Organisation der nicht-repräsentierten Nationen und Völker

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Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO)
UNPO Logo
Karte mit jetzigen und ehemaligen UNPO Mitgliedern. Anklicken für große Version
Generalsekretär Marino Busdachin (seit 2003)
Gründung 11. Februar 1991
Mitglieder der UNPO 42[1] (Stand: September 2012)
Anzahl der insgesamt vertretenen Menschen 245.981.691[2]
UNPO-Hauptsitz Den Haag (Niederlande)
Website www.unpo.org

Die Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO) (deutsch: Organisation der nichtrepräsentierten Nationen und Völker) ist eine internationale Organisation. Sie wirkt als Interessenvertretung von Staaten, Nationen und Völkern, welche bei den Vereinten Nationen nicht als Staaten anerkannt sind. Die UNPO ist keine Nichtregierungsorganisation, da manche Mitglieder Regierungen sind. UNPO besteht aus Ureinwohnergruppen und -völkern (z. B. den Mapuche-Indianern in Argentinien und Chile), nicht anerkannten und besetzten Staaten (z. B. Tibet) sowie anderen Minderheiten (z. B. den Haratin in Mauretanien) aus allen Teilen der Erde. Erklärtes Ziel der UNPO ist es, ihren Mitgliedern zu helfen lokale, nationale, regionale und internationale Mechanismen effektiver zu nutzen und ihre Situation durch Öffentlichkeitsarbeit bekannter zu machen. Dabei sollen traditionelle Kultur und Identität geschützt werden.[3][4]

Trotz der Parallelität im Akronym ist die UNPO nicht Teil der Vereinten Nationen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Idee einer Organisation zur Zusammenarbeit verschiedener Völker mit ähnlichen Problemen und Interessen wurde in den 80ern von drei Gegnern des Chinesischem Imperialismus, dem Tibetischen Aktivisten Tsering Jampa, dem uigurischen Aktivisten Erkin Alptekin und Michael van Walt van Praag, einem langjährigen Anwalt des 14. Dalai Lamas, umgesetzt.[5][6]

Im September 1990 fiel im estnischen Tartu der Grundsatzbeschluss zur Gründung einer solchen internationalen Nichtregierungsorganisation.[7] Am 11. Februar 1991 unterzeichneten im Haager Friedenspalast Vertreter aus Armenien, Estland, Georgien, dem Irakischen Kurdistan, den philippinischen Kordilleren, Lettland, Ost-Turkestan, Palau, Taiwan, Tatarstan, Tibet und West-Papua sowie der Aborigines Australiens, der griechischen Minderheit in Albanien und der Krimtataren die entsprechende Urkunde. Darin wird als Ziel der Organisation die Interessenvertretung ihrer Mitglieder in internationalen Gremien sowie die gewaltfreie Unterstützung der jeweiligen Intentionen ihrer Mitglieder festgeschrieben.

Den Haag wurde für den UNPO-Hauptsitz gewählt, da es die internationale Stadt für Frieden und Gerechtigkeit ist und eine Vielzahl an internationalen Organisationen wie den Internationalen Gerichtshof und den Internationalen Strafgerichtshof beheimatet. UNPO hat zudem ein Büro in Brüssel, eine Vertretung in Genf und ein weltweites Netzwerk von Partnern. Finanziert wird die Organisation durch Zuschüsse von Mitgliedern und Spenden von Einzelpersonen und Stiftungen. 1998 ging der erste Petra-Kelly-Preis an die UNPO, sowie der Toleranzpreis im Jahr 1991, der International Social Invention Award und der World Gratitude Day Award im Jahr 1992.

Ziele und Arbeit[Bearbeiten]

Die Mitglieder verpflichten sich, sich in ihrer Arbeit von fünf Grundsätzen[8] leiten zu lassen.

  1. Akzeptanz der Gleichheit aller Nationen und Völker und Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts
  2. Beachtung der Menschenrechte wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie dem Internationalen Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte und dem Internationalen Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte festgeschrieben sind
  3. Bekenntnis zu Demokratie und Pluralismus sowie Ablehnung von Totalitarismus und religiöser Intoleranz
  4. Absage an den Terrorismus als Mittel zur Durchsetzung von Interessen
  5. Respektierung aller Menschen und Bevölkerungsgruppen.

Etwa 90 % aller Konflikte heutzutage sind innerstaatlich. Die UN jedoch repräsentiert nur Staaten und ihre Fähigkeit innerstaatliche Konflikte zu lösen ist deshalb eingeschränkt. UNPO hilft nichtanerkannten Staaten und unterdrückten Bevölkerungsgruppen effektiv in internationalen Gremien mitzuwirken und v. a. UN- und EU-Mechanismen effektiv zu nutzen, um Unterstützung für ihre Rechte zu bekommen.[6]

Ziel der Vereinigung ist es, Demokratie und Respekt für Menschenrechte, politische und Bürgerrechte zu stärken. UNPO hilft Mitgliedern, friedliche und gewaltfreie Wege zu finden, um Konflikte lösen und Unterdrückung ein Ende zu setzen. Sie tritt für ihre Selbstbestimmungsrechte und Föderalismus ein, sowie für Bewahrung von Kultur und Umwelt.[6]

Die Vereinigung, die ausschließlich aus ihren Mitgliedern besteht und sehr eng mit lokalen Organisationen zusammenarbeitet, wurde die Organisation bekannt dafür, schnell auf Krisen zu reagieren und aktuelle Informationen über die Lage von unterdrückten Menschen zur Verfügung zu stellen, welche an die UN-Menschenrechtsmechanismen in Alternativberichten weitergeleitet werden. UNPO steigert den Bekanntheitsgrad ihrer Mitglieder zudem durch Pressearbeit und setzt sich im Europäischen Parlament und in UN-Sitzungen für Mitglieder ein.[6]

Die Vereinigung hilft Mitgliedern effektiv zusammenzuarbeiten, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Um lokale Organisationen und Menschenrechtsaktivisten zu stärken, bietet UNPO Kurse und Workshops an. Die Themen sind auf Wünsche von Teilnehmern abgestimmt und sind z. B. Kurse über Menschenrechte und UN-Menschenrechtsmechanismen, Projektmanagement, die Nutzung verschiedener Medien für Pressearbeit und vielen andere Möglichkeiten für friedlichen Aktivismus.[9]

Die Vereinigung ist auch vor Ort in betroffenen Gemeinden anzutreffen, wo sie Projekte zur nachhaltigen Armutsbekämpfung und Friedenssicherung organisiert. Beispiele sind Schulen in Mauretanien, welche aus der Sklaverei befreiten Müttern mit Kindern berufsfördernde Maßnahmen anbieten.[6]

Organisationsaufbau[Bearbeiten]

Die Organe der UNPO sind die Generalversammlung, der Leitungsausschuss (steering committee) und das Generalsekretariat.

Die Generalversammlung der UNPO, in der jedes Mitglied Sitz und Stimme hat, tritt alle zwei Jahre zu regulären Sitzungen zusammen. Sie ist das höchste beschlussfassende Organ. Sie bestimmt die Grundlagen und Schwerpunkte der Arbeit, entscheidet über Mitgliedschaftsanträge und wählt sowohl den Leitungsausschuss als auch den Generalsekretär.

Der Leitungsausschuss tritt mindestens zweimal pro Jahr zusammen. In ihm sind sieben Mitglieder vertreten. Hauptaufgabe ist die Planung, inklusive Finanzplanung, der von der Generalversammlung beschlossenen Projekte.

Das Generalsekretariat administriert die tägliche Arbeit der UNPO und repräsentiert diese nach außen. Der Generalsekretär wird für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Erster Generalsekretär war Michael van Walt; zu den späteren Generalsekretären zählte mit Helen Corbett auch eine Aboriginal aus Australien. Seit 2003 bekleidet mit Marino Busdachin ein Italiener diesen Posten.

2001 wurde die Position eines Generaldirektors geschaffen und am 19. Januar 2002 auf Vorschlag des damaligen Generalsekretärs, Erkin Alptekin, mit Karl Habsburg-Lothringen besetzt.

Die Vereinigung unterhält im estnischen Tartu sowie im US-amerikanischen Washington, D.C. Koordinierungsbüros.

Liste der Mitglieder[Bearbeiten]

Die UNPO versteht sich als Versammlung von „Völkern“ und „Nationen“, daher benennt sie jeweils ganze Ethnien oder Territorien kollektiv als Organisationsmitglieder, z. B. „die Aborigines Australiens“ oder „die Chittagong Hill Tracts“ in Bangladesch. In den Darstellungen zu diesen „Mitgliedern“ wird zumeist in einem Abschnitt, der „Organisation“ oder ähnlich heißt, darauf verwiesen, dass das jeweilige Volk innerhalb der UNPO durch eine bestimmte Organisation „vertreten“ sei. Fraglich ist in vielen Fällen, ob und in welchem Maße die genannte Organisation tatsächlich als legitimer Vertreter der gesamten Gruppen gelten kann. Während etwa für das Movement for the Survival of the Ogoni People eine nennenswerte Unterstützung durch die Ogoni angenommen werden kann, werden die Turkmenen Iraks in der UNPO laut Beschreibung durch eine Privatperson vertreten, über deren Legitimation und Mandat keine Aussage gemacht werden kann.

UNPO Mitglieder (Stand September 2012, 42 Mitglieder)
Ethnie bzw. Territorium Staat vertreten durch Mitglied seit
Afrika
Afrikaner Südafrika, Namibia Vryheidsfront Plus 15. Mai 2008
Batwa Ruanda Community of Indigenous Peoples of Rwanda (CAURWA) 17. Januar 1993
Haratin Mauretanien Initiative de Résurgence du Mouvement Abolitionniste en Mauritanie (IRA) 18. September 2011
Ogaden Äthiopien Ogaden National Liberation Front (ONLF) 6. Februar 2010
Ogoni Nigeria Movement for the Survival of the Ogoni People (MOSOP) 19. Januar 1993
Oromo Äthiopien Oromo-Befreiungsfront (OLF) 19. Dezember 2004
Rehoboth Basters Namibia Captains Council 2. Februar 2007
Sansibar Tansania Zanzibar Democratic Alternative (ZADA),
unterstützt von der Civic United Front (CUF)
6. August 1991
Somaliland Somalia Regierung der Republik Somaliland 19. Dezember 2004
Südkamerun Kamerun Nationalrat Südkameruns (SCNC) 19. Dezember 2004
Venda Südafrika Dabalorivhuwa Patriotic Front (DPF) 14. November 2003
Amerika
Mapuche Chile, Argentinien Mapuche Inter-Regional Council (CIM) 19. Januar 1993
Ethnie bzw. Territorium Staat vertreten durch Mitglied seit
Asien
Ahwazi (Chuzestan) Iran Democratic Solidarity Party of Ahwaz (DSPA) 14. November 2003
Assyrien Irak, Türkei, Syrien Assyrian Universal Alliance (AUA) 6. August 1991
Belutschistan Pakistan Balochistan National Party (BNP) 1. März 2008
Chin Myanmar Chin National Front 15. Juli 2001
Chittagong Hill Tracts Bangladesch Jana Sanghati Samiti (JSS) 6. August 1991
Cordillera Philippinen Cordillera People's Alliance (CPA) 11. Februar 1991
Gilgit-Baltistan Pakistan Gilgit Baltistan Democratic Alliance (GBDA) 20. September 2008
Hmong Laos Hmong ChaoFa Federated State 2. Februar 2007
Innere Mongolei Volksrepublik China Inner Mongolian People's Party (IMPP) 2. Februar 2007
Irakisches Kurdistan Irak Demokratische Partei Kurdistans (KDP), Patriotische Union Kurdistans (PUK) 11. Februar 1991
Iranisches Kurdistan Iran Demokratische Partei Kurdistan-Iran (PDKI) 2. Februar 2007
Irakische Turkmenen Irak Muzaffer Arslan (Gründer der Iraqi National Turkmen Party (INTP)) 6. August 1991
Khmer Krom Vietnam Khmer Kampuchea Krom Federation 15. Juli 2001
Moros Philippinen Moro Islamic Liberation Front 26. September 2010
Degar – Montagnards Vietnam Montagnard Foundation Inc. (MFI) 14. November 2003
Nagalim Indien, Myanmar National Socialist Council of Nagaland (NSCN) 19. Januar 1993
Ostturkestan Volksrepublik China Weltkongress der Uiguren (WUC) 11 February 1991
Sindh Pakistan World Sindhi Institute (WSI) 19 January 2002
Südaserbaidschan Iran Southern Azerbaijan National Awakening Movement (SANAM) 2. Februar 2007
Südmolukken Indonesien Exilregierung der Republik Maluku Selatan 6. August 1991
Taiwan (Republik China) von der Volksrepublik China beansprucht Taiwan Foundation for Democracy (TFD) 11. Februar 1991
Tibet Volksrepublik China Tibetische Exilregierung 11 February 1991
Westbelutschistan Iran Balochistan People's Party 26 June 2005
Ethnie bzw. Territorium Staat vertreten durch Mitglied seit
Europa
Abchasien Georgien Außenministerium der Republik Abchasien 6 August 1991
Kosovo Serbien Demokratische Liga des Kosovo 6. August 1991
Krimtataren Ukraine Milli Mejlis (Parlament der Krimtataren) 11. Februar 1991
Lesgier Russland Federal Lezgin National Cultural Autonomy (FLNCA) 7. Juli 2012
Tscherkessien Russland International Circassian Association 16. April 1994
Udmurtien Russland Udmurt Kenesh 17. Januar 1993
Ungarische Minderheit in Rumänien Rumänien Demokratische Union der Ungarn in Rumänien 30. Juli 1994

