Bundestagswahlkreis Backnang – Schwäbisch Gmünd

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Wahlkreis 269: Backnang – Schwäbisch Gmünd
Lage des Bundestagswahlkreises Backnang – Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 269
Einwohner 241.600
Wahlberechtigte 176.967
Wahlbeteiligung 77,3 %
Wahldatum 24. September 2017
Wahlkreisabgeordneter
Name
Foto des Abgeordneten
Partei CDU
Stimmanteil 41,2 %

Der Wahlkreis 269: Backnang – Schwäbisch Gmünd ist einer der 38 Bundestagswahlkreise in Baden-Württemberg, mit Schwerpunkten um die beiden genannten Großen Kreisstädte, denen bei der Einrichtung 1965 noch eigene Landkreise zugeordnet waren. Dazwischen liegen mehrere Gemeinden des Bundestagswahlkreises Waiblingen (264).

Im Rahmen der Kreisreform Baden-Württemberg 1973 wurden die Altkreisgebiete größtenteils den neugebildeten Landkreisen Rems-Murr-Kreis und Ostalbkreis zugeschlagen, wovon die Einteilung des Bundestagswahlkreises aber kaum betroffen war. Dessen Zuschnitt wurde seither gelegentlich angepasst, so etwa 1980 bei der Einrichtung des Bundestagswahlkreises Schwäbisch Hall – Hohenlohe (268). Der Bundestagswahlkreis 269 umfasst[1]

Der Wahlkreis wurde seit seinem Bestehen stets vom jeweiligen Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweitstimmen zur Bundestagswahl 2017
Wahlkreis 269 Backnang – Schwäbisch Gmünd
 %
40
30
20
10
0
35,2
16,5
14,4
12,4
11,4
5,9
4,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-13,2
-3,9
+8,7
+6,6
+2,3
+1,7
-2,2

Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 kandidieren die folgenden Direktkandidaten[2]:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Norbert Barthle CDU 41,2 35,2
Christian Lange SPD 20,0 16,5
Melanie Lang GRÜNE 11,3 11,4
Gudrun Senta Wilhelm FDP 8,1 12,4
Daniel Lindenschmid AfD 13,2 14,4
Alexander Relea-Linder Die Linke 5,6 5,9
Marina Djonovic NPD 0,4 0,3
Marianne Kolb MLPD 0,2 0,1

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 standen folgende Kandidaten und Parteien zur Wahl:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Norbert Barthle CDU 55,4 48,4
Christian Lange SPD 24,8 20,4
Lisa Strotbek FDP 2,8 5,8
Michael Straub GRÜNE 8,2 9,1
Jörg Drechsel DIE LINKE 4,0 4,2
Sebastian Staudenmaier PIRATEN 3,0 2,1
Benno Grunert NPD 1,9 1,2
- AfD - 5,7

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:[3]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Norbert Barthle CDU 44,7 35,4 41,1
Christian Lange SPD 24,9 19,5 30,5
Markus Fischer FDP 10,3 18,5 10,8
Ulrike Sturm GRÜNE 10,3 12,5 9,2
Manfred Steidle DIE LINKE 6,6 7,1 3,5
Torsten Ziegler NPD 1,9 1,3 1,2
REP 1,3 1,4
Markus Grammel PBC 1,0 0,7 0,9
MLPD 0,1 0,1
BüSo 0,1 0,1
Volksabstimmung 0,2
ADM 0,0
DVU 0,1
DIE VIOLETTEN 0,3
Die Tierschutzpartei 0,6
ödp 0,4
PIRATEN 1,8
Matthias Riebesam Einzelbewerber (Willi-Weise-Projekt) 0,3

Wahlkreissieger seit 1965[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl(en) Name Partei
1965 Eugen Gerstenmaier CDU
1969, 1972, 1976, 1980, 1983, 1987, 1990, 1994 Dieter Schulte CDU
1998, 2002, 2005, 2009, 2013 Norbert Barthle CDU

Wahlkreisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis wurde unter dem Namen Schwäbisch Gmünd – Backnang zur Bundestagswahl 1965 neu eingerichtet. Die Gemeinden des Wahlkreises gehörten vorher zu den Wahlkreisen Backnang und Aalen.

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1965–1976 175 Schwäbisch Gmünd – Backnang Landkreis Schwäbisch Gmünd, Landkreis Backnang, alter Landkreis Schwäbisch Hall
1980–1998 173 Backnang – Schwäbisch Gmünd vom Ostalbkreis die Gemeinden Abtsgmünd, Bartholomä, Böbingen an der Rems, Durlangen, Eschach, Göggingen, Gschwend, Heubach, Heuchlingen, Iggingen, Leinzell, Lorch, Mögglingen, Mutlangen, Obergröningen, Ruppertshofen, Schechingen, Schwäbisch Gmünd, Spraitbach, Täferrot und Waldstetten, vom Rems-Murr-Kreis die Gemeinden Allmersbach im Tal, Althütte, Aspach, Auenwald, Backnang, Burgstetten, Großerlach, Kirchberg an der Murr, Murrhardt, Oppenweiler, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr und Weissach im Tal
2002–2005 270 Backnang – Schwäbisch Gmünd
seit 2009 269 Backnang – Schwäbisch Gmünd

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung
  2. Direktkandidatinnen und Direktkandidaten 269: Backnang – Schwäbisch Gmünd. (Nicht mehr online verfügbar.) Der Bundeswahlleiter, archiviert vom Original am 26. September 2017; abgerufen am 13. September 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 2. Oktober 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]