Fagnano Castello

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Fagnano Castello
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Fagnano Castello (Italien)
Fagnano Castello
Staat Italien
Region Kalabrien
Provinz Cosenza (CS)
Koordinaten 39° 34′ N, 16° 3′ OKoordinaten: 39° 34′ 0″ N, 16° 3′ 0″ O
Höhe 516 m s.l.m.
Fläche 29 km²
Einwohner 3.695 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 87013
Vorwahl 0984
ISTAT-Nummer 078051
Volksbezeichnung Fagnanesi
Schutzpatron San Sebastiano
Website Fagnano Castello

Fagnano Castello ist eine italienische Gemeinde mit 3695 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Cosenza in Kalabrien.

Das Gebiet der Gemeinde liegt auf einer Höhe von 516 m über dem Meeresspiegel und umfasst eine Fläche von 29 km². Fagnano Castello liegt etwa 59 km nordwestlich von Cosenza. Die Nachbargemeinden sind Acquappesa, Cetraro, Malvito, Mongrassano, San Marco Argentano und Santa Caterina Albanese.

Das Jahr der Gründung ist unbekannt.

Namensbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung des Namens Fagnano Castello ist nicht vollständig geklärt und um die Namensbildung sind mehrere Thesen entstanden. Vincenzo Padula wird mit seinem Werk Protogea zugeschrieben, die These aufgestellt zu haben der Name käme aus dem Hebräischen. In dieser Interpretation bezieht sich der Name auf die Topologie, denn im Hebräischen bedeutet 'Hanna' Nebel, Wolke.[2]

Der Romanist Gerhard Rohlfs war bekannt für seine lexikographischen Veröffentlichungen zu den süditalienischen Dialekten und zur Namenkunde Kalabriens und sah die Herkunft des Namens Fagnano Castello im lateinischen Ausdruck Fannianum Praedium (Besitz des Fannius).[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Vincenzo Padula: Protogea, ovvero l'Europa preistorica. Hrsg.: Stabilimento tipografico di P. Androsio. Napoli 1871, S. 383.
  3. Gerhard Rohlfs: Dizionario toponomastico e onomastico della Calabria. Prontuario filologico-geografico della Calabria. Hrsg.: Angelo Longo. 2. Auflage. Longo, Ravenna 1978, ISBN 978-88-8063-644-1, S. 464.