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten]

In die UNO aufgenommene Mitglieder[Bearbeiten]

Die sechs folgenden Staaten sind mittlerweile in die UNO aufgenommen worden. Die UNPO verweist auf eine „moralische Verpflichtung“ dieser ehemaligen Mitglieder, unterstützende Mitglieder ohne Stimmrecht zu bleiben (Artikel 38 des UNPO-Statuts). Im Mitgliederverzeichnis sind sie allerdings nicht enthalten.

Nach Auflösung der UdSSR 1991 erreichten vier UNPO-Mitglieder die Unabhängigkeit und beendeten ihre Mitgliedschaft bei der UNPO:

  • ArmenienArmenien Armenien Mitglied vom 11. Feb. 1991 bis zum 02. Mär. 1992
  • EstlandEstland Estland Mitglied vom 11. Feb. 1991 bis zum 17. Aug. 1991
  • GeorgienGeorgien Georgien Mitglied vom 11. Feb. 1991 bis zum 31. Juli 1992
  • LettlandLettland Lettland Mitglied vom 11. Feb. 1991 bis zum 17. Aug. 1991

Weitere in die UNO aufgenommene Mitglieder:

  • OsttimorOsttimor Osttimor Mitglied vom 17. Jan. 1993 bis zum 27. Sep. 2002; ehemalige portugiesische Kolonie, wurde 1975 Teil von Indonesien und wurde 2002 unabhängig.
  • PalauPalau Palau Mitglied vom 11. Feb. 1991 bis zum 15. Dez. 1994; zuvor Teil des von den Vereinigten Staaten verwalteten Treuhandgebiets Pazifische Inseln und seit 1994 unabhängig.

Mitglieder, die UNPO aus anderen Gründen verlassen haben, z. B. weil sie Selbstbestimmungsabkommen erreicht haben[Bearbeiten]

  • Flag of Aceh.svg Aceh Mitglied von 06. Aug. 1991 bis 01. Mär. 2008; die Friedensvereinbarungen mit Indonesien in 2005 gab der Provinz als Sonderregion gewisse Autonomierechte.
  • Flag of Albania.svg Albaner in Mazedonien Mitglied von 16. Apr. 1994 bis 01. Mär. 2008; Abschluss des Rahmenabkommen von Ohrid mit der Republik Mazedonien um eine angemessene Repräsentation der albanischen Minderheit in Politik und Verwaltung zu schaffen.
  • Flag of Bashkortostan.svg Baschkortostan Mitglied von 03. Feb. 1996 bis 30. Juni 1998
  • Flag of Bougainville.svg Bougainville Mitglied von 06. Aug. 1991 bis 01. Mär. 2008; wurde im Jahr 2000 zur einzigen autonomen Region von Papua-Neuguinea
  • Flag of Chuvashia.svg Tschuwaschien Mitglied von 17. Jan. 1993 bis 01. Mär. 2008
  • Flag of Gagauzia.svg Gagausien Mitglied von 16. Apr. 1994 bis 01. Dez. 2007, seit 1994 die zu Moldawien gehörende Autonome territoriale Einheit Gagausien mit eigener Regierung
  • Flag of Ingushetia.svg Inguschetien Mitglied von 30. Juli 1994 bis 01. Mär. 2008
  • Flag of the Kumukh people.png Kumyken Mitglied von 17. Apr. 1997 bis 01. Mär. 2008
  • Pine Ridge Flag.svg Lakota Mitglied von 30. Juli 1994 bis 01. Dez. 2007; deklarierten 2007 in Washington Unabhängigkeit von den USA als Republik der Lakota
  • Flag of French Polynesia.svg Maohi Mitglied von 20. Juli 1994 bis 01. Dez. 2007
  • Flag of British Columbia.svg Nuxalk Mitglied von 23. Sep. 1998 bis 01. Mär. 2008
  • Rusyn flag.svg Russinen Mitglied von 23. Sep. 1998, bis 01. Dez. 2007
  • Flag of Sakha.svg Sacha Mitglied von 03. Aug. 1993 bis 30. Juni 1998
  • Flag of the Talysh-Mughan Republic.svg Autonome Talysch-Mugan-Republik Mitglied von 26. Juni 2005 bis 01. Mär. 2008
  • Flag of Tatarstan.svg Tatarstan Mitglied von 11. Feb. 1991 bis 01. Mär. 2008

Suspendierte Mitglieder[Bearbeiten]

