler: Zum Gedenken an Oberbürgermeister Dr. jur. Walter Flemming (1890–1947) – Freund und Förderer des Glauchauer Museums. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 74: Einrichtung des Schlossmuseums Hinterglauchau.
  139. Laut Infotafel am Schloss.
  140. Wolf-Dieter Röber: Zur Sammlung Sakraler Kunst des Museums Schloß Hinterglauchau-Katalog der Ausstellung. In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 37, 49 (zur Sammlung des Hans Löbe, mit vielen Abbildungen von Kunstwerken des Peter Breuer).
  141. Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 5.
  142. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, Inhaltsverzeichnis und S. 33–47.
  143. Steffen Winkler: Zum Gedenken an Oberbürgermeister Dr. jur. Walter Flemming (1890–1947) – Freund und Förderer des Glauchauer Museums. In: Schriftenreihe. Heft 10, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 76.
  144. a b c d e Steffen Winkler: In memoriam Georgius AGRICOLA, Zur Memorialstätte im Museum Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Sonderheft. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 73–76, hier S. 73.
  145. a b Steffen Winkler: In memoriam georgius Agricola – Zur Memorialstätte im Museum Schloß Hinterglauchau. In: Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau (Hrsg.): Schriftenreihe Sonderheft. Glauchau 1994, S. 73–76, hier S. 73 (mit Anmerkungen zu Paul Geipel).
  146. a b Schriftenreihe. Heft 2. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1980, Kap. Restauratoren bereiten unser Erbe auf (Ralf-Peter Ehrentraut), S. 41.
  147. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. Beiträge zur Geschichte des muldenländischen Territoriums und der Grafschaft Hartenstein unter den Bedingungen der schönburgischen Landesherrschaft. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–1991 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990.
  148. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 17.
  149. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 55.
  150. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 72, Nr. 2 und 3.
  151. Robby Joachim Götze, Tobias Teumer: Romantik bis Impressionismus, Meisterwerke aus 100 Jahren. Begleitschrift zur Ausstellung und Verzeichnis der ausgestellten Werke, Museum und unstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2016.
  152. Steffen Winkler: In memoriam Georgius AGRICOLA, Zur Memorialstätte im Museum Schloß Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Sonderheft, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 75.
  153. a b Steffen Winkler: 110 Jahre Glauchauer Museum – eine Retrospektive. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 6.
  154. Steffen Winkler: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, Direktor im Jahre 1994, S. 89.
  155. a b c Antwortschreiben des Schlossmuseums Hinterglauchau am 14. Juli 2020 auf eine schriftliche Anfrage vom 26. Juni 2020.
  156. Führung am Tag des offenen Denkmals, 13. September 2020, Einblick in den Burgbrunnen von den Ganganlagen aus.
  157. Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung (= Kunstführer. Nr. 2296). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-6035-2, S. 2–3.
  158. Führung am Tag des offenen Denkmals, 13. September 2020, inklusive Gruft in Schloss Hinterglauchau.
  159. Stammbaum der Linie Hinterglauchau von 1700–1900 im Antwortschreiben des Schlossmuseums Hinterglauchau am 14. Juli 2020 auf eine schriftliche Anfrage vom 26. Juni 2020, darin markiert die in der Gruft Hinterglauchaus beigesetzten Personen.
  160. Robby Joachim Götze: Das Epitaph der Marie Clementine von Schönburg… In: Schriftenreihe. Heft 11. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1999, S. 30–31.
  161. Wolf Dieter Röber: Aspekte zur Baugeschichte des Schlosses Hinterglauchau. In: Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau (Hrsg.): Schriftenreihe. Nr. 1. Glauchau 1979, Abb. 2, S. 14: „Grundriß von Schloss Hinterglauchau“ im Maßstab 1:500, sowie S. 21 mit eingezeichneten Kelleranlagen unter Hof und Nordflügel.
  162. Bernd Leißring u. a.: Unterirdische Hohlräume in Glauchau. In: Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau (Hrsg.): Schriftenreihe. Heft 7. Glauchau 1988, Abb. 10, S. 27 Gangsystem unter dem Schloss Hinterglauchau mit den Kellern im Nordflügel.
  163. Wolf Dieter Röber: Die Kapelle im Schloß Hinterglauchau. In: Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau (Hrsg.): Schriftenreihe. Heft 10. Glauchau 1994, Abb. 1, S. 9 „Grundriss des Ostflügels von Schloss Hinterglauchau mit der Schloßkapelle“ (und dem Angstloch des Verlieses), Erdgeschoss des mittleren und südlichen Ostflügels, Detail einer Bauzeichnung nach H. Fickenwirth 1955, Maßstab 1:100.
  164. Rüdiger Burkhardt: Bautenschutzfachplanung an Schloss Hinterglauchau. In: Schriftenreihe. Heft 9. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1992, S. 51 Abb. 1, Grundriss des Schlosses Hinterglauchau.
  165. Rolf Scheurer: Historische Bauten Glauchaus. Teil 1. Verein für Stadtgeschichte und Denkmalpflege in Glauchau e. V., Glauchau 2008, S. 11: Auszug aus einem Asterschen Meilenblatt (Grundriss der gesamten Schlossanlage Glauchau um 1800).
  166. Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung (= Kunstführer. Nr. 2296). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-6035-2.
  167. Ausstellung im Museum Schloss Hinterglauchau, Nordflügel 1. OG, Infotafeln für Klassizismuszimmer und dessen Vorraum, Glauchau 2020.
  168. Ausstellung im Museum Schloss Hinterglauchau, Nordflügel 1. OG, Infotafel zum Empire-Zimmer, Glauchau 2020.
  169. Ausstellung im Museum Schloss Hinterglauchau, Nordflügel 1. OG, Infotafel zum Biedermeier-Zimmer, Glauchau 2020.
  170. Ausstellung im Museum Schloss Hinterglauchau, Nordflügel 1. OG, Infotafel für Großes Historismuszimmer, Glauchau 2020.
  171. Ausstellung im Museum Schloss Hinterglauchau, Nordflügel 1. OG, Infotafel des Historismus-Salons, Glauchau 2020.
  172. Steffen Winkler: Der lange Weg zum Gottesacker – Trauerzüge in Glauchau und Niederlungwitz In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, hier S. 36, Abb. 3.
  173. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 72, Abb. 2 und 3.
  174. Ausstellung im Museum Schloss Hinterglauchau, Nordflügel 1. OG, Infotafel im Historismus-Salon, Glauchau 2020.
  175. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Abb. Umschlagrückseite, Beschreibung Nr. 4, S. 72.
  176. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 55–69.
  177. Andre Pohl: Das Lapidarium im Schloss Hinterglauchau… In: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, S. 60–68.
  178. Steffen Winkler: Verstärkte Sammeltätigkeit In: Schriftenreihe. Heft 2. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1982, S. 47 (zu den nicht regulär ausgestellten Depotbeständen des Museums Schloss Hinterglauchau).
  179. Anke Winkler: Historische Hohlgläser aus dem Besitz des Glauchauer Museums. In: Schriftenreihe. Heft 4. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1982, S. 4–27.
  180. Anke Winkler: Figuren der Guan-yin aus der ostasiatischen Porzellansammlung des Glauchauer Museums. In: Schriftenreihe. Heft 2. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1982, S. 24–31.
  181. Autorenkollektiv, u. a. Helmut Bräuer, Robby Joachim Götze, Steffen Winkler und Wolf-Dieter Röber: Die Schönburger, Wirtschaft, Politik, Kultur. – Beiträge zur Geschichte des muldenländischen Territoriums und der Grafschaft Hartenstein unter den Bedingungen der schönburgischen Landesherrschaft. Broschüre zur gleichnamigen Sonderausstellung 1990–91 in Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1990, Unterkapitel Porzellan und Keramik, S. 94–95.
  182. Autorenkollektiv: Schriftenreihe. Heft 12. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2008, Abb. 2, S. 49.
  183. Robby Joachim Götze, Wolf-Dieter Röber, Steffen Winkler: Schloss Hinterglauchau, Museum und Kunstsammlung (= Kunstführer. Nr. 2296). Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-6035-2, S. 7–22.
  184. Robby Joachim Götze, Tobias Teumer: Romantik bis Impressionismus, Meisterwerke aus 100 Jahren. Begleitschrift zur Ausstellung und Verzeichnis der ausgestellten Werke, Museum und unstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 2016.
  185. Autorenkollektiv: Neuerwerbungen 1992/93. In: Schriftenreihe. Heft 10. Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1994, S. 84–88.
  186. Steffen Winkler: „Ich weiss eine alte Kunde…“. Sagen und Sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung (= Schriftenreihe. Sonderheft). Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau 1981, DNB 951315544, S. 32 Nr. 18 Reproduktion der Asterschen Meilenblätter, Archiv Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau.
  187. Walter Schlesinger, nachbearbeitet von Thomas Lang: Beiträge zur Geschichte der Stadt Glauchau. Hrsg. von Enno Bünz. Thelem Verlag, Dresden 2010, S. 109.
  188. a b Flyer: Die Schlösser Forder- und Hinterglauchau. Stadt Glauchau, um 2019/2020, Rückseite.

Koordinaten: 50° 49′ 0,2″ N, 12° 32′ 15,8″ O