Benutzer Diskussion:Olaf Simons

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Wie wird ein Archiv angelegt?

Wettbewerbe: Wikipedia-Schreibwettbewerb, Wahl der Wiki-Loves-Monuments-Jury für Deutschland
Sonstiges: Feedback zur Überarbeitung der WMF-Grants
Kurier – linke Spalte: Zehn Jahre Hurrikan Katrina – und nun?, Action im Lokal K, Sind County Roads relevant oder: Sind die Relevanzkriterien noch zeitgemäß?, Auf der Beobachtungsliste: Vorschau auf neue Funktion, Schwierigkeiten rund um das Benutzerkontenzusammenführungswerkzeug, Wiki Loves Monuments – Was passiert, wenn (in Österreich) alle Denkmäler fotografiert sind?
Kurier – rechte Spalte: WikiCon: Programm 1.0, Erwischt!, Biologentreffen auf der WikiCon, SW: spannend wie schon lange nicht mehr, WLM: Jury-Wahl wieder eröffnet, WTF ist Tex Rubinowitz?, GLAM on Tour in Caputh: Heute anmelden!, WLM: Jury-Wahl
Projektneuheiten:

  • (Softwareneuheit - vor allem für Schwesterprojekte) Auf nun allen WMF-Wikis wurde die Erweiterung Extension:RandomRootPage aktiviert. Über Spezial:RandomRootPage werden keine Unterseiten mehr als zufällige Seite geliefert. In der hiesigen Wikipedia spielt dies jedoch keine Rolle, da es im Artikelnamensraum keine echten Unterseiten gibt. Z.B. ist Costa Cordalis/Diskografie eine normale Seite und keine Unterseite (Gerrit:206480; Task 18655).
  • (Softwareumstellung) Alle bisher noch nicht umgestellten WMF-Wikis inkl. der deutschsprachigen Wikipedia wurden auf Version 1.26wmf19 umgestellt. Dadurch ergeben sich folgende Änderungen:
Für Jedermann
Für Programmierer
  • (API) Add simplified storage API. Provide a standard mechanism for accessing localStorage (Gerrit:230835; Task 96155).
  • (API) API for _suggest for Elasticsearch (Gerrit:230927).
  • (JavaScript) wikibits.js: Support multiple parameter in document.write replacement (Gerrit:230367).

Inhaltsverzeichnis

Ablage[Bearbeiten]

  • Geoffrey Turnovsky. The Literary Market. Authorship and Modernity in the Old Regime. Philadelphia 2010
  • Lucas Gisi; Wolfgang Rother (Hrsg.). Isaak Iselin und die Geschichtsphilosophie der europäischen Aufklärung SGWB NF 6. Schwabe Verlag, 2011. [1]

Wikipedia:Community-Projektbudget

Kurz[Bearbeiten]

Aktuell in Arbeit / Vorhaben:[Bearbeiten]

17. Jahrhundert18. Jahrhundert20. JahrhundertBenutzer:Olaf_Simons/Sandkasten - Nachdenken:MittelalterListe

CPB[Bearbeiten]

Moin Olaf, da es Nachfragen zu deinem Antrag gibt, wollte ich fragen, ob du deinen Projektantrag innerhalb der WP veröffentlichen möchtest. Ggf. lässt es sich dann elaborierter diskutieren. LG, --Anneke 19:17, 27. Jul. 2011 (CEST)

Möchte ich. Ich dachte darüber nach, 'ne eigene Sektion aufzumachen, eine Unterseite hier, die zur Mitarbeit einlädt und dokumentiert, was der Reihe nach geschieht, um Leute zum mitdenken zu bewegen. Ich schob es so elend vor mir her, da ich gerade heftig schreibe. Bin, wie Du weißt, Liebhaber des möglichst öffentlichen Verfahrens, auch habe ich meinen Spaß, wenn Leute gemeinsam mitmachen. Habt Ihr eine zentrale Ecke in Wikipedia für die Projekte vor, dann bin ich froh, wenn es keine Sache meines Namensraums wird. Es gibt da kein Geheimnis, ganz im Gegenteil, großes Interesse an Ideen und Mitspielern. Ich brauche vor allem einen Programmierer für eine Reise nach Oxford Anfang September, da ich glaube, Wikipedia könnte Software von der Bibliothek Oxford für das Projekt kriegen. Ideen sind willkommen. --Olaf Simons 22:05, 27. Jul. 2011 (CEST)
Moin Olaf, ne offizielle Ecke gibts nicht, wir würdens dann einfach auf der CPB-Seite verlinken, so wie der WLM-Mittelhessen-Antrag. Grüße Dir, --Anneke 22:42, 27. Jul. 2011 (CEST)
hallo olaf. dein antrag klingt ja interessant. hast du schon mit den üblichen verdächtigen hier, zb jakob voss, darüber geredet? beste grüße, ca$e 23:00, 27. Jul. 2011 (CEST)

Soeben hier eröffnet Wikipedia:Bibliographisch-archivalische Datenbank: Interessenten und Mitspieler ab jetzt dringend gesucht. Olaf Simons 14:36, 28. Jul. 2011 (CEST)

Wikipedia:Auskunft#Aufschneiderei[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons,

ich dachte, dass Du das vllt. wüsstest. Liebe Grüße Catfisheye 21:37, 29. Jul. 2011 (CEST)

Buchfreund[Bearbeiten]

Benutzer:Buchwiss möglicherweise interessant für Dich. Gruß --Lutz Hartmann 13:33, 5. Aug. 2011 (CEST)

danke für die Nachricht. Lieber Gruß --Olaf Simons 13:57, 5. Aug. 2011 (CEST)

Wikicon[Bearbeiten]

Hallo, möchtest Du das Projekt dort vorstellen? Liebe Grüße Catfisheye 16:25, 9. Aug. 2011 (CEST)

Ja ganz dringend - ich organisiere gerade einiges, da ich selbst von Turku über Oxford nach Nürnberg komme, und nicht ganz weiß, ob ich jemand mit mehr technischem Sachverstand von Wikipedia aus mit nach Oxford nehme. Wollte die Sache noch nicht eintragen ohne da mehr Klarheit zu haben und wartete auf das Ende von Haifa. Indes mag der Zeitpunkt gut sein, das noch einzutragen. Ich will das sofort tun. --Olaf Simons 16:53, 9. Aug. 2011 (CEST)
Und hier gemacht. --Olaf Simons 17:05, 9. Aug. 2011 (CEST)
Kann gut eine Mitorganisatorin gebrauchen. --Olaf Simons 17:07, 9. Aug. 2011 (CEST)
Würde ich zuuu gern, aber bis Mitte November ist der Terminplaner leider voll, daher habe ich auch nichts in der ersten CPB-Runde eingereicht. (Wenn sich bestimmte Sachen nicht ändern, werde ich da allerdings auch nie mehr was einreichen...)
Es freut mich, dass Du das dort vorstellst, ich schreibe Dir auch noch eine Mail. Jetzt muss ich aber erstmal die Wäsche vom Strandsand trennen. :D Liebe Grüße Catfisheye 21:14, 10. Aug. 2011 (CEST)
Dinge werden sich ändern, müssen sich ändern, ich bin da zuversichtlich und letztlich gelassen, auch wenn bei mir selbst schon mal der Ärger überhand nahm. Indes sollten wir wohl mal telefonieren, wenn ich wieder daheim bin. Hab am Wochenende noch ein Arbeitstreffen im Norden, und will dann wieder in Gotha zurück sein (wie sehr ich mich auf die ruhigste Wohnung der Welt freue...) --Olaf Simons 21:40, 10. Aug. 2011 (CEST)
Keine Ahnung, woher du deinen Optimismus hast. Du kannst mir zurzeit aber gerne etwas davon abgeben. Grüße, --Anneke 20:10, 11. Aug. 2011 (CEST)
Weiß nicht, noch immer liegt mir Wikipedia viel zu sehr am Herzen - das ist einfach eines der besten Dinge, die gebaut worden sind in den letzten Jahren. Manchnmal sind halt struktuerelle Neuanfänge nötig, manchmal auch ein Nachdenken darüber, was man mit dem Projekt wollte und was alles in eine seltsame Richtung geht - das ist normal. Ohne Kurskorrekturen geht nix. Nirgends. --Olaf Simons 21:00, 11. Aug. 2011 (CEST)
Ja, aber bezüglich der möglichen Kurskorrekturen (z.B. stärkere Einbindung der Community) habe ich da leider nichts gefunden... --Anneke 21:29, 11. Aug. 2011 (CEST)
Auf der anderen Seite: das mit dem Community-Budget war ein Schritt in die richtige Richtung. Das muss sich erstmal etablieren, dann kommen mehr Projekte - und dann sollte man es offen machen, dann wird es mehr Kooperationen von Mitspielern geben, die sich im Vorfeld um Projekte scharen. (Und endlich sollte man alle Projekte einem Gutachtergremium aussetzen, wie dem das Ihr wart, auch die Projekte des Vorstands, dann wird offener, was alles läuft. Ich finde das sind Dinge, die im Prinzip gut sind (als ich vorschlug, es in die Satzung zu tun, bekam ich Haue dafür, aber es geht auch so) - noch haben wir nicht der Verein, der das rundheraus bejaht und mit solch einer Gutachter-Institution positiv umgeht. Man sollte eine Neuen-Vorstand-Partei für nächsten Nov. bilden und Ideen sammeln, was anders werden soll. (Und bei Konflikten hätte ich gerne nen Vortsand mit Abstimmungen, dass ich als Mitglied weiß, wen ich wieder wähle, weil mir dessen Abstimmungsverhalten gefiel.) --Olaf Simons 21:53, 11. Aug. 2011 (CEST)
Ja, können wir gerne machen. Wenn Du noch ein Fitzelchen Zeit finden solltest, wäre ein summary des Projektes auf Englisch toll. Liebe Grüße Catfisheye 23:52, 10. Aug. 2011 (CEST)
Bei Skype findest Du mich per Cat Fisheye. Catfisheye 11:37, 11. Aug. 2011 (CEST)

@Anneke: "Ausschließlich Lob." Wenn das wahr ist, dann ist es wahrhaft elendig schwach. Ich will ein Gutachtergremium das Klartext spricht und zwar offen und bei Bedarf gegen Anfenger wie gegen den Geschätsführer. Ein freies unabhängiges Gremium, das offen spricht und es dem Vorstand schwer macht, nach dem öffentlichen Wort noch Miserables zu tun. Ich will dass Leute im Vorfeld sehen, was vorgelegt wird, und dass alle Spieler offen sagen müssen, was sie tun wollen. Nichts anders ist in einem Verein, der uns gehört fair. (Die Anspielungen in Deinem Blog lassen bei mir schon wieder massives Kopfschütteln hochkommen, ich hoffe auf Besseres (in jedem Fall muss ein nächster Vorstand einfach eine grundsätzlich andere Vorstellung von Transparenz haben...)) --Olaf Simons 22:05, 11. Aug. 2011 (CEST)

Hast mittlerweile ne Mail. Gruß Catfisheye 21:28, 12. Aug. 2011 (CEST)
Hab ich, und bin so auf reisen, dass ich grade nicht alles auf die Reihe Kriege. Ab Dienstag/Mittwoch bin ich wieder in Gotha am Schreibtisch und schaffe dann etwas abzuarbeiten. Gruß und Dank, --Olaf Simons 00:55, 13. Aug. 2011 (CEST)

Weidmannsche Buchhandlung[Bearbeiten]

(Antworten zum Klarnamen)
Moin Olaf Simons,
welch ein Zufall: Über den o.g. Artikel habe ich deine vorbildliche Benutzerseite entdeckt. Und auf der WikiConvention werde ich einen Workshop zum Thema Aktion Benutzername = Klarname anbieten. Deswegen meine Frage, ob du jemals irgendwelche Problem durch dein öffentliches Auftreten hattest? Gerne kannst du deine Antwort per E-Mail an mich senden. Zur persönlichen Information eine Ortsangabe: Aufgewachsen bin ich in Kiel! Schöne Grüsse aus Bremen --Jürgen Engel 01:57, 10. Aug. 2011 (CEST)

Nein, es gab nie Probleme. Selbst Privat-Adresse und Mobiltelefon sind völlig unkritisch in all den Jahren gewesen. Indes rechnet erstens niemand damit, dass ich das dort alles freigebe (man fragt mich manchmal nach Kontaktdaten, und ist dann iritiert, wenn ich sage, dass es da auch alles steht).
→ Die Problemlosigkeit habe ich bislang in meinen Befragungen ebenfalls feststellen können. Ich editiere seit Juli 2006 unter meinem Klarnamen. Die einzige Belästigung waren gelegentliche anonyme E-Mails, die nur aus dem Wikipedia-Raum kommen konnten.
Zweitens hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass meine Situation anders ist. Wenn ich so was wie Aufklärung schreibe, dann notieren das Fachkollegen als meine Arbeit. Es gibt da Infos drin, die von mir sein müssen - bestimmte Recherche-Ergebnisse, Statistiken, die so niemand anfertigt. Original Research ist zwar verboten, aber andererseits kann ich kaum trennen, was ich woher weiß - das meiste ist nun mal Abfallprodukt der Arbeit, oft ist Wikipedia Zettelkasten für Infos, wie eben in Artikeln zu Buchhandlungen. Also sah ich, dass ich entweder in dem Medium heimlich eine Perspektive vertrete, die meine ist, oder damit offener hantiere. Wenn Du den Tag über an einem Artikel für einen Tagungsband schreibst, und darin Positionen beziehen musst, kannst Du nicht am Abend Wikipedia schreiben, als wenn Du jemand anderes wärst.
→ Diese Position kann ich sehr gut verstehen. In Diskussionen mit Wissenschaftlern, die noch keine Wikipedianer sind, hörte ich, dass sie nur unter ihrem Klarnamen mitarbeiten würden.
Allerdings verstehe ich, dass Leute, deren Beruf wo ganz anders liegt (und ich habe extreme Achtung vor dem, was die machen - oft schreiben sie Artikel, mit dem sie in der Fachwelt aufteten könnten, aber würden es nie wagen) - allerdings verstehe ich, wenn die anonym bleiben wollen.
→ Mir sind diese Argumente bekannt geworden. Berufliche Gründe akzeptiere ich sofort für einen anonymen Benutzernamen.
Probleme, drittens, hatte ich mit einer privaten Website zu Drittem Reich. Da gab es mal einen Querulanten mit angebräuntem Hintergrund, der eine "Richtigstellung" über meinen Arbeitgeber, die Uni Oldenburg verlangte. Die war zwar auf meiner Seite, bat mich aber denoch, ihr solche Leute zu ersparen. (Ich harmonisierte den alten Artikel auf der Privatseite dann mit dem Wikipedia-Artikel, und verwies den Mann darauf, dass er es dort ändern möge...) Hier würde ich sagen, agiert man doch bei Wikipedia mit einer ganzen Community im Hintergrund, was ich sehr schätze.
→ Für mich ist dieser Sachverhalt ein Grund, von anbeginn bestimmte Seiten nicht zu bearbeiten.
Na ja, das Dritte Reich sollte keine Tabuzone sein - den einen und anderen Ärger, den man da haben kann (hatte noch interessanteren, als ich mal Hitlers Mein Kampf an der Uni las), muss man halt riskieren. Da weiß man sowieso schon vorher, dass es heikel sein kann. --Olaf Simons 01:44, 12. Aug. 2011 (CEST)
Ach ja und letztens: ein Problem ist es, wenn Du in Wikimedia aktiv wirst. Man wird dort zur Real-Person, kann da keinen Satzungsentwurf als AK47 hinlegen, das Ding wird am Ende Gesicht zu Gesicht vertreten werden müssen. Also: ich weiß zwar, warum ich das so mache, aber ich bin fern davon, es anderen anzuraten, verstehe auch, wenn sie nicht auf Photos sein wollen.
→ Ich bin zwar Mitglied in Wikimedia, aber noch nicht aktiv genug, um hierzu etwas sagen zu können.
Finds gut, wenn die Kluft zwischen Wikpedia und Wikimedia möglichst gering ist und alle die hier aktiver sind, dort Interessen wahren. Also erfreut darüber - Gruß --Olaf Simons 01:44, 12. Aug. 2011 (CEST)
Die Pseudonymität, das sage ich jetzt mit Intersse an der Medienseite, hat Wikipedia groß gemacht. Ihre Regel ist: Fange als Niemand an (und Du kannst Schüler dazu sein) und mache Dir durch Deine Interaktion, durch das, worauf andere aufmerksam werden, einen internen Namen. Ich war auf sie von einer langen Arbeit über den Romanmarkt des frühen 18. Jahrhunderts vorbereitet. Für mich ist nach wie vor fachlich sehr faszinerend, dass sie in Wikipedia exakt so funktioniert, wie das was ich über Hunderte von Seiten für den Buchmarkt vor dem Copyright analysierte - und wie ich es gegenüber der modernen Literaturwissenschaft, vehement verteidigte (ich schrieb da ein Methodenkapitel gegen das Auflösen von Pseudonymen in der Literaturwissenschaft). Ich schätze diese Wkipedia-Vielfalt und spreche Leute mühelos als Hexer, Bücherwürmlein oder Catfisheye an. Mein Problem ist ein ganz anderes: Du triffst die Leute im realen Leben und sie geben Dir ihren Klarnamen, für Dich bleiben sie die, die Du unter Pseudonym kennenlerntest - ich sehe aber, dass das anderen auch so geht, und sie sich von Angesicht zu Angesicht nachher mit Pseudonymen anreden (in Facebook kenne ich viele unter Namen, die mir nichts sagen, und frage mich, welches Pseudonym ist der?) --Olaf Simons 08:34, 10. Aug. 2011 (CEST)
→ Keineswegs bin ich gegen verdeckte Aktivitäten. Mir geht es auch darum, die Angst vor einem öffentlichen Auftreten mit Klarnamen zu diskutieren, zu minimieren. Mir ist heute noch meine Ratlosigkeit beim ersten Auftreten unter dem Klarnamen gegenwärtig. Ich hatte damals den Eindruck, mein persönlicher Schutz werde preisgegeben. Und dann passierte − Nichts!
Danke für deine detaillierte Darstellung, die ich noch ausführlicher beantworten werde. Im Moment habe ich mich auf das Lesen, wenige Korrekturen und einen internen Link zu meinem Verständnis beschränkt. --Jürgen Engel 15:40, 10. Aug. 2011 (CEST)
Meine Kommentare sind jetzt im Text platziert. Heute bin ich auf folgende Fragestellung gestoßen: Bei meinen Recherchen arbeite ich häufig mit dem betreffenden Lemma-Inhaber zusammen. Ich werde einige fragen, ob die Diskussion anonymer Benutzername oder Benutzername = Klarname eine Bedeutung hat. Mit dem Ergebnis melde ich mich. Schönen Abend --Jürgen Engel 22:45, 11. Aug. 2011 (CEST)
Viel Spaß in jedem Fall bei Deinem Workshop, wenn sich's ausgeht schau ich gerne vorbei. --Olaf Simons 01:51, 12. Aug. 2011 (CEST)

FYI[Bearbeiten]

Keine Ahnung, ob du Zeit hast, aber vielleicht könntest du bei dem ein oder anderen Termin? Grüße, --Anneke 16:27, 17. Aug. 2011 (CEST) (Auf das es nicht nur ein Partizipations-Fake seien möge).