  • Flag of the Australian Aborigines.svg Aborigines von Australien, vertreten durch National Committee to Defend Black Rights (Mitglied von 1991. Feb. 11 bis 2012. Juli 7)
  • Flag of Canada.svg Dene, vertreten durch die Buffalo River Dene Nation (Mitglied von 2004. Dez. 19 bis 2009. Okt. 9)
  • Flag of Myanmar.svg Burma, vertreten durch National Council of the Union of Burma (Mitglied von 2008. Mai  15 bis 2010. Feb. 13)
  • Flag of Buryatia.svg Burjatien, vertreten durch All-Buryat Association for the Development of Culture (Mitglied von 1996. Feb. 3 bis 2010. Feb. 13)
  • Flag of Greece.svg griechische Minderheit in Albanien, vertreten durch Democratic Union of the Greek Ethnic Minority in Albania (Mitglied von 1991. Feb. 11 bis 7 Jul 2012)
  • Flag of Cabinda Province.svg Cabinda, vertreten durch Forças Armadas de Cabinda (FLEC/FAC) (Mitglied von 1997. Apr. 17 bis 2011. Sep. 18)
  • Flag of Chechen Republic of Ichkeria.svg Tschetschenische Republik, vertreten durch die Regierung der Tschetschenischen Republik (Mitglied von 1991. Aug. 6 bis 2010. Sep. 10)
  • Inkerin lippu.svg Ingermanland vertreten durch Inkeri Liitto (Mitglied von 1993. Jan. 17 bis 2009. Okt. 9)
  • Flag of Hawaii.svg Kalahui Hawai'i, vertreten durch Ka Lahui Hawaii (Mitglied von 1993. Aug. 3 bis 2012. Juli 7)
  • Flag of Kayah State.svg Kayin-Staat, vertreten durch Karenni National Progressive Party (Mitglied von 1993. Jan. 19 bis 2012. Juli 7)
  • Nishan Sahib.svg Khalistan (Mitglied von 1993. Jan. 24 bis 1993. Aug. 4) (suspension made permanent 22 January 1995)
  • Flag of Komi.svg Komi (Mitglied von 1993. Jan. 17 bis 2009. Okt. 9)
  • Bandera masai.svg Massai, vertreten durch Maasai Women for Education and Economic Development (Mitglied von 2004. Dez. 19 bis 2012. Juli 7)
  • Flag of Mari El.svg Mari (Mitglied von 1991. Aug. 6 bis 2009. Okt. 9)
  • Flag of Myanmar.svg / Flag of Thailand.svg Mon, vertreten durch Mon Unity League (Mitglied von 1996. Feb. 3 bis 2012. Juli 7)
  • Flag of Mexico.svg Nahua del Alto Balsas vertreten durch Council of the Nahuas del Alto Balsas People (CPNAB) (Mitglied von 2004. Dez. 19 bis 2008. Sep. 20)
  • Bosniak National Flag in Sandzak.svg Sandschak (Osmanisches Reich) Mitglied von 1993. Jan. 17 bis 2011. Sep. 18
  • Flag of Skåne.svg Scania vertreten durch Future of Scania (Stiftelsen Skånsk Framtid, SSF) (Mitglied von 1993. Jan. 19 bis 2011. Sep. 18)[10]
  • Flag of Myanmar.svg / Flag of Thailand.svg Shan vertreten durch Shan States Organization (SSO)(Mitglied von 1997. Apr. 17 bis 2010. Feb. 6)
  • Flag of British Columbia.svg Tsimshian vertreten durch Tsimshian Nation: Gitlaxyuup-m and Smgigyet Society (Mitglied von 2007. Feb. 2 bis 2011. Sep. 18)
  • Flag of Tuva.svg Tuwinische Volksrepublik (Mitglied von 1996. Feb. 3 bis 2010. Feb. 13)
  • Morning Star flag.svg West-Neuguinea (Mitglied von 1991. Feb. 11 bis 2008. Sep. 20)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.unpo.org/members.php
  2. List of countries by population
  3. Barbara Crossette: Those Knocking, Unheeded, at U.N.'s Doors Find Champion. New York Times, 18 December 1994. Abgerufen am 20. Oktober 2012 (englisch).
  4. Valerie Tishkov: An Anthropology of NGOs. Eurozine, July 2008. Abgerufen am 20. Oktober 2012 (englisch).
  5. Ron Gluckman: World's wanna-be republics find a home with UNPO. In: Asiaweek. Abgerufen am 4. November 2010. 
  6. a b c d e UNPO 20th Anniversary Publication: Twenty Years of Promoting Nonviolence, Human Rights, and Self Determination. UNPO, The Hague, Netherlands 2011.
  7. Memorandum of Understanding 1990. Abgerufen am 2. März 2009.
  8. Covenant establishing the Unrepresented Nations and Peoples Organization. Article 5. Abgerufen am 2. März 2009.
  9. INVITATION: UNPO International Human Rights & Project Cycle Management Training Program. Abgerufen am 20. Oktober 2012 (englisch).
  10. International Organizations N – W. Abgerufen am 20. Oktober 2012 (englisch).