Argentinische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der Argentinischen Fußballnationalmannschaft der Herren. Für das Team der Frauen, siehe Argentinische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Argentinien
Argentina
Logo der argentinischen Nationalmannschaft
Spitzname(n) La albiceleste (Die
Weiß-Himmelblauen)
Verband Asociación del Fútbol Argentino
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor adidas
Trainer Alejandro Sabella (seit 2011)
Kapitän Lionel Messi (seit 2011)
Rekordtorschütze Gabriel Batistuta (56)
Rekordspieler Javier Zanetti (145)
Heimstadion Estadio Monumental
FIFA-Code ARG
FIFA-Rang 3. (1234 Punkte)
(Stand: 13. März 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
ArgentinienArgentinien Argentinien 12:0 Ecuador EcuadorEcuador
(Montevideo, Uruguay; 22. Januar 1942)
Höchste Niederlagen
ArgentinienArgentinien Argentinien 1:6 Tschechoslowakei TschechoslowakeiTschechoslowakei
(Helsingborg, Schweden; 15. Juni 1958)
BolivienBolivien Bolivien 6:1 Argentinien ArgentinienArgentinien
(La Paz, Bolivien; 1. April 2009)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Uruguay UruguayUruguay
(Guayaquil, Ecuador; 16. Dezember 1959)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Kolumbien KolumbienKolumbien
(Buenos Aires, Argentinien; 5. September 1993)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 15 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister 1978, 1986
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 39 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Südamerikameister: 1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959, 1991, 1993
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1992)
Beste Ergebnisse Sieger 1992
Olympische Spiele
Silber 1928
(Stand: 7. Juli 2013)

Die argentinische Fußballnationalmannschaft ist mit zwei Weltmeistertiteln (1978 und 1986) eine der erfolgreichsten Fußballnationalmannschaften der Welt. Argentinien gewann 14-mal die Copa América und ist somit nach Uruguay (15 Titel) die zweiterfolgreichste Mannschaft bei diesem Wettbewerb. Zudem wurde 1992 der König-Fahd-Pokal, der Vorläufer des Konföderationen-Pokal, gewonnen und 1928 bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille. Nach 1990 ist Argentinien bei Weltmeisterschaften nicht mehr über das Viertelfinale hinaus gekommen, und der letzte Titelgewinn bei der Copa América gelang 1993.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Länderspiel einer argentinischen Fußballmannschaft fand am 16. Mai 1901 in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, statt und endete 3:2 für Uruguay.[2] Da in der argentinischen Mannschaft nur Spieler standen, die nicht der verantwortlichen Argentina Association Football League angehörten, konnte das Spiel nicht als offizielles Länderspiel anerkannt werden. Das erste offizielle Länderspiel am 20. Juli 1902 gewannen die Argentinier in Montevideo mit 6:0 gegen Uruguay.

Carlos Edgard Dickinson schoss das erste Tor der argentinischen Fußballgeschichte. Die meisten Tore der Nationalmannschaft (56) schoss Gabriel Batistuta.

Den ersten von insgesamt 17 offiziellen Titeln holten sie 1921 mit dem Gewinn der Copa América. 1910 hatte Argentinien bereits die inoffizielle Südamerikameisterschaft gewonnen. Sie wurden vierzehnmal Sieger der Copa América, zweimal Weltmeister und einmal Konföderation-Pokalsieger (1992, damals König-Fahd-Pokal). Eine mit A-Nationalspielern verstärkte U23-Mannschaft wurde zudem zweimal Olympiasieger (2004 in Athen und 2008 in Peking). Der A-Nationalmannschaft gelang 1928 der Gewinn der Olympischen Silbermedaille.

1978 gewannen die Argentinier im eigenen Land zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft. Der als beste argentinische Spieler aller Zeiten geltende Diego Maradona war 1986 maßgeblich beteiligt am zweiten Gewinn eines WM-Titels.

Bilanzen[Bearbeiten]

Große Titel[Bearbeiten]

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen[Bearbeiten]

Die Silbermedaillengewinner von 1928

Argentinien gewann bei der einzigen Teilnahme der A-Nationalelf an Olympischen Spielen 1928 die Silbermedaille. Ab 1952 nahmen nicht mehr die A-Nationalteams teil, sondern Amateurmannschaften, seit 1992 schließlich erweiterte U-23-Auswahlen. Argentinien nahm insgesamt an sieben Olympischen Fußballturnieren teil. Die Olympiaauswahl gewann 2004 und 2008 Gold, 1996 belegte sie den Silberrang. Für das olympische Fußball-Turnier 2012 konnte sich Argentinien nicht qualifizieren.[3]

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen
1924 in Paris nicht teilgenommen
1928 in Amsterdam Silber
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Argentinien erreichte bisher 15-mal die WM-Endrunde und scheiterte bisher einmal in der Qualifikation. Zweimal wurde Argentinien Weltmeister.

1930 in Uruguay Vize-Weltmeister
1934 in Italien Achtelfinale
1938 in Frankreich zurückgezogen
1950 in Brasilien zurückgezogen
1954 in der Schweiz nicht teilgenommen
1958 in Schweden Vorrunde
1962 in Chile Vorrunde
1966 in England Viertelfinale
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland Zweite Finalrunde
1978 in Argentinien Weltmeister
1982 in Spanien Zweite Finalrunde
1986 in Mexiko Weltmeister
1990 in Italien Vize-Weltmeister
1994 in den USA Achtelfinale
1998 in Frankreich Viertelfinale
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland Viertelfinale
2010 in Südafrika Viertelfinale
2014 in Brasilien qualifiziert

Weltmeisterschaft 1930[Bearbeiten]

Bei der ersten Weltmeisterschaft im Nachbarland Uruguay, die auch auf Betreiben des Argentiniers Adrian Beccar Varela dort stattfand, erreichte Argentinien nach Vorrundensiegen gegen Chile, Mexiko und Frankreich sowie dem Halbfinalsieg gegen die USA das Finale gegen den Gastgeber Uruguay. Beide hatten sich zwei Jahre zuvor schon bei den Olympischen Spielen im Finale gegenübergestanden, das erst im Wiederholungsspiel von Uruguay gewonnen werden konnte, wohingegen Argentinien ein Jahr zuvor die Südamerikameisterschaft gewinnen konnte. Zum Finale waren zahlreiche Zuschauer mit dem Schiff aus Argentinien angereist. Der belgische Schiedsrichter John Langenus verlangte, dass die 60.000 Zuschauer auf Waffen kontrolliert wurden, woraufhin insgesamt 1.600 Pistolen beschlagnahmt wurden [4]. Da sich beide Mannschaften nicht darauf einigen konnten mit welchem Ball gespielt werden sollte, entschied der Schiedsrichter, dass je eine Halbzeit lang mit dem argentinischen und uruguayischen Ball gespielt werden sollte. Argentinien ging in der ersten Halbzeit mit 2:1 in Führung, in der 2. Hälfte konnte der Nachbar das Spiel drehen und mit 4:2 erster Weltmeister werden. Für Argentinien blieb der Titel des Torschützenkönigs: Guillermo Stábile, 1958 WM-Trainer Argentiniens, hatte mit 8 Toren die meisten Tore des Turniers erzielt. Im Finale spielten noch vier Spieler mit, die zwei Jahre zuvor bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille gewannen: Juan Evaristo, Manuel Ferreira, Luis Monti und Fernando Paternóster.

Weltmeisterschaft 1934[Bearbeiten]

Bei der Weltmeisterschaft in Italien gehörte Argentinien neben Brasilien zu den einzigen südamerikanischen Mannschaften (4 Jahre zuvor hatten 7 Mannschaften aus Südamerika teilgenommen). Bereits im Achtelfinale war nach einem 2:3 gegen Schweden das Turnier für Argentinien beendet und erst 24 Jahre später sollte Argentinien wieder an einer WM teilnehmen.

Weltmeisterschaften 1938, 1950 und 1954[Bearbeiten]

Argentinien nahm an diesen drei Weltmeisterschaften nicht teil. 1938 und 1950 wurde die Mannschaft nach der Anmeldung zurückgezogen, 1954 erfolgte keine Anmeldung.

Weltmeisterschaft 1958[Bearbeiten]

Zur WM in Schweden reiste Argentinien als Südamerikameister an und galt als einer der Favoriten. Aber der Fußball hatte sich in Europa gewandelt. Auf die Torflut vier Jahre zuvor bei der WM in der Schweiz hatten die Trainer reagiert und das seitliche Grätschen nach dem Ball eingeführt. Im ersten Spiel traf Argentinien auf den amtierenden Weltmeister Deutschland, der mit dieser neuen Spielweise schon 1954 erfolgreich begonnen hatte. Die Argentinier konnten zwar in der 3. Minute in Führung gehen, mussten aber noch vor der Pause zwei Tore durch den erst 21-jährigen Uwe Seeler und den WM-Helden Helmut Rahn hinnehmen. Als Rahn dann in der 2. Halbzeit das 3:1 gelang war das Spiel entschieden. Im zweiten Spiel konnte Argentinien dann zwar mit 3:1 gegen Nordirland gewinnen, im abschließenden Spiel mussten die Argentinier aber mit einem 1:6 gegen die Tschechoslowakei ihre bis heute höchste Niederlage hinnehmen und schieden als Gruppenletzter aus.

Weltmeisterschaft 1962[Bearbeiten]

Auch 1962 war für Argentinien in der Vorrunde Schluss. Nach einem 1:0 gegen die erstmals teilnehmenden Bulgaren verlor Argentinien mit 1:3 gegen England womit die argentinisch-englische Fußballrivalität begann. Durch das abschließende 0:0 gegen Ungarn reichte es für Argentinien auf Grund des erstmals geltenden schlechteren Torverhältnisses nur zu Platz 3. Auch für Gastgeber Chile war das Ausscheiden der argentinischen Mannschaft von Nachteil, da sie einen Zuschauerzustrom aus dem Nachbarland erwartet hatten, der dann ausblieb.

Weltmeisterschaft 1966[Bearbeiten]

1966 reichten zwei Siege gegen die Schweiz und Europameister Spanien sowie ein 0:0 gegen den späteren Vizeweltmeister Deutschland zum Einzug ins Viertelfinale gegen den Gastgeber England. In einem äußerst harten Spiel, in dem Antonio Rattín vom deutschen Schiedsrichter Rudolf Kreitlein vom Platz gestellt wurde, konnte sich England mit 1:0 durchsetzen. Dass Rattin nach seinem Feldverweis erst von englischen Polizisten vom Platz geführt werden konnte, führte anschließend zur Einführung von roten und gelben Karten um sprachliche Missverständnisse zu vermeiden.

Weltmeisterschaft 1970[Bearbeiten]

Argentinien scheiterte in der WM-Qualifikation an Peru.

Weltmeisterschaft 1974[Bearbeiten]

Nachdem sich Argentinien überraschend nicht für die WM 1970 qualifizieren konnte, traten sie erst 1974 wieder bei einer WM an. Im ersten Spiel gerieten sie zu ihrer Überraschung aber schnell mit 0:2 gegen den Olympiasieger und späteren Dritten Polen in Rückstand, konnten in der 2. Halbzeit aber noch ein 2:3 erkämpfen. Nach einem 1:1 gegen Italien reichte ihnen ein 4:1 gegen WM-Neuling Haiti um die Zwischenrunde auf Grund der mehr geschossenen Tore als Gruppenzweiter zu erreichen. Dort trafen sie im ersten Spiel auf die beste Mannschaft des Turnieres und gingen mit 0:4 gegen die Niederländer unter. Auch im 2. Spiel gegen den Erzrivalen Brasilien musste Argentinien eine Niederlage einstecken. So war das letzte Spiel gegen WM-Neuling DDR bedeutungslos und endete mit 1:1. Nach der WM übernahm César Luis Menotti das Traineramt und begann mit einem Neuaufbau.

Weltmeisterschaft 1978[Bearbeiten]

Finalaufstellungen

Die Weltmeisterschaft im eigenen Land begann für die von César Luis Menotti trainierten Argentinier, die noch ohne Diego Maradona antraten, der am 27. Februar 1977 mit 16 Jahren sein Länderspiel-Debüt gegeben hatte, mit zwei 2:1-Siegen gegen Ungarn und Frankreich. Im abschließenden Spiel um den Gruppensieg unterlagen sie aber Italien mit 0:1. So musste Argentinien in die Zwischenrundengruppe mit Brasilien, Peru (die ihnen acht Jahre zuvor den Weg nach Mexiko verbaut hatten) und Polen. Nach einem 2:0 gegen Polen und einem 0:0 gegen Brasilien, mussten sie das letzte Spiel gegen Peru mit mindestens vier Toren Differenz gewinnen. Am Ende wurde es ein 6:0 und der zweite Finaleinzug für Argentinien. Insbesondere in Brasilien wurden danach Bestechungsvorwürfe laut. Der peruanische Torhüter gab mehrere jahrzehnte später zu, dass man absichtlich hoch verloren habe[5]. Im Finale trafen sie wieder auf die Niederländer, die sie 1974 gedemütigt hatten und bereits 1974 im Finale standen, nun aber ohne ihren Star Johan Cruyff antraten. In einem hitzigen Spiel ging Argentinien in der 38. Minute durch Mario Kempes in Führung und musste sich dann der Angriffe der Niederländer erwehren, was nur bis zur 80. Minute gelang. In der folgenden Verlängerung hatten die Argentinier dann die größeren Kraftreserven. Kempes mit seinem 6. Turniertor, wodurch er zum Torschützenkönig des Turnieres wurde und Daniel Bertoni mit dem Tor zum 3:1-Endstand sorgten für den ersten WM-Titel Argentiniens.

Weltmeisterschaft 1982[Bearbeiten]

Argentinien arbeitete weiter mit Menotti, der vier Jahre später versuchte, den Titel zu verteidigen. Den jungen Maradona hatte er 1978 noch nicht eingesetzt, um diesen nicht zu verheizen. 1979 beobachtete Menotti die Juniorenmannschaft Argentiniens bei der Junioren-Fußballweltmeisterschaft, die Argentinien gewann. Ein überragender Maradona hatte die Mannschaft geführt und er sollte Spielmacher der Nationalelf werden, mit der Menotti 1982 den Titel verteidigen wollte. Ende 1980/Anfang 1981 nahm Argentinien an der Mundialito in Uruguay teil. Dort besiegte man Europameister Deutschland und spielte unentschieden gegen die Brasilianer. Wegen des schlechteren Torverhältnisses schied man ungeschlagen aus.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien trat Argentinien mit der gleichen Abwehrreihe wie 1978 an. Die Offensivabteilung war mit Maradona, Juan Barbas, Ramón Díaz und Jorge Valdano erneuert worden. Das Turnier verlief für die Argentinier sehr unglücklich. Turnier und Turniervorbereitung waren vom Falklandkrieg überschattet, den Argentinien verlor und in dem 655 Argentinier starben. Am 13. Juni begann die Weltmeisterschaft und am 14. Juni unterzeichnete Argentinien die Kapitulationsurkunde. Als erster Weltmeister verlor Argentinien das Eröffnungsspiel einer WM. Gegen die vom Vizeeuropameister Belgien perfektionierte Abseitsfalle fand Argentinien mit dem neuen Star Diego Maradona kein Mittel und musste in der 62. Minute das 0:1 hinnehmen, das den Belgiern zum Sieg reichte. Nach Siegen gegen Ungarn und El Salvador reichte es aber zum zweiten Platz und dem Einzug in die Zwischenrunde. Hier traf Argentinien wieder auf Brasilien und die auch nur mit Mühe in diese Runde gelangten Italiener, verlor aber beide Spiele (1:2 gegen Italien und 1:3 gegen Brasilien). Italien setzte den Manndecker Claudio Gentile auf Maradona an, der diesen mit legalen und illegalen Mitteln aus dem Spiel nahm.[6]. Im Spiel gegen Brasilien hatte Argentinien keine Chance und verlor Maradona durch Platzverweis.

