Bundestagswahlkreis Waldshut

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Wahlkreis 288: Waldshut
Lage des Bundestagswahlkreises Waldshut in Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 288
Wahlberechtigte 177.306
Wahlbeteiligung 72,6 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten

Felix Schreiner
Partei CDU
Stimmanteil 41,9 %

Der Wahlkreis Waldshut (2005: Wahlkreis 289, 2009: Wahlkreis 288) ist seit 1965 ein Bundestagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst den Landkreis Waldshut sowie die Gemeinden Breitnau, Buchenbach, Eisenbach (Hochschwarzwald), Feldberg (Schwarzwald), Friedenweiler, Glottertal, Gundelfingen, Heuweiler, Hinterzarten, Kirchzarten, Lenzkirch, Löffingen, Oberried, Schluchsee, St. Märgen, St. Peter, Stegen und Titisee-Neustadt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald.[1] Seit seinem Bestehen wurde der Wahlkreis stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bei der letzten Bundestagswahl waren 177.306 Einwohner wahlberechtigt.

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2017
Wahlkreis 288 Waldshut
 %
40
30
20
10
0
39,3
16,4
13,9
10,8
9,8
5,5
4,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-10,0
-2,6
+2,9
+5,0
+5,1
+1,2
-1,6

Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 kandidieren die folgenden Direktkandidaten[2]:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Felix Schreiner CDU 41,9 39,3
Rita Schwarzelühr-Sutter SPD 24,1 16,4
Ulrich Martin Drescher GRÜNE 11,9 13,9
Daniel Poznanski FDP 6,2 10,8
Martina Nicola Böswald AfD 9,2 9,8
Lothar Schuchmann Die Linke 5,0 5,5
Hans Dieter Ruby Freie Wähler 1,0 0,8
Kilian Kronimus ÖDP 0,7 0,4

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 standen folgende Kandidaten zur Wahl:[3]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Thomas Dörflinger CDU 51,4 49,3
Rita Schwarzelühr-Sutter SPD 28,0 19,0
Karsten Jung FDP 3,3 5,8
Peter Schanz GRÜNE 10,1 11,0
Nicole Stadler DIE LINKE 4,4 4,3
Philip-Mario Hallasch NPD 1,3 0,7
Mike Schinkel ÖDP 1,4 0,5
- AfD - 4,7

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:[4]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Thomas Dörflinger CDU 41,5 36,6 41,4
Rita Schwarzelühr-Sutter SPD 28,5 18,7 29,8
Michael Klotzbücher FDP 11,2 18,6 10,8
Ruth Cremer-Ricken GRÜNE 10,7 13,8 10,9
Lothar Schuchmann DIE LINKE 5,8 6,3 3,2
Günther Ragg NPD 1,4 0,8 0,8
REP 1,0 1,1
PBC 0,5 0,6
MLPD 0,0 0,1
BüSo 0,1 0,1
Volksabstimmung 0,3
ADM 0,0
DVU 0,1
DIE VIOLETTEN 0,3
Die Tierschutzpartei 0,7
Bernd Topka ödp 0,7 0,5
PIRATEN 1,8
Gero Greb Einzelbewerber (GiB) 0,3

Wahlkreissieger seit 1965[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1965 Anton Hilbert CDU
1969 Kurt Georg Kiesinger CDU
1972 Kurt Georg Kiesinger CDU
1976 Norbert Nothhelfer CDU
1980 Werner Dörflinger CDU
1983 Werner Dörflinger CDU
1987 Werner Dörflinger CDU
1990 Werner Dörflinger CDU
1994 Werner Dörflinger CDU
1998 Thomas Dörflinger CDU
2002 Thomas Dörflinger CDU
2005 Thomas Dörflinger CDU
2009 Thomas Dörflinger CDU
2013 Thomas Dörflinger CDU
2017 Felix Schreiner CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis Waldshut wurde zur Bundestagswahl 1965 neu eingerichtet. Die Gemeinden des Wahlkreises gehörten vorher zu den Wahlkreisen Lörrach und Donaueschingen.

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1965–1976 188 Waldshut Landkreis Waldshut, Landkreis Hochschwarzwald, Landkreis Säckingen
1980–1998 192 Waldshut Landkreis Waldshut, vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Gemeinden Breitnau, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Hinterzarten, Lenzkirch, Löffingen, Schluchsee und Titisee-Neustadt
2002–2005 289 Waldshut Landkreis Waldshut, vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Gemeinden Breitnau, Buchenbach, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Glottertal, Gundelfingen, Heuweiler, Hinterzarten, Kirchzarten, Lenzkirch, Löffingen, Oberried, Schluchsee, St. Märgen, St. Peter, Stegen und Titisee-Neustadt
seit 2009 288 Waldshut

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung (Memento des Originals vom 2. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. Direktkandidatinnen und Direktkandidaten 288: Konstanz. Der Bundeswahlleiter, abgerufen am 15. September 2017.
  3. Amtliche Bekanntmachung zur Bundestagswahl am 22. Sept. 2013. landkreis-waldshut.de, 3. August 2013, archiviert vom Original am 5. Oktober 2013; abgerufen am 13. November 2016 (PDF).
  4. Archivlink (Memento des Originals vom 5. März 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]