Novalesa

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Novalesa
Wappen
Novalesa (Italien)
Novalesa
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Turin (TO)
Koordinaten: 45° 11′ N, 7° 1′ O45.1833333333337.0166666666667828Koordinaten: 45° 11′ 0″ N, 7° 1′ 0″ O
Höhe: 828 m s.l.m.
Fläche: 28 km²
Einwohner: 544 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einw./km²
Postleitzahl: 10050
Vorwahl: 0122
ISTAT-Nummer: 001169
Volksbezeichnung: Novalicensi
Schutzpatron: Der Apostel Petrus
Website: Novalesa
Novalesa.jpg

Novalesa (okzitanisch Nonalésa, piemontesisch Novalèisa, französisch Novalaise) ist eine Gemeinde mit 544 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der italienischen Provinz Turin (TO), Region Piemont. Der Ort geht ursprünglich auf das gleichnamige Kloster zurück.

Geographie[Bearbeiten]

Novalesa ist Mitglied in der Bergkommune Comunità Montana Bassa Valle di Susa e Val Cenischia. Der Ort liegt im nordwestlichen Italien, zwischen Grajischen und Cottischen Alpen im Val Cenischia, einem Seitental des Susatals, das vom Rocciamelone überragt wird. Unmittelbar nördlich führt der Alpenpass Mont Cenis nach Lanslebourg in Frankreich.

Die Nachbargemeinden sind in Frankreich Bessans und Lanslebourg-Mont-Cenis sowie in Italien Mompantero, Moncenisio, Usseglio und Venaus.

Geschichte[Bearbeiten]

Abtei Novalesa

Das Kloster Novalesa wurde 726 von einem gewissen Abbo († 739 oder kurz danach) gestiftet, der aus einer galloromanischen, dem damaligen fränkischen Hausmeier Karl Martell (689–741) sehr nahestehenden Familie stammte. Nach seinem Tod vermachte Abbo dem Kloster seinen umfangreichen Grundbesitz. Bei seiner Alpenüberquerung 773 weilte Karl der Große kurzzeitig im Kloster Novalesa, und nach dem erfolgreichen Feldzug gegen die Langobarden stand die Abtei unter seinem Schutz, und später ebenso dem seines Enkels Lothar.

Im 9. Jahrhundert musste die Abtei große Landabtretungen zur Gründung eines Hospizes am Mont Cenis hinnehmen, wurde dafür aber von Ludwig dem Frommen entschädigt. Kaum ein Jahrhundert später flohen die Mönche vor den Sarazenen nach Turin. Das Priorat Novalesa stand in ständigem Konflikt mit den Markgrafen von Turin, wobei es um den Besitz an Gebieten im Arc- (Maurienne) und Isèretal (Tarentaise) ging. Anfang des 13. Jahrhunderts schließlich unterstellte Graf Thomas I. von Savoyen dem Kloster das Hospiz am Mont Cenis.

Wasserfälle[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Die Chronik des Klosters – Quellen und Volltexte