Weltmeisterschaft 1986[Bearbeiten]

Nach der Weltmeisterschaft in Spanien hatte Menotti die Mannschaft noch ein Jahr geleitet und die Verantwortung dann an Carlos Bilardo abgegeben. Dieser hatte einen Umbruch eingeleitet. Aus der 1978-er Mannschaft war nur noch Daniel Passarella übrig, der aber nicht mehr zum Einsatz kam. Neben Maradona war Stürmer Jorge Valdano der einzige wirkliche Star in der Mannschaft. Der Rest bestand aus sehr soliden, taktisch disziplinierten Technikern, die dem Regisseur Maradona zuarbeiteten. Vor allem Jorge Burruchaga sollte zu einer der positiven Überraschungen des Turniers werden. Die WM 1986 wurde dann zur WM Maradonas. Kein anderer Spieler hatte vorher oder später ein Turnier so dominiert. Er war an fast allen Toren der Albiceleste direkt oder indirekt beteiligt und führte Argentinien souverän durch die Vor- und die K.o.-Runde ins Finale, allerdings beging er im Viertelfinale gegen England eine Unsportlichkeit: Er spielte den Ball mit seiner Hand (die „Hand Gottes“) über den englischen Torwart zum 1:0 ins Tor. Sein Sololauf zum 2:0 wurde später zum WM-Tor des Jahrhunderts gewählt. Im Halbfinale hatte Gegner Belgien nie eine echte Chance, Maradona schoss zwei Traumtore und sicherte den Finaleinzug. Im Finale gegen Deutschland war er zwar weniger dominierend, weil er konsequent in Manndeckung genommen wurde. Aber als Deutschland einen 0:2-Rückstand kurz vor Schluss ausgleichen konnte und auf den Siegtreffer drängte, gelang Maradona der entscheidende Pass auf Jorge Burruchaga, den dieser mit dem 3:2-Siegtreffer abschließen konnte.

Aufstellung im Finale:: PumpidoBrownCuciuffo, Ruggeri, OlarticoecheaGiusti, Burruchaga (ab 89. Trobbiani), Batista, Maradona, EnriqueValdano

Weltmeisterschaft 1990[Bearbeiten]

Erneut verlor Argentinien das Eröffnungsspiel der WM, wieder mit 0:1, diesmal gegen Kamerun, und konnte nach einem Sieg gegen die Sowjetunion und einem Remis gegen Rumänien nur als Gruppendritter das Achtelfinale erreichen. Hier traf man auf den WM-Favoriten Brasilien, der die Vorrunde zwar verlustpunktfrei aber nicht überzeugend überstanden hatte. In diesem Spiel zeigten die Brasilianer zwar ihre beste Turnierleistung, bissen sich aber an der argentinischen Abwehr die Zähne aus. Kurz vor Ende gelang Maradona ein Geniestreich, der zum 1:0-Siegtreffer durch Claudio Caniggia führte. Das Viertel- und Halbfinale überstand Argentinien dann jeweils im Elfmeterschießen, so dass es zur Neuauflage des Finales gegen Deutschland kam. In diesem wurde Maradona durch Guido Buchwald weitgehend neutralisiert, was Buchwald den Spitznamen "Diego" einbrachte. Argentinien kam zu keiner einzigen Torchance, man konnte annehmen, dass Argentinien wieder die Entscheidung im Elfmeterschießen suchte, zumal sie mit Sergio Goycochea einen "Elfmetertöter" im Tor stehen hatten, der in den vorherigen Runden je zwei Elfmeter pariert hatte. Es gelang ihnen auch mehrere gute Torchancen der deutschen Mannschaft zu überstehen und sie hatten zunächst auch Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen. Erst in der 85. Minute wurde nach einer umstrittenen Attacke gegen Rudi Völler auf Strafstoß gegen Argentinien entschieden, den Andreas Brehme zum 1:0-Sieg für Deutschland verwandeln konnte. Kurz darauf wurde mit Gustavo Dezotti der zweite Argentinier vom Platz gestellt; in der 64. Minute hatte es schon Pedro Monzón erwischt, womit Argentinien die ersten Spieler in einem WM-Finale durch Platzverweise verlor. Mit dem verlorenen Finale endete die Amtszeit von Carlos Bilardo.

Weltmeisterschaft 1994[Bearbeiten]

Vizeweltmeister Argentinien reiste zum Turnier in den USA als einer der Favoriten an. 1991 und 1993 hatte man die Copa América gewonnen und mit Gabriel Batistuta einen der besten Stürmer der Welt in der Mannschaft. Die WM in den USA begann für Argentinien, das erneut mit Maradona antrat, mit einem überzeugenden 4:0 gegen WM-Neuling Griechenland. Gegen den anderen Neuling, Afrikameister Nigeria, reichte es gerade noch zu einem 2:1, im abschließenden Gruppenspiel wurde aber mit 0:2 gegen erstarkende Bulgaren verloren, die 1994 erstmals die Vorrunde einer WM überstanden und am Ende Vierter wurden. Dennoch reichte der dritte Platz in der Gruppe zum Einzug ins Achtelfinale. Allerdings war Maradona nach dem Spiel gegen Bulgarien des Ephedrin-Dopings überführt und vom Turnier ausgeschlossen worden. Da Argentinien zudem nur einen Tag Pause vor dem Achtelfinale hatte, reichte es nicht zum Weiterkommen. Mit 3:2 behielt Rumänien die Oberhand.

Weltmeisterschaft 1998[Bearbeiten]

Die Vorrunde gegen die erstmals qualifizierten Teams aus Jamaika, Japan und Kroatien (am Ende überraschend WM-Dritter) überstand Argentinien souverän ohne Punktverlust und ohne Gegentor. Im Achtelfinale wurde aber ein neues Kapitel der argentinisch-englischen Rivalität geschrieben, bei dem sich Argentinien auf die Schwäche der Engländer im Elfmeterschießen verlassen konnte. Im Viertelfinale gegen die Niederlande sah es auch lange Zeit nach einer Verlängerung aus, kurz vor Schluss der Partie konnte aber Dennis Bergkamp den 2:1-Siegtreffer für die Niederländer erzielen [7].

Weltmeisterschaft 2002[Bearbeiten]

Erstmals seit 1962 musste Argentinien wieder bei einer WM in der Vorrunde die Segel streichen. Nach einem 1:0 gegen Nigeria, einem 0:1 gegen England und einem 1:1 gegen Schweden reichte es nur zum 3. Platz, der seit 1998 nicht mehr für das Achtelfinale reicht.

Weltmeisterschaft 2006[Bearbeiten]

Anhänger der argentinischen Nationalmannschaft beim WM-Vorrundenspiel 2006 gegen Serbien und Montenegro

Für die WM in Deutschland wurde Argentinien in die "Todesgruppe" mit den Niederlanden, der Elfenbeinküste (Zweiter der Afrikameisterschaft von 2006) mit Didier Drogba und Serbien & Montenegro gelost. In einem der besten Turnierspiele gewann Argentinien zunächst mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste und nach einem 6:0 gegen Serbien & Montenegro reichte ein 0:0 gegen die Niederländer zum Gruppensieg. Im Achtelfinale musste aber die Verlängerung und ein Tor von Maxi Rodríguez herhalten um gegen Mexiko mit 2:1 zu gewinnen und das Viertelfinale gegen Deutschland zu erreichen. Hier führte Argentinien ab der 49. Minute mit 1:0 und sah lange wie der sichere Sieger aus. Erst ein Tor von Miroslav Klose in der 80. Minute brachte die Verlängerung, die torlos blieb. So kam es zum Elfmeterschießen in dem Deutschland mit 4:2 gewann, da Jens Lehmann zwei Elfmeter halten konnte, während die deutschen Spieler alle verwandelten. Nach dem Abpfiff begannen argentinische Spieler eine Schlägerei mit den deutschen Spielern. Torsten Frings, der zurückschlug wurde daraufhin von der FIFA für das Halbfinale gesperrt[8]. Trainer José Pekerman, seit Oktober 2004 Nationaltrainer und unter dem die U-20-Mannschaft dreimal U-20-Weltmeister geworden war, trat nach dem Aus sofort zurück.

Weltmeisterschaft 2010[Bearbeiten]

In der Qualifikation zur WM hatte Argentinien lange Zeit Probleme. Erst nachdem Diego Maradona das Traineramt übernommen hatte, schaffte Argentinien die Wende, musste aber gegen Bolivien mit einem 1:6 im 3.600 m hochgelegenen Stadion von La Paz eine seiner höchsten Niederlagen einstecken.

Die Weltmeisterschaft in Südafrika zeigte manche Parallelen zur vorherigen WM: Wieder überstand Argentinien die Vorrunde souverän, diesmal durch Siege gegen Nigeria, Südkorea und Griechenland und im Achtelfinale wurde erneut Mexiko geschlagen. So erreichte Argentinien als Favorit das Viertelfinale, in dem wieder Deutschland wartete, geriet dort aber bereits in der 3. Minute in Rückstand. In der Folge dominierte die Deutsche Mannschaft das Spiel und kam zu weiteren Chancen, die aber vergeben wurden. Erst gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Argentinien besser in das Spiel finden und Deutschland unter Druck setzen. Da aber keine Chance verwertet werden konnte, drehte sich Mitte der 2. Halbzeit das Spiel erneut, mit dem Unterschied, dass Deutschland nun die sich bietenden Chancen nutzen konnte und am Ende mit 4:0 den höchsten Sieg gegen Argentinien einfahren konnte. Nach der WM wurde Diego Maradona entlassen und der Trainerposten von Sergio Batista übernommen, mit dem er 1986 Weltmeister geworden war.

Weltmeisterschaft 2014[Bearbeiten]

Die Qualifikation für die WM in Brasilien absolvierten die Argentinier recht souverän. Bereits vorzeitig, am 10. September 2013, sicherte sich die Mannschaft ihren Platz im WM-Teilnehmerfeld.[9]

In der Gruppenphase der Endrunde trifft Argentinien erstmals bei einer WM auf Bosnien-Herzegowina und den Iran sowie wie 2010 auf Nigeria.

Rekorde[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Mit 201 Länderspielen gegen Uruguay (wovon die FIFA 183 zählt) führt die argentinische Mannschaft die Liste der häufigsten Länderspielpaarungen an, auf Platz 8 liegen die Spiele Argentiniens gegen Brasilien (101-mal, wovon die FIFA 95 zählt). Von den Weltmeistern bestritt Argentinien die meisten Spiele gegen die anderen Weltmeister, davon aber über die Hälfte gegen Uruguay.

Der höchste Sieg Argentiniens ist auch der höchste Sieg einer südamerikanischen Mannschaft.

Rekordspieler[Bearbeiten]

(Stand: 19. November 2013, inkl. der Partie gegen Bosnien und Herzegowina)

Rekordspieler nach Einsätzen[10]
Spiele Spieler Zeitraum Tore
145 Javier Zanetti 1994–2011 5
115 Roberto Ayala 1994–2007 7
106 Diego Simeone 1988–2002 11
97 Óscar Ruggeri 1983–1994 7
95 Javier Mascherano 2003–aktiv 2
91 Diego Maradona 1977–1994 34
87 Ariel Ortega 1993–2008 17
83 Lionel Messi 2005–aktiv 37
78 Gabriel Batistuta 1991–2002 56
75 Juan Pablo Sorín 1995–2006 11
73 Américo Gallego 1975–1982 3
73 Juan Sebastián Verón 1996–2010 9
Rekordtorschützen[10]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
56 Gabriel Batistuta 1991–2002 78
37 Lionel Messi 2005–aktiv 83
35 Hernán Crespo 1995–2007 64
34 Diego Maradona 1977–1994 91
24 Luis Artime 1961–1967 25
22 Leopoldo Luque 1975–1981 45
22 Daniel Passarella 1976–1986 70
21 Sergio Agüero 2006–aktiv 49
21 Gonzalo Higuaín 2009–aktiv 35
21 Herminio Masantonio 1935–1942 19
21 José Sanfilippo 1956–1962 29
20 Mario Kempes 1973–1982 43


Erweiterter Kader[Bearbeiten]

(Stand: 13. Dezember 2013; Quelle: www.transfermarkt.de)

Name Verein Geburtsdatum Länderspiele Tore Letzter Einsatz Aktueller Kader[11]
Tor
Cristian Álvarez ArgentinienArgentinien CA San Lorenzo 13.11.1985 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000 n.n. -
Mariano Andújar ItalienItalien Catania Calcio 30.07.1983 000000000000010.000000000010 000000000000000.00000000000 14.08.2013 ja
Orión, AgustínAgustín Orión ArgentinienArgentinien CA Boca Juniors 26.07.1981 000000000000003.00000000003 000000000000000.00000000000 22.11.2012 -
Sergio Romero FrankreichFrankreich AS Monaco 22.02.1987 000000000000044.000000000044 000000000000000.00000000000 19.11.2013 ja
Abwehr
Cristian Ansaldi RusslandRussland Zenit St. Petersburg 20.09.1986 000000000000003.00000000003 000000000000000.00000000000 06.02.2013 -
José María Basanta MexikoMexiko CF Monterrey 03.04.1984 000000000000006.00000000006 000000000000000.00000000000 19.11.2013 ja
Hugo Campagnaro ItalienItalien Inter Mailand 27.06.1980 000000000000013.000000000013 000000000000000.00000000000 16.10.2013 ja
Fabricio Coloccini EnglandEngland Newcastle United 22.01.1982 000000000000039.000000000039 000000000000001.00000000001 11.09.2013 -
Domínguez, SebastiánSebastián Domínguez ArgentinienArgentinien CA Vélez Sársfield 29.07.1980 000000000000006.00000000006 000000000000000.00000000000 16.10.2013 -
Federico Fernández ItalienItalien SSC Neapel 21.02.1989 000000000000021.000000000021 000000000000002.00000000002 19.11.2013 ja
Ezequiel Garay PortugalPortugal Benfica Lissabon 20.03.1985 000000000000017.000000000017 000000000000000.00000000000 16.11.2013 ja
Lisandro Ezequiel López SpanienSpanien FC Getafe 01.09.1989 000000000000004.00000000004 000000000000000.00000000000 21.11.2012 ja
Gabriel Mercado ArgentinienArgentinien CA River Plate 18.03.1987 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 10.02.2010 -
Lucas Orbán FrankreichFrankreich Girondins Bordeaux 03.02.1989 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 16.11.2013 -
Nicolás Otamendi PortugalPortugal FC Porto 12.02.1988 000000000000015.000000000015 000000000000001.00000000001 19.11.2013 ja
Gino Peruzzi ItalienItalien Catania Calcio 09.06.1992 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 11.06.2013 ja
Clemente Rodríguez BrasilienBrasilien FC São Paulo 31.07.1981 000000000000018.000000000018 000000000000001.00000000001 14.08.2013 -
Marcos Rojo PortugalPortugal Sporting Lissabon 14.11.1985 000000000000018.000000000018 000000000000000.00000000000 19.11.2013 ja
Facundo Roncaglia ItalienItalien AC Florenz 10.02.1987 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 16.11.2013 -
Pablo Zabaleta EnglandEngland Manchester City 16.01.1985 000000000000035.000000000035 000000000000000.00000000000 19.11.2013 ja
Mittelfeld
{{{2}}}, Ricardo ÁlvarezRicardo Álvarez ItalienItalien Inter Mailand 12.04.1988 000000000000004.00000000004 000000000000000.00000000000 16.11.2013 ja
{{{2}}}, Éver BanegaÉver Banega ArgentinienArgentinien CA Newell's Old Boys 29.06.1988 000000000000023.000000000023 000000000000002.00000000002 16.11.2013 -
{{{2}}}, Lucas BigliaLucas Biglia ItalienItalien Lazio Rom 30.01.1986 000000000000014.000000000014 000000000000000.00000000000 19.11.2013 ja
{{{2}}}, Rodrigo BrañaRodrigo Braña ArgentinienArgentinien Quilmes AC 07.03.1979 000000000000007.00000000007 000000000000000.00000000000 15.06.2013 -
{{{2}}}, Augusto FernándezAugusto Fernández SpanienSpanien Celta Vigo 10.04.1986 000000000000006.00000000006 000000000000001.00000000001 19.11.2013 ja
{{{2}}}, Fernando GagoFernando Gago ArgentinienArgentinien CA Boca Juniors 10.04.1986 000000000000046.000000000046 000000000000000.00000000000 11.09.2013 -
{{{2}}}, Nicolás GaitánNicolás Gaitán PortugalPortugal Benfica Lissabon 23.02.1988 000000000000006.00000000006 000000000000000.00000000000 05.06.2011 -
{{{2}}}, Pablo GuiñazúPablo Guiñazú BrasilienBrasilien CR Vasco da Gama 26.08.1978 000000000000014.000000000014 000000000000000.00000000000 15.06.2013 -
{{{2}}}, Erik LamelaErik Lamela EnglandEngland Tottenham Hotspur 04.03.1992 000000000000005.00000000005 000000000000000.00000000000 19.11.2013 -
{{{2}}}, Ángel Di MaríaÁngel Di María SpanienSpanien Real Madrid 14.02.1988 000000000000044.000000000044 000000000000009.00000000009 19.11.2013 ja
{{{2}}}, Javier MascheranoJavier Mascherano SpanienSpanien FC Barcelona 08.06.1984 000000000000095.000000000095 000000000000002.00000000002 19.11.2013 ja
{{{2}}}, Wálter MontilloWálter Montillo BrasilienBrasilien FC Santos 14.04.1984 000000000000003.00000000003 000000000000000.00000000000 15.06.2013 -
{{{2}}}, Fabián RinaudoFabián Rinaudo PortugalPortugal Sporting Lissabon 08.05.1987 000000000000004.00000000004 000000000000000.00000000000 08.10.2011 -
{{{2}}}, Maxi RodríguezMaxi Rodríguez ArgentinienArgentinien CA Newell's Old Boys 02.01.1981 000000000000052.000000000052 000000000000013.000000000013 19.11.2013 -
{{{2}}}, José Ernesto SosaJosé Ernesto Sosa SpanienSpanien Atlético Madrid 19.06.1985 000000000000019.000000000019 000000000000001.00000000001 16.10.2013 ja
Angriff
{{{2}}}, Sergio AgüeroSergio Agüero EnglandEngland Manchester City 02.06.1988 000000000000049.000000000049 000000000000021.000000000021 19.11.2013 ja
{{{2}}}, Gonzalo HiguaínGonzalo Higuaín ItalienItalien SSC Neapel 10.12.1987 000000000000035.000000000035 000000000000021.000000000021 16.11.2013 ja
{{{2}}}, Mauro IcardiMauro Icardi ItalienItalien Inter Mailand 19.02.1993 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 16.10.2013 -
{{{2}}}, Ezequiel LavezziEzequiel Lavezzi FrankreichFrankreich Paris St. Germain 03.05.1985 000000000000027.000000000027 000000000000004.00000000004 16.11.2013 ja
{{{2}}}, Lionel MessiLionel Messi (C)Kapitän der Mannschaft SpanienSpanien FC Barcelona 24.06.1987 000000000000083.000000000083 000000000000037.000000000037 11.09.2013 ja
{{{2}}}, Rodrigo PalacioRodrigo Palacio ItalienItalien Inter Mailand 05.02.1982 000000000000018.000000000018 000000000000003.00000000003 19.11.2013 ja

Länderspiele gegen Auswahlmannschaften aus deutschsprachigen Ländern[Bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass/Besonderheiten
1. 08.06.1958 Malmö (SchwedenSchweden) ArgentinienArgentinien Argentinien 1:3 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Vorrunde
2. 16.07.1966 Birmingham (EnglandEngland) Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 0:0 ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Vorrunde
3. 19.07.1966 Sheffield (EnglandEngland) ArgentinienArgentinien Argentinien 2:0 SchweizSchweiz Schweiz WM-Vorrunde
4. 14.02.1973 München Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 2:3 ArgentinienArgentinien Argentinien
5. 03.07.1974 Gelsenkirchen (Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland) ArgentinienArgentinien Argentinien 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR WM-Zwischenrunde
6. 05.06.1977 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 1:3 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
7. 12.07.1977 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 2:0 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
8. 12.09.1979 Berlin Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 2:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
9. 21.05.1980 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 1:5 ArgentinienArgentinien Argentinien
10. 16.12.1980 Córdoba ArgentinienArgentinien Argentinien 5:0 SchweizSchweiz Schweiz
11. 01.01.1981 Montevideo (UruguayUruguay) ArgentinienArgentinien Argentinien 2:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD Mundialito,
Argentinien beendete mit dem Sieg Deutschlands längste Serie von Spielen ohne Niederlage (23 Spiele)
12. 24.03.1982 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 1:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
13. 01.09.1984 Bern SchweizSchweiz Schweiz 0:2 ArgentinienArgentinien Argentinien
14. 12.09.1984 Düsseldorf Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 1:3 ArgentinienArgentinien Argentinien 1. Länderspiel Deutschlands unter Teamchef Franz Beckenbauer
15. 29.06.1986 Mexiko-Stadt (MexikoMexiko) ArgentinienArgentinien Argentinien 3:2 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Finale
16. 16.12.1987 Buenos Aires ArgentinienArgentinien Argentinien 1:0 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
17. 02.04.1988 Berlin Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 1:0 ArgentinienArgentinien Argentinien Vier-Länder-Turnier, Spiel um Platz 3
18. 03.05.1990 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
19. 08.05.1990 Bern SchweizSchweiz Schweiz 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
20. 08.07.1990 Rom (ItalienItalien) DeutschlandDeutschland BRD 1:0 ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Finale
21. 15.12.1993 Miami (Vereinigte StaatenVereinigte Staaten) ArgentinienArgentinien Argentinien 2:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
22. 17.04.2002 Stuttgart DeutschlandDeutschland Deutschland 0:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
23. 09.02.2005 Düsseldorf DeutschlandDeutschland Deutschland 2:2 ArgentinienArgentinien Argentinien
24. 21.06.2005 Nürnberg DeutschlandDeutschland Deutschland 2:2 ArgentinienArgentinien Argentinien Confed-Cup Vorrunde
25. 30.06.2006 Berlin DeutschlandDeutschland Deutschland 1:1 n.V. 4:2 i.E. ArgentinienArgentinien Argentinien WM-Viertelfinale
26. 02.06.2007 Basel SchweizSchweiz Schweiz 1:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
27. 03.03.2010 München DeutschlandDeutschland Deutschland 0:1 ArgentinienArgentinien Argentinien
28. 03.07.2010 Kapstadt (SudafrikaSüdafrika) ArgentinienArgentinien Argentinien 0:4 DeutschlandDeutschland Deutschland WM-Viertelfinale, letztes Länderspiel unter Trainer Diego Maradona
29. 29.02.2012 Bern SchweizSchweiz Schweiz 1:3 ArgentinienArgentinien Argentinien
30. 15.08.2012 Frankfurt am Main DeutschlandDeutschland Deutschland 1:3 ArgentinienArgentinien Argentinien
31. 03.09.2014 Düsseldorf DeutschlandDeutschland Deutschland ArgentinienArgentinien Argentinien

