Tracht (Kleidung)

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Hessen, Raum Marburg, Festtags-Männertracht

Der Begriff Tracht (von althochdt. traht(a), mittelniederdeutsch dracht: das, was getragen wird) wird im Allgemeinen für traditionelle und historische Kleidung oder Teile davon gebraucht. Die Tracht ist die traditionelle Kleiderordnung einer bestimmten Region, eines Standes oder der Angehörigen einzelner Bevölkerungsgruppen, z. B. Ethnien (Volksgruppe) oder Berufsgruppen.

Trachten sind das Ergebnis langwieriger Entwicklungen. In den vergangenen Jahrhunderten verhinderten strenge Kleiderordnungen eigene Entwicklungen der bäuerlichen Tracht. Die Herrschenden wollten verhindern, dass sich die Untertanen durch Prunksucht verschuldeten.

So bestimmte der Reichserlass von 1530,

„… daß sich jeder, wes Würden oder Herkommen er sei, nach seinem Stand, Ehren und Vermögen trage, damit in jeglichem Stand unterschiedliche Erkäntnüs sein mög …“[1]

Die Berufstracht, Zunftstracht oder Amtstracht, welche die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe zum Ausdruck brachte, stammt aus dem handwerklichen und städtischen Umfeld, während die Volkstracht ihren Ursprung in ländlichen Gebieten hat und eine regionaltypische Bekleidungsform darstellt. Erste bäuerliche Trachten entstanden Ende des 15. Jahrhunderts.

Volkstracht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Belege für die Idee einer Volkstracht finden sich Ende des 18. Jahrhunderts. In den 1770er Jahren diskutierte man an verschiedenen Stellen in Europa über die Einführung einer Nationaltracht. Die zunächst nur in kleinen Kreisen diskutierte Idee wurde zur Zeit der deutschen Befreiungskriege von 1813-1815 erneut aufgegriffen. Eng verbunden mit dieser Entwicklung war die Idee des Volkstums. Für Friedrich Ludwig Jahn, der den Begriff „Volkstum“ prägte, besaß die Volkstracht eine ganz besondere Rolle für den Erhalt des eigenen Volkstums.

Nach seiner Vorstellung waren auch in Deutschland vor dem Dreißigjährigen Krieg eine volkstümliche Kleidung „und eigene Bekleidungsarten nach Ständen“ üblich. Ziersucht und Mode haben seiner Ansicht nach zum Untergang des deutschen Reiches beigetragen.[2] In seinem 1810 erschienen Werk Deutsches Volksthum forderte Jahn „mit echtem Volkssinn und hohem Volkstumsgeist“[3] eine Volkstracht zu erfinden, die nur von Deutschen getragen werden dürfe. Unmittelbares Ergebnis dieser Entwicklung war die Erfindung der Altdeutschen Tracht, die sich in national gesinnten Kreisen großer Beliebtheit erfreute. Während des 19. Jahrhunderts wurde die Idee der Volkstracht weiter entwickelt. Besonders in der bäuerlichen Kleidung glaubte man, eine von der Moderne unberührte Volksüberlieferung fassen zu können.[4]

Tracht als Trend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten Jahren hat in Deutschland und Österreich die Tracht bzw. damit zusammenhängend auch die Trachtenmode einen Aufschwung erlebt. Insbesondere die Globalisierung, die Wirtschaftskrise und die mit diesen Entwicklungen zusammenhängende oder ihnen entgegengesetzte Rückbesinnung auf traditionelle Werte und altes Kulturgut wird beispielsweise von der Neuen Zürcher Zeitung für diese Entwicklung als ursächlich angesehen.[5] Die Art und Weise, wie traditionelle Bekleidung zusehends von vielen Menschen in die heutige Lebenswelt integriert wird, kommentierte der Kulturjournalist Alfons Kaiser:

„So wie die Jeans, ebenfalls ursprünglich ein ländliches Kleidungsstück, als urbanes Gegenmittel zur Tradition eingesetzt wurde, so zeigen Dirndl und Lederhose eine Generation später, dass man in seiner metaphysischen Obdachlosigkeit die ländlich-sittlichen Werte auf vertrackte Weise doch vermisst. Wenn man sich Traditionsbestände auf den Leib legt, verklärt man natürlich romantisierend das eigentlich so schwere und teils brutale Leben auf dem Lande. Auch das ist zeittypisch. Vom Joghurt „Landliebe“ bis zur Zeitschrift „Landlust“ gibt man sich eben gerne der Illusion von den guten alten Zeiten hin, in denen die Butzenscheiben noch den kalten Wind der Globalisierung abhielten.[6]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Interesse an Trachten erwachte in vielen Regionen in Deutschland im späten 19. Jahrhundert, als man sich im Zuge der Heimatbewegung auf regionale Besonderheiten und die (in dieser Form sicher nie existent gewesene) ländliche Romantik besann.

„Als Tracht wird die Kleidung der ländlichen Bevölkerung bezeichnet, deren Verbreitung regional, zeitlich und konfessionell begrenzt ist. Sie wechselt in den ihr vorgeschriebenen Grenzen nach Anlass und Trauerstufe und spiegelt den sozialen Status wider.“ (Definition aus den Richtlinien des Landestrachtenverband Niedersachsen)

Diese Definition der Tracht erklärt in kurzer Form ihre Wesenszüge und grenzt die Kleidungsform von der bürgerlichen Kleidung und den Berufstrachten ab, die regional und konfessionell nicht oder nur wenig gebunden sind.

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Die Tracht ist Ausdruck einer meist dörflichen Gemeinschaft und eines gemeinsamen Lebens in dieser Ordnung. Im Mittelpunkt steht nicht die Trägerin oder der Träger, sondern die Kleidung dient zur Präsentation von Besitz und Wohlstand. Je mehr Stoff in der Tracht Verwendung fand, je mehr Knöpfe auf den Westen saßen, desto reicher war der Träger oder die Trägerin der Tracht. In manchen Regionen wurden daher die Westenknöpfe so eng nebeneinander gesetzt, dass sie kaum Platz hatten; die Röcke so tief in Falten gelegt, dass sie eine nahezu unzumutbare Schwere erreichten. Die Ausprägung der Tracht hatte natürlich finanzielle Grenzen, die die soziale Schichtung der Bevölkerung deutlich machte. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass man die Grenzen der einzelnen dörflichen Gesellschaftsschichten nicht übertreten durfte, selbst wenn die finanzielle Basis gegeben war, sich eine aufwendige Tracht anzuschaffen.

Die Kleidung lieferte dem kundigen Betrachter eine Vielzahl von Informationen. Sie zeigte deutlich an:

  • aus welcher Region die Tracht stammt
  • aus welchem Dorf der Träger/die Trägerin stammt
  • die augenblicklichen wirtschaftlichen Verhältnisse
  • die soziale Stellung innerhalb der Dorfgemeinschaft
  • den Personenstand (ledig, verheiratet, verwitwet, verwitwet und heiratswillig), vor allem bei Frauen in der Art wie die Schürze mit der Schleife gebunden wurde (links – ungebunden und ledig, rechts – gebunden und verheiratet, mittig – Zeichen der Jungfräulichkeit, hinten gebunden – verwitwet)
  • die Trauerstufe (Voll-, Halb-, Vierteltrauer, Freudenzeit)
  • den Anlass (Abendmahl, sonntäglicher Kirchgang, gewöhnlicher Sonntag, Hochzeit, Kommunion, Konfirmation, etc.) entsprechend gekleidete Frauen

Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass es sich bei der Tracht um ein recht kompliziertes Thema handelt. Die Verwirrung wird sich nicht aufklären, wenn man bedenkt, dass die Tracht keine Uniform mit unverrückbaren Strukturen war. Sie folgte ihren eigenen Modegesetzen. Es gab also zu jeder Zeit „unfine“ Trachtenstücke, die man nicht mehr tragen konnte, ohne in den Ruf einer finanziellen Schwäche zu kommen.

Aus heutiger Sicht erscheinen diese modischen Vorlieben oftmals sehr uneinsichtig, denn es war kein Einzelfall, dass man in der modischen Fortentwicklung der Tracht billigen, weniger wertvollen Materialien den Vorzug gab, die kostbaren alten Stücke als untragbar in den Schrank legte oder an Personen verkaufte, denen es aufgrund ihrer sozialen Stellung recht gelegen kam, auf diese Weise in den Besitz z. B. einer Kappe oder Mütze einer reichen Bäuerin zu kommen.

Diese Modeströmungen wurden zum Teil auch von der Industrie beeinflusst, die beispielsweise manche Stoffe oder Bänder nicht mehr herstellte und einen Ersatz dafür anbot. Nur noch in wenigen Regionen Deutschlands haben sich Trachten in ihrer ursprünglichen Form erhalten und werden auch noch heute im alltäglichen Leben getragen. Dies ist, um nur ein Beispiel zu nennen, im Landkreis Schaumburg (Niedersachsen) der Fall. Dort trifft man noch eine durchgängige Trachtentradition an, auch wenn sich die im Aussterben begriffene Tracht in ihrem Endstadium gegenüber ihrer Ursprungsform eher bescheiden ausnimmt.

In Deutschland fand die Volkstracht bis ins 20. Jahrhundert eine weite Verbreitung und grenzte sich von der bürgerlichen Kleidung ab. Die traditionelle Volkstracht wird heute noch in einigen Regionen (meist zu Volksfesten und besonderen Anlässen) getragen. Die heutige Tracht hingegen geht auf die Jagd- und Wanderbekleidung zurück.

