Freimersheim (Rheinhessen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Freimersheim
Freimersheim (Rheinhessen)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Freimersheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 42′ N, 8° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Alzey-Land
Höhe: 296 m ü. NHN
Fläche: 6,41 km2
Einwohner: 715 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55234
Vorwahl: 06731
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 3 31 027
Adresse der Verbandsverwaltung: Weinrufstraße 38
55232 Alzey
Webpräsenz: freimersheim-rheinhessen.de
Ortsbürgermeister: Wilfried Brück
Lage der Ortsgemeinde Freimersheim im Landkreis Alzey-Worms
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Über dieses Bild

Freimersheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Alzey-Land an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist ein Weinbauort in Rheinhessen, ca. 3 Kilometer südwestlich von Alzey. Freimersheim liegt an der Quelle des Weidasserbaches.

Freimersheim hat einen eigenen Bahnhof mit stündlichem Verkehr Richtung Mainz und Frankfurt am Main sowie einen Autobahnanschluss an die Bundesautobahn 63. Es existieren regelmäßige Busverbindungen nach Alzey.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

763 wird Freimersheim in einer Urkunde des Klosters Lorsch erstmals erwähnt. Der Name leitet sich ab von Frimâr, „Heim/Siedlung des Frimâr und seiner Sippe“. Zum Amt Alzey gehörend war Freimersheim vom Hochmittelalter bis zur Französischen Revolution im Besitz der Kurpfalz.

Zeitweise wurde der Ort zur Unterscheidung von gleichen und ähnlichen Ortsnamen Freimersheim hinter der Warte genannt [2].

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs siedelten sich viele Ostflüchtlinge an, allen voran Schlesier.

Im Jahre 2003 erhält Freimersheim nach langen Debatten innerhalb der Verwaltung schließlich eine Kanalisation, die Ende 2007 fertiggestellt wird.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Freimersheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hiltrud Neu (…–2004)
  • Wilfried Brück (2004–heute)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Schwarz ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter goldener Löwe, in den Pranken den silbernen Buchstaben F haltend.“

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Freimersheim gehören zwei Kirchen, eine katholische aus dem 13. Jahrhundert, und eine evangelische Kirche mit einer Stumm-Orgel. Eine weitere kleine Attraktion bietet ein bäuerlich hergerichtetes Holzhaus, ein Nachbau der original Freimersheimer Fachwerkhäuser, das in den späten 1990er-Jahren errichtet wurde. Bislang ist der Innenausbau noch nicht ganz abgeschlossen. Außerdem ist ein gut erhaltener Wasserspeicher aus dem 19. Jahrhundert zu besichtigen, der an einem Hügel neben den Zuggleisen liegt, und seit 2006 von Privatleuten restauriert wird.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Freimersheim

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben einem Sportplatz besitzt Freimersheim ein Wandergebiet. Der Fußballclub „TV Freimersheim“ mit rund 300 Mitgliedern ist in der Jugendarbeit tätig.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bahnhof mit Durchfahrt einer Privatbahn von Kirchheimbolanden nach Alzey.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Freimersheim (Rheinhessen) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Topographische Karte aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen