Greifenstein (Hessen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Greifenstein
Greifenstein (Hessen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Greifenstein hervorgehoben
50.6213888888898.2944444444444438Koordinaten: 50° 37′ N, 8° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Lahn-Dill-Kreis
Höhe: 438 m ü. NHN
Fläche: 67,43 km²
Einwohner: 6721 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35753
Vorwahlen: 02775, 02779, 06449, 06473, 06478, 06477
Kfz-Kennzeichen: LDK, DIL
Gemeindeschlüssel: 06 5 32 010
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Herborner Straße 38
35753 Greifenstein
Webpräsenz: www.greifenstein.de
Bürgermeister: Martin Kröckel (parteilos)
Lage der Gemeinde Greifenstein im Lahn-Dill-Kreis
Dietzhölztal Haiger Eschenburg Siegbach Dillenburg Breitscheid (Hessen) Driedorf Greifenstein (Hessen) Bischoffen Herborn Sinn (Hessen) Mittenaar Hohenahr Ehringshausen Aßlar Lahnau Wetzlar Hüttenberg (Hessen) Solms Leun Braunfels Schöffengrund Waldsolms Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Gießen Wetteraukreis Hochtaunuskreis Landkreis Limburg-WeilburgKarte
Über dieses Bild
Greifenstein (mitsamt Burg)

Greifenstein ist eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis im Land Hessen. Greifenstein mit seinen zehn Ortsteilen umfasst 67,43 km² am östlichen Abhang des Westerwaldes. Ihren Namen hat sie von der dominanten Burgruine im gleichnamigen Ortsteil. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist im Ortsteil Beilstein.

Gliederung[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Greifenstein grenzt im Nordwesten an die Gemeinde Driedorf, im Norden an die Stadt Herborn und die Gemeinde Sinn, im Osten an die Gemeinde Ehringshausen, im Süden an die Stadt Leun (alle im Lahn-Dill-Kreis) und die Gemeinde Löhnberg sowie im Südwesten an die Gemeinde Mengerskirchen (beide im Landkreis Limburg-Weilburg).

Ortsteile[Bearbeiten]

Tabelle der Ortsteile der Gemeinde mit Einwohnerzahl und Fläche. Stand 30. Juni 2010[2]

Ortsteile Einwohner Fläche km²
Allendorf 1.283 7,80
Arborn 584 5,46
Beilstein 1.533 10,24
Greifenstein 576 9,79
Holzhausen 871 6,55
Nenderoth 381 6,02
Odersberg 280 3,84
Rodenberg 207 2,52
Rodenroth 398 6,61
Ulm 690 8,59
Gesamt 6.803 67,43

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Vom Landesrechnungshof Hessen wurde für die Gemeinde Greifenstein im Oktober 2010 ein Bevölkerungsrückgang von 2377 Einwohnern bis 2050 errechnet.

Geographie[Bearbeiten]

Greifenstein erstreckt sich von ca. 170 m über NN bei Allendorf, wo der Ulmbach in die Gemarkung der Stadt Leun fließt, bis zu 605 m über NN am Knoten nahe dem Ortsteil Arborn. Das Gebiet ist sehr unterschiedlich geprägt, von teilweise flachen Ebenen auf den Höhen bis hin zu steilen Steigungen.

Mit 51,13 % Waldfläche hat die Gemeinde Greifenstein den größten Waldanteil der hessischen Gemeinden. Daraus resultieren hohe Einnahmen aus der Forstwirtschaft für den kommunalen Haushalt. Es überwiegen Mischwälder, es gibt auch reine Distrikte mit Nadelbäumen.

Entwässert wird Greifenstein über den Kallenbach und den Ulmbach. Beide werden durch einige Nebenflüsse aus den Wäldern gespeist, bevor sie in die Lahn münden.

Natürliche Seen finden sich keine. Das Gemeindegebiet ist reich an Bodenschätzen, vor allem Basalt und Ton. Früher wurde auch Eisenerz gefördert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Burg Greifenstein wurde im Jahre 1160 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war namensgebend für die Gemeinde, die 1977 im Zuge der Gebietsreform in Hessen gegründet wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1971 wurde die Gemeinde Ulmtal durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Allendorf, Holzhausen und Ulm neu gebildet.[3]

Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rodenroth in die Nachbargemeinde Beilstein eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Rodenberg hinzu.[4]

Die heutige Gemeinde entstand durch das Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen am 1. Januar 1977 durch Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Greifenstein und Ulmtal aus dem Landkreis Wetzlar sowie Arborn, Beilstein, Nenderoth und Odersberg aus dem Dillkreis.[5][6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulturdenkmäler in Greifenstein[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 ergab folgendes Ergebnis: [7]

Gemeindewahl in Greifenstein
2011
 %
50
40
30
20
10
0
44,6 %
34,8 %
11,3 %
9,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+0,2 %p
-0,4 %p
+1,8 %p
-1,6 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 44,6 14 44,4 14
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,8 11 35,2 11
FWG Freie Wählergemeinschaft 11,3 3 9,5 3
FDP Freie Demokratische Partei 9,3 3 10,9 3
Gesamt 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 48,3 60,8

Erster Beigeordneter ist Wolfgang Leineweber, Mitglied der SPD-Fraktion.[8] In allen zehn Ortsteilen gibt es Ortsbeiräte.

Bürgermeisterwahl 2012[Bearbeiten]

Bei der Wahl zum Bürgermeister am 13. Mai 2012 traten Christoph Zörb (CDU) und Stefan Kocher (parteilos) gegen den seit 2006 amtierenden Martin Kröckel (parteilos) an. Kröckel wurde als Bürgermeister mit 67,1 % (2084 Stimmen) im Amt bestätigt. Zörb erlangte 28,3 Prozent (877 Stimmen), Kocher 4,6 Prozent (143 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag mit 3138 abgegebenen Stimmen bei 56,5 %. Aufgerufen zur Stimmabgabe waren insgesamt 5551 Greifensteiner. Kröckels zweite Amtszeit begann am 1. Oktober 2012.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1980 besteht eine Städtepartnerschaft mit Sankt Andrä-Wördern in Österreich.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Rathaus der Gemeinde Greifenstein und der gemeindliche Bauhof befinden sich in Beilstein. Das Standesamt unterhält auf der Burg Greifenstein ein Trauzimmer. Die Gemeinde unterhält als Dienstherr insgesamt zehn Freiwillige Feuerwehren mit einem Fuhrpark von 20 Fahrzeugen. Insgesamt bestehen 11 gemeindeeigene Friedhöfe auf denen sowohl christliche als auch islamische Bestattungen durchgeführt werden. Zudem gibt es in Beilstein, direkt am Ulmbach, einen historischen jüdischen Friedhof.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Backhaus in Greifenstein, heute Sitz der Freiwilligen Feuerwehr

Die Gemeinde liegt im Städtedreieck von Wetzlar, Weilburg und Herborn. Die Autobahnanschlussstellen Ehringshausen, Wetzlar Ost und Herborn Süd an der A 45 können innerhalb von 10 bis 20 Minuten erreicht werden, ebenso die Bundesstraße 49. Das Gemeindegebiet durchziehen mehrere Landes- und Kreisstraßen. In einigen Orten wird der Verkehr über Ortsumgehungen um die Ortskerne herumgeführt, so zum Beispiel in Holzhausen und Beilstein. Alle Ortsteile sind an den Busverkehr angebunden.

Ab 1922 führte die Ulmtalbahn von der Lahntalbahn über die Leuner Ortsteile Stockhausen, Biskirchen und Bissenberg sowie die Greifensteiner Ortsteile Allendorf, Ulm und Holzhausen nach Beilstein. Ursprünglich sollte diese Strecke bis Driedorf gebaut werden, um dort auf die Westerwaldquerbahn zu treffen. Mitte der 1970er Jahre wurde der Personenverkehr und Anfang der 1990er Jahre auch der Güterverkehr eingestellt. Anschließend begann der Rückbau der Gleise.

Seit Beginn der 1970er Jahre befindet sich im Ortsteil Allendorf eine Mehrzweckhalle für bis zu 600 Personen. Im Ortsteil Beilstein steht eine Sporthalle zur Verfügung; auch besitzt jeder Ortsteil ein Dorfgemeinschaftshaus. Ferner gibt es viele Sportstätten wie Fußball- und Tennisplätze, Reithallen und öffentliche Kinderspielplätze.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Mehrere Buslinien beginnen bzw. enden in der Gemeinde, insgesamt 23 Bushaltestellen werden bedient. Neben dem Schülerverkehr zu den beiden Grundschulen in Allendorf und Beilstein werden auch die weiterführenden Schulen in Driedorf, Ehringshausen, Herborn und Wetzlar mit dem Bus an Schultagen angefahren. Während die Linien, welche die Ortsteile im ehem. Dillkreis bedienen, über Driedorf nach Herborn fahren, richten sich die Linien im Altkreis Wetzlar auf Solms/Ehringshausen Wetzlar aus. Zwar besteht in Greifenstein selbst kein Bahnanschluss mehr, jedoch werden Anschlüsse an Züge der Lahntalbahn und der Dillstrecke sichergestellt.