Laut Kulturwissenschaftlern (z. B. Thekla Weissengruber) werden in der volkskundlichen Forschung zur deutschen und österreichischen Tracht inzwischen zwei Kategorien unterschieden: jene der „nach historischen Bildern erneuerte Trachten“ und jene der „Trachtenmode bzw. der Trachtenbekleidung“. Ersteres meint dabei beispielsweise die Tracht von Vereinsmitgliedern bei Umzügen. Die zweite Kategorie „Trachtenmode“ umfasst Dirndln, Lederhosen etc., die auch von Festtagsbesuchern (Oktoberfest) getragen werden. Dabei greift die Trachtenmode mit ihren Schnitten auf die historischen Vorbilder zurück, allerdings werden Farben, Stoffe und Muster von Saison zu Saison variiert und den jeweiligen Modetrends angepasst.[7]

Der Pflege der traditionellen Trachten und des Brauchtums widmet sich der Deutsche Trachtenverein e.V.,[8] der auch die Deutsche Trachtenzeitung herausgibt.

Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Baden-Württemberg gibt es den Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg e.V.[9], der sich im Jahr 2000 dem Deutschen Trachtenverband angeschlossen hat. Mitglieder des Landesverbandes sind u.a. der Südwestdeutschen Gauverband der Heimat- und Trachtenvereine e.V., ein Dachverband württembergischer und nordbadischer Trachten- und Brauchtumsvereine.[10] Für Trachten- und Brauchtumsvereine im Gebiet des alten Landes Baden gibt es den Bund „Heimat und Volksleben“ e.V. (BHV)[11] als Dachverband mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Der BHV veranstaltet mit seinen Mitgliedsvereinen – insbesondere in den Landkreisen des Regierungsbezirks Freiburg – die Kreistrachtenfeste. Der BHV ist ebenfalls Mitglied im Landesverband. Dort sind überdies der Bodensee-Heimat- und Trachtenverband e.V.[12] und der Trachtengau Schwarzwald e.V.[13], die Arbeitsgemeinschaft der Sing-, Tanz- und Spielkreise in Baden-Württemberg e.V.[14] und die Trachtenjugend Baden-Württemberg e.V.[15] Mitglieder. Zudem sind auch zwei Verbände von Vertriebenen aus den ehemals deutsch besiedelten Gebieten des östlichen Mitteleuropas im Landesverband vertreten, die ihr herkömmliches Brauchtum weiter pflegen.

Baden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die badischen Trachtengebiete sind vornehmlich im Schwarzwald und dessen Randgebieten angesiedelt. Der Bollenhut der Gutacher Tracht wurde zum Symbol des gesamten Schwarzwalds, obwohl er nur in drei Gemeinden getragen wurde. Das Schwarzwälder Trachtenmuseum zeigt mit über 100 Trachtenfiguren in Originalgröße einen Überblick über die Trachtenvielfalt im Schwarzwald. Auch das Trachtenmuseum Seebach[16] hat sich spezialisiert, während viele Heimatmuseen in Baden Exponate zur jeweiligen lokalen Tracht zeigen. Trachtengruppen und -kapellen pflegen das Brauchtum der Volkstrachten, teilweise auch mit neu geschaffenen Trachten und mit Blick auf den Fremdenverkehr.

Badische Volkstrachten

Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Trachtenmuseum Baumann’sche Mühle[17] Pfullingen stellt die Trach­ten­samm­lung des Schwä­bi­schen Alb­vereins aus, die Trachten des König­reichs Würt­tem­berg und an­gren­zen­der Ge­biete enthält.

Württembergische Volkstrachten

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bayerische Tracht

Als Bayerische Tracht wird zuallererst wohl die oberbayerische Gebirgstracht verstanden, mit der Lederhose für den Buam und dem Dirndlgwand für das Madl. Diese Gebirgstracht wurde durch Trachtenvereine und durch Arbeitsmigration auch in Regionen außerhalb der Berge heimisch. Zusätzlich zu diesen, weltweit als „die“ deutsche Tracht verstandenen, Formen existiert noch eine große Fülle von traditionellen Trachten, die meist regional getragen werden, beispielsweise die Dachauer Tracht, der Priener Hut oder die neu entstandenen Herrschinger Hosenträger.

Heute kann man sechs Typen von Gebirgstrachten unterscheiden:

Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im heutigen Land Brandenburg gab es zahlreiche Trachtengebiete, von denen nur noch in wenigen das Tragen der Tracht gepflegt wird. Zwei der letzteren befinden sich im Süden des Bundeslandes, eines im äußersten Osten entlang der Oder. Die ersteren beiden sind die Niederlausitz, mit dem Spreewald und östlichen Teilen Sachsens, sowie der Fläming, zu dem auch östliche Teile Sachsen-Anhalts gehören. Das dritte Gebiet ist das Trachtengebiet der Oderwenden, das mit seinen Kerngebieten nördlich (Land Lebus) und südlich (Gemeinde Aurith bzw. Ziltendorf) von Frankfurt (Oder) liegt.

