Alexandra Popp
| Alexandra Popp | ||
Alexandra Popp (2011) |
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| Informationen über die Spielerin | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 6. April 1991 | |
| Geburtsort | Witten, Deutschland | |
| Größe | 174 cm | |
| Position | Sturm | |
| Vereine in der Jugend | ||
| FC Silschede 1. FFC Recklinghausen |
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| Vereine als Aktive | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 2007–2008 2008– |
1. FFC Recklinghausen FCR 2001 Duisburg |
67 (28) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 2006–2008 2009 2009– 2010– |
Deutschland U-17 Deutschland U-19 Deutschland U-20 Deutschland |
25 (15) 5 (0) 9 (14) 26 (15) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 19. November 2011 2 Stand: 7. März 2012 |
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Alexandra Popp (* 6. April 1991 in Witten) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Abwehrspielerin und Stürmerin steht beim Bundesligisten FCR 2001 Duisburg unter Vertrag.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Werdegang
Popp begann ihre Karriere beim FC Schwarz-Weiß Silschede (Gevelsberg) und wechselte später zum 1. FFC Recklinghausen. Mit der Verbandsligamannschaft scheiterte sie 2008 nur knapp am Aufstieg in die Regionalliga West. Im Mai 2008 wurde Popp mit der U-17-Nationalmannschaft Europameisterin und erzielte im Finale gegen Frankreich das vorentscheidende 2:0.[1] Zur Saison 2008/09 wechselte sie zum FCR 2001 Duisburg und schlug ein Angebot des französischen Spitzenvereins Olympique Lyon aus.[2] Am 7. September 2008 gab sie ihr Bundesligadebüt gegen den Herforder SV und erzielte am 28. September beim 8:0-Sieg gegen den TSV Crailsheim ihre ersten Bundesligatore. Beim DFB-Hallenpokal 2010 wurde sie mit fünf Toren Torschützenkönigin des Turniers. Im Februar 2010 wurde Popp zum ersten Mal in den Kader der A-Nationalmannschaft der Frauen berufen und feierte ihr Debüt am 17. Februar 2010 gegen Nordkorea [3]. Beim Algarve Cup gelangen ihr beim 7:0 gegen Finnland am 26. Februar ihre ersten beiden Länderspieltore. Bei der U-20 Frauen-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland gewann sie nicht nur mit ihrer Mannschaft den Titel, sondern traf auch noch in jedem Spiel. Mit insgesamt zehn Turniertreffern wurde sie im Anschluss an das Turnier von der FIFA mit dem „Goldenen Schuh“ für die beste Torschützin und dem „Goldenen Ball“ für die beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Mit ihren 10 Toren ist sie zusammen mit Sydney Leroux und Christine Sinclair zudem Rekordtorschützin bei U-20-Weltmeisterschaften.
2011 gehörte sie zum deutschen WM-Kader und kam in allen vier Spielen zum Einsatz, wobei sie jeweils eingewechselt wurde. Beim 17:0-Rekordsieg im Rahmen der EM-Qualifikation am 19. November 2011 gegen Kasachstan gelangen ihr ebenso wie Celia Okoyino da Mbabi vier Tore. Sie ist damit die siebte deutsche Spielerin, der in einem Länderspiel vier Tore gelangen.
Am 23. Januar 2012 wurde ihr Wechsel und der ihrer Vereinskameradin Luisa Wensing zum VfL Wolfsburg zur Saison 2012/13 bekannt gegeben.[4]
[Bearbeiten] Erfolge
[Bearbeiten] Nationalmannschaft
[Bearbeiten] Verein
- UEFA Women’s Cup-Siegerin 2009
- DFB-Pokal-Siegerin: 2009 und 2010
[Bearbeiten] Persönliche Auszeichnungen
- Fritz-Walter-Medaille in Silber 2009
- Torschützenkönigin des DFB-Hallenpokals 2010
- Goldener Ball bei der U-20-WM 2010 als beste Spielerin
- Goldener Schuh bei der U-20-WM 2010 als beste Torschützin
- Newcomerin des Jahres beim Felix-Award (Wahl der "NRW - Sportler des Jahres") 2010[5]
- FLVW- Ehrennadel in Gold [6]
[Bearbeiten] Privat
Alexandra Popp war Schülerin an der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen. In der vom DFB als Eliteschule des Fußballs zertifizierten Schule war Popp die einzige Schülerin. Dabei lernte und trainierte sie mit Nachwuchsspielern des FC Schalke 04.[7] Sie hat die Schule nach dem zwölften Jahrgang mit dem Fachabitur verlassen und absolviert ein Jahrespraktikum als Physiotherapeutin.[8]
In einigen Interviews erklärte sie, dass sie wie ihr Bruder Fan von Borussia Dortmund sei.[9]
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Homepage von Alexandra Popp
- Profil bei FCR 2001 Duisburg
- Saisonstatistik 2009/10 bei Soccermagazin.de
- Saisonstatistik 2010/11 bei Soccermagazin.de
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ womensoccer.de, Deutsche U17 holt EM-Titel
- ↑ womensoccer.de, Alexandra Popp wechselt zum FCR 2001 Duisburg
- ↑ Framba.de, Popp im Aufgebot für Nordkorea-Länderspiel
- ↑ dfb.de: Popp und Wensing wechseln im Sommer nach Wolfsburg
- ↑ nrw-sportlerdesjahres.de
- ↑ Homepage des FLVW, abgerufen 2. Mai 2011
- ↑ derwesten.de: Eine Karriere im ICE-Tempo
- ↑ Jochen Leffers: Profi-Fußballerinnen Und was machen Sie so beruflich? Alexandra Popp - furchtloses Fußballmädchen. spiegel.de, 27. Juni 2011, abgerufen am 8. Juli 2011.
- ↑ Popp: Bei Schalkes Jungs gereift. sport1.de (15. Juni 2011). Abgerufen am 2. Juli 2011.
Kozue Andō | Christina Bellinghoven | Linda Bresonik | Gülhiye Cengiz | Jackie Groenen | Marina Himmighofen | Isabel Hochstein | Mandy Islacker | Meike Kämper | Annike Krahn | Simone Laudehr | Irina London | Lieke Martens | Barbara Müller | Laura Neboli | Jennifer Oster | Alexandra Popp | Anke Preuß | Dolores Silva | Stefanie Weichelt | Luisa Wensing | Nina Windmüller
Trainer: Marco Ketelaer
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Popp, Alexandra |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Fußballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 6. April 1991 |
| GEBURTSORT | Witten |