Audi A8

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Audi A8
Produktionszeitraum: seit 1994
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Limousine
Vorgängermodell: Audi V8
Nachfolgemodell: keines

Der Audi A8 ist ein Oberklassefahrzeug von Audi, das seit Mitte 1994 hergestellt wird und das Nachfolgemodell des Audi V8 darstellt. Ein Großteil seiner Technikkomponenten findet auch im VW Phaeton Verwendung, vor allem bei der zweiten Generation (D3).

Modellgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Audis Weg in die Oberklasse begann im Jahre 1979 mit dem Audi 200 (Typ 43), der auf dem Audi 100 C2 basierte. 1983 folgte als Luxusausführung des neuen Audi 100 C3 der Audi 200 des Typs 44. 1988 kam mit dem Audi V8 das erste eigenständige Oberklassemodell auf den Markt. Auch dieses war – trotz technisch eigenständiger Neukonstruktion – ein Ableger des Audi 100. Damit verbunden waren konstruktive Einschränkungen; unter anderem konnten sich Raumangebot und Komfort noch nicht mit dem der Wettbewerber in der Oberklasse messen. Vor allem durch den Allradantrieb quattro erzielten diese Modelle zwar Achtungserfolge, eine breite Akzeptanz als konkurrenzfähiges Angebot zu Mercedes-Benz- oder BMW-Produkten erfuhren sie jedoch noch nicht.

Im Herbst 1991 stellte Audi zwei Prototypen mit aus Aluminium gefertigtem Gitterrohrrahmen und Karosserie vor: den Audi quattro spyder und den Avus quattro. Sie wurden auf der IAA und auf der Tokyo Motor Show präsentiert.

Konzeptstudie Audi Space Frame von 1993

Im Oktober 1993 wurde das sogenannte „Audi Space Frame Concept Car“, – kurz ASF – auf der IAA vorgestellt. Es hatte einen 3,4-Liter-V8-TDI-Motor und entsprach – abgesehen von der polierten Aluminiumaußenhaut – weitestgehend dem Audi A8, der im Mai 1994 auf den Markt kam.

Seitdem bietet Audi eine technisch eigenständige Oberklasse-Modellreihe an. Die erste Version des A8 wurde mit einigen technischen Besonderheiten ausgestattet, die damals die Hauptkonkurrenten Mercedes-Benz S-Klasse und BMW 7er-Reihe noch nicht boten.

Dazu gehörte wiederum der Allradantrieb „quattro“ sowie die weltweit erste Aluminiumkarosserie in einem Serienfahrzeug der Oberklasse. Kritik musste sich der Wagen nach wie vor im Komfort-Kapitel gefallen lassen – ein Tribut an die eher sportliche Gesamtauslegung.

Als Basismotorisierung kam ein 2,8-l-Benziner mit sechs Zylindern zum Einsatz. Größter Motor der angebotenen Motorenpalette war der W12-Zylinder. Der überwiegende Teil der Käufer bestellte den 8-Zylinder mit 4,2 Litern Hubraum, von dem auch der betont sportliche Ableger „S8“ stammte. Der erste A8 mit Dieselmotor (2.5 TDI) erwies sich mit seiner Leistung von 110 kW (150 PS) als untermotorisiert und wurde ab dem Modelljahr 2000 durch eine Version mit 132 kW (180 PS) ersetzt. Im selben Jahr erfolgte die Vorstellung des ersten Achtzylinder-Diesels (3.3 TDI) als initialer Trendsetter für den lange anhaltenden Boom großvolumiger Dieselmotoren in der Oberklasse.

Nach acht Jahren Bauzeit wurde der intern D2 genannte Ur-A8 im November 2002 (Modelljahr 2003) vom D3 abgelöst. Ziel der Neuentwicklung war es, unter Beibehaltung bewährter Stärken den A8 komfortabler zu machen. Eine „Sänfte“ wurde der neue A8 trotz Luftfederung nicht, die Käufer schien das jedoch nicht zu stören: 2008 belegte der A8/S8 im Oberklassesegment mit 4446 zugelassenen Fahrzeugen Platz 2 der deutschen Neuzulassungsstatistik, hinter der Mercedes-S-Klasse (8077 Einheiten) und vor dem BMW 7er mit 4226 Fahrzeugen.[1]

Das Motorenprogramm wurde überarbeitet, siehe auch Motoren des Typs D3. Als neues Basisaggregat diente der 2,8-l-Sechszylinder mit 154 kW (210 PS), während die Leistung des 4,2-l-Achtzylindermotors auf 257 kW (350 PS) erhöht wurde. Der 6,0-l-W12-Zylinder blieb im Programm, hinzu kam ein V10 mit 331 kW (450 PS), der dem S8 vorbehalten bleibt. Die meisten A8-Käufer entscheiden sich jedoch für einen Diesel: 2006 wurde der 4.2 TDI mit 240 kW (326 PS) als damals stärkster Dieselmotor der Welt in einer Serienlimousine vorgestellt.