Aktuell verkehren folgende Buslinien durch das Gemeindegebiet, Ortsteile sind markiert.

Nummer
Linienweg
Bemerkung
120/125 BeilsteinHolzhausenUlmAllendorf → Leun → Solms → Wetzlar
  • in Leun-Stockhausen Anschluss an die Lahntalbahn
204 AllendorfUlmHolzhausen → Katzenfurt → Ehringshausen
  • in Katzenfurt Anschluss an die Dillstrecke
205 Greifenstein / Sinn → Ehringshausen
  • Schülerverkehr
206 RodenrothBeilsteinGreifenstein → Katzenfurt
  • in Katzenfurt Anschluss an die Dillstrecke
525 Driedorf → RodenbergBeilsteinRodenroth / → OdersbergNenderothArborn
  • Schülerverkehr
530/531 ArbornNenderothOdersberg → Driedorf → RodenbergRodenrothBeilstein → Herborn

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Wald zwischen den Ortsteilen Greifenstein und Holzhausen gelegen, befindet sich seit 1901 die Pneumologische Klinik Waldhof Elgershausen. Heute ist diese ein Akutkrankenhaus, die in der Arbeitsgemeinschaft mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg Patienten mit Erkrankungen der Atmungsorgane betreut. Bekanntheit hat die Klinik erlangt durch das Wirken von Prof. Dr. med. Harald Morr, der nach über 30-jähriger Tätigkeit als Direktor am 1. Juni 2009 in den Ruhestand ging. Im Ortsteil Holzhausen befindet sich eine Rettungswache des DRK.

In der Gemeinde sind in den 135 ansässigen Betrieben ca. 1.120 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vorhanden, weitere etwa 350 Arbeitsplätze auf Minijobbasis. Rund die Hälfte Arbeitnehmer ist im produzierenden Gewerbe tätig, hauptsächlich in der Metall- und Holzverarbeitung. Auch der Abbau von Ton und Basalt ist noch prägend für die Region. Die Förderung von Ton und Erz unter Tage wurde bereits Mitte des letzten Jahrhunderts eingestellt.

Viele kleine und mittelständische Betriebe haben sich in den zehn Ortsteilen angesiedelt. In Allendorf, Arbon und Holzhausen sind derzeit Gewerbe- und Industriegebiete ausgewiesen. Täglich pendeln rund 659 Menschen von außerhalb nach Greifenstein zur Arbeit, 1982 Greifensteiner haben ihre Arbeitsstelle außerhalb. Ein Supermarkt stellt die Nahversorgung sicher. Zudem gibt es einige Bäckereifilialen.

Energiepolitik[Bearbeiten]

Bereits in den 90er Jahren wurde bei Rodenroth eine der ersten Windkraftanlagen der Region errichtet. Seit 2013 wird bei Arborn der Windpark Knoten gebaut. Hier entstehen auf dem Gemeindegebiet drei Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 135,4 m. Eine weitere Anlage des Windpark Knoten entsteht auf dem Gebiet der Gemeinde Driedorf. Die gesamte Anlage soll 2013 fertiggestellt werden. Eine Besonderheit des Windparks ist, dass im Auftrag der Gemeinde und des Investors das Projekt von Studenten der Fachhochschule Frankfurt am Main begleitet wurde.

Medien[Bearbeiten]

In Greifenstein erscheinen drei Tageszeitungen. In den Orten des ehemaligen Dillkreises erscheinen das Herborner Tageblatt und die Dill-Zeitung. In den Orten des Altkreises Wetzlar die Wetzlarer Neue Zeitung (WNZ). WNZ und Herborner Tageblatt stammen aus dem Verlagshaus der Zeitungsgruppe Lahn-Dill in Wetzlar.

Erziehung und Bildung[Bearbeiten]

Es gibt drei gemeindeeigene Kindergärten in Allendorf, Beilstein und in Nenderoth, weiterhin zwei Grundschulen in Allendorf und Beilstein. Zudem finden einzelne Kurse im Bereich der Erwachsenenbildung der Lahn-Dill-Akademie in den Dorfgemeinschaftshäusern einzelner Ortsteile statt.

Im Mai 2014 eröffnete die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill in Arborn ein sogenanntes "Kindertagespflege-Nest". In der angemieteten gemeindeeigenen Wohnung übernehmen bei der AWO festangestellte Tagesmütter die Betreuung von Kindern.

Tourismus[Bearbeiten]

Burg Greifenstein

Auf dem Gemeindegebiet befinden sich die Burg Greifenstein mit dem Deutschen Glockenmuseum und die Ruine der Burg Beilstein im Ortsteil Beilstein. In vielen Orten gibt es kleine Museen, welche von den ansässigen Vereinen geführt und unterhalten werden und meist die regionale Vergangenheit des Ortes wiedergeben. Sehenswerte Kirchen sind in Greifenstein, Beilstein, Ulm und in Nenderoth, wo neben dem Gotteshaus auch ein Dorfbrunnen und eine tausendjährige Eiche stehen. Fast in jedem Ortsteil stehen Fachwerkhäuser verschiedener Bauarten.

Zwischen Nenderoth und Odersberg gibt es einen romantischen Wasserfall.

Greifenstein ist Mitglied des Geopark Westerwald-Lahn-Taunus, in Beilstein ist der BasaltPARKours zu besichtigen.

Anziehungspunkt ist die Ulmtalsperre bei Holzhausen mit einem Campingplatz mit 250 Stellplätzen, einer Liegewiese und einem Badebereich. Der ungefähr 2,7 Kilometer lange asphaltierte Fußweg rund um den See wird von Wanderern, Radfahrern, Inlineskatern und Nordicwalkern rege genutzt.

In den Ortsteilen Arborn und Nenderoth befindet sich Freibäder. Skilifte gibt es in Greifenstein und Arborn. Ferienhausgebiete gibt es in Arborn, Rodenroth und Greifenstein. Seit 2002 besteht in Allendorf das Outdoor-Center-Lahntal, ein naturverbundener Freizeit- und Erlebnispark.

In der Gemeinde stehen rund 100 Kilometer ausgebaute Rad- und Wanderwege zur Verfügung; beteiligt ist die Gemeinde auch am Westerwaldsteig, welcher zwar nicht das Greifensteiner Gebiet durchquert, aber als Sehenswürdigkeit dort beworben wird. Die bekanntesten Wanderwege durch die Gemeinde sind die „Greifensteinschleife“ von Herborn über Greifenstein nach Rehe zum Westerwaldsteig, der „drei Burgen Wanderweg“ von Greifenstein über die Burg Lichtenstein nach Beilstein und der erst 2010 eröffnete, etwa 40 km lange „Ulmtalrundweg“ von Biskirchen durch das Ulmtal bis Beilstein und zurück.

Derzeit befindet sich der Ulmtalradweg in Bau, welcher die Gemeinde an den hessischen Fernradweg R8 im Norden und dem hessischen Fernradweg R7 im Süden anbinden soll und somit als eigenständiger Verbindungsradweg gezielt Fahrradwanderer ansprechen.

Östlich des Ortsteils Ulm befindet sich auf dem Plateau des waldreichen Kesselberges der Turm des ehemaligen Jagdschlosses Dianaburg.

Auf dem Gemeindegebiet sind einige Geocaches an interessanten und historischen Orten versteckt.

Kulturelles Angebot[Bearbeiten]

Verschiedene Märkte finden auf der Burg Greifenstein zu Ostern und Weihnachten statt. Auch ein Mittelaltermarkt hat sich auf der Burg etabliert, ebenso das „Celtic Rock Festival“ mit überwiegend deutschen Rockbands. Öffentliche Theateraufführungen, Weinfeste, geführte Wanderungen, sowie das IVV-Wandern in Allendorf und Beilstein gehören zum kulturellen Angebot in der Gemeinde ab. Ausrichter fast aller Veranstaltungen sind die Ortsvereine.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Erwin Piscator wurde 1893 in Ulm im damaligen Kreis Wetzlar geboren. Er war einer der bekanntesten deutschen Theaterintendanten und -regisseure seiner Zeit.
  • Der Produzent, Komponist, Künstler und christliche Liedermacher Siegfried Fietz lebt und arbeitet in Allendorf.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gemeinde Greifenstein:„Daten und Fakten“. Stand: 31. Dezember 2012, abgerufen am 12. Februar 2013
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 380.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 356.
  5. Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen vom 13. Mai 1974. In: GVBl. I S. 237
  6. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 293
  7. Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011, Greifenstein, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 4. April 2011.
  8. Gemeindevorstand. Gemeinde Greifenstein, abgerufen am 12. Februar 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Greifenstein (Hessen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien