Max Beckmann

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Max Carl Friedrich Beckmann (* 12. Februar 1884 in Leipzig; † 27. Dezember 1950 in New York City) war ein deutscher Maler, Graphiker, Bildhauer, Autor und Hochschullehrer. Beckmann griff die Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts ebenso auf wie die kunsthistorische Tradition und formte einen figurenstarken Stil, den er ab 1911 der aufkommenden Gegenstandslosigkeit entgegensetzte.

Beckmann war in seiner frühen Zeit Mitglied der Berliner Secession, stilisierte sich dann aber lieber als Einzelgänger. Der Moderne, insbesondere Pablo Picasso und dem Kubismus, setzte er eine eigenwillige Räumlichkeit entgegen. Zudem entwickelte er eine erzählende und mythenschaffende Malerei, insbesondere in zehn Triptychen. Besondere Bedeutung kommt Beckmann als prägnantem Zeichner, Porträtisten (auch zahlreicher Selbstporträts) und als subtilem Illustrator zu. Der Kunstsammler Heinz Berggruen nennt Max Beckmann den bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts neben Ernst Ludwig Kirchner.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Max Beckmann wurde als drittes Kind von Antonie und Carl Beckmann geboren. Die beiden Geschwister Margarethe und Richard waren wesentlich älter. Die Eltern stammten aus der Gegend von Braunschweig, wo der Vater Müller gewesen war. In Leipzig betrieb er eine Mühlenagentur. In Falkenburg in Pommern, dem heutigen Złocieniec, besuchte Max Beckmann die Volksschule. Von Ostern 1894 bis November 1894 besuchte er die Sexta des Königlichen Gymnasiums in Leipzig.[1] Als er elf Jahre alt war, zog die Familie nach Braunschweig um. Hier starb kurz darauf der Vater. Max Beckmann setzte den Schulbesuch auf Schulen in Braunschweig und Königslutter fort. Sein erstes überliefertes Aquarell, eine Märchenillustration, wird auf 1896 datiert, das erste Selbstporträt auf 1897. Seit dieser Zeit begeisterte Beckmann sich für fremde Kulturen. Er war ein schlechter Schüler, zeigte aber früh umfassendes Interesse an der Kunstgeschichte. 1899 besuchte er ein privates Internat in einem Pfarrhaus in Ahlshausen bei Gandersheim. Aus dieser Zeit stammen die ersten überlieferten Briefe und Zeichnungen. Im Winter lief er dort davon. Im Jahr 1900 bestand er die Aufnahmeprüfung der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar. Anekdotische Zeichenkunst offenbart sich in Beckmanns frühen Blättern ebenso wie ein sicheres Formgefühl und die Neigung zum Grotesken.

Jugend[Bearbeiten]

Auf der modern und liberal ausgerichteten Weimarer Kunstschule trat Beckmann 1901 in die Klasse des norwegischen Porträt- und Genremalers Carl Frithjof Smith ein, den er zeit seines Lebens als seinen einzigen Lehrer betrachtete. Von ihm übernahm er die kräftige Vorzeichnung und behielt sie ein Leben lang bei. Zudem lernte er hier 1902 den Frankfurter Maler Ugi Battenberg sowie die Malerin Minna Tube kennen und begründete mit beiden lebenslange Freundschaften. Ein Selbstbildnis mit aufgerissenem Mund aus dieser Zeit gilt als erste überlieferte Radierung. Das Blatt ist expressiv und verrät den Einfluss von Rembrandt van Rijn und Edvard Munch. Mit Belobigungsdiplomen für Zeichnen und für Malerei in der Tasche verließ Beckmann 1903 die Akademie und ging für ein paar Monate nach Paris. Hier beeindruckten ihn vor allem die Werke von Paul Cézanne. Der junge Künstler las und schrieb viel; in Paris entstanden nach einem kurzen Ausflug in den Pointillismus die Vorstudien für sein erstes chef d’œuvre, das Ölgemälde Junge Männer am Meer. Er reiste nach Amsterdam, Den Haag und nach Scheveningen, sah vor allem Werke von Rembrandt, Gerard ter Borch, Frans Hals und Jan Vermeer und malte bevorzugt Landschaften. 1904 brach er zu einer Italienreise auf, die jedoch in Genf endete. Er besuchte Ferdinand Hodler im Atelier und sah unterwegs in Colmar den damals noch wenig bekannten Isenheimer Altar. In den Landschaften und Meeresbildern des Sommers setzte sich der Künstler mit der Überwindung des Jugendstils und des europäischen Japonismus auseinander. Einige dieser Arbeiten zeigen eine eigenständige ausschnitthafte Komposition. Nach Abbruch des Parisaufenthaltes und der Italienreise richtete sich der Künstler in Berlin-Schöneberg (damals Schöneberg bei Berlin) ein Atelier ein.

Frühwerk[Bearbeiten]

Gedenktafel am Haus Ringstraße 17 in Berlin-Hermsdorf

Im Sommer 1905 arbeitete Beckmann an der dänischen Nordsee an seinem Gemälde Junge Männer am Meer. Das Bild ist stilistisch von Luca Signorelli und Hans von Marées beeinflusst mit Anlehnungen an den Neoklassizismus. Harry von Kessler wird gerne als Beckmanns Entdecker bezeichnet, da er ihn schon früh förderte. 1906 sprach der drei Jahre zuvor gegründeten Allgemeine Deutsche Künstlerbund Beckmann für das Gemälde den Ehrenpreis zu. Er stellte nun in der Berliner Secession aus und erhielt lukrative Porträtaufträge.

Den Tod der Mutter verarbeitete er im selben Jahr in zwei Sterbeszenen in der Tradition von Edvard Munch. Er heiratete seine Studienfreundin Minna Tube und reiste mit ihr nach Paris und Florenz. Dort malte er als Stipendiat der Villa Romana das Bildnis meiner Frau mit rosaviolettem Grund; ein flirrendes Porträt Minna Tubes, das heute in der Hamburger Kunsthalle hängt. 1907 zog Beckmann mit seiner Frau in ein von ihr entworfenes Atelierhaus in Berlin-Hermsdorf.

Die Einladung, in die Dresdner Künstlergruppe Brücke einzutreten, lehnte er ab, trat aber der Berliner Secession bei. Der Wille zum Ruhm des jungen Künstlers drückte sich vor allem in forcierten Katastrophenszenerien aus; Impressionismus und Neoklassizismus vereinen sich hier zu einer brachialen Aktionsmalerei. Den Expressionismus lehnte er ab. Im Kontrast zu seinen großformatigen Gemälden pflegte Beckmann Interieur und Porträt, vor allem Selbstporträt; diese Arbeiten sind zum Teil duftig und atmosphärisch subtil. Schon in jenen Jahren entstanden zudem Handzeichnungen von altmeisterlicher Vollendung. Die Zeichnung sollte stets das Rückgrat von Beckmanns Kunst bleiben.

1908 reiste der Künstler neuerlich nach Paris und wurde im Herbst Vater eines Sohnes, des späteren Kardiologen und Altersforschers Peter Beckmann. Im Jahr darauf stellte er zum ersten Mal im Ausland aus und machte die folgenreiche Bekanntschaft des Kunstschriftstellers Julius Meier-Graefe, der sich bis zu seinem Tod publizistisch für Beckmann einsetzte. Seit 1909 befestigte der Künstler seinen altmeisterlichen Anspruch zunehmend auch in einem graphischen Œuvre. Im selben Jahr setzt er im Doppelbildnis Max Beckmann und Minna Beckmann-Tube seiner Beziehung zu der Kollegin und Ehefrau ein Denkmal in der Tradition der repräsentativen Paarporträts à la Gainsborough. Mit veristischen Massenszenarien in kolportagehafter Komposition wie der Szene aus dem Untergang von Messina stellte er sich in die Rubensnachfolge, wenn auch die Anlage und Ausführung solcher Bilder beim jungen Beckmann einigermaßen unausgegoren blieb.

Max Beckmann wollte sich als neokonservatives Gegenmodell zu der um 1910 aufkommenden radikalen Abstraktion von Malern wie Henri Matisse und Pablo Picasso sowie der Gegenstandslosigkeit eines Wassily Kandinsky profilieren. Ebenso wie Max Liebermann oder Lovis Corinth war er auf der Suche nach einer modernen Form der figurativen Malerei. 1910 wurde Beckmann in der Vorstand der Berliner Secession gewählt, war mit seinen 26 Jahren dort das jüngste Mitglied, trat jedoch bald wieder aus und behielt eine Abneigung gegen Künstlervereinigungen. Der Kunsthändler Israel Ber Neumann und der Verleger Reinhard Piper trugen entscheidend zu Beckmanns Vorkriegsruhm bei, der um 1913 seinen Höhepunkt erreichte. Nun trat der 29-jährige Maler ganz aus der Secession aus und begründete 1914 die Freie Secession mit. Er hielt sich weiterhin vom Expressionismus fern, zeigte sich aber ebenso wie dieser in Grafik und Malerei von der Großstadt fasziniert. Sein Programm war nun festgelegt: Max Beckmann würde nie gegenstandslos arbeiten. Vielmehr setzte er sich zum Ziel, das Erbe der klassischen Kunst (Raum, Farbe, hergebrachte Gattungen, Mythologie, Symbolik) auszuweiten. Im März 1912 stipulierte er: „Die Gesetze der Kunst sind ewig und unveränderlich.“

Der Erste Weltkrieg[Bearbeiten]

