Landkreis Ludwigsburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Ludwigsburg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Ludwigsburg hervorgehoben48.8902777777789.2011111111111Koordinaten: 48° 53′ N, 9° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Region: Stuttgart
Verwaltungssitz: Ludwigsburg
Fläche: 686,82 km²
Einwohner: 521.633 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 759 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: LB, VAI
Kreisschlüssel: 08 1 18
Kreisgliederung: 39 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Hindenburgstraße 40
71638 Ludwigsburg
Webpräsenz: www.landkreis-ludwigsburg.de
Landrat: Rainer Haas (parteilos)
Lage des Landkreises Ludwigsburg in Baden-Württemberg
Frankreich Schweiz Österreich Bodensee Rheinland-Pfalz Hessen Freistaat Bayern Alb-Donau-Kreis Baden-Baden Landkreis Biberach Landkreis Böblingen Bodenseekreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Enzkreis Landkreis Esslingen Freiburg im Breisgau Landkreis Freudenstadt Landkreis Göppingen Heidelberg Landkreis Heidenheim Landkreis Heilbronn Heilbronn Hohenlohekreis Landkreis Karlsruhe Karlsruhe Landkreis Konstanz Landkreis Lörrach Landkreis Ludwigsburg Main-Tauber-Kreis Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Ortenaukreis Ostalbkreis Pforzheim Landkreis Rastatt Landkreis Ravensburg Rems-Murr-Kreis Landkreis Reutlingen Rhein-Neckar-Kreis Landkreis Rottweil Landkreis Schwäbisch Hall Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Sigmaringen Stuttgart Landkreis Tübingen Landkreis Tuttlingen Ulm Landkreis Waldshut ZollernalbkreisKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Ludwigsburg ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart. Sitz des Landkreises ist die ehemalige württembergische Residenzstadt Ludwigsburg, zugleich seine größte Stadt.

Der Landkreis Ludwigsburg ist, gemessen an der Einwohnerzahl, der sechstgrößte Landkreis Deutschlands.

Geographie[Bearbeiten]

Der Hohenasperg

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Ludwigsburg hat hauptsächlich Anteil am Neckarbecken. Der Neckar kommt von Stuttgart her, durchquert das Kreisgebiet in vielen Schleifen und teilt es in einen etwas größeren Westteil und einen kleineren Ostteil. Das westliche Kreisgebiet wird durch die Flüsse Enz und Glems geprägt. Nördlich der Enz erstreckt sich der Stromberg, zu beiden Seiten der Glems das Strohgäu. Von Stuttgart nach Norden ausgehend bilden Kornwestheim, Ludwigsburg, Freiberg am Neckar und Bietigheim-Bissingen eine stark besiedelte Verdichtungsachse. Dieser Mittelteil des Kreisgebiets wird vom geschichtlich bedeutsamen Hohenasperg überblickt. Der Ostteil des Landkreises umfasst das Murr- und Bottwartal und hat im Norden noch Anteil an den Löwensteiner Bergen.

Orte[Bearbeiten]

Die Liste der Orte im Landkreis Ludwigsburg enthält die ungefähr 210 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Wohnplätze) des Landkreises Ludwigsburg im geographischen Sinne.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Heilbronn und Rems-Murr-Kreis, an den stadtkreis Stuttgart sowie an die Landkreise Böblingen und Enzkreis.

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Nachtreiher im Naturschutzgebiet Pleidelsheimer Wiesental

Im Landkreis Ludwigsburg gibt es 20 Naturschutzgebiete. Zusammengenommen haben sie eine Fläche im Landkreis Ludwigsburg von 643 ha, was einem Anteil von ca. 0,94 % der Landkreisfläche entspricht.

Oftmals erstrecken sich die Naturschutzgebiete über die Gemarkungen mehrerer Gemeinden. Teilweise auch über das Gebiet anderer Landkreise (Buchenbachtal, Gerlinger Heide, Greutterwald und Unteres Remstal). Die Verwaltung der Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart ist Aufgabe des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Naturschutzgebiet Größe
(in ha)
Kreisanteil
(in ha)
Gemarkung
Altneckar 37,2 37,2 Pleidelsheim, Ingersheim und Freiberg am Neckar
Buchenbachtal 118,4 93,5 Affalterbach, Burgstetten (Rems-Murr-Kreis)
Enzaue bei Roßwag und Burghalde 70,4 70,4 Vaihingen an der Enz
Favoritepark 72,0 72,0 Ludwigsburg
Gerlinger Heide 14,9 14,5 Leonberg (Landkreis Böblingen), Gerlingen
Greutterwald 151,3 1,9 Stuttgart (Stadtkreis Stuttgart), Korntal-Münchingen
Großglattbacher Riedberg 0,8 0,8 Vaihingen an der Enz
Hessigheimer Felsengärten 5,0 5,0 Hessigheim
Heulerberg 5,6 5,6 Vaihingen an der Enz
Kirchheimer Wasen 17,6 17,6 Kirchheim am Neckar
Leudelsbachtal 117,9 117,9 Markgröningen, Bietigheim-Bissingen
Neckarhalde 28,1 28,1 Besigheim, Hessigheim
Oberes Tal 17,8 17,8 Ingersheim
Pleidelsheimer Wiesental 6,8 6,8 Pleidelsheim
Roter Rain und Umgebung 8,6 8,6 Vaihingen an der Enz
Sommerberg 15,9 15,9 Sachsenheim
Unterer Berg 14,8 14,8 Sachsenheim
Unterer See und Umgebung 61,5 61,5 Sersheim, Vaihingen an der Enz
Unteres Remstal 158,3 34,6 Remseck am Neckar, Waiblingen (Rems-Murr-Kreis)
Unteres Tal/Haldenrain 18,5 18,5 Mundelsheim, Ingersheim
Insgesamt 941,4 643,0

Geschichte[Bearbeiten]

Ältestes Zeugnis menschlicher Präsenz im Kreisgebiet ist der 250.000 Jahre alte Schädel des Homo steinheimensis, der 1933 bei Steinheim an der Murr gefunden wurde. Ab der Jungsteinzeit lässt sich durch zahlreiche archäologische Funde eine kontinuierliche Besiedlung nachweisen. Der Hohenasperg war Sitz keltischer Fürsten, von deren Macht die reich ausgestatteten Gräber am Kleinaspergle und in Hochdorf an der Enz künden.

Ab 85 nach Chr. eroberten die Römer das Land und hinterließen ihre Spuren u.a. mit den Kastellen von Walheim und Benningen. Im 3. Jahrhundert erfolgte die Landnahme der Alamannen. Nach deren Unterwerfung durch die Franken verlief die fränkisch-schwäbische Stammesgrenze durch das heutige Kreisgebiet, etwa entlang einer Linie von der Glems über den Hohenasperg zum Lemberg bei Affalterbach.

Im 14. Jahrhundert begannen die Grafen von Württemberg, mehr und mehr Teile der Region an sich zu ziehen, zunächst im Süden und Osten. So erwarben sie 1302 Marbach, 1308 die Grafschaft Asperg mit dem Glemsgau, 1322 die Herrschaft Wolfsölden und 1336 die vormalige Reichsstadt Markgröningen. Mit dem Erwerb der Herrschaft Lichtenberg 1357 setzten sie sich im Bottwartal fest, 1360 beerbten sie die Grafen von Vaihingen im Enzgau. Als die nunmehrigen Herzöge 1595 den badischen Markgrafen die Herrschaft Besigheim abkauften, war mit Ausnahme Bönnigheims und einzelner ritterschaftlicher Dörfer das gesamte heutige Kreisgebiet in ihrer Hand.

Im 17. Jahrhundert hatte die Region schwer unter Kriegen zu leiden. Der Dreißigjährige Krieg dezimierte die Bevölkerung. Wiederholte Einfälle französischer Truppen zwischen 1688 und 1707 sorgten für weitere Verwüstungen und wirtschaftliche Schäden.

Das Residenzschloss im Jahre 1705

Ein bedeutender Einschnitt war die Errichtung von Schloss und Stadt Ludwigsburg ab 1704. Ludwigsburg wuchs zum neuen Mittelpunkt der Region heran, auf Kosten von Markgröningen und Marbach, die ihre zentralen Funktionen einbüßten. Zur Keimzelle des heutigen Landkreises sollte das 1718 auf Markgröninger Amtsgebiet eingerichtete Oberamt Ludwigsburg werden. 1805 gewann Württemberg die Hoheit über die letzten verbliebenen reichsritterschaftlichen Gebiete; von nun an gehörte das gesamte heutige Kreisgebiet zu Württemberg und teilte dessen Geschicke.

Die Oberämter wurden 1806 und wieder 1810 neu eingeteilt. Im heutigen Kreisgebiet bestanden ganz oder teilweise die Oberämter Ludwigsburg, Gröningen, Besigheim, Marbach, Brackenheim, Waiblingen, Leonberg, Vaihingen und Maulbronn. Nachdem 1816 eine Petition an den neuen König Wilhelm gescheitert war, musste Markgröningen den nahezu hundertjährigen Widerstand gegen die Neugliederung endgültig einstellen.[2]

1938 wurde das Oberamt zum „Kreis Ludwigsburg“ und dabei um den Großteil der Oberämter Besigheim und Marbach sowie um einzelne Gemeinden der neuen Kreise Waiblingen und Vaihingen erweitert. Zum „Kreis Vaihingen“ kamen das Oberamt Maulbronn sowie einige Gemeinden des Oberamts Brackenheim.

Bei der Kreisreform wurde der Landkreis Ludwigsburg am 1. Januar 1973 neu gebildet, dabei um etwa die Hälfte des Landkreises Vaihingen (die andere Hälfte kam zum Enzkreis) sowie um einige Gemeinden des Landkreises Leonberg und um die Gemeinde Affalterbach des Landkreises Backnang auf seinen heutigen Umfang vergrößert.[3]

Zuvor wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Gronau des Landkreises Heilbronn aufgenommen und in die Gemeinde Oberstenfeld eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Rielingshausen aus dem Landkreis Backnang hinzu und wurde in die Stadt Marbach am Neckar eingemeindet.

Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Ludwigsburg noch 39 Gemeinden, darunter 18 Städte und hiervon wiederum sechs Große Kreisstädte (Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Kornwestheim, Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Vaihingen an der Enz). Größte Stadt des Kreises ist Ludwigsburg, kleinste Gemeinde ist Hessigheim.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 426.897
31. Dezember 1975 423.805
31. Dezember 1980 435.649
31. Dezember 1985 434.254
27. Mai 1987 ¹ 442.389
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 465.429
31. Dezember 1995 485.831
31. Dezember 2000 497.764
31. Dezember 2005 513.317
31. Dezember 2010 517.985

Mit einem Bevölkerungszuwachs um 20.200 Einwohner von Ende 2000 bis Ende 2010 war der Landkreis Ludwigsburg der Landkreis mit dem größten Gewinn an Einwohnern in ganz Baden-Württemberg.[4]

Politik[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten auf fünf Jahre gewählt und hat mindestens 84 Mitglieder. Die zusätzlichen Mandate sind Ausgleichsmandate nach § 22 Abs. 6 Landkreisordnung. Die Wahl des Kreistags am 25. Mai 2014 ergab bei einer Wahlbeteiligung von 50,1 % folgende Sitzverteilung (103 Sitze, vorher 98): [5]

4
18
16
6
26
32
1
18 16 26 32 
Von 103 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
[6]
Sitze
2014
%
2009
[7]
Sitze
2009
[8]
%
2004
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
%
1994
Sitze
1994
%
1989
Sitze
1989
Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 50,10 %
 %
40
30
20
10
0
30,61 %
24,31 %
18,04 %
15,72 %
5,95 %
3,88 %
1,5 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,07 %p
+0,55 %p
-0,48 %p
+1,58 %p
-3,58 %p
+0,95 %p
-0,52 %p
-0,6 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,61 32 28,54 29 32,8 35 37,0 39 32,3 35 33,6 41
FW Freie Wählervereinigung Kreisverband Ludwigsburg e.V. 24,31 26 23,76 26 - - - - - - - -
WG Wählervereinigungen - - - - 23,9 25 22,8 21 19,3 20 17,3 22
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 18,04 18 18,52 18 19,7 19 21,2 21 22,4 24 24,0 30
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 15,72 16 14,14 13 12,1 11 9,4 9 13,9 14 13,0 15
FDP Freie Demokratische Partei 5,95 6 9,53 9 6,3 6 5,1 4 5,9 6 7,8 9
Linke Die Linke 3,88 4 2,93 2 - - - - - - - -
REP Die Republikaner 1,50 1 2,02 1 3,3 3 4,5 4 5,0 4 4,3 3
ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei - - 0,6 - - - - - - - - -
Sonst. Sonstige - - - - 1,4 1 - - 1,2 - - -
gesamt 100,0 103 100,0 98 100,0 100 100,0 98 100,0 103 100,0 120
Wahlbeteiligung 50,10 % 52,20 % 52,8 % 53,1 % 68,3 % 61,2 %
  • WG: Wählervereinigungen, da sich die Ergebnisse von 1989 bis 2004 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lassen.

Landrat[Bearbeiten]

Der Kreistag wählt den Landrat für eine Amtszeit von acht Jahren. Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Ludwigsburg ab 1938:

Die Landräte des ehemaligen Landkreises Vaihingen von 1945 bis 1972 sind unter Landkreis Vaihingen dargestellt.

Die Oberamtmänner des ehemaligen Oberamts sind unter Oberamt Ludwigsburg dargestellt.

Wappen[Bearbeiten]

Württemberger Hirschstangen
Markgröninger Stadtwappen
Wappen des Landkreises

Das Wappen des Landkreises Ludwigsburg zeigt in Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange einen rot bewehrten und rot bezungten schwarzen Adler. Das Wappen wurde am 28. Januar 1939 angenommen und nach der Kreisreform 1973 am 30. August 1974 neu verliehen.

Die Hirschstange steht für das Herzogtum Württemberg, dessen Herzöge die Stadt Ludwigsburg gründeten und nahezu das ganze heutige Kreisgebiet schon sehr früh beherrschten. Der Adler steht für die bis 1336 freie Reichsstadt Grüningen, heute Markgröningen, welche Hüterin der Reichssturmfahne und Ludwigsburgs Vorgängerin als württembergische Oberamtsstadt war. Die Reichssturmfahne mit dem Adler bildet auch das Wappen der Kreisstadt.

Kreispartnerschaften[Bearbeiten]

Der Landkreis Ludwigsburg unterhält seit 1983 mit der Region Oberes Galiläa in Israel eine Partnerschaft. Seit 1990 wird eine Kreispartnerschaft mit dem Landkreis Chemnitzer Land in Sachsen und mit der Stadt Yichang in China und seit 1992 mit dem Komitat Pest in Ungarn gepflegt. Seit 2002 bestehen auch Verbindungen zur Provinz Bergamo in Italien, welche 2005 durch einen Kooperationsvertrag gefestigt wurden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Landkreis Ludwigsburg bietet rund 170 000 Arbeitsplätze. Die Arbeitslosigkeit ist mit 4,2 % (Stand: Juli 2007) gerade halb so groß wie im Bundesgebiet und geringer als im Landesdurchschnitt. Rund 40 % sind im verarbeitenden Gewerbe beschäftigt, gefolgt von Handel (15 %) und Dienstleistungen (12 %). In Landwirtschaft und Forstwirtschaft arbeitet nur noch 1 % aller Beschäftigten, wobei in zwei Dritteln der Gemeinden Weinbau betrieben wird. Die Schwerpunktindustrie in LB ist der Fahrzeugbau, die Metallverarbeitung und die Kunststoffverarbeitung. Der Dienstleistungssektor ist ein schon seit Jahren wachsender Bereich. Der Landkreis Ludwigsburg gehört zu den erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führt die A 81 StuttgartHeilbronnWürzburg. Ferner wird es durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 10 Stuttgart–Pforzheim und die B 27 Stuttgart–Ludwigsburg–Heilbronn.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Bahnstreckennetz im Landkreis Ludwigsburg

Bahnstrecken, die das Kreisgebiet durchqueren, sind die Frankenbahn (Stuttgart–Würzburg), von der am Eisenbahnknotenpunkt Bietigheim-Bissingen die Bahnstrecke Richtung Mühlacker abzweigt, sowie die Bahnstrecke Backnang–Ludwigsburg und die Strohgäubahn. Teile der Bahnlinien werden vom Netz der S-Bahn Stuttgart benutzt. Die Linie S4 führt von Stuttgart über Ludwigsburg nach Marbach am Neckar. Die Linie S5 führt ebenfalls über Ludwigsburg nach Bietigheim-Bissingen. Das südwestliche Kreisgebiet wird von der Linie S6 Stuttgart–Weil der Stadt berührt. Ferner sind die Städte Gerlingen durch die Stadtbahnlinie U6 und Remseck am Neckar durch die Linie U14 mit Stuttgart-Mitte verbunden. Die sogenannte „Schusterbahn“ (R11) verbindet Kornwestheim mit Untertürkheim.

Quer durch den Landkreis führt auch die NBS Mannheim–Stuttgart. Einzige Haltestelle im Kreisgebiet ist Vaihingen an der Enz. Am Westrand von Kornwestheim liegt der 1918 bis 1920 entstandene Rangierbahnhof Kornwestheim, der zweitgrößte Rangierbahnhof Baden-Württembergs.

Die historische Entwicklung des Schienenverkehrs im Kreis begann mit der Nordbahn der Württembergischen Staatsbahn, die von Stuttgart 1846 bis Ludwigsburg und 1847 bis Bietigheim verlief. Hier teilte sich die Strecke und führte 1848 nach Heilbronn bzw. 1853 (als Westbahn) nach Mühlacker und Bruchsal weiter. Die Strecke der heutigen Linie S6 mit den Stationen Korntal und Ditzingen entstand 1868/69 im Zuge der Schwarzwaldbahn, die Bahnstrecke Backnang–Bietigheim 1879 bzw. 1881, als die Zweiglinie von Freiberg – damals Beihingen-Heutingsheim – nach Ludwigsburg eröffnet wurde. In Marbach schloss sich 1894 die schmalspurige Bottwartalbahn nach Beilstein und Heilbronn Süd an. 1896 entstand die Güterstrecke von Untertürkheim nach Kornwestheim zur Umgehung des Stuttgarter Hauptbahnhofs.

Die Oberamtsstadt Vaihingen erhielt 1904 durch die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft einen Bahnanschluss an ihre weit außerhalb liegende Hauptbahnstation. Umfangreiche Änderungen im Stadtbereich brachte 1990 die Eröffnung der Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart der Deutschen Bundesbahn. Im Jahre 1906 nahmen die Württembergische Nebenbahnen die Strohgäubahn Korntal–Weissach in Betrieb. Die letzte Strecke der Württembergischen Staatsbahn im Kreis kam 1916 mit der Nebenbahn Ludwigsburg–Markgröningen hinzu.

Von dem einst 141 km langen Schienennetz sind 34 km für den Personenverkehr stillgelegt worden:

  • 1958 Bietigheim–Heutingsheim 6 km
  • 1966 Marbach–Oberstenfeld–Heilbronn Süd 13 km (Spur: 750 mm)
  • 1975 Ludwigsburg–Markgröningen 8 km
  • 2002 Vaihingen Nord–Vaihingen Stadt–Enzweihingen 7 km

Die heutigen Stadtbahnlinien entstanden 1926, als die Gemeinde Gerlingen durch die Städtische Straßenbahn Feuerbach eine Bahnverbindung mit Stuttgart erhielt, sowie 1999 durch den Anschluss Remsecks an das Stuttgarter Stadtbahnnetz.

Kreiseinrichtungen[Bearbeiten]

Der Landkreis Ludwigsburg ist Schulträger folgender Beruflichen Schulen: Gewerbliche und Kaufmännische Schule Bietigheim-Bissingen, Oscar-Walcker-Schule (Gewerbliche Schule) Ludwigsburg, Carl-Schaefer-Schule (Gewerbliche Schule) Ludwigsburg, Robert-Franck-Schule (Kaufmännische Schule) Ludwigsburg, Mathilde-Planck-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Ludwigsburg sowie Erich-Bracher-Schule (Kaufmännische Schule) Kornwestheim-Pattonville, ferner der Schulen für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten in Ludwigsburg (Schule am Favoritepark) und Steinheim an der Murr (Stadtteil Kleinbottwar – Paul-Aldinger-Schule), der Schule für Sprachbehinderte und Kranke in längerer Krankenhausbehandlung mit Schulkindergarten für Sprachbehinderte in Ludwigsburg (Fröbelschule) und des Schulkindergartens für Körperbehinderte Ludwigsburg-Hoheneck.

Der Landkreis Ludwigsburg ist mit 75 % Gesellschafter (25 % liegen bei der Stadt Bietigheim-Bissingen) der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH, welche die Krankenhäuser in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz sowie die Klinik für geriatrische Rehabilitation Ludwigsburg betreibt. Die Kliniken in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen sind akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Heidelberg.

Der Landkreis ist alleiniger Träger der Kreissparkasse Ludwigsburg.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Erdmannhausen Erdmannhausen Remseck am Neckar Schwieberdingen Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Oberstenfeld Oberstenfeld Mundelsheim Mundelsheim Affalterbach Asperg Benningen am Neckar Besigheim Besigheim Bönnigheim Erligheim Freudental Gemmrigheim Großbottwar Großbottwar Hessigheim Löchgau Murr (Gemeinde) Murr (Gemeinde) Pleidelsheim Pleidelsheim Steinheim an der Murr Tamm Walheim Ingersheim Freiberg am Neckar Bietigheim-Bissingen Bietigheim-Bissingen Ditzingen Eberdingen Kornwestheim Möglingen Oberriexingen Sersheim Vaihingen an der Enz Sachsenheim Korntal-Münchingen Ludwigsburg Markgröningen Hemmingen Gerlingen Kirchheim am NeckarKarte Landkreis Ludwigsburg.png
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Kommunale Kooperationen[Bearbeiten]

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

  1. Gemeindeverwaltungsverband Besigheim mit Sitz in Besigheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Besigheim und Gemeinden Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau, Mundelsheim und Walheim
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bietigheim-Bissingen mit den Gemeinden Ingersheim und Tamm
  3. Gemeindeverwaltungsverband Bönnigheim mit Sitz in Bönnigheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Bönnigheim und Gemeinden Erligheim und Kirchheim am Neckar
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Freiberg am Neckar mit der Gemeinde Pleidelsheim
  5. Gemeindeverwaltungsverband Marbach am Neckar mit Sitz in Marbach am Neckar; Mitgliedsgemeinden: Stadt Marbach am Neckar und Gemeinden Affalterbach, Benningen am Neckar und Erdmannhausen
  6. Gemeindeverwaltungsverband Schwieberdingen-Hemmingen mit Sitz in Schwieberdingen; Mitgliedsgemeinden: Schwieberdingen und Hemmingen
  7. Gemeindeverwaltungsverband Steinheim-Murr mit Sitz in Steinheim an der Murr; Mitgliedsgemeinden: Stadt Steinheim an der Murr und Gemeinde Murr
  8. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Vaihingen an der Enz mit der Stadt Oberriexingen und den Gemeinden Eberdingen und Sersheim

Städte und Gemeinden seit der Kreisreform[Bearbeiten]

Städte im Landkreis Ludwigsburg
Stadt Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2013
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Asperg Wappen Asperg.png 000000000000005.80000000005,80 000000000012955.000000000012.955 000000000002234.00000000002.234 000000000000270.0000000000270
Besigheim Besigheim Wappen.svg 000000000000016.830000000016,83 000000000011923.000000000011.923 000000000000708.0000000000708 000000000000202.0000000000202
Bietigheim-Bissingen, Große Kreisstadt Wappen Bietigheim Bissingen.png 000000000000031.290000000031,29 000000000042210.000000000042.210 000000000001349.00000000001.349 000000000000211.0000000000211
Bönnigheim Wappen Boennigheim.svg 000000000000020.140000000020,14 000000000007204.00000000007.204 000000000000358.0000000000358 000000000000221.0000000000221
Ditzingen, Große Kreisstadt Wappen Ditzingen.png 000000000000030.400000000030,40 000000000024272.000000000024.272 000000000000798.0000000000798 000000000000303.0000000000303
Freiberg am Neckar Wappen Freiberg am Neckar.svg 000000000000013.140000000013,14 000000000015644.000000000015.644 000000000001191.00000000001.191 000000000000240.0000000000240
Gerlingen Wappen Gerlingen.png 000000000000017.540000000017,54 000000000019068.000000000019.068 000000000001087.00000000001.087 000000000000336.0000000000336
Großbottwar Wappen Grossbottwar.png 000000000000025.510000000025,51 000000000008189.00000000008.189 000000000000321.0000000000321 000000000000215.0000000000215
Korntal-Münchingen Wappen Korntal-Muenchingen.svg 000000000000020.710000000020,71 000000000018578.000000000018.578 000000000000897.0000000000897 000000000000304.0000000000304
Kornwestheim, Große Kreisstadt Wappen Kornwestheim.png 000000000000014.640000000014,64 000000000032177.000000000032.177 000000000002198.00000000002.198 000000000000297.0000000000297
Ludwigsburg, Große Kreisstadt Wappen Ludwigsburg.svg 000000000000043.330000000043,33 000000000089639.000000000089.639 000000000002069.00000000002.069 000000000000293.0000000000293
Marbach am Neckar Wappen Marbach am Neckar.png 000000000000018.060000000018,06 000000000015337.000000000015.337 000000000000849.0000000000849 000000000000224.0000000000224
Markgröningen Coat of Arms of City of Markgroeningen.svg 000000000000028.160000000028,16 000000000014352.000000000014.352 000000000000510.0000000000510 000000000000281.0000000000281
Oberriexingen Wappen Oberriexingen.svg 000000000000008.17000000008,17 000000000003284.00000000003.284 000000000000402.0000000000402 000000000000203.0000000000203
Remseck am Neckar, Große Kreisstadt Wappen Remseck am Neckar.svg 000000000000022.820000000022,82 000000000024512.000000000024.512 000000000001074.00000000001.074 000000000000212.0000000000212
Sachsenheim Wappen Sachsenheim 2.png 000000000000057.920000000057,92 000000000017616.000000000017.616 000000000000304.0000000000304 000000000000246.0000000000246
Steinheim an der Murr Wappen Steinheim an der Murr.svg 000000000000023.190000000023,19 000000000012114.000000000012.114 000000000000522.0000000000522 000000000000200.0000000000200
Vaihingen an der Enz, Große Kreisstadt Stadtwappen Vaihingen an der Enz.svg 000000000000073.410000000073,41 000000000028080.000000000028.080 000000000000383.0000000000383 000000000000217.0000000000217
Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg
Gemeinde Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2013
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Affalterbach Wappen Affalterbach.png 000000000000010.150000000010,15 000000000004482.00000000004.482 000000000000442.0000000000442 000000000000317.0000000000317
Benningen am Neckar Wappen Benningen am Neckar.png 000000000000004.87000000004,87 000000000005991.00000000005.991 000000000001230.00000000001.230 000000000000210.0000000000210
Eberdingen Wappen Eberdingen.png 000000000000026.210000000026,21 000000000006570.00000000006.570 000000000000251.0000000000251 000000000000272.0000000000272
Erdmannhausen Wappen Erdmannhausen.png 000000000000008.71000000008,71 000000000004802.00000000004.802 000000000000551.0000000000551 000000000000269.0000000000269
Erligheim Wappen Erligheim.png 000000000000006.19000000006,19 000000000002699.00000000002.699 000000000000436.0000000000436 000000000000259.0000000000259
Freudental Wappen Freudental.png 000000000000003.07000000003,07 000000000002421.00000000002.421 000000000000789.0000000000789 000000000000284.0000000000284
Gemmrigheim Wappen Gemmrigheim.png 000000000000008.23000000008,23 000000000003850.00000000003.850 000000000000468.0000000000468 000000000000182.0000000000182
Hemmingen Wappen Hemmingen Wuerttemberg.png 000000000000012.340000000012,34 000000000007317.00000000007.317 000000000000593.0000000000593 000000000000327.0000000000327
Hessigheim Wappen Hessigheim.png 000000000000005.03000000005,03 000000000002324.00000000002.324 000000000000462.0000000000462 000000000000189.0000000000189
Ingersheim Wappen Ingersheim.png 000000000000011.550000000011,55 000000000006152.00000000006.152 000000000000533.0000000000533 000000000000254.0000000000254
Kirchheim am Neckar Wappen Kirchheim am Neckar.png 000000000000008.53000000008,53 000000000005380.00000000005.380 000000000000631.0000000000631 000000000000178.0000000000178
Löchgau Gemeindewappen Löchgau.svg 000000000000010.950000000010,95 000000000005546.00000000005.546 000000000000506.0000000000506 000000000000260.0000000000260
Möglingen Wappen Moeglingen.png 000000000000009.93000000009,93 000000000010907.000000000010.907 000000000001098.00000000001.098 000000000000297.0000000000297
Mundelsheim Wappen Mundelsheim.png 000000000000010.200000000010,20 000000000003237.00000000003.237 000000000000317.0000000000317 000000000000195.0000000000195
Murr Wappen Murr.png 000000000000007.80000000007,80 000000000006293.00000000006.293 000000000000807.0000000000807 000000000000203.0000000000203
Oberstenfeld Wappen Oberstenfeld.svg 000000000000021.100000000021,10 000000000007893.00000000007.893 000000000000374.0000000000374 000000000000246.0000000000246
Pleidelsheim Wappen Pleidelsheim.svg 000000000000010.180000000010,18 000000000006194.00000000006.194 000000000000608.0000000000608 000000000000197.0000000000197
Schwieberdingen Wappen Schwieberdingen.svg 000000000000014.870000000014,87 000000000011319.000000000011.319 000000000000761.0000000000761 000000000000274.0000000000274
Sersheim Wappen Sersheim.png 000000000000011.480000000011,48 000000000005471.00000000005.471 000000000000477.0000000000477 000000000000217.0000000000217
Tamm Tamm.svg 000000000000008.78000000008,78 000000000012553.000000000012.553 000000000001430.00000000001.430 000000000000259.0000000000259
Walheim Wappen Walheim.png 000000000000006.14000000006,14 000000000003078.00000000003.078 000000000000501.0000000000501 000000000000183.0000000000183

Städte und Gemeinden vor der Kreisreform[Bearbeiten]

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Ludwigsburg seit 1938 insgesamt 50 Gemeinden, darunter 11 Städte. Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde Stammheim in die Stadt Stuttgart eingemeindet, so dass es nur noch 49 Gemeinden gab.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Ludwigsburg machte am 1. September 1971 die Gemeinde Ottmarsheim, die sich mit der Stadt Besigheim vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Gronau in die Gemeinde Oberstenfeld eingegliedert und kam dadurch zum Landkreis Ludwigsburg. Alle verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Ludwigsburg gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Ludwigsburg auf.

