Brakel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Brakel
Brakel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Brakel hervorgehoben
51.7166666666679.1833333333333135Koordinaten: 51° 43′ N, 9° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Höxter
Höhe: 135 m ü. NN
Fläche: 173,74 km²
Einwohner: 17 306 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 33034
Vorwahlen: 05272, 05648 (Brakel-Gehrden), 05276 (Brakel-Bökendorf), 05645 (Brakel-Frohnhausen)
Kfz-Kennzeichen: HX
Gemeindeschlüssel: 05 7 62 016
Stadtgliederung: 13 Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt
33034 Brakel
Webpräsenz:
Bürgermeister: Friedhelm Spieker (CDU)
Lage der Stadt Brakel im Kreis Höxter
Brakel Steinheim Borgentreich Nieheim Höxter Bad Driburg Willebadessen Marienmünster Beverungen Warburg Nordrhein-Westfalen Kreis Lippe Kreis Paderborn Hochsauerlandkreis Hessen NiedersachsenKarte
Über dieses Bild

Brakel ist eine Stadt im Kreis Höxter im Osten von Nordrhein-Westfalen, Deutschland. In Brakel, das sich auf etwa 174 km² Fläche erstreckt, leben rund 17.500 Einwohner. Für den heutigen Ortsnamen Brakel gibt es folgende historische Bezeichnungen: Brakele, Bracle, Brabecke.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Brakel liegt im Mittelpunkt des Kreises Höxter zwischen Eggegebirge und Weser im Oberwälder Land (Nethegau) 30 km östlich von Paderborn und 15 km südwestlich von Höxter. Die Stadt liegt im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge .

Das Stadtgebiet weist große Höhenunterschiede auf, niedrigste Höhe ist 110 m, die höchste Erhebung liegt auf 361 m.

[Bearbeiten] Geologie

Geothermische Karte von Brakel

Der Festgesteinsuntergrund im Stadtgebiet wird wesentlich aus Ton-, Mergel-, Kalk- und Sandsteinen des Erdmittelalters bestimmt, die vornehmlich aus dem Trias stammen. Diese Sedimentgesteine sind hier bis zu 1 km stark. Sie wurden im Lauf der Erdgeschichte herausgehoben und in zahlreiche Sättel, Mulden, Gräben, Horste und kleinere Schollen zerlegt.

Tiefer liegt ein Festgesteinssockel, der aus Gesteinen des Erdaltertums (Devon, Karbon und Perm) besteht. In der Talebene der Nethe, ihrer Zuflüsse und in der Brakeler Mulde ist der Festgesteinsuntergrund von Lockergesteinen des Eiszeitalters (Kies, Sand und Löss) bedeckt.

Die großteils verkarsteten Kalksteine des unteren und oberen Muschelkalks, auch die Sande und Kiese im Nethetal und in der Brakeler Mulde sind gute Grundwasserleiter. In den verkarsteten Kalksteinen kann der Calciumsulfatanteil durch Zuflüsse aus gipsführenden Schichten erhöht sein, sodass eine Verwendung als Trinkwasser nicht immer möglich ist.

Im Brakeler Stadtgebiet herrschen auf Kuppen und Bergrücken meist nährstoffreiche, steinige, flachgründige lehmig-tonige Rendzinen und Rendzina-Braunerden vor. Auf aus der Eiszeit stammendem Löss, vorrangig an Hängen und in Mulden zu finden, entwickelten sich sehr tiefgründige, schluffig-lehmige Parabraunerden, die bevorzugt ackerbaulich genutzt werden. In den Bachtälern haben sich (Gleye und Gley-Braunerden) durch Bachsedimentation entwickelt, die Grünlandnutzung herrscht hier vor.[2]

Brakel eignet sich durchweg gut zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte).

[Bearbeiten] Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebiets

Die als „Kleinstadt“ klassifizierte Stadt Brakel erstreckt sich über eine Fläche von 173,74 km². Das Stadtgebiet hat eine maximale Ausdehnung in Ost-West Richtung von etwa 14,7 km und in Nord-Süd Richtung von 18,9 km.

