Bundestagswahlkreis Aalen – Heidenheim

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Wahlkreis 270: Aalen – Heidenheim
Lage des Bundestagswahlkreises Aalen – Heidenheim in Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 270
Wahlberechtigte 221.306
Wahlbeteiligung 73,6 %
Wahldatum 22. September 2013
Wahlkreisabgeordnete/r
Name
Foto des Abgeordneten

Roderich Kiesewetter
Partei CDU
Stimmanteil 57,6 %

Der Wahlkreis Aalen – Heidenheim (2005: Wahlkreis 271, 2009: Wahlkreis 270) ist seit 1965 ein Bundestagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst den Landkreis Heidenheim sowie die Gemeinden Aalen, Adelmannsfelden, Bopfingen, Ellenberg, Ellwangen (Jagst), Essingen, Hüttlingen, Jagstzell, Kirchheim am Ries, Lauchheim, Neresheim, Neuler, Oberkochen, Rainau, Riesbürg, Rosenberg, Stödtlen, Tannhausen, Unterschneidheim, Westhausen und Wört aus dem Ostalbkreis.[1] Der Wahlkreis wurde bisher stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2009 waren 224.418 Einwohner wahlberechtigt.

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 standen folgende Kandidaten zur Wahl:[2]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Roderich Kiesewetter CDU 57,6 49,3
Claudia Sünder SPD 24,6 22,3
Wilfried Huber FDP 1,8 4,5
Margit Stumpp GRÜNE 7,7 8,4
Dieter Köhler DIE LINKE 5,0 4,7
Stefan Müller PIRATEN 3,1 1,9
Johann Holzheu DKP 0,1 keine Landesliste
AfD 4,5

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:[3]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Roderich Kiesewetter CDU 45,0 36,8 42,0
Claudia Sünder SPD 25,5 20,5 32,0
Jürgen Rieg FDP 10,0 16,9 9,9
Brian Krause GRÜNE 9,1 11,3 7,6
Veronika Stossun DIE LINKE 7,5 7,9 4,0
Reinhild Ufermann-Schützinger NPD 1,9 1,2 1,0
REP 1,4 1,7
PBC 0,4 0,5
MLPD 0,0 0,1
BüSo 0,1 0,1
Volksabstimmung 0,3
ADM 0,0
DVU 0,1
DIE VIOLETTEN 0,2
Die Tierschutzpartei 0,6
ödp 0,5
PIRATEN 1,8
Jürgen Nass Einzelbewerber (Schnauze Voll) 1,0

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis wurde zur Bundestagswahl 1965 neu eingerichtet. Die Gemeinden des Wahlkreises gehörten vorher zu den Wahlkreisen Aalen und Ulm. Die bisherigen direkt gewählten Abgeordneten waren Manfred Abelein (1965–1990) und Georg Brunnhuber (1990–2009).

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1965–1976 174 Aalen – Heidenheim Landkreis Aalen, Landkreis Heidenheim
1980–1998 174 Aalen – Heidenheim vom Ostalbkreis die Gemeinden Aalen, Adelmannsfelden, Bopfingen, Ellenberg, Ellwangen (Jagst), Essingen, Hüttlingen, Jagstzell, Kirchheim am Ries, Lauchheim, Neresheim, Neuler, Oberkochen, Rainau, Riesbürg, Rosenberg, Stödtlen, Tannhausen, Unterschneidheim, Westhausen und Wört, Landkreis Heidenheim
2002–2005 271 Aalen – Heidenheim
seit 2009 270 Aalen – Heidenheim

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. http://www.ostalbkreis.de/sixcms/media.php/26/Bekanntmachung-KreiswahlvorschlaegeWkr269-270.pdf#page=2
  3. http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/wahlkreisergebnisse/l08/wk270/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]