Außerdem gibt es Hinweise auf ein früheres zusammenhängendes Trachtengebiet mit übereinstimmenden charakteristischen Elementen sowohl der Frauen- als auch der Männertrachten des Königreichs Preußen, das sich von Westfalen und Südniedersachsen über Braunschweig, Potsdam und Berlin die Oder entlang über die Uckermark bis hinter Pyritz nach Pommern im heutigen Polen hinein erstreckte. Verbindendes Element war einerseits die schwarze Schleifenhaube, deren Formen vom schlichten, oft über einem Häubchen um den Kopf gebundenen schwarzen Seiden- oder Wolltuch bis zur eindrucksvollen, mit Pappe ausgesteiften riesigen Haube der Schaumburger Tracht reichte. Ein weiteres verbindendes Element dieses Trachtengebietes war der weiße, meist separate Rüschenkragen, der in Westfalen, um Braunschweig und im Havelland offenbar meist unter dem Schultertuch getragen wurde, in Südniedersachsen, der Mark und an der Oder dagegen vorwiegend über dem Schultertuch. Im Land Lebus war der üppige Rüschenkragen (von Theodor Fontane „Überfallkragen“ genannt) am Frauenhemd festgenäht. Im Fundus des Märkischen Museums in Berlin findet sich ein mutmaßliches Originalhemd dieser Tracht. Der Berliner Maler Theodor Hosemann stellte die märkische Frauentracht um Berlin regelmäßig mit rotem Wollrock, kürzerer weißer Schürze, schwarzem Mieder und Hemd mit Rüschenkragen dar. Der rote „Friesrock“ wird auch von Theodor Fontane mehrfach als unverzichtbarer Bestandteil der märkischen Frauentracht erwähnt.

Im Gebiet südöstlich von Berlin bis in den ehemaligen Kurmärkisch-Wendischen Distrikt um Storkow und Beeskow hinein, scheint es eine Mischform der wendischen Tracht des nördlichen Spreewalds um Lübben und Alt Zauche bzw. Neu Zauche und der laut Überlieferung „altpreußisch“ genannten Schleifenhaubentracht gegeben zu haben. Dabei wurden vorwiegend dunkelbunt gestreifte Wollröcke und geblümte Schultertücher mit schwarzseidener Schleifenhaube (Buckow bei Beeskow) oder einfarbig rote bzw. grüne Wollröcke mit Schleifenhaube bzw. schwarzseidenem Kopftuch, geblümtem Schultertuch und separatem Rüschenkragen (Zeuthen) kombiniert.

Verbindendes Element der Männertrachten war der an den preußischen Uniformmantel angelehnte, waden- bis knöchellange, weitschwingende, blaue und rotgefütterte Mantel, der einreihig oder doppelreihig, mit kleinem Stehkragen oder breitem Reverskragen, mit oder ohne Ärmelaufschläge ausgeführt sein konnte. Die Westen waren meist hochgeschlossen und mit Metallknöpfen einreihig oder doppelreihig zu schließen. Hosenform und Kopfbedeckungen variierten dagegen stark. Zum Ende des 19. Jahrhunderts war außerdem bei den märkischen Trägern moderner Westen mit spitzem Ausschnitt ein bestickter Brustlatz sehr beliebt, der unter der Weste um den Leib gebunden wurde und im Westenausschnitt bestickten schwarzen Samt sehen ließ.

Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schwalm, im Raum Marburg und im Hessischen Hinterland (Bilder 2 bis 9), entstanden schwarze Trachten mit farbenfreudigen Applikationen. Sie werden zu den ältesten deutschen Trachten gezählt.

In Hessen wurde 1772 eine Kleiderordnung erlassen, die verhindern sollte, dass

„… durch den Gebrauch fremder Waaren große Geldsummen zum Lande hinausgeführt würden, hingegen die inländischen Fabriquen und Manufakturen in immer größern Verfall gerieten.“

In dieser Ordnung wurden den bevorzugten Ständen gewisse Einschränkungen auferlegt, den Bürgern, Bauern und Juden aber geboten,

„… keine anderen Zeuge, Tuche, Strümpfe, und Hüte zu tragen als welche in hiesigen Landen fabriciert werden, Cattun und Zitz ausgenommen.“

Diese Vorschriften und die verschiedenen Modestile haben in den Trachten ihre Spuren hinterlassen. Durch die Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) im mittelhessischen Raum, die mit besonderen Handelsprivilegien ausgestattet waren, nahmen auch sie Einfluss auf die Kleidungsentwicklung, u. a. durch bisher unbekannte Zutaten wie Borten, Stoffe und andere Zutaten (z. B. kleine bunte Perlen, dünne Metalldrähte).