Fläche
nach Nutzungsart[3]
Landwirt-
schafts-
fläche
Wald-
fläche
Gebäude-,
Frei- und
Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Sport- und
Grünfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 97,96 60,24 6,67 7,09 1,00 0,62 0,16
Anteil an Gesamtfläche 56,38 % 34,67 % 3,84 % 4,08 % 0,58 % 0,36 % 0,09 %

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Brakel grenzt an die Städte Bad Driburg im Westen, Nieheim im Nordwesten, Marienmünster im Norden, Höxter im Nordosten, Beverungen im Osten, Borgentreich im Südosten und Willebadessen im Süden, die alle dem Kreis Höxter angehören.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Stadtgliederung
  • Auenhausen (129 Einwohner), Frohnhausen (306 Einwohner) und Hampenhausen (51 Einwohner) sind die am höchstgelegenden Ortschaften Brakels. Diese drei Ortschaften werden auch als Heggedörfer bezeichnet. Zwischen 1142 und 1147 wurden die Dörfer erstmals erwähnt. Im 12. und 13. Jahrhundert hatte das Kloster Gehrden Besitz in diesen Ortschaften.
  • Beller: 222 Einwohner
  • Bellersen (701 Einwohner) liegt am Rande ausgedehnter Waldungen im Bruchtal. Bellersen gilt als "'Tourismus-Musterdorf' des Landes NRW". Bellersen hat als "Dorf B." in Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff internationale Berühmtheit erlangt.
  • Bökendorf (828 Einwohner) feierte 1965 sein 1000-jähriges Bestehen. Das Schloss Bökerhof war Mittelpunkt des "Romantikerkreises" mit Annette von Droste-Hülshoff, den Brüdern Grimm, Clemens von Brentano und Josef Görres und beherbergt heute ein Literaturmuseum. Die Freilichtbühne Bökendorf gehört zu den besucherstärksten Bühnen Deutschlands[4].
  • Der Vorläufer des Dorfes Erkeln (629 Einwohner), eine Höfegruppe, wurde erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt.
  • Die Titularstadt Gehrden (944 Einwohner) wurde erstmals 868 erwähnt. Sie liegt im Oesetal am Osthang des Eggegebirges und gilt als Tourismusort. Die 1142 gegründete Benediktinnerinen-Abtei hatte großen Einfluss und mehrere Besitzungen im Warburger Land. Die romanische Klosterkirche besitzt das größte Glockengeläut Westfalens.
  • Hembsen (1.041 Einwohner) wurde bereits im Jahr 800 zum ersten Mal erwähnt und liegt inmitten der waldreichen Höhenzüge des Nethegaus.
  • Istrup: 693 Einwohner
  • Rheder (322 Einwohner) ist bekannt für das Schloss (1750), die Schlossbrauerei Rheder (seit 1686) und die Kirche, die 1716 von Johann Conrad Schlaun erbaut wurde.
  • Riesel: 612 Einwohner.
  • Schmechten: 225 Einwohner
  • Siddessen: 444 Einwohner
  • Brakel (Kernstadt): 10243 Einwohner

(Stand der Einwohnerzahlen: 31. Dezember 2007)[5] [6]

[Bearbeiten] Klima

Siehe: Klima in Ostwestfalen-Lippe

[Bearbeiten] Geschichte

Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789):
Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg

Brakel wurde erstmals um 836 von Benediktinermönchen als "villa brechal" erwähnt. Es liegt im Nethegau. Laut einer Urkunde aus dem Jahre 1213 übertrug Hermann von Brakel seine Zehnteinkünfte "ad ecclesiam Bracle". Brakel entwickelte sich zu einer nicht unbedeutenden Handelsstadt.[7] Im 14.Jahrhundert stand die Hansestadt im Mittelpunkt ihrer Blüte und war im Fürstbistum Paderborn als sog. Hauptstadt gleichrangig mit Paderborn, Borgentreich und Warburg, erkennbar am eigenen Gerichts- und Marktrecht.