Die größte Gemeinde des alten Landkreises Ludwigsburg war die Kreisstadt Ludwigsburg, die seit dem 1. April 1956 Große Kreisstadt ist. Die kleinste Gemeinde war Hofen.

Der alte Landkreis Ludwigsburg umfasste zuletzt eine Fläche von 424 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 303.158 Einwohner.

In der Tabelle wird die Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Ludwigsburg bis 1970 angegeben. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse:

Datum Einwohner
17. Mai 1939 135.351
13. September 1950 186.007
Datum Einwohner
6. Juni 1961 243.849
27. Mai 1970 303.158

In der Tabelle stehen die Gemeinden des alten Landkreises Ludwigsburg vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden gehören auch heute noch zum Landkreis Ludwigsburg.[3]

Landkreis Ludwigsburg vor der Kreisreform
frühere Gemeinde heutige Gemeinde Einwohner
am 6. Juni 1961
Aldingen Remseck am Neckar 3.362
Asperg, Stadt Asperg 8.565
Beihingen am Neckar Freiberg am Neckar 3.020
Benningen am Neckar Benningen am Neckar 2.821
Besigheim, Stadt Besigheim 6.774
Bietigheim, Stadt (1967 Große Kreisstadt) Bietigheim-Bissingen 16.649
Bissingen an der Enz Bietigheim-Bissingen 7.396
Bönnigheim, Stadt Bönnigheim 4.348
Erdmannhausen Erdmannhausen 2.744
Erligheim Erligheim 1.121
Freudental Freudental 955
Geisingen am Neckar Freiberg am Neckar 1.378
Gemmrigheim Gemmrigheim 2.562
Großbottwar, Stadt Großbottwar 3.391
Großingersheim Ingersheim 2.304
Großsachsenheim, Stadt Sachsenheim 4.358
Hessigheim Hessigheim 1.381
Heutingsheim Freiberg am Neckar 2.626
Hochberg Remseck am Neckar 1.506
Hochdorf Remseck am Neckar 857
Hof und Lembach Großbottwar 441
Hofen Bönnigheim 419
Hohenstein Bönnigheim 448
Höpfigheim Steinheim an der Murr 862
Kirchheim am Neckar Kirchheim am Neckar 3.639
Kleinbottwar Steinheim an der Murr 986
Kleiningersheim Ingersheim 631
Kleinsachsenheim Sachsenheim 1.820
Kornwestheim, Große Kreisstadt Kornwestheim 26.296
Löchgau Löchgau 2.754
Ludwigsburg, Große Kreisstadt Ludwigsburg 73.512
Marbach am Neckar, Stadt Marbach am Neckar 9.492
Markgröningen, Stadt Markgröningen 7.002
Möglingen Möglingen 3.753
Mundelsheim Mundelsheim 2.135
Murr Murr 2.199
Neckargröningen Remseck am Neckar 1.350
Neckarrems Remseck am Neckar 1.804
Neckarweihingen Ludwigsburg 3.658
Oberstenfeld Oberstenfeld 2.205
Ottmarsheim Besigheim 641
Pleidelsheim Pleidelsheim 2.282
Poppenweiler Ludwigsburg 2.217
Schwieberdingen Schwieberdingen 3.511
Steinheim an der Murr, Stadt Steinheim an der Murr 3.496
Tamm Tamm 3.935
Unterriexingen Markgröningen 1.385
Walheim Walheim 1.987
Winzerhausen Großbottwar 871

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen LB zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 14. Juli 2014 ist auch das Unterscheidungszeichen VAI (Vaihingen an der Enz) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Das Land Baden-Württemberg - Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band III: Regierungsbezirk Stuttgart – Regionalverband Mittlerer Neckar, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2
  • Der Kreis Ludwigsburg, hrsg. von Ulrich Hartmann. 2. Auflage, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1994.
  • Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Hrsg. von Reinhard Wolf. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002. ISBN 3-7995-5173-5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Ludwigsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Petitionstext findet sich bei Gerhard Liebler, Markgröningen - Kurzweilige Begegnungen mit der Stadt und ihrer Geschichte, hrsg. v. Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen, Markgröningen 2011, S. 97f.
  3. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 452f und 462f.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLandkreis Ludwigsburg mit höchstem Bevölkerungszuwachs seit Ende 2000. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 20. Juli 2010, abgerufen am 20. Juli 2010 (Pressemitteilung Nr. 229/2010).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWahlergebnis Kreistagswahl 2014. 27. Mai 2014, abgerufen am 8. Juni 2014.
  6. [1] Ergebnis der Kreistagswahl 2014
  7. [2] Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009
  8. [3] Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009