Franken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fränkische Tracht

Die Tracht in der Region Franken ist von kleinteiliger Vielfalt geprägt, auch aufgrund der politischen Verhältnisse und konfessionellen Spaltung im Fränkischen Reichskreis bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches.

Viele fränkische Trachten haben ihre Wurzeln in der Zeit des Barock. Bestandteile der Männertracht sind meist der Frankenhut als Dreispitz und/oder mit Kordel sowie das geknotete Halstuch. Meist werden Kniehosen aus Stoff oder Leder und dazu Westen und lange Leibröcke getragen. Bei der Frauentracht herrscht eine noch größere Vielfalt als bei der Männertracht. Weitgehend übereinstimmend ist das Tragen von Miederrock und Schürze. Im Sommer wird meist ein buntes Schultertuch verwendet, im Winter die Mutzen, eine langärmelige Jacke getragen. Bei den Kopfbedeckungen gibt es verschiedenste Hauben, aber auch bunte Kopftücher.

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Trachten in Pommern

In Mecklenburg gibt es sechs Trachtengebiete:

  • Schweriner Tracht
  • Poeler Tracht
  • Warnemünder Tracht
  • Biestower und Hägerortsche Tracht
  • Zepeliner Tracht
  • Schönberger und Rehnaer Tracht (Ratzeburger Trachtengebiet)

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedersachsen ist neben Hessen das Bundesland mit einer Trachtenvielfalt, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Dabei sind die wesentlichen Trachtengebiete wie folgt zu gliedern:

  • Altes Land
  • Ammerland
  • Artland
  • Scheeßel
  • Stader Geest
  • Winsen

Und diese einzelnen Trachtengebiete teilen sich natürlich noch weiter auf. So können zum Beispiel die einzelnen Trachten von Kirchspiel zu Kirchspiel hier und da noch Unterschiede aufweisen.

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Münsterland starb die Volkstracht schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus.

Die Frauen trugen an Festtagen rote Wollröcke und u. a. schwarze Schürzen. Statt der Schürze trugen manche reichere Frauen einen Goldgürtel. Das Oberteil bestand aus einer weißen oder cremefarbenen Bluse und um die Schultern wurde ein weißes oder cremefarbenes mit Rosen besticktes Tuch getragen. Später kamen auch grüne Röcke hinzu.

Im Münsterland wurden später auch oft dunkelblau gefärbte Stoffe getragen; eine noch sehr bekannte traditionelle Kleidung ist die des Kiepenkerls, die allerdings in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts folkloristisch verklärt wurde. Tatsächlich lassen Steckbriefe und Nachlassinventare schon des frühen 19. Jahrhunderts erkennen, dass die Männerbekleidung einer Vielfalt unterlag, und der Rock häufiger getragen wurde als der Kittel.

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Quelle für Informationen über Trachten im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz, insbesondere aus dem Gebiet des Westerwaldes, bietet das Heimat- und Trachtenmuseum in Westerburg (Neustraße 40, 56457 Westerburg). Es ist das einzige Trachtenmuseum in Rheinland-Pfalz (Stand August 2013). Es beherbergt zahlreiche „alte Schätzchen“ aus Westerburg und Umgebung sowie mehrere Originaltrachten aus verschiedenen europäischen Ländern und über 150 Trachten in Kleinformat. Neben Westerwälder Sonn- und Feiertagtrachten sind auch die Westerwälder Alltagstrachten vertreten.

Trachtenbeispiele aus der Eifel- und Maifeldregion sind in dem Eifelmuseum Genovevaburg ausgestellt (Am Markt, 56727 Mayen).

Das Stadtmuseum Simeonstift Trier besitzt eine beachtliche Sammlung historischer Textilien, vor allem bürgerliche Kleidung aber auch bäuerliche Trachten.

Rhein-Mosel-Region

Hauptartikel: Tugendpfeil

Eine Form der Tracht war bis Ende des 19. Jahrhunderts eine Frisur mit kunstvoll verschlungenen Zöpfen, zusammengehalten von einem Ohreisenmützchen und Tugendpfeil. Diese Haartracht wurde von Mädchen ab der Pubertät bis zur Vermählung getragen. Überliefertes Verbreitungsgebiet waren die überwiegend katholischen, linksrheinischen Regionen um Koblenz, hier besonders das Maifeld und die Untermosel.

Vorderhunsrück/Rhein-Hunsrück-Kreis

Fotografien aus den 1870er Jahren zeigen Mädchen und junge Frauen aus Dörfern des Vorderhunsrücks in einheitlicher Kleidung. Über einen knöchellangen Rock wurde auch zu besonderen Anlässen (Sonntagstracht) immer eine Schürze getragen. Ein hochgeschlossenes, langärmeliges Oberteil setzte an Krägen und Ärmelenden durch Verzierungen individuelle Akzente. Farbigkeiten sind nicht überliefert. Diese Kleidung der Landbevölkerung ist – nach Familienfotos – noch bis in die 1910er Jahre zu sehen. Das Verbreitungsgebiet ist noch nicht erfasst.

Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts und dem Aufschwung der saarländischen Industrie starb in der Saar-Mosel-Region die ländliche Trachtenbekleidung aus. Der aus Trier stammende Künstler August Migette (1802 in Trier – 1884 in Metz) überlieferte in seinen Aquarellstudien vom Mai 1866, die heute im Metzer Stadtmuseum (Musées de Metz) aufbewahrt werden, die traditionelle Kleidung in der Saar-Mosel-Region.

Die Trachtenbekleidung der Saar-Mosel-Region war wie die meisten deutschen Trachten im 18. Jahrhundert entstanden und verband traditionelle Teile mit modischen Elementen der Zeit. Mit der Aufgabe der verbindlichen ständischen Kleiderordnung im 18. Jahrhundert orientierte sich die bäuerliche Bevölkerung an modischen Formen des Rokoko und des Biedermeier. Deutlich wird dies an der Übernahme des Dreispitz, der Knopfweste (Gilet) und der Kniebundhose (Culotte) als Bestandteile der männlichen Kleidung, während Frauen das Mieder, Halstücher und weite, bauschige Unterröcke in ihre Bekleidung integrierten.

Die Männer trugen Leinenhemden mit hochstehendem Kragen, der über einer mehrfach um den Hals geschlungenen Halsbinde aus schwarzer Seide herausschaute. Die vor der Französischen Revolution üblichen Culotte-Hosen der Männer wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts allmählich durch die langen Pantalon-Hosen ersetzt. Teilweise hatten diese Hosen an den Waden seitliche Knopfreihen. Zu den kurzen Hosen trug man niedrige Schnallenschuhe. An gewöhnlichen Sonntagen trug man beim Kirchgang eine dunkelblaue oder graue Bluse, die an hohen kirchlichen Feiertagen, Hochzeiten sowie Beerdigungen um einen langen dunkelfarbigen Gehrock in der Art eines Justaucorps ergänzt wurde. Als Kopfbedeckung trug der Mann zur Bluse eine weißgrundige Zipfelmütze, die mit blauen und roten Garnen durchwirkt war. Die passende Kopfbedeckung zum Gehrock war ein großer, breitkrempiger Hut. Die Gesichter waren bartlos und glattrasiert.

Den Hals der Frauentracht umrahmte ein fein gefältelter Kragen. Der Oberkörper wurde durch ein ärmelloses, fest anliegendes Leibchen mit Hüftwulst geformt. Über dem Leibchen trug man an Werktagen ein dreieckig zusammengelegtes quadratisches Halstuch, das über der Brust zusammengeheftet wurde. Die beiden Zipfel des Tuches wurden unter den Schürzenbund gesteckt und vom Schürzenband gehalten. Die Feiertagsschürzen waren aus Seide gefertigt. Als Halsschmuck trug man oft ein silbernes oder goldenes Kreuz. Der Halsschmuck wurde zuweilen mit goldenen Ohrringen ergänzt. Die Haare waren in der Mitte gescheitelt, straff gekämmt und am Hinterkopf gesteckt. Darüber trug die Frau eine wattierte und gesteppte Haube.

An Feiertagen wurde über dem Leibchen zusätzlich ein kurzes Jäckchen getragen. Auf dem Hüftwulst des Leibchens ruhte der Rockbund, um eine falten- und stoffreiche Glockenform zu erzeugen. Die Festtagsröcke waren meist aus feiner Seide in dezenten Farben hergestellt. Die Röcke ließen die Füße frei sichtbar. Die kunstvoll gestrickten Strümpfe in weißer, grauer oder blauer Grundfarbe waren im sichtbaren Bereich zwischen Schuh und Rocksaum bunt bestickt. Die Ferse der absatzlosen Frauenschuhe war niedrig. Über dem Fußspann wurde der Schuh mit einem kleinen Riemchen gehalten.[18][19][20][21][22]

Wallfahrt zum Heiligen Rock im Jahr 1844, Gemälde von August(in) Gustav Lasinsky, 1847, Stadtgeschichtliches Museum Trier im Simeonstift

Für die Mitte des 19. Jahrhunderts überliefert der Maler August Gustav Lasinsky eine wichtige Übersicht über die Bekleidung und Haartracht der Landbevölkerung der Region in seinem Bild einer Pilgergruppe auf der Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier im Jahr 1844.