Brakels hansische Beziehungen gehen bereits auf seine frühe Geschichte bis hin zum Mittelalter zurück. Bereits die erste nachweisliche Ansiedlung "villa brechal" (erste schriftliche Erwähnung im Jahr 836 im Zusammenhang mit der Überführung der Gebeine des heiligen Vitus von St. Denis bei Paris nach Corvey), später im 12. Jahrhundert Sitz der Herren von Brakel, liegt aufgrund zweier sich hier kreuzenden alten Handelswege einerseits in zentraler Verkehrslage, andererseits bietet die Topografie eine Ausdehnungsmöglichkeit im Frühmittelalter. So hatten die Fernhändler an der Entwicklung Brakels von Anfang an den entscheidenden Anteil, wie sie als Führungsschicht in vielen Plananlagen westfälischer Städte nachweisbar sind. Die durch Brakel verlaufende Hellweglinie ist somit die tradierte Wirtschaftsbasis für den Fernhandel.

Als Prinzipalstadt der Hansestadt Paderborn wurde Brakel Mitglied der Hanse. So war Brakel frühzeitig am hansischen Handel beteiligt. Insbesondere im 13. und 14. Jahrhundert hatte sich der Handel in Brakel bis in die Hansestädte des Ostseeraumes entwickelt. Auf diese hansischen Beziehungen verweisen zu der Zeit (15. Jahrhundert) im Ostseeraum nachweisbare Brakeler Münzen. (Auszüge aus dem Beitrag "Brakel als Hansestadt" von Ulrich Ernst als Bestandteil der hansischen Stadtgeschichten des Westfälischen Hansebundes).

Die allgemeine Lage verschlechterte sich im 15. Jahrhundert. In den Außenbezirken erfolgte die Gründung des Klosters Brede.

Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch in Brakel Spuren. 1803 übernahm Preußen die Stadt und ernannte Brakel zur Kreisstadt. Nach vorübergehender französischer Verwaltung musste man den Kreissitz ab 1832 endgültig an Höxter abtreten.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Brakel am 5. April 1945 von US-Soldaten des 16. US-Infanterieregiment der 1. US-Infanteriedivision kampflos eingenommen.

[Bearbeiten] Religionen

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum ehemaligen Hochstift Paderborn ist die Bevölkerung Brakels traditionell mehrheitlich katholisch. Ein Indiz für die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der Brakeler Schüler sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 18,3 % der Schüler evangelisch, 63,6 % katholisch und 5,5 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 7,9 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und 4,6 % keine Konfession an.[8]

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Am 1. Januar 1970 wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Beller, Bellersen, Bökendorf, Erkeln, Hembsen, Hinnenburg, Istrup, Rheder, Riesel, Schmechten und die Stadt Brakel aufgrund der Festlegung im Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter vom 2. Dezember 1969 zur Stadt Brakel zusammengeschlossen[9]. Das vormalige Amt Brakel wurde aufgelöst.

Auf Basis des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/ Paderborn (Sauerland/ Paderborn-Gesetz) vom 5. November 1974 wurden der Kreis Höxter und der Altkreis Warburg zusammengelegt. Die bis dahin selbständigen Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen, Hampenhausen, Siddessen und die Stadt Gehrden aus dem Amt Dringenberg-Gehrden wurden in die Stadt Brakel eingegliedert[10].

Im Zuge der Neuordnung war auch in der Diskussion, Brakel zur Kreisstadt des neuen Kreises zu ernennen. Besonders die geografische Lage in der Mitte des neuen Kreises wurde als Pluspunkt Brakels angesehen. Letztlich scheiterten die Brakeler Ambitionen auf den Kreissitz aber und Höxter wurde Kreisstadt des neugebildeten Kreises.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse zwischen 1975 und 2004[11][12].

Sitzverteilung im Stadtrat seit 2004
Zum Vergleich: Sitzverteilung im Stadtrat von 1999 bis 2004
2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 17 53,89 18 56,51 21 51,22 n/v 46,40 n/v 60,93 n/v 66,77 n/v 65,27
SPD 7 21,89 7 23,16 11 27,35 n/v 28,43 n/v 31,07 n/v 33,23 n/v 25,21
GRÜNE 2 6,44 2 5,77 3 9,68 n/v 7,39 n/v 7,99 - - - -
FDP 1 3,17 - - - - n/v 3,21 - - - - - -
CWG1 2 5 14,61 5 14,56 4 11,75 n/v n/v - - - - n/v n/v
Sonstige1 - - - - - - n/v 14,56 - - - - n/v 9,52
Gesamt 3 32 100 32 100 39 100 n/v 100 n/v 100 n/v 100 n/v 100

