Bundestagswahlkreis Nürtingen

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Wahlkreis 262: Nürtingen
Lage des Bundestagswahlkreises Nürtingen in Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 262
Wahlberechtigte 205.986
Wahlbeteiligung 77,7 %
Wahldatum 22. September 2013
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten

Michael Hennrich
Partei CDU
Stimmanteil 51,0 %

Der Wahlkreis Nürtingen (2005: Wahlkreis 263, 2009: Wahlkreis 262) ist seit 1965 ein Bundestagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst aus dem Landkreis Böblingen die Gemeinden Steinenbronn und Waldenbuch sowie die Gemeinden Aichtal, Altdorf, Altenriet, Bempflingen, Beuren, Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck, Erkenbrechtsweiler, Filderstadt, Frickenhausen, Großbettlingen, Holzmaden, Kirchheim unter Teck, Kohlberg, Leinfelden-Echterdingen, Lenningen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Neuffen, Notzingen, Nürtingen, Oberboihingen, Ohmden, Owen, Schlaitdorf, Unterensingen, Weilheim an der Teck und Wolfschlugen aus dem Landkreis Esslingen.[1] Der Wahlkreis wurde seit seinem Bestehen stets vom jeweiligen Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bei der letzten Bundestagswahl waren 205.986 Einwohner wahlberechtigt.

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2017
Wahlkreis 262 Nürtingen
 %
40
30
20
10
0
33,7
15,1
15,0
14,2
12,3
5,5
4,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-12,3
-4,8
+8,1
+2,6
+7,5
+1,4
-2,5

Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 kandidieren die folgenden Direktkandidaten[2]:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Michael Hennrich CDU 39,4 33,7
Nils Schmid SPD 19,0 15,1
Matthias Gastel GRÜNE 14,8 14,2
Renata Alt FDP 9,9 15,0
Vera Kosova AfD 11,9 12,3
Heinrich Brinker Die Linke 4,8 5,5
Joachim Bauerle MLPD 0,2 0,1

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 standen folgende Kandidaten zur Wahl:[3]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Michael Hennrich CDU 51,0 46,0
Rainer Arnold SPD 25,3 19,9
Renata Alt FDP 2,5 6,9
Matthias Gastel GRÜNE 9,9 11,6
Claudia Haydt DIE LINKE 3,3 4,1
Jan Lüdtke-Reißmann PIRATEN 2,0 2,3
René Schrade NPD 0,8 0,7
Ulrich Deuschle REP 1,3 1,1
Peter Friedrich AfD 3,2 4,8
Emmerich Benkowitsch FREIE WÄHLER 0,7 0,6

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:[4]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Michael Hennrich CDU 43,3 33,4 38,9
Rainer Arnold SPD 24,2 18,9 29,1
Judith Skudelny FDP 11,6 20,7 13,4
Andreas Schwarz GRÜNE 13,8 15,0 11,1
Jochen Findeisen DIE LINKE 5,2 5,7 2,9
Heidi Drinkard NPD 1,7 0,9 1,8
REP 1,7 2,0
PBC 0,5 0,6
MLPD 0,1 0,1
BüSo 0,1 0,1
Volksabstimmung 0,3
ADM 0,1
DVU 0,0
DIE VIOLETTEN 0,2
Die Tierschutzpartei 0,5
ödp 0,3
PIRATEN 1,7

Frühere Wahlkreissieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl Name Partei
1965 Anton Stark CDU
1969 Anton Stark CDU
1972 Anton Stark CDU
1976 Anton Stark CDU
1980 Anton Stark CDU
1983 Anton Stark CDU
1987 Anton Stark CDU
1990 Elmar Müller CDU
1994 Elmar Müller CDU
1998 Elmar Müller CDU
2002 Michael Hennrich CDU
2005 Michael Hennrich CDU
2009 Michael Hennrich CDU
2013 Michael Hennrich CDU
2017 Michael Hennrich CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis Nürtingen – Böblingen wurde zur Bundestagswahl 1965 neu eingerichtet. Die Gemeinden des ehemaligen Landkreises Nürtingen gehörten vorher zu den Wahlkreisen Eßlingen und Reutlingen.

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1965–1972 170 Nürtingen – Böblingen Landkreis Nürtingen, Landkreis Böblingen ohne die heutigen Gemeinden Dätzingen, Döffingen, Magstadt und Sindelfingen
1976 170 Nürtingen – Böblingen Landkreis Nürtingen, Landkreis Böblingen ohne die heutigen Gemeinden Böblingen, Grafenau, Leonberg, Renningen, Rutesheim, Weil der Stadt, Magstadt, Weissach und Sindelfingen
1980–1998 166 Nürtingen vom Landkreis Esslingen die Gemeinden Aichtal, Altdorf, Altenriet, Bempflingen, Beuren, Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck, Erkenbrechtsweiler, Filderstadt, Frickenhausen, Großbettlingen, Holzmaden, Kirchheim unter Teck, Kohlberg, Leinfelden-Echterdingen, Lenningen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Neuffen, Notzingen, Nürtingen, Oberboihingen, Ohmden, Owen, Schlaitdorf, Unterensingen, Weilheim an der Teck und Wolfschlugen
2002 263 Nürtingen
2005 263 Nürtingen vom Landkreis Esslingen die Gemeinden Aichtal, Altdorf, Altenriet, Bempflingen, Beuren, Bissingen an der Teck, Dettingen unter Teck, Erkenbrechtsweiler, Filderstadt, Frickenhausen, Großbettlingen, Holzmaden, Kirchheim unter Teck, Kohlberg, Leinfelden-Echterdingen, Lenningen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Neuffen, Notzingen, Nürtingen, Oberboihingen, Ohmden, Owen, Schlaitdorf, Unterensingen, Weilheim an der Teck und Wolfschlugen, vom Landkreis Böblingen die Gemeinden Steinenbronn und Waldenbuch
seit 2009 262 Nürtingen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung (Memento des Originals vom 1. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  2. Direktkandidatinnen und Direktkandidaten 262: Nürtingen. Der Bundeswahlleiter, abgerufen am 13. September 2017.
  3. http://www.steinenbronn.de/servlet/PB/show/1331649/Steinenbronn_KW31_Internet.pdf#page=5
  4. Archivlink (Memento des Originals vom 21. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]