Bin mir, was den 18. (Geburtstag meiner Mutter) anbetrifft unsicher, kann sein ich bin da in München und nehme dann den 20. mit, ansonsten mags spannend sein auf der ersten Veranstaltung in Hamburg dabei zu sein. Ich wills mal mit Priorität in den Kalender setzen. Gruß, --Olaf Simons 16:43, 17. Aug. 2011 (CEST)

Inkunabeln[Bearbeiten]

Hi. Sehe, daß du dich für die quantitative Seite des frühneuzeitlichen Buchmarktes sehr interessierst. Sehr gelungene Graphiken dazu; wann erscheint denn deine Studie? Könnte dich vielleicht auch interessieren: ich arbeite gerade an einer kleinen Auswertung des ISTC. Gruß Holiday 01:02, 20. Aug. 2011 (CEST)

Moin Olaf und Holiday, interessante Auswertung, zu der mir folgende Idee/Frage kam: Die Form der Tabellendarstellung ist ja eindeutig netzbasiert und -orientiert. Frage ist: Könnte derlei nicht als wissenschaftlich (d.h. auch: namentlich) gestützte und entsprechend erläuterte Analyse an einem Internet-Ort erscheinen, der in einer universitären Institution verankert ist? Eine Auswertung wie die von Benutzer:Holiday habe ich anderwärts so noch nicht gesehen, und sie stellt mMn ein gutes Beispiel dar für das Veröffentlichen von wissenschaftlich nutzbarem Material sowie dessen Auswertung, sprich: das wissenschaftliche Publizieren, im Netz. Die WP bildet ja - expressis verbis - keinen Ort für Forschung (ob "Wikiversity" dafür geeignet ist, kann ich nicht beurteilen, denke aber, für Material wie dieses eher nicht...?). Beste Grüße, --Felistoria 12:54, 20. Aug. 2011 (CEST)
Ich kann zu deiner Frage nur soviel beisteuern: Ich habe mich im März in der WP.en erkundigt, ob eine Auswertung des Datensatzes des ISTC meinerseits WP:OR wäre, aber die einstimmige Reaktion war, daß das kein Problem darstelle, weil der ISTC eine WP:RS sei. Was freilich ein bißchen an meiner Frage vorbeiging, da ja immer noch das Risiko einer unbewußten oder absichtlichen Verfälschung bei der Übertragung des Datensatzes gegeben ist, aber nun gut. Der ISTC kennt jedenfalls meine Arbeit, hat sie sogar nach Kräften unterstützt. Holiday 13:07, 20. Aug. 2011 (CEST)
Eben: Schutz des Datensatzes und damit Sicherung, i.e.: Sicherheit für Auswertende und deren Institutionen. (Der Diskurs über wissenschaftliches Publizieren im Netz ist - nicht nur virtuell - überaus im Gange;-) --Felistoria 13:25, 20. Aug. 2011 (CEST)

Boa, Holiday, Du machst Sachen, von denen ich (mit Ursprungsstudium Mediävistik Dt./Engl.) immer träumte. Wir sollten dringend mal nachdenken. Mein eigenes Buch zieht sich (und manchmal quält es mich dieser Tage ganz elendig, da ich nicht weiß, wie ich zentrale Dinge gliedere). In Oxford soll ich Anfang September zu Buchhandelstatistiken sprechen, und bin noch ratlos, da ich nicht mehr tat, als das, was mich selbst interessierte. Wir sollten uns wohl mal austauschen, auch nachdenken, ob man ähnliche Probleme ähnlich löst.

Zweitens und mit an Felistoria gerichtet. Ich denke soeben über eine Plattform nach, die besser als der ESTC Materialien für solche Auswertungen bereitstellt und der Forschung einen eigenen Namensraum eröffnet:

Zur Zeit denke ich darüber nach, welche Interessenten von Forschungs-Projekten ich dazu kriege, Interessen an der Datenbank und dem Raum im Netz anzumelden, auf dem man seine Arbeit mit der Datenbank transparent und ohne Risiko Autorschaft zu verlieren, offen gestalten kann. Bei den Grafiken dachte ich mir ja: diese Vorpublikation kannste riskieren, da hier jede Grafik datiert Deine Publikation ist, doch mit allem, was darüber hinaus geht, darf ich in Wikipedia nichts tun, da ich mir sonst das eigene Buch unmöglich machen... Gibt's ne Gelegenheit, irgendwo mal 'nen Kaffee zu trinken? --Olaf Simons 13:35, 20. Aug. 2011 (CEST)

Interessante Idee, so eine Datenbank, ja. Wobei mir zu den Inkunabeln+Datenbank auch gleich noch etwas einfiel, was die Quellen von Holidays Zahlen betrifft (und zwar die Publikationsmethodik des GW in Druck+online betreffend), aber das wär' tatsächlich wohl erstmal eher etwas für 'ne Tasse Kaffee..:-) --Felistoria 14:52, 20. Aug. 2011 (CEST)
Ebrief draußen. Holiday 12:18, 21. Aug. 2011 (CEST)

19. Jh.[Bearbeiten]

Olaf, kl. Frage: Gibt es nicht einen Katalog für dt. Druckwerke des 19. Jh. analog zum VD 16-18? Ich meine, mich erinnern zu können, daß er 1,5 Mio. Ausgaben umfaßte...Holiday 02:04, 30. Aug. 2011 (CEST)

Ist mir gerade neu - ich dachte der VD19 steht in weiter Ferne, indes gabs früher in der Stabi München so gedruckte Bände eines Nationalkatalogs... keine Ahnung, ich glaub, das Ding gibts noch nicht. --Olaf Simons 12:47, 30. Aug. 2011 (CEST)
Hm, da wird mir die Erinnerung doch keinen Streich gespielt haben. Jedenfalls habe ich eben noch zwei weitere wichtige Kurztitelkataloge in die WP gestellt:
Kennst du noch weitere? FRA oder ITA etwa. Holiday 16:23, 30. Aug. 2011 (CEST)

Kategorie für Frühdruck-Kataloge?[Bearbeiten]

Hi. Du bist ja im Bereich retrospektive (National-)Bibliographien tätig. Gesucht ist eine gemeinsame Kategorie für Frühdruck-Kataloge, siehe Diskussion hier. Gruß Holiday 21:13, 30. Aug. 2011 (CEST)

Commons[Bearbeiten]

Es wäre klasse, wenn du deine Graphiken der neuen Category:Printing databases zuordnen könntest, sofern nicht schon geschehen. Holiday 12:21, 20. Aug. 2011 (CEST)

Das hab ich mal gemacht (und die Messkataloge großzüg zu den Datenbanken gerechnet) --Olaf Simons 13:50, 20. Aug. 2011 (CEST)
Danke! Wo immer möglich, schiebe ich die Graphiken in die Unterkategorien. Die Messkataloge kommen am besten in die noch zu schaffende Category:History of printing charts. Holiday 13:54, 20. Aug. 2011 (CEST)
Ah, ich verstand Dein Anliegen nicht - ob Du sie hoch oben zusammenhaben willst, oder verteilen (letzteres würde auch ich tun.) Fühl Dich frei, zu manövrieren. Ich war bislang nicht ganz glücklich mit der gesamten Kategorisierung. Man sollte eine eigene Buchmarkt-Kategorie für sowas haben, die Frage, welche Databases ich anzapfe, ist dann eher nachgeordnet... --Olaf Simons 13:59, 20. Aug. 2011 (CEST)
Wie wäre es mit Category:Book market charts oder Category:History of book market charts als Unterkategorien von Book market? Später mehr. :-) Holiday 14:07, 20. Aug. 2011 (CEST)

Ok. Die Graphiken befinden sich jetzt in den folgenden neuen Kategorien:

Um an deine Frage oben bzgl. eines Graphikrepositoriums etwas anzuknüpfen, Olaf, falls du Interesse hast, kann ich Pages wie Incunabula Short Title Catalogue für alle obenstehenden Kategorien einrichten. Das hätte den Vorteil, daß man jedem Bild eine Kurzbeschreibung beifügen kann. Später mehr. Holiday 01:19, 21. Aug. 2011 (CEST)

Propyläen Verlag[Bearbeiten]

Hallo, habe dich heute in diesem Artikel zitiert. Ergänzungen gern gesehen... -- Hirnlego 15:40, 29. Aug. 2011 (CEST)

puh, ich hätte fast den Beitrag zu Nationalsozialismus in deren Firmengeschichte geschrieben - vor drei Jahren, und recherchierte mal bei ihnen im Archiv dazu. Der Polunbi-Artikel ist nur mein Zettelkasten von 2002/03 aus der Zeit am Matthias Lackas Buch. Inzwischen aber kenne ich mich da gar nicht mehr ordentlich aus. --Olaf Simons 15:46, 29. Aug. 2011 (CEST)

Overruling[Bearbeiten]

Hi. Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass Du die Relevanz des folgenden Artikels festgestellt und diesen zurück in den ANR verschoben hast: Mitteleuropäisches Institut für Philosophie (SIF) in Prag. Als für den Artikel seit dieser Entscheidung zuständiger Admin wüßte ich gerne, was sich seit meiner Entscheidung geändert hat. Danke und Gruß--Engelbaet 16:40, 1. Sep. 2011 (CEST)

Hm, vielleicht sollten wir das nochmals erwägen und nötigenfalls unsere Relevanzkriterien modifizieren. Es sollte möglich sein Forschungseinrichtungen zu erfassen, zu klären, wie sie aufgehängt sind, im Verlauf über das hinauszugehen, was auf ihren Websites steht. Die Dinger publizieren kollektiv, sie vergeben Stipendien - es besteht ein Informationsbedarf, worum es sich bei solchen Einrichtungen handelt. Ich tat es das andere Forschungseinrichtungen wie die mich beschäftigende unbeanstandet in WP sind. Gib mal Forschungszentrum ein und sieh was für eine Liste das aufgeht. Der Artikel selbst war mit Belegen und den Ansprüchen des Informationswerkes verfasst. Also no personal harm intended aber durchaus getan um die Debatte, fals nötig nochmal zu führen. --Olaf Simons 17:34, 1. Sep. 2011 (CEST)
Angesichts der zahlreichen Mischinstitutionen, die in den letzten Jahren entstanden sind und noch weiter entstehen, kann ich das Unbehagen an den Relevanzkriterien für Hochschuleinrichtungen verstehen.
Entscheiden sollte man als Admin aber eigentlich nach den gültigen Relevanzkriterien und sich nicht über sie hinwegsetzen. Dazu kommt, dass diese Joint-venture-Einrichtung noch sehr jung ist.
Bisher sehe ich noch keinen Grund, meine sorgfältige Auswertung der engagierten Löschdiskussion so einfach in den Orkus zu werfen. Du hast es noch nicht einmal für nötig gehalten, mich darüber zu informieren, dass Du den von mir gelöschten, dann zum Ausbau hinsichtlich eigenständiger Relevanz auf Bitte eines Teilnehmers an dieser LD in den BNR des Erstautoren gesetzten Artikel in den ANR verschoben hast. Damit ist das eigentlich eine klassische Löschumgehung.
Selbstverständlich war von Dir kein personal harm intended (wie auch, dazu hättest Du mir ja die Aktion schon präsentieren müssen). Aber Dir als Selten-Admin scheint nicht klar zu sein, dass dieser Typ Aktion das Admin-Amt beschädigt. Vielleicht solltest Du Dir überlegen, ob Du die Knöpfe daher nicht zurückgeben solltest.
Ich biete Dir an, selbst die Konsequenzen zu ziehen und den Artikel zu löschen, da der Artikel eigentlich als Wiedergänger zu behandeln ist. Alternativ ist nach unseren Regeln für solche Fälle die Löschprüfung da. Dort lässt sich auch „die Debatte, falls nötig, nochmal führen“.--Engelbaet 18:55, 1. Sep. 2011 (CEST)
Gut, dann setzen wir es in die Löschprüfung - ich bin im Moment auf einer Konferenz in Turku und etwas behindert in meinem Internetzugang, wird Wikipedia bedroht, wenn wir die Dinge für die Tage bis ich nach Deutschland wiederkomme, so belassen? Ja, wirst Du vermultlich sagen. Ich habe vielleicht morgen Nacht mehr Zeit, da irgendwie in der von Dir gewünschten Ordnung tätig zu werden und dieses Verfahren zu machen. Wirklich denke ich, dass wir hier anders mit öffentlichen Institutionen umgehen müssen - egal wie viele Artikel das schafft, so lange es Artikel mit Informationen und potentiell besser abgewogenen Urteilen schafft als Internetauftritte dieser Institutionen. Den Konflikt riskiere sollten wir denn riskieren. --Olaf Simons
Wikipedia wird durch einen Artikel mit fraglicher Relevanz nicht bedroht (interessante Vermutung über mich, spricht Bände). Wann bist Du wieder in Deutschland?--Engelbaet 16:54, 2. Sep. 2011 (CEST)
(no reply): Der o.g. Teilnehmer, war ich. Wie mir mitgeteilt wurde, wurde Olaf dann nachträglich noch einmal gebeten, sich "die Sache anzusehen". Bei einer LP wird es imho keine neuen Fakten zum SIF geben, die wüsste ich (hab ja schon getan, was ich konnte). Interessant fände ich, falls RK für Forschungszentren, An-Institute, Forschungsprojekte auf den Prüfstand kämen. Fg, --Emeritus 17:58, 2. Sep. 2011 (CEST)

Ich hab gerade den ersten Tag der Finnland-Konferenz hinter mir und bin nach 12 Vorträgen und Bankett reif für die Herbstgrippe. Genau darüber sollten wir m.E., nachdenken, die RK zu verändern. Über öffentliche Institituionen auch bedrohliche von Anmaßung der Bedeuting, die es ja geben mag, sollten wir aufklärend berichten. Es gibt ein Interesse vor Veranstaltungen zu sehen, wer hinter solchen Institutionen steht. Ich fände es gut, da Wissen zu sammeln und verfügbar zu machen - gegebenenfalls auch kritisches. --Olaf Simons 21:06, 2. Sep. 2011 (CEST)

Olaf Simons, ich kann Deine Anliegen alle Verstehen. Ich finde auch, dass man sich in einer Diskussion zu einer Änderung gut auf einen Fall wie diesen beziehen kann. Nur ist das alles kein vernünftiger Grund, mich zu Overrulen. Wenn Du wieder fit bist, denke noch mal nach und ziehe bitte die richtige Konsequenz aus Deinem regelwidrigen Handeln.--Engelbaet 09:01, 3. Sep. 2011 (CEST)
Vielleich können wir hier zur übergeordneten Lösung kommen Wikipedia Diskussion:Relevanzkriterien#Akademische Einrichtungen. Aus Finnland --Olaf Simons 08:59, 4. Sep. 2011 (CEST) PS die nächste 4 Tage bin ich in Oxford und erneut nicht immer erreichbar.
Ich habe den Wiedergänger-Artikel auf Benutzer:Agnostizi/Mitteleuropäisches Institut für Philosophie (SIF) in Prag zurückverschoben. Ich halte es nicht für akzeptabel, am Procedere vorbei Fakten zu schaffen, und danach keine Zeit mehr zu haben. Status quo war die begründete Löschung nach LD, den habe ich wiederhergestellt. Wenn du den Status quo ändern willst, müsstest du eine etwaige Wiedereinstellung im ANR mit dem LD-entscheidenden Admin klären oder eine Löschprüfung zur Wiederherstellung aufmachen. Wenn ich das recht sehe, hast du dich 2011 zweimal mit einem Diskussionsbeitrag an Löschdiskussionen beteiligt, eine Löschung nach LD (statt nach Aufräumarbeiten) habe ich in deinem Lösch-Logbuch gar nicht gefunden. Vielleicht könnte ein wenig mehr Übung nicht schaden, bevor du deine Knöpfe einsetzt. Der Vorschlag auf WD:RK ist davon unabhängig. --Minderbinder 10:26, 4. Sep. 2011 (CEST)

Ich versprach Benutzer:Agnostizi ihm diesen Konflikt zu ersparen - und beliebigen Ärger auf mich zu nehmen. Verschob der Artikel darum in meinen Benutzerraum. Benutzer:Olaf Simons/Mitteleuropäisches Institut für Philosophie (SIF) in Prag. Wie gesagt bin ich derzeit nur bedingt Internetverbunden. Vom Flughafen Helsinki --Olaf Simons 16:33, 4. Sep. 2011 (CEST)

Aufklärung[Bearbeiten]

Salut Olaf, habe mitbekommen, dass Du z. Z. auswärts zu tun hast und will Dich nicht weiter in Anspruch nehmen, sondern nur wissen lassen, dass ich Antworten auf meinen Diskussionsbeitrag nicht als besonders dringlich ansehe. Bis später also mit besten Grüßen und Wünschen -- Barnos -- 12:27, 4. Sep. 2011 (CEST)

Antwortete da (und zweifle sehr an den guten Gründen - das was ich tat, tat ich mit einem ausgiebigen Nachdenken über Wissensstrukturten im 17. und 18. Jahrhundert. Ich weiß nicht, ob zu Genüge klar ist, dass dies mein aktuelles berufliches Feld ist. Bin das sehr skeptisch, kann den umgegliederten Artikel aber auf Konferenz nicht lesen. Meiner Ansicht nach wirst Du da nicht so einfach im Text von 40 Druckseiten mal eben ein Kapitel vom Ende vorschieben. Bin mir nicht sicher, dass Du das mit aktuellem Nachdenken über die Umgliederung der Wissensstrukturen getan hast. --Olaf Simons 11:45, 5. Sep. 2011 (CEST)
Habe ebenfalls vor Ort geantwortet. Denke nicht, dass etwas anbrennt. Sei also bitte unbesorgt! Best wishes -- Barnos ---- 14:56, 5. Sep. 2011 (CEST)

Forschungszentrum Gotha für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien[Bearbeiten]

Da Du diesen Artikel nun mehrfach in einschlägigen Diskussionen angesprochen hast und dort in der Tat eine eigenständige Relevanz der zentralen Hochschul-Einrichtung bisher nicht deutlich zu erkennen ist, möchte ich Dich bitten, an Deinem Artikel noch mal nachzulegen und mit Belegen „eine eigenständige überregionale (internationale) Bedeutung in der Forschung oder Lehre“ (WP:RK#Hochschulen) nachzutragen. Wie bereits oben in einer anderen Diskussion bemerkt, eilt das nicht (WP geht nicht deswegen unter, dass aus einem Artikel die eigenständige Relevanz der Einrichtung nicht hervorgeht); es wäre aber dennoch schön, wenn Du es bei Gelegenheit richten könntest. Danke und freundlicher Gruß --Engelbaet 12:26, 8. Sep. 2011 (CEST)

Ich bin gerührt ob dieses Angebots der besonderen Feindschaft - und gebe mich (mit Humor) geschlagen: Setze doch einen Löschantrag. Ich kann gegen Dich (das wird Dir klar sein:) unmöglich gewinnen. Ich glaube es ist das einbfachste, Du änderst Deine Position gegenüber dem Problem. Das wird einfacher sein, als dass wir hier ein Kräftemessen veranstalten, bei dem Du mir am Ende sagst, ich hätte nicht genug nachgelegt, um Deine Löschung zu verhindern. --Olaf Simons 22:50, 8. Sep. 2011 (CEST)
Wenn Du es für Humor hälst, einem von mir aufgezeigten sachlichen Problem so zu begegnen, mag ich mit Dir darüber nicht disputieren. Wenn ich Dir eine „besondere Feindschaft“ anbieten wollte (oder Dich auch sonst irgendwie auf dem Kieker hätte), hätte ich Deine vermeintliche Relevanzerklärung neulich auf die LP-Seite geholt (und darauf gewartet, ob das nicht heftige Wiederwahl-Voten provoziert). Verwundert ob dieser Form der Resistenz.--Engelbaet 08:30, 9. Sep. 2011 (CEST)
Du sprichts von einem "von Dir aufgezeigten sachlichen Probelm", dem ich nicht so begegne, wie Du es von mir verlangst. Können wir kurz richtigstellen, dass, ganz im Gegenteil, ich Dich auf diesen von mir verfasste Artikel verwies und Dir sagte: "Du musst auch den löschen, wenn das Deine Messlatte für Relevanz ist". Du sprichts an, dass Du auch ein Admin-Enthebungsverfahren gegen mich durchführen kannst. Na klar. Und ich denke, Du wirst gewinnen, wenn Du es machst - es wird einfacher sein, dass Du gegen mich verfährst (mein Vorschlag: "der hat noch nie jemanden gesprerrt"), als wenn ich mich ein Jahr in die Löschhölle begebe und versuche, mich würdig unter Deinen Kriterien zu erweisen.
Ich war soeben mit Magnus Manske in Oxford, wo wir uns die dortige zukünftigen Forschungsdatenbank ansahen, die die Bodleian Library (relevant) mit Geldern der Mellon Foundation (für Deutschland nicht relevant) für historische Forschungsprojekte weltweit baut (drei nicht relevante kann ich in dem Zusammenhang nennen, sie schreiben in den letztn fünf Jahren Forschungsgeschichte - nicht in Wikiepdia). Sie suchen in Oxford Kooperationspartner - und Wikipedia ist für sie in vieler Hinsicht klein und unprofessionell - in machem größer. Wir plädierten dafür, Bilddateien auf Commons hochzuladen und auf Wikisource zu transkribieren und dachten darüber nach, ob es für Wikipedia Sinn macht, im Gegenzug von den Oxfordern Details der Datenbankstruktur für ein Wikimedia-Projekt zu kriegen. Meine Adminposition brauche ich im Moment, um hier auf Konferenzen aufzutreten. Wir zeigten am Bildschirm, wie wir mit der Masse der Benutzer fertig werden. Dafür brauche ich die Knöpfe - und das ist eine vollkommen Zweckentfremdung, magst Du sagen. Ich glaube ich unterliege Dir gerade auf ganzer Konfliktfläche.)
Zu den prekären Momenten der Digital Humanities Konferenz, die ich in Oxford in den Tagen zuvor besuchte, gehörte in der Nacht zuvor das Gespräch mit der Leiterin der Technik des Stanford Projekts "Mapping the Republic of Letters", die eine Seite zur Software eröffnet hatte. Mir muss sie von der Relevanz dieser Software nichts erzählen. Die hat unser Bild (es ist eine Visualisierungssoftwäre von Netzwerken) von der Wissenslandschaft des 17. und 18. Jahrhunderts massiv verändert. Wir versuchen soeben an diese Software zu kommen, sie ist im Wissenschaftsbetrieb und auch für WP massiv relevant. Man löschte den Artikel - und ich verstehe warum, auch wenn ich wünschte, es wäre unterblieben. Konflikte sind gut, wenn man Achtung des Gegners gewinnt und wenn man das, was man verteidigt, dabei nicht nur rettet, sondern noch größer macht. Diese Leute publizieren unter viel härteren Bedingungen und kapieren nach wenigen Minuten, wenn sie es mit jemandem zu tun haben, der nicht versteht, was sie anboten - die sind dann einfach weg. Da gewinnt WP nix, da verliert WP einfach nur grandios. Wenn ich Glück habe, schmunzeln sie über WP im Alltag - wie ich gestern nacht, da ich vor dem Weg zur Convention mit Freude die Artikel zu den beiden Nürnberger U-Bahnhöfen verlinkt sah, zwischen denen das Projekt stattfindet. U-Bahnhöfe haben eine WP-Lobby, die Wissensproduktion und ihre sehr komplexe Landschaft hat in der Enzyklopädie keine - und das wird sich natürlich ändern. Nicht zuungunsten der U-Bahnhöfe, aber zugunsten der Wissenslandschaft. Vielleicht nicht heute aber in fünf Jahren?
Du hast Recht mit der Vermutung, dass für mich Regeln wachsweich sind. Die machen wir, um genau dort hinzukommen, wo wir hinwollen. An dem Tag, an dem Wikipedia sich nicht mehr bewegt, weil die optimalen Kriterien gefunden sind, jene, die belegen, dass alles bleiben muss, wie es ist.. an dem Tag werden andere Projekte einfach nur neue Regeln machen und Wikipedia von links und rechts überrollen. Ich sehe, dass da außerhalb Projekte der Digital Humanities mit großer Finanz-Masse anlaufen. Die kommen zwar spät in die Puschen, aber über ein Medium wie WP laufen die bequem hinweg, falls sie uns nicht als Mitspieler entdecken - nur Mitspieler werden nicht getötet. Das ist mein Nachdenken, und falls Du es nicht teilen willst, sollten wir in Nürnberg so viel Bier gemeinsam darüber trinken, bis das irrelevant ist. --Olaf Simons 12:24, 9. Sep. 2011 (CEST)
Ich bin darüber, in welchen Kategorien Du in unserer Diskussion denkst, gelinde gesagt, entsetzt. Bei der gemeinsamen Arbeit an einer Enzyklopädie halte ich Kategorien wie „Gegner“, „Unterlegener“ oder gar „Feind“ oder „Getötete“ (die sich vielleicht in der Bestimmung der Strategie bei einer wissenschaftlichen Karriere oder eines Verdrängungswettbewerbs auf einem gesätttigten Informations-Markt noch mit Gewinn einsetzen lassen, auch wenn sie an Carl Schmitt erinnern) für wenig brauchbar.
Im übrigen habe ich in keiner Weise angesprochen, dass ich „ein Admin-Enthebungsverfahren gegen Dich durchführen“ kann, sondern davon gesprochen, dass sich mit einem LP-Verfahren möglicherweise heftige Wiederwahl-Voten provozieren lassen und ich dies nicht intendiert habe und ich keinen Grund „für eine besondere Feindschaft“ o.ä. sehe.
Hinsichtlich der Risiken starrer Regelwerke kann ich vieles von dem unterschreiben, was Du schreibst, glaube aber, dass es dennoch nicht darum gehen kann, im Projektalltag und in Admin-Entscheidungen Regeln „wachsweich“ zu machen. Die Diskussion um „Governance“ ist in unserem Projektalltag noch nicht richtig angekommen und das Konzept der „Good Governance von Admins“ überhaupt noch nicht operationalisiert.--Engelbaet 15:39, 9. Sep. 2011 (CEST)

Na ok, dann sind wir ja nen ganzen Schritt weiter - ist die nächste Frage, ob es demnach doch ne Richtung gibt, die Toleranzkriterien zu wissenschaftlichen (und vergleichbaren) Einrichtungen zu öffnen. Soeben sitze ich auf der Wiki-Con und höre, dass man einen Artikel zur Einrichtung machen will, die das Ding beheimatet - auch das ist ganz bestimmt nicht erlaubt. --Olaf Simons 16:50, 9. Sep. 2011 (CEST)

Das siehst Du vermutlich nicht richtig : Je besser ein Artikel ist, umso mehr ist „erlaubt“.--Engelbaet 17:04, 9. Sep. 2011 (CEST)
Im übrigen bin ich - wie schon in der RK-Diskussion vorgetragen - der Ansicht, dass die RKs für Forschungseinrichtungen recht niedrig sind. Probleme bestehen nur für junge Einrichtungen und für akademische Teile von Hochschulen und Ausgründungen aus/Joint Ventures von Helmholtz-, Leibniz- usw. Einrichtungen, da diese nicht automatisch eigenständig relevant sind, so dass hier zusätzliche Exzellenz- oder andere Alleinstellungskriterien gefordert werden.--Engelbaet 17:10, 9. Sep. 2011 (CEST)

Bericht zur WikiCon[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons,
zum Thema Aktion Benutzername = Klarname sende ich dir den Link zu meinem Bericht. Besten Dank für deine sehr hilfsbereite Mitwirkung bei meiner Recherche und schöne Grüsse --Jürgen Engel 16:31, 12. Sep. 2011 (CEST)

Danke für den Bericht, den ich mit Interesse las. Auf Deiner Benutzerseite wurde ich nicht ganz klug aus dem Ranking, das Du durchführtest. Vielleicht wäre es besser, die Benutzer mit diesem Tool zu verorten: http://toolserver.org/~soxred93/ec
Insgesamt scheint Dein Ergebnis komplexer ausgefallen zu sein, als Du anfänglich einkalkuliertest? --Olaf Simons 14:49, 17. Sep. 2011 (CEST)

FoB Gotha[Bearbeiten]

Hallo Olaf! Bitte nicht wundern, wenn die Frage etwas sonderbar ist – aber wärest Du so nett, eine Kopie weniger Seiten zur Verbesserung eines WP-Artikels aus der Forschungsbibliothek Gotha zu besorgen? Wir wären Dir sehr dankbar, denn es ist schwierig, an das Gewünschte ranzukommen. Schon mal im voraus freundlichen Dank und schöne Grüße, Doc Taxon @ Discussion 19:32, 4. Okt. 2011 (CEST)

Na klar. Gibt auch eine Gästematraze für jeden, der hier an der Bibliothek ein, zwei Tage lesen will. Easy. Schieb mir die Signatur rüber. (Gespannt was es ist...) --Olaf Simons 19:35, 4. Okt. 2011 (CEST)
  • Emil Baader: Ein Maler des Schwarzwaldes. Eine Begegnung mit Professor Gustav Traub in: Badischer Schwarzwaldverein (Herausgeber): Der Schwarzwald [Jg. 80?] Nr. 1/2 1943 S. 3-4
  • wenn möglich, mit Titelblatt und Impressum
  • Standort: FBG SMAG
  • Signatur: SPZ 4º 00080
  • (nur Sonderlesesaal)

Freu mich schon, Doc Taxon @ Discussion 19:49, 4. Okt. 2011 (CEST)

1943.. ist bestellt (hätte schon ein bisschen was Älteres sein können oder?) --Olaf Simons 20:07, 4. Okt. 2011 (CEST)
au weia, sorry!!!
Sag mal, wärest Du bereit, Deine Dienste für WP:BIBR#Praktische Hilfe zur Verfügung zu stellen? WP:BIBR steht dafür, zur Verbesserung von WP-Artikeln an Bibliotheken zu recherchieren und Benutzern ohne Bibliothek (oder entsprechender Literatur) vor Ort Material (als Scan o. ä.) zur Verfügung zu stellen, und das ganz freiwillig. In unserem Team wird niemals jemand für diese Besorgungen gezwungen, wenn's gerade nicht passt, passt's halt nicht. Du kannst Dir ja vielleicht mal WP:BIBR durchlesen oder überfliegen. Die Gothaer Forschungsbibliothek stellt für uns mit Sicherheit einen Gewinn da, vor allem, wenn ältere Literatur benötigt wird. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Du Dich unserem Team anschließt. Du wärest herzlich willkommen. Einen schönen Abend noch, Doc Taxon @ Discussion 20:22, 4. Okt. 2011 (CEST)
Schon getan, gespannt, was kommt --Olaf Simons 20:29, 4. Okt. 2011 (CEST)
Dann heiße ich Dich hiermit im Namen unseres Teams ganz herzlich Willkommen. Gute Nacht, Doc Taxon @ Discussion 20:36, 4. Okt. 2011 (CEST)
Gilt das nur für die Bestände in Gotha oder auch in Erfurt? Die Bibliotheken hängen ja zusammen. -- Doc Taxon @ Discussion 19:04, 5. Okt. 2011 (CEST)
Die Bestände sind räumlich getrennt. Neue Bücher kommen mit 1 Tag Lieferzeit von Erfurt nach Gotha, Altbestände - beide Bibliotheken haben welche - muss man im jeweiligen Sonderlesesaal lesen. Gotha ist da unglaublich reich bedient. Wer 1500 bis 1800 liebt, dem wird hier nicht langweilig, und die Bibliothekare sind super hilfreich - alles wird in 'ner halben Stunde aus dem Archiv geholt, auch mal 70 Bände eines Journals, die dann Wochen auf einem Wagen im Lesesaal für Dich stehen. Absolut genial. (Dein Band wird schon da sein, ich war indes heute hiermit in Göttingen Wikipedia:Bibliographisch-archivalische Datenbank --Olaf Simons 20:22, 5. Okt. 2011 (CEST)

Aufklärung – der Dritte im Bunde[Bearbeiten]

Salut Olaf, der politikgeschichtliche Spezialartikel hat nun erste Gestalt angenommen, und der Gesamtentwurf liegt auch vor. Bei den anstehenden Bemühungen um adäquaten inhaltlichen Abgleich, begriffsklärende Hinweise und sachgerecht differenzierte Verlinkung setze ich auf anhaltend gutes Einvernehmen. Sonntagsgrüße -- Barnos -- 12:50, 9. Okt. 2011 (CEST)

Benutzerin:Elya/GLAM[Bearbeiten]

Siehe dort. Grüße Catfisheye 21:34, 9. Okt. 2011 (CEST)

Gothas Text[Bearbeiten]

Hi! Habe Dir dazu kurz eine eMail geschrieben ... Grüße, Doc Taxon @ Discussion 18:26, 1. Nov. 2011 (CET)

Na dann: sehen wir wie Dein Postfach sich macht... --Olaf Simons 18:34, 1. Nov. 2011 (CET)
Ja okay, alles angekommen. Echt super, vielen Dank!!! Selbstverständlich bin ich bereit, Deine Auslagen zu begleichen. Schönen Abend noch, Doc Taxon @ Discussion 18:41, 1. Nov. 2011 (CET)

Einladung[Bearbeiten]

Solltest du vielleicht noch über die Vereinsmailingliste jagen, ein kurzer Aufruf im Kurier wäre auch nicht schlecht. LG, --Anneke 10:08, 3. Nov. 2011 (CET) (Glaube nicht, dass viele die CPB-Seite lesen).

treffen in der resonanz am donnerstag[Bearbeiten]

hallo olaf,

wegen des besuchs von achim haben wir die resonanz diese woche auf donnerstag verschoben. da sich inzwischen mehr teilnehmer für donnerstag als für freitag angemeldet haben, werde ich den freitagstermin jetzt absagen.

ich würde mich freuen, dich am donnerstag in der resonanz zu sehen! details wie immer hier: WP:Berlin.--poupou review? 22:50, 7. Nov. 2011 (CET)

Hm, terminlich noch nicht ganz glücklich. Ich muss mal sehen. --Olaf Simons 15:44, 8. Nov. 2011 (CET)
Nein, das klappt terminlich ganz und gar nicht. Robert Darnton ist Donnerstag abend hier zu Gast, ganz dringender Termin. Ich meinerseits habe trotzdem nicht dagegen Freitag Abend in Berlin mit Leuten zu essen. Gruß, --Olaf Simons 17:11, 8. Nov. 2011 (CET)

Herzlichen Glückwunsch[Bearbeiten]

Birthday-wish.jpg

Hallo Olaf Simons! Ich wünsche Dir zum runden Geburtstag alles Gute und vor allem: gutes Gelingen mit Deinen beachtlichen Projekten.

Viele Grüßem [ˈjonatan] (ad fontes) 23:39, 8. Dez. 2011 (CET)

Ach, wunderbar und Danke - Gruß hinüber, und Gute Nacht. (Hoffen, wir dass das Projektchen klappt, es übt gerade laufen im geheimen...) --00:29, 9. Dez. 2011 (CET)
Ach von mir auch, schöne Glückwünsche dann nachträglich. Außerdem hatte ich Dir gestern eine wikimail geschrieben. Weiß nicht, ob Du schon gesehen hast?! -- Doc Taxon @ Discussion 16:14, 9. Dez. 2011 (CET)
Komme gerade dazu, ins Postfach zu sehen, aber werde erst Montag nachdenken können alles durchgehen (und klar Zeug aus dem Bibliothek ziehen ist easy und soll geschehen, wenn es darum ging) --Olaf Simons 16:00, 10. Dez. 2011 (CET)

+1 Hoffe das mit den Bild war ok. ;) Tschüß Ra Boe --watt?? -- 13:41, 10. Dez. 2011 (CET)

Forschungsfrage[Bearbeiten]

Moin Olaf, ich habe Dir soeben eine E-Mail mit einer Forschungsfrage gesandt. Schönen Abend --Jürgen Engel 18:07, 18. Dez. 2011 (CET)

dort rasch beantwortet (alle fehlenden Buchstaben und im Tippen unordentlich gewordenen Sätze sind mir zu verzeihen, ich musste dass zwischen zwei Arbeiten rasch tun, sonst hätte ich es gar nicht tun können. Daraus zu veröffentlichen? Nur nach stilistischer Korrektur ;) --Olaf Simons 19:49, 18. Dez. 2011 (CET)
Besten Dank für Dein schnelles Antworten. Ich melde mich morgen dort noch einmal. Viele Grüsse --Jürgen Engel 21:24, 18. Dez. 2011 (CET)

Hallo Olaf,
mein Nachdenken hat etwas gedauert. Wir können die von mir eröffnete Diskussion nun hier weiterführen, weil sie von einem allgemeinen Interesse ist: In meinem Antrag zum Programm Nord habe ich - wie mir erst jetzt aufgefallen ist - die Regeln bezüglich der Theoriefindung unbeachtet gelassen. Eine kritische Diskussion entstand deswegen über die von mir eingeplanten Interviews und Exkursionen. Das Programm Nord hat seit 1953 die Landschaft der Westküste Schleswig-Holstein intensiv gestaltet. Jedoch gibt es zu diesem Akt einer Landschaftsgestaltung kaum wissenschaftliche Dokumentationen. Genau in diesem Mangel sehe ich für WP eine Chance, mit öffentlicher Wirkungsamkeit eine Darstellung zu erbringen. Schöne Grüsse --Jürgen Engel 12:38, 20. Dez. 2011 (CET)

Soweit ich sehe, bin ich nicht berechtigt, Deinen Plan anzusehen. Ich selbst legte meinen Antrag auf Commons ab, um allen den Zugriff zu emöglichen. --Olaf Simons 13:53, 20. Dez. 2011 (CET)
Um eine Änderung kümmere ich mich; der Schutz stammt gar nicht von mir. Schöne Grüsse --Jürgen Engel 11:02, 21. Dez. 2011 (CET)
dass weiß ich, dass er nicht von Dir stammt ;) --Olaf Simons 11:15, 21. Dez. 2011 (CET)

Europäische Buchproduktion[Bearbeiten]

Hallo. Könnte dich interessieren. Frohe Weihnachten und guten Rutsch! Holiday 12:19, 22. Dez. 2011 (CET)

auf REisen und ohne Netz. Du machst Sachen! (Hoffentlich kapieren die Betrachter das das keine kontinuierlichen Werte sind mit den Verzehnfachungen... Und wie genau belegt man das. Ich muss mich mal über deine Sekundärliteratur hermachen. Du hast den Termin April 27-28 auf http://www.wiki-grid.org wahrgenommen? -Olaf Simons 18:09, 23. Dez. 2011 (CET)
Hui, du machst richtig Ernst. Da werde ich leider nicht können, aber falls es um die Aufnahme von 'meinen' Graphiken in die geplante Datenbank geht, bin ich stets da für dich. Frohes Neues! Holiday 10:28, 2. Jan. 2012 (CET)

Programm Nord[Bearbeiten]

Hallo Olaf, den Antrag ohne Kostennennung magst Du hier finden. Schönen Gruss --Jürgen Engel 18:20, 22. Dez. 2011 (CET)

muss warten bis zur Jahreswende. Gute Tage! --Olaf Simons 18:11, 23. Dez. 2011 (CET)
Hm, spannendes Projekt. Sag mir, mit welcher Problemlage Du konfrontiert bist (ich kan gerade nicht Diskussionen durchsuchen), und sag mir mit welchem Nachdenken ich Dir helfen kann. Dass ich grundsätzlich WP offen she für Feldforschung - ist kein Geheimnis). --Olaf Simons 22:57, 2. Jan. 2012 (CET)

WP:BIBA#Lexikon deutschbaltischer Theologen[Bearbeiten]

Hallo Olaf! Nur kurz: ist das erledigt? Dann können wir diese Anfrage ja ins Archiv verschieben ... Schöne Grüße, Doc Taxon @ Discussion 14:25, 12. Jan. 2012 (CET)

Gut, dass Du nochmal nachfragst. Ich vergaß. Habs gerade bestellt, soll Montag an der Theke sein, kann relevante Seiten demnach bequem hier kostenlos einscannen. Soll geschehen. Mea culpa, ich vergrabe mich gerade zum Schreiben. --Olaf Simons 14:38, 12. Jan. 2012 (CET)

Deine Einladung auf der DS Raubdruck[Bearbeiten]

Danke, das ist sehr nett. Ich kann aber als WP-Autor nicht mehr gewonnen werden, weil ich bereits als Autor verloren wurde. Was ich da mache, ist eine Ausnahme, wenn überhaupt mach ich was in der Auskunft und es wär mir auch lieb, wenn du dich um diesen man-in-mission-Abschnitt kümmern könntest, weil IPs (auch administrativ) mit einem (noch tiefer abschreckenden) Mißtrauen behandelt werden. Die Argumente hab ich ja schon zusammengetragen. Man sollte nur warten, daß sich der Kollege Trustable nochmal äußern kann, damit er nicht am Ende einen sinnlosen Editwar anfängt.... Gruß (und wech) --84.191.144.222 22:59, 10. Apr. 2012 (CEST)

Ich dachts mir schon so (mit der Vergangenheit als Account), da normale IPs eben dergleichen nicht bringen - von der Auskunft in die Disku rübersehen und von dort aus in'nem Artikel noch Dinge gradesetzen. Indes ist auch mir die Auskunft eine der sypathischsten Baustellen, genieß den Tag. --Olaf Simons (Diskussion) 13:37, 11. Apr. 2012 (CEST)
Ich habe auf Schwarzdruck geändert. Könntest du das bitte sichten und eine Zeit lang in deine Beobachtungsliste aufnehmen? Grüße --84.191.140.199 17:03, 14. Apr. 2012 (CEST)
Ich setzes auf Liste und kontaktierte hier Benutzer_Diskussion:Wheeke#Schwarzdruck für das Revert, das Du erntetest. Will da nicht sogleich mit revertieren durch die Wand gehen. --Olaf Simons (Diskussion) 20:08, 14. Apr. 2012 (CEST)
Dank dir. Siehst du, genau das (aber natürlich nicht nur das) macht mich so lustlos. Ich bin gespannt, wie er seine Behauptung der Üblichkeit belegt. Ich habe wirklich sehr lange nach Nachweisen gesucht und das Einzige war der wirklich sehr überraschende Fund eines Gebrauchs im Spiegel 1985 (siehe Thread in der Auskunft). Überraschend, weil noch 1986 die sehr agile berliner Raubdruckerszene eine Broschüre publizierte: Himburg, Fritz, Wieland Trattner Hans Luft u. a.: Abenteuer des Lesens. Jahr 100 Buch der Raubdrucker. (hier ein Titelbild bei zvab, dort wird die Broschüre auch noch öfters angeboten). Einer der Anbieter, die Fundus-Online GbR beschreibt: "Berlin: Verlag zur Unterdrückung der Wirklichkeit, 1986. 1. Auflage. 1000 numerierte Exemplare. 99 S. Broschiert. Papierbedingt leicht gebräunt, sonst gutes und sauberes Exemplar. - Inhalt: Einleitung: Fritz Himburg: Monopol, Zensur und Leselust -- Wieland Trattner: Schreiben eines Nachdruckers -- Dokumentation: G.W.F. Hegel: Über geistiges Eigentum (1819-21) -- I.D.: Maßregeln zum Schutze des deutschen Buchhandels gegen den Nachdruck (1834) -- A. Brauer: Meyers Lexikon -- Raubdruck-Resolution der Literaturproduzenten (1970) -- Henryk M. Broder: Wir sitzen nicht in irgendwelchen Kellerlöchern (1970) -- Helmut Schmitz: Von Raubdruckern und anderem Druck (1976) -- Robert Schäfer: Sonderumlage Raubdrucke (1976) -- K.D. Matschke: Aus der Trickkiste der Raubdruckfahnder (1978) -- H.D. Heilmann: Liest's stirbst's. (1983) -- Klaus G. Renner: Wem gehört Scheerbart? (1985) -- Rezensionen: P.P Zahl: Vom Ende an: Kein Geisterhaus (1985) -- Mathias Bröckers: "Freiheit ist wichtiger als Wahrheit" - "Wurzeln", die Autobiographie des Karl Otten (1986) -- Nachwort: Hans Luft: Gemeinfreiheit und Privileg -- Textnachweise." Die Broschüre hat in ihrer Intention auch dem armen Bräunlich nachgewunken (aber auch noch ein bißchen die Zunge rausgestreckt) der schon gescheitert war und begonnen hatte, abzudrehen, den aber natürlich auch alle kannten, weil er nie darauf verzichtet hatte, seinen Hund Zicke mit in die Kneipen zu nehmen, wenn er auf die Jagd nach Verkäuferinnen und Verkäufern ging oder die neuesten Raubdrucke ankaufen wollte (er war ja auch ein guter Kunde :). Man erkannte ihn also sofort... Die RaubdruckerInnen selbst hatten zumindest in Berlin zur Zeit des Spiegel-Artikels eigentlich überhaupt kein Problem mit dem "Raub". Es wurde sich erst viel später daran gestört und nach meiner Erinnerung da nicht im Gutenberg-Universum sondern zuerst im Zusammenhang mit den digitalen Techniken, mit dem Kopieren von Computerprogrammen und dann vor allem nochmals breiter als Antwort auf die Kriminalisierungskampagnen der Unterhaltungsindustrie. (Bei der Frage der Raubkopien von Programmen gab es eine Schule, die davon ausging, daß die konkurrierenden Softwarefirmen dies zugunsten der Verbreitung der Programme durchaus hinnahmen. Es gab eine Zeit lang Universitätsstädte, die entweder von Word oder von WordPerfect dominiert waren, je nachdem, welches Programm dort sich nichtlizensiert am schnellsten verbreitet hatte.) "Schwarz" wurde ja schon seit den 1970er Jahren im Kontext mit Schwarzpressungen von Schallplatten benutzt und war Teil der Kampagne "Schwarz Hören und Sehen kommt teuer zu stehen". Bei Kopien von Musikstücken auf Cassetten wurde nach meiner Erinnerung in den 1970ern die Problematik Raub-oder-Schwarz überhaupt nicht thematisert. Aber Schwarz und Raub existierten undiskutiert nebeneinander für unterschiedliche Bereiche. Das wäre also eigentlich zu verifizieren und nachzuzeichnen: ab wann genau die Begrifflichkeiten problematisiert werden und von wem. Und da bin ich auf einen seriösen, validen Beleg gespannt, der auch berücksichtigt, daß Wikipedia seit 2008 Begriffsetablierung betreibt, sich also auf die Zeit vor 2008 bezieht und eine Üblichkeit "ohne Frage" nachweist, die als lapidare Behauptung bei einem Blitzrevert Bestand hätte. Grüße --84.191.140.199 21:28, 14. Apr. 2012 (CEST) p.s. Wenn Wheeke wirklich so viele Nachweise hat, kann er sich ja sicher auf diejenigen beschränken, die vor dem dem 23. März 2008 publiziert wurden. Ich habe die FU-Sache auch gesehen, aber ich hätte im Traum nicht daran gedacht, damit zu argumentieren, weil eben nicht mehr ausgeschlossen werden kann, inwieweit der Text von dem damaligen Wikipedia-Artikel beeinflußt ist. Lieber Olaf, ich bin zu sorgfältig für dieses Projekt und es macht mich zu müde. Ich halte mich jetzt lieber raus und überlasse das euch, das wichtigste habe ich ja geschrieben... Grüße --84.191.140.199 22:06, 14. Apr. 2012 (CEST)
Hallo Olaf, ich habe heute erst gesehen, daß Wheeke hier schon vor einiger Zeit auf Diskussion:Schwarzdruck geantwortet hat. Ich habe mir jetzt die Zeit abgezwackt und dort Stellung genommen. Allerdings beginnt mich der ganze Vorgang doch zunehmend zu verärgern. Vielleicht paßt du ein bißchen auf mich auf, daß ich nicht zu unfreundlich werde? Das würde auch helfen. Helfen würde natürlich auch, wenn du meine Argumente nochmals kritisch prüfst und abwägst und deine eigene Sicht beiträgst, damit das da nicht nur dialogisiert. Ich halte die Sache zwar für mehr als eindeutig, aber es sollte ja auch ein Verständnis für einen Konsens hergestellt werden. Grüße --84.191.147.160 21:55, 26. Apr. 2012 (CEST)
Nachtrag: Durch diese Initiative und Stellungnahme von Jbergner möglicherweise erledigt. --84.191.146.109 10:18, 27. Apr. 2012 (CEST)

LP Mitteleuropäisches Institut für Philosophie (SIF) in Prag[Bearbeiten]

Servus Olaf, ich hab den Artikel mit einem Wiederherstellungsersuchen in die Löschprüfung gegeben. Grüße, -- Hans Koberger 10:42, 21. Jul. 2012 (CEST)

Grüß Dich Hans, das befürworte ich außerordentlich! Will dort noch dazu Stellung nehmen. --Olaf Simons (Diskussion) 20:42, 24. Jul. 2012 (CEST)
Ich hab auch mein Unverständnis für den L-Vorgang ausgedrückt. Im Artikel habe ich den Abschnitt "Herausgeberschaften am Institut" für die Reihen Libri nigri und Libri virides eingeführt, weil, ohne SIF könnte Hr. Sepp in dieser Form gar nicht tätig gewesen sein. Aber das könnte man auch kritisch betrachten. Auch die dritte Jahrestagung = vierte internationale Tagung habe ich ergänzt, damit es nicht heisst, am Artikel würde gar nicht gearbeitet. Gruß, --Emeritus (Diskussion) 22:47, 24. Jul. 2012 (CEST)

Popularphilosophie[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons, mir fällt gerade auf, dass es diesen Artikel leider nicht gibt. Hättest du zeit und Lust? Liebe Grüße -- Leif Czerny 14:47, 22. Jul. 2012 (CEST)

Deschamps[Bearbeiten]

Hi Olaf, bin gerade auf den Sub-Stub zu Léger Marie Deschamps gestoßen. Kannst Du da vielleicht ein paar Sätze beitragen? Klingt ja prinzipiell nach einer Interessanten Persönlichkeit. Beste Grüße --David Ludwig (Diskussion) 20:46, 11. Sep. 2012 (CEST)

de.GLAMwiki 2013[Bearbeiten]

Hallo liebe GLAM Interessierte,

in der nächsten Zeit wollen wir gemeinsam den ersten deutschen Workshop zum Thema GLAM veranstalten. Der Wochenend-Workshop richtet sich an Wikimedianer die Erfahrungswerte im Bereich GLAM haben oder sich für das Thema GLAM interessieren.

Um ein outputorientiertes Arbeiten sicherzustellen sind im Reiter Programm vorläufige Zielsetzungen ausgearbeitet. Wenn ihr eigene Ziele/Vorstellungen habt bearbeitet entweder die Seite oder kommentiert auf der Diskussionseite. Absicht ist es, vor der Veranstaltung einen realistischen Katalog mit Zielsetzungen zu entwickeln, der dann in das Veranstaltungsprogramm umgesetzt wird. Die Ergebnisse sollen nach der Veranstaltung aufbereitet werden und nach anschließender Diskission in der Community einen verbindlichen Charakter bekommen.

Weitere Details rund um die Durchführung der Veranstaltung findet ihr im Reiter Organisation. Mit Unterstützung von WMDE ist es möglich die Veranstaltung mit 20 Teilnehmern stattfinden zu lassen. Um zeitnahe Anmeldung und Kommentare auf der Projektseite wird gebeten.

Regards, Peter Weis (Diskussion) 22:53, 24. Jan. 2013 (CET)

Thüringer Stammtisch[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons! Ich möchte dich gerne auf den 8. Thüringer Stammtisch am 2. August in Weimar hinweisen. Es wäre toll, wenn du auch kommen könntest! --Balderych (Diskussion) 14:44, 21. Jul. 2013 (CEST)

Na das ist soch erfreulich und ich will zusehen, dass ich's hinkriege. Gruß --Olaf Simons (Diskussion) 00:13, 22. Jul. 2013 (CEST)
Klingt vielversprechend! Bitte vergiss nicht, dich auch als Teilnehmer einzutragen, um die Reservierung zu erleichtern. --Balderych (Diskussion) 12:23, 24. Jul. 2013 (CEST)
Hallo Olof, da wir gestern kurz über Wikisource gesprochen haben, hier noch ein Hinweis auf das erste Wikisource Arbeitstreffen, das vom 18 bis 20.10.2013 in Leipzig stattfindet. PS: Vielleicht noch eine Frage zu dem von dir beschriebenen Projekt mit der Korrespondenz von Wissenschaftlern; gab es ein fertiges Konzept wie Metadaten in WD mit den Texten in WS verknüpft werden sollten? Gruß, --Arnd (Diskussion) 23:45, 5. Aug. 2013 (CEST)

Eine Story bereden (Leserunde)[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons, hier wird eine Story beredet ("Der Bär kletterte über den Berg") von Alice Munro. Da du dich mit Literatur auskennst, kam mir die Idee, dich einzuladen. --Jackentasche (Diskussion) 19:52, 2. Nov. 2013 (CET)

  • puh, Jackentasche, Ihr rezensiert Hörbücher! Nichts was ich eben mal schnell lese und bedenke (geschweige denn schon gelesen habe)?! Ihr seid (nette) Wahnsinnige. Ich sah darüber und resignierte. --Olaf Simons (Diskussion) 11:26, 5. Nov. 2013 (CET)
  • So schnell resignieren? Keineswegs nur als Hörbuch. Denn zwei haben den Text gelesen, einer auf Englisch, einer auf Deutsch. Auf was hättest du denn Lust. --Jackentasche (Diskussion) 12:09, 5. Nov. 2013 (CET)
  • Englisch, wenn das das Original ist. Ich muss mal sehen wie ich es in den knappen Zeitplan kriege, und bin ja eigentlich Skeptiker auf dem Gebiet der Literaturrezension. Sie interessiert mich als historisches Artefakt, ich frage mich, warum wir das machen in unserer Kultur - denke darüber nach dass es eine Art Domestikation der Literatur ist. Ich selbst meide es seit der Schulzeit, dergleichen zu tun - aber warum nicht? --Olaf Simons (Diskussion) 12:49, 5. Nov. 2013 (CET)
  • Eine andere Bezeichnung für das Format ist "Leserunde", vielleicht hast du darauf mehr Lust. --Jackentasche (Diskussion) 16:38, 6. Nov. 2013 (CET)

Rezensionen eine Art Domestikation der Literatur[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simon, keine der Rezensionen zur Story von Alice Munro lässt aus meiner Sicht wirklich Raum für "struppige Lesarten" wie ich das nenne. Das war einer der Gründe, warum ich über das Werk mal mit anderen reden wollte. Wiki-Format war der andere: so könnte man das doch ausprobieren! Weitergehend: Schreiben über (zeitgenössische?) literarische Werke hat demnach überhaupt eine domestizierende Wirkung, und: das Reden über Literatur zwischen Tür und Angel dann auch. Jetzt kommt ein Twist, den vielleicht Munro selbst auch machen würde: Eine Story sei nicht wie eine Straße, sondern wie ein Haus, in dem man herumwandere und dessen Fenster die Aussichten beeinflussen. Wikipedia-Artikel über literarische Werke oder überhaupt zu künstlerischen oder fiktiven Sachen wären demnach auch eine Domestizierung. Interessant, wenn du das so meinst. Also nehme ich an du hast selbst nie Artikel zu literarischen Werken verfasst, zumindest nicht zu zeitgenössischen. Was meinst du: (Wie) kann man Domestizierung entgegenwirken in Artikeln bei Wikipedia. --Jackentasche (Diskussion) 13:44, 7. Nov. 2013 (CET)

Einladung 27. Mai abends: Gemeinsam an Literatur-Artikeln schreiben[Bearbeiten]

Adrianne Wadewitz, ein Gesicht der Wikipedia

Hallo Olaf Simons, danke für deine Artikel! Am Dienstag, 27. Mai 2014 startet ein Projekt für gemeinsames Artikelschreiben/Editieren in memoriam Adrianne Wadewitz (en). Von 17-21 Uhr (MESZ) findet ein erstes Treffen im Web statt. Adrianne Wadewitz war Literaturfachfrau, also beginnen wir in dieser ersten Runde mit Artikeln zu Literatur. Wenn du Leute kennst, die Interesse haben könnten, kopiere bitte den Link dieser Projektseite und sende ihn weiter - danke! Einsteiger*nnen sind herzlich willkommen! Alle anderen auch ;-) Alle Ideen, Fragen und Anregungen sind ebenfalls willkommen, siehe „Disk“. --C.Koltzenburg (Diskussion) 18:25, 13. Mai 2014 (CEST)

Konzepte zuerst[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons, was würdest du hiervon halten? Gruß, --C.Koltzenburg (Diskussion) 13:40, 23. Mai 2014 (CEST)

Wohl kaum eine Überraschung[Bearbeiten]

für Dich, dass Deine Erfahrungen niemand hören will (mein Kommentar). Aber schade. Ich, als gebildeter Laie, halte ja auch wenig von der in div. Zielprojektionen von Wikimedia-Institutionen vorgesehenen Orientierung auf Anwerbung möglichst vieler Experten, schon allein weil die konkreten Probleme einfach nicht gesehen werden. Ich könnte da auch noch'n paar Geschichten aus meinem Bekanntenkreis erzählen, oder aus meiner Admintätigkeit, wo ich auch immer wieder mal Kontakt mit auf VM gemeldeten Experten hatte. Auf der anderen Seite handelt es sich ja tatsächlich auch um ein echtes Qualitätsproblem, weil die liebliche Beleg- und Einzelnachweisfolklore der Wikipedia für einen Überblicksartikel ungeeignet ist.--Mautpreller (Diskussion) 10:33, 3. Jun. 2014 (CEST)

Tja, diese Debatte ging komplett in die Hose an der Realität vorbei. Geh durch die Uni frage Leute ab Promotionsstipendium aufwärts, was sie von Wikipedia halten (gemischtes Echo, gerade da sie Studentenmist aus WP abgeschrieben dauernd lesen müssen, doch den Erfolg von WP anerkennen müssen), ob sie WP benutzen (wenn sie ehrlich sind: dauernd), ob sie darin editieren würden (ja klar) (doch ehrlich, sie würden schon nach dem Einloggen genug haben, nicht weil das System technisch schlecht ist, sondern weil das Medium intransparent mit ihnen umgeht). Und es gibt kein Nachdenken in Wikipedia darüber - außer: Der Fehler liegt auf der Seite derer, die nicht mitmachen.

Überfällige Innovationen und Kurskorrekturen sind, denke ich:

  • Die sofortige Abschaffung der gesichteten Version. Spam und Vandalismus müssen wir anders ausschalten als durch eine Unterwerfung neuer Autoren unter eine Aufsicht, die sie nicht kennen, mit der sie nicht kommunizieren können und die sie nur nach wohlmeinenden Erläuterungen von Marcus Cyron (den ich sehr mag) verstehen. Es ist ein Unding, dass Leute editieren und nichts davon wird auf dem Bildschirm sichtbar - das ist mieser als Facebook und Twitter. Wir in WP bemerken das nicht mehr, weil wir sichtbar editieren, doch habe ich unter meinen besten Kollegen drei mal mit angesehen, dass das das sofortige Ende war, und danach keinen weiteren Test mit anderen Kollegen mehr gemacht (schließlich muss ich WP ja verteidigen als Urgestein).
  • Eine dringende Innovation: Das Autorstatement - eine Notiz wer hier schrieb, kontroverse oder friedlich verfasst, sozusagen die Kurzfassung der Disku und der Versionsgeschichte, bei der sich die Beteiligten halt zusammenraufen müssen. Wenn man einen Artikel mehr oder weniger kollektiv verfassen kann, ob in Editwars oder in Konsens, muss man auch mehr oder weniger kollektiv nach außen bekennen können, wer "Hauptautoren" waren und wie viel Konsens unter den Beteiligten besteht. Was wir bei Fotos haben, brauchen wir auch bei Artikeln. Mein recht als Fotograf ist unter der selben Lizenz unendlich viel besser als mein Recht als Artikelschreiber - die Lizenz schafft nicht dasselbe bei Fotos und Artikeln.
  • ...die langfristige Abschaffung der "No Original Research" und der "Neutral Point of View" Klauseln und der "Relevanzkriterien". Der Zielpunkt ist dabei nicht der Wildwuchs der Selbstdarsteller. Der Zielpunkt muss dabei die Öffnung von Wikipedia (und vor allem Wikidata) gegenüber dem Wissenschaftsbetrieb sein, der die nächste Qualitätsebene beherrscht. Die Wissenschaften sind uns als Wissensanbieter gerade überlegen, da sie alle diese WP-Klauseln ablehnen. Die Wissenschaften errangen original research, den aktorial verteidigten point of view und Auflösung der Relevanzkriterien gerade in einer Überwindung des barocken Gelehrtentums und seiner heimlichen enzyklopädischen Autoritätenhörigkeit. Wir müssen von der Encyclopedia Britannica lernen, nachdem wir sie töteten. Wir müssen uns der Forschung öffnen. Jedes Hände über den Kopf zusammenschlagen unter dem Aufschrei "ja was passiert denn, wenn wir unserer Community von Selbstdarstellern solche Tore öffnen!!!" - ist kontraproduktiv (eine heimliche Diskreditierung unseres eigenen Mitarbeiterpools) und steht der Verbesserung im Wege. Wir müssen lernen, mit der Gefahr umzugehen, wenn wir in die nächsten Liga aufsteigen wollen - und der Aufstieg ist im Moment der Stagnation zu empfehlen.
  • Die Verbesserung von Wikipedia darf endlich keine Sache neuer Wikipedianer sein. Jede solche Reform scheitert - da werden nur nicht existente Communities (Zukunftsfrauen als Support von Sue Gardener inmitten einer Nerd Community) gegen existente Produzenten von WP ausgespielt. Die Verbesserung von Wikipedia muss strukturell geschehen. Wir müssen uns Debattenfelder ansehen, in denen überlegenes Wissen produziert wird und deren Spielregeln als interessante anerkennen und für uns nutzbar machen, um in deren Bereiche vorzudringen. Wir müssen diskutieren: was sind Eure Regeln und wie müssen wir uns verändern, damit ihr bei Euren Regeln uns als interessanter Spielfläche entdeckt und nutzt. (Was das anbetrifft ist jedes Sprechen über "Eitelkeit" der Wissenschaftler und "Uneigennützigkeit" der Wikipedianer pubertär, unterhalb der Schwelle eines Nachdenkens über strukturelle Prämissen und deren Konsequenzen...)
Ausruhen werden wir uns auf unseren Siegen nicht können. Ich beobachtete Quora - nein, das ist definitiv kein Modell, aber ein Warnzeichen dafür, dass ein neues Medium mit neuen Spielregeln der Verantwortung und Belohnung, der Identität und der Ausbildung einer Community sich sehr schnell entfalten kann. Wikipedia kränkelt. Wir innen drin wissen das. Steigende Zugriffszahlen, wachsendes Spendenaufkommen, anhaltende Beliebtheit bei der Bevölkerung - sind nett, aber keine Antwort auf dieses Kränkeln im Kern, auf die Stagnation bei Artikel-Leichen, den Abgang alter Autoren in Frustration, die Revert-Statistiken bei Neuautoren, die scheiternden Werbungen um solche Neuautoren... Ich will keine neue Community. Ich will, dass unsere sich dazu durchringt mehr öffentliche Verantwortung zu übernehmen - nicht durch Dichtmachen der Schotten, sondern durch Herstellen von Transparenz. Um neue Transparenzregeln geht es mit den eben notierten Punkten durchweg.
Das geht natürlich sehr weit. Es wäre schon ein großer Schritt, wenn schlechte Wikipedia-Erfahrungen überhaupt ernst genommen würden. Mal zu den einzelnen Punkten: Gesichtete Versionen - das wird leider nicht helfen, weil das Problem nicht technischer Natur ist. Die Abschaffung (die ich an sich begrüßen würde) würde lediglich zu einer weiteren Inflation kommentarloser Hausmeister-Reverts führen. Autorenstatement - finde ich hingegen eine ausgezeichnete Idee. Ich habe in "meine" Artikel gelegentlich einen Abschnitt "Forschungsstand" oder "Stand des Wissens" eingebaut, der deutlich macht, was die sachliche Basis des Artikels ist (im Grunde ein Kommentar zur benutzten Literatur). Wenn sich die Wikipedia ernst nimmt, müsste sie ein ähnliches Statement zum Wikipedia-Artikel selbst vorsehen. OR, NPOV, Relevanzkriterien - das ist ein kritischer Punkt. OR und NPOV sind theroetisch überhaupt nicht haltbar (und werden auch praktisch nicht eingehalten), sie spielen aber empirisch eine große Rolle als "Anrufungsinstanz", d.h. als gemeinsame Bezugspunkte in der Diskussion. Das hat aber zur Folge, dass sie für Outsider unverständlich sind. Etwas anders sieht es bei den RK aus, bei denen ich nicht ganz verstehe, warum Du deren Abschaffung für vordringlich hältst. - Ich glaube, dass ich generell ein anderes Bild der Wikipedia habe als Du: Ich halte das Experiment der "Laien-Enzyklopädie" für die interessantere Perspektive. Aber gerade die braucht Transparenz - und einen gewissen Mut. Man muss nicht so furchtbar Angst vor Edit Wars, Konflikten, Einsteigern et cetera haben, und genauso wenig vor Wertungen. --Mautpreller (Diskussion) 11:57, 3. Jun. 2014 (CEST)
Nur kurz - ich stimme mit Dir in der Problemanalyse überein. Zu den Relevanzkriterien. Erstens sah ich als Admin, dem gestresste Benutzer schreiben, hier ein grausames Regiment. Ein sehr netter alter und altgedienter Herr verließ uns, nachdem ihm ein Artikel nicht anerkannt wurde, den ich selbst offenbar durchbekommen hätte (zu einer Forschungseinrichtung, die exakt so relevant oder nicht relevant ist, wie die an der ich arbeite und deren Artikel ich schrieb und durchbekam). Völlig nutzlos Artikel auszumustern Soll doch das Publikumsinteresse entscheiden ob man sie braucht...)
Doch das ist jedoch nicht mein Punkt. Für den Wissenschaftler sind beliebige Fakten interessant, sobald sich durch ihre Präsentation Veränderungen unserer Wissensbasis ergeben.
Konkret stimmt mich die eigene Arbeit ratlos. Ich arbeite derzeit an diesem Wiki http://illuminaten-wiki.uni-erfurt.de/ das mich nachdenklich stimmt. Wie schreiben Biographien wie diese http://illuminaten-wiki.uni-erfurt.de/Friedrich_Nicolai , bei denen ich denke: da ist doch unsere WP-Biographie viel besser - was für ein Schwachsinn ist es, hier nun das nochmal und so schlecht zu schreiben! Doch erstellen wir diese miesen Artikel bei uns, da sie in dieser Tabelle bei uns nachher Platz haben: http://illuminaten-wiki.uni-erfurt.de/Mitglieder_des_Illuminatenordens - und die kann ich nicht in WP erstellen, da in ihr Personen ohne WP-Relevanz auftauchen... und dann tue ich das vor allem um nachher Artikel zu Versammlungen der Illuminaten zu schreiben, die ganz und gar nicht WP relevant sind... Doch warum eigentlich nicht? Warum ist ein Nachschlagewerk nicht für alles offen, das Recherche findet? Warum nicht Artikel zu allen Aktenstücken? Muss ja niemand lesen, der nur vom Münchner Hauptbahnhof einen Artikel lesen will. Stelle Dir vor, wie hätten in der WP einen ganzen Projektraum für Illuminatenforschung. Dann würden wir die regulären WP-Autoreneinträge anreichern und mit weiteren Kategorisierungen ausstatten, und zudem Quellen zu dem Wissen in den Raum stellen. Original Research, in unserem Fall gestützt auf identifizierte Archivalien, ist ja weitaus härter verteidigt als irgendwelche Sätze zu Aufklärung aus irgendwelchen meinungsgetragenen Büchern... Also für unser Projekt wäre es ein Gewinn, in WP zu arbeiten und für WP auch.
Am massivsten beschäftigt mich, was in den Digital Humanities geschieht. Ich versuchte, die Wikidata Leute mit Leuten der Unis Oxford und Stanford zusammenzubringen. Da produziert man Massen an Metadaten zur früheuropäischen Briefzirkulation in einzelnen getrennten Datenbanken. Ich schlug vor, die Daten in Wikidata einzufüllen und zum größeren Bild wachsen zu lassen. Meine Forscher waren bereit und kamen zu Gesprächen über ihre Datenangebote nach Deutschland (von Wikimedia bezahlt) - Pavel Richter blockte ab, dass die Wikidata-Leute mit diesen Uni-Leuten über eine Kooperation auch nur nachdächten (sie hielten Werbevorträge und reisten sofort danach ab). Eines der Argumente war: wir kümmern uns um Wikipedia, nicht um Daten aus Original Research. (Ich wusste nicht, ob ich dieses "Wir kümmern uns um Wikipedia" nicht lesen sollte als: "Wir entmachten Wikipedia mit Wikidata, alles andere lenkt von diesem Ziel jetzt ab..." ich begriff und begreife nicht, was da gespielt wird. Nur soviel weiß ich: Daten werden in den Digital Humanities massiv interessant, gerade die nicht Lexikon relevanten. Es stört WP nicht, wenn wir sie aufnehmen, es schließt sie an die Wissensproduktion an... --Olaf Simons (Diskussion) 12:33, 3. Jun. 2014 (CEST)
Zu den RK: Da ist die Sache insofern kompliziert, als mit ihnen ganz verschiedene Schuhe über einen Leisten geschlagen werden. Die RK sind in manchen Bereichen ein wichtiges Instrument. Das gilt einerseits für Unternehmens- oder Organisationswerbung, andererseits für lebende Personen. Wo über ein Unternehmen, eine Organisation oder eine Person nur aus ihrem eigenen Umfeld oder allenfalls noch aus dem ihrer persönlichen Gegner etwas bekannt ist, kann meines Erachtens kein brauchbarer Artikel entstehen. Es kommt entweder Werbung oder üble Nachrede zustande, letzteres zum Teil unter Vernachlässigung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes. Hier ist so etwas wie eine Messlatte erforderlich, die einigermaßen zuverlässig angelegt wird, schon aus rechtlichen Gründen (Wettbewerbsrecht, Schutzrechte etc.).
Etwas ganz anderes ist es bei den von Dir erwähnten Illuminaten. Da sehe ich mit Dir keinen vernünftigen Grund, sie per RK auszuschließen, ganz im Gegenteil. (Wir hatten in de-WP mal eine längere Auseinandersetzung über Martha Frahm, einen guten Artikel, der wegen "Mutter von ... reicht nicht" gelöscht werden sollte, eine Auseinandersetzung, die extrem viel böses Blut bewirkt hat und für den "Fall Liesbeth" der Auslöser war, völlig unnötigerweise, hatte die Autorin doch bewiesen, dass man zu dieser Person einen guten Artikel schreiben kann.) Grenzfälle mögen Leute sein, die gern ihre Familienstammbücher ausschreiben.
Was Du über Pavel sagst, finde ich recht verwirrend. Ich weiß oft einfach nicht, was die div. Wikimedia-Funktionäre antreibt.--Mautpreller (Diskussion) 10:19, 4. Jun. 2014 (CEST)
Was Olaf da über mich schreibt ist nicht verwirrend, sondern schlicht falsch. Es geht, so vermute ich, um dieses Projekt hier https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bibliographisch-archivalische_Datenbank. Dass das nicht so geklappt hat, wie Olaf sich das vorgestellt hat, ist sicher richtig, hat aber primär etwas damit zu tun, dass Olaf eine gänzlich andere Vorstellung von Wikidata hat(te), als damals der Stand war.--Pavel Richter (WMDE) (Diskussion) 11:02, 4. Jun. 2014 (CEST)
Wo kann man denn nachlesen, warum es nicht geklappt hat?--Mautpreller (Diskussion) 12:33, 4. Jun. 2014 (CEST)
Ich weiß nicht, ob es dazu etwas schriftliches gibt; mir ist nur wichtig, dass nicht der falsche Eindruck stehen bleibt, ich hätte etwas blockiert.--Pavel Richter (WMDE) (Diskussion) 13:07, 4. Jun. 2014 (CEST)
Aber offenbar ist es doch nichts geworden. Wer bzw. welche Institution hat denn "blockiert" bzw. sich dagegen ausgesprochen und mit welcher Begründung? Das müsste man doch erfahren können. Muss ja gar nichts heißen, vielleicht gibt es dafür nachvollziehbare und verständliche Gründe.--Mautpreller (Diskussion) 13:23, 4. Jun. 2014 (CEST)

Eine interessante Unterbrechung dieses Gesprächsfadens, die besser in einem eigenen Abschnitt gehört.

Zurück zum Thema. Du führst Mautpreller, ein eigenes pragmatisches Relevanzkriterium ein: das des "guten Artikels". Wo der entsteht, will die Information wert sein, gesetzt zu werden. Das spannende an machen Seiten, die wir eröffnen werden, wird sein, dass wir keine Hoffnung und kein Interesse haben aus ihnen "gute Artikel" zu machen. Wenn zu den bekannten Mitgliedern der Illuminaten 700 kommen, von denen wir nur Namen und Aufnahmedaten finden, so rechtfertigt die Erfassung dass diese Namen in Schwedenkiste Band 10, Staatsarchiv in Moskau notiert sind. Wissenschaftlich relevant sind die Namen, da sich unser Wissen um die Größe des Ordens und sein explosionsartiges Wachstum hier verändert.

Man kann sagen: Gut, dann sind diese Namen nicht WP-tauglich, wir schreiben ein Lexikon, wer will Seiten lesen auf denen nichts steht als Person unbekannt, Nachweis Dokument X, Archiv Y. Wikipedia ist jedoch sowieso kein Lexikon, wie es im Regal steht, in dem solche Einträge beim Blättern übel aufstießen. Man gelangt zu dem elenden Eintrag nur über die Liste aller Mitglieder.

Stelle man sich aber eine Ressource vor, die die Namen erfasste! Der nächste Wissenschaftler hat denselben Namen am selben Ort und ein anderes Dokument - plötzlich erfahren wir irgendwas anderes, was uns vielleicht über Alter und Status des Mannes was sagt. Stellen wir uns, vor WP öffnete sich allen Personen, sobald Dokumente über sie öffentlich nachprüfbar vorliegen. Tausend Hobby-Genealogen rekonstruieren ihre lokalen Kirchenbücher und wir können plötzlich historische Netzwerke erstellen, wo wir dieselben Namen in anderen archivalischen Dokumenten finden und zeitlich räumlich zuordnen.

Wikipedia mag nicht das Projekt für alles Wissen sein, aber ich träume von dem Projekt gerade weil ich dauernd halbseidene Wissensressourcen aufbaue, die schlechter sind als Wikipedia. Ein Illuminaten-Wiki an der Uni Erfurt wird nie so gut sein wie Wikipedia und ist am Ende nur ein neue unter 10.000 anderen kurzlebigen Ressourcen, die alle nicht ihr Wissen zusammenführen. Wäre es denkbar, die online-Enzyklopädie, sagen wir einzubetten in eine größere Ressource allen Wissens? --Olaf Simons (Diskussion) 16:22, 4. Jun. 2014 (CEST)

Hi, die von dir genannten Fälle sind interessant. Tatsächlich glaube ich, dass sie in der Wikipedia nicht sehr sinnvoll sind. Die Idee jedoch, ein darüber hinausreichendes Wissenssystem zu schaffen, in dem die Wikipedia-Artikel ein Teil sind, ist sehr interessant und könnte eine Aufgabe für die WMF sein. Wobei die Zugangsregelung immer noch zu bedenken wäre. Mir scheint, für historische Personen könnte das insbesondere nach einer gewissen Schutzfrist sehr produktiv sein.--Mautpreller (Diskussion) 17:42, 4. Jun. 2014 (CEST)
Die pragmatische Lösung wäre die Verpflichtung zur Angabe öffentlich zugänglicher Quellen. Archivalien werden in der Regel nach Schutzfristen öffentlich und damit von der Wissenschaft ausgewertet.
Die bessere Ressource für Faktenwissen aus Archivalien wäre ein massiges Semantic Wiki: Das FactWiki, die Ressource für alle Informationen (die sich mit Wittgensteins Tractatus zu Aussagen zu Sachverhalten kondensieren lassen). Manchmal habe ich das Gefühl, ich könnte sagen, wie ein solches Wiki der Fakten zwischen allen Sprachen zu machen wäre. Indes, kehre ich in die mühsame doch stille Ebenen der Transkription seltsamer Illuminaten-Aufsätze der 1780er zurück. Diese andere Geschichte, von mir aus ist sie aktentauglich. Mich interessieren die Entwicklungsspielräume, die sich durch kleine Veränderungen von Spielregeln und technische Adaptionen ergeben. --Olaf Simons (Diskussion) 18:01, 4. Jun. 2014 (CEST)

Wikipedia 2.0[Bearbeiten]

Ein Vorschlag: Ihr habt beide Recht, jeder von seiner Warte aus gesehen. ;) Ich versuche deshalb mal, einen dritten Standpunkt zu formulieren:

Der ursprüngliche Ansatz von Wikipedia war eine Notlösung: Content durch Crowdsourcing zu generieren, um das Wiki schnell und billig zu füllen. Daraus entstand etwas Neues: „Wissen“, wie etwas besser informierte Laien es sozusagen „nacherzählen“. Es ist eine Art Vulgarwissen. Die Brüskierung der Experten, die damit auf mehreren Ebenen verbunden ist, ist dabei durchaus gewollt.

Seitdem gibt es zwei Sphären: Die Experten = Wissenschaftler, Profis und die Wikipedianer = Laien (wobei die letzteren mittlerweile den größeren öffentlichen Einfluß kraft Reichweite haben).

Und dieser laienhafte Ansatz kommt nun immer mehr an seine Grenzen, zum einen, was die Wartung der Inhalte angeht, vor allem aber qualitativ. Das Crowdsourcing tritt auf der Stelle, ich sehe auf meiner Beo, daß immer mehr hin und her editiert wird, ohne daß sich Inhalte noch wesentlich verändern oder verbessern. Tendentiell verschlechtern sie sich sogar eher (nicht umsonst protestieren dagegen die „Hauptautoren“ in der dementsprechenden Debatte). Und das größte Problem für die Leser ist, daß sie sich weiterhin nicht sicher sein können, was von diesen Crowdsourcing-Inhalten zu halten wäre.

Ich glaube mittlerweile nicht mehr, daß es sinnvoll ist, Experten bei der Content-Produktion einzuschalten, denn dabei treten die Effekte auf, die Olaf beschrieben hat. Sie stören auch unseren Betrieb. Ich fände es aber hochinteressant, unsere Inhalte nach und nach von Experten gegenlesen zu lassen und insoweit entweder „geprüfte Fassungen“ von Artikeln zu markieren, um den Lesern ein qualitativ möglichst hochwertiges Angebot machen zu können (bei gleichzeitiger Möglichkeit der weiteren Bearbeitung und Veränderung), oder Experten die Möglichkeit zu geben, einen Kommentar für Leser abzugeben, als eine sachverständige Einschätzung, was von einem Artikel zu halten sei. Diese Gutachtertätigkeit sollte aus Spenden finanziert werden. Dieser Weg wird auch kontinuierlich von Teilnehmern an meinen Wikipedia-Workshops gewünscht. Wie findet Ihr diese Idee?--Aschmidt (Diskussion) 02:30, 5. Jun. 2014 (CEST)

Die WP wird bald unabhängig von Adminstruktion eine funktionierende Redaktionskultur brauchen, die auch top-down arbeiten kann. Wir brachen dringend Und aktives Recruiting unter den Erst-Edierenden sowie ständige Gemeinschaftspflege. Dann können Artikel Themenräume und Strukturen wieder gemeinsam, z.B. auf Werkstattseiten, geplant werden.
Was es eigentlich braucht, sind Mitmacherinnen und Mitmacher, die sich gegenseitig fachlich vertrauen und feste absprachen über Rollen über Entwicklungsziele treffen.
Dass recht komplexe, schöne Artikel von einem Hauptautor "rausgehauen" werden und dann bestenfalls noch die Bibliographie einmal im Jahr ergänzt wird, ist unpassend. Lemmata, ja ganze Themenfelder sollten sich in mehreren Schritten zum aktuellen Stand entwickeln und konkret nachgepflegt werden.
Als ich jung und naiv wahr, dachte ich, dass wäre die Aufgabe der Admins - aber der Trend geht immer mehr dahin, dass die mit "Inhalten" nichts zu tun haben dürfen. Die bestehenden Redaktionen und Portale bekriegen sich nur oder sterben aus. Wikimedia ev. macht wohl vor allem Fundraising und PR.
Was wir eigentlich brachen, sind Klleginen und Kollegen in der Personalentwicklung und im Projektmanagement; die einen um Autoren, Didaktiker, Faktenchecker, Korrektoren, Grafikkollegen zu rekrutieren, bei den bestehenden Kollegen bekannt zu machen und zur Zusammenarbeit zu ermuntern, die anderen um die Themenentwicklung vom Stub bis zum Portal im Auge zu haben und zu steuern. Dann können sich die Admins ernsthaft auf Konflikte, Vandalen und QS stürzen, oder so wichtige Hintergrundfunktionen wie Kategorien etc. betreuen.
PS: Aschmidts Idee ist ja nciht schlecht. man könnte ja ein zusätzliche Experten-Review einfügen und diese Version für den Normalleser bevorzugt anzeigen. Für Kommentare könnte man einen zweiten Disksussionsseitenraum anlegen, wie es etwa TvTropes machen. -- Leif Czerny 09:50, 5. Jun. 2014 (CEST)
(BK) @Aschmidt: Das muss ich mir erstmal durch den Kopf gehen lassen. Ich weiß nicht recht, ob mir ein Gütesiegel "von Experten geprüft" sympathisch ist. Ziemlich sicher bin ich mir, dass ein bezahltes Review nicht wünschenswert ist. Andererseits haben wir ja offensichtliche Probleme der Qualität und vor allem der Information über den Artikel, es leuchtet mir ein, dass eine Hilfe zur Einschätzung des Artikelinhalts für Leser (und Schreiber!) etwas bringen würde. Ich wäre jederzeit angetan von der Möglichkeit von Kommentaren, die unter Klarnamen abgegeben werden - also anspruchsvoller als der Versuch des "Artikelfeedback", der unter zu niedriger Einstiegsschwelle und zu wenig Strukturierung litt. Irgendwie fehlen mir einfach "Seitenstücke" zu den Artikeln: eine Seite, die konzeptionelle Überlegungen unterstützt (eine der größten Schwächen hier!), eine Angabe, auf welcher Basis von wem der Artikel verfasst wurde, eine Möglichkeit zu kommentieren usw. Der Wikipedia-Stil ist eher "nackt und bloß", und das ist nicht hilfreich, zumal nicht selten gerade die kleinen Wegweiser, die einen leiten, gern von irgendwelchen Wertungs- und Selbstreferenzfeinden rausgestrichen werden.
Olafs Idee scheint mir aber ganz woandershin zu zielen, und auch das ist interessant. Mal als Beispiel: Ich habe im Zusammenhang mit Brechts Courage-Lied ein wenig OR betrieben und (etwa gleichzeitig mit einem Musikwissenschaftler, zu dem ich aufgrund einer unvermuteten Komplikation Kontakt bekam) die Vorlage entdeckt, die Brecht für die Melodie nutzte (und sogar selbst angegeben hat). Die Sache ist aber mühsam, weil ich zu wenig von populärer belgischer und französischer Musik der Jahrhundertwende verstehe. Die Wikipedia, wie sie ist, war gut für diese Entdeckung, aber sie unterstützt nicht die Integration der überall verteilten Spezialwissensbestände, die da helfen könnte. Ein Wiki, das bspw. Liedforscher, Liebhaber des Chansons, Genealogen, Stadthistoriker usw. zusammenbringen könnte, wäre eine enorme Sache. Ich kann einfach nicht glauben, dass "out there" kein Wissen über Emile Wesly existiert, das über meine eher schmale Basis hinausreichte, und ich bin überzeugt, dass die fallende Dreiklangseinleitung des Liedes eine ziemlich häufige melodische Floskel ist, über die so mancher aus dem Stand was sagen könnte (nur leider ich nicht). Aber was man hier in der Wikipedia macht, ist im Großteil der Fälle nur ganz am Rande kooperative Arbeit, und das ist eigentlich sehr schade. Da sind die Möglichkeiten überhaupt noch nicht genutzt, und dies finde ich an Olafs Idee so reizvoll.--Mautpreller (Diskussion) 10:10, 5. Jun. 2014 (CEST)
@Leif: Auch darüber müsste ich noch nachdenken. Es gibt gute Beispiele für Redaktionsarbeit, aber viele liegen schon ein bisschen zurück. Vor allem aber liegt (und lag) das Problem solcher Versuche oft darin, dass die Artikel mehrere "Diszplinen" berühren. Um mal zwei einflussreiche und funktionierende Redaktionen anzuführen: Die Mediziner sind sich m.E. nur teilweise dessen bewusst, dass "ihre" Lemmata eben nicht nur medizinische sind, sondern zum Beispiel auch wissenschafts- und kulturhistorische; auch bei den Biologen habe ich manchmal diesen Eindruck. Natürlich ist das trotzdem noch zehnmal besser als Bereiche, wo es keine echte Zusammenarbeit gibt (bspw. Literatur).
Das Klagelied über die Adminfunktion kenne ich natürlich. Zum Teil finde ich es berechtigt, viele Admins machen sich einfach gar kein Bild davon, worum ein Streit geht, und halten es auch noch für richtig, möglichst unbeleckt von inhaltlichem Verständnis Regelapplikation zu betreiben. Bloß kann man den Admins kaum zumuten, inhaltliche Auseinandersetzungen per Dekret zu entscheiden.--Mautpreller (Diskussion) 10:39, 5. Jun. 2014 (CEST)

nach BK

Ja, das sind unsere Probleme, doch vorsicht vor Top Down Hierachien, Zweiklassen-Usern, und der WP 2.0[Bearbeiten]

Erstmal zur obigen Problemanalyse von Benutzer:Aschmidt - die ist sehr exakt. Auch auf meinen Beos sehe ich eben dies: Fachlich kommt bei schlechten (wie Russische Literatur) nichts hinzu und umfangreiche werden effektiv durch ziellose Edits schlechter.

Benutzer:Mautprellers Beispiel aus der eigenen Arbeit - da kann ich mehrere solche geben. Letztlich gilt für mich hier der Zielhorizont: Original Research zulassen doch eben festlegen, was in den Wissenschaften dazu gilt: Öffentlich zugängige Quelle. (Und wäre die Quelle eine private Schatulle, muss eben alles ediert werden und veröffentlicht werden, was darinnen ist - in diesem Fall von jemandem, der mit seiner Reputation stirbt, wenn er Dokumente fälscht).

Nun verschiedene Punkte.

Redaktionen[Bearbeiten]

Ich selbst habe da 2006 eine massige Initiative quer durch WP gezogen und rückblickend gesagt: die Idee war daneben. Mein Resümee war im selben Moment nicht, dass WP idiotisch ist und mein Plan gut, weil eben in jeder Zeitschrift normal. Mein Resümee war andersherum: dass mein Plan in die Tonne gehört, weil er WP erziehen will. Ausgangslage war: Wir haben Projekte, Portale, Arbeitsgruppen - doch gar keine Stelle wo sich Leser mit Bitten um Korrekturen, an uns wenden. Also 6 Redaktionen gegründet und alle Portale, AGs und Projekte ihnen zugeordnet - war eine harmlose Aufgabe von Redaktionsseite aufmachen, Links setzen. Endlich konnte man sehen, wie viele inaktive Portale es gab. Auf allen Inaktiven Portalen ein Link setzen: Lieber Leser, bei Fragen wende Dich an die Redaktion. Ziel eine WP, die unseren Nutzern als Ansprechpartner gegenübersteht.

Klappte jedoch nur an einer Stelle: Die Redaktion Medizin ließ sich auf das Design ein und gab mir Rückmeldung, dass die Idee gut sei. Das Ding läuft, glaube ich, immer noch. Bei allen anderen Redaktionen verschätzte ich mich in der Dynamik der Gruppen, die zu dritt oder viert Energie in den Aufbau übergroßer Dinge setzen - und gerade dabei dauern partiell was leisten, was gut ist, bis sie irgendwann erschöpft sind. Es nützt nichts zu sagen: diskutiert doch lieber auf einer Redaktionsseite, und wenn ihr erschöpft seid, dann werden andere anderes eben dort weiter diskutieren... Das war von mir völlig daneben gedacht. Am Ende gab es Portale, Projekte, AGs und Redaktionen und manche Redaktion (Geisteswissenschaften etwa) war noch töter als irgendeine tote AG.

Die Dynamik von WP liegt in den Projekten Einzelner. Wenn wir Redaktionen gründen, können wir da Redaktionsbetreuer bezahlt anstellen und sie in der Geschäftsstelle in ein Büro setzen und die Zweiklassengesellschaft einführen. Das wird das Ende unbezahlter Mitarbeit und Wikipedia ruinieren.

Einschub: ich glaube aber, dass es gerade hier an Support gefehlt hat, die richtigen Formen für die Zusammenarbeit auf der Sozialen Ebene bei den Einzelnen zu entwickeln, und eben auch Neumitglieder einzuladen, sowie Kooperationen zu organisieren. Auch bei Überscheidungen kann man sich ja einigen: Ihr betreut dieses Lemma, wir jenes, und ihr fragt uns bei spezifischen, unser Thema betreffenden Problemstellungen oder leiht Euch einen von unseren Autoren. Für Lemmata, die einer Redaktion betreut, könnte diese auch exklusiv die Sichtung nicht-kleiner Änderungen vornehmen - mit den gleichzeitigen Auftrag, neu auftretende oder IP user auch anzusprechen, einzuladen und die Konventionen geduldig zu erklären. -- Leif Czerny 12:51, 5. Jun. 2014 (CEST)
Das mit den Überschneidungen ist aber nicht ein Problem der Aufteilung, sondern der Interdisziplinarität. Meine Erfahrung ist, dass beispielsweise, sagen wir, Juristen und Historiker, Mathematiker und philosophische Logiker, Techniker und akademische Physiker, Psychologen und Soziologen etc. sich schwer tun, die jeweiligen professionellen Standards der je anderen Herangehensweise zu akzeptieren. Die Wikipedia könnte ihrer Möglichkeit nach ein Labor der Interdisziplinarität sein, löst dieses Potenzial aber nicht ein.--Mautpreller (Diskussion) 20:14, 7. Jun. 2014 (CEST)
Hier ein Link ins Jahr 2006 Wikipedia Diskussion:Redaktionen/Archiv1 - die ganze Debatte, auch mein Vorschlag, wie 8 Redaktionen zu bauen wären, von denen ich noch immer denke, sie hätten Standards der Wissenschaftlichkeit geteilt und andererseits jede für sich die Größe erreicht die verhindert, dass einzeöne Kleingruppen untergehen ohne dass man es merkt. Redaktion ist gut, wenn man ein bis zwei Dutzend laufend Problemfälle diskutierende Leute hat. (wie gesagt, das denke ich nicht noch mal durch, da WP nicht am grünen Tisch läuft. Heute denke ich dass Spielregeln mehr ausrichten und sehe mir an, an welchen Regeln sich die Community zu Tode streitet). --Olaf Simons (Diskussion) 21:12, 7. Jun. 2014 (CEST)

Ziel: Communitypflege (und Hände weg von: Professionellen Redakteuren, Bezahlten Gutachtern, nur noch namentlich offenem Editieren)[Bearbeiten]

Wer kostenlos arbeitet, tut es, so lange wie es alle anderen kostenlos tun. Und ehrlich: Ich kenne massig Wikipedianer, die unter abstrusen Pseudonymen bessere Arbeit schreiben als meine Studenten, die hier mal unter Klarnamen was für einen Schein schrieben. Wir müssen unsere Community pflegen. Meinetwegen ist WP das Medium der Besserwisser (die überwiegend männlich sind uns sonst noch mehr Macken haben (wie ich auch)). Alles was diese zu einer ersten Generation derer abstempelt, die die bessere WP heute verhindern, ist fatal.

Einschub. Ich wollte auch eher vorschlagen, gezielte "Personalentwicklung" durch Freiwillige machen zu lassen, aber eben mit klar umrissenen Zielen und Funktionen. Auch Gutachter würde ich nicht bezahlen, aber vielleicht sogar außerhalb WP Expertender aktiv einladen, sich bei der WP zu akkreditieren, im sinne eines beirates, und dem Artikel dann ein "Bapperl" zu verpassen. Wo es ein bapperl gibt, ersetzt das die gescihtete verison bis zum nächsten Experten-Review. Wo es keines gibt, ist die die letzte Version die sichtbare. -- Leif Czerny 12:45, 5. Jun. 2014 (CEST)

Freiheiten eröffnen, Wachstumsräume sichern, doch gute Regeln zur Nutzung der Freiheit setzen[Bearbeiten]

Entwicklung funktioniert nicht durch Bezahlen (positive Sanktion) oder Blocken (negative). Entwicklung geschieht durch eröffnen neuer Räume (und ich spreche dabei nicht von neuen Wikis). Hier meine sofortigen Tipps (manche nannte ich schon):

  1. Die gesichtete Version abschaffen - und Vandalismus anders beheben (das muss am Ende maschinell gehen, ich erkenne Spamverdächtiges ohne viel Intelligenz). Wir müssen (zumal in Konkurrenz zu Facebook, Twitter, Quroa...) wieder das sofort sichtbare Mitspielen zulassen. (Ich ahne den Protest. Alle die das implementierten, werden aufschreien und alle die als Sichter aktiv sind, werden dagegen sein - doch:) das war das erste Negativum, das ich Neulinge bemerken sah, es ist unakzeptabel (selbst wenn ich es aber doch Neulingen erklären kann, warum wir das im öffentlichen Interesse so halten. Schon das wir ist patronizing.)
  2. Aufbau eines neuen Benutzer-Create-Acount settings: Bei der Erstanmeldung neue Fragen: Connect to Facebook - und prompt hast Du identifizierte Benutzer. Gibt Deine Websites an (macht doch jeder gerne, da es Links setzt) und prompt hast Du (auch) Leute, die etwa durch Institutswebsites kenntlich werden. Fülle Deine Publikationsliste ein (und schon hast Du einen Anreiz gesetzt für Wissenschaftler, hier sich auszuweisen...), Lade ein Photo hoch - und neue Leute nehmen mit Gesicht Verantwortung an (andere werden Blümchen posten.). Immer positiv denken, immer Chancen, geben sich in eine gute Richtung zu entfalten. Entfaltungsraum wird gefüllt. Lernt vom Quora-Login, das den Bildungsweg abfragt - eben mal so. Es muss ja nicht jeder persönliche Verantwortung zu übernehmen, aber interessante Leute werden es tun.
  3. Zu jedem komplexeren wissenschaftlichen, von POV gefährdeten Artikel eine Box: Die Autoren, in der, gleichgültig ob Pseudonym oder Prof., man sich prügelt bis in maximal 100 Worten gesagt ist, wer sich verantwortlich sieht. In der Autorenbox werden die Autoren privilegiert, die für Rückmeldung ihre E-Mail anbieten. Verantwortung ist positiv.
  4. Die No-Original-Research Regel aufgeben. — Aber eben nun auch nachdenken, wie man das auffängt. Neue Regel ist die öffentlich zugängliche Quelle. Gleichzeitig: Ausweitung von Wikipedia durch Integration von Wikisource: Man kann bei uns Quellen edieren. Warum sollen Dokumente nicht in eine Wissensressource? Ihr bekommt Wissenschaftsprojekte, wenn die ihr Wissen mit Anlinkung der Originaldokumente präsentieren können. Ihr öffnet Euch Archiven, wenn es in Zukunft neben Artikeln bei uns Quelldokumente gibt. WP-Artikel integrieren heute schon Fotos. Dann können sie auch Quellen integrieren. Wieder ist die Taktik: Eine umkämpfte Regel nehmen, lindern, Freiraum für Wachstum geben aber nachdenken, wie man die befürchtete Katastrophen verhindert. Die Wissenschaften haben 500 Jahre Erfahrung in der Quellenarbeit.
  5. Die Relevanzkriterien radikal auf wissenschaftliche Relevanz ausrichten: Jedes Faktum, das genutzt wird, um unsere Perspektive zu ändern, ist wissenschaftlich relevant. Wenn wir dadurch eine Flut der Stubs erzeugen, dann, weil wir nicht das nächste Probleme lösen wollen: Seiten, auf denen eine Person vermerkt ist, die laut Kirchbucheintrag dann und dann dort geboren wurde, taugen tatsächlich nicht in der Enzyklopädie, doch könnten wir sie auch einfach nur entsprechend anders kategorisieren und strukturieren. Wir lassen einfach Personeneinträge zu mit der Kategorie "nicht weiter identifiziert, ohne enzyklopädische Relevanz". Wir erlauben solchen Seiten eine spezielle wissenschaftliche Benutzeroberfläche. Unsere heutigen Biographien haben verborgenen Text, den nur die Insider verstehen, Schablonen, die maschinenlesbar machen, was da an Wissen drin steckt. Warum also nicht zu jeder Person eine Schaltfläche machen, auf der Wissenschaftler auf Wunsch strukturiert Daten einfüllen. Stellt Euch vor, wir öffneten uns der Familiengenealogie-Szene. Millionen Leute puzzeln zusammen was die Bevölkerung Deutschlands 1850 war. Wissenschaftler können plötzlich sagen, wer ihnen in Dokumenten begegnet. Ich sah hier in Gotha die Schulregister durch - theoretisch können wir Bildungswege von tausenden Leuten durch Jahrhunderte verfolgen. Im Moment müssen Einzelprojekte für so was Einzelressourcen aufbauen und sie scheitern darin. Wenn die Flut der neuen Personeneinträge als Flut der Stubs stört, dann weil wir sie nicht korrekt als neuartiges Wissen in Wikipedia positionieren würden. Wir müssen bei massenweisem Wachstum durch Kategorisierung sicherstellen, dass Recherchierende mit dergleichen nicht belästigt werden. Es liegt an uns, Artikel zu hierarchisieren nach Datenbankwissen und öffentlicher Enzyklopädie. Doch es ist idiotisch zu sagen: Datenbankwissen würde die Enzyklopädie schädigen. Wir müssen Wikipedia einbetten in eine ausgreifende Wissensressource (nicht auf immer neue isolierte Spezialwikis drängen).
  6. Zur Förderung von Wikipedia, der allgemeinen Ressource, und von Wikipedia, der der wissenschaftlichen Ressource, sowie zur Linderung der POV Debatte: Wie in der Encyclopaedia Britannica zwei Sorten Wissen bei uns im ZweifarbSystem setzen: Jeder lange Artikel hat vor dem __TOC__ eine Sektion allgemeiner Enzyklopädie: Keine Fußnoten, kein Autor-Statement, OMA-Test Ziel Schulwissen. Andersfarbig darunter der wissenschaftliche Artikel: Mit Autorstatement, Fußnoten, Original-Quellen. (Es gibt auch Kurzartikel die nur in der Farbe der Wissenschaft sind - etwa zu komplexen Formeln der Astrophysik.

Die obigen Gedanken - darüber bitte ich nachzudenken - nehmen keine Operation an der Community vor. Ich sage gerade nicht: mehr Frauen, oder mehr Wissenschaftler, mehr Redakteure oder mehr Redaktionen. Ich denke über die Konfliktzonen nach und sage: Hier die liberale Lösung nehmen, den Leuten signalisieren: macht! arbeitet! Indes eben nachdenken, wie wir mit dem Wachstum dann fertig werden (etwa dadurch, dass wir im selben Medium den enzyklopädischen Artikeln über die Suchfunktion (und die Kategorisierung) andere Relevanz geben.

Zu 3.: Dafür gibt's doch sogar schon ein Javascript Benutzer:APPER/WikiHistory.js. zu 4.: Dazu müssen zwei Punkte verankert werden: Die Mainstream-Meinung in diesem Sachgebiet ist immer ausführlich darzustellen, die eigene Forschung muss unabhängig verifizierbar sein und enstpr. Maximen genügen, etwa hypotesis non fingo. auch 6. liese ich evtl. mit verschiedenen Tabs gut realisieren... -- Leif Czerny 12:57, 5. Jun. 2014 (CEST)

Alle Operationen an der Community sind Operationen am klopfenden Herz ohne Betäubung. Wir müssen nachdenken, wie wir mit Wachstum produktiv fertig werden - und dabei dürfen wir nicht sagen: ja das Wachstum sollen in Zukunft bessere, nettere, kooperativere Leute generieren. Die Leute verhalten sich nach Spielregeln und zwar fast immer intelligent. Wir müssen sagen: jeder kann zum Wachstum beitragen; fragen, welchen Schutz institutionelle Beiträger brauchen, die bislang sagen, sie können bei uns nicht mitmachen. Nachdenken, welche technischen Differenzierungen wir im Gegenzug brauchen, um WP als öffentliche Wissensressource auszubauen.

Gut, jetz hab ich das gelesen. Ich hab vor einigen Jahren schon vorgeschlagen (WMF), Gelder für Sparten zur Verfügung zu stellen (sagen wir mal Altertumswissenschaft/Archeologie oder moderne Literatur oder was ihr immer für thematische Sparten haben wollt), einen Verantwortlichen zu benennen, der übers Jahr diese Dinge betreut und abrechnet. Das CBP hat dieses Ziel weit verfehlt, war völlig unnötig, hat manpower gebunden und war allein schon von der Beantragungsseite vollständiger Quatsch. Thematisch arbeiten bedeutet in entsprechende Sparten Gelder (Sparte X bekommt X Euro, Sparte Y Y Euro) investieren, ob die dann sinnvoll verwendet werden, weiß ich nicht aber es wäre einen Versuch wert und vor allem, wäre es nach einem Jahr evaluierbar, ob sich das Investment gelohnt hat. Diese ganze Projektförderung ist m. E. für die Tonne, weil sie der WP in keinster Weise hilfreich war... es ist auch nicht sinnvoll, einen inhaltlichen Streit über Admins austauschen zu wollen, die von der grundlegenden Thematik eh keinerlei Ahnung haben, das ist aber das, was hier ständig passiert, meint: jemand kommt, wird zurechtgestutzt, geht wieder, danke das wars. So gehen freiwillige Mitarbeiter dauerhaft verloren, auch wenn sie zunächst einmal thematisches Interesse aufwiesen.--DasWarMal (Diskussion) 23:37, 12. Jun. 2014 (CEST) PS.: Hier meine Diskussion mit Samuel Klein...https://meta.wikimedia.org/wiki/Talk:Fundraising_and_Funds_Dissemination/Editable_recommendations

Zur soeben erfolgten leider sehr ungenügenden Antwort der WMDE Geschäftsführung auf diesen Bericht[Bearbeiten]

Die obige Replik Pavel Richters bezieht sich in der Tat auf die genannte, von Wikimedia 2011/12 geförderte und im Verlauf überaus prekär gehandhabte Veranstaltung. Sie kommt mit zweijähriger Verspätung und als erstmalige Antwort auf den von mir vorgelegten Abschlussbericht allerdings spät und vollkommen ungenügend.

  1. Das zum Verständnis: Ich bot in der Planungsphase des Wikidata Projektes 2011 an, eine Veranstaltung zu organisieren, bei der ausgelotet würde, in welchem Maße sich das kommende Projekt wissenschaftlichen Kooperationen anbieten würde. Nachdem sich unser Kernprojekt Wikipedia, was solche Kooperationen anbetrifft, heute in einer kaum noch zu verändernden Lage befindet, erschien es mir klug, beim zukunftsweisenden Projekt das strategische Nachdenken im Vorfeld anzuregen.
  2. Um Missverständnissen vorzubeugen gab ich die Veranstaltung in den Verfahrensgang des Community Projekt Budgets – so dass alle Beteiligten die Chance hätten, noch im Antragsstadium Modifikationen vorzunehmen und Gesprächsbedarf zu reklamieren.
  3. Eingeladen wurden von mir die führenden Digital Humanities Datenbankprojekte der Universitäten Oxford und Stanford – vertreten durch die Wissenschaftler wie ihre Techniker. Insgesamt kam ein Dutzend Projekte hinzu, da der Austausch bei dieser Besetzung brisant zu werden versprach.
  4. Das Ziel der Gäste war es, Einblick in die eigene Arbeit zu geben – untereinander wissen wir grob, was wir tun. Es ging vor allem darum, den Realisatoren von Wikidata diesen Einblick zu geben. Man war auf Seiten der Gäste daran interessiert, Datenmassen (unter anderem der Bodleian Library) in einen größeren Pool zu geben, wenn das interessant wäre – sofort oder später.
  5. Die Veranstaltung verlief verheerend. Die Geschäftsstelle hatte zwei Wikidata-Projektvertreter entsandt, die am Eröffnungsabend Werbevorträge hielten und dann zur Verstörung der Gäste nach Berlin zurückfuhren. Das Debakel hatte sich im Vorfeld abgezeichnet. Ich hatte, um es abzuwenden, den Termin auf Drängen der Geschäftsstelle (mit gegenteiligem Erfolg) verschoben, hatte selbst noch in der Woche zuvor in Berlin vorgesprochen – es kam zu dieser prekären Situation in einem letztlich kalkulierten Verfahren.
  6. Ich versuchte im Nachgang, eine Erklärung für diese Handhabung des Projektes zu erhalten. Die heutige ist die erste Reaktion.
  7. Die Veranstaltung wurde von der Geschäftsführung vorbegutachtet. Ich organisierte sie unter WMDE-Finanzierung und allein damit letztlich im Auftrag der Geschäftsstelle. Es gibt kaum plausible Gründe, warum sie die Mitarbeiter eines ihrer Projekte einem Gedanken-Austausch in einer politischen Entscheidung entzog – und eine solche politische Entscheidung liegt vor, wenn ein Debakel ohne Gewährung einer Kurskorrektur inszeniert eintritt.

Eine Erklärung sind die obigen Äußerungen Pavel Richters nicht, noch weniger zeugen sie von nachträglichem Verständnis dafür, dass man mich mit dieser Veranstaltung in eine überaus missliche berufliche Lage brachte.

Olaf Simons (Diskussion) 15:45, 4. Jun. 2014 (CEST)

In diesem Fall wäre aber nun wirklich eine Erklärung der Geschäftsstelle (Pavel) und insbesondere auch von Mathias und Daniel dringend erforderlich.--Mautpreller (Diskussion) 15:58, 4. Jun. 2014 (CEST)
Mautpreller hat mich auf meiner Diskussionsseite angesprochen und mich auf diesen Thread hingewiesen. Ich teile die Einschätzung von Pavel. -- Mathias Schindler (WMDE) (Diskussion) 16:04, 4. Jun. 2014 (CEST)
Also Leute, so gehts aber nun wirklich nicht. Könntet Ihr für Olaf als den Antragsteller und mich als Interessierten vielleicht mal etwas mehr als diese paar dürren Worte verlieren? Einige Fragen:
Ab dem Januar 2012 zeichnete sich ab, dass die Wikidata-Projektverantwortlichen als interessierte Gesprächspartner ausfielen (Bericht). Warum?
Im kleinen Kreis Wikidata-Projektgruppe, war die Antwort, dass man das eigene Projekt im ersten Arbeitsschritt als Medium zwischen den Wikipedien handhaben werde. Die Softwarelösung, die man anstrebe, sei für eine Kooperation mit Wissenschaftlern ungeeignet, eine Kooperation mit Wissenschaftlern uninteressant, da diese 'original research' betrieben. Indes sei man bereit, das eigene Projekt in Gotha von zwei Wikimedia-Repräsentanten vorzustellen zu lassen: Daniel Kinzler und Mathias Schindler würden die Abgesandten sein (Bericht). Frage: Es kann ja sein, dass Wikidata ungeeignet dafür ist; aber mir scheint es kaum zu rechtfertigen, eine Chance zum Dialog auszulassen. Dass Wissenschaftler OR betreiben, ist ja ihr Beruf. Wieso ist es nicht möglich, einen offenen Gedankenaustausch mit ihnen zu führen?
Mathias Schindler und Daniel Kinzler hielten die Fachvorträge von Wikimedia aus über Kooperationen generell und das Wikidata-Projekt im Besonderen. Beide Referenten verabschiedeten sich nach ihren Vorträgen aus persönlichen Gründen, was irritierte, wie die Vorträge selbst: Wikimedia stellte sich als erfolgreiches Unternehmen dar, das nicht länger als Bittsteller um Kooperationen warb. Heute könne man den Kooperationswünschen gar nicht mehr nachkommen (Bericht). Das kann man doch nur als eine sehr unglückliche Situation betrachten. Es ist offenkundig als Brüskierung aller Beteiligten angekommen. Noch erstaunlicher ist es aber, dass eine Nachbetrachtung und nachträgliche Erklärung offenbar ausgeblieben ist. Warum?--Mautpreller (Diskussion) 16:19, 4. Jun. 2014 (CEST)
Das ganze Thema ist nun schon viele Jahre her, weder erinnere ich mich noch wirklich an die Details, noch kann ich (oder sonst jemand der Mitarbeiter) intensiv recherchieren. Aber: Soweit ich mich erinnere, hatten Olaf und das Wikidata-Team sehr unterschiedliche Vorstellungen zum Scope von Wikidata und zur Rolle, die wir als Wikimedia Deutschland darin spielen.. Olaf hatte eine bestimmte Erwartungshaltung an Wikidata, insbesondere, was die inhaltliche Ausrichtung des Projekts anging (was natürlich völlig OK ist). Und das zu einem Zeitpunkt, in dem noch keine Zeile Code geschrieben war, sondern in der Wikidata erst noch mehr oder minder in der Planungsphase war. Ich zitiere mal aus einer Mail vom April 2012, die der damalige Projektleiter Denny mit Bezug auf die Veranstaltung in Gotha an Olaf geschrieben hat:
Lieber Olaf,
vielen Dank für Deine Nachricht. Ich freue mich sehr darüber, dass wir vom Wikidata-Team bei dem Workshop in Gotha teilnehmen werden.
Eine kleine Anmerkung zur Zielsetzung des Wikidata-Entiwcklungsprojektes: unsere Aufgabe ist es nicht, über die Inhalte von Wikidata zu entscheiden. Unsere Aufgabe ist es, die Technologie zu erstellen, mit der Wikidata dann läuft. Die Entscheidung über die Inhalte wird die Gemeinschaft treffen, die sich um Wikidata herum hoffentlich bilden wird.
Unser Hauptaugenmerk während der Projektentwicklung gilt der Unterstützung der Wikipedien. Dazu wollen wir die Art von strukturierten Daten unterstützen, die den Arbeitsablauf in den und die Qualität der Wikipedien am vielversprechendsten verbessern werden. Statistiken und Zeitreihenanalysen sind, wie unserer Projektbeschreibung auf Meta entnommen werden kann, vorerst nicht vorgesehen.
Worauf wir besonders achten werden ist es aber die Software auch außerhalb der Wikimedia-Strukturen einsetzbar zu machen. Damit kann man dann auch andere Einsatzszenarien ermöglichen als nur Wikidata. Der Erfolg von MediaWiki außerhalb der Wikimedia-Projekte lässt uns hoffen, dass wir das auch hier erreichen können.
Und, ein paar Tage später, in einer erneuten Mail von Denny an Olaf: Ich denke, dass die von uns entwickelte Software in der Lage sein wird, beide möglichen Szenarien abzudecken: ein Wikidata, welches eher an den Werten von Wikipedia orientiert ist, wie auch ein Wikidata, welches eher Wissenschaftlern als Sammelbecken ihrer Ergebnisse dienen kann. Wenn Du dem widersprechen solltest, würde mich interessieren, welche konkreten Punkte und Designentscheidungen des technischen Projektplanes Dich besorgen bzw. für eine bestimmte Möglichkeit voreingenommen scheinen.
Das Wikidata-Team hatte eine klare und auch kommunizierte und abgestimmte Vorstellung darüber, was es in den kommenden Monaten machen wollte (und das war übrigens auch das, was wir den Spendern gegenüber kommuniziert hatten); dies deckte sich nicht mit dem, was Olaf im Sinn hatte bzw. sich wünschte. Olaf hat seinen Workshop in seinem Sinne organisiert und selbstständig durchgeführt, und wir haben zwei Leute (wenn ich mich recht erinnere) hingeschickt, um den damaligen Planungsstand von Wikidata vorzustellen. Daraus jetzt zu schließen, hier wäre irgendwas blockiert worden, kann ich zumindest nicht nachvollziehen. Das sich Olaf den Verlauf des Workshops (und vielleicht auch die Entwicklung von Wikidata) anders vorgestellt hat, mag so sein; Aber es ist nicht so, dass wir nicht im Vorfeld unsere Sicht deutlich an Olaf kommuniziert hatten.--Pavel Richter (WMDE) (Diskussion) 19:39, 4. Jun. 2014 (CEST)

Nu ja. Kann ja sein, dass Wikidata und Olafs Idee einfach nicht zusammenpassten. Das wäre an sich kein Beinbruch. Dass aber der Verlauf der Veranstaltung unerfreulich war, lässt sich doch wohl nachvollziehen. Es ist ein wenig merkwürdig, dass es a) so lief und b) auch kein Bedürfnis gesehen wurde, sich über das Ergebnis auszutauschen (der Bericht muss ja als vernichtendes Urteil angesehen werden). Mathias scheint auch jetzt noch kein solches Bedürfnis zu haben. Nebenbei: Du schreibst, Olaf habe eine bestimmte Erwartungshaltung an Wikidata gehabt (was sicher so war). Und zwar "zu einem Zeitpunkt, in dem noch keine Zeile Code geschrieben war". Aber Pavel, ist das nicht genau der Zeitpunkt, zu dem man solche Erwartungen offenlegen und diskutieren sollte? Natürlich nicht erst, wenn schon programmiert wird, dann ist es mit Sicherheit zu spät. Mir scheint eher, das Fenster der Möglichkeiten hatte sich schon geschlossen (aus welchen Gründen auch immer).--Mautpreller (Diskussion) 20:01, 4. Jun. 2014 (CEST)

Wie gesagt, es ist lange her, da werden wir nicht mehr groß in die Recherche einsteigen, auch Mathias nicht. Olaf hat einen Workshop geplant, dafür Mittel bei WMDE beantragt und bekommen, es gab unterschiedliche Vorstellungen, diese wurden im Vorfeld kommuniziert, der Workshop wurde dennoch so durchgeführt, wie es Olaf geplant hatte. Ich sehe nicht, was da irgendwie noch weiter hätte diskutiert werden müssen, weder damals, noch heute.
Und ja, das war der richtige Zeitpunkt, um sich mit dem Design zu beschäftigen. Das haben auch sehr viele Leute getan, es gab intensive Diskussionen, und auch Änderungen. Aber Olaf hatte eine bestimmte inhaltliche Vorstellung davon, was Wikidata sein sollte. Und wir hatten ihm stets erklärt, dass dies eine Community-Frage ist - die an eine Community zu richten ist, die es damals noch kaum wirklich gab. Und das, was Olaf damals im Design umgesetzt haben wollte, stand schlicht nicht auf der Planung - sondern es ging damals primär um eine erste Wikidata-Phase, die sich an die Wikipedia richten würde. Das ist dann auch umgesetzt worden - und heute geht Wikidata deutlich über die Wikipedia hinaus. Ob sich Wikidata heute dafür eignet, was sich Olaf damals gewünscht hat, kann ich jedoch nicht beantworten.--Pavel Richter (WMDE) (Diskussion) 20:14, 4. Jun. 2014 (CEST)
Ja, Pavel. Ist recht. Der von Olaf verfasste Bericht bringt ein äußerst negatives Urteil über den Ablauf dieses von WMDE geförderten Projekts zum Ausdruck, das ist Dir sicherlich nicht entgangen. Könnte sein, dass das einen Vorstand interessieren sollte, könnte auch sein, dass es die beteiligten WMDE-Mitarbeiter interessieren sollte. Aber egal.--Mautpreller (Diskussion) 20:38, 4. Jun. 2014 (CEST)

Ich lese das anhaltend irritiert. Kann es sein, dass die ganze Veranstaltung im Vorfeld skizziert vorlag? Kann es sein, dass ich Geld überhaupt nur erhielt, da es dem damaligen Entscheidungsgremium wichtig war, diese Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt durchzuführen? Vielleicht ist genau das das Problem (und zwar ein mittlerweile viel diskutiertes) dass die Geschäftsstelle hier mich als Vereinsmitglied von einem anderen Entscheidungsgremium zugemutet erhielt. Die Frage ist für mich, ob mein Vereinsvorstand ein Projekt, das öffentlich durchgeführt wird, verantwortlich nutzt - und das schließt ein: bei Wahrung der Reputation seiner Mitarbeiter, in dem Fall meiner Person. Die Liste der Eingeladenen lag mit allen Kostenstellen vor samt Vorstellungen ihrer Projekte: auf einem großen Google Spreadsheet, mittels welchem die gesamte Planung hinweg meine Koordinatorin mit dem zugewiesenen Koordinator der Geschäftsstelle sehr konstruktiv und professionell kommunizierte. Ich lernte Sebastian Sooth in dieser Position persönlich schätzen. Ich tauschte mich in der Tat, wie von Pavel korrekt zitiert, mit Denny, wie sich abzeichnete für Wikidata verantwortlich werdend, aus - es fiel keine Zeile von "lade andere Leute ein" oder "mache diesen Leuten klar, dass uns was ganz anderes interessiert".

Es war der Leiter der WMDE-Geschäftsstelle, der mir mir zwei Wochen vor der Veranstaltung klarer machte, dass da zwei Abgesandte Werbevorträge halten würden, um danach sofort wieder in die Züge zu steigen. Als ich das erfuhr, reiste ich persönlich nach Berlin, um bedacht zu sehen, welchen Affront das bedeuten würde. Es ist ein vollendeter Affront auf einer internationalen Konferenz das eigene Projekt vorzustellen und zu gehen. Es ist der maximale Affront, dies als Einladender zu tun. Es ist vollkommen unakzeptabel das zu tun und zu insinuieren, ein Vereinsmitglied sei hier einem Wahn erlegen.

Ich hatte erst Wochen zuvor auf Initiative der WMDE-Geschäftsstelle die gesamte Veranstaltung verschoben, mit der Bitte zu verstehen, dass nur zum jetzt gefundenen neuen Termin das Wikidata Team hinzustoßen könne. Spätestens, wenn man Personen in leitenden Funktionen aus millionenschweren Projekten bittet, Flüge über den Atlantik umzubuchen, damit man selbst im Team teilnehmen kann, findet hier kein Privatprojekt mehr statt.

Ich selbst agierte als Repräsentant der Uni-Erfurt - wie meine Koordinatorin von dort bezahlt - mit dem Renommee des Leiters dieses Forschungszentrums. Spätestens, wenn ich in dieser Funktion eine Vereinbarung mit Wikimedia unterzeichne, einem Verein von dem ich als sein Mitglied die Loaylität erhoffe, die ich ihm soeben gebe, lässt sich hier nichts mehr als meine Privatsache abtun. Die Gäste stellten ihre Projekte vor, nachdem sie sich angesehen hatten, was man mit Wikidata nach offiziellen Verlautbarungen plante. Es geht hier nicht um mich, jemanden von einer Wikipedia-Benutzerseite. Da reisten Personen in öffentlichen Funktionen in transparent gehandhabten Interessenlagen mit bekundeter Bereitschaft an, sich einem Ideen-Austausch zu stellen. Hier hat noch immer kein Nachdenken begonnen, wie dergleichen Beziehungen allein professionell zu handhaben sind und sei es in dieser späten Manöverkritik. --Olaf Simons (Diskussion) 23:35, 4. Jun. 2014 (CEST)

ORCID[Bearbeiten]

Um auf unsere Diskussion zurückzukommen: Man arbeitet an der Integration von ORCID in Wikipedia, seit diesem Monat auch mit einem Wikipedian in Residence. Siehe auch en:Wikipedia:ORCID. Das dürfte Deinen Vorstellungen wahrscheinlich entgegenkommen, weil es auch Benutzerseiten in den wissenschaftlichen Kontext mit einbezieht? – Ich bleibe auch nach weiterem Nachdenken skeptisch, weil ich meine, man sollte die beiden Sphären Laien vs. Wissenschaft auseinanderhalten und besser einen Ort einrichten, an dem die Profis die Arbeit der Laien bewerten, damit Außenstehende eine kompetente Einschätzung über unsere Arbeit erhalten, als die Wissenschaftler selbst in das Projekt hineinzuziehen, was ja auch die meisten gar nicht wollen. Wir bleiben aber gerne im Gespräch.--Aschmidt (Diskussion) 03:01, 12. Jun. 2014 (CEST)

Ein langer Tag steht an - wird's elend zwischen allen hiesigen Strategie-Erwägungen hab ich demnach etwas zum Surfen,
PS. Das indes ganz rasch: Ich glaube, dass Wikipedia zu groß ist, um noch selbst den rechten Mut zu Alternativprojekten zu haben - und denke WP wird wachsen müssen (zur Trennung der Bereiche Laien & Experten gesagt). --Olaf Simons (Diskussion) 09:57, 12. Jun. 2014 (CEST)

Benutzer:Kopilot/Aufklärung[Bearbeiten]

Hallo Olaf, danke für deine Beteiligung am Basteln. Ich lade dich nochmals ausdrücklich dazu ein. Mir ist bewusst, dass mein Vorpreschen manche befremdet, ich rechne auch damit, dass wir nicht immer einig sind. Kein Problem, ich achte alle Einwände, die da kommen mögen. Du kannst sicher sein, dass sie berücksichtigt werden und der Artikel gewiss nicht schlechter wird. Ich bin Pragmatiker und habe mit Überblicksartikeln zu schwierigen Themen Erfahrung (guck dir einfach ein paar von meiner Userseite an).

Ich finde die Einleitung zu lang und würde vieles davon in die Begriffsteile verlagern, wo sich ja ohnehin einiges wiederholt. Eine Einleitung sollte einfach die wesentlichen Hauptbedeutungen nennen und die Ausführung folgen lassen, so ungefähr wie hier. Was meinst du?

Gestraffte Einleitung - OK für dich?

Ich werde die Bastelversion erst und nur mit deinem Einverständnis als neue Artikelversion vorschlagen. MfG, Kopilot (Diskussion) 21:13, 29. Aug. 2014 (CEST)

Mängeliste[Bearbeiten]

Olaf, du hattest am 14. Aug. 2014, 15:00, geschrieben, dass "der aktuelle Artikel Aufklärung seinen Autor, nachdem in ihn viele Stereotypen hineinrutschten, nicht mehr glücklich macht". Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn du eine Liste erstellst, die die konkreten Mängel und Stereotypen aus deiner Sicht präzise aufführt. Du könntest sie auf der Disku der Bastelseite erstellen. Auch deine Alternativvorschläge zur Behebung dieser Mängel interessieren mich sehr.

Da sowohl du als auch Phi bereits ein wenig mitgebastelt haben, gehe ich mal optimistisch-fortschrittsgläubig ;-) davon aus, dass die Zusammenführung der beiden Artikel von uns dreien im Prinzip als richtig und sinnvoll erachtet wird. Darauf kann man aufbauen. Drei sich prinzipiell einige User sind bei Wikipedia eine Bank. MfG, Kopilot (Diskussion) 21:47, 29. Aug. 2014 (CEST)

Auf deiner Projektseite geantwortet. --Olaf Simons (Diskussion) 20:18, 30. Aug. 2014 (CEST)
Danke, ich habe die Detailfragen dort beantwortet. Hier nochmal die Hauptfrage: Ist die Zusammenführung für dich prinzipiell OK?
Dann können wir künftig alle Details an EINER Stelle diskutieren. MfG, Kopilot (Diskussion) 03:15, 31. Aug. 2014 (CEST)
Die Zusammenführung ist OK - begrüßenswert. Was soll denn der Gymnasiast, der hier sensibilisiert werden soll für Fragen zur Epoche - was soll der mit dieser Zersplitterung anfangen. Die ist nur ein Spiel persönlicher Eitelkeiten. Ich sehe da keinen eigenen Wert. Praktisch wäre es, wenn man klare Gegenpositionen notieren wollte, das in dem einen Artikel zu tun - aber nicht mal darum geht es. (Ich bin genauso skeptisch, was Vordenker der Aufklärung anbetrifft - wenn man das gut macht, muss man in ganz verschiedene Bereich gehen, das hat dann nicht mehr mit Philosophie zu tun und dann ist man auch schon wieder im allgemeinen Artikel. Mithin von mir aus freie Bahn. Indes: unterschätze das nicht. Der bessere Artikel schafft Differenzierung, nicht Vereinfachung. --Olaf Simons (Diskussion) 18:50, 31. Aug. 2014 (CEST)
OK, das ist doch mal ein Wort. Nun warte ich noch ab, was Phi meint. MfG, Kopilot (Diskussion) 19:54, 31. Aug. 2014 (CEST)

Frage[Bearbeiten]

Hallo, kannst du mal schauen, ob dein Eintrag hier noch aktuell ist? Danke und Gruß --C.Koltzenburg (Diskussion) 10:37, 30. Okt. 2014 (CET)

Tag, C.Koltzenburg. Die Frage ist nicht ganz klar zu beantworten. Beruflich sitze ich derzeit an diesem Wiki Gothaer Illuminaten-Enzyklopädie Online. Edits in Wikipedia mache ich einmal auf Seiten, die ich beobachte (hier sind für Literatur interessant Roman und Literatur, ich schrieb beide Artikel im wesentlichen). Literatur wartet seit langem auf eine Überarbeitung, mit der ich mich besonders schwer tue, da hier ein Gebiet von beruflich verorteter Original Research meinerseits liegt. Da sind mir die Hände gebunden. Ein längerer Artikel zum Lemma sollte im Januar erscheinen, doch kann gerade ich ihn schlecht einarbeiten - eine verwirrende Lage. Ich komme beruflich nicht dazu, so einfach wie früher mitzuarbeiten. Das ist der Stand der Dinge. --Olaf Simons (Diskussion) 11:20, 4. Nov. 2014 (CET)
Demnach zu urteilen ist also nur das Thema Buchgeschichte bei dir nicht mehr aktuell. --C.Koltzenburg (Diskussion) 11:34, 4. Nov. 2014 (CET)
Ähh, eher andersrum. Mit Literatur wie ordentliche Literaturwissenschaftler sie betreiben - sprich dem Interpretieren von Gedichten und Romanen habe ich mich nie befasst. Mein Nachdenken ist, wie sich der Buchmarkt verändert. Gerade veröffentlichte ich einen Aufsatz zum Ullstein-Verlag im Dritten Reich. Die Frage ist eher: Ob ich an laufender Projektarbeit teilnehme. Hier muss ich nein sagen, da dazu gerade kein Raum ist, und auch da ich eben nicht weiß, wie ich mit der Überschneidung von Beruf - als Forscher - und Wikipedia als Bereich, in dem Forschung problematisch ist, klarkomme. Ich begab mich nach Aufklärung in den Rückzug, da ich nicht kontrollieren konnte, was an Überarbeitung in den Artikel kam und für mich zum Teil beruflich heikel ist. Der Artikel ist schnell mit mir in Verbindung zu bringen, enthält aber viel, was ich selbst besser nicht gesagt haben sollte... Ehrlich bin ich ratlos, wie ich sicher in Wikipedia edieren soll. Frei kann ich es nur bei Themen tun, mit denen ich beruflich nichts zu schaffen habe, oder aber bei kleinen Korrekturen, bei denen meine eigene Position nicht zum Tragen kommt... --Olaf Simons (Diskussion) 11:51, 4. Nov. 2014 (CET)
Du könntest also in der Liste deinen Namen auskommentieren wie andere es inzwischen auch gemacht haben. Dann stellt niemand an dich Ansprüche. Und falls du Projekte ungern allein in Angriff nimmst - falls ich das richtig verstanden habe -, fällt mir spontan ein: du kannst im WikiProjekt eventuell Leute finden, die mitmachen und die dir bei ihrer Tätigkeit ganz nebenbei auch die Last abnehmen, die du hier schilderst :-) --C.Koltzenburg (Diskussion) 12:20, 4. Nov. 2014 (CET)

Astrea placata‎[Bearbeiten]

Hallo Olaf Simons. Ich habe gestern den Artikel Astrea placata‎ eingestellt. Das ist ein Libretto von Metastasio, in dem er sich mit den zeitgenössischen philosophischen Strömungen auseinandersetzt. Weil ich mich mit Philisophie kaum auskenne und meine Quellen französisch und italienisch sind, könnten sich da leicht Fehler eingeschlichen haben (insbesondere im Abschnitt „Gestaltung“). Außerdem könnte man es sicher etwas allgemeinverständlicher darstellen. Könntest Du vielleicht mal draufschauen? Danke, --Rodomonte (Diskussion) 10:48, 20. Mär. 2015 (CET)

Wow, cooler Artikel (kennen wir uns eigentlich persönlich? was doch nett wäre, wo Du diese Opern liebst...). Kleine Gedanken zum Abschnitt Gestaltung - Vielleicht dies vorweg: die Überschrift ließ mich nicht erwarten, dass da ein Versuch in Diskursanalyse kommt, ich habe aber auch gerade keinen besseren Titel... Zweitens hatte ich schon oben im Text aufgehorcht, als es um die Debatte Eigenliebe ging. Ich dachte da unmittelbar an zwei Texte: Bernard Mandeville Bienenfabel 1714/23 mit der These, dass Eigenliebe nötig sei, um Ein Gemeinwesen aufrecht zu erhalten - das war ein Skandal und tatsächlich meidet Metastasio eine vergleichbare Aufwertung... nimmt aber dann doch eine Aufwertung vor, und bei der dachte ich über Alexander Popes An Essay on Man nach von 1734. Nun sehe ich nur nicht dass man diese Debatte Metastasio in Wien wird nachwesen können...
Handwerklich würde der ganze Abschnitt profitieren vom Versuch die Original-Begriffe in Klammern hinzuzutun. Du schreibst "Metastasio gibt vor, den Befürwortern der Aufklärung eine Stimme zu verleihen, unterstützt dann aber die existierende soziale Ordnung" - das insbesondere hätte ich gerne im Wortlaut. Von "Aufklärern" wird er in den 1730ern doch wohl nicht sprechen, wovon spricht er exakt? So oder so ist es toll, solche Inhaltsangaben zu haben, da man mit Ihnen Texte in die Hand bekommt, die man in seine Arbeit einbeziehen kann. Unter welchem Klarnamen sind wir uns mithin begenet? (Hat Bernhard Jahn eigentlich in seiner Habil zu diesen Dingen ein Kapitel?) --Olaf Simons (Diskussion) 13:22, 20. Mär. 2015 (CET)
Hallo Olaf. Danke für Deine freundliche Antwort. Ich habe entsprechend noch ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Die Analyse stammt natürlich nicht von mir selbst, sondern basiert auf dem Buch von Joly. Daher kommt auch die Nennung des Begriffs „Aufklärung“ (französisch „Lumière“). Metastasio hat all diese Zusammenhänge und Namen nicht direkt genannt. Bei Jahn habe ich gerade noch nachgesehen. Die Dissertation ist im Index von Google Books enthalten, die liefert aber keine Treffer für dieses Werk. Es steht auch nicht im Inhaltsverzeichnis. Wir sind uns sicher noch nie begegnet. Ich komme aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands und habe Deinen Namen nur über das Philosophie-Portal gefunden. Viele Grüße, --Rodomonte (Diskussion) 22:50, 20. Mär. 2015 (CET)
Dir könnte dieses Buch gefallen. --Olaf Simons (Diskussion) 07:05, 21. Mär. 2015 (CET)

Tolles Interview[Bearbeiten]

Dein Interview habe ich mit großen Vergnügen gelesen, da ist der Realitätsverweigerer wirklich an den Richtigen geraten. Ich bedaure mit Dir, daß Letzterer aus nicht mit der Kontroverse zusammenhängenden Gründen relevant ist, während unser jugendlicher Held noch um seinen Platz in der Wikipedia kämpfen muss. Vielen Dank für die unterhaltsame wie aufschlussreiche Lektüre. --Eloquenzministerium (Diskussion) 14:22, 24. Mär. 2015 (CET)

Oh, erfreut! Ich dachte mir, ich mache mal, was ich mit Wikipedia so einfach nicht machen kann, die Fakten erbitten. Mal sehen, noch ist die Löschdiskussion ja nicht zu ende. --Olaf Simons (Diskussion) 14:37, 24. Mär. 2015 (CET)
Gerne, man sagt sich in der WP eh zu wenig Nettes ;-) . Vielleicht ist ja auch der im Interview erwähnte Masern-Kontext noch mit anderen Quellen im Artikel verwertbar, um das vollständig redundant-Argument in Bezug auf den Abschnitt beim Realitätsverweigerer zu entkräften. Ich schau in ein paar Tagen nochmal über den Artikel, um dann meine sich inzwischen wandelnde Einschätzung in die LD einzubringen. --Eloquenzministerium (Diskussion) 16:24, 24. Mär. 2015 (CET)
Und ich verschenke jederzeit ein Log in, falls Dir einfällt, wen Du schon immer einmal interviewen wolltest (und rate dergleichen im Facebook Chat zu tun, da man da etwas mehr hin und her und Spannung hat; hier reichte ich, da Bardens auf Achse war, alle Fragen im Packen ein, was dem Interview etwas Spannung nahm). Vielleicht sollte ich Lanka anschreiben... Gruß, --Olaf Simons (Diskussion) 16:32, 24. Mär. 2015 (CET)
Vielen Dank für das nette Angebot, behalte ich mal im Hinterkopf. Lanka ist sicher ein interessanter Interviewpartner. Schonmal überlegt, das Ganze im Doppelpack hier zitierfähigen Medien anzubieten? Von wegen net.fame, paar Euro in die Portokasse und Sekundärquellen-Verwurstbarkeit der Zitate in beiden Artikeln. --Eloquenzministerium (Diskussion) 16:41, 24. Mär. 2015 (CET)
Phlegma meinerseits. Meine Arbeit ist eigentlich zu 100% dieses Wiki hier http://illuminaten-wiki.uni-erfurt.de/ und für gar nichts anderes sollte ich Zeit haben. Bei http://positivists.org spiele ich ohne Rückfragen. --Olaf Simons (Diskussion) 16:54, 24. Mär. 2015 (CET)
Phlegma? Lass Dir mal von Bardens einen guten Agenten empfehlen - Fernseh-Exklusiv-Vertrag und so… ;-) . Ansonsten verschwörungstheoritisiere ich mal, daß Du über die Schwedenkiste an Bardens geraten bist :-) cooles Projekt. Aber mal im Ernst: Unser Lieblings-Realitätsverweigerer behauptet hier[2](S. 10, Spalte 3, unter der Überschrift "Hintergründe zum Prozess"), unser jugendlicher Held sei nicht promoviert. Im Artikel steht das anders. Interessant wäre auch, ob die Promotion irgendwie mit Viren in Zusammenhang steht. Da Du Kontakt zu Bardens hast, wäre es schön, entweder eine weitere Lüge des Realitätsverweigerers zu dokumentieren oder den Artikel zu korrigieren. Je mehr ich über Lanka lese, desto irritierter bin ich, daß jemand, der clever genug ist, um über einen Virus zu promovieren, in einem solchen Umfang den Bodenkontakt verlieren kann. --Eloquenzministerium (Diskussion) 05:17, 27. Mär. 2015 (CET)
Da Bardens seine Interviewteile im mail-Kontakt schrieb, vertraue ich ihm mal. Indes sprichst Du mit der Frage, wie einer von der Forschung in dieses Fahrwasser gelangen kann, genau den Punkt an, der mich beschäftigt. Was wir hier beobachten ist nicht Unwissenheit. Unsere spezielle Form medialer und wissenschaftlicher Öffentlichkeit scheint diese Gegenpositionen parasitär zu entwickeln. Lanka braucht die Wissenschaften, so wie Ken Ham die Evolutionsbiologie, Saurier und die Kontinentalverschiebung braucht, um seine Alternative genau mit diesen Momenten zu bestücken. Pegida funktioniert nicht ohne "Lügenpresse", sprich ohne den Verdacht dass die chaotische freie Presse in Wahrheit doch gesteuert ist. Wir haben Verschwörungstheorien unserer heutigen Art nicht vor den 1880ern. Sie benötigen die Demokratie und die mediale Berichterstattung, sowie die pluralistischen Wissenschaften... Kann sein, man kann sie eben darum gar nicht mit mehr Bildung und mehr Aufklärung bekämpfen. --Olaf Simons (Diskussion) 08:28, 27. Mär. 2015 (CET)
Ich vertraue ihm a priori auch, aber weil Lanka das auch bei Interviews erzählt, könnte das über kurz oder lang im Artikel zum Thema werden. Wenn wir dann die Angaben zu seiner Doktorarbeit drinhätten, wäre das ein echter Pluspunkt. Ansonsten, verstehe ich Dich richtig, daß Du Lanka & Genossen im Geiste für so etwas wie die Viren der modernen Wissenschaftsgesellschaft hältst ;-) ? --Eloquenzministerium (Diskussion) 15:28, 27. Mär. 2015 (CET)
Ich lasse David Bardens mal das Link in diese Disku zukommen, dass er uns das genau Thema nennt. Indes, ja, genau das denke ich: diese Leute recyceln Wissen, und sie vermehren das "Alternativ-Wissen", das sie daraus machen in der freien Medienumgebung (unter der besonderen Behauptung, dass man nirgends mehr frei sprechen könne...). Guck Dir 9/11 truther an, die wären nichts ohne die öffentliche Bilderflut, in der sie nun neue Wahrheiten entdecken, unterdrückte Wahrheiten, denen sie zum Durchbruch verhelfen. Je mehr Du unternimmst, um sie gegenzubeweisen, je mehr Stoff lieferst Du ihnen, der belegt, dass eine öffentliche Propaganda besteht, in der sie allein das erweiterte, ausgewogene Bild liefern. Wir beobachten dabei kein strukturell homogenes Phänomen, sondern eines mit Produzenten und Konsumenten. Guck Dir die Seite von Lanka an. Das Design ist parasitär wissenschaftlich. Laut gelacht habe ich erst hier: http://www.wissenschafftplus.de/blog/de wo am Rande steht "Eine Bitte: Wir möchten eine bewegte Annimation herstellen, in der die Fehlentwicklung in der Medizin dargestellt und auch was im Reagenzglas getan wird, um krankmachende Viren zu behaupten. Kennen Sie jemanden, der oder die das professionell kann und dabei noch bezahlbar ist? Vielen Dank!" da ist die Tarnung kurz weggebrochen. Das ist doch alles unglaublich skurril, und es adressiert gerade "kritische" Leute, "Impf-Skeptiker" - vom Terrain der Wissenschaften aus, die einer der kritischsten, skeptischsten Felder in unseren Gesellschaften sind... --Olaf Simons (Diskussion) 16:20, 27. Mär. 2015 (CET)
Und die Urkunde vom 22.9.2014 samt einer Auszeichnung der Klinik in jpgs gesehen. ;) Das muss jetzt aber reichen. Ist ja doch einfacher Illuminaten des 18. Jahrhunderts nachzuweisen. --Olaf Simons (Diskussion) 20:31, 27. Mär. 2015 (CET)
Hallo, Olaf, vielen Dank dafür, daß Du Dich um das Urteil gekümmert hast. Mir sieht das ziemlich einspruchs- und revisionssicher aus, da hat sich der Richter offenbar mit erkennbarem Spaß an der Sache einiges an Arbeit gemacht. Hast Du eigentlich herausbekommen können, ob Lanka, wie versprochen, in die nächste Instanz geht? Die Rechtsmittelfrist beträgt glaube ich 30 Tage, es sollte also inzwischen klar sein. Nicht, daß meine strategische Pop-Corn-Reserve mich durch Fehldisposition im entscheidenden Augenblick im Stick lässt ;-) . Meinst Du es wäre sinnvoll, Urteil und Gutachten auch auf commons hochzuladen, eventuell auch englische Versionen, die Du ja offenbar gerade in Arbeit hast? Hast Du Pläne, in der en:WP über die Sache zu schreiben, und wenn ja, unter welchem Lemma? Über Bardens oder den Prozess könnte ich dann eventuell auf der fr:WP was schreiben, fände es aber schön, wenn wir da Lemma-Koordination im Vorfeld betrieben. Einen Artikel über Lanka fände ich nicht so prickelnd, denn die Basis hier ist lückenhaft, seriöse Quellen zur Vervollständigung nicht ersichtlich und besonders reizen tut es mich auch nicht, mich mit seinen verquasten Phantastereien auseinanderzusetzen. Ich gehe mal davon aus, daß Du Deine Materialsammlung auch noch im Bardens-Artikel verlinken wirst und lasse Dir da als Initiator des Ganzen gern den Vortritt. Mindestens bei Bardens sollte man wohl auch die aus dem Urteil entnehmbare Verleumderei durch Lanka mit im Artikel erwähnen, die ja an Dreistigkeit nur schwer zu überbieten ist, inklusiv der feigen Ausrede. Mit freundlichen Grüßen vom --Eloquenzministerium (Diskussion) 22:03, 20. Apr. 2015 (CEST)

Gute Fragen. Offiziell muss ich noch ein Paar Tage an unserem Verlängerunsantrag in ganz anderer Sache sitzen. Das Urteil hochladen auf Wikimedia Commons? Ich weiß nicht ganz, ob das geht und erwarte selbst noch mit Bangen eine Rechnung aus Ravensburg (zumindest war mir eine solche vom Gericht angekündigt). Was Lanka tun wird? Ich klopfte mal kurz an ob eines Interviews und denke noch mal offizieller bei ihm anzuklopfen, weiß nicht, ob er dafür zur Verfügung stehen wird. Indes bei Neugier kannst Du immer bei den Positivisten Original Research betreiben und diese dann in Wikipedia-Artikel einfügen. (Was ich ganz spannend finde.) --Olaf Simons (Diskussion) 22:54, 20. Apr. 2015 (CEST)

Liest sich sehr anregend, der Entwurf. Daß die Illuminaten schon vor der Erfindung des Wikis kooperativ an einem Thema gearbeitet haben, finde ich überraschend, ich denke mir als großer Ignorant in diesem Fachbereich, daß das wohl damals eher unüblich war. Mögen sich für dieses Projekt alle denkbaren Fördertöpfe reichhaltig öffnen, damit ihr dieses vielversprechende Material auswerten könnt. Daß ihr das in einem Wiki und damit jenseits des etwas mafiös eigenartig organisierten, kommerziellen Buch- und paper-Betrieb veröffentlicht, finde ich prima.
Super-spannend wäre natürlich, wenn Du nicht nur Lanka für ein Interview gewinnen könntest, sondern womöglich beide zur Teilnahme an einer virtuellen Podiumsdiskussion via Visio-Konferenz überzeugen könntest. Das wäre definitiv auch vermarktbar und, vor allem, wenn es Dir gelingt, ein verbindliches Regelwerk für eine halbwegs gesittete Diskussion als Basis verbindlich zu setzen, könnte das ein tolles Dokument werden. Und ich denke, wenn Du Deinem Korrespondenten beim LG per Telefon erstmal lieb für das Urteil dankst und gleich noch nach der Rechtskraft fragst, wird vielleicht auch ein ebenso angeregter, wie rechnungsvermeidender Dialog entstehen. Ich denke, die sind mit dieser Schau erstmal wieder bestens für ihr Humorarchiv versorgt… Vielleicht kannst Du ja auch die Presseabteilung zu einer entsprechenden Ergänzung der Meldung motivieren, dann wären wir in den Artikeln wieder einen Schritt weiter. Aber wenn die Abschrift nicht beglaubigt ist, kann sich das eigentlich nicht um exzessive Beträge handeln, sonst kannt Du ja auch mal bei der WMDE nachfragen, irgendwas sinnvolles müssen die ja mit ihren Millionen auch anfangen, die sind sicher ganz dankbar für eine derart nützliche Verwendung, um Deine ja inzwischen recht zeitaufwendige Recherche etwas zu ermutigen.
Mögen die Förderer Deines Projekts zahlen bis zur völligen Leere ihres Beutels ;-) , dann schauen wir mal weiter. --Eloquenzministerium (Diskussion) 23:41, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ach Eloquenzministerium, Du wärest der Mann oder die Frau oder das Ministerium für all die guten Ideen! Ich schenke Dir einen Account bei den nicht existenten Resten der großen positivistischen Weltregierung Auguste Comtes - auf Begehren - und lasse Dir freie Hand in öffentlichen Kontakten und kehre selbst an die Arbeit zurück, die gestern sträflich liegen blieb, nachdem ich gestern zuviel Unsinn machte. --Olaf Simons (Diskussion) 09:15, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ein dritter Mitlesender fragt per email, um welches Interview es denn hier geht: Man könnte Lanka das Masernvirus auf einem Silbertablett präsentieren… Interview mit David Bardens, 23 March 2015 - mit dem Interview ließ sich dieser Artikel retten: David Bardens, zu dem sich nun gerade auch noch Quellen aus dieser gestern angelegten Sammlung gesellen. Mich freut's, da neue Kontakte und neue Ideen hinzukamen --Olaf Simons (Diskussion) 18:36, 22. Apr. 2015 (CEST)

Aktualisierung der Seite Wikipedia:Bibliotheksrecherche[Bearbeiten]

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Du bekommst diese Nachricht einmalig, da dies hier angefordert wurde. Viele Grüße, Luke081515 15:36, 2. Aug. 2015 (CEST)