Im Jahr 1901 organisierte der Volkskundler Franz von Pelser-Berensberg auf Anregung des damaligen Trierer Regierungspräsidenten und vormaligen Saarbrücker Landrates Eduard zur Nedden in Zusammenarbeit mit der im Jahr 1801 gegründeten Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier (ursprünglich „Société des récherches utiles du département de la Sarre“) eine volkskundliche Ausstellung zu Trachten, Hausrat, Wohn- und Lebensweise der Saar-Mosel-Region im 19. Jahrhundert. Aus der Bevölkerung der Region wurden Trachten und Hausratsstücke aus der Zeit von etwa 1750 bis 1850 zusammengetragen. Erstmals konnten hierbei Trachtenbekleidungen der Region an lebenden Modellen fotographisch dokumentiert werden.

Die Trachtengeschichte des Saarlandes wird im Saarländischen Museum für Mode und Tracht in Nohfelden dokumentiert. Das Museum wurde im September 2005 eröffnet. Ausgestellt werden über 200 Exponate von Kleidung und Tracht mit der dazugehörender Unterwäsche sowie Zubehör des Zeitraumes 1845–1920. Grundstock des Museums bilden die von Hermann Keuth (1888−1974) gesammelten Trachten, die vor dem Zweiten Weltkrieg im Heimatmuseum in Saarbrücken ausgestellt waren, sowie die Sammlung von Franz von Pelser-Berensberg, die Bekleidung des Trierer Raumes, des Saargaues sowie des Hochwaldes umfasst.[23]

Sachsen / Erzgebirge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Trachten im Erzgebirge stammen größtenteils aus dem Umfeld des Bergbaus. 1936 wurde eine Frauentracht eingeführt, die sich an der Renaissancekleidung der Barbara Uthmann orientiert – ein Kunstprodukt, das sich aber nicht verbreitet hat.

In der Oberlausitz, zwischen Bautzen und Kamenz, wird bis heute die sorbische Tracht von katholischen älteren Frauen getragen. Sie gehört zu einer der vier Trachtengebiete der Sorben. [24]

Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schleswig-Holstein gibt es mehrere Trachtengebiete wie Nordfriesland, Dithmarschen, die Elbmarschen, Angeln oder die Probstei. Selbst nordfriesische Trachten können sich von Insel zu Insel stark unterscheiden.

Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Bericht der Neuen Tiroler Stimme wird im Jahr 1900 die Unterinntaler Festtagstracht wie folgt beschrieben:

„Der breite, goldbestickte Hut mit der Goldquaste an der verschlungenen Schnur, die prächtige, in zahlreichen Windungen den mehr oder weniger schlanken Hals umschließende Halskette mit breiter Schließe, das farbige, oft mit Goldstickereien versehene Busentuch, das aus dem tief ausgeschnittenen, schwarzen, mit Litzen benähten Korsett zierlich gefaltet hervorbricht, geschlossen mit einer schönen Brosche, der dunkle Rock und die in Farbenharmonie mit dem Busentuch stehende Schürze – sie kleiden schmuck sowohl die behäbige Dorfwirtin, als auch deren jugendlich schlankes Töchterlein.“

Siehe auch: Steireranzug, Kärntner Anzug, Goldhaube, Janker, Wiener Kathreintanz, Gailtaler Tracht, Tiroler Anzug, Salzburger Anzug

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Trachten in der Schweiz

In der Schweiz gibt es nicht nur unterschiedliche Trachten in jedem Kanton, auch innerhalb des Kantons sind besonders die Frauentrachten regional oft unterschiedlich, wobei es praktisch überall Festtags- und Werktagstrachten gibt. Zu den bekanntesten Festtagstrachten gehören die schwarze Bernertracht mit ihrem reichen Silberschmuck und die Engadinertracht aus rotem Wollstoff. Im Kanton Zürich sind die Wehntalertracht mit der leuchtend blauen Schürze und die Tracht des Knonauer Amtes, das Burefeufi (so genannt wegen der am Rücken V-förmig gebundenen Schürze) am häufigsten zu sehen. Unter den Männertrachten sind der Berner Mutz[25], eine schwarze, kurzärmlige bestickte Samtjacke, die Appenzeller Sennentracht mit den gelben Hosen und dem silbernen Löffel im Ohr, und die bestickte blaue Trachtenbluse der Innerschweiz am bekanntesten.[26]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele volkskundliche Museen präsentieren Trachten. (Siehe auch: Liste von Volkskundemuseen)

Daneben gibt es mehrere Spezialmuseen:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Friebertshäuser: Die Frauentracht des alten Amtes Blankenstein (Hessen), N. G. Elwert Verlag, Marburg 1966.
  • Lioba Keller-Drescher: Die Ordnung der Kleider. Ländliche Mode in Württemberg 1750–1850. Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 2003, ISBN 978-3-932512-23-0, doi:10.15496/publikation-9871
  • Ferdinand Justi: Hessisches Trachtenbuch, Nachdruck der Ausgabe 1899-1905, Dr. W. Hitzeroth Verlag, Marburg 1989, ISBN 3-925944-61-3.
  • Christoph Kaiser: Die Tracht als veränderliche Kleidung, München/Ravensburg, 2. Auflage 2009, ISBN 978-3-640-18857-4 (Buch), ISBN 978-3-640-18704-1 (E-Book)
  • Bruno Köhler: Allgemeine Trachtenkunde in sechs Teilen, Verlag von Philipp Reclam jun. Leipzig, o.J.
  • Brunhilde Miehe: Der Tracht treu geblieben. Studien zum regionalen Kleidungsverhalten in Hessen. 3. Auflage. Verlag Brunhilde Miehe, Haunetal/Wehrda 1995, ISBN 3-9801197-7-7.
  • Marina Moritz: Trachten machen Leute. Ländliche Kleidungsstile im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. (= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde Erfurt; Band 11 / Volkskunde populär; Band 2). Museum für Thüringer Volkskunde, Erfurt 1997.
  • Bernd Schreiter: Tracht im Erzgebirge - Gedanken, Texte, Bilder. Verlag Bernd Schreiter, Arnsfeld 2014.
  • Stephan-Lutz Tobatzsch: Volkstrachten im Osnabrücker Land und die bunte Geschichte der Volkskleidung bis zur Gegenwart. Krützkamp, Glandorf 2001, 107 S., ISBN 3-9807416-2-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tracht (deutschsprachiger Raum) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Kostümkunde – Quellen und Volltexte
 Wiktionary: Tracht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Römischer Kayserlicher Majestät Ordnung und Reformation guter Policen, im Heiligen Römischen Reich, zu Augburg Anno 1530 auffgericht. auf www.uni-muenster.de; abgerufen am 18. September 2017
  2. Friedrich Ludwig Jahn: Deutsches Volksthum. Niemann und Comp., Lübeck 1810, S. 328 im Internet Archive
  3. Friedrich Ludwig Jahn: Deutsches Volksthum. Niemann und Comp., Lübeck 1810, S. 332 im Internet Archive
  4. Hubert Fehr, Germanen und Romanen im Merowingerreich: Frühgeschichtliche Archäologie zwischen Wissenschaft und Zeitgeschehen, Band 68 von Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Walter de Gruyter Verlag, 2010, ISBN 3110214601, S. 341-342
  5. Die neue Lust am Dirndl Neue Zürcher Zeitung, 9. Jänner 2014
  6. Dirndlfieber: Mit aller Tracht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Oktober 2013
  7. Bericht über Trachten
  8. Homepage des Vereins; abgerufen am 6. Oktober 2014
  9. Homepage des Vereins; abgerufen am 6. Oktober 2014
  10. Homepage des Vereins; abgerufen am 6. Oktober 2014
  11. Homepage des Vereins; abgerufen am 6. Oktober 2014
  12. Homepage des Vereins; abgerufen am 29. August 2017
  13. Homepage des Vereins; abgerufen am 29. August 2017
  14. Homepage des Vereins; abgerufen am 29. August 2017
  15. Homepage des Vereins; abgerufen am 29. August 2017
  16. Eintrag auf webmuseen.de; abgerufen am 10. Oktober 2017
  17. Eintrag auf webmuseen.de; abgerufen am 10. Oktober 2017
  18. Louis Pinck: Volkskundliches, in: Lothringen und seine Hauptstadt, Eine Sammlung orientierender Aufsätze, in Verbindung mit J.B. Keune und R.S. Bour hrsg. von A. Ruppel, Metz 1913, S. 242–254, hier S. 242.
  19. Francine Roze e.a.: L´Élegance et la Nécessité, Costumes de Lorraine, Collections des Musées de Lorraine, Catalogue réalisé à l´occasion de l´exposition „L´Élegance et la Nécessité, Costumes de Lorraine“, Metz 2001.
  20. Nikolaus Fox: Saarländische Volkskunde, Volkskunde rheinischer Landschaften, hrsg. von Adam Wrede, Bonn 1927, S. 92–102.
  21. Franz von Pelser-Berensberg: Altrheinisches, Mitteilungen über Trachten, Hausrat, Wohn- und Lebensweise im Rheinland, Düsseldorf 1909.
  22. Franz von Pelser-Berensberg: Führer durch die Ausstellung alter Trachten und Hausgeräte der Saar- und Moselbevölkerung, Trier 1901.
  23. http://www.museum-nohfelden.de/abgerufen am 17. September 2017.
  24. Domowina-Verlag (Hrsg.): Die Sorben in der Lausitz. 2., stark bearbeitete Auflage. Ludowe nakładnistwo Domowina, Bautzen 2003, ISBN 3-7420-1931-7, S. 63–64.
  25. Mutz = schweizerdeutsch für Bär; siehe hierzu auch wiktionary
  26. Christine Burckhardt-Seebass: Trachten. In: Historisches Lexikon der Schweiz.