Nationaltrainer[Bearbeiten]

Alejandro Sabella (aktueller Nationaltrainer)
Nationaltrainer Amtszeit
Ángel Vázquez 1924–1925
José Millán 1927–1928
Francisco Olazar 1929
Francisco Olazar und Juan José Tramutola 1929–1930
Felipe Pascucci 1934
Manuel Seoane 1935–1937
Ángel Roca 1938–1939
Guillermo Stábile 1939–1958
Guillermo Stábile und Carlos Calocero 1940
Victorio Spinetto, José Della Torre und José Barreiro 1959
José Manuel Moreno 1959
Guillermo Stábile 1960
Victorio Spinetto 1960–1961
José D'Amico 1961
Juan Lorenzo 1962
Néstor Rossi 1962
Jim Lopes 1962
Horacio Torres 1963
José D'Amico 1963
José Minella 1964–1965
Osvaldo Zubeldía 1965
Juan Lorenzo 1966
Jim Lopes 1967
Carmelo Faraone 1967
Renato Cesarini 1967–1968
José Minella 1968
Humberto Maschio 1969
Adolfo Pedernera 1969
Juan Pizzuti 1970–1972
Omar Sívori 1972–1973
Miguel Ignomiriello 1973
Omar Sívori 1973
Omar Sívori und Miguel Ignomiriello 1973
Omar Sívori 1973
Vladislao Cap 1974
César Luis Menotti 1974–1975
César Luis Menotti und Miguel Antonio Juárez 1975
César Luis Menotti 1975–1982
Federico Sacchi (Interimstrainer) 1979
Carlos Bilardo 1983–1990
Alfio Basile 1991–1994
Reinaldo Merlo (Interimstrainer) 1993
Daniel Passarella 1994–1998
Marcelo Bielsa 1999–2004
José Pekerman 2004–2006
Alfio Basile 2006–2008
Diego Maradona 2008–2010
Sergio Batista 2010–2011
Alejandro Sabella 2011–

Trikots[Bearbeiten]

Argentinien vergab jahrelang bei Weltmeisterschaften die Rückennummern nicht nach den Spielerpositionen, sondern alphabetisch nach den Spielernamen; erst in den 1980er Jahren, als Diego Maradona die 10 beanspruchte, ging man zum üblichen System über. Später wollte man die Rückennummer 10 zu Ehren Maradonas nicht mehr vergeben. Dies scheiterte allerdings an der FIFA, da diese zur Weltmeisterschaft eine durchlaufende Nummerierung von 1 bis 23 verlangt und somit eine Nichtvergabe der 10 zum Verlust einer Spieler-Nominierung führen würde.

Spitznamen[Bearbeiten]

In deutschsprachigen Medien wird die Mannschaft häufig mit den Spitznamen Gauchos bezeichnet. Dieser ist jedoch in Argentinien selbst nicht gebräuchlich. Dort hat sie neben Albiceleste (übersetzt: Weiß-Himmelblaue) keine weiteren geläufigen Spitznamen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Argentinische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, Februar 2014. Abgerufen am 13. Februar 2014
  2. AFA.org: The beginnings (1901-1930)
  3. "Olympisches Fußball-Turnier ohne Argentinien", Zeit vom 13. Februar 2011
  4. Spiegel Online: WM-Anekdoten: 1600 Revolver fürs Finale 19. Juni 2010
  5. http://books.google.de/books?id=dq87hifwjQkC&pg=PA80&lpg=PA80&dq=Ram%C3%B3n+Quiroga+gibt+zu+1978&source=bl&ots=jVLM2QU8Ar&sig=WmQ8f5NDUvhduVjZYGYIfIfQ0TA&hl=de&ei=YMjlTtiJNYPEsgaUieCWCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9&ved=0CGYQ6AEwCA#v=onepage&q=Ram%C3%B3n%20Quiroga%20gibt%20zu%201978&f=false
  6. [1] Artikel in der Welt
  7. Matchreport Niederlande - Argentinien
  8. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,425604,00.html
  9. Argentinien sichert sich die WM-Teilnahme. In: fussball-wm-total.de. FUSSBALL-WM-total, 11. September 2013, abgerufen am 11. September 2013.
  10. a b rsssf.com: Argentina - Record International Players
  11. Sabella dio la lista de jugadores convocados para el partido con Rumania