1Da die Datenlage eine Zuordnung der Wahlergebnisse für die CWG für die Zeit vor 1994 nicht ermöglicht, erfolgt die prozentuale Angabe unter Sonstige. 2Christliche Wählergemeinschaft 3Ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister von Brakel ist Friedhelm Spieker (CDU). Er wurde am 26. September 2004 mit 65,5 % der gültigen Stimmen wiedergewählt, nachdem er am 12. September 1999 bereits für die vorhergehende Amtsperiode mit 64,3 % der gültigen Stimmen gewählt wurde.

[Bearbeiten] Wappen, Banner, Flagge und Dienstsiegel

Der Stadt Brakel ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten Detmold[13] vom 19. Dezember 1974 die Genehmigung erteilt worden, Wappen, Banner, Flagge und Dienstsiegel zu führen.

Wappenbeschreibung: In Rot zwischen zwei silbernen (weißen) oben durch einen Ziergiebel verbundenen, spitzbedachten Türmen ein grüner Schild mit drei silbernen (weißen) Pfählen, im Schildhaupt überdeckt von einem roten Balken, der mit drei goldenen (gelben) Kugeln belegt ist.

Bedeutung: Der kleine Schild mit dem Torgatter, der auf Brakeler Münzen bereits 1227 vorkommt, ist das Wappen der Herren von Brakel, die bis zu ihrem Aussterben in männlicher Linie 1268 die Stadtherren waren. An der Südseite des Rathauses befindet sich ein Wappenstein, wohl aus dem 16. Jahrhundert, der nur diesen Schild der Herren von Brakel zeigt. Auch die Paderborner Wappenhandschrift des 18. Jahrhunderts enthält als Wappen von Brakel nur diesen Schild. Seit dem Ende des 13. Jahrhunderts führt die Stadt Brakel ein Siegel, welches die unter „Beschreibung" wiedergegebene Darstellung enthält. Ein seit 1316 gebrauchter Siegelstempel wird heute noch im Stadtarchiv aufbewahrt. Als im Jahre 1907 das Wappen neu festgesetzt wurde, wählte die Stadt als Vorbild den Siegelstempel von 1316. Die Farbgebung des Wappenschildes der Herren von Brakel entspricht den Stadtfarben, da die Wappenfarben des ausgestorbenen Stadtherrengeschlechtes nicht bekannt sind. In dieser Form erhielt das Wappen am 18. März 1908 die königliche Genehmigung.

Banner: Von Grün und Weiß längsgestreift mit dem Wappenschild der Stadt in der Mitte der oberen Hälfte.

Flagge: Von Grün und Weiß längsgestreift mit dem von der Mitte zur Stange verschobenen Wappenschild der Stadt.

Dienstsiegel: Das Siegel trägt oben die Umschrift STADT und unten die Umschrift BRAKEL. Das Siegelbild zeigt den Wappenschild, in dem der Inhalt des Stadtwappens in Umrissen wiedergegeben ist.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Die Stadt Brakel unterhält seit 1971 eine Städtepartnerschaft zur Gemeinde Wetteren in Belgien. Diese begründet sich durch das bis 1995 in der Stadt stationierte 43. belgischen Artilleriebataillon. Die Partnerschaft wurde im Laufe der Jahre durch regelmäßige gegenseitige Besuche ausgeweitet und gefestigt.

Seit 1991 ist die Gemeinde Zirkow auf Insel Rügen Brakel in einer Partnerschaft verbunden. Nach anfänglichen Arbeitsbesuchen auf Verwaltungsebene zur Hilfestellung im Rahmen der Einführung der kommunalen Selbstverwaltung finden zwischenzeitlich Begegnungen zwischen befreundeten Vereinen statt.[14]

Darüber hinaus ist Brakel Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.

[Bearbeiten] Militär

Am 9. März 1955 errichteten die britischen Streitkräfte im Ortsteil Auenhausen nahe Borgentreich eine Radarstellung mit einem neuerbauten Radom. Die Luftwaffe der Bundeswehr übernahm den Frühwarnstandort am 1. April 1959 und gliederte sie ab 1960 der Flugmeldeabteilung 331 ein, später zur III./Fernmelderegiment 33 und I. Abt/Fernmelderegiment 34. In den 1980er Jahren gehörte der Standort zu Radarführungsabteilung 15 in Borgentreich (bis 1993). Heute existiert noch mit 40 Dienstposten ein Abgesetzter Technischer Zug 242 der Luftwaffe, der als ein geografisch abgesetzter Standort dem heutigen Einsatzführungsbereich 2 der Luftwaffe unterstellt ist. [15][16]

Von Juni 1966 bis zum 30. Mai 1995 war Brakel zudem mit der Maenhout-Kaserne Garnisonsstadt des Artilleriebataillons 43A der belgischen Armee, das mit mobilen Flugabwehrraketen vom Typ MIM-23 HAWK ausgerüstet war.

[Bearbeiten] Kultur

[Bearbeiten] Theater

Von 1958 bis 1963 und seit 1977 wird auf der Freilichtbühne Bökendorf alljährlich ein Erwachsenen- und ein Kinderstück aufgeführt. Saison ist von Ende Mai bis Anfang September.

[Bearbeiten] Museen

Der Heimat- und Museumsverein unterhält im Obergeschoss des Haus des Gastes in Brakel ein Stadtmuseum. Auf etwa 100 m² wird die Entwicklung der Stadt seit der jungsteinzeitlichen Besiedlung bis heute gezeigt. Zu den Exponaten zählen steinzeitliches Werkzeug, Keramik, Glas- und Metallfunde sowie Gesangsbücher der jüdischen Gemeinde.

[Bearbeiten] Musik

In Brakel existieren zwei Fanfarenzüge, drei Chorgemeinschaften, vier Spielmannszüge und fünf weitere Musikkapellen und -Vereine.

[Bearbeiten] Bauwerke

Das Rathaus enthält im Giebel das Sandsteinportal aus dem Jahr 1573.

Nördlich von Brakel befindet sich die 8-eckige Annenkapelle aus dem Jahr 1719 und Schloss Hinnenburg.[17]

[Bearbeiten] Parks

Der Gutspark Abbenburg ist ein privater, nicht öffentlich zugänglicher, historischer Landschaftspark von etwa 1 ha Größe. Annette von Droste-Hülshoff beschrieb den Zustand des Gartens zur 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts folgendermaßen: „Ungefähr 200 Schritte vom Hause (nach der stillen Seite) ein sehr hoher und breiter Laubengang, in der Mitte abgebrochen, wo eine herrliche Linde steht mit steinernem Tische und Bänken drum her.“ Östlich des Herrenhauses schließt sich an diesen Bereich eine von Laubbäumen und Koniferen umrandete Wiese sowie ein Teich an. Ein weiterer Bereich südlich einer Bruchsteinmauer, die eine Burgmauer gewesen sein könnte, wurde vermutlich als Nutzgarten bewirtschaftet. Noch heute ist der von Annette von Droste-Hülshoff beschriebene Bereich zum Gut noch gut als Hügel nebst Linde erkennbar. Auch einige Hainbuchen, die vermutlich zum Restbestand des Laubenganges gehörten, sind noch vorhanden. Der östliche Gartenbereich ist, wie auch die hausnahen Bereiche, gut gepflegt. Der Bereich um den Teich ist jedoch verwildert[18].

Der Gutspark Bökerhof ist ein privater historischer Gutspark von etwa 3 ha Größe und öffentlich zugänglich. Erste Hinweise auf einen Garten gibt es zur 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Wenige alte Buchen, Kastanien, Fichten, Ulmen und eine stattliche Platane auf der Schlosswiese sind erhaltengebliebene Zeugnisse aus der Entstehungszeit. Hervorzuheben ist der historische Laubengang, der den Park auf einer Länge von mehreren hundert Metern am nördlichen und westlichen Rand begrenzt. Er ist überwiegend mit Hainbuchen bepflanzt, der so beschnitten wurde, dass sich ein dichtes Blätterdach gebildet hat. Ursprünglich umgrenzte dieser Laubengang auch den südlichen Bereich des Parks. Auf einem Platz vor dem Herrenhaus wurde ein Rasenrondell mit einer Umfassung aus Buchsbaum und kugelförmig geschnittenen Buchsbäumen angelegt[19].

Der Gutspark Hainhausen ist ein privater, nicht öffentlich zugänglicher, historischer Landschaftspark von etwa 3 ha Größe. Entlang der Zufahrt zum Gut wurden barocke Gartenskulpturen, die Zwerger darstellen, und Pflanzschalen auf Postamenten vom ehemaligen Barockgarten am Schloss Hinnenburg aufgestellt. Weite Rasenflächen mit Laubsträuchern und Nadelbäumen sowie eine Eichenweide mit alten Solitärbäumen kennzeichnen den Garten[20].

Der Schlosspark Hinnenburg ist ein privater Landschaftspark mit ursprünglich 15 ha Größe. Der Außenbereich der Burganlage ist über Wanderwege öffentlich zugänglich. Die Anlage ist mittlerweile vorwiegend bewaldet und daher nur noch archäologisch nachweisbar. Im oberen freigehaltenen Bereich, der heute als Weide genutzt wird, sind die ehemaligen barocken Gartenterrassen noch als Geländestufen sichtbar[21].

Der Kurpark Kaiserbrunnen ist etwa 18 ha groß und öffentlich zugänglich. Der Park umfasst eine schwefelhaltige Mineralquelle, die seit dem 18. Jh. bekannt ist und wurde nach einer gescheiterne wirtschaftlichen Nutzung der Quelle angelegt und 1913 umfassend erweitert. Es sind Rundwege um zwei größere Teiche, ein Waldrestaurant mit Außenterrasse und ein Kinderspielplatz vorhanden[22].

Zum gleichnamigen in Privatbesitz befindlichen Schloss gehört der Landschaftspark Rheder mit einer Größe von heute 8 ha. Schlossnahe Bereiche sind nicht öffentlich zugänglich. Das Hauptmerkmal des Parks ist eine breite Sichtachse an der Gartenseite des Schlosses. Der Park wird wesentlich durch den Wechsel von weiten Flächen mit zwei Teichen und dichten Gehölzen bestimmt. Zahlreiche Wegen und Treppen sind vorhanden. Seit 1949 ist der Park als Naturschutzgebiet Sieseberg ausgewiesen[23].

Die mehrere hundert Meter lange Prozessionsanlage Katharinenkapelle ist öffentlich zugänglich. Der Weg auf den Katharinenberg wird durch eine Allee mit Kastanien und Linden flankiert[24].

Der Schlosspark Gehrden ist etwa 2 ha groß und öffentlich zugänglich. Er entstand Anfang des 19. Jahrhunderts im Norden des Schlosses auf Basis eines bis dahin vorhandenen klösterlichen Nutzgartens und besteht wesentlich aus einem kleinen Teich mit einer Grotte als Gestaltungselementen. Erhalten sind eine Bergulme und weitere Solitärbäume, insbesondere eine Hängebuche, eine Blutbuche und ein Bergahorn auffallen. Ganz besonders hervorzuheben ist die sogenannte „Zwölf-Apostellinde“, die heute drittälteste Linde Deutschlands, die aus der Frühzeit des Klosters erhalten blieb. Der Überlieferung zufolge pflanzten Nonnen im 13. Jahrhundert symbolisch für die 12 Apostel die gleiche Anzahl junger Linden so eng aneinander, dass sich daraus ein einzelner Baum bildete. Die Linde einen heute einen Stammumfang von etwa 8 m und einen Kronendurchmesser von mehr als 30 m. Nur einer der ursprünglich zwölf Einzelstämme hat sich nicht erhalten können. Der Park wurde in den 1960er Jahren wesentlich umgestaltet und dadurch bis heute geprägt.[25].

[Bearbeiten] Sport

Der lokale Fußballverein SpVg Brakel spielte in den 1990er Jahren mehrere Saisons in der Oberliga Westfalen. Heute spielt die erste Mannschaft des Vereins in der Westfalenliga.