„Meine Kunst kriegt hier zu fressen“, bemerkte Beckmann im Ersten Weltkrieg, den er für ein „nationales Unglück“ hielt. Der Künstler gab im Krieg keinen einzigen Schuss ab. „Auf die Franzosen schieße ich nicht, von denen habe ich so viel gelernt. Auf die Russen auch nicht, Dostojewskij ist mein Freund.“ 1914 diente er als freiwilliger Sanitätshelfer an der Ostfront, im Jahr darauf in Flandern. Seine Zeichnungen aus dieser Zeit spiegeln die ganze Härte des Krieges wider. Sie begründen Beckmanns neuen, hartkonturierten Stil. Der künstlerische Umschwung wird flankiert durch die Kriegsprosa der Briefe im Kriege, die noch während des Krieges erschienen. 1915 erlitt der Künstler einen Nervenzusammenbruch, diente vorübergehend am Kaiserlichen Hygieneinstitut in Straßburg und ließ sich kurz darauf in Frankfurt-Sachsenhausen nieder. Es zeigte sich nun, dass sein persönlicher Zusammenbruch zugleich ein Neuanfang sein sollte. Die schonungslose Zeichenstil des Krieges wird in Graphik (besonders Kaltnadelradierung) und Malerei überführt. Im Selbstbildnis als Krankenpfleger betreibt der Künstler nun ebenso eine schonungslose, um äußerste Wahrhaftigkeit ringende Spiegelung seiner selbst, wie er in den Graphikmappen wie dem Lithographienzyklus Die Hölle die Kriegs- und Nachkriegswirklichkeit hartkantig und virtuos zusammengeschachtelt und ihre Substanz offenlegt. Die christliche Ikonographie erhält nun die Aufgabe der Darstellung der conditio humana; ein Gemälde wie Christus und die Sünderin von 1917 zeigt den gefallenen Menschen und den Jesus der praktischen Ethik.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

In der Weimarer Republik wuchsen Beckmanns politische Interessen, zugleich studierte er Geheimlehren wie die Theosophie, die seit der Jahrhundertwende viele Künstler beschäftigte. Er fasste die Physiognomien seiner Zeit scharf ins Auge, suchte hier aber keinen Realismus, sondern, was er transzendente Sachlichkeit nannte. Das berühmte Bild der Frankfurter Synagoge und des Eisernen Steges entstanden in dieser Zeit. Beckmann war durch seine Freundschaften mit dem Schriftsteller Benno Reifenberg, mit Heinrich Simon, dem Chefredakteur der Frankfurter Zeitung, seine Verbindungen zu dem Kunsthändler Günther Franke, dem Schauspieler Heinrich George und Künstlerkollegen wie Alfred Kubin eng in das intellektuelle Leben seiner Zeit eingebunden. Er schrieb Dramen und Gedichte, die sich nach seinem Tod als aufführbar und lesenswert erwiesen. Neben der umfangreichen graphischen Arbeit entstanden wieder Selbstporträts, die den Dargestellten zum Chronisten nicht allein seiner selbst, sondern seiner Epoche machten.

Die Zwanziger Jahre[Bearbeiten]

1924 lernte Beckmann in Wien die junge Mathilde Kaulbach, Tochter von Friedrich August von Kaulbach, kennen. Er trennte sich von Minna Tube und machte fortan seine neue Frau unter ihrem Wiener Spitznamen Quappi zu einer der meistgemalten und -gezeichneten Frauen der Kunstgeschichte. Reisen nach Italien, Nizza und Paris, vertiefte Studien gnostischer, altindischer und theosophischer Lehren lockerten und erweiterten seinen künstlerischen Stil. Zugleich nahm die Farbigkeit seiner Gemälde zu. Seit 1925 leitete er ein Meisteratelier an der Kunstschule des Städel-Museums in Frankfurt. Zu seinen Schülern zählten Theo Garve, Leo Maillet und Marie-Louise von Motesiczky. Gemälde wie Doppelbildnis Karneval oder Italienische Phantasie reflektieren die Beruhigung der politischen Verhältnisse ebenso wie die bösen Vorahnungen auf ein baldiges Ende der Goldenen Zeit. In dem spektakulären Bild Galleria Umberto ahnt der Künstler bereits 1925 den Tod Mussolinis. Beckmanns Biograph Stephan Reimertz spricht vom Vorgesicht des Künstlers. Auf dem Höhepunkt der Weimarer Republik gab Beckmann sich indes noch einmal staatstragend als Stresemann-Deutscher. 1927 malte er das Selbstbildnis im Smoking und schrieb einen Aufsatz mit dem Titel Der Künstler im Staat. Beckmanns Selbstbewusstsein wird allgemein bestätigt.

1928 erreichte sein Ruhm in Deutschland den Höhepunkt mit dem Reichsehrenpreis Deutscher Kunst und einer umfassenden Beckmann-Retrospektive in Mannheim. Seine Kunst zeigt nun grandiose Formvollendung; sie verrät zudem den mondänen Erotiker, der Beckmann immer gern sein wollte. Diese Rolle ist eine der vielen Masken, hinter der der ängstliche und sensible Künstler sich versteckte. 1930 zeigte die Biennale in Venedig sechs Bilder von Beckmann. Zugleich wurde der Künstler von der nationalsozialistischen Presse heftig angegriffen. In Paris fand er kurzfristig eine gewisse Beachtung unter Intellektuellen, die sich sowohl vom Surrealismus, als auch von der Dominanz von Henri Matisse und Pablo Picasso zu lösen suchten. 1932 richtete die Berliner Nationalgalerie einen Beckmann-Saal ein, die sog. Neue Abteilung der Nationalgalerie Berlin im Kronprinzenpalais. Der Künstler begann in diesem Jahr mit dem ersten von zehn Triptychen. Unter dem Namen Abfahrt begonnen, stellte er es Jahre später als Departure fertig.

Nationalsozialismus und Emigration[Bearbeiten]

Im April 1933 wurde Beckmann fristlos aus seiner Professur an der Frankfurter Städelschule entlassen. Seine Schüler hatten keine Möglichkeiten mehr, sich künstlerisch zu betätigen; später sprach man von einer Verschollenen Generation. Einige ihrer Werke wurden von den Nazis auf dem Römerberg verbrannt. Der Beckmann-Saal im Kronprinzenpalais wurde anders genutzt. Max Beckmann war für die Nazis einer der meistgehassten Künstler. Er war in den Ausstellungen zur Entarteten Kunst, die durch ganz Deutschland tourten, prominent vertreten.

Der Künstler verließ Frankfurt und lebte bis zu seiner Emigration in Berlin. Er lernte den Schriftsteller Stephan Lackner kennen, der ihm ein treuer Freund, Sammler und Interpret blieb. In dieser Zeit malte Beckmann auch viele anekdotenhafte Bilder wie Ochsenstall und Der kleine Fisch, und Selbstbildnisse wie jenes mit schwarzer Kappe oder mit der Glaskugel, die die Unsicherheit seiner Situation reflektieren und zu überspielen versuchen. Auch begann er nun eine plastische Arbeit und schuf die Bronze Mann im Dunkeln, in der sich seine Position als unerwünschter Künstler manifestiert. Werke Beckmanns wurden in der 1937 in den Münchner Hofarkaden stattfindenden Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt.

Nach der Rundfunkübertragung von Hitlers Rede zur Eröffnung der gleichzeitigen Großen Deutschen Kunstausstellung in München hat Max Beckmann Deutschland für immer verlassen. Im selbstgewählten Exil Amsterdam malte er Selbstporträts wie Der Befreite, auf dem er Ketten sprengt. Tief verrätselte Bilder und weitere Triptychen mit teils mythologischen Themen prägen sein Exilwerk.

1938 schrieb er in sein Tagebuch:

Worauf es mir in meiner Arbeit vor allem ankommt, ist die Idealität, die sich hinter der scheinbaren Realität befindet. Ich suche aus der gegebenen Gegenwart die Brücke zum Unsichtbaren – ähnlich wie ein berühmter Kabbalist es einmal gesagt hat: „Willst du das Unsichtbare fassen, dringe, so tief du kannst, ein – in das Sichtbare.“ Es handelt sich für mich immer wieder darum, die Magie der Realität zu erfassen und diese Realität in Malerei zu übersetzen. – Das Unsichtbare sichtbar machen durch die Realität. – Das mag vielleicht paradox klingen – es ist aber wirklich die Realität, die das eigentliche Mysterium des Daseins bildet!

Er hielt Kontakte zu deutschen Widerstandskreisen, auch um Gisèle van Waterschoot van der Gracht und Wolfgang Frommel in Amsterdam. Beckmann musste sich Musterungen der deutschen Wehrmacht unterziehen und bewarb sich seit 1939 um ein Visum für die Vereinigten Staaten. Seine Bemühungen um eine Ausreise scheiterten jedoch, so dass er während der gesamten Kriegszeit in Amsterdam bleiben musste.

Letzte Jahre[Bearbeiten]

Erst im Sommer 1947 erhielten Max und Mathilde Beckmann Visa für die USA. Ab Ende September lehrte der Künstler an der Art School der Washington University in St. Louis. Zu seinen amerikanischen Schülern gehörten Walter Barker und Jack Bice. Im Mai 1948 zeigte das Saint Louis Art Museum eine große Beckmann-Retrospektive. Der Sammler Morton D. May begann mit dem Aufbau seiner Beckmann-Sammlung, heute die umfangreichste der Welt.

Neben Reisen quer durch die USA und Lehrtätigkeiten in Boulder, Colorado und Carmel, Kalifornien nahm Max Beckmann Ende 1949 eine Professur für Malen und Zeichnen an der Art School des Brooklyn Museums in New York an. Es fiel ihm zunehmend schwer, seine Kunst gegen die inzwischen populäre gegenstandslose Malerei durchzusetzen. Am 27. Dezember 1950 starb Max Beckmann an einem Herzinfarkt mitten auf der Straße in Manhattan (Central Park West, 61st St.). Sein zehntes Triptychon Amazonen blieb unvollendet.

Marktwert[Bearbeiten]

Max Beckmanns Werke erzielen sehr hohe Preise. Im Jahr 2001 wurde sein Selbstbildnis mit Horn in New York für 22,6 Millionen Dollar versteigert. Sein Gemälde Blick auf Vorstädte am Meer bei Marseille aus dem Jahr 1937 wurde im November 2009 für 2,6 Millionen Euro versteigert; es war damit das teuerste deutsche Gemälde des wirtschaftlich schwierigen Auktionsjahres 2009.[2]

Zitat[Bearbeiten]

„Max Beckmann gehörte der Generation von Picasso, Franz Kafka und Arnold Schönberg an. Er zeichnete, malte in Öl auf Leinwand, beherrschte alle Techniken der Graphik und modellierte sechs mittelgroße und zwei kleine Skulpturen. Sein stimmungsvolles Frühwerk steigerte sich um 1907 zu dramatischen Katastrophenszenarien bis hin zu dem großformatigen Gemälde Der Untergang der Titanic von 1912. Im Ersten Weltkrieg ließ der Maler seine gigantischen Visionen platzen; die riesige Auferstehung von 1916 hängt in Fetzen, die der Künstler nicht mehr zum Bild verbinden mochte. Die Formate wurden nun kleiner, die Figuren klar und hart. Das Elend der Nachkriegszeit stellte Beckmann dann in virtuosen graphischen Zyklen dar. In den zwanziger Jahren wurde der Maler berühmt; mit feinem Pinsel erzielte er nun einen abstrahierenden klassizistischen Meisterstil. Doch alle Brillanz und Plastizität seiner Werke war für diesen Künstler nur ein Medium, durch das andere, verborgene Welten durchscheinen sollten, ein Gefährt zur Annäherung an das Unaussprechliche. Beckmann baute seine ausgewogenen Bildkonstruktionen aus einem Gitter von schwarzen Linien auf, die er in Bleistift und Kohle direkt auf die Leinwand vorzeichnete. Um 1930 brachen diese schwarzen Striche als Umrisslinien aus den Figuren hervor. Beckmanns Gestalten gewannen damit zusätzliche Wucht und Kraft, der Stil der späten zwanziger Jahre weitete sich aus. Nun wandte sich der Maler immer mehr dem alten Adam und den alten Göttern zu. Vom Anfang der dreißiger Jahre bis zu seinem Tod im Jahre 1950 malte er neun Triptychen, die Gegenwart und Vergangenheit, Gesellschaft und Mythos vereinen. Beckmann wählte die dreiteilige Form der Altäre des Mittelalters. Der moderne Künstler wollte dem irdischen Leben, das er in allen seinen Erscheinungsformen zeigte, eine sakrale Dimension gewinnen und eine neue Religion stiften, fern von jedem Kirchenglauben.“

Stephan Reimertz: Eine Liebe im Porträt. 2002

Literatur[Bearbeiten]

Werkverzeichnisse[Bearbeiten]

  • Hans Martin Freiherr von Erffa (Hrsg.): Barbara Göpel und Erhard Göpel: Max Beckmann. Katalog der Gemälde. 2 Bände, Bern (Schriften der Max Beckmann Gesellschaft 3) 1976
  • James Hofmaier: Max Beckmann. Catalogue raisonné of his Prints. 2 Bände, Bern 1990.
  • Stephan von Wiese: Max Beckmann. Das zeichnerische Werk 1903–1925. Düsseldorf 1978.
  • Mayen Beckmann, Siegfried Gohr (Hrsg.): Max Beckmann. Aquarelle und Pastelle. Werkverzeichnis der Arbeiten auf Papier. Köln 2006.

Illustrationen[Bearbeiten]

  • Johannes Guthmann: Euridikes Wiederkehr in drei Gesängen. Mit neuen Lithographien von Max Beckmann. Berlin 1909.
  • Sechs Lithographien zum Neuen Testament. Berlin 1911
  • Sieben Originallithographien zu Dostojewskijs Aus einem Totenhaus. Das Bad der Sträflinge. In: Kunst und Künstler. Band 11, 1912, S. 289–296.
  • Die erste Kriegswoche in Berlin nach Mitteilungen Berliner Tageszeitungen mit sieben Zeichnungen von Max Beckmann. In: Kunst und Künstler. Band 13, 1914/15, S. 53–60.
  • Kriegslieder des XV. Korps / 1914–1915 / von den Vogesen bis Ypern. Berlin o. J. (1915)
  • Kasimir Edschmid: Die Fürstin. Mit 6 Originalradierungen von Max Beckmann. Weimar 1917. Neuausgabe Frankfurt unter anderem 1972
  • Stadtnacht. Sieben Lithographien von Max Beckmann zu Gedichten von Lili von Braunbehrens. München 1921.
  • Clemens Brentano: Das Märchen von Fanferlieschen Schönefüßchen. Mit 8 Radierungen von Max Beckmann. Berlin 1924; Reprint Leipzig 1977
  • Stephan Lackner: Der Mensch ist kein Haustier. Drama. Mit 7 Original Lithographien von Max Beckmann. Paris 1937. Neuausgabe Worms 1977; Uraufführung: Tübingen 1993
  • Apokalypse. Mit 27 Lithographien von Max Beckmann. Frankfurt 1943. Neuausgaben Frankfurt unter anderem 1974; Leipzig 1989
  • Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Mit Bildern von Max Beckmann. Frankfurt 1957; München 1970; Frankfurt 1982

Schriften[Bearbeiten]

  • Beitrag in: Im Kampf um die Kunst. Die Antwort auf den „Protest deutscher Künstler“. München 1911, S. 37.
  • Gedanken über zeitgemäße und unzeitgemäße Kunst. Eine Erwiderung von Max Beckmann. In: Pan. Band 2, 1912, S. 499–502.
  • Beitrag zu: Das neue Programm. In: Kunst und Künstler. Band 12, 1914, S. 301.
  • Feldpostbriefe aus Ostpreußen mit zehn Zeichnungen von Max Beckmann. Zusammengestellt von Minna Beckmann-Tube. In: Kunst und Künstler. Band 13, 1914/15, S. 126–133.
  • Feldpostbriefe aus dem Westen von Max Beckmann. Zusammengestellt von Minna Beckmann-Tube. In: Kunst und Künstler. Band 13, 1914/15, S. 461–467.
  • Briefe im Kriege. Gesammelt von Minna Tube. Berlin 1916.
  • Vorwort zu: Max Beckmann. Graphik. Graphisches Kabinett I. B. Neumann. Berlin 1917, S. 3.
  • Beitrag in: Schöpferische Konfession. (Tribüne der Kunst und Zeit. Eine Schriftensammlung. Hrsg. v. Kasimir Edschmid, Band 13) Berlin 1918; 31920, S. 61–67.
  • Beitrag zu: Über den Wert der Kritik (Eine Rundfrage an die Künstler). In: Der Ararat. Band 2, 1921, S. 132.
  • Das Hotel. Drama in vier Akten. (geschrieben 1921) München 1984; Uraufführung: München 1984.
  • Ebbi. Komödie von Max Beckmann. Wien (Zweiter Druck der Johannespresse) 1924; Reprint Berlin 1973; Uraufführung: Paderborn 1980.
  • Autobiographie. In: Hrsg. R. Piper & Co zum 19. Mai 1924. o.O., o.J., (Magdeburg 1924) S. 10–11.
  • Der Künstler im Staat. In: Europäische Revue. Band 3, 1927, S. 288–291.
  • Die soziale Stellung des Künstlers. Vom Schwarzen Seiltänzer. (geschrieben 1927) In: Sonderdruck für die Teilnehmer des Pirckheimer-Jahrestreffens vom 25. bis 27 Mai 1984 in Cottbus. Leipzig 1984.
  • [Sechs Sentenzen]. In: Max Beckmann. Das gesammelte Werk. Gemälde, Graphik, Handzeichnungen aus den Jahren 1905 bis 1927. Städtische Kunsthalle Mannheim 1928, S. 3 f.
  • Beitrag zu: Nun sag’, wie hast Du’s mit der — Politik? In: Frankfurter Zeitung. Weihnachts-Ausgabe 1928
  • Über meine Malerei. Vortrag, gehalten in den New Burlington Galleries, London 1938. In: Beiheft: Lebensdaten und Selbstzeugnisse. zur Bildmappe: Beispiele: Kunst in der Verfolgung. Entartete Kunst (Ausstellung) 1937 in München. Hrsg. Landesinstitut für Erz. und Unterricht Stuttgart. Neckar, Villingen-Schwenningen 1998, S. 7–12 (mit ausf. Biographie; ferner Texte von Gustav Schiefler über Die Brücke zu Erich Heckel; von Karl Hofer, Paul Klee, Oskar Schlemmer unter anderem) Übersetzung ins Engl.: On my painting. Buchholz Gallery Curt Valentin, New York 1941. Deutsche Fassung online: siehe Weblinks
  • Speech, Given to his first Class in the United Staates at Washington University in St. Louis. Gehalten 1947. In: Mathilde Q. Beckmann: Mein Leben mit Max Beckmann. München 1983, 1985, S. 198–200.
  • Letters to a Woman Painter. In: College Art Journal. Band 9, Fall 1949, S. 39–43.
  • Ansprache für die Freunde und die Philosophische Fakultät der Washington University in St. Louis 1950. In: Süddeutsche Zeitung. 8./9. Juni 1951
  • Can Painting be Taught? Beckmann’s Answer. In: The Art News. Band 50, 1951, Nr. 1, S. 39f.
  • Peter Beckmann, Joachim Schaffer (Hrsg.): Die Bibliothek Max Beckmanns. Unterstreichungen, Kommentare, Notizen und Skizzen zu seinen Büchern. Worms 1992

Briefe und Tagebücher[Bearbeiten]

Band I: 1899–1925. München 1993
Band II: 1925–1937. München 1994
Band III: 1937–1950. München 1996
  • Briefe an I. B. Neumann. Hrsg. von Mayen Beckmann und Michael Semler. Privatdruck, Berlin 1997.
  • Frühe Tagebücher. 1903/04. 1912/13. Hrsg. von Doris Schmidt. München 1985.
  • Leben in Berlin. Tagebuch 1908–1909. Hrsg. von Hans Kinkel. München 1966; Neuausgabe München 1983.
  • Tagebücher 1940–1950. Zusammengestellt von Mathilde Q. Beckmann. Hrsg. von Erhard Göpel. München 1955. Neuauflage München 1979

Erinnerungen an Max Beckmann[Bearbeiten]

  • Reinhard Piper: Mein Leben als Verleger. Vormittag — Nachmittag. München 1964
  • Stephan Lackner: Ich erinnere mich gut an Max Beckmann. Mainz 1967.
  • Lili von Braunbehrens: Gestalten und Gedichte um Max Beckmann. Dortmund 1969
  • Stephan Lackner: Selbstbildnis mit Feder. Berlin 1988.
  • Mathilde Q. Beckmann: Mein Leben mit Max Beckmann. München 1983, 1985.
  • Minna Tube: Erinnerungen an Max Beckmann. In: Doris Schmidt (Hrsg.): Max Beckmann: Frühe Tagebücher. München 1985, S. 157–186.
  • Marie-Louise von Motesiczky: Max Beckmann als Lehrer. Erinnerungen einer Schülerin des Malers. In: Frankfurter Allgemeine. 11. Januar 1964; wieder in: Marie-Louise von Motesiczky. Katalog der Österreichischen Galerie im Oberen Belvedere. Wien 1994

Biografie[Bearbeiten]

Monographien zum Gesamtwerk[Bearbeiten]

  • Hans Kaiser: Max Beckmann. Berlin 1913.
  • Stephan Kaiser: Max Beckmann. Stuttgart 1962.
  • Friedhelm W. Fischer: Der Maler Max Beckmann. Köln 1972.
  • ders.: Max Beckmann – Symbol und Weltbild. München 1972.
  • Stephan Lackner: Max Beckmann. Köln 1979.
  • Peter Beckmann: Max Beckmann – Leben und Werk. Stuttgart/Zürich 1982.
  • Stephan Lackner: Max Beckmann. München 1983.
  • Reinhard Spieler: Max Beckmann 1884–1950 – Der Weg zum Mythos. Köln 1994.
  • Uwe M. Schneede: Max Beckmann. Der Maler seiner Zeit. München 2009
  • Stephan Reimertz: Max Beckmann. (rororo-Monographie). 5. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1995. 2009.

Monographien zu einzelnen Werken, Zyklen und Werkgruppen[Bearbeiten]

  • Erhard Göpel: Max Beckmann – Der Zeichner. München 1954.
  • Hildegard Zenser: Max Beckmann – Selbstbildnisse. München 1984.
  • F. Erpel: Max Beckmann – Leben und Werk. Die Selbstbildnisse. München 1985.
  • Michael Viktor Schwarz: Philippe Soupault über Max Beckmann. Beckmann und der Surrealismus. Freiburg i. Br. 1996, ISBN 3-7930-9126-0.
  • Stephan Reimertz: Eine Liebe im Porträt: Minna Tube, Künstlerin im Schatten von Max Beckmann. Reinbek 2002.
  • Christiane Zeiller: Max Beckmann – Die frühen Jahre, 1899–1907. Dissertation. VDG, Weimar 2003, ISBN 3-89739-359-X.
  • Jörg Schneider: Religion in der Krise. Die bildenden Künstler Ludwig Meidner, Max Beckmann und Otto Dix meistern ihre Erfahrung des Ersten Weltkrieges. Gütersloh 2006, ISBN 3-579-03495-2.
  • Max Beckmann. Traum des Lebens. Hrsg. Zentrum Paul Klee. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7757-1694-7.
  • Max Beckmann. Exil in Amsterdam. Hrsg. Pinakothek der Moderne. Hatje Cantz, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7757-1837-0.
  • Max Beckmann „Selbstbildnis mit rotem Schal“ 1917. In: Norbert Berghof (Red.): Beispiele: Kunst in der Verfolgung. Entartete Kunst (Ausstellung) München 1937. Mappe (mit farb. Abb.) und Beiheft: Lebensdaten und Selbstzeugnisse. Neckar, Villingen-Schwenningen 1987, DNB 890463743.
  • Anabelle Kienle: Max Beckmann in Amerika. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2008, ISBN 978-3-86568-243-7.
  • Françoise Forster-Hahn: Max Beckmann in Kalifornien. Exil, Erinnerung und Erneuerung. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2007, ISBN 978-3-422-06733-2.

Ausstellungskataloge[Bearbeiten]

  • Klaus Gallwitz (Hrsg.): Max Beckmann – Die Triptychen im Städel. Katalog zur Ausstellung in der Städt. Galerie im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt/Main 16. April – 21. Juni 1981. Frankfurt/Main 1981.
  • Max Beckmann - Die Hölle 1919. Katalog zur Ausstellung des Kupferstichkabinetts Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz Berlin, 21. Oktober - 18. Dezember 1983. Berlin 1983, ISBN 3-88609-099-X.
  • Max Beckmann – Frankfurt 1915–1933. Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag. Städtische Galerie im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt/Main 18. November 1983 bis 12. Februar 1984.
  • Carla Schulz-Hoffmann, Judith C. Weiss (Hrsg.): Max Beckmann Retrospektive. Katalog zu den Ausstellungen: Haus der Kunst München 25. Februar – 22. April 1984, Nationalgalerie Berlin 18. Mai – 29. Juli 1984, The Saint Louis Art Museum 7. September – 4. November 1984, Los Angeles County Museum of Art 9. Dezember 1984 bis 3. Februar 1985. München 1984.
  • Klaus Gallwitz (Hrsg.): Max Beckmann. Gemälde 1905-1950. Katalog zur Ausstellung: Museum für bildende Künste Leipzig, 21. Juli - 23. September 1990, Stuttgart 1990.
  • Max Beckmann Selbstbildnisse. Katalog zu den Ausstellungen: Hamburger Kunsthalle 19. März – 23. Mai 1993 und Staatsgalerie moderner Kunst München 9. Juni – 25. Juli 1993. Stuttgart 1993.
  • Max Beckmann – Landschaft als Fremde. Katalog zu den Ausstellungen: Hamburger Kunsthalle 7. August – 8. November 1998, Kunsthalle Bielefeld 29. November 1998 bis 14. Februar 1999, Kunstforum Wien 12. März – 6. Juni 1999. Ostfildern-Ruit 1998.
  • Christian Lenz: Stephan Lackner – der Freund Max Beckmanns mit Beiträgen von Stephan Lackner, Marco Pesarese und Christiane Zeiller. Hefte des Max Beckmann Archivs 5. Katalog zur Ausstellung in der Staatsgalerie moderner Kunst München 3. Februar – 9. April 2000.
  • Christian Lenz: Max Beckmann und die Alten Meister – „Eine ganz nette Reihe von Freunden“. Katalog zur Ausstellung in der Alten Pinakothek München (2000). Heidelberg 2000, ISBN 3-926318-77-5.
  • Klaus Gallwitz, Ortrud Westheider: Max Beckmann – Menschen am Meer. Katalog zur Ausstellung des Bucerius Kunst Forums Hamburg 9. November 2003 bis 1. Februar 2004. Ostfildern-Ruit 2003.
  • Thomas Döring, Christian Lenz: Max Beckmann Selbstbildnisse – Zeichnung und Druckgraphik. Katalog zu den Ausstellungen: Neue Pinakothek München 17. November 2000 bis 28. Januar 2001 und Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 22. Februar – 6. Mai 2001. (Heidelberg) 2000.
  • Pinakothek der Moderne (Hrsg.): Max Beckmann – Exil in Amsterdam., Ostfildern 2007 (Hatje Cantz), ISBN 978-3-7757-1837-0. Katalog zur Ausstellung im Van Gogh Museum, Amsterdam (6. April – 19. August 2007) und in der Pinakothek der Moderne, München (13. September 2007 bis 6. Januar 2008).
  • Bernhard Mendes Bürgi, Nina Peter (Hrsg.): Max Beckmann – Die Landschaften. Hatje Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-3146-1. Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Basel, 4. September 2011 bis 22. Januar 2012.
  • Jutta Schütt: Beckmann & Amerika., Hatje Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-2986-4. Katalog zur Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 7. Oktober 2011 bis 8. Januar 2012.
  • Max Beckmann. Apokalypse. Visionen der Endzeit in Überlieferung und Moderne., Katalog zur Ausstellung im Schlossmuseum Murnau, Murnau 2010, ISBN 978-3-932276-37-8.

Filme[Bearbeiten]

  • Max Beckmann. Der Maler. Dokumentarfilm, Deutschland, 2013, 52:30 Min., Buch und Regie: Michael Trabitzsch, Produktion: Prounenfilm, NDR, arte, Erstsendung: 16. Januar 2013 bei arte, Inhaltsangabe von arte.
  • Der Maler Max Beckmann - Von Angesicht zu Angesicht. Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 30 Min., Buch und Regie: NN, Produktion: MDR, Reihe: Lebensläufe, Erstsendung: 20. Oktober 2011 beim MDR, Inhaltsangabe vom MDR.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Beckmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. König Albert-Gymnasium (bis 1900 Königliches Gymnasium) in Leipzig: Schüler-Album 1880-1904/05, Friedrich Gröber, Leipzig 1905.
  2. Florian Illies: Kunstmarkt. An den Ufern der Geschichte. In: Die Zeit, 3. Dezember 2009, Nr. 50, S. 67. Viele Tageszeitungen wie etwa die Berliner Morgenpost nannten einen Kaufpreis von 2,2 Mio. Euro. Die Differenz erklärt sich durch das Auktionsgeld (Maklergebühr) von 16 % + MwSt = 19,04 %.