Audi zeigte die neue Generation der Luxuslimousine erst auf dem Genfer Auto-Salon 2010.[2] Insgesamt wuchs der A8 um zehn Zentimeter auf 5,15 Meter.[3] Formal bleibt der Audi A8 beinahe unverändert, nur die ausgeprägte seitliche Tornadolinie ist neu.[3] Die Basisversion des Audi A8 mit dem 2,8-Liter-FSI-Sechszylinder kam 2010 mit Vorderradantrieb und einem CVT-Getriebe (Multitronic).[3] Der Längsbaukasten erlaubt eine platzsparendere Bauweise – die Vorderachse des Audi wird um 15 Zentimeter weiter nach vorn gelagert.[3] Daraus resultiert eine ebenfalls verbesserte Gewichtsverteilung.[3]

Im Jahre 2008 wurden 94,2 % aller in Deutschland neu zugelassener Audi A8/S8 gewerblich zugelassen.[1]

Bauzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994 bis 1999: Audi A8 Typ D2/4D
  • 1999 bis 2001: Audi A8 Typ D2/4D (erste Modellpflege: geänderte Front, Aluleisten vorne/hinten, rechter Seitenspiegel gleich groß, geänderte Mittelkonsole, geänderte Türgriffe und weiße Seitenblinker)
  • 2001 bis 2002: Audi A8 Typ D2/4D (zweites Facelift: leicht geänderte Nebelscheinwerfer, Aluleiste am Aschenbecher und kleines Fach in der Mittelkonsole sowie ein Automatikgetriebe mit Schaltstufe „S“ anstatt 2/3/4)
  • 2002 bis 2005: Audi A8 Typ D3/4E
  • 2005 bis 2007: Audi A8 Typ D3/4E (erstes Facelift: äußerlich am Singleframe-Kühlergrill zu erkennen)
  • 2007 bis 2010: Audi A8 Typ D3/4E (zweites Facelift: leicht geänderter Kühlergrill, Seitenblinker im Spiegelgehäuse und geänderte Rückleuchten)
  • Seit 2010: Audi A8 Typ D4/4H

Antrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während das Vorgängermodell Audi V8 ausschließlich mit dem Allradantrieb quattro ausgeliefert wurde, können die Kunden beim Audi A8 bei den kleineren Benzin-Motorvarianten zwischen Front- und Allradantrieb wählen. Frontantrieb ist in dieser Klasse unüblich, normalerweise sind Oberklassenmodelle mit Hinterradantrieb ausgestattet. Der von Audi beworbene Allradantrieb stellte zur Markteinführung ebenso eine Neuerung in der Oberklasse dar.

Bis zum Baujahr 1996 wurde in Verbindung mit 4,2-l-Motor (alle Allrad) nur eine 4-Gang-Automatik verbaut – ab Baujahr 1997 eine 5-Gang-Automatik. Für die kleineren Motoren wurde wahlweise ein Handschaltgetriebe angeboten. Für die 4,2-Liter-Motorisierung konnte später im S8 auch zwischen einer Sechsgang-Handschaltung oder einem Fünfstufen-Automatikgetriebe gewählt werden. Mit dem Modell D3 wurde für Fahrzeuge mit Frontantrieb das stufenloses Automatikgetriebe Multitronic angeboten, bei Modellen mit Quattro-Antrieb kam ein sechsstufiges Tiptronic-Getriebe mit dynamischen Schaltprogrammen zum Einsatz. Die drehmomentstarken Diesel- und Benzinvarianten werden ausschließlich mit Allradantrieb ausgeliefert (ab 2005).

Karosserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Karosserie des Audi A8 besteht nahezu komplett aus Aluminium. Dadurch sollen Rostprobleme endgültig der Vergangenheit angehören, wobei allerdings auch Aluminium unter bestimmten Umständen korrodieren kann. Die selbsttragende Aluminiumkarosserie trägt den Namen Audi Space Frame. Schon das Vorgängermodell des ersten Audi A8 hatte eine vollverzinkte Karosserie, bei der Rostschäden äußerst selten vorkamen, in aller Regel nur nach unsachgemäß instandgesetzten Unfallschäden.

Ein weiteres Entwicklungsziel war und ist die Senkung des Fahrzeuggewichtes und damit verbunden des Verbrauchs. Dieses gelang nur zum Teil, da das Fahrzeug mit allen technisch möglichen Ausstattungsdetails ausgerüstet werden sollte. Dazu gehörte unter anderem der Quattro-Antrieb, der das Gewicht um etwa 100 kg erhöhte. Dennoch war der Audi A8 leichter als die vergleichbare BMW 7er-Reihe oder die Mercedes S-Klasse.

Der Audi A8 wird ausschließlich als Limousine mit Stufenheck angeboten. Eine Kombiversion befindet sich nicht im Lieferprogramm.

Im September 2001 stellte Audi auf der IAA die Studie des Audi Avantissimo vor – eine Kombivariante des Audi A8 D2. Auch wenn die Reaktionen des Publikums überwiegend positiv waren ist die Produktion eines solchen Kombis von Audi für die nähere Zukunft nicht vorgesehen.

Während die optional wählbare, verlängerte Karosserievariante des Audi V8 noch imposant war, hält sich die Langversion des Audi A8 optisch zurück. Der Grundgedanke, eine Pullman-Limousine wie Mercedes im Stil amerikanischer Stretchlimousinen zu fertigen, wurde von der Konzernführung nie umgesetzt, da er der Markenphilosophie des selbst steuernden sportlichen Fahrers entgegensteht.

Mit der Übernahme des Zwölfzylindermotors (W12) mit 6 Litern Hubraum und nun 331 kW (450 PS) vom D2 erhielt der A8 (D3) 2004 als erster den von nun an die Front aller Audis prägenden Singleframe-Kühlergrill.

Die Liste der Sonderausstattungen für den aktuellen A8 enthält Positionen wie einen Abstandsregeltempomaten Adaptive Cruise Control (ACC) sowie dynamisches Kurvenlicht. Die „Adaptive Air Suspension[4] genannte Luftfederung zählt zur Serienausstattung. Der A8 ist eines der ersten Autos, die ab Werk anstatt mit einer einfachen Bluetooth-Freisprechanlage mit einem Bluetooth-Autotelefon mit SIM Access Profile lieferbar sind (ab Produktionswoche 34/2006).

Der A8 in der Öffentlichkeit und den Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Audi setzte Ende der 1990er-Jahre stark auf medienwirksame Auftritte. So diente der damalige Audi S8 als Fluchtfahrzeug im Film Ronin (1998). Auch in den Filmen Matrix Reloaded, Transporter – The Mission und Transporter 3 wurde jeweils ein Audi A8 eingesetzt. Audi stellte auch Wagen für die Teilnehmer des EU-Beitrittsgipfels 2003 in Athen zur Verfügung, dabei wurden alle Regierungschefs und Außenminister in Audi A8 chauffiert.

Gerhard Schröder setzte erstmals den Audi A8 als Staatskarosse ein, auch Angela Merkel nutzt einen A8. Bis dahin kamen die Fahrzeuge hoher Politiker zumeist von Mercedes-Benz oder seltener von BMW.

A8 (Typ D2/4D, 1994–2002)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Generation
Audi A8 (1994–1999)

Audi A8 (1994–1999)

Produktionszeitraum: 1994–2002
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
2,8–6,0 Liter
(128–309 kW)
Dieselmotoren:
2,5–3,3 Liter
(110–165 kW)
Länge: 5034–5164 mm
Breite: 1880 mm
Höhe: 1420–1438 mm
Radstand: 2880–3010 mm
Leergewicht: 1460–1950 kg

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2.8[5] 2.8[6] 3.7[7] 3.7[8] 4.2[9] 4.2 (L)[10] S8[11] S8[12] 6.0 W12 (L)2[13] 2.5 TDI[14] 2.5 TDI[15] 3.3 TDI[16]
Bauzeitraum 03/1994–03/1996 04/1996–09/2002 07/1995–11/1998 11/1998–09/2002 03/1994–11/1998 11/1998–09/2002 07/1996–06/1999 06/1999–09/2002 01/2001–09/2002 01/1997-04/2000 09/2000-09/2002 06/2000-09/2002
Motorart Ottomotor Dieselmotor
Motortyp V-Bauart, OHC V-Bauart, DOHC W-Bauart, DOHC V-Bauart, VTG-Turbolader, DOHC, Ladeluftkühler V-Bauart, 2-VTG-Turbolader, DOHC, Ladeluftkühler
Gemischaufbereitung Multipoint-Einspritzung Verteilereinspritzpumpe
Zylinder/Ventile 6/12 6/30 8/32 8/40 8/32 8/40 8/32 8/40 12/48 6/24 6/24 8/32
Verdichtung 10,0:1 10,8:1 11,0:1 10,8:1 11,0:1 11,6:1 11,0:1 10,75:1 19,5:1 18,0:1
Hubraum 2771 cm³ 3697 cm³ 4172 cm³ 5998 cm³ 2496 cm³ 3328 cm³
max. Leistung
bei min−1
128 kW (174 PS)/5500 142 kW (193 PS)/6000 169 kW (230 PS)/5500 191 kW (260 PS)/6000 220 kW (300 PS)/6000 228 kW (310 PS)/6200 250 kW (340 PS)/6600 265 kW (360 PS)/7000 309 kW (420 PS)/6000 110 kW (150 PS)/4000 132 kW (180 PS)/4000 165 kW (224 PS)/4000
max. Drehmoment
bei min−1
250 Nm/3500 280 Nm/3200 315 Nm/2700 350 Nm/3250 400 Nm/3300 410 Nm/3000−4000 410 Nm/3500 430 Nm/3400 550 Nm/3500−4750 310 Nm/1500−3200 370 Nm/1500−2500 480 Nm/1800−3000
Antriebsart, Serie [Optional] Vorderradantrieb [Allradantrieb] Allradantrieb Vorderradantrieb [Allradantrieb] Allradantrieb
Getriebeart, Serie (Optional) 5-Gang Manuell (4-Gang Automatik) 5-Gang Manuell (5-Gang Automatik) 5-Gang Automatik 4-Gang Automatik 5-Gang Automatik 6-Gang Manuell 6-Gang Manuell (5-Gang Automatik) 5-Gang Automatik 6-Gang Manuell (5-Gang Automatik) 5-Gang Automatik
Leergewicht1 1460–1500 kg 1510–1635 kg 1645–1725 kg 1750 kg 1720 kg 1730–1750 kg 1950 kg 1595–1705 kg 1630–1735 kg 1860 kg
Beschleunigung, 0–100 km/h 9,1 s (10,2 s) 8,4 s (9,9 s) [8,5 s (10,1 s)] 8,7 s [9,1 s] 8,1 s [8,6 s] 7,3 s 6,9 s 5,5 s 5,4 s (6,6 s) 5,6 s 9,9 s (10,9 s) [(11,1 s)] 8,8 s (9,3 s) [(9,9 s)] 8,2 s
Höchst-
geschwindigkeit1
225–228 km/h 233–236 km/h 245–247 km/h 250 km/h (abgeregelt) 213–220 km/h 224–227 km/h 242 km/h
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km, innerorts (Stadtzyklus)
12,8 l (13,9 l) 14,2 l (16,4 l) [15,9 l (17,6 l)] 18,6 l [19,6 l] 16,9 l [18,3 l] 19,6 l 19,5 l 20,8 l 20,8 l (21,7 l) 21,4 l 10,2 l (11,6 l) [(12,7 l)] 10,3 l (11,7 l) [(13,0 l)] 13,8 l
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km, außerorts (90km/h)
7,2 l (7,4 l) 7,4 l (7,5 l) [8,4 l (8,4 l)] 8,2 l [9,0 l] 8,4 l [8,9 l] 9,7 l 9,1 l 10,5 l 9,7 l (9,6 l) 10,8 l 5,5 l (6,2 l) [(6,7 l)] 5,4 l (6,0 l) [(6,5 l)] 7,3 l
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km, kombiniert (120km/h)
8,9 l (9,4 l) 9,9 l (10,8 l) [11,2 l (11,8 l)] 12,0 l [12,9 l] 11,5 l [12,3 l] 13,4 l 12,9 l 14,3 l 13,7 l (13,9 l) 14,7 l 7,2 l (8,2 l) [(8,9 l)] 7,2 l (8,1 l) [(8,9 l)] 9,7 l

1: Variiert je nach Getriebe und Antrieb.

2: Es wurden lediglich 650 W12-Modelle gebaut.

  • Werte in ( ) Klammern gelten für das Automatik-Getriebe.
  • Werte in [ ] Klammern gelten für den Allrad-Antrieb.

Bestand in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt ist der Bestand an Audi A8 D2 nach Hersteller- (HSN) und Typschlüsselnummern (TSN) in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt. Typen mit weniger als 100 Fahrzeugen werden nicht ausgewiesen. Bis 2007 beinhaltete der Bestand neben der Anzahl der angemeldeten Fahrzeuge auch die Anzahl der vorübergehenden Stilllegungen. Seit 2008 enthält der Bestand lediglich den „fließenden Verkehr“ einschließlich der Saisonkennzeichen.

HSN/TSN Modell kW 1.1.2005 1.1.2006 1.1.2008 1.1.2009 1.1.2010 1.1.2011 1.1.2012 1.1.2013 1.1.2014 1.1.2015
0588/581 4.2 quattro 220 6.276 5.658 3.912 3.629 3.438 3.206 3.014 2.727 2.460 2.288
0588/582 2.8 128 1.011 928 596 535 517 484 456 420 381 352
0588/587 2.8 quattro 128 426 382 241 209 195 183 180 166 148 134
0588/606 3.7 169 1.332 1.231 845 790 739 688 648 600 544 490
0588/609 3.7 quattro 169 1.564 1.450 1.023 969 918 896 840 752 685 623
0588/631 2.8 142 1.647 1.536 1.147 1.068 1.038 1.003 961 885 819 769
0588/632 2.8 quattro 142 1.081 995 745 700 674 655 624 580 557 526
0588/642 S8 250 742 668 470 452 447 430 403 384 371 349
0588/657 2.5 TDI 110 1.611 1.410 908 770 687 593 512 436 370 319
0588/670 2.5 TDI quattro 110 784 669 420 334 313 261 222 199 174 156
0588/717 3.7 191 308 270 217 217 214 213 199 187 178 165
0588/718 3.7 quattro 191 1.146 1.058 801 757 739 726 684 653 627 584
0588/719 4.2 quattro 228 3.454 3.137 2.311 2.174 2.127 2.034 1.970 1.841 1.762 1.637
0588/721 S8 265 1.499 1.264 847 792 758 731 706 704 694 654
0588/722 3.3 TDI quattro 165 2.601 2.221 1.375 1.142 1.053 896 769 654 541 474
0588/723 2.5 TDI 132 884 789 566 511 477 429 379 325 290 254
0588/724 2.5 TDI quattro 132 810 661 437 380 342 312 271 247 213 194
0588/744 6.0 W12 quattro 309 362 339 239 225 204 207 196 171 154 142
Quelle [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26]

A8 (Typ D3/4E, 2002–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2. Generation
Audi A8 (2002–2005)

Audi A8 (2002–2005)

Produktionszeitraum: 2002–2010
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
2,8–6,0 Liter
(154–331 kW)
Dieselmotoren:
3,0–4,2 Liter
(171–240 kW)
Länge: 5062–5192 mm
Breite: 1894 mm
Höhe: 1424–1445 mm
Radstand: 2944–3074 mm
Leergewicht: 1800–1995 kg

Als der A8 (Typ D3) im Oktober 2002 auf den Markt kam, waren drei Motorvarianten verfügbar, bei denen es sich jeweils um Achtzylinder-Modelle handelte. Angeboten wurde ein 3,7-Liter-Motor mit 206 kW (280 PS), der gegenüber dem Vorgängermodell 15 kW (20 PS) mehr leistet, und ein ausschließlich mit Allradantrieb erhältlicher 4,2-l-Motor mit 246 kW (335 PS). Der Wagen teilt sich die technische D-Plattform des VW-Konzerns mit dem VW Phaeton und Bentley Continental GT.

Heckansicht

Als Diesel wurde zunächst ein Achtzylinder mit vier Litern Hubraum und Quattro-Allradantrieb angeboten, der mit 202 kW (275 PS) und maximalen 650 Nm Drehmoment in 6,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Für dieses Modell ist seit 2009 ein Partikelfiltersystem erhältlich, welches die Zuteilung der grünen Feinstaubplakette für Fahrten in alle Umweltzonen bewirkt.[27]

2003 erschien für den A8 als Einstiegsmodell ein Dreiliter-Sechszylinder mit 162 kW (220 PS) und Frontantrieb. 2004 folgte das Zwölfzylindermodell (W12) mit 6 Litern Hubraum und 331 kW (450 PS).

Als Diesel-Einstiegsmodell wurde 2004 ein Dreiliter-Sechszylinder mit Common-Rail-Einspritzung und 171 kW (233 PS) präsentiert, der – wie die meisten Motoren im A8 – nur mit Quattro-Antrieb erhältlich ist. 2005 wurde der Vierliter-Diesel durch ein überarbeitetes 4,2-Liter-Modell mit 240 kW (326 PS) und 650 Nm ersetzt.

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Modellpflege im September 2005 wurden der 3,0-l-Sechszylinder und der 3,7-l-V8 aus dem Programm genommen und durch einen 3,2-l-V6 mit 191 kW (260 PS) und Benzindirekteinspritzung ersetzt. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der 4,2-l-V8 MPI (Multipoint Injection) Motor mit 246 kW (335 PS) gegen den 4,2-l-V8 FSI (Benzindirekteinspritzung) Motor mit 257 kW (350 PS) ersetzt. Später folgte mit dem 2,8-l-V6 ein weiterer Einstiegsmotor, der 154 kW (210 PS) leistet und sich durchschnittlich mit 8,3 Litern Benzin auf 100 km begnügen soll.

Die sportliche Variante des A8, der S8, erschien Mitte 2006 mit einem 5,2-Liter-Zehnzylinder-Motor und 331 kW (450 PS). Dieser stellt eine sportlichere und günstigere Alternative zum gleich starken W12 dar.

Ein weiteres Facelift erfolgte im September 2007. Zu den Neuerungen zählten überarbeitete Heckleuchten, geänderte Nebelscheinwerfer, geänderte Seitenspiegelkappen mit integriertem Blinker und ein neuer Einstiegsbenziner mit 2,8 Litern Hubraum (2.8 FSIe).

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technische Daten
2.8 FSI[28] 3.0 (L)[29] 3.2 FSI (L)[30][31] 3.7[32] 4.2 (L)[33] 4.2 FSI (L)[34] S8[35] 6.0 W12 (L)[36] 3.0 TDI (L)[37] 4.0 TDI (L)[38] 4.2 TDI (L)[39]
Bauzeitraum 08/2007-07/2010 07/2003-05/2005 06/2005-07/2010 10/2002-05/2006 10/2002-05/2006 06/2006-07/2010 06/2006–07/2010 12/2003–07/2010 03/2003-07/2010 05/2003-06/2005 07/2005-07/2010
Motorart Ottomotor Dieselmotor
Motortyp V-Bauart, DOHC W-Bauart, DOHC V-Bauart, VTG-Turbolader, DOHC V-Bauart, 2-VTG-Turbolader, DOHC
Gemischaufbereitung Direkteinspritzung Multipoint-Einspritzung Direkteinspritzung Multipoint-Einspritzung Direkteinspritzung Multipoint-Einspritzung Commonrail-Direkteinspritzung
Zylinder/Ventile 6/24 6/30 6/24 8/40 8/32 10/40 12/48 6/24 8/32
Verdichtung 12,5:1 10,5:1 12,5:1 11,0:1 12,5:1 10,75:1 17,0:1 17,5:1 16,5:1
Hubraum 2773 cm³ 2976 cm³ 3123 cm³ 3697 cm³ 4172 cm³ 4163 cm³ 5204 cm³ 5998 cm³ 2967 cm³ 3936 cm³ 4134 cm³
max. Leistung bei min−1 154 kW (210 PS)/5500–6800 162 kW (220 PS)/6300 191 kW (260 PS)/6500 206 kW (280 PS)/6000 246 kW (335 PS)/6200 257 kW (350 PS)/6800 331 kW (450 PS)/7000 331 kW (450 PS)/6200 171 kW (233 PS)/4000 202kW (275 PS)/3750 240kW (326 PS)/3750
max. Drehmoment bei min−1 280 Nm/3000–5000 300 Nm/3200 330 Nm/3250 350 Nm/3250 430 Nm/3500 440Nm/3500 540 Nm/3500 580 Nm/4000–4700 450 Nm/1400–3250 650 Nm/1800–2500 650 Nm/1600–3500
Antriebsart, Serie [Optional] Vorderradantrieb Vorderradantrieb [Allradantrieb] Allradantrieb
Getriebeart, Serie (Optional) Stufenlos Stufenlos (6-Gang Tiptronic)1 6-Gang Tiptronic
Leergewicht 1690 kg 1670 kg 1690 kg [1785 kg] 1770 kg 1780 kg 1800 kg 1940 kg 1960 kg 1830 kg 1940 kg 1945 kg
Beschleunigung, 0–100 km/h 8,0 s 7,9 s 7,7 s [7,7 s] 7,3 s 6,3 s 6,1 s 5,1 s 7,8 s 6,7 s 5,9 s
Höchstgeschwindigkeit 238 km/h 242 km/h 250 km/h (abgeregelt) 243 km/h 250 km/h (abgeregelt)
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km, in l,
innerorts/außerorts/kombiniert
11,8/6,3/8,3 13,7/7,2/9,6 14,6/7,0/9,8

[16,0/7,8/10,9]

17,2/8,7/11,8 17,5/8,7/11,9 15,7/8,2/10,9 19,5/9,5/13,2 21,4/10,8/14,7 12,0/6,4/8,4 14,3/7,5/9,6 13,4/7,2/9,5
CO2-Emission (kombiniert) 199 g/km 230 g/km 235 g/km

[262 g/km]

283 g/km 287 g/km 256 g/km 314 g/km 353 g/km 226 g/km 259 g/km 255 g/km
Abgasnorm Euro 4 Euro 3 Euro 4

1: Nur in Verbindung mit dem Allradantrieb.

  • Werte in [ ] Klammern gelten für den alternativen Antrieb inklusive alternativen Getriebe.

Gepanzerte Variante, erkennbar an verstärkten Rahmenprofilen der Türfenster

A8 W12 als Dienstwagen der Kanzlerin

A8 (Typ D4/4H, seit 2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3. Generation
Audi A8 (2009–2013)

Audi A8 (2009–2013)

Produktionszeitraum: seit 2009
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
2,0–6,3 Liter
(180–445 kW)
Dieselmotoren:
3,0–4,2 Liter
(150–283 kW)
Länge: 5135–5267 mm
Breite: 1949 mm
Höhe: 1458–1471 mm
Radstand: 2990–3122 mm
Leergewicht: 1870–2170 kg
Heckansicht

Die dritte Generation des A8 wurde am 1. Dezember 2009 in Miami auf der Design Miami vorgestellt.[40] Drei Monate nach der Vorstellung kam das neue Modell auf den deutschen Markt.

Karosserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aluminiumkarosserie des D4/4H ist acht Zentimeter länger als die des Vorgängers. Die Version mit kurzem Radstand misst etwa 5,14 m, die mit langem Radstand etwa 5,27 m. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten ist der A8 trotz Gewichtszunahme im Vergleich zum Vorgänger mit einem Gewicht von 1905 bis 2120 kg eines der leichtesten Modelle seiner Klasse, nur der Jaguar XJ ist noch leichter. Der cw-Wert liegt bei 0,26.[41] Der A8 D4 teilt sich nicht mehr die technische D-Plattform mit dem Phaeton und Bentley-Modellen, sondern es verwendet den von Audi entwickelten Modularen Längsbaukasten.

Technische Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Audi D4/4H bietet Audi ein Paket verschiedener technischer Maßnahmen an. Diese sollen den Komfort des Fahrers im Fahrzeug steigern, eine ausreichende Sicherheit gewährleisten und den Kraftstoffverbrauch senken. Zu den Maßnahmen gehören:

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2013 wurde im Rahmen der im selben Jahr stattgefundenen IAA der überarbeitete A8 präsentiert.[47]

Dabei wurden die Motorhaube, der Singleframe-Grill und der Frontstoßfänger leicht verändert. Die Unterkante der Scheinwerfereinheiten verläuft künftig gerade. Am Heck sind die LED-Leuchten flacher geworden. Der neu gezeichnete Stoßfänger schließt bei allen Motorisierungen bis auf den S8 zwei rautenförmige Endrohre ein. Neue Chromleisten und hochglänzend schwarze Fensterrahmen runden die Design-Differenzierungen ab.

Der A8 verfügt nun optional über die neuartige LED-Technologie Matrix LED in den Frontscheinwerfern. Das Abblenden soll damit künftig nur noch partiell geschehen, der Rest des Sichtfeldes soll immer taghell ausgeleuchtet sein (Blendfreies Fernlicht). Außerdem wurde das Audi-MMI-System modernisiert (neuer Tegra-3-Prozessor und LTE-Internetzugang).

Auch die Blinker wurden überarbeitet. In den verbesserten Scheinwerfern, so die Ingolstädter, liegen je 18 Leuchtdioden in einem Streifen nebeneinander, in sieben Blöcke unterteilt. In den Heckleuchten ermöglichen je 24 LED in acht Segmenten das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige.

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn wurden zwei Motorenvarianten angeboten: je ein 4,2-l-V8 als Benziner und Turbodiesel. Da die Konkurrenz in der Oberklasse für diese Leistungsklasse inzwischen auf sparsamere V6-Biturbo-Motoren setzt, ist der V8-Diesel der letzte seiner Art in dieser Klasse. Später folgte ein 3-l-V6 mit Kompressoraufladung.

Seit Ende 2010 sind auch ein V6-Diesel und ein W12-Benziner sowie eine Langversion verfügbar.

Des Weiteren ist seit August 2011 eine Einstiegsversion mit Frontantrieb und einem modifizierten 3.0 TDI mit 150 kW (204 PS) und 6,0 Liter Normverbrauch verfügbar. Auch die Sportversion S8 wurde bereits vorgestellt. Das Modell hat, wie die beiden neuen Sportmodelle S6 und S7 von Audi, einen 4.0 V8 mit Biturboaufladung, der im S8 520 PS und 650 Nm bereitstellt, anstatt 420 PS und 550 Nm wie in den beiden anderen Modellen. Der Audi S8 soll von 0 auf 100 km/h in 4,1 Sekunden sprinten. Außerdem ist seit 2015 der S8 Plus mit einem auf 605 PS und 750 Nm gesteigerten Motor erhältlich. Dieser wiederum beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden. Dieser Motor verfügt über Zylinderabschaltung (auch bei S6 und S7 der Fall), das heißt, im Teillastbereich werden nur vier von den insgesamt acht Zylindern genutzt. Das trägt zum effizienteren Verhalten bei. Seit April 2012 ist der Audi A8 auch mit Hybridantrieb erhältlich.[48]

Im Spätsommer 2013 wurden neben der Optik auch die Motoren modifiziert. So leistet der 3,0 TFSI nun 310 PS und der Vierliter-Benziner 435 PS. Vom drei Liter großen Diesel gibt es jetzt auch eine clean-Variante mit 258 PS, ebenso vom 4,2 TDI, der über 385 PS verfügt.

Ottomotoren
hybrid (L) 30 FSI L1 3.0 TFSI (L) 50 TFSI L1 4.2 FSI (L) 4.0 TFSI (L) S8 S8 plus 6.3 FSI L
Bauzeitraum 04/2012–
09/2015
seit
2012
06/2010–
08/2013
seit
09/2013
seit
2011
12/2009–
04/2012
04/2012–
08/2013
seit
09/2013
seit
04/2012
seit
09/2015
seit
01/2011
Motorart Hybridantrieb Ottomotor
Motortyp Reihenbauart, Direkteinspritzung, Elektromotor V-Bauart, Direkteinspritzung W-Bauart, Direkteinspritzung
Motoraufladung Turbolader Kompressor Bi-Turbolader
Zylinder/Ventile 4/16 6/24 8/32 12/48
Hubraum 1984 cm³ 2498 cm³ 2995 cm³ 4163 cm³ 3993 cm³ 6299 cm³
max. Leistung
bei min−1
180 kW (245 PS)/ 150 kW
(204 PS)/
6000
213 kW
(290 PS)/
4850–6500
228 kW
(310 PS)/
5200–6500
245 kW
(333 PS)/
5550–6500
273 kW
(372 PS)/
6800
309 kW
(420 PS)/
5000
320 kW
(435 PS)/
5100–6000
382 kW
(520 PS)/
6000
445 kW
(605 PS)/
6100–6800
368 kW
(500 PS)/
6200
max. Drehmoment
bei min−1
480 Nm/ 250 Nm/
3000–4750
420 Nm/
2500–4850
440 Nm/
2900–4750
440 Nm/
2900–5300
445 Nm/
3500
600 Nm/
1500–4500
600 Nm/
1500–5000
650 Nm/
1700–5500
750 Nm/
2500–5500
625 Nm/
4750
Antriebsart, Serie Vorderradantrieb Allradantrieb
Getriebeart, Serie 8-Gang-tiptronic
Leergewicht 1945–1995 kg 2005 kg 1905–1955 kg 2055 kg 1910–1960 kg 1970–2020 kg 1995–2050 kg 2050–2065 kg 2065 kg 2130–2150 kg
max. Zuladung 600–650 kg 500 kg 650–690 kg k. A. 650–690 kg 650 kg 600 kg
Beschleunigung, 0–100 km/h 7,7–7,9 s 9,6 s 6,1–6,2 s 5,7–5,9 s 6,0 s 5,7–5,8 s 4,6–4,7 s 4,5–4,6 s 4,1–4,2 s 3,8 s 4,6–4,7 s
Höchst-
geschwindigkeit
228–235 km/h 237 km/h 250 km/h (abgeregelt) 305 km/h 250 km/h (abgeregelt)
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km, kombiniert
6,2–6,4 l
Super
8,8 l
Super
8,8–9,3 l
Super
7,8–7,9 l
Super
8,1 l
Super
9,5–9,7 l
Super
9,4–9,5 l
Super
9,1–9,2 l
Super
9,6–10,1 l
Super plus
10,0 l
Super plus
11,3–12,4 l
Super
CO2-Emission 144–149 g/km 211 g/km 204–217 g/km 183–184 g/km k. A. 219–224 g/km 219–221 g/km 213–216 g/km 225–235 g/km 231 g/km 264–290 g/km
Abgasnorm Euro 62 Euro 5 Euro 5 Euro 6 k. A. Euro 5 Euro 6 Euro 62 Euro 6 Euro 62
1 für China
2 bis 08/2013 mit Euro 5
Dieselmotoren
3.0 TDI 3.0 TDI (L) 3.0 TDI ultra 4.2 TDI (L)
Bauzeitraum 08/2011–04/2013 06/2010–08/2013 09/2013–04/2015 seit 04/2015 12/2009–08/2013 seit 09/2013
Motorart Dieselmotor
Motortyp V-Bauart, Common-Rail-Einspritzung, Dieselrußpartikelfilter
Motoraufladung Turbolader
Zylinder/Ventile 6/24 8/32
Hubraum 2967 cm³ 4134 cm³
max. Leistung bei min−1 150 kW (204 PS)/3750–4500 184 kW (250 PS)/4000–4500 190 kW (258 PS)/4000–4250 193 kW (262 PS)/4000–4250 258 kW (350 PS)/4000 283 kW (385 PS)/3750
max. Drehmoment bei min−1 400 Nm/1250–3500 550 Nm/1500–3000 580 Nm/1750–2500 800 Nm/1750–2750 850 Nm/2000–2750
Antriebsart, Serie Vorderradantrieb Allradantrieb
Getriebeart, Serie 8-Gang-tiptronic
Leergewicht 1870 kg 1915–1965 kg 1955–2010 kg 1955 kg 2070–2120 kg 2115–2170 kg
max. Zuladung 710 kg 650–730 kg 650–690 kg 690 kg 625–665 kg
Beschleunigung, 0–100 km/h 7,9 s 6,1–6,2 s 5,9–6,1 s 5,9 s 5,5–5,6 s 4,7–4,9 s
Höchstgeschwindigkeit 235–239 km/h 250 km/h (abgeregelt)
Kraftstoffverbrauch
auf 100 km, kombiniert
5,9–6,0 l Diesel 6,4–6,6 l Diesel 5,9–6,0 l Diesel 5,8–6,0 l Diesel 5,7 l Diesel 7,4–7,8 l Diesel 7,2–7,5 l Diesel
CO2-Emission 155–158 g/km 169–176 g/km 155–158 g/km 157–158 g/km 149 g/km 195–204 g/km 189–197 g/km
Abgasnorm Euro 5 Euro 5/Euro 61 Euro 6 Euro 5 Euro 6
1 Euro 5 bei 3.0 TDI quattro tiptronic, Euro 6 bei 3.0 TDI clean diesel quattro tiptronic

Getriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kraftübertragung erfolgt über die achtstufige Tiptronic. Die Gangwahl erfolgt per Vortippen des Wählhebels, wonach dieser selbstständig wieder in seine Ausgangsposition zurückkehrt.

Mit der so genannten Shift-by-wire-Technologie erfolgt die elektronische Übermittlung des Wählvorgangs. Dabei wird der Schaltbefehl an das Hauptsteuergerät des Autos weitergegeben, das dann die Gangwechsel über hydraulische Lamellenkupplungen ausführt. Daraus resultieren kurze Gangwechselzeiten, die zusammen mit niedrigen Fahrdrehzahlen für reduzierten Verbrauch und höheren Fahrkomfort sorgen. Beim Abstellen des Fahrzeugs wird die Parksperre automatisch eingelegt.

Sondermodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basierend auf dem Audi A8 D4 wird das Sonderschutzfahrzeug A8 L Security mit den möglichen Schutzklassen B6 oder B7 angeboten.

Im Jahr 2016 baute Audi auf Kundenwunsch eine einzigartige Version des A8, den A8 L extended. Diese 6-türige Einzelanfertigung verfügt über sechs Sitzplätze, welche auf einer Baulänge von 6,36 m und einem Radstand von 4,22 m untergebracht sind. Damit ist diese Sonderanfertigung 1,09 m länger als die Serienversion des A8 L. Motorisiert ist sie mit einem 3,0-TFSI-Motor mit 228 kW (310 PS) und bis zu 440 Nm. Damit wird das Leergewicht von 2.418 kg innerhalb von 7,1 s aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt.[49]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Audi A8 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Neuzulassungen von Personenkraftwagen nach Segmenten und Modellreihen im Dezember 2008. Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF; 280 kB).
  2. Holger Wittich: Audi zeigt R8 Spyder und A5 Sportback auf der IAA 2009. In: auto motor und sport. 20. April 2009, abgerufen am 8. Juni 2009.
  3. a b c d e Holger Wittich: Audi zeigt neuen A8 in Genf. In: auto motor und sport. 26. Mai 2009, abgerufen am 9. Juni 2009.
  4. http://www.audi-technology-portal.de/de/fahrwerk/fahrwerksregelsysteme/adaptive-air-suspension adaptive air suspension
  5. http://www.audi.de/content/dam/ngw/product/used_cars/a8/pdf/a8d2/1996_10_a8_d2_28_142.pdf Audi 8 2.8 Technische Daten (1994-1996). Abgerufen am 9. Februar 2016.
  6. Audi A8 2.8 Technische Daten 1996-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  7. Audi A8 3.7 Technische Daten 1995-1998. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  8. Audi A8 3.7 Technische Daten 1998-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  9. Audi A8 4.2 Technische Daten 1994-1998. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  10. Audi A8 4.2 Technische Daten 1998-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  11. Audi S8 Technische Daten 1996-1996. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  12. Audi S8 Technische Daten 1999-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  13. Audi A8 W12 6.0 Technische Daten 2001-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  14. Audi A8 2.5 TDI Technische Daten 1997-2000. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  15. Audi A8 2.5 TDI Technische Daten 2000-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  16. Audi A8 3.3 TDI Technische Daten 2000-2002. Abgerufen am 9. Februar 2015.
  17. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2005 nach Herstellern und Typen mit ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes Sonderheft 4 zur Reihe 2, 1. Januar 2005. Kraftfahrt-Bundesamt, Mai 2005, S. 10, 11, archiviert vom Original am 18. März 2006, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  18. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2006 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraumklassen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes Sonderheft 4 zur Reihe 2, 1. Januar 2006. Kraftfahrt-Bundesamt, Juni 2006, S. 87–89, archiviert vom Original am 9. Oktober 2006, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  19. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2008 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraumklassen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2008. Kraftfahrt-Bundesamt, Juni 2008, S. 92, 94, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  20. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2009 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2009. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2009, S. 98, 99, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  21. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2010 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2010. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2010, S. 97, 99, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  22. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2011 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2011. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2011, S. 102, 104, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  23. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2012 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2012. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2012, S. 106, 108, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  24. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2013 nach Herstellern, Handelsnamen und ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2013. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2013, S. 11, 14, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  25. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2014 nach Herstellern, Handelsnamen und ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2014. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2014, S. 13, 17, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  26. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2015 nach Herstellern, Handelsnamen und ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2015. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2015, S. 11, 15, abgerufen am 23. Dezember 2015 (PDF).
  27. erhältlich
  28. Audi A8 2.8 FSI 2007-2010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  29. Audi A8 3.0 2003-2015 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  30. Audi A8 3.2 FSI Front-Antrieb 2005-2010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  31. Audi A8 3.2 FSI Quattro-Antrieb 2005-2010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  32. Audi A8 3.7 2002-2006 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  33. Audi A8 4.2 2002-2006 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  34. Audi A8 4.2 FSI 2006-2010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  35. Audi S8 2006-2010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  36. Audi A8 6.0 W12 2003-20010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  37. Audi A8 3.0 TDI 2003-20010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  38. Audi A8 4.0 TDI 2003-2005 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  39. Audi A8 4.2 TDI 2005-2010 Technische Daten. Abgerufen am 12. Februar 2015.
  40. Art of Progress: Weltpremiere des neuen Audi A8. In: Audi AG. 19. November 2009, abgerufen am 2. Dezember 2009.
  41. Neue Audi A8-Karosserie, Artikel auf www.focus.de
  42. Das Licht kennt sogar den Linksverkehr
  43. Qualcomm bringt UMTS in den Audi A8. Abgerufen am 18. Februar 2010.
  44. Audi A8: Navigation mit Google Earth. Abgerufen am 18. Februar 2010.
  45. vertikale Faszination Licht – Dynamik durch Technologie und Design
  46. Umfassende Sicherheit im neuen Audi A8. Vorausschauendes Notbremssystem von Bosch in Serie
  47. Überarbeiteter A8 auf der IAA 2013
  48. Fahrbericht Audi A8 Hybrid: Versuch’s mal mit Gemütlichkeit, Artikel auf www.spiegel.de
  49. Representatives unikat audi a8 l extended. audi-mediacenter.com, abgerufen am 12.04.2016 (deutsch).