Für den Breitensport stehen zwei Dreifachsporthallen und mehrere kleinere Hallen sowie Sportplätze zur Verfügung. Weitere Sportangebote der Stadt umfassen eine Bogenschießanlage, Kanusport auf der Nethe, zwei Minigolfanlagen, vier Reithallen, eine Langlauf-Loipe und mehrere Tennisplätze. Das Frei- und Hallenbad rundet das Angebot ab.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Der Annentag in Brakel ist die größte Innenstadtkirmes im Weserbergland, die alljährlich am Wochenende des ersten Augustsonntags stattfindet.

[Bearbeiten] Infrastruktur und Wirtschaft

Durch seine zentrale Lage im Kreis konnte sich Brakel in den vergangenen Jahren wirtschaftlich stark weiterentwickeln und gehört nun zu den erfolgreichsten Städten in der Region. Einkommenwachstum sowie die Reduzierung der Arbeitslosigkeit sind überdurchschnittlich im Vergleich zu Städten vergleichbarer Größe.

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Schienenverkehr

Der Bahnhof Brakel (Höxter) an der Egge-Bahn

Der Bahnhof Brakel (Höxter) liegt an der Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen (–Goslar) (KBS 403 und 355). Die Strecke wird im Stundentakt von der RB 84 „Egge-Bahn“ PaderbornOttbergenHolzminden bedient. In Ottbergen bestehen Anschlüsse nach BodenfeldeNortheim und Göttingen, in Holzminden ist zur Weiterfahrt ein Zugwechsel mit langen Übergangszeiten erforderlich.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn, die Bombardier-Talent-Triebwagen entsprechend der DB-Baureihe 643 für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt. Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der „Hochstift-Tarif“ (Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

[Bearbeiten] Straßenverkehr

Brakel liegt im Schnittpunkt der Bundesstraßen B 64 (Münster-Paderborn-Brakel-Holzminden-Seesen) und der B 252 (Ostwestfalenstraße) (Blomberg-Brakel-Korbach-Marburg).

[Bearbeiten] Medien

An Tageszeitungen erscheinen die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt, sie berichten an sechs Tagen pro Woche über lokale Ereignisse. Der Mantelausgabe beider Zeitungen wird von den jeweiligen Hauptredaktionen aus Bielefeld bezogen.

Brakel gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR. Im Gebiet des ehemaligen Hochstifts Paderborn, zu dem auch Brakel gehörte, gibt es seit 1991 den Radiosender Radio Hochstift, der insbesondere regionale Themen aufgreift und im Vergleich zu den überregionalen Sendern (z.B. WDR) einen höheren Höreranteil besitzt.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

Die Stadt Brakel unterhält ein Hallen- und ein Sommer-Bad. Im ehemaligen katholischen Pfarrheim ist eine Jugendfreizeitstätte untergebracht.

Die Freiwillige Feuerwehr in Brakel gliedert sich in den Löschzug der Kernstadt und 13 Löschgruppen in den Ortsteilen. In der Kernstadt stehen zwei Löschfahrzeuge, Rüst- und Schlauchwagen, eine Drehleiter und ein Tragkraftspritzenfahrzeug zur Verfügung.

[Bearbeiten] Bildung

Die Stadt bietet mit Ausnahme einer Gesamtschule alle Schulformen an. Im Stadtgebiet verteilt gibt es vier Grundschulen, eine Hauptschule (Geschwister-Scholl-Schule), eine Realschule (Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule), zwei Gymnasien (das städtische Petrus-Legge Gymnasium und das Gymnasium Brede, eine freie Schule in katholischer Trägerschaft) und zwei Förderschulen, darunter die von-Galen-Schule, eine private Förderschule.

Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Stadt mit 228 Lehrkräften insgesamt 3429 Schüler unterrichtet, davon 23,9 % an den Grundschulen, 15,3 % an der Hauptschule und 14,5 % an der Realschule, 41,0 % an den Gymnasien, sowie 5,2 % an den Förderschulen[3].

Darüber hinaus befindet sich in Brakel eine Außenstelle der Fachhochschule für Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen (der Standort wurde früher bis 2003 als Justizausbildungsstätte des Landes genutzt), die Kolping-Einrichtungen Fachschule für Sozialpädagogik, Berufsbildungswerk und Berufskolleg, sowie ein weiteres Berufskolleg in der Brede, das eine Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung ist.

Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster Schloss Gehrden wird heute vom Familienbund der Katholiken im Erzbistum Paderborn sowie vom Erzbistum und Diözesancaritasverband Paderborn als Erwachsenenbildungsstätte genutzt. (Schloss Gehrden ist nicht zu verwechseln mit dem etwa 90 Kilometer nordöstlich gelegenen Ort Gehrden bei Hannover.)


[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

In Brakel wurden geboren:

[Bearbeiten] Die Bremer Stadtmusikanten

Das Märchen der Bremer Stadtmusikanten soll in Brakel den Gebrüdern Grimm übergeben worden sein, die dort Teile eines Sommers auf Einladung des Baron von Haxthausen auf dem Bökerhof verbrachten. Wie man dem Märchen entnehmen kann, kamen die Musikanten nie in der Stadt Bremen an, weil sie Räuber verjagt hatten und sich danach in deren Räuberhaus niedergelassen haben. Dieses Räuberhaus soll zwischen Brakel und Bosseborn gestanden haben. Im Stadtarchiv existiert ein Foto von diesem Kotten; an seiner Stelle steht heute ein Steindenkmal der Bremer Stadtmusikanten.

[Bearbeiten] Literatur

  • Bernhard Junker; Josef Drewes (Hrsg.): Das Hochstift Paderborn: Portrait einer Region. Paderborn 1997, ISBN 3-506-95293-5 (Artikel Brakel (S. 309-319)).
  • Heinz Stoob: Stadtmappe Brakel. In: Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht (Hrsg.): Westfälischer Städteatlas. I, 4. Teilband, Dortmund/ Altenbeken 1975, ISBN 3-89115-331-7 (Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe).
  • Annentag in Brakel. Ein deutsches Volksfest. ISBN 978-3883751573.
  • Herbert Engemann, Ulrich Ernst: Nationalsozialismus und Verfolgung in Brakel: Dokumentation und Kommentar. Stadt Brakel, Brakel 1988, ISBN 978-3926971005.
  • Vivat Clemens August!. Paderborner Glaskunst des 18. Jahrhunderts. Die Glashütte Emde bei Brakel. ISBN 978-3887891367 (vergriffen).
  • Leistungskurs Geschichte des städt. Gymnasiums: Brakel - Kleiner historischer Stadtführer. Heimat-u. Verkehrsverein Brakel, Brakel 1983, ISBN 978-3980910798 (vergriffen).
  • Arnold Beuke, Theodor P. Nolte (Vorwort); Dirk Brassel, Jürgen W. Braun, Ralph Becker (Hrsg.): 1748 - Ein Jahr in der Stadt Brakel. Stadt Brakel, Brakel 1999, ISBN 978-3926971029 (vergriffen).

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Brakel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Website der Stadt Brakel

[Bearbeiten] Quellen und Anmerkungen

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen: Amtliche Bevölkerungszahlen
  2. Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibung Brakel
  3. a b Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Brakel
  4. http://www.brakel.de/83.html
  5. http://www.brakel.de/19.html
  6. http://www.brakel.de/20.html
  7. Heinrich Gottfried Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 266-270.
  8. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Schüler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit
  9. Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter
  10. Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Sauerland/Paderborn-Gesetz
  11. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05762016
  12. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Kommunalwahlen
  13. Genehmigungsurkunde des Regierungspräsidenten Detmold vom 6. Oktober 1977
  14. Stadt Brakel: Partnerstädte
  15. http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKIdw9xBMlB2F7O-pFw0aCUVH1fj_zcVH1v_QD9gtyIckdHRUUA3Fbrbg!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfR1RB?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW274TCBU478INFODE%2Fcontent.jsp
  16. http://www.juergen-herrmann.com/cms/upload/presse/2009-01-09_soldaten.pdf
  17. Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Band 37 Kreis Höxter, 1914, S.37–53
  18. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gutspark Abbenburg
  19. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gutspark Bökerhof
  20. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gutspark Hainhausen
  21. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schlosspark Hinnenburg
  22. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Kurpark Kaiserbrunnen
  23. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Landschaftspark Rheder
  24. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Prozessionsanlage Katharinenkapelle
  25. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schlosspark Gehrden
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